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Kundenrezensionen

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am 16. November 2015
Normalerweise hätte dieser Film fünf Sterne verdient. Leider liegt hier aber - wohl den FSK-Vorschriften geschuldet - eine ungekennzeichnete gekürzte Fassung auf DVD vor. Da die Kürzung zwei Schlüsselszenen des Films (Kampf mit den Pfadfindern und Tanz in der Bucht) betrifft, kann ich diese DVD keinem Anderson-Fan empfehlen. Durch die Zensur wird nun nicht einmal mehr klar, warum der Film überhaupt "Moonrise Kingdom" heißt. Künstlerisch unentschuldbar - lieber nochmal in einem Programmkino Ihres Vertrauens ansehen!
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am 22. Juli 2013
Traurig, skurril, langsam, amüsant - ein typischer Wes-Anderson-Film. Ort des Geschehens ist diesmal die fiktive Insel New Penzance vor der Neuenglandküste. Auf ihr befindet sich das Pfadfinderlager Camp Ivanhoe, aus dem der kleine Boyscout Sam ausreißt, um mit seiner verehrten Brieffreundin Suzy in die Wildnis zu entfliehen.

Verfolgt vom Inselpolizisten (Bruce Willis), der Pfadfindergruppe (geleitet von 'Scout Master' Edward Norton), von Suzys Eltern (Bill Murray in der Vaterrolle) und der Fürsorge (Tilda Swinton als eiskalte Bürokratin) schlägt das junge Pärchen den Erwachsenen ein Schnippchen nach dem anderen.

Wes Anderson zeigt in melancholischer, aber humorvoller Weise all die persönlichen Altlasten und Probleme, die Groß und Klein mit sich herumschleppen. Galoppierende Action gibt es in "Moonrise Kingdom" keine, alles nimmt ruhig seinen Weg, selbst Sturm und Flut bleiben verhalten. Die Stärke des Films liegt in den Dialogen und im Unterschwelligen. Da alles im Jahr 1965 angesetzt ist, kommt noch ein witziger Retro-Charme hinzu, der sich in Mode, Design und Technik äußert.

Nach Rushmore,Die Royal Tenenbaums,Die Tiefseetaucher und The Darjeeling Limited eine weitere Regieperle von Wes Anderson, dessen Filme einfach unverkennbar sind.
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am 29. Mai 2012
Der Film erzählt im Kern eine sehr einfache Geschichte: Junge und Mädchen verlieben sich und laufen zusammen fort.
Dabei zeigt sich an diesem Film das Genie und die verspielte Freude zum Detail, die ich auch bei anderen Filmen von Wes Anderson schon kennenlernen durfte: Ob nun die Wahl der Musik, der geniale Cast, die Cross-Referenzen zu seinen anderen Filmen, die wunderschönen Bilder des Films oder das Set - auf jede Einzelheit wurde geachtet. Dass die Figuren gerne miteinander über ihre Gefühle reden, ohne sie überschwänglich zu zeigen, ist ja mittlerweile Markenzeichen seiner Filme.

Allerdings: Es braucht schon eine gewisse Freude an sehr schrulligen, schrägen Filmen, um den Film zu lieben.

Fazit: Ein wunderschöner Film.
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am 3. Juni 2012
Man muss manchmal ja irgendwie über sich selbst schmunzeln, wenn man sich einmal beim Schreiben einer Filmrezension beobachtet. Am Anfang steht hier ja immer, sofern man nicht schon lange vorher einen außerordentlichen Geistesblitz hatte, das Suchen und Ringen nach einer treffenden Einleitung, etwa nach einem thematischen Kontext, in welchen man den Film einordnen und analysieren kann, dann die Frage, wie sich der Film in das Oeuvre seines Regisseurs einfügt oder dass man einfach seine vom Ansehen geweckten Gefühle und Gedanken wiedergibt.
Wie aber soll man selbige Ansätze bei "Moonrise Kingdom" anwenden, wenn es für den Verfasser dieser Kurzkritik der erste Wes-Anderson-Film ist und wenn sich vorallem jedwede Reaktionen oder Assoziationen in einem einfachen Satz zusammenfassen lassen:

Was für ein wunderschöner Film!!!

