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5.0 von 5 Sternen Schöne Aufnahme von zwei großen Werken Schuberts, 29. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Forellenquintett/ Der Tod und das Mädchen (Audio CD)
Auf das Forellenquintett war ich neugierig, nachdem ich in einem Buch über klassische Musik eine euphorische Beschreibung davon gelesen habe. So kam es, dass ich diese CD gekauft habe, obwohl ich fast nichts von Schubert kenne und obwohl ich mich mit Kammermusik oft etwas schwer tue.

Ich war dann sehr angetan, wobei mich "Der Tod und das Mädchen", das zweite Stück, noch mehr beeindruckt hat als das Forellenquintett. Jedes Stück dauert etwa 40 Minuten.

Das Forellenquintett (für Klavier, Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass), das so heißt, weil der vierte Satz aus verschiedenen Variationen des Komponisten über sein eigenes Lied "Die Forelle" besteht, wird überall als Schuberts strahlendstes und heiterstes Stück beschrieben. Ich habe es nicht (durchgängig) so empfunden, ganz gewiss ist es kein "easy listening" für nebenbei. Verglichen mit anderen Kammermusikstücken der Romantik, die ich kenne (z.B. von Tschaikowski) empfand ich das Stück als ganz schon sperrig und voll untergründiger Spannungen. Man hat das Bedürfnis, das Werk noch weitere Male zu hören, um es besser zu "verstehen".

Paradoxerweise fand ich das Streichquartett "Der Tod und das Mädchen" trotz des nicht gerade heiteren Themas (nach den für mich gut nachvollziehbaren Angaben im Begleitheft geht es in jedem der Sätze in irgendeiner Weise um den Tod) eingängiger, seine großartigen Schönheiten erschließen sich, wie ich finde, leichter.

Also ganz bestimmt zwei kostbare Stücke Musik von Schubert.

Da ich keine anderen Einspielungen kenne, kann ich diese nicht mit denen anderer Interpreten vergleichen, aber ich denke, dass James Levine am Klavier und die acht beteiligten Streicher (die beiden Stücke werden von zwei völlig verschiedenen Ensembles gespielt) ihre Sache ausgezeichnet gemacht haben. Auch an der Tonqualität finde ich nichts auszusetzen.

Das Begleitheft ist sehr bündig, schafft es aber, mit knappen Worten die Werke, den Komponisten und sein Gesamtwerk und den historischen Kontext (nicht aber die Interpreten) gut vorzustellen. Es ist ausschließlich englisch gehalten, was ich bei einer deutschen Produktion ärgerlich finde.
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