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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen221
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am 7. April 2014
Habe damals schon an den Beta Tests teilgenommen, mir hatten die Beta Tests Spaß gemacht sodass ichs einfach kaufen musste. Zuerst noch ein ganz wichtiger Aspekt: Der Game-Launcher muss mit Administrationsrechten gestartet werden! Bei manchen User tritt eine Fehlermeldung beim Starten des Launchers auf, dann entweder auf das Gamelauncher-Icon Rechtsklick > Als Administrator ausführen oder am besten gleich dauerhaft einstellen, indem man Rechtsklick > Eigenschaften > Kompatibilität > Haken bei Als Administrator ausführen > Übernehmen. Dann kann man wie gewohnt aufs Gamelauncher-Icon drücken und hat keine Probleme beim starten.

Zur Einrichtung: Man muss zu Beginn direkt ein Abo abschließen! Je nach ausgewählter Bezahlmethode ist der erste Monat kostenpflichtig (PaySafeCard, GiroPay) oder kostenfrei (PayPal). Genaueres auch auf der TESO Seite. Die 30 Tage kostenlos bekommt man in jedem Fall. Wer PayPal als Bezahlmethode auswählt, muss für den ersten Monat nichts bezahlen. Man wird zwar auf PayPal weitergeleitet, muss dort auch den Button "bezahlen" drücken, die Bezahlung wird aber direkt von Zenimax wieder storniert, sodass einem für den ersten Monat keine Kosten anfallen und man die 30-Tage kostenfrei nutzt. Dieses System von Zenimax ist etwas verwirrend, dient schlussendlich aber der Verifizierung der Spielerkonten. Bei GiroPay und co. muss man den ersten Monat bezahlen und kann dann den zweiten Monat kostenfrei nutzen. Am besten zahlt ihr mit PayPal, da ihr so direkt mit dem kostenfreien Monat beginnen könnt. Das Abo kann man im Account jederzeit stornieren, sprich wer lieber sporadisch einzelne Monate kauft oder Gamecards verwendet, kann das danach auch tun.

Wer schlau war, hat sich den ca. 23GB großen Installer bereits einige Tage vor Release geladen. Das Spiel benötigt installiert ca 31,4 GB. TESO ist mein erstes bekanntes MMO, dass einen solchen brillianten und fehlerfreien Start hingelegt hat. Das Online-Spiele zu Beginn öfter Abstürze haben ist ja normal, aber dass es Zenimax geschafft hat einen so fehlerfreien Start hinzulegen ist erstaunlich. Ich spiele mit Headstart seit 01.04 und ich hatte bis heute 07.04 nur einen einzigen kurzen Disconnect bei derzeit ca. 20h Spielzeit gehabt, worauf man sich direkt wieder einloggen konnte und alles problemlos weiterlief. Insgesamt kann man großes Lob an Zenimax aussprechen, einen so unkomplizierten MMO-Start habe ich persönlich noch nie erlebt. Auch gibt es im Spiel selbst keine Login-Warteschlangen oder dergleichen, das Spiel läuft lagfrei und absolut flüssig und flott vor sich hin. Lediglich am Sonntag gab es auf der Account-Homepage von TESO eine Warteschlange, diese betrifft aber nur die Account-Einstellungen, nicht das Spiel selbst! Die Spielserver sind rund um die Uhr ohne Warteschlangen erreichbar. Alle Tage finden Wartungsarbeiten von wenigen Stunden statt, diese werden aber auch Ingame kurze Zeit vorher bekannt gegeben. Bugfixes wurden bisher durchaus schnell durchgeführt, wenn auch nicht jede Quest gerade in den höheren Gebieten frei von Fehlern ist.

Zum Spiel selbst kann man sich über Tests, YouTube und co. ja sehr gute ausführliche Informationen besorgen, daher möchte ich mich möglichst kurz aufs wesentliche befassen. Erstmal die Grafik: Diese sieht für meinen Geschmack wirklich schick aus, ich kenne dahingehend auch kein MMO dass eine solch tolle prächtige Grafik hat. Sicherlich ein Skyrim mit ENBMod und massenhaft Grafik/Textur-Mods sieht noch besser aus, aber für ein MMO ist die Teso Grafik mehr als gelungen. Empfehlen kann ich aber, Vertikale Syncronisation zu deaktivieren. Denn diese Einstellung wirkt sich zumindest bei mir nachteilig auf die Spielgrafik aus, wirkt optisch so als wäre die Kantenglättung dann deaktiviert. Hab einen i7 4771, GTX 670, 8 GB RAM und das Spiel auf SSD installiert und das Spiel läuft butterweich mit hohen FPS 55-60FPS im Schnitt vor sich hin.

Die Story, die Quests und NPCs sind äußerst interessant. Zugegeben, die ersten Level zu Beginn "dümpelt" das Spiel noch etwas vor sich hin, aber schon nach wenigen Spielstunden weiß die Geschichte einen zu packen. Dazu eine sehr stimmige teils entspannende Hintergrundmusik, durch Tamriel zu reißen ist Erholung pur. Und TESO weißt sehr viele Ähnlichkeiten zu Skyrim und co. auf. Für das Erkunden der Welt wird man belohnt, sei es mit Rohstoffen und anderen Materialien aber auch Quests. Ähnlich wie in Skyrim findet man die Quests überall auf der Map verteilt. Das fand ich in Skyrim schon super, weil man sich die einzelnen Gebiete und Orte anschaut, überall andere NPCs mit eigenen Geschichten trifft und Aufgaben. Manche Quests bringen viel Gold, andere geben Fertigkeitspunkte oder gute Waffen. Dazu gibt es eben noch eine "Hauptstory" die praktisch wie ein roter Faden durchs Spiel zieht. Wie auch in Skyrim gibt es auch Portale zu anderen Welten usw., generell finde ich die Gestaltung der Karten äußerst gelungen. Natürlich sind den Quests in Sachen Freiheit Grenzen gegeben, es ist nunmal kein Offline-Spiel wie Skyrim sondern ein MMO in der die Welt eben statischer ist. Anderseits hatte ich in Skyrim auch nie das Gefühl, dass sich die Welt durch meine Entscheidung ernsthaft verändert hat. Und schlussendlich muss man auch sagen: TESO ist kein Skyrim, TESO ist ein Elder-Scrolls MMO und sollte dahingehend auch als solches betrachtet werden. Denn TESO hat seine Stärken neben der tollen Story und Geschichte eben auch im MMO Bereich. Gruppendungeons, PvP und später per Update nachgereicht die Abenteuerzonen. Es macht Laune Quests zu zweit zu erledigen, es macht Spaß nicht immer als Einzelgänger durch Tamriel zu reisen sondern auch mit vielen anderen zu erkunden. Es gibt Quests, wo man eben mit vielen anderen in Höhlen und Gebieten ist, aber auch Quests wo man ganz allein z.B. in eine andere Welt portiert und den Feind bekämpfen muss. Die Quests empfinde ich als abwechslungsreich und das wichtigste: Es packt einen und macht Spaß. Noch die Quest, auch noch da hinter, ach die Quest gebe ich noch schnell ab .. ach da ist ja ein NPC mit ner Quest die könnte ich mir noch ansehen .. oh schon so spät ich sollte ins Bett. TESO packt einen und bietet einfach sehr viel Content, Story und ein gutes Elder Scrolls Feeling.

Was mich an TESO absolut begeistert ist, dass neben der Quests und normalen Storyline die komplette Welt einfach voller Überraschungen steckt. Es gibt unter anderem auf den Maps sogenannte Anker, dort startet von Zeit zu Zeit ein Großevent in dem man eben den Anker zerstören muss. Im Grunde ist es eine riesige Klopperei, es spawnen aus Portalen massenhaft Gegener und mit vielen Random Spielern zusammen muss man diese besiegen. Macht aber zwischendurch richtig Laune und mit Glück dropt auch eine seltene Waffe. Weiteres gibt es überall auf den Karten verteilt Bossgegner aber auch andere Überraschungen. Wenn man diese Gebiete erkundet hat, werden die Plätze auch auf der Karte als Ort angezeigt. So gibt es z.B. Werwolflager oder andere Lager, genauso wie es an einzelnen Plätzen Bossgegner lauern. Ganz amüsant fand ich, als ich die Küste entlang gelaufen bin und sich über mir plötzlich ein Portal geöffnet hat und mehrere Feinde erschienen sind. War ein packender schöner Kampf, und kaum waren die ersten 3 Einheiten erledigt spawnte ein zweites Portal mit einem dickeren Bossgegner, den man aber allein mit etwas Geschick problemlos besiegen konnte. Das sind jetzt nur wenige Beispiele, aber denke ihr versteht worauf ich hinausmöchte. Die Welt ist einfach voll mit Dingen die man entdecken und erleben kann!

