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TOP 500 REZENSENTam 6. Oktober 2015
Von Verdis Opernreißer "Il Trovatore" gibt es eine ganze Reihe hervorragender Aufnahmen, so daß es so gut wie unmöglich ist, einer einzigen die Palme zuzuerkennen.
Die hier von der DGG preiswert wieder vorgelegte Produktion aus dem Jahr 1963 gehört zweifellos auf die vorderen Ränge, aber gegen die Aufnahmen von Cellini (RCA, 1952), Karajan (EMI, 1956), Basile (RCA, 1959) und Mehta (RCA, 1969) hat sie einen schweren Stand, obwohl die erstgenannte nur in Mono vorliegt, dafür aber mit Zinka Milanov, Fedora Barbieri, Jussi Björling und Leonard Warren das insgesamt beste und ausgewogenste Sängerquartett vorzuweisen hat.
Antonietta Stella, die Leonara der vorliegenden Aufnahme, ist eine gut durchgebildete Sängerin mit einer bezaubernden Stimme, doch mit den unglaublichen Pianissimo-Spitzentönen und den herrlichen Gesangsbögen einer Milanov kann sie es nicht aufnehmen. Auch bleibt ihre Rollengestaltung im ganzen ein wenig blaß. Dagegen ist die Rolle der Acuzena mit Fiorenza Cossotto geradezu luxuriös besetzt. Cossotto verfügt sowohl über eine enorme Tiefe wie auch eine gute Höhe und kann es mit den besten Konkurrentinnen mühelos aufnehmen. Sie liefert ein überzeugendes, mitreißendes Porträt der unglücklichen Zigeunerin.
Nun kommen wir zum Manrico, dem eigentlichen Helden der Oper. Carlo Bergonzi war einer der geschmackvollsten, stilsichersten italienischen Tenöre des 20. Jahrhunderts, daran besteht nicht der geringste Zweifel. Nie glänzt dieser Sänger durch pure Stimmprotzerei, sondern stellt sich immer ganz in den Dienst der Musik. Doch für den draufgängerischen, kampflustigen Troubadour scheint er mir nicht die ideale Besetzung zu sein. Sein Manrico ist mehr ein Gentleman als ein gefährlicher Krieger. Er wirkt zu elegant, zu zurückhaltend, es fehlt ihm ganz einfach an Temperament, und vor der Stretta, diesem Paradestück aller Tenöre, hat er Angst, obgleich er sie gesanglich glänzend meistert. Es fehlt aber im hohen C der letzte Glanz, der siegreiche Ton.
Ettore Bastianini, der früh verstorbene Bariton, ist dagegen eine Traumbesetzung für seinen Gegenspieler, den Grafen Luna. Er singt und spielt großartig und überzeugt in jeder Note mit seiner kraftvollen, schön geführten und vollen Stimme.
Ferrando ist mit Ivo Vinco rollendeckend besetzt, seine Erzählung zu Beginn der Oper ist eine schöne Einleitung in das Werk. Schade, daß er im weiteren Verlauf der Handlung nur noch wenig in Erscheinung tritt.
Die übrigen Nebenrollen sind alle gut besetzt, wobei ich der Inez von Armanda Bonato noch eine Sonderlob spenden möchte.
Der Chor (Einstudierung: Norbero Mola) und das Orchester der Mailänder Scala sind bestens disponiert und werden von Altmeister Tullio Serafin zu hervorragenden Leistungen geführt. Die Klangtechnik erfüllt nach digitalem Re-Mastering hohe Ansprüche.
So ist im ganzen eine großartige Aufführung entstanden, mit schönen Stimmen, einem schlagkräftigen Chor und einem farbigen Orchester, die allesamt fünf Sterne redlich verdient haben. Es fehlt nur leider der letzte zündende Funke, um aus einer glänzenden Gesamtleistung einen rundweg mitreißenden "Troubadour" zu machen. Trotzdem möchte ich die Aufnahme als schöne Alternative zu den weiter oben genannten Versionen nicht missen.
Leider liegt dem 2 CD-Album nur ein schmales Booklet bei, das Libretto fehlt. Dafür ist der Preis entsprechend niedrig.
