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am 4. August 2008
Wie dem begeisterten Markttechnik-Anhänger bestimmt bekannt ist, ist dies nicht meine 1. Rezension zum Grossen Buch der Markttechnik (GBDM). Die 1. Rezension hat hier und im "Voigt Camp" für Verwunderung, Belustigung, Wut oder eine beliebíge Kombination aus vorher Genanntem gesorgt, auch wenn man das vielleicht nicht zugibt.
Immerhin hat es meinem Amazon Alias CorMag zu einer Nebenrolle als Romanfigur in einer der Folgebände "Der Händler" Der Händler. Band 1. Ein ganz normaler Tradingtag und Menschliches, allzu Menschliches eingebracht (ich heisse dort Frank und bin bekloppter Mathematiker, der auf Amazon als CorMag unterwegs ist'ich habs nicht gelesen, aber nach allem was man mir so zuträgt, komme ich nicht allzu gut weg' 'auch wenn der Autor hierzu anderes behauptet).

Mir war das dann doch unangenehm. Ich war verärgert, weil die Bücher (GBDM und die "Der Händler" Serie) hier so hochgejubelt werden. Die Reaktion der Anhängerschaft tat ihr übriges. Aber ich wollte doch niemanden mit meiner Rezension persönlich treffen. Also habe ich sie gelöscht.
Ich schreibe hier eine neue Rezension:
- Weil ich mehrfach darum gebeten wurde (nicht vom Autor)
- Sich meine Meinung zur Sache und zum Buch etwas geändert hat.
und werde mich diesmal um etwas weniger Überheblichkeit und mehr Sachlichkeit bemühen. Also wenns noch jmd interessiert:

Das GBDM nimmt sich viel vor. Es wird ihm auch viel von den Fans zugeschrieben (einfach mal die Rezensionen hier lesen). IMHO sind viele von der Tatsache begeistert, dass das GBDM die Aufmerksamkeit des Lesers auf das order book (OB) lenkt. Hier, und da hat der Autor ja zweifelsohne recht, wird in letzter Konsequenz der Kurs gebildet (zumindest in order driven Marktmodellen). Wenn ich mich so bei den Retail Tradern umsehe, muss ich gestehen: das wissen wirklich viele nicht. Also eigentlich ein Plus für das Buch. Getrübt wird dieser Bonus dadurch, dass das dazugehörige Kapitel technisch ungenau ist, ohne auf technisch genauere Quellen zu verweisen(die es zum Teil von den Marktplätzen umsonst im Netz gibt) oder ein warnendes Wort, dass diese Mechanismen sich an den Börsen oder von Asset Klasse zu Asset-Klasse stark unterscheiden können.

Hinzu kommt bei diesem speziellen Punkt mit dem OB etwas, dass sich im Buch IMHO leider oft wiederholt. Es wird im Romanteil das Gefühl vermittelt, dass der Leser damit exklusives Wissen erworben hätte: du bist etwas Besonderes, weil du weißt das ein OB existiert und ein grobe Idee hast, wie Preisbildung abläuft,anstatt: du Pappnase weißt jetzt endlich etwas, dass alle ernstzunehmenden Spieler schon immer wussten!
Die anderen Marktteilnehmer werden zwar erwähnt (insbesondere im Folgeband 2), aber es wird insbesondere im Romanteil kein realistisches Bild von möglichen Marktteilnehmern gemalt (das ist von Markt zu Markt ja auch extrem unterschiedlich). Der Leser geht IMHO mit dem Phantasiegebilde Hoffner abgespeist, den ich als Karikatur empfinde (ich habe die beiden Mentoren Jedi Ritter getauft, das vermittelt IMO ein gutes Bild). Mit den beiden Senior Tradern hat der Autor offenbar einen Nerv getroffen. Wenn man sich mal in Kommentaren, Rezensionen, Forenbeiträgen, etc umsieht: alle wollen sie sein wie Hoffner. Ich halte das für Gift.