Alles andere ist eigentlich nur noch Ergänzung:
Mit einem hinreißenden skurrilen Humor - der zugegebenermaßen nicht jedermanns Sache sein wird - und sagenhaften Bildern, untermalt von sensiblen Orchesterklängen eines selten so gut gewesenen Alexandre Desplat, erzählt Anderson eine anrührende Geschichte voller herrlich schrulliger Charaktere.
Im Zentrum steht dabei die so schlichte wie wunderbare Liebesgeschichte zweier aufbegehrender Kinder, einem smarten, leicht irre wirkenden Nerd-Pfadfinder und einer irgendwie weltfremd-verlorenen, doch gleichzeitig bissig-anmutigen Anwaltstochter.
Die erste Begegnung, der hoffnungsvolle Briefwechsel, das herrlich verkrampfte Wiedersehen, die mit augenzwickernder Lagerfeuerromantik angereicherte Pfadfinderodyssee, der erste Kuss ... Anderson zeigt viel, ohne zu illustrieren, deutet viel an, ohne etwas schuldig zu bleiben. Und alles ohne Pathos, ohne Kitsch, auch ohne Verniedlichung!
Dass die Beziehung der beiden auf der Leinwand bei aller Skurrilität und Ironie so überzeugend und selbstverständlich-authentisch funktioniert, ist natürlich nicht nur Regie und Drehbuch zuzuschreiben, sondern vor allem den fantastischen Jungdarstellern.
Ihre abenteuerliche Reise ist aber nicht nur eine logische Folge kindlichen Leichtsinns (oder besser: Dickköpfigkeit) beim Suchen und Finden ihrer jungen Liebe, es ist auch eine Flucht aus ihren häuslichen Welten, Gefängnissen der Ordnung und Festgelegtheit, eingefangen in grandiosen Kamerabildern, die das Haus der Bishops bzw. Sams Pfadfinderlager als reinen Komplex aus Symmetrien erscheinen lassen.
Erst als die beiden Jung-Rebellen diese Welten mehr und mehr hinter sich lassen und in die reine Natur als rührend-utopischen Ort kindlicher Unschuld und Freiheit drängen, wird diese aufdringliche - wenngleich natürlich nie störende - Bildsymmetrie exponentiell abgebaut.

Es spricht jedoch auch erheblich für Anderson, dass er die Erwachsenen, jene "Oberhäupter" dieser beherrschenden Komplexe, auch nie direkt verurteilt, denn eigentlich sind sie seelisch noch viel ärmer dran als ihre offiziell für psychisch gestört erklärten Schützlinge Sam und Suzy. Die Insel, welche den Schauplatz der Handlung liefert, stellt sich wie ein realitätsferner Kokon für seine liebenswert merkwürdigen Bewohner dar, in dem jeder seinen zwanghaften kleinen Mikrokosmos auslebt und in welchem niemand an diesem vermeintlichen Idyllezustand etwas zu ändern geneigt ist. Lediglich auf dem Festland scheinen kalte menschartige Organismen wie die Frau vom Jugendamt namens "Jugendamt" (Tilda Swinton) oder die ziemlich herzlosen Pflegeeltern Sams zu existieren.
Als dann aber die Flucht der beiden Außenseiter die schöne Beschaulichkeit völlig aus allen Fugen geraten lässt, werden die schon lange zerrütteten Strukturen unter der hübschen - wenn auch bereits von Anfang an als reichlich labil präsentierten - Fassade sichtbar, was den kultivierten Anwalt (Bill Murray) im späteren Verlauf der Handlung veranlassen wird, mal eben "irgendnen Baum zu fällen" (einfach köstlich!).

Gegen Ende verliert Anderson dann zwar ein wenig seine liebliche Geschichte aus den Händen und dramatisiert unnötigerweise das Geschehen einen Ticken zu stark. Doch das ist an sich nur Makulatur.

"Moonrise Kingdom" ist vielleicht nicht ganz der beste, aber zweifellos der schönste Film des bisherigen Jahres 2012.

-> 8/10 Punkte
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am 17. Mai 2016
Der Film ist zeitlich verortet im Jahr 1965 - einer Zeit vor den Umbrüchen im Zusammenhang mit dem Protest gegen den Vietnamkrieg und der Entstehung der Studentenbewegung. Das erklärt die gesellschaftlichen Mechanismen, die der Film darstellt: die paramilitärische Organisation der Pfadfinder, die Rolle des Jugendamtes und der Polizei als "Verwaltungs-System" und die geschlossene Struktur (sozialen Druck / Zwang) der Gesellschaft auf dieser fiktiven Insel.

Vor diesem Hintergrund entwickeln sich aber Beziehungen, die durchaus zeitlos zu nennen sind. Es geht um Probleme beim Übergang von der Kindheit zum Jugendlichen / Erwachsenen, um Pubertät - und erste Liebe.

