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Kundenrezensionen

146
4,0 von 5 Sternen
Immer Ärger mit Opa: Roman
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:7,99 €
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Von Störchen, Kuhdung und einer Heideprinzessin, die's in sich hat '

Die Wahlgroßstädterin Nele kehrt nach Jahren zurück in die Lüneburger Heide. Im Gepäck hat sie Tränen um den frisch verstorbenen Opa. Und seine Asche ' die sie prompt im ICE vergisst. Daheim sind Oma und Großtante in heftigem Streit über den Grabstein entbrannt, und Neles Mutter verschwindet auf einen Selbstfindungstrip. Zu allem Überfluss erwartet Neles Jugendliebe Karl sie sehnsüchtig, dabei träumt sie doch von Paul, Opas attraktivem Anwalt ' der ihr zudem noch ein paar Familiengeheimnisse enthüllt '
(Kurzbeschreibung laut www.amazon.de)

"Immer Ärger mit Opa" beginnt recht lustig und ereignisreich. Nele vergisst ihren geliebten Opa im ICE. Das Problem ist, dass Opa nicht von allein nachkommen kann, denn er befindet sich in einer Tupperdose, als Asche!
Zuhause angekommen sind jedoch schon die Vorbereitungen für seine Beerdigungen in vollem Gange. Und auch sonst ist in der Familie Lüttjens einiges nicht so ganz in Ordnung. Mama Lüttjen lebt zwischenzeitlich in einer Hippiekommune, Oma Marie und Oma Grete fauchen sich den ganzen Tag an und Nele selbst wird von einem langgehegten Geheimnis überrascht.

Nele selbst bleibt mir aber zu blass, wenn man einmal davon absieht, dass sie sich wohl gerne schnell verliebt. Sie merkt zwar ziemlich schnell, dass ihr bisheriges Leben mit ihrem wiedergefundenen Heimatgefühl nicht mithalten kann, bleibt aber doch ein paar Sympathiepunkte schuldig.

Nichts desto trotz hat Brigitte Kanitz eine wundervolle Lektüre geschrieben, die mich gut unterhalten hat. "Immer Ärger mit Opa" ist abwechslungsreich, voller Überraschungen und regt oftmals zum Nachdenken an.
Daher empfehle ich das Buch gerne weiter. Ganz besonders für den kleinen Urlaub zwischendurch, denn die Autorin hat die Heidelandschaft mit so viel Liebe beschrieben, dass man das Gefühl hat vor Ort zu sein!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Januar 2014
Über den Inhalt möchte ich eigentlich nichts vorneweg nehmen.
Außer, dass es sich um eine durch und durch konstruierte Geschichte handelt, die mit einigen Kunstgriffen irgnedwie immer noch gerade so die Kurve bekommt und die Handlung spannend erscheinen lässt. Den einen und anderen Cliffhänger gibt es leider auch. Leider, weil die so unglaublich lange angekündigten "Enthüllungen" noch eines (und noch eines und noch eines) Geheimnisses irgendwann an Charme verliert. Zumal diese zwar "witzig" und sogar (teilweise) überraschend sind, aber leider lächerlicher udn haarsträubenden Resultaten nachsich ziehen. Vor allem beim Lüften des letzten Geheimnisses blieb mir wirklich der Atem weg - vor Einfallslosigkeit. Ich wurde das Gefühl nicht los, da hatte jemand eine Deadline und musste liefern. Anders lässt sich ein derart flaches und auch irgendwie "dummes" Ende nicht erklären.
Hier gilt mein Appell eindeutig den Lektoren. Bitte lassen Sie doch so einen gewollten und wirklich nicht gekonnten Schluss nicht zu!

Der geneigte Leser fragt sich vielleicht, wieso dann 3 Sterne? Weil man schon auch hier und da mal lachen kann. Und, weil es zum Zeitvertreib im Urlaub als seichte Lektüre durchaus durchgehen kann. Und, weil es keine Abstufung zwischen "gefällt mir nicht" (2Sterne) und "Nicht schlecht" (3Sterne) gibt...
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nicht nur das Cover von "Immer Ärger mit Opa" bringt den Leser zum Lächeln, sondern auch der Klappentext macht neugierig und verlockt dazu sich lesetechnisch in die Lüneburger Heide zu stürzen.

Brigitte Kanitz schreibt Bücher, mit denen man sich einfach wohlfühlt. Die Autorin hat so eine besondere Art, mir stets ein familiäres und behagliches Gefühl als Leser ihrer Geschichten zu vermitteln. Sie weiß mich immer zu unterhalten und zu amüsieren.