Die 9 verschiedenen Völker, 3 Alianzen wovon jede eigene Gebiete besitzt und insgesamt 4 Klassen (Drachenritter, Nachtklinge, Zauberer, Templer) bietet eine große Auswahl. In TESO kann man mit jeder Klasse alle Waffen und Rüstungen verwenden, heißt ich kann einen Krieger als Drachenritter verwenden und als Zweitwaffe z.B. einen Froststab verwenden. Zum Skillsystem in TESO muss man bedenken, dass es Klassenskills gibt, sprich Skills die nur die jeweilige der 4. Klassen besitzt. Und Waffenskills, die man eben beim Benutzen der jeweiligen Waffe bekommt. Hierbei sollte man aber beachten, dass ein Drachenritter zwar Froststab verwenden kann, als reiner Magier aber nie so gut sein wird wie ein Magier der Klasse Zauberer. Weil dieser nicht nur die Waffenskills besitzt, sondern auch speziell als Zauberer sehr ordentliche Magie-Zauber. Schlussendlich läuft es darauf hinaus, dass jede der 4. Klassen bestimmte Stärken und Faktoren hat, sodass sich in TESO Zweitcharakter defenitiv lohnen. Aber das System in TESO erlaubt es einem einfach, mehr Flexibilität ins Spiel zu bringen und gerade bei der Wahl der sekundären Waffe eben mehr Möglichkeiten erlaubt.

Das Handwerk in TESO ist absolut gelungen. Eisenerz findet man in großen Mengen überall auf der Map verstreut, man muss nur mal abseits der Wege entlang laufen. Das Handwerk ist im Grunde sehr leicht zu verstehen: Das Eisenerz wird veredelt (10 Eisenerz = 1 Eisenbarren) und dann kann man mit den Eisenbarren entsprechende Rüstung herstellen. Rüstung und Waffen sind sehr leicht hergestellt, da man außer Eisenbarren und das Stil-Item (sprich soll es eine orkische Rüstung, eine bretonische Rüstung usw. sein) n ichts weiter benötigt. Das Stil-Item gibts beim Schmiedehändler, der eigentlich immer in der NÄhe steht für wenig Gold. Rüstungen anderer Rassen aber auch Eigenschaften z.B. Lebensteigerung usw. muss man erst erlernen, in dem man im Spiel durch Quests oder allgemein Loot entsprechende Waffen findet und diese dann analysieren lässt (geht ebenfalls auf der Werkbank im Reiter Analyse). Srpich man kann nicht von Anfang an jeden Rüstungsstil herstellen, sondern zu Beginn die Rüstungsoptik seiner eigenen Klasse. Auf die Rüstungswerte hat das erstmal keinen Einfluss. Rüstung niedriger Stufen z.B. Stufe 4 benötigen wenige Eisenbarren, für Rüstung der Stufe 12 erhöht man einfach die Anzahl der Eisenbarren und so wird die Rüstung stärker und für eben einen Lvl 12 Charakter. Das System ist einfach, bietet später mit den Eigenschaften, der Möglichkeit die Rüstung durch bestimmte Steine zu verbessern bzw. Waffen zu härten .. aber auch Waffen und Rüstungen zu verzaubern sehr viele Möglichkeiten, die Rüstung "perfekt" zu machen. In keinem anderen Spiel hatte Handwerk eine solch intensive Bedeutung wie in TESO. Denn hier profitiert man richtig, Erze findet man in Massen und kann sich so jederzeit die besten Rüstungen herstellen. Ich persönlich erstelle mir immer alle 2-4 Levelaufstiege eine neue Rüstung und Waffen. So kann man sich das Gold für Reperaturkosten sparen und sammelt gleichzeitig Erfahrung im Handwerk. Sehr empfehlenswert ist es, gefundene Waffen zu verwerten, das kann seltene Materialien geben und steigert natürlich auch das Level beim Handwerk.

Ein weiterer Punkt, den ich gerade auch bei Skyrim sehr zu schätzen wusste: Das Kampfsystem. War das Kampfsystem von GW2 schon kleinwenig anspruchsvoller, in dem man im richtigen Moment ausweichen musste setzt TESO mit dessen Waffensystem noch einen drauf. Linke Maustatur ist normaler schlag, linke Maustaste gedrückt halten ein stärkerer Schlag, rechte Maustaste blocken. Dazu gibts natürlich das wegrollen. Ich habe bisher kein MMO gespielt, dass einen im Kampf so fordert wie TESO. Timing ist äußerst wichtig, im Richtigen Moment blocken kann einen bei manchen Bossgegnern das Leben retten. Sicher bei Standard-Gegnern kloppt man einfach drauf bis diese tot sind, aber gerade mit höheren Level sind es dann auch 3er-Gruppen oder einzelne sehr starke Gegener. Da hilft einfaches draufkloppen nicht mehr, hier ist der richtige Mix aus Blocken, Fähigkeiten einsetzen und im richtigen Moment zuschlagen angesagt.
Auch wenn man in TESO "nur" 5 Skillfähigkeiten verwenden kann, darf man diese nicht unterschützen. Denn es sind weitaus mehr: Linke (Standardschlag) & Rechte Maustaste (Blocken), Q (Tränke, Schnellzugriff), 1-5 (die 5 Skills), R (Ultimative Fähigkeit). Dazu gibt es noch passive Skills die man mit der Zeit freischaltet. Sicherlich wären größere Skillleisten von Vorteil, anderseits konnte ich an übervollen Leisten bisher nur wenig Abgewinnen. Wenn man dann 10 Skills auf den Ziffern 1-0 liegen hat, meist ohnehin nur die selbe Reihenfolge abspielt .. oder wie in WoW oder Rift zum Teil 3 Skills hatte wo alle fast das selbe gebracht haben und man diese nur wegen der Abklingzeit drin hatte. Die Skillleisten von TESO sind im Grunde vollkommen ausreichend, weil TESO den Schwerpunkt im Kampfsystem selbst hat. So bleiben die Kämpfe spannend, man verwendet ~2 Damage-Skills und 3 Passive die einen Heilen, Stärken. Es reicht vollkommen aus!

TESO besitzt kein Auktionshaus, es gibt lediglich Gildenläden. In TESO kann man Mitglied in bis zu 5 Gilden sein, jede Gilde kann ihren eigenen Gildenladen haben. Es gibt natürlich eine Vielzahl an Handelsgilden die ausschließlich dazu da sind. Im ersten moment empfand ich das Fehlen des Auktionshauses sehr schade, aber mit zunehmender Spielzeit sehe ich auch durchaus positive Aspekte. Man ist wie auch in Skyrim einfach stärker auf sich fokussiert. Bei vielen MMOs war Handwerk absolute Nebensache, weil man über kurz oder lang sämtliche Waffen, Loot usw. in Massen im Auktionshaus bekam, der Anreiz Waffen selbst zu schmieden für mich persönlich nahe 0 war, bekommt man ja eh alles ohne Aufwand praktisch zum Materialpreis im AH. Die Gildenläden sind gerade im Endgame sicherlich brauchbar, auch um hochwertige seltene Waffen darin anzubieten. Aber gerade in der Levelphase ist man so einfach stärker auf sich gestellt, was prinzpiell nicht verkehr ist. Ich persönlich vermisse das Auktionshaus nicht, da man wie gesagt sich problemlos selbst versorgen kann und es durchaus die Spieltiefe steigert.

TESO ist für mich persönlich ein absolut gelungenes und hervorragendes Spiel. In TESO bekommt man eine große offene Welt und ist (wie in Skyrim auch) selbst für sein Handeln verantwortlich. Was mache ich? Erkunde ich die Welt, genieße die Story, schaue mir alles an ... die Art wie man TESO spielt ist entscheidend und TESO punktet ganz klar im Story-Bereich. Dementsprechend liegt auch ein großer Schwerpunkt auf der Levelphase und diese sollte man auch genießen. Im Endgame kann man noch lange genug rumhocken, PvP machen oder Dungeons immer und immer wieder wiederholen, aber die größte Stärke sehe ich eben klar im Storybereich. TESO ist ein MMO, aber MMO ist schlussendlich nur ein übergeordneter Genre-Begriff. Es gibt viele MMOs und jedes hat seine Stärken und Schwachen. Wer auf Raids, Itemspiralen und co. aus ist wird in TESO nicht glücklich, der sollte besser bei WoW bleiben. Wer auf eine packende Story, ein schönes Setting mit toller Atmosphäre wert legt und vollvertonten Quests, der wird mit TESO seine absolute Freude haben. TESO ist dahingehend kein MMO, dass einen an die Hand nimmt und schlauchartig durch die einzelnen Gebiete leitet. Sicher wird man auch in TESO teilweiße an die Hand genommen und von einigen QuestNPCs zum nächsten geleitet. Aber viele zum teil richtig gut gemachte Quests findet man eben nur durchs Erkunden, in dem man sich die Map ansieht und schaut "wo war ich noch nicht? Da im Westen ist ein Weg mit einer Insel, da schau ich mal hin". Das Erkundungssystem, was Skyrim selbst auch so besonders gemacht hat. Man entdeckt die Welt und wird immer wieder überrascht, aber man muss sich hald als Spieler darauf einlassen können. Skyrim war ja auch kein leichtes Spiel, ich kenn viele Kollegen die mit diesem offenen System Probleme hatten, weil sie dann auf der Map stehen und sich denken "was soll ich hier überhaupt". Daher auch nochmal der Hinweiß: TESO ist ein MMO insbesondere für Leute die Lust auf Entdecken haben.

