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A Sinner'S Saint
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am 14. Mai 2013
Die Nordiren von MILLION DOLLAR RELOAD haben vor vier Jahren ihr Debütalbum “Anthems Of A Degeneration” veröffentlicht und klangen dabei so gar nicht typisch irisch. Zugegeben, ein paar Einflüsse der dünnen Lizzy waren schon herauszuhören, aber eigentlich klangen MILLION $ RELOAD sehr amerikanisch. Daran hat sich auch auf dem zweiten Album “A Sinner’s Saint” nichts geändert.

Die Musik pendelt immer noch irgendwo zwischen alten GUNS N‘ ROSES, ebenfalls alten BON JOVI, MÖTLEY CRÜE und etwas Southern Rock. Ein Schuss australischer Hard Rock der Marke AC/DC ist auch dabei, hält in dem Cocktail aber dezent im Hintergrund. Ich frage mich nur, was die Nordiren so lange gemacht haben. Für einen Newcomer sind vier Jahre zwischen zwei Veröffentlichungen eigentlich ein Suizidakt. Fakt ist aber auch, dass die Band nichts von ihrem Charme verloren hat. Songs wie “Can’t Tie Me Down”, “Smoke ‘n Mirrors” (mit einem hauchzarten DEF LEPPARD-Vibe im Refrain) oder der Opener “Fight The System” rocken fröhlich und unbeschwert drauf los und verleiten den Hörer entweder die Matte in Wallung zu bringen, sich ins Cabrio zu setzen und sich ein paar Mädels aufzureißen oder zu tanzen. Es gibt momentan zwar eine Menge Bands die sich dem Sleaze Rock verschrieben haben, aber den Jungs aus Belfast nimmt man irgendwie ab, dass sie diesen Stil leben und die Attitüde stimmt. Die Power-Ballade “Broken” hätte Mitte/Ende der Achtziger beispielsweise das Potential zum Radio-Hit gehabt und muss sich keineswegs hinter den Großen verstecken. Musikalisch sind sie mindestens genauso gut wie oben genannte Acts. Eigentlich kann ich an dieser Stelle mein Review zur ersten Scheibe der Band abschreiben. Es ist aber tatsächlich so, dass sich bei MILLION DOLLAR RELOAD nicht viel verändert hat. Sie klingen noch immer frisch und unverbraucht (darf man das im Zusammenhang mit Sleaze-Rock eigentlich so schreiben?). Dazu haben die Nordiren jede Menge coole Tracks auf “A Sinner’s Saint” verewigt und rocken sich locker beschwingt durch die 48 Minuten des Albums.

Die perfekte musikalische Abwechslung zu dem miesen Wetter draußen. Zum Trotz die Tassen hoch und “A Sinner’s Saint” aufgelegt. Die Zielgruppe muss ohne Frage zugreifen. Leute, die auf Regen und kühle Temperaturen keinen Bock haben, sollten den Nordiren ebenfalls ihren Tribut zollen. “A Sinner’s Saint” rockt von vorne bis hinten und macht ebenso wie das Debüt einfach nur Spaß.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2012
ihr erstes album ANTHEMS OF A DEGENERATION ist klasse und ich war gespannt auf das neue: A SINNERS SAINT ! auch hier geht es wieder rhino bucket, rose tattoo oder ac/dc ähnlich zur sache. fight the system ist vollgas. bullet in the sky und pretty poeple gefallen mir am besten. mit broken ist auch wieder eine sehr gute ballade drauf. ich hoffe die jungs machen so weiter, denn solche bands braucht jeder rock fan.
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am 12. Mai 2014
Hallo habe die Band zufällig als Vorgruppe kennengelernt und muss sagen die haben in München mächtig gerockt. Daheim bein bißchen bei Amazon gestöbert und die Scheibe erstmal stichmässig Probe gehört. Gefiehl mir immer noch so gut wie im Konzert und habe sie gleich gekauft. Rock'n Roll der alten Garde. Vergleich vielleicht Guns 'N Roses, Stimme Bon Scott, aber natürlich nur alles eigenes Material, wirklich gut gemacht. Kann die CD nur wärmstens empfehlen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2012
Mit der 2ten mir bekannten CD machen die Iren dort weiter, wo die erste CD aufgehört hat:
spielfreudiger Metal der 80er Jahre, geradeaus und ohne Schnickschnack
Insgesamt geben die Jungs durchgehend gleich viel Gas, sind damit vom Aufbau nicht sehr
flexibel. Gesang und Instrumente passen zusammen und ergeben eine Scheibe, die nicht
originell ist, aber eine gute Produktion auf technisch versiertem Niveau bietet
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