Nele und die Familie Lütjens sind ein turbulenter Haufen, der es wirklich in sich hat und sie sind mir wirklich ans Herz gewachsen.
Eine Mama die sich gerne mal in andere Welten begibt, um sich der Heide zu entziehen, ein Bruder der schwul ist und aussieht wie Ricky Martin und Schwestern die sich um den Opa streiten als gäbe es kein Morgen ....
Die Figuren sind so herrlich real beschrieben, dass man sich ihrem Charme einfach nicht entziehen kann. Kein Wunder, dass es ein solches Lese-Vergnügen bereitet, ihre Geheimnisse zu entdecken.

Neben all den Turbulenzen hält auch die Liebe Einzug in der Lüneburger Heide, auch wenn sie hier und da mal ein wenig daneben liegt. Auch der feine Humor und die ernsteren Zwischentöne haben mich wirklich begeistert.
Alles in allem ist es also kein Wunder, dass ich mich am liebsten in das Auto geschwungen hätte, um die Lüneburger Heide und deren Bewohner selber einmal kennen zu lernen.

Kurz gefasst: "Immer Ärger mit Opa" ist ein Roman zum Schmunzeln; über Familie, Geheimnisse und die Liebe. Absolut empfehlenswert! (Eine Rezension für Happy End Buecher)
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. November 2012
Richtig, wie hier schon häufig vermerkt wurde, ist das Coverbild lustig und verspricht ein amüsantes, kurzweiliges Lesevergnügen.

Ich wurde leider nicht abgeholt.
Opa kommt so gut wie nicht vor (kann er auch nicht, wie man schnell feststellen wird). Stattdessen geht es um eine junge Frau, die von der Großstadt zurück in ihr Heimatdorf kommt, mit allen Klischees, die es so gibt:
verborgene Familiengeheimnisse, streitende Omas, der verständnisvolle Bruder, der Jungs mehr mag als Mädels, der Ex, ein knackiger Bauer, die esoterisch angehauchte Mutter, die in einer Art Kommune lebt (aber nur Teilzeit) und ein Anwalt mit achso tollen Augen...

Keine der Figuren war besonders sympathisch, ich habe das Buch ohne große Emotionen gelesen. Die Handlung war auch lahm, selbst die Geheimnisse und Überraschungen haben für mich nicht gezündet.

Wirklich schade...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juli 2013
Leider habe ich es noch nicht geschafft, dieses Buch zu Ende zu lesen. Aber schon bei den ersten Seiten musste ich pausenlos schmunzeln. Es kann nur noch besser werden. Klar, ich hätte ja schonmal das Ende ansehen können...
Nein, den Spaß werde ich mir nicht verderben. Bin gespannt, wie es weitergeht und kann es schon empfehlen auf Grund der bisher gelesenen Seiten.
Da ich noch keinen E-Book-Reader habe, lese ich den Roman am PC. Die Daten waren kurz nach meiner Bestellung zum Downloaden da und ich hatte innerhalb kurzer Zeit meinen Lesespaß auf dem Rechner.
So macht Lesen Spaß - und sobald ich kann, werde ich einen passenden Reader dazu bestellen. 5*
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juli 2013
"Immer Ärger mit Opa" war für mich die perfekte Urlaubslektüre... sehr humorvoll und sehr leicht zu lesen. Zwar ist die Handlung etwas übertrieben, aber der witzige Schreibstil hat mich sofort mitgerissen. Ein wirklich sehr netter Roman über Familie, Liebe und Geheimnissen mit vielen Überraschungen, die einen schmunzeln lässt und die Erinnerung an die eigene Jugend und Familie weckt. Nele und die kauzige Familie Lüttjens sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich kann es kaum erwarten die Fortsetzung zu lesen. Sehr empfehlenswert!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2012
Leider kann ich mich der fast uneingeschränkten Begeisterung hier nicht so ganz anschliessen. Und ich meine wirklich "leider" weil ich mich sehr auf dieses Buch gefreut hatte. Schliesslich hat mich die Autorin mit ihren historischen Büchern unter dem Namen Brigitte Janson voll und ganz überzeugt.
"Immer Ärger mit Opa" ist ein kurzweiliger Roman über eine ziemlich chaotische Familie, zig Geheimnissen, vielen Verwirrungen und Missverständnissen. Die daraus resultierenden Szenen können einem schon das eine oder andere Grinsen entlocken.
Mit der Hauptperson Nele bin ich leider nicht so richtig warm geworden, viele ihrer Gedanken und Sprüche kamen bei mir nicht sonderlich witzig an und somit hatte ich natürlich ein Problem.
Von daher ist bei mir leider der Funke nicht übergesprungen und ich hoffe ganz stark auf weitere historische Romane aus der Feder der Autorin. Diese würde ich ohne mit der Wimper zu zucken kaufen und lesen.
Den Ausflug zu den humoristischen Werken von Brigitte Kanitz bereue ich nicht aber er wird sehr wahrscheinlich einmalig bleiben.
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am 20. August 2015
Von Störchen, Kuhdung und einer Heideprinzessin, die’s in sich hat …

