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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wie ist dein Name?"
... fragt Lisa zweimal die gleichaltrige Laure - einmal zu Beginn des Films, einmal am Ende. Diese zögert in beiden Fällen mit der Antwort. Beim ersten Mal sagt sie, sie heißt Michael, und wird fortan als Junge, der neu in den Pariser Vorort mit seinen großen Wohnblocks gezogen ist, in die kleine Clique eingeführt. Es ist Sommer, das heißt...
Vor 22 Monaten von Martin Ostermann veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Ausbruchsversuch
Die Geschwister Laura und Jeanne ziehen mit ihren Eltern in den Sommerferien um. Die burschikose Laura stellt sich spontan in der Nachbarschaft als als Junge Michael vor und wird auch so akzeptiert. Das Versteckspiel kann Laura eine lange Zeit aufrecht halten, aber das ganze wird zu einem komplizierten Vabanquespiel.

Die ereignisarme Geschichte wird leise und...
Vor 3 Monaten von Lothar Hitzges veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wie ist dein Name?", 30. September 2012
Von 
Martin Ostermann "ostermannm" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tomboy (DVD)
... fragt Lisa zweimal die gleichaltrige Laure - einmal zu Beginn des Films, einmal am Ende. Diese zögert in beiden Fällen mit der Antwort. Beim ersten Mal sagt sie, sie heißt Michael, und wird fortan als Junge, der neu in den Pariser Vorort mit seinen großen Wohnblocks gezogen ist, in die kleine Clique eingeführt. Es ist Sommer, das heißt Spiele im Wald, Schwimmen im nahen See und gemeinsamer Fußball. Spätestens hier zeigt Laure/Michael eine so gute Leistung, das die anderen 'den Neuen' gern akzeptieren. Komplizierter wird es, als die kleine Schwester Jeanne vom Rollenwechsel der großen Schwester erfährt und zusätzlich dadurch, dass Lisa anfängt, für Michael Gefühle zu entwickeln und es zu einem ersten Kuss kommt. Zudem gehen die Ferien dem Ende zu und bald werden alle in einer Klasse sitzen.

