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4.0 von 5 Sternen Bayreuther "Ratten" - Lohengrin zwischen Beifall und Buh-Rufen
Über Neuenfels berühmt, berüchtigte Ratten-Inszenierung des Lohengin ist so kontrovers diskutiert worden, hat es soviel Rauschen im Blätterwald gegeben, wie das bei allen wagnerianischen Aufführungskonzepten Platz greift, die den Boden der Tradition, des anschaulich rein naturalistischen verlassen. Sein Laborversuchs-Konzept ist dann auch absolut...
Veröffentlicht am 30. Mai 2012 von Hans-Georg Seidel

versus
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2.0 von 5 Sternen Rattengrin
Es ist wohl eine Glaubensfrage - mag man es oder mag man es nicht. Für konservative Geister ist der Bayreuther Rattengrin szenisch nichts, um es positiv zu formulieren. Aber es gibt genug Leute, denen das gefällt, die es intellektuell oder wie auch immer anspricht, die begeistert sind. Ich bin es nicht und wahrscheinlich zu dumm dafür, zu wenig...
Vor 1 Monat von Alexander Tipold veröffentlicht


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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bayreuther "Ratten" - Lohengrin zwischen Beifall und Buh-Rufen, 30. Mai 2012
Von 
Hans-Georg Seidel "opera" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Über Neuenfels berühmt, berüchtigte Ratten-Inszenierung des Lohengin ist so kontrovers diskutiert worden, hat es soviel Rauschen im Blätterwald gegeben, wie das bei allen wagnerianischen Aufführungskonzepten Platz greift, die den Boden der Tradition, des anschaulich rein naturalistischen verlassen. Sein Laborversuchs-Konzept ist dann auch absolut nichts für rein traditionelle Seher.
Diese Aufführung wurde auch auf Arte übertragen, allerdings mit langen, technisch bedingten Unterbrechungen.

Wie immer, muß man sich interpretationsideologisch auf Neuenfels bedingungslos einlassen, seiner ganz speziellen Sichtweise unvoreingenommen begegnen. Da das Interpetationskonzept pressemäßig auf vielen Seiten kommuniziert worden ist, kann man davon ausgehen, daß es hinlänglich bekannt ist. Ohnehin wird es nur Wagner-Interessenten ansprechen, die offen für jegliche Form der Neuinterpretation sind.

Bühnenbildlich umgesetzt wird auf einer relativ hell, kalt, kahl nüchternen Bühne, die hinsichtlich der optischen Personengestaltung ebenfalls die assoziativen Denkmuster Neuenfels als Grundmuster haben. Auch hier werden Traditionelle arg strapaziert, in Bildern, die in ihrer Sprache skurril, grotesk anmuten, aber konzeptionell schon stimmig sind.

Singschauspielerisch wird auf ganzer Ensemblebreite sehr gut agiert.

Herausragend der Lohengrin von Klaus-Florian Vogt, der seinen schlanken Tenor sehr nuanciert gestaltend einsetzt. Diese Interpretation ist auf helle Begeisterung gestossen, aber auch auf eher ablehnende Haltung, da man seine Stimme als nicht heldentenoral empfindet. Ich will mich hier allerdings nur insofern rein geschmacklich positionieren, als ich bekenne, daß mir eine Stimme wie z.B. Jonas Kaufmann lieber ist. Sicher kann man Vogt die sängerische Klasse nicht absprechen.

Annette Dasch singt die Elsa in den lyrischen Momenten überzeugend, hat gelegentlich in den dramatischen Akzenten stimmliche Begrenzungsprobleme.

Georg Zeppenfeld überzeugt als König mit einem starken Charakter - Rollenporträt, vorausgesetzt man akzeptiert die interpretatorische Grundanlage dieser Figur durch Neuenfels.

Petra Lang ist die fulminante Ortrud, eine absolut überzeugende Leistung.

Jukka Rasilainen gestaltet Telramund -charakterlich resignativ- überzeugend.

Andriss Nelsons dirigiert strukturell durchzeichnend, ausgewogen, nicht mystifizierend.