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Der Tonträgermarkt weist wahrlich keinen Mangel an "Troubadour"-Einspielungen auf, und es gibt sogar darunter einige, die Sonderklassen-Rang beanspruchen können. Aber ich finde, daß neben Renato Cellinis (RCA) legendärer Produktion von 1952 mit einem traumhaften Sängerquartett (Milanov/Barbieri/Björling/Warren) und Karajans (EMI) Aufzeichnung von 1956, an der u.a. Maria Callas und Giuseppe di Stefano mitwirkten, die hier vorliegende Londoner Aufnahme von 1970 auch heute noch erste Wahl ist. Sie wurde im Gegensatz zu den vorher genannten Einspielungen in Stereo produziert, und das ist natürlich bei einer solch farbenreichen Partitur wie Verdis "Trovatore" ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Wenn auch Cellini, wie oben bereits erwähnt, insgesamt über die besten Sänger verfügt, so muß man der Aufnahme von Zubin Metha bescheinigen, daß sie ebenfalls eine illustre Sängerschar aufzubieten hat und außerdem die Partitur ohne jede Kürzung zum Erklingen bringt. Leontyne Price singt hier bereits die Leonora zum zweiten Mal auf Platten, und gegenüber ihrer Darstellung von 1959 (RCA, unter Arturo Basile) hat sie ihre darstellerische Leistung noch einmal beträchtlich gesteigert. Gesanglich ist sie in beiden Aufnahmen in großer Form, mir scheint sogar, daß die Gesangsbögen in den großen Arien des 1. und 4. Aktes bei Metha noch ausgeformter herauskommen. Die Rolle der Zigeunerin Acuzena war Fiorenza Cossotto wie auf den Leib geschrieben, ihre Atemreserven sind wahrhaft staunenswert, und Kraft und Glanz ihrer wunderbaren Mezzo-Stimme kann man gar nicht genug rühmen. Der damals junge Plácido Domingo verfügt über eine schöne, biegsame Tenorstimme, und wenn er auch nicht Björlings Strahlkraft in der Stretta aufbieten kann, so hat er hier doch eine Sternstunde gehabt. Nicht ganz so erfreulich scheint mir der Graf Luna von Sherrill Milnes, er singt zwar tonschön und sorgfältig, kann aber darstellerisch an Leonard Warren (bei Cellini) nicht heranreichen. Die übrigen Rollen sind angemessen besetzt, wobei ich dem Ferrando des Bonaldo Giaiotti noch ein Extralob spenden möchte. Er singt die oft etwas vernachlässigte Rolle mit Sorgfalt und klangreinem Ton. Der Ambrosian Opera Chorus (Chorleitung: John McCarthy) ist eine Spitzenformation, großartig besetzt in allen Lagen, und das New Philharmonia Orchestra London war zum Zeitpunkt der Aufnahme in bester Form und hat keine Mühe, die Orchester der anderen genannten Produktionen klar zu übertrumpfen.
Der indische Dirigent Zubin Metha hat die Partitur sorgfältig studiert und erfreut durch seine zurückhaltende, werkgetreue Gestaltung. Er nimmt der Oper einiges von ihrer plakativen Wirkung, dafür hört man in seiner Version Feinheiten und Nuancen, die man in diesem schlagkräftigen, plakativen Werk gar nicht vermutet hätte.
Die Klangtechnik ist gut, aber nicht überragend, der Rauschpegel ist relativ gering. Schade, daß das an sich ordentliche Textbuch nicht die Übersetzung des Libretto in deutsch bringt. Ansonsten sind keine Abstriche zu machen. Die Aufnahme sollte Eingang in jede gute Operndiskothek finden.
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am 2. Januar 2012
Dass die Wiener Philharmoniker auch im italienischen Fach Herausragendes leisten können, beweist sich schon in einem Live-Mitschnitt aus salzburg unter Herbert von Karajan. Il trovatore wird mit Italianitá musiziert, weit weg von der M`tata-Banalität, mit der das Werk auch an so manchem italienischen Opernhaus geboten wird. Die vielfältigen emotionalen Affekte der Oper verlangen ein hingebungsvolles Orchester, das auch die dunkle, tragische Stimmung wiedergibt. Verdi wird vom Orchester ernst genommen. Herbert von Karajan arbeitet das pessimistische Weltbild des Komponisten hervorragend heraus. Il trovatore ist eine Sängeroper, doch keine Oper für bloßes Stimmezeigen. In Salzburg haben große Stars wie Leontyne Price, Giulietta Simionato, Franco Corelli und Ettore Bastianini mit großer Unterordnung unter das Werk einen überragenden Abend gestaltet. (DG CD: 447 659 2)
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am 15. April 2013
Diese Troubadour-Einspielung vereint sicherlich vier der damals besten Verdistimmen der Welt und herausgekommen ist eine Aufnahme, die sicherlich nicht alternativlos ist, aber bis heute ihre Gültigkeit und ihren Spitzenplatz behalten konnte.
Leontyne Price singt eine beeindruckende Leonora mit herrlichen Bögen, auch wenn sich im vierten Akt einige Ermüdungserscheinungen ihrer Stimme zeigen. Sensationell ist auch Fiorenza Cossotto, damals sicherlich die beste Azucena. Der junge Domingo geht den Manrico noch ein wenig vorsichtig aber schönstimmig an. Sherill Milnes verleiht dem Luna seinen balsamischen Bariton; bei ihm klingt der Graf fast ein wenig selbstverliebt, was dem Charakter eine interessante zusätzliche Note verleiht. Als wirkliche Luxusbesetzung ist auch noch Bonaldo Giaiotti in der Partie des Ferrando positiv zu erwähnen. Der Ambrosian Opera Chorus unterstreicht seine Weltgeltung mit einer weiteren hervorragenden Gesamtleistung. Auch das New Philharmonia Orchestra spielt unter der inspirierenden Leitung Zubin Mehtas wundervoll und leuchtet die Partitur herrlich aus, ohne auf plakative Effekthascherei hereinzufallen. Ein Troubadour, den man haben sollte.
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am 14. Juli 2009
Als ich las, daß man diesen "Il Trovatore" als MP3 zu einem erschwinglichen Preis runterladen kann, war ich sofort Feuer und Flamme.
Ich hatte bereits ein paar Live-Corelli-Trovatore's im Regal stehen und wollte schon lange Zeit diese Aufnahme unter Thomas Schippers erwerben. Einen Querschnitt habe ich schon vor Jahren erstanden und es immer bedauert, mir damals nicht die ganze Aufnahme gekauft zu haben.
Franco Corelli ist für mich "der" Manrico, bis heute unerreicht und die übrige Besetzung kann sich mehr als hören lassen, ich kann fast niemand hervorheben. Vielleicht noch den herrlichen Robert Merrill, dessen Bariton-Stimme ich auch sehr liebe.
Es ist die schönste Trovatore-Aufnahme, die ich habe - da stimmt einfach alles - und ich kann den Kauf nur allerwärmstens empfehlen.
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