Generell muss ich sagen: mir fehlt ab dann die Verbindung zwischen der Erkenntnis (der Kurs entstehet im OB) und den dann präsentierten Techniken. D.h. nicht, dass es nicht versucht wird. Das Kapitel "wie ein Trend entsteht" ist ein Beispiel dafür. Und da muss ich einfach in aller Härte sagen: das ist pure Fiktion! Wer das losgelöst von Asset Klasse und Zeithorizont verallgemeinert erklären will, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ich glaube auch inzwischen, der Autor weiss das, lässt es aus didaktischen Gründen aber einfach unter den Tisch fallen. Finde ich eine denkbar schlechte Idee.
Für mich erfolgt da einfach ein Sprung. Aus "der Kurs entsteht im OB" landet man plötzlich bei, Aussenstäben, Intakten Trends und Konsorten. Das wären also meine ersten beiden Kritikpunkte: der Markt und seine Teilnehmer werden falsch oder vereinfacht dargestellt und die Verbindung zwischen den Handelstechniken und dem OB wird nicht hergestellt. Vielleicht bin ich auch nur zu blöde.

Die Markttechnik, wie in diesem Buch dargestellt, basiert also nicht wirklich auf einem geschlossenen Modell ("ein intakter Trend existiert auch weiterhin weil..."), noch auf empirischer Betrachtung ("...weil es bisher meistens so war"). Die von Anhängern oft angeführte Verwandtschaft zur Disziplin der behavioral finance kann nur von jmd der sich noch niemals damit auseinandergesetzt hat. Eine empirische Betrachtung findet man hier auch nicht. Sehe inzwischen aber ein, dass es eh nicht wirklich umsetzbar wäre.

Ich finde das Buch wird immer an Stellen vage, wo es droht interessant zu werden. Ständig ertappte ich mich beim: komm doch mal zu Sache!

Der IMHO wohl härteste Vorwurf den ich an das Buch habe ist: der Autor verführt den Leser dazu sich selbst zu belügen. An keiner Stelle wird der Leser wirklich darauf eingeschworen seine Ergebnisse quantitativ zu erfassen! Das Tradingtagebuch lasse ich hier nicht gelten, da dort IMO der Fokus falsch gesetzt wird. Auch wenn man diskretionär Tradet, ist man sich selbst (oder seinen Investoren) Antwort auf die Fragen schuldig: habe ich den geringsten Anlass zu der Annahme, dass ich wirklich profitabel bin, mit dem was ich tue? Habe ich einen messbaren Edge ! Und wenn ja, welche Risiken gehe ich dafür ein?

Statt dessen fliehen der Autor und seine Darsteller in die Psychologie! Die Psychologie ist im diskretionären Handel sicher ein Faktor. Keine Frage. Sie ist aber in vielen Fällen eine Folge einer fehlenden Strategien, eines Fehlenden Edges! Und nicht die Ursache!

Als finale Kritikpunkt finde ich: das Money und Risk Management einfach weggeschoben werden finde ich absolut leichtfertig. Wenigstens ein Paar Hinweise auf andere Bücher oder Artikel die eine übersichtliche Einführung darstellen?

Technische Analyse ist eine Art Märkte zu betrachten. Ein Modell und damit eine Vereinfachung der Realität. Modellbildung ist die einzige Möglichkeit des Menschen mit Komplexität zu arbeiten, die ihn in sonst überfordern würde. Das GBDM ist ein Buch zur Anwendung zu einer bestimmten (auch wenn viele Markttechniker sich von der TA abgrenzen, insbesondere von den verhassten 'Indikatoren'. Ich halte diese Trennung für imaginär.). Nur weil ich damit Nichts anfangen kann, bedeutet das nicht, dass es Quatsch ist. Wer bin ich es anzuzweifeln, wenn es funtioniert?

Die vielen positiven Rezensionen mögen ihre berechtigte Ursache haben. Vielleicht sind sie aber das Resultat einer Mischung aus Selbstbetrug und survivorship bias. Ich ende meine 2. Rezension wie die 1. Vielleicht habe ich einfach wirklich nichts verstanden?
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am 27. August 2013
Bin soeben mit der Lektüre dieses mehr durch Zufall (Buchaktion von TraderFOX) an mich geratenen Buches fertig, und ich kann nur sagen: Volltreffer.
Natürlich nur aus meiner Sicht, kann ich sagen, es ist wirklich gut geschrieben.
Die Idee Roman und Fachbuch miteinander zu verbinden ist mir zwar neu, aber gut gelungen.
Das Schöne an diesem Werk ist: Es beschreibt sehr ausführlich, wie die markttechnischen Zusammenhänge zwischen Kurentstehung, Bewegung und Korrektur, Zeiteinheiten und den daraus resultierenden Handelsstilen.
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der a.) sich mit Markttechnik überhaupt noch nicht auskennt und b.) für Trader, die alternativ zu ihren bisherigen Handelsstil eine perfekte Ergänzung suchen, denn das Buch gibt einen wunderbaren Überblick und Einstieg in das Thema Markttechnik.
Unverschnörkelt und präzise werden grundlegende, absolut notwendige Konzepte der Markttechnik dargelegt.
Ein Buch, dass man sich auf jeden Fall durchlesen sollte, wenn man einigermaßen ernsthaft handeln will.
Positiv ist hier noch anzumerken das alle Grafiken bunten und deutlich sichtbar sind! Man braucht keine Lupe.
Es macht Freude mit dem Buch zu arbeiten.