Die Regisseurin Céline Sciamma erzählt nach WATER LILIES - Der Liebe auf der Spur (OmU) in ihrem zweiten Spielfilm, in dem sie wiederum für Buch und Regie verantwortlich war, erneut eine Geschichte über erwachende Sexualität und Geschlechterrollen. Dies geschieht in "Tomboy" aber noch behutsamer und zurückhaltender. Zudem kann sie sich ganz auf das großartige Spiel der jungen Darstellerriege verlassen, allen voran die beeindruckende Zoé Héran, der man sowohl den Jungen als auch das Mädchen in jeder Sekunde glaubt.
Dem Film gelingt es die kurze Zeit zwischen noch völlig unwissendem Kind und erwachender männlicher oder weiblicher Sexualität in der Entwicklung festzuhalten. So ergeben sich in der ganz auf Augenhöhe der jungen Darsteller gefilmten Erzählung viele spielerische, aber auch ganz ernste und tief bewegende Elemente. Dabei wird der Film niemals voyeuristisch oder zu distanziert, sondern findet stets den richtigen Tonfall. In dieser Hinsicht ist er Filmen wie Mein Leben in Rosarot oder XXY vergleichbar, die ebenfalls sehr sehenswert sind.
In den Extras berichtet die Regisseurin in einem Interview vom Entstehen der Geschichte, dem Casting und den Dreharbeiten und gibt interessante Einblicke in die Komposition und Gestaltung des Films. Absolute Empfehlung!
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührender Film zum Thema Gender trouble, 6. Juni 2012
Von 
Klara Fall "Die nackten Hausfrauen im Wind" - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tomboy (DVD)
Der Begriff Tomboy bezeichnet eigentlich Mädchen, die sich den gängigen Geschlechterrollen entsprechend, wie Jungen verhalten. Mich hat der Film "Tomboy" ein bisschen an "Boys don't cry" erinnert, in dem es auch um Transsexualität geht - in beiden Fällen steht ein Mädchen im Mittelpunkt, das eigentlich viel lieber ein Junge wäre. Bei "Tomboy" sind die Protagonisten allerdings viel jünger als bei "Boys don't cry" - das ist das besondere daran, denn dem Thema Gender trouble im Kindesalter wird in der Öffentlichkeit immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit eingeräumt (in Billy Elliot wird das Thema allenfalls angeschnitten).
Dieser französische Film greift das Thema behutsam auf und führt dem Zuschauer vor Augen, wie grausam die Welt oder Gesellschaft eigentlich ist, die in puncto Geschlecht immer noch nur schwarz und weiß zu kennen scheint.
Ein Kind sitzt auf dem Schoß seines Vaters und lenkt ein Auto. Der Vater hilft beim Steuern und die beiden haben sichtlich Spaß am Auto fahren. So beginnt "Tomboy". Als Zuschauer denkt man zuerst natürlich "traute Zweisamkeit von Vater und Sohn!".
Und dann lernt man die nette Familie kennen, die gerade in eine neue Wohngegend gezogen ist. Vater, hochschwangere Mutter und zwei Kinder. Der süße Fratz Jeanne (6), ein lockiges Mädchen, das vorzugsweise im Tutu durch die Wohnung springt und der große Bruder - denkt man zunächst.
Das große Kind (10) streift durch die Wohnanlage und trifft das Mädchen Lisa. "Sagst du mir deinen Namen?", fragt Lisa und nach kurzem Zögern kommt die Antwort: "Michael".
Zwischen den beiden entspinnt sich eine ganz besondere Freundschaft und etwas, das man wohl die erste Liebe nennt. Michael ist bald integriert in die Kinderschar aus den umliegenden Wohnblocks und verbringt so die langen französischen Schulferien. Als Zuschauer erlebt man die traute Zweisamkeit zwischen den Geschwistern und bald ist klar: Michael ist eigentlich nicht Michael, sondern Laure, ein Mädchen, das lieber ein Junge sein möchte. Es gibt viele Augenblicke, in denen einem als Zuschauer der Atem stockt - man um Michaels/Laures Geheimnis fürchtet, sich ausmalt, wie alles auffliegt. Dann kommt es so, wie man es nicht erwartet hätte und die Freundschaft zwischen Michael/Laure und Lisa wird auf eine harte Probe gestellt...

Was für ein berührender Film, mit zauberhaften Einstellungen, die den Umgang mit Kindern untereinander so wunderbar einfangen! Da gibt es die Situationen trauter Zweisamkeit zwischen den Geschwistern Jeanne und Michael/Laure - Szenen, in denen nicht viel gesagt wird, aber alles rüberkommt. Oder die Szenen mit dem neuen Freundeskreis, in denen auch kleine kindliche Grausamkeiten zu sehen sind - z.B. als Michael/Laure von einem Jungen beim Pinkeln beobachtet wird... Die (Kinder-)Darsteller sind wirklich unglaublich gut!

Fazit: Ein berührender Film, der zum Nachdenken über die immer noch gängige Einteilung in männlich/weiblich nachdenken lässt und aufzeigt, wie grausam das ist. Und ein Film voller zauberhafter Szenen, die auf einzigartige Weise die Sensibilität von Kindern einfangen. Und ein Film mit so etwas wie einem Happy ending, das in der Realität leider nicht immer gegeben ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Berührendes Indie-Coming-of-Age bzw. Gender-Trouble Drama der besonderen Art, 20. Mai 2013
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tomboy [Blu-ray] (Blu-ray)
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

Eine kleine Perle für Freunde des gefühlvollen, langsamen und zärtlich-behutsamen Kinos ist TOMBOY. Die Geschichte des jungen Mädchens Laure (Zoé Héran), das sich als sich nach einem Umzug seinen neuen Spielkameraden gegenüber als Junge namens Mickäel ausgibt und sich mit seinem bescheidenen vorhandenen Mitteln ganz und gar in ein männliches Kind verwandeln will, besticht neben der Geschichte an sich, durch eine perfekte junge Schauspielerin, bei der man optisch tatsächlich in jeder Sekunde zwischen Mädchen und Junge hin- und herspringen kann.