Über die Abo-Gebühren kann man defenitiv streiten, aber in meinen Augen ist TESO die Kosten wert. TESO ist ein Spiel, dass einem hunderte Stunden Spielspaß bietet. Allein das Hauptspiel selbst bietet massenhaft Content, 3 Allianzen wovon jede 5 riesige Karten hat mit massenhaft Quests und Dingen zum Entdecken. An Umfang mangelt es TESO defenitiv nicht. Dahingehend finde ich den Vollpreis + Abo-Gebühren in Ordnung, weil der Gegenwert einfach gegeben ist. TESO bietet einem allein im ersten kostenlosen Monat mehr Spielspaß und Inhalt, als es die meisten anderen Vollpreistitel je machen. Und für ein Spiel, womit man hunderte Stunden an Spielspaß hat, es einen Monat für Monat fesselt finde ich den Kaufpreis + Gebühr absolut in Ordnung. Spannend wird nur sein, was Zenimax anstellt um die Abo-Spieler zu halten. Denn so toll TESO auch ist, auch TESO wird irgendwann "durchgespielt" sein, und dann kommts darauf an ob Zenimax die Abo-Spieler durch Content-Updates usw. am Spiel binden kann oder man eben in 3-6 Monaten sich einem anderen Spiel widmet und nur noch sporadisch reinschaut. Wert ist es für mich auf jedenfall, ich hab meinen Spaß daran und mich hats gepackt :)

(Meine Rezension werde ich von Zeit zu Zeit erweitern, darunter zu späterer Zeit auch den PvP erwähnen)

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Update 29.04.2014
Nachdem nun fast ein Monat an Spielzeit herum ist, möchte ich meine Rezension dahingehend erweitern.
Zuerst muss ich sagen, dass mich TESO nach wie vor sehr stark fesselt und großen Spaß macht. Ein Grund warum ich TESO nun auch um weitere 60 Tage (Gamecard) erweitert habe. Mein Mainchar (lvl 40 Krieger, Rothwardone) ist inzwischen auf Level 40 gekommen bei ca. 90 h Spielzeit. Content-Mäßig bietet einem TESO wirklich zuhauf und auf meinem Weg durch die Gebiete und Dungeons habe ich schon so einige nette Spieler kennen gelernt und geaddet. Das Zusammenspiel funktioniert in TESO durchaus, auch wenn die Levelphase vorrangig eine "Solo-Phase" ist, so bietet das Spiel mit den 3x Dungeons pro Gebiet sowie dem öffentlichen Gruppen-Verlies mehr als genug Gruppen-Unterhaltung für mich. Je nach Tageslaune gehe ich etwas leveln, helfe Freunden oder mache Dungeons. Dazu versuche ich bei jedem Gebiet alle Quests zu erledigen, alle Himmelsscherben zu finden und natürlich auch alle Verliese zu erledigen.
Es lohnt sich ja ohnehin kaum, so schnell wie möglich auf Level 50 zu rushen .. auf Level 50 hockt man doch ohnehin lange genug herum darum genieße ich die Levelphase größtmöglich. Auch wenn ich desto höher ich werde desto häufiger auch Dialoge überspringe, lediglich die Gebietsstory, Gildenstory und Hauptstory höre ich mir gerne an, denn da gehts auch um etwas.

Wer GW2 kennt, wird sich im PvP von TESO sehr schnell wohl fühlen. Allerdings muss man sagen, dass TESO im PvP vieles besser und interessanter macht als in GW2. Das Rangsystem wirkt motivierender, durch die größere Masse an Spielern im PvP passiert auch mehr auf der Map. Dank dem Gruppensystem kann man sich in 24er Gruppen zusammenschließen und so geschlossen als Gruppe eine Burg einnehmen. Im Gebietschat findet man laufend Meldungen wie "LFM Ale type 1", man tippt dann 1 ein und ist in einer 24er Raid Gruppe wo man zusammen loszieht. Den PvP Modus finde ich insgesamt etwas motivierender, allerdings eignet sich der PvP für allem als Endcontent. Mit niedrigerem Level kann man zwar auch dem PvP beitreten und die eigenen Stats werden auch erhöht, man ist aber trotzdem nie so gut wie Endcontent-Spieler, die ihren Charakter aufs Maximum bringen. Was ich auch gut finde, PvP sehe ich einfach als Endcontent-Tätigkeit. Als Motivation steht neben dem Rangsystem und den Fraktionspunkten natürlich die Eroberung der Kaiserstadt. Persönlich macht der PvP einen guten Eindruck, aber wie schon in GW2 finde ich, wird das ständige Burgen-Einnehmen doch etwas langweilig. Ich sehe im PvP eine spaßige Abwechslung zum PvE-System.

Gold ist in TESO ebenfalls kein Problem. Mein erstes Pferd habe ich mit Level 20 gekauft für 17.000 Gold. Pferde kann man in TESO skillen, hierbei hat man die Wahl zwischen Geschwindigkeit, Ausdauer und Traglast (= mehr Inventarplätze). Ich hab mir das günstige Pferd gekauft und skille dieses rein auf Traglast, so kann man sein Inventar um 50 Plätze erweitern. Das teure Pferd werde ich mir zu späterer Zeit holen und dann auf Geschwindigkeit skillen für PvP. Für PvE reicht das günstige Pferd vollkommen und langfristig braucht man wohl ohnehin 2 Pferde, eins für PvE mit Traglast und eines für PvP oder allgemein wenns schnell gehen soll mit viel Speed oder Ausdauer (je nach Geschmack). Das teure Pferd kann man sich spät. mit lvl 40 leisten, wer auf das günstige Pferd und einige Bank/Inventarerweiterungen verzichtet dürfte bereits mit lvl 30 das Geld dazu haben. Geld spielt in TESO aber ohnehin eine unwichtigere Rolle finde ich, sicher kann man sich Items kaufen. Aber TESO zielt finde ich klar in die Richtung "Selbstversorger". Hochwertige Rüstungen schmiedet man sich selbst oder absolviert die entsprechenden Dungeons. Dazu verdient man durch Verkauf an NPCs oder im Zone-Chat auch sehr gut. Gerade lila Waffen kann man im Zone-Chat posten und findet innerhalb von Minuten meist einen Käufer, falls nicht sollte man seine Preisvorstellung überdenken.

Werde meine Rezension zu späterer Zeit dann noch erweitern. Ich kann in Kurzform nur soviel sagen: Mir macht TESO Spaß!
Und deshalb habe ich TESO auch um weitere 60 Tage verlängert, solange ich meinen Spaß daran hab und das Spiel motiviert verlängere ich gerne mit Gametimecards. Von langfristigen Abos halte ich gar nichts, weil es bei Spielen grundsätzlich schwer abzusehen ist, ob einem dieses in ein paar Monaten überhaupt noch Spaß macht, man nicht schon etwas ganz anderes zockt. Auch wird man sehen, wie umfangreich und häufig und auch wie sinnvoll die Content-Patches in TESO ausfallen werden. Gerade an den Content-Patches wird der Erfolg von TESO abhängen, viele MMOs haben einfach das Problem dass ihnen nach wenigen Monaten die Puste ausgeht und dann die Spieler abziehen weil sie nichts zu tun haben. Ob Zenimax das besser löst, wird sich zeigen. Die erste Ankündigung mit Kargstein hört sich aber bereits Klasse ein und ist eine reine Gruppenkarte, in der man als 4er bzw. 12er Team durch die Karte streift. TESO selbst bietet so unheimlich viel Potenzial, allein die Welt könnte man um eine Vielzahl an Gebieten erweitern und hier ein sehr fesselndes MMO Erlebnis erstellen. Bleibt abzuwarten was Zenimax daraus macht.
88 Kommentare|62 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. April 2014
Als das Spiel angekündigt wurde, war ich aus dem Häuschen und habe mich wie ein kleines Kind gefreut. Habe seit Morrowind alle Spiele der Reihe gespielt und hatte auch immer wochenlang Spaß daran. Speziell Morrowind war meiner Meinung nach der absolute Knaller!

Und jetzt sollte das Ganze im Rahmen eines MMO's kommen. Nun ja was kann da schief gehen??

Leider vieles!