Viel Spaß beim Lesen.

Ein Defizit: Die aufbauenden Bände 1-8 Der Händler kann man nicht bei Amazon kaufen. Wieso denn das?
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am 9. Dezember 2014
Hab ja lange überlegt, ob ich überhaupt eine Bewertung schreiben sollte, weil ich durchaus ambivalent zu dem Buch stehe.
Zwei Erkenntnisse sind für eventuelle Kaüfer des Buches meiner Meinung nach wichtig:
1. Ich bin durchaus der Meinung, dass das Lesen des Buches für den Käufer einen Mehrwert mit sich bringen kann.
2. Nur mit dem Wissen des Buches wird man höchstwahrscheinlich trotzdem sein Tradingkonto sehr schnell strapazieren.
Die Adressaten des Buches sollen ja auch Leser sein, die ein grundlegendes Verständnis erwerben wollen. Dafür fehlen mir aber wichtige Aspekte.
Ein Hauptkritikpunkt ist, dass nicht versucht wird, die Leser in einigen kurzen Sätzen für das wichtigste Thema "Moneymanagement und Risikokontrolle" zu sensibilisieren.
Wirklich gute Bücher gehen sogar noch einen Schritt weiter und zeigen Möglichkeiten auf, wie denn ein bestimmter Handelsansatz mit einem konkreten Moneymangement und Risikokontrolle verbunden werden kann.
Ohne diese beiden Säulen des Tradings geht man nämlich garantiert langfistig pleite.
So einfach ist das!
Wer jetzt darauf erwiedert, dass dies nicht der Sinn des Buches ist, dem kann ich nicht zustimmen. Es werden wirklich einfachste Zusammenhänge in epischer Breite dargestellt, da wären eigentlich ja auch noch 1-2 Seiten für wirklich überlebenswichtige Themen übrig geblieben. Mehr braucht es nämlich nicht, um den Trader wenigstens vor großen Verlusten zu schützen.
Ich selbst habe schon einigen Leuten das Trading näher gebracht. Wirklich jeder, der selbst an den Märkten aktiv ist und anderen Menschen das Trading näher bringen möchte oder soll, wird Anfängern die Bereiche "Moneymanagement und Risikokontrolle" einhämmern!!! Und dies muss übrigens nicht auf vielen Seiten geschehen, hätte also auch den Umfang des Buches nicht gesprengt.
Aber vielleicht wollte Herr Voigt dazu lieber einen Extraband der meiner Meinung nach nicht sehr preiswerten Reihe "Der Händler" verkaufen. Wäre zumindest möglich. Hierbei handelt es sich um eine Fortsetzung in 8 (!) Bänden. Band 1 ist 116 Seiten dünn und kostet anscheinend broschiert hier 59 Euro (Angabe ohne Gewähr) Wär das Ganze dann nochmal nur hören möchte, kann sich jetzt ebenfalls auch noch Hörbücher dazu kaufen:-)
Soll sich jeder seinen Teil dazu denken.
Ich finde übrigens auch, dass das Ganze wirklich nett geschrieben ist.
In dem Buch werden seeeehr ausführlich Sachverhalte beschrieben. Außerdem hat man nach dem Lesen des Buches auch ein gutes Grundwissen vermittelt bekommen. Das stelle ich überhaupt nicht in Frage. Die Darstellungen des Buches sind farbig und übersichtlich. Das Buch macht einen sehr wertigen Eindruck *Punkt*
Aber es ist mit dem Wissen, dass das Buch vermittelt meiner Meinung nach, eben nicht möglich systematisch erfolgreich an der Börse zu agieren.
Sollte das nicht das Ziel eines solchen umfangreichen Buches sein??? "DAS GROSSE BUCH...."
Da gibt es wirklich günstigere Bücher, die vor allem das Konto des Anfängers besser schützen.
Ich würde sogar so weit gehen, dass der Kauf eines mir bekannten Buches über das Thema "Risiko- und Moneymangement" (für ca. 15 Euro) dem Leser letztendlich bedeutend mehr bring (Schutz des Kontos und Tradingstrategien), da die im Buch beschriebenen Zusammenhänge vielfach zudem kostenlos im Internet zu finden sind.
Aber das ist nur MEINE persönliche Meinung.
Das Lesen des Buches war zeitweilig wirklich langatmig, aber gelernt habe ich auch etwas. Allerdings waren diese Erkenntnisse nicht so wertvoll, dass sie meine Performance verbessert hätten.
Untern Strich bleibt:
Dümmer wird man durch das Lesen des Buches nicht, ich habe allerdings doch etwas mehr erwartet.
Würde ich es mir wieder kaufen? Nein
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am 16. Juni 2016
Ich mich meinen Vorredner größtenteils anschließen kann: Dieses Buch enthüllt keine Geheimnisse über Börsenkurse.