Die Wahlgroßstädterin Nele kehrt nach Jahren zurück in die Lüneburger Heide. Im Gepäck hat sie Tränen um den frisch verstorbenen Opa. Und seine Asche – die sie prompt im ICE vergisst. Daheim sind Oma und Großtante in heftigem Streit über den Grabstein entbrannt, und Neles Mutter verschwindet auf einen Selbstfindungstrip. Zu allem Überfluss erwartet Neles Jugendliebe Karl sie sehnsüchtig, dabei träumt sie doch von Paul, Opas attraktivem Anwalt – der ihr zudem noch ein paar Familiengeheimnisse enthüllt …

Ich muss vorweg sagen, dass ich großer Fan von Brigitte Kanitz bin und ihre Bücher fast immer an einem Tag verschlungen werden. Und da liegt eindeutig auch der Knackpunkt. Zu hohe Erwartungen.
Sicherlich ist dieses Buch als leichte Urlaubs- oder Wochenendlektüre bestens geeignet, aber mir war es einfach zu wenig. Zu wenige nachvollziehbare Handlungen, zu blasse Charaktere und zu wenige Überraschungsmomente.
Man scheint durch die letzten Romane der Autorin einfach zu verwöhnt gewesen zu sein und ich stolperte immer wieder über Längen in der Geschichte, die ich so gar nicht kannte.

Selbst mit der Hauptprotagonistin konnte ich nur stellenweise etwas anfangen. Was anfänglich noch witzig verpeilt war und ihr stellenweise mädchenhaftes Verhalten noch süß wirkte, änderte sich dieses im Laufe der Geschichte immer mehr.
Auch die Situationen in die Nele reinrutscht, wurden immer übertriebener und zogen die Geschichte immer weiter in die Länge.

Abschließend kann ich sagen, dass mir dieses Buch zwar Spaß gemacht hat und man schnell durch die Geschichte kam, mir das Gesamtwerk aber einfach zu flach war.

Fazit:
Leider konnte mich dieses Buch von Brigitte Kanitz nicht wirklich begeistern. Übertrieben gezeichnete Situationen, sehr plakative Charaktere und einer zu hohen Erwartung, aufgrund meiner vorher als gut empfundenen Bücher der Autorin, gibt es von mir 3 Blutsterne.
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am 23. Januar 2015
Das passiert: Nele, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland, wird in München völlig überraschend von ihrem Opa besucht. Der stirbt im Treppenhaus und Nele überführt seine Urne zurück in die Lüneburger Heide. Schon hier kommt es zu Komplikationen, Nele verliert Opas Asche.

Doch als wäre das nicht schon schlimm genug und die Wiederbeschaffung ein Abenteuer für sich, hat der Opa noch einige weitere Überraschungen für Nele in petto. Eigentlich sollte Nele die Fakten von Opa erfahren, denn sie wirbeln die das Bild, das Nele bisher von ihrer Familie hatte, gehörig durcheinander.

Und wie das Leben so spielt, macht auch die Liebe Nele ganz schön zu schaffen

So gefällt mir der Roman: Nele ist eigentlich eine erfolgreiche, junge Frau, die sich auf einmal mit ihrer Vergangenheit beschäftigen muss. Dafür sorgt Opa, der ehemalige Patriarch der Familie, der bislang gut gehütete Geheimnisse enthüllt.

Das hohe Tempo, in dem Nele als Ich-Erzählerin ihre Geschichte darbietet, sorgt zusammen mit den wenig vorhersehbaren Wendungen über lange Zeit für Lesespaß. Zudem ist Neles Familie mitnichten normal. Sie besteht aus sehr verschiedenen Charakteren, von denen jeder einen mehr oder minder kleinen Spleen hat. Mitzuerleben, wie sich die Familienmitglieder gegenseitig provozieren, aber dennoch ihre Zuneigung immer wieder mit kleinen Gesten zeigen, ist vergnüglich.