- Man überspringt automatisch die Anfängerinsel...??? Es fehlen einem 5 Level und ein Einstieg in die Story...Nicht so meins. Dazu ist zu sagen, man kann wieder zurück auf die Anfängerinsel. Hier ist mir nur der Umstand negativ aufgefallen, dass man dies auch übersehen kann und eben einiges verliert.
- Im Vergleich zu anderen MMO's wie SWTOR fesselt die Story einfach nicht so richtig. Es gibt nicht diese Momente in denen man so wirklich zu seinem Charakter findet...Kein bösartiger Schurke der moralisch zweifehaft ist oder umgekehrt. Es fühlt sich einfach irrelevant an.
- Das Skillsystem ist breit gefächert, aber auch total unübersichtlich wenn man neu im Game ist und ein Respec kostet richtig Kohle. Das Einfinden findet recht schnell statt, aber es ist anspruchsvoller als man denkt.
- Viele Bots und Goldspammer und Zenimax unternimmt einfach nichts!
- Immernoch viele Bugs die zwar durch reloggen gelöst werden können, aber das nervt halt auch irgendwann.
- Quest geben sehr wenig Erfahrung und Mobs/Bosse sind teilweise einfach zu stark. Manchen One-Hit-Kill-Attacken kann man einfach mal nicht ausweichen...???!!!
- Das Kosten/Goldverhältniss ist exorbitant hoch. Ein Pferd kostet 17.000 Gold. Das sind 20 Level und knapp zwei Gebiete...
- Megaserver sind einfach nervig! Punkt! Fast im Minutentakt fangen Leute an zu streiten welche Sprache jetzt die Richtige ist und blablablabla....
- Kundenservice ist ein Witz: Ich beschrieb ein Problem und teilte mit, dass ich Lösung XY schon versucht habe. Es kommt eine Mail mit: "Versuchen sie Lösung XY"....So liest man also meine Mail...
- Wartungsarbeiten...Mindestens zweimal die Woche zur Prime Time und dann mal für ein paar Stunden.
- Die Community ist leider sehr schlecht. Viele Menschen die einem das Spielvergnügen und das freundliche Miteinander verderben.

So das war meiner Meinung nach das Schlimmste und nun mal zum Positiven:

+ Charaktererstellung ist einfach gut. Vier Klassen, neun Rassen, drei Allianzen. Mehr kann man sich wirklich nicht wünschen!
+ Die Grafik macht sehr viel Spaß und die Gebiete sehen sehr schön aus.
+ Das Kämpfen ist anspruchsvoller als in den meisten MMO's und erfordert ein gewisses Maß an taktischer Planung. Super.
+ Das Craftingsystem macht Spaß! Ich stelle mir meine Ausrüstung fast ausschließlich selbst her. Endlich lohnt es sich mal Rohstoffe zu farmen und Rüstungen auseinanderzunehmen.
+ PvP ist sehr lustig und ich sehe eine Langzeitmotivation! Burgen mit mehreren hundert anderen Spielern zu erstürmen ist einfach ein riesen Spaß.
+ Die Quests sind sehr abwechslungsreich. Es ist selten einfach nur Mobs killen und manchmal muss man Tränke herstellen, bei denen die richtige Zutatenfolge wichtig ist.
+ Trotz anfänglicher Sorge gibt es genügend Skillpunkte zu ergattern.
+ Verschiedene Kleidungsstile der Völker machen es noch interessanter seine eigenen Klamotten herzustellen.
+ Server laufen wenn sie online sind sehr stabil und ohne große Ruckler.
+ Die Vertonung ist auch gelungen, leider nicht beim Charakter...aber nichts neues für ESO Games also kein negativer Punkt.

Soweit zu den Pro Punkten von The Elder Scrolls Online.

Fazit: Gute Grundidee mit mangelnder Umsetzung. Es ärgert mich wirklich gewaltig wie viel da schief läuft. Zenimax will immer wieder das Image der Kundenfreundlichkeit darstellen, aber jeden Tag wenn ich mich einlogge habe ich midnestens fünf Mails von Goldspammern die ich am Vortag auf die Ignore Liste gesetzt habe.
EDIT: 1.5.2014 Zenimax arbeitet an dem Problem, wenn es verschwindet gibt es einen Stern mehr!

Das Spiel selbst leider sehr unter den Patzern und meine eindeutige Empfehlung: Wartet mit dem Kauf noch ein zwei Monate. Danach einfach nochmal informieren und die Bewertungen lesen. Ich werde diese Bewertung auch anpassen sobald sich etwas verändert.

Zwecks Langzeitmotivation: Sehe ich nur teilweise wirklich. Da laut Zenimax keine Belohnung auf mich wartet wenn ich in der Veteranenklasse der Beste bin, naja warum soll ich es dann werden?? Höchstens die PvP Welt Cyrodiil kann hier überzeugen und ich denke da wird im Gegensatz zu Abenteuerzonen der Hauptfokus liegen.

Eins noch: Das Abosystem ist zwar unfair aber absolut nichts neues! Kann die Aufregung nicht verstehen...Es ist ja nicht so als ob da die neuste Masche des Geldmachens erfunden wurde. Es wurde lediglich ein altbewährtes Modell übernommen.

Danke fürs lesen!
22 Kommentare|37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2015
Ich habe mir das Spiel auf Empfehlung eines Freundes geholt mit dem ich nun gemeinsam die Welt von Tamriel erkunde.
In der Vergangenheit habe ich bereits Morrowind und Skyrim gespielt und muss sagen TESO gefällt mir sehr gut.
Die Grafik ist sehr ansprechend und die Größe der Karte nebst der Menge an Quests ist beeindruckend.
Das spiel kam beim Release nicht für mich in Frage, da es ein typiches MMORPG ABO-System hatte, bei dem man monatlich für's spielen zahlen muss. Da ich nur gelegentlich spiele ist so etwas für mich nicht relevant. Da nun jedoch im März 2015 auf Buy to play umgestellt wird und man kein Abo mehr benötigt, habe ich es mir zugelegt und kann nun auch in den Spielgenuss kommen.
WEnn man sich das Spiel zulegt, sollte man eine ordentliche DSL-Verbindung haben (oder jede Menge Geduld :) )
Grund: Die enthaltenen 4 DVDs installieren "nur" 20GB als Grundversion. Um spielen zu können sind jedoch weitere Updates nötig die noch einmal gut 15GB aus dem Internet downloaden. Weiterhin ist zum spielen eine kostenlose Anmeldung notwendig, mit der man die ersten 30 Tage (vor umstellung des Zahlmodells im März) auch kostenfei spielen kann.
Für mich hat sich die Anschaffung gelohnt. Ich habe nun schon einige Spielstunden bestritten und es wird nie langweilig.
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am 28. April 2014
Sicher bedarf es gerade bei einem Online Rollenspiel einer sehr ausführlichen Rezension. Dennoch versuche ich die, für mich, wichtigsten Punkte kurz und knapp zusammenzufassen um anderen Spielern ein Bild zu vermitteln, mit dem sie sich für oder gegen einen Kauf entscheiden können.

Erstmal, ich habe die Beta NICHT gespielt. Bin daher völlig unvoreingenommen gestartet. Habe aber Erfahrung mit MMORPG's durch 8 Jahre WoW und diverse andere kurz oder auch länger gezockte Vertreter (Rift, TSW, SW:ToR, HdR:O, Guild Wars 1&2).

Für die richtige Bewertung ist natürlich auch wichtig, dass man weiß was einen (eigentlich) bei einem "typischen" Elder Scrolls Spiel erwartet. Unmengen an Quests, Freiheit (Welt), Entscheidungsfreiheit (Quests/Dialoge), individuelle Entwicklung des eigenen Charakters.

All das funktioniert bei Elder Scrolls Online leider nur sehr eingeschränkt. Die Quests sind zwar alle vertont, bieten aber durch die geringe Tiefe nicht viel Entscheidungsfreiheit. Die Gebiete werden, MMO typisch, nacheinander "abgelaufen" durch immer stärker werdende Gegner.
Man kann sich auch nicht nur auf die Hauptgeschichte stürzen, da sie immer wieder unterbrochen wird (weil man muss ja erstmal stärker werden, neue Stufen erreichen, Online-Rollenspiel typisch halt). Begründet wird das zu 90% mit dem Satz: "Ich muss erstmal Nachforschungen anstellen, ich melde mich dann später bei euch". Nervt und wirkt aufgesetzt.

Die Nebenquests sind nett gemacht, durch die online Thematik bieten sie aber auch leider nicht die Entscheidungsfreiheit die man von Elder Scrolls gewohnt ist. Selbst die schönen Dialoge klickt man irgendwann weg weil man kann eh nichts verändern bzw hat keinen Einfluss.

Auch viele Dinge die Elder Scrolls typisch sind wurden gestrichen, man kann keine freundlichen NPC's angreifen, man kann keine Spieler (selbst feindliche Spieler/NPC's) beklauen und ein eigenes Haus wo man seine Beute lagern kann vermisst man auch.

Sicher, das Game ist gerade erst rausgekommen, dennoch hinkt es der Konkurrenz arg hinterher, vieles funktioniert nur so lala oder ist fehlerhaft (Gildensystem/Gildenbank z.B.). Es verschwinden da schonmal ausgerüstete Ausrüstungsgegenstände nach dem wiederholten einloggen oder man bleibt an simplen Felsen stecken oder hängt in der Luft, fällt durch den Boden unendlich in die Tiefe und kann nur per /stuck wieder normal weiterspielen.