Der Fachteil ist wahnsinnig in die Länge gestreckt. Manche Vorredner dachten "nun komm doch endlich mal zum Punkt....". Ich dachte mir hingegen "wann bist du endlich fertig...?". Damit meine ich: "Ja, ich hab's kapiert was du mir sagen willst. Du brauchst dich nicht wieder und wieder wiederholen. Außerdem habe ich auch verstanden, dass selbst die Markttechnik nicht immer funktioniert. Deshalb sollte man schließlich Stops verwenden. Oh Wunder. Die Markttechnik funktioniert nicht immer. Kurz: Sie funktioniert nicht besser als jede andere Technik auch." Dazu sei gesagt: Wenn man selbst eine Technik entwickelt hat, also eine Handelsregel - und das ist gar nicht so schwer, zumindest wenn es eine sehr allgemeine Regel wie die Markttechnik ist - dann kommt man in etwa auf die selbe Trefferquote.
Ehrlichgesagt finde ich das Buch liest sich sehr schwerfällig, weil es sich ständig wiederholt und sehr oberflächig bleibt. Manchmal hat man das Gefühl der Autor enthält Dinge bewusst vor (oder er gibt nicht zu, dass seine Weisheiten gar nicht so toll sind). Der Romanteil ist unterhaltsam - als Roman! Er ist bestimmt nicht notwendig - anders als der Autor behauptet - um das Buch zu verstehen. Nicht mal um es besser zu verstehen.
Insgesamt hätte man das Wissen auch auf wenigen Seiten veröffentlichen können. Immerhin das gibt der Autor selbst zu. Ein Buch dieser Dicke herauszubringen, wirkt irgendwie gezwungen.
Die Dow-Theorie (welche dort nicht so sondern Markttechnik genannt wird - die Erwähnung dieses Begriffs findet nicht mal Würdigung) wird in Broken über die ersten 200 Seiten erklärt, statt die Überlegungen von Dow eindeutig kurz und knapp zu definieren. So muss man sich die Puzzle Teile selbst zusammensuchen. Beispielsweise wird anfangs von einem Unterschreiten eines Tiefs gesprochen, später wird gesagt, dass ein Schlusskurs unterhalb des Tiefs notieren muss, damit die Markttechnik funktioniert. Was denn nun?
Ob das Buch wirklich 40 € wert ist, ist fraglich. Ich würde es nicht wieder kaufen.
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am 14. September 2010
Ich kann mich nur allen positiven Meinungen der anderen Leser anschließen. Ich hatte in und mit diesem Buch keine großen neuen Informationen und Gedanken erhofft, welche ich nicht schon kannte und vielleicht andererseits Anleitungen im akademischen Stil befürchtet.
Was der Autor schafft, ist mit einem Satz zu beschreiben. Er hat tatsächlich eine erheiternde Abhandlung über das Handeln mit den zur Zeit meistdiskutierten Produkten des Börsenhandels geschrieben. Der Traderalltag mit dem Neuling Philip ist unmittelbar auf mich als Neuling nachvollziehbar. Und es gibt keinen einzigen Fehler, der in diesem 'schöngeistigen' Werk über Wallstreet & Co noch nicht von mir selbst vollzogen wurde und von denen nicht hin und wieder der eine oder andere immer wieder noch vollzogen und 'gebüßt' wird.
Einerseits hatte ich es schon fast aufgegeben, eine Doityourself-Anleitung für mich zu finden, aus der ich endlich Hoffnung auf Besserung meines Tradingstils finden zu können und andererseits bin ich völlig perplex, dass meine Psyche, obwohl lange vorher doch im Unterbewußtsein vermutet, der Schlüssel zum Tradingerfolg sein könnte. Meine Gier und Unbeherrschtheit, meine Ängste und unklaren Vorstellungen haben tatsächlich einen bisherigen Erfolg verhindert. Wenn Philips Mentoren sagen, dass der wichtigste Erfolg und die Befriedigung im Einhalten der eigenen (erfolgreichen!) Strategie liegt, dann kann ich jetzt auf Seite 622 nur noch beipflichten. Die Idee von Roman und Sachdarstellung ist überwältigend und spricht meine Phantasie völlig an. Manchmal erwische ich mich beim 'Rumdillern' auf der Tastatur und sage 'lass es sein Philip' :-). Und immer öfter lasse ich es dann sein.
Ich weiß nicht, ob ich nicht doch noch einen Psychiater brauche, um den endgültigen Erfolg zu haben, beim Traden. Ich denke jedoch, die sogenannten Seiteneffekte des Tradens haben mich schon voll im Griff. Der Weg ist das Ziel. Und der ist mit dem vorliegenden Buch von Michael Voigt äußerst spanndend, lehrreich und last not least sehr amüsant. Ich wünsche vielen Lesern die gleiche Freude und Entspannung beim Leben, Lesen und Traden.
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am 30. Juni 2007
Ich empfinde "Das große Buch der Markttechnik" als ein großes Geschenk eines leidenschaftlichen Philosophen. Ich bin zutiefst dankbar dafür, dass es geschrieben wurde. Es funktioniert!