Insgesamt eine Inzenierung, die keinesfalls etwas für den traditionellen Geschmack ist. Die Akzeptanz der interpretatorischen Konzeption ist Voraussetzung für den Genuss dieser Aufführung.
Man muß Neuenfels Konzept eine durchgängige interpretatorische Sprache und handwerkliches Können attestieren.
Obwohl ich generell Interpretationen aufgeschlossen bin, kann ich mich diesem Konzept aber nicht so annähern, daß ich es als für mich überzeugend klassifieren würde.
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4.0 von 5 Sternen Gänsehaut, 22. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Trotz der modernen Inszenierung (habe es 2013 live gesehen, leicht abgewandelt) ein Genuss für Augen (Lohengrin und Elsa sind ein Traumpaar) und Ohren (musikalisch auch)!
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4.0 von 5 Sternen Lohengrin unter Ratten, 9. März 2014
Die berüchtigte Ratteninszenierung von Hans Neuenfels aus Bayreuth 2011 führt uns in die sterile Atmosphäre eines Laboratoriums. Warum der kommentierende Chor als Versuchsratten kostümiert wird, bleibt mir unverständlich. Warum Gottfried in der Schlussszene als überdimensionales Embrio auftreten muss, ergibt sich nicht aus dem Ansatz. In den großen Szenen der Auseinandersetzung (Ortrud-Telramund, Elsa-Lohengrin) gelingt Neuenfels allerdings die psychologische Deutung der Beziehungen. Das sind faszinierende Momente in dieser Interpretation. Annette Dasch ist überragend in der Durchdringung der Elsa als emanzipatorisches Weib und kann Klaus Florian Vogt mitreißen. Jukka Rasilainen und Petra Lang gestalten das böse Paar wenig dämonisch. Warum Georg Zeppenfeld als König einen Neurotiker spielen muss, fragt man sich. Andriss Nelsons leitet umsichtig die Aufführung. (OA 1071 D)
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rattig!, 27. Mai 2013
Von 
Andre Arnold "Lateingott" (Rödental, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der "Lohengrin" gilt als Richard Wagners romantischste Oper. In der Kunst wurde sie oftmals rezipiert als Gleichnis romantischer Todessehnsucht. In der Tat ist die Geschichte vom - zunächst - namenlosen Gralsritter Lohengrin, der die schöne Elsa von Brabant dadurch freit, dass er als ihr Retter gegenüber dem freventlichen Friedrich von Telramund und seiner doppelzüngigen, angeblich mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestatten Buhlin Ortrud auftritt, tief ergreifend ob ihrer Originalität. Aber auch die musikalische Gestaltung des gut dreieinhalbstündugen Epos' lässt keine Wünsche offen: Typisch Wagnerscher Pomp paart sich mit gediegen-intimen Momenten, so dass offenkundig wird, weswegen der "Lohengrin" bis heute zum Standardrepertoire jedes Opernhauses zählt - und wohl noch lange zählen wird.

Die vorliegende Inszenierung entstand als Live-Aufführung im Rahmen der Bayreuther Festspiele des Jahres 2011. Sie erfreut sich bester Ton- und Bildqualität. Das Konzept der Inszenierung lässt Spielraum für eigene Interpretationen: Warum der Chor größtenteils als Rattenvolk verkleidet auftritt, ist nicht ohne Weiteres verständlich. Welche Rolle den oft bizarr anmutenden Requisiten und Kostümen zukommt, ist mannigfach deutbar. Dennoch sind die vielen Buhrufe im Anschluss an die Aufführung nicht nachvollziehbar.
Eberhard Friedrich dirigiert brillant aufgelegte Bayreuther Musiker, die jede Nuance treffen. Sie verstehen es hervorragend, die vielen Facetten Wagnerscher Musik herauszuarbeiten. Besonderes Lob verdienen die schattigen Nuancen und der perlende Vortrag. Die Gefahr bei der Darbietung Wagnerscher Stücke, intransparent oder indifferent zu werden, umschiffen sie perfekt.
Auch der Chor und die Solisten verdienen höchstes Lob: Klaus Florian Vogt als Lohengrin brilliert durch Authentizität und Texttreue, während seine Partnerin Annette Dasch häufig zu weinerlich und wenig charaktervoll ihren Part als Elsa darstellt. Besondere Anerkennung verdienen die bärbeißigen Jukka Rasilainen (als Telramund) und Petra Lang (als Ortrud). Georg Zeppenfeld als König Heinrich überzeugt voll und ganz - genauso die die gesamte Einspielung!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Definitive Abrechnung mit der Vergangenheit in Bayreuth, 28. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Richard Wagner: Lohengrin [Blu-ray] (Blu-ray)
So könnte man diesen umstrittenen Lohengrin wohl bezeichnen. Die Uhr-Enkelinnen Richard Wagners wollen ganz eindeutig mit der national sozialistischen Vergangenheit Bayreuths abrechnen und mit Inszenierungen wie Katharina Wagners Meistersinger und diesen Lohengrin von Hans Neuenfels lassen sie darüber kein Zweifel bestehen. Kritiker und Traditionalisten mögen fragen wozu das alles noch gut ist soviel Jahren nach Dato. Ich finde aber es gehört Mut dazu gerade die geliebten Opern wie eben Lohengrin, die im Gegensatz zu z.B. den Ring öfters noch mehr romantische Aufführungen kennen - das Publikum erwartet das wohl auch - mal so richtig auseinander zu nehmen. Und das macht Neuenfels. Er macht so quasi ein ganz neues Werk daraus. Nicht im Sinne von Wagner könnte man entgegnen. Vielleicht, aber ich denke Wagner würde uns noch überrascht haben. Er war doch schließlich ein Theatermann durch und durch und hätte den Witz wohl möglich zu schätzen wissen. Ein Lohengrin also mit Humor!