Dennoch hat dieser Roman seine Schwächen: Wieso der Opa bis zum Alter von 94 Jahren damit wartet, bleibt sein Geheimnis, ebenso wieso er diese Geheimnisse nur Nele anvertrauen will . Denn bis zu dem von ihm gewählten Zeitpunkt, hat Opa selbst alle Familienangehörigen darauf eingeschworen, die Geheimnisse für sich zu behalten.

Während die Reaktionen auf die ersten beiden Enthüllungen noch absolut nachvollziehbar sind, sorgt die letzte Überraschung dann eher für müdes Gähnen beim Leser und Neles Reaktion ist nicht wirklich nachvollziehbar.

Neles Liebesleben ist ähnlich geschildert. Was zu Anfang noch sehr interessant erscheint, wird zum Ende hin eher langweilig. Zunächst recht kompliziert, findet Nele dann relativ unspektakulär zu ihrem Traummann. Da hätte ich mehr erwartet.

Fazit: Witzig und spritzig geschrieben eignet sich der Roman als leichte Lektüre für den Urlaub oder den täglichen Weg zur Arbeit. Die schrulligen Charaktere sorgen für den Spaß, das hohe Erzähltempo lässt keine Langeweile aufkommen. Leider lässt die Spannung zum Ende nach.
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Als Opa Hermann an ihrer Wohnung klingelt und ankündigt, ihr etwas Wichtiges sagen zu müssen, ahnt Nele noch nicht, dass auf sie eine schwere Aufgabe zukommt. Bevor Hermann nämlich die Treppen bis zum fünften Stock hinaufgestiegen ist, ereilt ihn der Tod. Nele bleibt nichts anderes übrig, als mit der Urne zurück in ihre Heimat, einem kleinen Dorf bei Lüneburg, zu fahren. Von hier ist sie vor dreizehneinhalb Jahren geflüchtet, als sich ihr Ex-Freund Karl Küpper seinerzeit der amtierenden Heidekönigin zugewandte. All diese Gedanken und natürlich die Trauer um ihren Opa kreisen ihr durch den Kopf, als sie im Zug auf einen attraktiven Mann trifft. Wo hat sie ihn nur schon gesehen?

Brigitte Kanitz reiht sich mit diesem Unterhaltungsroman in die Riege der humorvollen Autoren ein. Sie mixt die allem Anschein nach biedere Bauernfamilie mit allen möglichen Skandalgeschichten, die man sich auf dem Land so vorstellen kann. Da wäre als aller erstes die älteste Tochter Nele, auf die der Vater zwar die ganze Hoffnung mit der Weiterführung des Hofs gesetzt hat, die es aber selber in die Großstadt möglichst weit weg von ihrer Familie zieht. Als nächstes kommt ihre Mutter, die ein zweites Dasein in einer Hippiekommune führt. Bruder Max lässt seine Eltern vergeblich auf die Vorstellung einer Freundin hoffen. Das Klischee der der zankhaften Tanten erfüllen die Schwägerinnen Marie und Grete. Auf den ersten Blick scheinen die Lüttjens eine chaotische Familie zu sein, die sich mehr und mehr auseinanderlebt. Erst die Beerdigung des Großvaters bringt alle noch einmal unter einem Dach zusammen. Das empfinden einige als den idealen Zeitpunkt, Familiengeheimnisse preiszugeben. Als wären diese Offenbarungen nicht schon genug zusätzliche Aufregung, kreuzt immer wieder der gutaussehende Anwalt Paul Liebling Neles Weg. Ihn umweht die Ahnung, dass es für Nele doch nicht so gut ausgeht, wie man es für sie wünscht.

Der Familienroman ist trotz der ernsten Themen recht humorvoll geschrieben. Er wäre eine ideale Vorlage für eine Slapstickkomödie in der Lüneburger Heide. Kaum ein Augenblick vergeht, in dem nicht eine peinliche Situation oder ein großer Schreck überwunden werden muss. Zu diesem Zweck sind die Figuren auch nur plakativ dargestellt und die Aktionen stark überzeichnet. Das Erzähltempo lässt keine Langeweile aufkommen, ist aber auf der anderen Seite schon ein bisschen anstrengend. Wer sich mit der quirligen und realitätsfernen Geschichte anfreunden kann, erhält einige spaßige Lesestunden. Das Ende birgt dann sogar noch Potential für Fortsetzungen.
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