Hier werden Handelsansätze geliefert, die Gewinne und Verluste hervorrufen können: EGAL! GENAU!!!

Wichtig sind allein die Lehren daraus. Perfektioniere und verstetige ein System, das sich für dich als im Durchschnitt gewinnbringend erwiesen hat!

Steh' den Verlusten dankbar(!) gegenüber. Sie helfen Dir, die Qualität deines Tradings zu überdenken und verbessern. Irgendwann, wenn du dir gegenüber ehrlich sein kannst und dich erkennst, wirst du merken, wie das Trading einfach und unverkrampft wird.

Der Verstand ist ein Fallschirm, der nur dann gut ist, wenn er offen ist.

Voigt's Buch ist eine Aufforderung zur Offenheit gegen sich selbst, eine

Aufforderung, den eignen aufgeweckten und erwachten Verstand zu nutzen.

Qualität im Trading entsteht durch Selbsterkenntnis. Eine wunderbare Handlungsanweisung gibt's dazu. Führe ein Trading-Tagebuch und irgendwann wirst du merken, welche Verhaltensweisen dir immer und immer

wieder Scmerz und Leid zugefügt haben. Du hast es in der Hand.

Ändere dich oder nicht. Gewinne leicht oder weniger leicht.

Michael Voigt glaubt nicht nur an den Erfolg. Er WEISS ihn gewiss!

Man merkt, er ist ein Qualitäts-Trader. Er stellt uns sein Wissen zur Verfügung. Er warnt davor, nur "herumzudullern", wie er den planlosen Handel bezeichnet. Er WEISS, dass sein Gewinn nicht davon abhängt, wie erfolgreich andere mit seinem Wissen werden. Eine sehr edle Einstellung. Er scheint der überfließende Brunnen zu sein, der stets neu von der Quelle gespeist wird und der gerne (Wissen weiter-)gibt. Kurzum: Ein machtvolles Buch. Es ermächtigt andere, an sich zu arbeiten und die Früchte zu ernten. Versteckte Philosophie in PUR-Kultur!
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am 9. April 2015
Seid dem ich "das große Buch der Markttechnik" gelesen habe hat sich meine Einstellung zur Börse komplett verändert.
Anstatt vor EINEM Chart zu sitzten und mich zu fragen, in welche Richtung der Markt laufen wird klicke ich mich jetzt durch VIELE Charts und suche nach Punkten, an denen Bewegung enstehen kann. Ich trade weniger und dafür mit einer höheren Trefferquote.
Ich kann das Buch sowohl für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene empfehlen.
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am 19. April 2006
Vor allem Trading-Anfängern dürfte dieses Buch eine große Hilfe sein. Hier werden nicht seitenweise dutzende von Indikatoren zum tausendsten mal erklärt. Hier werden keine theoretischen Konstrukte, die in der Praxis völlig versagen, thematisiert. Michael Voigt erklärt das Essentielle im Trading, Dinge die Anfänger nicht sehen oder auch nicht sehen bzw. verstehen wollen. Sie werden mit dem Buch in die Lage eines Trading-Anfängers versetzt, der Schrittweise die einzelnen Mosaiksteinchen erlernen wird. Wer das Buch liest, es versteht und dennoch nicht anwendet, der hat nichts verstanden!
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am 30. September 2006
Der eher langweilige Titel und die Beschreibung hätten mich fast vom Kauf abgehalten, aber zum Glück hab ich es dann doch bestellt:

Dieses Tradingbuch ist das mit Abstand beste Werk zu dieser Thematik, das ich bis jetzt in Händen hatte. Besonders für Anfänger ein echtes MUSS!