Das Dirigat von Andris Nelsons ist atemberaubend: weniger durchsichtig als man es gewohnt ist vielleicht, aber das passt zur Inszenierung. Klaus Florian Vogt ist ein Lohengrin wie man ihn nur träumen kann. Ich finde er ist zu unrecht einer der meist kritisierten Heldentenöre dieser Zeit. Für Wagner ist seine Stimme wirklich unglaublich schön. Neu, sowie diese Inszenierung. Nicht vergleichbar mit Vorgänger wie z.B. Wolfgang Windgassen und René Kollo oder Siegfried Jerusalem. Annette Dasch war für mich eine Entdeckung. Ich finde ihren Sopran kraftvoll und dramatisch; ihre Darstellung sehr überzeugend und mitreisend. Petra Lang bewundere ich schon seit Jahren und auch hier ist sie wieder sehr gut. Eine starke Ortrud! Nennenswert ist noch der König von Georg Zeppenfeld, den ich auch nicht kannte. Ein sehr dunkler, farbenreicher Bass.

Also: nein, keine Aufnahme für Traditionalisten, aber bestimmt eine spannende, aufregende und sehr originelle Inszenierung für die die das Abenteuer mögen!
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2.0 von 5 Sternen Rattengrin, 26. August 2014
Es ist wohl eine Glaubensfrage - mag man es oder mag man es nicht. Für konservative Geister ist der Bayreuther Rattengrin szenisch nichts, um es positiv zu formulieren. Aber es gibt genug Leute, denen das gefällt, die es intellektuell oder wie auch immer anspricht, die begeistert sind. Ich bin es nicht und wahrscheinlich zu dumm dafür, zu wenig intellektuell oder was auch immer. Ich halte das für einen Schmarrn - wiederum, um es positiv zu formulieren. Aber ich war neugierig und habe zu günstigen Preis die DVDs erworben. Jetzt kann ich mitschimpfen, obwohl ich nicht dort war und es nicht live erlebt habe. Das ist auch immer eine andere Art der Wahrnehmung. Im Übrigen kann man das Ganze auch ökonomisch sehen: Es ist ein Doppelpack, 2 zum Preis von einem - Wagners Musik Lohengrin einerseits und Szene und Pantomime eines nicht benannten Stücks von Neuenfels andererseits gleichzeitig abgespielt. Halt meines Erachtens nicht ganz so verwoben wie in der Ariadne. Aber das ist eine persönliche Einschätzung.
Ich hatte nicht das Gefühl beim Hören (und auch Sehen) der DVD einen abgedeckten Orchestergraben zu haben. Das hört sich in Bayreuther Festspielhaus doch anders, die Relation Gesang Orchester ist hier doch sehr gleichwertig, nicht zurückgenommen.
Man liest es immer, auch die Leistung der Sänger erfährt hier unterschiedliche Beurteilungen. Als Ganzes muss ich sagen: Ich finde die musikalische Seite sehr gut. Natürlich: Vogts Timbre ist Geschmacksache und die Gralserzählung war nicht perfekt (bitte, es ist ein Mitschnitt!). Ich habe ihn live in Wien in dieser Rolle erlebt und ich war trotz des Timbres beeindruckt. Zeppenfeld gefällt mir sehr gut, nicht das, was er da spielt, keine Ahnung, was er da spielt, aber sein Gesang ist sehr gut! Mir gefällt ebenso Dasch als Elsa, Lang als Ortrud, und die beiden anderen Herrn. Dasch gefällt mir auch so, schaut ganz gut aus im Nachthemd, warum auch immer sie das gerade trägt. Ist doch egal. Nelsons war ebenso tadellos. Musikalisch jedenfalls ein Vergnügen!
Das Ohr ist erfreut, das Auge gar nicht, daher die eingeschränkte Sternvergabe.
Der Rattengrin wird in nachhaltiger Erinnerung bleiben, selbst wenn man den Namen des Regisseurs längst vergessen hat; vielleicht ist ja auch das ein Grund für manche "Inszenierung". Hier hat einer sein Heldendenkmal gesetzt. Zu einem gümstigen Peis erwerben, um die Neugier zu befriedigen, als Geschenk würde ich diese DVDs nicht einsetzen.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Regie - musikalisch durchwachsen, 1. September 2012
Von 
opernfan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Diese Aufführung löste bei Ihrer ersten Aufführung (fast schon gewohnheitsmäßig für Bayreuth) einen Skandal aus. Und sie ist in ihrer sehr rationalisierenden Sichtweise sicher auch ein Extrem und somit auch nur Liebhabern von modernen Wagner-Inszenierungen ans Herz gelegt. Aber in ihrer Konsequenz hat sie etwas, sie wirft ein gänzlich anderes, modernes Licht auf die Geschichte einer verhinderten Liebe. Es ist eine mutige Deutung, die Neuenfels hier vornimmt - Liebe in Zeiten eines gesellschaftlichen Laborexperiments. Dass sie scheitern muss, ist somit klar, bekommt aber eine neue Dimension. Eine psychologisch ausgefeilte Deutung, die zu überzeugen vermag, auch wenn sie - wie gesagt - eine extreme Deutung darstellt.