Man merkt, dass die Entwickler viele Kompromisse eingehen mussten um einerseits den Geist des Singleplayers einzufangen, und dennoch alles im MMO typischen Gewand präsentieren zu können. Bestes Beispiel ist das Kampfsystem:
Hier hat man einerseits die Wahl zwischen 1-5 Hotkeyfähigkeiten, einer ultimativen Fertigkeit (auch per Hotkey) und dem eher neuerem Ausweichen per Doppelklick der entsprechenden Richtungstaste. Klingt erstmal einfach und normal. Wenn da nicht noch das normale Angreifen per ständigem kurzen oder aufgeladenem linken Mausklick wäre. Die Rechte Maustaste wird zum Blocken verwendet. Zudem muss/kann man feindliche Zauber auch noch unterbrechen indem man beide Maustasten gleichzeitig drückt. Funktioniert alles, ist aber sehr stressig. Und wer dachte das reicht schon an umfangreicher Kampfsteuerung der darf jetzt nochmal schlucken, denn gezielt wird nicht per "einloggen" der Gegner sondern in Ego-Shooter Manier permanent mit Fadenkreuz.
Hier wäre definitiv weniger mehr gewesen.

Die eigentlichen Kompromisse zwischen Singleplayer und Multiplayer sind aber in der Spielwelt zu finden. Es fehlt die Möglichkeit Einfluss auf die Geschichte zu nehmen, Die Welt wirkt durch das Online Gerüst statischer als die Offline Pendanten und die ständig umherhopsenden und Mob-klauenden Mitspieler zerstören die Atmosphäre (wenn sie denn mal aufkommt).

Das Spiel hat von Anfang an so eine Free-to-Play Aura. Ob es an den ganzen Fehlern liegt, oder durch die Kompromisse Singleplayer/Multiplayer, kann ich nicht sagen. Wird aber von beidem etwas sein. Die Abzocke der beiden Versionen, finde ich auch unterste Schublade und meiner Meinung nach ist jedes Spiel ab 40 Euro Vollpreis. Hier fühlt man sich selbst wenn man 50 Euro ausgegeben hat eher wie ein Free-User.
Alles in allem viel zu wenig für ein modernes Vollpreis Online-Rollenspiel mit Abogebühren und nicht wert den Namen "The Elder Scrolls" zu tragen. Eine Enttäuschung.
Auf alles einzugehen ist sehr schwer. Für mich war es immer mehr ein Krampf, ein Spagat zwischen Motivation und Zwang irgendwie weiterzukommen. Nach 31 Spielstufen war aber die Motivation draußen.

Zu wenig Online-Multiplayer. Zu viele Kompromisse, zu wenig überzeugender Inhalt.

Wer Online Spiele spielen will spielt etwas anderes, wer Elder Scrolls erleben will ist mit den letzten 3 Offline-Ablegern (Morrowind, Oblivion, Skyrim) besser bedient.
Für einen einmaligen Kauf sicher nicht verkehrt, aber für mich definitiv keine zusätzlichen monatlichen Gebühren wert. Schade ZeniMax. Aber vielleicht läufts besser wenns erstmal Free-to-Play wird.
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am 27. April 2014
Welchen Sinn hat ein Massive Multiplayer Online Spiel? Genau gemeinsam mit Freunden, Bekannten etc. eine völlig neue nicht existierende Welt zu erleben. Neue Leute kennenlernen gehört sicherlich auch dazu. Es ist in erster Linie ein sozalorientiertes Unterfangen irgendein Pixelmonster gemeinsam zu bezwingen. Taktiken dafür auszudenken etc. Werden dieses Richtlinien von ESO erfüllt? NEEEEINNNN!!!!!! Und ich mein nur, wozu brauche ich überhaupt ein Onlinespiel, wenn ich sowieso auf andere Mitspieler beim Questen nicht angewiesen bin? Aber das Gegenteil ist ständig der Fall. Ständig raubt jemand den Boss - naja wenn man den so bezeichnen kann - vor der Nase weg. Und vor der endlosen Leichen stehen bereits Haufen Spieler welche, auf den Rezz warten und keiner kommt nur ansatzweise auf den Gedanken eine Gruppe zu erstellen um die Quest gemeinsam abzuschließen.

Player vs. Environment

Und da wären wir schon mal beim PVE. Wie gesagt, PVE fördert nicht das gemeinsames Mitspielen sondern die Spielweise "je schneller du jemdanden den Boss wegklaust, umso schneller beendest du die Quest". Und das ist das echt das assozialste was ich persönlich beim MMOs bisher erlebt habe. Man versucht gar keine Gruppen zu bilden, weil der Boss sowieso nach zwei Schlägen unspektakulär zu Boden geht, sondern man entwickelt so eine Art Rivalitätsgefühl, also schneller beim Questen zu sein als der andere. Ich mein was ist hier denn Sinn von MMOs, wenn sowieso jeder alleine spielt? Und noch dazu sich gegenseitig stört? Das Gefühl, dass jemand ständig im Weg ist, begleitet ständig. Und dieses Spielkonzept verstehe ich einfach nicht. Und so steht man mit 20 anderen Spieler vor den unzähligen Bossleichen und wartet bis dieser wieder respawned und jaaaa hofft mal, dass man als erster zuschlägt um die Quest abzuschließen... zum kotzen eigentlich. Und ich weiß nicht, wie man das "TOLL", "SUPPER" finden kann. Aber bis man überhaupt vor einem Boss stehen kann, kämpft man durch mal langweilige, mal interessante, lange Questreih, und man denkt sicherlich zum Schluss: "boah endlich trete ich dem Oberschurken gegenüber", der ist jetzt dran. Umso deprimierender ist dann die Ernüchterung, wenn der nach 2 bis 3 Schlägen unspektakulär zu Boden geht und eine mittelmäßige Beute hinterlässt. Und dass ihn noch 20 weitere Leute campen, hab ich schnon erwähnt. Super nee??? *facepalm*

Phasing

Der zweite Grund, der gegen, also ich sags nochmals GEGEN gemeinsames Spielen, Questen etc. auswirkt, ist das Phasing. Das heißt, hat man einen Boss bereits bezwungen, so ist nicht mehr möglich, einem Freund beim beim Bosskampf unterstützen. Verdutzt blickt man auf die leere Stelle, wo der Kampf stattfinden sollte, sieht man aber keinen, weil die Umwelt sich ja bereits durch phasing verändert hat. Natürlich würde das gehen, wenn man alle Quest gemeinsam abschließen würde. Aber "würde" ist eine Wunschvorstellung und keine Tatsache. Hier hat man das Problem, dass wenn man trotzdem in einer Gruppe questen geht, abgeschlossen wird diese jedoch individuell und nicht für ganze Gruppe. Das heißt, derjenige, der zuerst den Boss erledigt, ist bereits in der nächsten Phase, während der Gruppenmitglied in der vorrigen Phase steckengeblieben ist, bis er ebenfalls die Quest abgeschlossen hat. WTF? Wozu braucht man überhaupt eine Gruppe, wenn man Gruppe keine Quests erledigen kann??????!!!!! Das wird mit Sicherheit mit Nachfolgepatches irgenwann mal korigiert, aber momentan ist das PVE so aufgestellt, dass man sehr gut alleine zurecht kommen kann. Und wenn man absolut alleine zurecht kommt, wozu braucht man überhaupt dann online zu gehen?????!!!!! Die Welt von ESO ist riesig und abwechslungsreich. Aber man kommt NIIIIE im Kontakt zu Spieler der gegnerischer Fraktion. Auch wenn man bereits Lvl 50 erreicht hat und man sich in deren Gebieten aufhält, trifft man NUR auf Spieler eigener Frakton!!!!! WTF!!!!!!!!!!! Und dafür noch 50 EUR + Monatliche Spielgebühr auszugeben? Und 50 EUR ist noch für normale Version.