Ich halte es für eine besondere Leistung dieses Films, die Geschichte weitestgehend aus der Sicht der Kinder / Jugendlichen zu schildern. Den Erwachsenen - auch wenn hier prominente Vertreter Hollywoods auftreten - kommen hier nur Nebenrollen zu. Die gezeigten Erwachsenen glauben sich zwar vor riesige Probleme, die sie mehr oder weniger selbst verursacht haben, gestellt - gleichzeitig schaffen sie aber Probleme, denen die Kinder / Jugendlichen nur durch Flucht oder Insubordination begegnen können.

Der Film bietet nicht nur eine hübsche Story, schöne Bilder und einige lustige Momente, die die sehr ruhig und einfühlsam erzählt werden, er ist vor allem eine wundervolle Sympathieerklärung an Kindheit und Jugendliche - und die erste Liebe.
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am 27. Januar 2015
Wes Anderson-Filme mag man oder… eben nicht. Dazwischen gibt es – glaube ich – nicht viel. Ich persönlich zähle zu denjenigen, die Wes Anderson-Filme mögen. Und "Moonrise Kingdom" erfüllt für mich alles, was ein gelungener Wes Anderson-Film braucht: eine liebevolle Ausstattung & detailverliebte Inszenierung, skurrile Charaktere sowie eine rührende, emotionale Geschichte über Familien, zwischenmenschliche Beziehungen und große (unerfüllbare) Träume der Mittelschicht.

Kurzum: Alle, die Wes Anderson-Filme mögen, kommen mit "Moonrise Kingdom" auf ihre Kosten. ;-)
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am 25. Mai 2015
Nun habe ich gedacht, dass ich schon alles gesehen habe an Film-Genre. Doch weit gefehlt, ich hätte nicht gedacht, dass ich 70er Jahre Kind noch so überrascht werden kann. Ich liebe diesen Film, er ist künstlerisch absolut wertvoll. Das ist ein Film, den ich gerne in meiner amerikanischen Austauschzeit in meinem Schul-Fach Filmanalyse gesehen hätte, weil der soviel hergibt. Hier schreibe ich nur meine Meinung, da schon eine präzise 5-Sterne-Rezension geschrieben wurde, die mich motiviert hatte diesen Film anzuschauen. :-)
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Ein Film, der mich umgehauen hat. Selten sieht man eine derart großartige Riege an Schauspielern wie Bruce Willis, Bill Murray und Edward Norton sich so dermaßen amüsant in ihrer (hier ungewohnten) Statistenrolle bewegen.

Story
Irgendwann so um 1965 auf irgendeiner englischen Insel scheint das Leben noch ziemlich in Ordnung zu sein. Obwohl die Bewohner doch ein klein wenig schräg wirken. Da kurvt "der Bulle von der Insel" (Bruce Willis) eher gelangweilt mit seiner überdimensionierten Karre über das Landstück - endlich unterbrochen von den ungewöhnlichen Ereignissen im nahen Pfadfinder Camp: Ein "Krieger" ist mit Sack, Pack, Kanu und Luftgewehr abgehauen - eine Welle der Aufregung durchzuckt die Insel. Doch der entlaufene Sam sucht nur seine Suzy. Die planen ein gemeinsames Abenteuer. Vielleicht wollen sie auch heiraten. Man weiß ja nie. Die Welt steht Kopf.

Meinung
Ein großartiger Film, der sich so richtig süffisant an seiner eigenen Kuriosität erfreut. Die eigentlichen Stars Sam und Suzy gefallen in ihrer ernsthaften Darstellung ihrer übertrieben kindlichen Pfadfinder-GSG9-Gewissenhaftigkeit. Der Ausflug gewinnt den Anstrich eines Quatermain Films - nur eben mit Koffer und batteriebetriebenen Plattenspieler im Gepäck auf der Flucht vor den "feindlichen" Pfadfindern von der "dunklen Seite".
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am 3. Mai 2016
Mehr durch Zufall bin ich auf den Film "Moonrise Kingdom" gestoßen.
Und was soll ich sagen? Die Charaktere sind einfach - auch wenn sich das komisch anhört - bezaubernd. Zwei Teenager verlieben sich, beide schon im zarten Alter von zwölf schrullig... Und nicht minder schrullig und liebenswert sind alle anderen Figuren der Geschichte: Der Scoutmaster Ward, dem seine Truppe abhanden kommt, der Inselpolizist, die Eltern von Suzie... Ein Film, der ganz viel Spaß macht und vor allem dadurch überzeugt, dass er sich viel Zeit nimmt.
Einfach nur schön!
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am 5. Oktober 2012
Ich kann von mir behaupten, jeden essentiellen Wes Anderson Film gesehen zu haben. Dabei bin ich kein Verehrer im klassischen Sinn, auch wenn mir sein ästhetischer Stil wie kaum ein anderer zusagt. In bisher jedem Film aber gab es fundamental irritierende Elemente, die es mir verwehrt haben von Meisterwerken zu sprechen. The Royal Tenenbaums ist für mich zusammen mit Rushmore das bisherige Highlight gewesen, auch wenn beide Filme noch an Anfangskrankheiten wie Überladenheit und teilweise konfuses Storytelling litten. Ich mochte auch Darjeeling Limited sehr, allerdings hatte der Film auch mit fundamentalen Schwächen zu kämpfen, wie z.B. dem Fakt, das der bei avantgardistischen Autorenkino meist völlig fehlgeleitete Vorwurf der Langeweile (Jim Jarmusch ist ein typisches Opfer dieser Vorwürfe) dort zutraf. The Life Aquatic with Steve Zissou - im Deutschen auch lustlos mit Die Tiefseetaucher übersetzt - und Fantastic Mr. Fox haben mich gar enttäuscht, da sie zwar wunderbar ästhetisch anzusehen sind (ein Merkmal, das in wirklich jedem Anderson-Film wiederzufinden ist), aber jegliche emotionale Berührung, die in den Höhepunkten von Darjeeling Limited, Royal Tenenbaums und Rushmore aufkam, missen ließen.