Gefühlt 50% der Laufzeit verbleiben auf dem vielsagenden Gesicht der kleinen Protagonistin und ihrer sehr gut nach außen transportierten Gefühlswelt. TOMBOY ist allerdings auch alles andere als ein weichgespültes Drama, welches an der Oberfläche das Thema der sexuellen Identität behandelt. Es weicht unangenehmen Szenen und harten Erkenntnissen seiner jungen Darsteller nicht aus und lebt den Konflikt offen aus. Etwas Geduld muss der Zuschauer stets für dieses oberflächlich recht ereignisarme Drama mitbringen.

Jedoch brodelt die Geschichte emotional sehr stark unter der Oberfläche dieses doch so existentiellen Themas für den Menschen und insbesondere eines heranwachsenden Kindes. Eine Reihe von Fragen der Moral und was einen Menschen ausmacht, wird in angenehmen Kontext und auch unter der Mitwirkung von angemessen agierenden Erwachsenen angesprochen. Die schauspielerische Hauptlast wird sehr gekonnt von der kleinen Darstellerin geschultert und man wird geradezu von dem Auf- und Ab ihrer Emotionen durch TOMBOY getragen.

Herausragend ist die dazu passende Kameraarbeit, die stets ein gutes Auge zwischen zurückhaltenden Totalen und dramaturgisch notwendigen Zooms auf die jeweiligen meist jugendlichen Schauspieler hat. Regisseurin Celine Sciamma hat mit TOMBOY eine kleine Indie-Perle geschaffen, weit entfernt von damit einhergehenden Klischees üblicher Hollywood-Produktionen, jedoch auch ohne emotionale Überhöhung geschweige denn der üblichen indirekten Sensationslust, die mit dem Thema leicht zu verbinden wäre. Mehr als diese lapidare Empfehlung möchte ich gar nicht abgeben, ich denke die Zuschauer die diese Geschichte anspricht werden es sowieso merken und sich TOMBOY anschauen.

4/5 Sternen

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review):

- BILD: solides (HD) 16:9 Vollbild ohne für mich feststellbare wirkliche Schwächen
- TON: relativ frontlastig, etwas räumlich wo nötig, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DD 5.1
- EXTRAS: - Interview mit Céline Sciamma (Laufzeit: ca. 18 Min.), - Trailer
- SONSTIGES: FSK 6 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der letzte unbeschwerte Sommer, 9. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tomboy (DVD)
„Du bist anders als die Anderen“, sagt Lisa zu dem Neuzugezogenen, der sich als Michael vorgestellt hat. Wie Recht sie damit hat, ahnt sie nicht. Sie stehen am Bolzplatz und schauen den Jungs beim Kicken zu. Vor den Kindern liegt die unendlich lange Zeit der Sommerferien. Und offensichtlich hat sich Lisa bereits ein klein wenig in Michael verliebt.