Der Preis

Und warum sich 50,00 für Standardversion im Gegensatz zu satten 70,00 EUR auf das Spiel assozial auswirken, verrate ich Euch jetzt. Diese 20,00 zusätzlichen Euros beinhalten ein Reittier sowie noch unzählige Rassenpersonalisierungsmöglichkeiten. Über das zweite könnte man noch ruhig hinwegsehen. Aber was das Reittier betrifft..... pfffffff.....ich versuche mich zu beruhigen... Also stellen Sie sich mal vor: Sie wollen keine 70 EUR für ein Spiel ausgeben, sondern nur 50, kriegen aber kein Reittier. Da denkt man sich natürlich - ach egal ich hol mir schon beim Questen. Joa, nur der Preis eines Pferdchens in Game liegt zur Zeit bei satten 17.000 Gold! Und das ist ziemlich viel, wenn man bedenkt, dass npcs (also ingamemonster) ca. 2 Gold fallen lassen. Auch Bosse übrigens. 2 Gold!!!!!! Wenn überhaupt. Jetzt rechnen Sie mal bitte nach, wie lange es dauern wird, bis Sie die Kohle zusammengekratzt haben. Gut Questbelohnungen bringen auch etwas Gold so ca. 35g, wenn überhapt, aber man bedenkt noch craftig (ingameberufe) sowie Reparaturkosten. Alles Goldfresser. Aber das ist ja noch nichts im Vergleich zu einer besseren Version des Reittiers, welche noch satte 42.700. wert ist. An dieser Stelle wird natürlich klar, dass der Publisher quasi alle Spieler zum Kauf der imperialer Version zwingen möchte. Ich mein das ist doch absolut deprimierendes Gefühl, wenn Monster 0 Gold fallen lassen beim Preis für ein Standardreittier von 17.000g!!!! Und beim endlosen Hin -und Herlauferei ständig von "reicheren" aufgesattelten Spieler überholt zu werden ist wirklich kein schönes Gefühl. Man fühlt sich eher wie Spieler zweiter Klasse. Ich mein, in welchem Mmmos bisher gab es bereits Reittiere direkt am Releasetag? Und wenn es welche gibt, dann programmiert doch wenigstens mal die Möglichkeit, dass man mitreiten kann. Ein Pferd kann doch 2 Leute aushalten, besondern in einer digitaler Welt! Oder etwa nicht? Das wäre mal eine sozialorientierte Funktion wo man Leute kennenlernen könnte. Zumindest etwas. Aber nicht einmal die Möglichkeit des Mitreitens ist gegeben. Goldverdienen durch Auktionshaus, welches nicht global, sondern komischerweise LOKAL - an eine Stadt ausgerichtet ist, ist einfach pfffffff.... kein Kommentar. Neuerdings versuchen alle Publisher den AH so global wie möglich zu gestalten, ESO machts umgedreht. Jojo 17.000g. Aber kein Problem her mit der Kohle, dann kriegst dein Pferd. Und dafür 5 Sterne vergeben?

PVP

PvP wiederum ist sehr gelungen. Hier gibts nichts schlechtes zu sagen. Und im Vergleich dazu sieht das PvP bei anderen Mmos eher bescheiden aus. Auf Massenserver gibts nun mal Massenschlachten und die machen ganz schön Laune. Belagerung von Burgen mit einer Armee aus 100en weiteren Mitspieler sieht spektakulär aus. Dass manche Klasse im PvP überstark sind ist natürlich andere Sache.

Gameplay und Grafik

Das Gameplay hat mir wiederum sehr gut gefallen. Es ist sehr dynamisch und strotzt nur so von Spezialeffekten. Besonders bei der casterklasse. Während bei manchen anderen MMMOs der Kampf eher rundenbasiert abläuft, tritt hier keine Langweile auf. Charakterentwicklung ist sehr gut gelungen. Erinnert stark an Guildwars 2, aber diesbezüglich sind an der Invidulisierungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Und die bevorzugte Spielweise entwickelt sich mit. Einfach klasse!!! :) Man kann als Krieger bsp. auch auf Zaubern spezialieseren und so zusagen einen Kampfmagier erstellen. Also hier wird alles geboten, was man sich nur vorstellen kann. Da werden viele Spieler Spaß haben, also wie eben in bisherigen Elder Scrolls offlinespielen. Und das ist auf jeden Fall einzigartig und überragend umgesetzt. ESO besitzt außerdem eine ausgezeichnete Atmosphäre, welche von wunderschönen Soundträck unterstrichen wird. Musik ist Wahnsinn. An dieser Stelle ein großes Kompliment an die Entwickler. Auf Grafik hab ich ehrlich gesagt nie einen besonderen Akzent gesetzt. Ist schön, aber für mich kein Kauf-oder Nichtkaufargument. Was Inventarmanagement betrifft, ist einerseits die Kategorisierungsfunktion positiv aufgefallen. Also sprich Waffen, Essen, Alchimiezutaten, werden schön nach Kategorien einsortiert, die aber wiederum höllisch unübersichtlich ist. Es ist eine Qual.

Und somit zum Fazit.

Welchen Unterschied hinsichtlich der Spielweise zwischen ESO und Skyrim gibt es denn? Gar keinen!! Man ist genauso wie im Skyrim alleine unterwegs und erledigt genauso die Quests. Ach ja, man trifft dabei auf andere Spieler, welche aber absolut egal sind und beim Questerledigen oder Erzabbau sogar noch stören. Also welchen Sinn hat denn ESO als MMO, wenn es als solchens absolut NULL Anstrengungen ins gemeinsames Spielen mitbringt? Klar, hier gibts auch 5 Dungeons also Instanzen, welche nur mit gutorganisierten Mitspieler bewältigt werden können. Aber, da kann man doch genauso ein Extradungeonmodus für Skyrim implementieren. Wäre das nicht einfacher? PVP sagen die anderen? Da PVP Gebiet sowieso ein Extragebiet ist und sich nicht mit PVE Gebiet überschneidet, dann könnte man ebefalls für Skyrim ein PvP-Modus implementieren. Wäre Sogar interessanter, da jeder Spieler sich absolut andere Spielweise hat. Ich verstehe deswegen momentan nicht, wie man ESO als MMO bezeichnen kann. Durch Extramodus für Dungeons und PVP? Dann ist wohl Diablo 3 auch ein MMO? Diablo 3 hat im Moment sogar mehr von MMO als ESO. Also bitte. Ich vestehe auch nicht, wie man dafür 5 Sterne vergeben kann, insbesodere wenn hier eindeutig die Absicht der absolut unverschämten Geldmacherei herausragt. 50,00 EUR? Ja aber dann musst eben Laufen du Null. Her mit der Kohle!!!!! Dann bist du was besonderes!
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am 21. Juli 2014
Ich habe mich sehr darauf gefreut und habe auch sofort ab der 1 Minute mitgespielt schnell wurde klar man Level't hauptsächlich alleine was anfangs nicht weiter Stört da die Quest liebevoll und immer mit einer Hintergrundgeschichte Geschmückt sind und die auch noch sehr schön Vertont ist :-)

Dann kommt ab LVL 12 aber das erste Erwachen man kann in die Ersten Verliese (4er Grp) rein und dann fängt es schon an trotz Megaserver dauert es ewig bis man eine Grp zusammen hat und das wir mit Steigendem Lvl nicht einfacher. Und wenn man endlich eine Gruppe gefunden hat kommt das Nervigste an der ganzen Geschichte Deutsches Spiel und man schreibt nur auf Englisch ( Natürlich heutzutage kann das fast jeder aber halt nur fast ) und wenn ich ein Online RPG Spiele dann bitte so dass ich mich mit jedem uneingeschränkt unterhalten kann.

Ich habe meine Mage bis Verteranenrang 8 gespielt und es reicht mir komplett PVP ist ganz lustig questen sit mir nach 5 min schon zu öde da die Basis der Q sich ständig wiederholt ( Rette meinen Bruder , Böse Magier, verfluchte Gräber usw.)

Die Gilden sind riesengroß allerdings da jeder alleine questet und die Dungeons kaum wiederspiel wert haben wenn man die q des Dungeons einmal gemacht hat spielt man kaum Gilden intern , Leider.

Ich bin auch sehr über den Support enttäuscht, wollte kurz nach dem Start meine Version Upgrade auf die Imperial Edition und da ging etwas schief nach 2 Hin und her Mailen mit dem Support haben sie den Fehler eingeräumt den Auftrag storniert nach 2 Wochen ist doch lachhaft.

Ich finde es echt schade soviel Potential und es wird leider nicht genutzt.
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am 13. November 2014
Ich bewerte hier ausdrücklich nicht das Spiel selbst, sondern warne vor möglichem Datenverlust bei der Installation. Ich habe den vom Installer vorgeschlagenen Pfad C:\Programme (x86)\Zenimax Online geändert auf D:\Spiele in der Annahme, dass der Installer von sich aus im Verzeichnis Spiele ein Unterverzeichnis für TESO anlegen wird. Dies hatte jedoch zur Folge, dass der Installer direkt in das Verzeichnis D:\Spiele installierte. Nicht weiter schlimm, könnte man meinen, hat man halt im Verzeichnis Spiele eine Menge einzelner Dateien.

Doch weit gefehlt!
Der Installer LÖSCHTE OHNE NACHFRAGE DEN GESAMTEN INHALT des Verzeichnisses Spiele, bevor es seine eigenen Ordner darin anlegte und anfing zu installieren! Dieser Fehler ist beliebig reproduzierbar und es gibt etliche hiervon Betroffene in den Foren. Es handelt sich hier um einen groben Designfehler des Installers, der eigentlich zum Rückruf sämtlicher DVD-Boxen dieses Spieles führen müsste!

DESHALB:
UNBEDINGT DARAUF ACHTEN, dass, solltet ihr den vom Installer vorgeschlagenen Pfad ändern, ihr ein Verzeichnis auswählt oder neu erstellt, das LEER ist! Ansonsten droht DATENVERLUST!
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am 9. März 2015
Habe mir das Spiel erst jetzt gekauft, da mir die 12,99€ im Monat einfach zu viel gewesen wären..
Zu Beginn sollte ich mal sagen, dass ich schon ca. 200 Std Oblivion und 250 Std. Skyrim hinter mir habe und mich somit mit der Elder Scrolls Reihe bestens auskenne. Deshalb war es für mich bisher auch sehr schwer auf Eso zu verzichten.
Nun zu meiner Wertung:

Grafik:
Die Grafik ist für ein Mmo sehr sehr gut gelungen, wobei ich Skyrim an einigen Stellen etwas stimmiger fand. Insgesamt lässt es sich hier also nur an Kleinigkeiten meckern.