Musikalisch kann ich dieser Produktion allerdings nicht so viel abgewinnen. Das Dirigat ist gut, auch wenn man z.B. das Vorspiel schon ätherischer und musikantischer gehört hat (was aber zu dieser Inszenierung auch nicht so gepasst hätte). Die Sänger stellen zwar vielleicht heutigen Wagner-Standard dar, können mich aber nur bedingt überzeugen (das ist der Fluch, wenn man viele Vergleichsaufnahmen kennt). Klaus-Florian Vogt wird allenthalben gehypt als Lohengrin. Und ich frage mich immer wieder - warum nur? Für den Lohengrin bedarf es recht eigentlich eines Heldentenors (das hat jetzt etwas mit dem Stimmcharakter zu tun), und das ist Herr Vogt überhaupt nicht. Er singt diesen Lohengrin mehr anämisch, zwar im Sinne des Schöngesangs (es sind alle Töne vorhanden), aber ohne jede Dramatik. Und das geht für mich als Lohengrin nicht (generell nicht bei Wagner). Für mich ist er eine herbe Enttäuschung und kann in keinster Weise mit großen Rollenvorbildern konkurrieren (angefangen von Windgassen, Melchior, Konja, aber auch Jerusalem oder jetzt Kaufmann). Auch A. Dasch überzeugt mich als Elsa stimmlich nur bedingt. Ihre Höhen sind angestrengt, immer wieder weist sie ein bedenkliches Tremolo auf und kommt stimmlich an (scharfe!) Grenzen. Man darf auch hier wirklich nicht an große Sängerinnen dieser Partie denken. Petra Lang ist als Ortrud gut, aber auch hier fehlt es mir etwas an Dramatik, Rasileinen überzeugt hingegen.
In der Summe also eine interessante Produktion mit ganz neuen Einsichten in die alte Geschichte, musikalisch aber nicht wirklich überzeugend für mich. Insofern ziehe ich als DVD die Münchner Produktion vor, mit J. Kaufmann und A. Harteros luxuriös und deutlich überzeugender besetzt - aber das ist letztlich immer auch Geschmacksache, zudem dort die Inszenierung weniger spannend, weniger schlüssig erscheint.
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5.0 von 5 Sternen super++++, 7. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
vielen dank außergewöhnlich gut ich bin begeistert danke danke super gut danke toll toll toll toll toll toll toll toll
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5.0 von 5 Sternen Hervorragend, dieser Lohengrin!, 14. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem wir die Aufführung in Bayreuth 2012 genossen haben, ist diese DVD eine wunderbare Erinnerung. Ein Muß für einen Wagner-Fan!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mäusehorror, 31. März 2014
Alle Stimmen sind bestens bis passabel besetzt, das Orchester wie immer toll disponiert und dirigiert.
Aber diese Inszenierung ist der reine Horror!
Was man dem Zuschauer da an "Inszenierung" zumutet, ist einfach ein Graus. Lohengrin und Elsa im Gemülme einer Ratten- oder Mäuseschar? Der Herzog von Brabant als nabelschnurbehaftetes, schlitzäugiges Unheil aus dem Ei? Was soll denn dieser Schwachsinn, bitte sehr, heißen? Ich finde darin keinerlei Symbolik oder sonst einen Sinn. Wahrscheinlich bin ich zu alt und zu doof.
Aber ich bin der Letzte, der moderne Inszenierungen nicht akzeptierte. In der Staatsoper Braunschweig z.B. habe ich eine ganz modern inszenierte, tolle Tristan- Aufführung gesehen und sehe demnächst dort den Parsifal von der koreanischen Regisseurin Yona Kim. Das sind wirklich sehenswerte Inszenierungen, wenn sie vielleicht auch musikalisch nicht mit Bayreuth mithalten können.
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