Ein Leitfaden zum richtigen Handeln an der Börse, der einem jede Menge Geld einspart und vor den damit verbundenen emotionallen Tiefs bewahrt.

Hätte es dieses Buch ein paar früher Jahre gegeben wären mir sehr sehr viele Fehler nicht unterlaufen und mein Kontostand heute deutlich höher.

Es werden alle grundlegenden Aspekte des Tradens genauestens aufgezeigt und die eigenen Fehler dargelegt - leider musste ich feststellen, dass ich selbst nach einigen Jahren an der Börse noch Vieles falsch gemacht habe.

Dieser Titel hat meine uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 3. Juli 2008
Das Ziel des Buches ist, dem Leser "Qualität im Trading" näherzubringen.
Ausgehend von der Frage, wie entstehen Kurse und was sind Trends, geht es weiter zu Kapiteln wie Ein- und Ausstiegen und die ausführliche Behandlung des Setzens von Stopps. Dies ist erwähnenswert, nachdem dieses Thema in den meisten Büchern nur implizit oder sehr heuristisch enthalten ist. Weiterhin zeigt das Buch auf, worauf es beim erfolgreichen Trading ankommt, und von welchen Mythen und Annahmen sich der Trader schleunigst lösen sollte. Auch wird im Buch der Fraktion, die denkt, man liest mal schnell ein Buch, implementiert das Handelssystem und dann fliessen die Millionen, sehr deutlich gezeigt, das Trading harte Arbeit, auch an sich selbst, bedeutet und auch emotional sehr viel voraussetzt.

Das Buch ist zweigeteilt. Zu jedem Kapitel gibt es einen Romanteil und anschliessend den Theorieteil zu dem jeweiligen Thema.

Der Roman dreht sich um den Praktikanten "Phillip", der in einer Tradingabteilung ein Praktikum absolviert und nach anfänglichen großen Mißerfolgen, und das, obwohl er die Theorie kennt, damit alles kann, mehr Börsenzeitschriften als alle anderen in der Abteilung liest und ihm auch keine Börsensendung entgeht, schrittweise in ein systematisches Trading eingeführt wird. Jeder, der schon Erfahrungen an der Börse hat, wird sich mit der Hauptfigur gut identifizieren können und bekommt seine eigenen Erfahrungen, Fehler und Rückschläge nochmals vor Augen geführt.

Der Romanteil dient ebenfalls jeweils als Einführung in den sich anschließenden Theorieteil, der die im Roman abgesprochenen Themen unter einem theoretischen Gesichtspunkt beleuchet und herleitet.

Das Buch kommt nicht mit einen aufreissenden Titel der Art "Top Gewinne" oder ähnlichem daher, dafür ist der Inhalt umso besser. Ich halte es für absolute Anfänger im Trading nicht für geeignet, denn denen fehlen einfach ein paar Erfahrungen, um die Dinge nachvollziehen zu können. Und ein Hintergrundinformationen über Kursverläufe, Ein- und Ausstiege, Grundbegriffe der technischen Analyse und Erfahrungen an der Börse sollten schon vorhanden sein. Aber für alle, die schon erste Erfahrungen haben und ein systematisches Vorgehen in ihr Handeln, egal ob als Hobby oder eher professionell, bringen wollen, für die ist das Buch mehr als empfehlenswert. Auch der erfahrene Trader findet im Buch noch mehr als genügend Stellen, über die man sich bislang noch keine größeren Gedanken gemacht hat, oder an denen man bislang einfach Glück hatte.

Das Buch kann kein Buch über technische Analyse ersetzen. Und natürlich wird dieses Buch auch nur bei denjenigen Erfolg haben, die intensiv an sich arbeiten wollen, um ihren Handelsstil zu verbessern.

Nachdem ich eine ganze Reihe Bücher zum Thema kenne, kann ich zweifelsohne sagen, dass dieses Buch in der Spitzengruppe anzusiedeln ist.
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