Audio/Sound

Hier mal vorab, dass ich mich damit nicht wirklich auskenne. Aber Insgesamt gefällt mir das sehr gut und Übersetzungsfehler oder dergleichen sind mir bisher auch noch nicht aufgefallen.

Gameplay:

Auch das ist meiner Meinung nach gut gelungen, da man das Spiel obwohl es ein Mmo ist auch größtenteils problemlos allein spielen kann.

Story:

Für ein Mmo wirklich sehr gut gelungen. Wenn man das aber mit anderen Rollenspielen vergleicht, ist sie aber schlichtweg an einigen Stellen etwas langweilig, was aber auch schon bei Skyrim der Fall war, wobei hier auch meiner Meinung nach nicht der Schwerpunkt eines guten Elder Scrolls liegen sollte..

Spielwelt:

Ähnlich wie in Skyrim sehr gut gestaltet und quasi an jeder Ecke kann man eine neue Quest bekommen, weswegen einem auch nicht so schnell langweilig wird. Eine Riesen Stärke ist meiner Meinung nach auch die riesige Spielwelt, die im Vergleich zu Skyrim nochmal um einiges angewachsen ist.

Fazit:

Insgesamt kann ich das Spiel allen Mmo "Freunden" uneingeschränkt weiterempfehlen, aber auch alle Skyrim, Oblivion und Morrowind Fans sollten hier auf ihre Kosten kommen!
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am 19. April 2014
Vorausschicken möchte ich, dass ich das Spiel zwar seit seinem Erscheinen (bzw. schon seit der Early-Access-Phase) spiele, mein Mainchar aber erst Level 26 erreicht hat und ich weite Teile des Spiels daher noch gar nicht gesehen habe und nicht beurteilen kann, insbesondere nicht den Level-50-Content. Dies muss also eine Rezension unter Vorbehalt bleiben.

Was ich aber bisher gesehen habe, hat mir sehr gut gefallen. Die Verbindung der Spielwelt aus den Solo-Spielen der Elder-Scrolls-Reihe mit einem MMORPG funktioniert weitestgehend bestens. Atmosphärische, gut geschriebene Quests geben dem Spieler das Gefühl, wirklich sinnvolle Aufträge auszuführen, das Spiel ist vollgepackt mit Elder-Scrolls-Lore (allein die ganzen Bücher, die man serientypisch überall verstreut finden kann!) und nimmt einen als "alten Hasen" dieses Spieluniversums schnell gefangen. Mit Vergnügen trifft man darin alte Bekannte direkt in der Spielwelt oder auch in den Büchern an und besucht vertraute Plätze, wenn sie sich zum Teil auch enorm verändert haben - so hat die Stadt Daggerfall kaum mehr Gemeinsamkeiten mit ihrem Gegenstück im gleichnamigen Spiel, das allerdings mit seiner Grafik von 1996 auch in keinster Weise vergleichbar ist. Die Gegend von Morrowind dürfte schon vertrauter aussehen, was ich allerdings auch noch nicht wirklich beurteilen kann, da ich im Daggerfall Covenant spiele.

In diesem Zusammenhang ist das Thema Übersetzung/Synchro anzusprechen: Selbst spiele ich die englische Version, da ich von den Vorgängerspielen her daran gewöhnt bin und mich nur schon Übersetzungen wie "Dolchsturzbündnis" befremden. Aber Bekannte, die ESO auf deutsch spielen, zeigen sich mit der Übersetzung und deutschen Synchro im Allgemeinen ganz zufrieden, wobei einzelne Übersetzungsfehler aktuell das Bild noch etwas zu trüben scheinen. Gelegentlich kann sich so ein Fehler auch mal störend aufs Spiel auswirken: Wir konnten feststellen, dass ein Trank, der Gesundheit *abzieht* und im Englischen auch entsprechend beschrieben ist ("Potion of Ravage Health" oder so), in der deutschen Beschreibung angeblich Gesundheit wiederherstellt - in Wirklichkeit aber weiterhin abzieht, was in einem Kampf doch eine ganz unangenehme Überraschung sein könnte...

Verweilen wir noch kurz beim Thema Sprache: Da es keine nach Sprache getrennten Server gibt, ist die Kommunikation zwischen den Spielern von einem gewissen Sprachmix geprägt, den ich allerdings ganz erfrischend finde. Auf dem allgemeinen Chat-Kanal dominiert Englisch, mit häufigen Äusserungen auf Deutsch und Französisch sowie gelegentlichen in anderen Sprachen (z.B. Anwerbung für spanische oder schwedische Gilden), wobei die eigens angebotenen separaten Kanäle für englischen, französischen und deutschen Chat weniger genutzt werden. Spielergilden definieren sich im Allgemeinen als einer bestimmten Sprache zugehörig.

Damit sind wir bei den Gilden: Einerseits gibt es die aus Elder Scrolls bekannten "Nicht-Spieler-Gilden" wie Magiergilde und Kriegergilde; wie gewohnt, kann man diesen allen gleichzeitig angehören. Mit diesen Gilden verbunden sind jeweils eigene Skillbäume, welche die auch sonst schon sehr reichhaltigen möglichen Skills in ESO ergänzen. Dann die Spielergilden: Ungewohnt (jedenfalls verglichen mit z.B. WoW) ist hier, dass man in bis zu fünf gleichzeitig Mitglied sein kann; noch ungewohnter, dass nicht ein einzelner Char Mitglied wird, sondern immer der ganze Account mit allen Chars - fraktionsübergreifend. Auch wird das Gildenmitglied im Gildenchat nicht über den Char, sondern über den Accountnamen identifiziert. Daran sollte m.E. noch gearbeitet werden - es wäre auch rollenspielfreundlicher, wenn man zumindest einen Char als "Anzeigenamen" setzen könnte. Überhaupt wirkt das Gildensystem noch etwas unfertig. Das Gilden-Auktionshaus hat nur eine rudimentäre Oberfläche, die nicht einmal die Suche nach einem bestimmten Gegenstandsnamen erlaubt, so dass man bei vollen Auktionshäusern schier verzweifelt.

Ja, das Handelsysstem: Ebenfalls etwas ungewohnt. Ein serverweites Auktionshaus gibt es nicht. Geboten werden gildeninterne Auktionshäuser für Gilden ab 50 Mitgliedern (maximal 500), was einen als Spieler mit einer kleineren Gilden-Community fast zwingt, zusätzlich einer "Handelsgilde" beizutreten. Wahrscheinlich hat das auch mit der "Megaserver"-Technik zu tun, aber irgendwie finde ich das doch noch nicht sehr elegant.

Das Crafting ist ausgefeilt, man könnte glatt die ganze Spielzeit damit verbringen. Sämtliche Materialien lassen sich von allen Spielern sammeln, Berufseinschränkungen gibt es nicht. Es ist allerdings aufgrund des Skillsystems doch sinnvoll, sich auf bestimmte Fertigkeiten zu beschränken. Dabei erlernt man neue Eigenschaften für Gegenstände, die man anfertigen kann, indem man vorhandene Objekte zu Forschungszwecken zerstört, kann sie aber auch einfach zur Materialgewinnung zerlegen. Durch die Kombination verschiedener erlernbarer Stile, Eigenschaften und Verzauberungen entsteht eine grosse Vielfalt. Rüstungen und Waffen sehen dabei nie übertrieben aus, sondern fügen sich gut in den etwas zurückgenommenen Stil der Spielwelt ein. Tränke und Verzauberungen erschafft man durch die Kombination von Objekten (Pflanzen, Runen) mit zunächst unbekannten Eigenschaften und "bildet" sich so nach und nach.

PvP: Ich war nie ein grosser PvP-Spieler, in ESO macht es mir aber als Abwechslung doch einigen Spass. Die Belagerungsschlachten in Cyrodiil können filmreif wirken und besonders Momente des Einzelkampfes gegen einen anderen Spieler erzeugen Spannung. Dazu trägt auch das allgemein dynamische Kampfsystem von ESO bei, das vom Spieler - auch in PvE - Beweglichkeit und geschickten Einsatz seiner Fähigkeiten verlangt. Der fehlende "Hardlock" auf einen Gegner wird häufig bemängelt, trägt aber m.E. auch zur Dynamik bei. Eher nervig sind hingegen die oft sehr langen Laufwege im gross geratenen Cyrodiil. Ich mag ja grosse Spielwelten, insbesondere in einem Elder-Scrolls-Spiel ist Weitläufigkeit ein wichtiger Aspekt, aber wenn die Hälfte der PvP-Zeit daraus besteht, nach einem Tod über die Map zu rennen, läuft vielleicht doch etwas schief. Vielleicht wird das aber mit etablierten Spielergruppen, die einander auch systematisch wiederbeleben (wozu ein Vorrat an Seelensteinen nötig ist), besser.