Michael findet schnell Anschluss an die Kinderclique, spielt gekonnt Fußball, kloppt sich mit den Jungs, wenn es einmal sein muss und gehört schon bald richtig dazu. Bei einer Pinkelpause der Fußballspieler hält er sich jedoch „vornehm zurück“, und als ihm Lisa eines Tages erzählt, die Gruppe wolle am nächsten Tag im nahen See schwimmen gehen, gerät er wahrhaftig in Not: dieser schlanke knabenhafte Junge heißt nämlich gar nicht Michael, sondern Laure und ist ein ganz reizendes Mädchen. Und weil sie ihre wahre Identität nicht aufgedeckt haben will, muss sie sich auf den nächsten Tag vorbereiten. Den Badeanzug kann man kurzerhand mit Hilfe einer Schere in eine knappe Badehose verwandeln. Laure schaut sich darin im Spiegel an. Das sieht schon fast gut aus! Aber halt nur fast. Mit freiem Oberkörper geht sie gerade noch als Junge durch, aber unten sieht sie trotz oder gerade wegen der knappen, flach anliegenden Badehose so gar nicht jungenhaft aus. Laure ist erfinderisch. Was sich bei echten Jungs so deutlich in der Badehose abzeichnet, kann man schließlich mit Knetmasse nachahmen. Gedacht, getan! Und was Laure dann im Spiegel sieht, lässt sie zufrieden schmunzeln. Sie hat offensichtlich Spaß an ihrer Silhouette samt Knetmassepimmel. Wenn das mal gut geht!

Doch Laure kümmert sich nicht um „morgen“, sie lebt im Heute. Sie spielt ihre zwei Rollen gekonnt. Zu Hause ist sie Laure, die geliebte Tochter und große Schwester. Auf dem Kickplatz oder im See ist sie Michael, der coole Junge. Sie spielt und genießt ihre Rolle als Michael mit Hingabe. Ob sie sich wohl der Konsequenzen bewusst ist? Sicherlich lebt sie auch in Angst, ihre gespielte Identität könnte auffliegen. Aber selbst ihre kleine Schwester spielt mit, als sie hinter den „Schwindel“ kommt, und gibt auf dem Spielplatz mit ihrem starken großen Bruder an……

Die Regisseurin Céline Sciamma erzählt die Geschichte mit leichter Hand. Und die kleine Zoé Héran spielt ihre beiden Rollen mit so gekonnter Natürlichkeit, dass der Betrachter ihr ohne weiteres mal den schlaksig-burschikosen Jungen, mal das verschmuste hübsche Mädchen abnimmt.
Zitat aus einer Profi-Filmbeschreibung: „Alles in allem ist Tomboy ein wirkliches kleines Meisterwerk: Ehrlich erzählt, lebendig inszeniert und komplett ohne alle dümmlichen Klischees….. Das alles macht Tomboy zu einem gelungenen Werk, sowohl aus filmtechnischer Sicht als auch aus Gender-Perspektive“. Dieser Aussage kann ich mich voll und ganz anschließen.
Die Regisseurin wurde für Tomboy auf der Berlinale 2011 mit dem Teddi Jury Award ausgezeichnet.
Einige Pressestimmen: „Eine Sternstunde des psychologischen Kinos.“ Kölner Stadtanzeiger. „Eine der größten Überraschungen der Berlinale.“ BZ.
„Mit Witz und unglaublicher Leichtigkeit: TOMBOY ist wunderbar stimmig, bewegend und unterhaltsam.“ QUEER.de. „So atemberaubend, dass sich einem die Armhärchen aufstellen.“ INTRO
Von mir bekommt Tomboy 5 Sterne
eboku
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein faszinierender Film ..., 6. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tomboy [Blu-ray] (Blu-ray)
... in dem sich Pantasie und Realtät zu verschmelzen scheinen. Ungeheuerlich geschickt inziniert. Alle Kinder überzeugen schauspielerisch und scheinen die in ihrer natürlicher Umgebung "nur abgefilmt".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer bin ich?, 27. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tomboy (DVD)
Im Gegensatz zum neu herauskommenden "Blau ist eine warme Farbe..." hat dieser Fim weniger Härte, mehr den Zuschauer im Blick, ohne main-stream zu werden.
Super.
Muss man zum anderen dazu schauen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundevoll, 27. Dezember 2012
Von 
K. Walther "Ich" (Sachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tomboy [DVD] [UK Import] (DVD)
Der Film ist eine tiefgehende Geschichte über ein Mädchen, das viel lieber ein Junge sein möchte und allen erzählt es sei einer. Die Geschichte geht voll ans Herz. Würde ich jederzeit wieder anschauen :)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Um eine Erfahrung reicher, 22. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Tomboy [Blu-ray] (Blu-ray)
Auf der Uni verabscheue ich diesen ganzen Gender-Kram. Es ist wichtig, dass darüber gesprochen und gelehrt wird, aber bei Diskussionen trifft man dann doch immer nur auf verständnislose Parteien, die sich entweder hinter ultra-femministischen oder konservativen Mauern verschanzen. Umso schöner ist es, dass sich "Tomboy" nüchtern an dieses Thema heranwagt, indem der Film einfach die Geschichte der kleinen Laure erzählt, die viel lieber mit Jungs herumhängt, als mit Mädchen. Als Laure eines Tages mit der Familie (mal wieder) umzieht, beschließt das Mädchen sich ihrer ersten Freundin in der neuen Nachbarschaft als Jungen vorzustellen, womit die Geschichte ihren Lauf nimmt. Laure prügelt sich fortan als Michael mit ihren neuen Freunden, spielt Fußball oder geht baden. Und dann verliebt sich auch noch Lisa in Michael. Selbstverständlich lässt der erste Kuss nicht lange auf sich warten. Als dann auch ihre kleine Schwester auf die Scharade aufmerksam wird, droht Laure nicht nur mit ihrem Alter-Ego aufzufliegen, auch die Sommerferien neigen sich dem Ende, wodurch sie gezwungen wird, als Laure mit den anderen die Schulbank zu drücken.