Trotzdem bestellte ich Moonrise Kingdom als Blu-Ray, das erste Anderson-Stück für meine Sammlung, ohne ihn vorher gesehen zu haben. Da ich seinen Stil liebe und über die guten Kritiken bescheid wusste, konnte man damit nicht viel falsch machen, dachte ich.

Was soll ich sagen? In diesem Fall wurde ich tatsächlich nicht enttäuscht. Moonrise Kingdom ist Wes Andersons erstes wirklich homogenes Werk, das mir von vorne bis hinten ausnahmslos gefallen hat. Von dem perfekten Cast (was soll man zu Bill Murray, Edward Norton und Bruce Willis noch sagen – besonders Bruce Willis ist eine Offenbarung gerade durch seinen unerwarteten Einsatz in einem Wes Anderson Film) bis zur cinematischen und musikalischen Komposition (ich hatte direkt das Bedürfnis mir den Soundtrack zu kaufen, und vor allem die wunderbare Symphonie von Alexandre Desplat in einem Stück zu genießen) ist alles aufeinander abgestimmt. Der Plot ergibt diesmal wirklich Sinn, auch wenn die Prämisse, zwei Zwölfjährige, die sich verlieben, für einige schwer zu schlucken ist (eine Szene diesbezüglich hätte auch nicht unbedingt in der Intensität sein müssen). Aber das war schon immer der Fall bei Wes Anderson, dass man seine teilweise skurillen aber auch kongenialen Prämissen erstmal verarbeiten muss. Darüber hinaus hat Anderson ein unfassbares Gespür für Details, jedes Bild wirkt lebendig, alles bewegt sich und der Zuschauer mit. In diesem Fall ist es wirklich pure cinema, wie es sonst nur Meister wie Hitchcock vollbringen konnten. Wie Hitchcock ist Anderson ein perfektes Beispiel für den Auteur, den idealen Autorenfilmer und cineastischen Komponisten eines Gesamtwerkes wie er von den Regisseuren und Theoretikern der Novelle Vague verehrt wurde, alles besitzt einen runden, stimmigen Stil, eine eigene Stimme, die Sinn macht und uns jedes Mal in ihr Universum mitreißt. Nicht umsonst hatte ich direkt nach dem Anschauen des Films das Bedürfnis, ihn am gleichen Tag noch einmal reinzulegen und ihn einem Bekannten vorzuführen. Das nennt man Begeisterung, was nicht einfach ist, für eine Person, die tausende Filme jeglicher Couleur gesehen hat und sich selbst Cineast nennt. Aber auch das Ende – ohne es spoilern zu wollen – macht diesmal innerhalb von Wes Andersons Universum wirklich Sinn. Ein kleines Schmankerl obendrauf sind die vielen philosophischen Referenzen, die bei Wes Anderson, einem ehemaligen Philosophiestudenten auch nicht anders erwartet werden sollten und bei denen ich mich als Philosophiekenner natürlich wohl wühle. Bedeutungsleere kann man dem Film nicht vorwerfen.

Wer es noch nicht bemerkt hat, dem sage ich: Der Film ist ohne wenn und aber zu empfehlen und wer sich das erste Mal in den cineastischen Kosmos von Wes Anderson wagt, der ist mit diesem Film genau richtig. Es ist sein bisheriges Meisterwerk, von dem ich sagen kann, dass ihm noch unzählige Rotationen in meinem Blu-Ray Laufwerk bevorstehen wird.
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