Nochmal kurz zum Kampfsystem: Obwohl man durch die zahlreichen Skill-Linien potentiell über sehr viele Fähigkeiten verfügt, lassen sich nur wenige davon gleichzeitig einsetzen. Dem Spieler stehen nur gerade sechs Buttons zur Verfügung (ab Level 15 zwei wechselbare Sets zu sechs), um eine Auswahl seiner erlernten Fähigkeiten zu plazieren (einer davon für eine aufladbare "ultimative" Fähigkeit). Auch kann man nicht einfach einen Gegner fixieren und dann auf die Buttons einhauen, da - wie gesagt - ein Hardlock fehlt und man häufig auf Spezialfähigkeiten der Gegner reagieren muss, wodurch man sie wieder aus dem Fokus verliert. Schlecht finde ich das nicht, das Spielgefühl ist interessant. Im Gegensatz zur klassischen Elder-Scrolls-Spielweise nutze ich in ESO nur den 3rd-Person-Modus, da es so einfach übersichtlicher ist, obwohl es generell möglich ist, in die Ego-Perspektive zu wechseln.

Spielstabilität, Bugs: Ich gehöre diesbezüglich wohl zu den Glückspilzen. Die Foren zum Spiel sind voller entnervter Beiträge von Spielern, die unter Bugs litten, die den Spielfortschritt wesentlich behinderten, deren Bankfächer verschwanden, die durch den Boden fielen und nicht mehr freikamen etc. - aber alles, was ich an negativen Erfahrungen mit der Spieltechnik seit dem Release hatte, waren zwei oder drei Bugs in Questreihen, die ich vorerst ignorieren (und andere Quests machen) konnte, welche inzwischen auch behoben sind, sowie ein etwas holprig verlaufener Patch, der dazu führte, dass viele Spieler, so auch ich, eine Weile nicht einloggen konnten. Aber für ein so neues Spiel fand ich das Spielerlebnis bisher erstaunlich glatt. Man kann diesbezüglich wohl wirklich Glück oder Pech haben.

Zusammenfassend: Ich spiele das Spiel - als alter Elder-Scrolls-Anhänger und Online-Spieler - sehr gerne, möchte mich aber angesichts einiger verbesserungswürdiger Aspekte wie dem Gildensystem noch auf vier Sterne beschränken. Potential für fünf hat es auf jeden Fall.
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am 12. April 2014
Vorweg: Bin ein großer Fan der TES-Reihe, habe Skyrim geliebt und dachte, dass ein MMO aus dem TES-Universum im Jahre 2014 eine tolle Sache werden könnte. An der Beta konnte ich aufgrund meiner Arbeit nur an ingesamt zwei Wochenenden teilnehmen, ich muss aber einräumen, dass meine Gesamtspielzeit dort auch nur einige Stunden betrug. Trotzdem fand ich, dass das Game Potential hat und beschloss, dass ich's bei Erscheinen kaufen würde. Was ich dann auch getan habe.

Die Ernüchterung folgte auf dem Fuße und spiegelt im Großen und Ganzen die hier schon genannten Kritikpunkte das PVE betreffend wider (ach ja, ich spiele auf dem PC):

Das Questangebot im Startgebiet erscheint mir recht wild zusammengewürfelt; es ist auch thematisch für mich kaum ein roter Faden erkennbar. Ich bekomme gleich zu Beginn sowohl Aufgaben für mein Level als auch Quests angeboten, die spürbar darüber liegen, so dass mir der Überblick darüber, was nun wichtig ist und was nicht, schwerfällt. Kurz: Schon gleich zu Anfang ist das Questlog rasch gefüllt, aber nicht ersichtlich, wohin die Reise eigentlich gehen soll. Okay, das soll wohl eine offene Welt widerspiegeln, aber warum kann ich immer nur jeweils eine Quest im Tracker verfolgen, wohingegen mir auf der Kompassleiste nach altbekannter Skyrim-Manier so ziemlich alles und jedes angezeigt wird.

Was mich gleich zum nächsten Punkt führt: Das UI ist spartanisch gehalten, ja. Was in einem Solo-RPG noch gut funktioniert (keine Nameplates überm Kopf z.B.), wird in einem MMO rasch nervig (wer ist NPC, wer Mitspieler, wer Gegner?). Zielauswahl im klassischen Sinne gibt's ja bekanntlich nicht, man erfasst den Gegner via Fadenkreuz (kann man jetzt drüber streiten, ob dieses Shooter-Feature aus der Konsolenwelt innovativer und dynamischer ist, oder nicht - für mich fühlt sich der Kampfablauf trotz fehlendem Hardtargeting träge an) und sowas wie eine Zielinfo erhält man nur, wenn man dem NPC auf die Pelle rückt (für einen Fernkämpfer suboptimal).

Das Archetyp-System für die Klassen wurde dahingehend geändert, dass es jetzt fast egal zu sein scheint, welche Basisklasse man wählt, man wird irgendwann sowieso alles (zumindest ein bisschen) können, zumal man allen Klassengilden beitreten kann. Beispiel: Ich hätte gern einen reinrassigen Bogenschützen nach dem Vorbild des Jägers aus Skyrim gespielt. Gibt's so nicht zur Auswahl. Dazu muss ich erst mal eine der anderen Klassen wählen und dann die jeweilige Waffenfertigkeit (in meinem Fall also den Bogen) ausbauen. Man erhält dann z.B. einen Magier oder Drachenritter, der auch ein bisschen mit dem Bogen rummacht. Klassen aus einem Guss sehen für mich anders aus. Kann sein, dass ich da ein bisschen zu konservativ gestrickt bin, aber diese Art der Vielfalt bedeutet für mich unterm Strich einfach nur Beliebigkeit.

Tastenbelegung. Ein weiteres Ärgernis für mich. Ich gehöre zur Gruppe der verachtenswerten MMO-Gamer, die seit jeher statt der WASD-Tasten die Pfeiltasten neben dem Ziffernblock zum Steuern verwenden. Zum Laufen drücke ich gern beide Maustasten (die leider schon mit Standardangriff und Blocken belegt sind). Pech gehabt. Die Hotkeys der Kampfskills sind standardmäßig den Nummerntasten 1-x zugewiesen, was für mich natürlich ein Graus ist. Wohin ändert man diese, sofern man kein programmierbares G15-Keyboard verwendet, damit sie trotzdem gut erreichbar bleiben, wenn man ansonsten weiterhin die Pfeiltasten benutzen will? Und egal, wie man die Standardbelegung umkonfiguriert (muss man übrigens für jeden Char einzeln machen), es leidet einfach die Koordination im Kampf, wenn man sich gleichzeitig auch noch via Keyboard fortbewegen muss. Und warum zum Teufel kann man für die Interaktion mit NPCs, Türen, Truhen, Büchern, Mitspielern etc. nicht auch die linke Maustaste verwenden? Kurz: Warum braucht es für jeden Kackschiss 'ne andere Taste?

Ich weiß, dass viele mit der Steuerung in TESO ganz zufrieden sind (viele aber eben auch nicht), doch mein Ding ist dieses Rumgehampel an der Tastatur einfach nicht.

Karte und Charakterbogen sind ein Witz, da gibt's von meiner Seite nichts hinzuzufügen. Ist aber natürlich nicht kriegsentscheidend.

Kommen wir zur Immersion. Kurz und knapp: Die besondere, tiefe TES-Atmosphäre, wie man sie zuletzt noch in Skyrim vorfand, kommt in TESO bei mir einfach nicht auf. Die Grafik ist solide, wenngleich nicht epochal, das Städte- und Dungeondesign ganz nett, aber irgendwie auch austauschbar. Die Welt ist natürlich nur in Grenzen frei begehbar (wie in jedem MMO), und so manche Gegner(gruppen) stehen genauso unmotiviert in der Gegend rum wie in deutlich älteren Spielen. Der Rest scheint mir Durchschnittskost zu sein. Das übliche MMO-Klientel ist trotz (oder vielleicht auch wegen) fehlender Nameplates irgendwie allgegenwärtig, so dass man erst mal nicht weiß, ob nach dem Zoning nun exklusiv instanziert wurde oder ob wieder mal inmitten eines Mitspielerrudels durch den Dungeon gerusht wird.

Man merkt es schon: TESO ist wohl einfach nichts für mich. Man kann mir jetzt sicherlich vorwerfen, dass ich das Konzept [tm] nicht verstanden hätte, dass ich schon zu unflexibel für Innovationen und zu unaufgeschlossen für die so genannten "Next Generation"-MMOs bin. Ja, dass meine Zeit als MMO-Spieler vielleicht auch definitiv abgelaufen ist und ich mich besser ganz auf Singleplayer-RPGs verlegen sollte. Das mag wirklich alles mit ein Grund dafür sein, warum der Funke bei TESO letztlich nicht übergesprungen ist. Wie auch immer, ich werde möglicherweise irgendwann noch mal den einen oder anderen Versuch (vielleicht mit hilfreichen Addons) wagen und das Abo erneuern, aber im Moment fehlt mir dazu wirklich jede Motivation.
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