An dieser Stelle entfaltet "Tomboy" meiner Meinung nach seine größte Stärke. Man fiebert richtig mit Laure mit und fürchtet um das Ende ihrerer neuen Freundschaften, die sie doch gerade erst lieb gewonnen hat und das Ganze wohlgemerkt, ohne dass ständig mit dem Finger auf den Zuschauer gezeigt wird. Viel eher fühlt man sich um eine Erfahrung reicher, wenn der Abspann nach knappen 80 Minuten über den Bildschirm rollt. Aber die Dauer finde ich gut gewählt. Immerhin werden doch einige Einstellungen sehr lange gezeigt, wodurch sich das Tempo im Film ohnehin schon entschleunigt. Wer jetzt an typische europäische Filmchen denken muss, liegt nicht ganz falsch. "Tomboy" wirkt darüber hinaus sogar noch wie ein Studentenfilm. Weder Farbkorrektur noch Szenengestaltung sagen irgendetwas über den Film aus. Bis kurz vor Schluss des Films, wo man sich scheinbar doch noch entschlossen hat, visuell etwas mehr zu vermitteln, als nur die Story und einpaar Emotionen.

Dafür macht "Tomboy" hier alles richtig. Mich haben die Schauspieler jedenfalls hin- und hergerissen! Auf deutsch wirken die Stimmen zwar leider etwas fehl am Platz, aber es ist auch nicht einfach, Kinder zu vertonen. Trotzdem großen Respekt an die Sprecher! Auch die Handlung zieht, keine Frage! Daher verzeih ich auch gerne seine technischen Mankos.

FAZIT: "Tomboy" verarbeitet gängige Gender-Diskurse, spannend und nachvollziebar, ohne ständig mit dem Finger auf den Zuschauer zu zeigen. Das I-Tüpfelchen bilden jedoch die Schauspieler, die mit ihrer packenden, wie authentischen Art an die Leinwand fesseln.
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5.0 von 5 Sternen Tomboy - ein Problem oder nur hochbegabt?, 31. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tomboy (DVD)
Vorbemerkungen
Die Verfilmung eines Identitäts-Deutungsversuch eines Mädchens bedarf eines subtil gestaltenden Drehbuches und entsprechenden schauspielerischen Talentes eines Kindes mit dem Verständnis für diese nicht seltene Problematik. Die Regie hat es verstanden, die unterschiedlichen Standpunkte und Auffassungen zu diesem Thema ausgesprochen feinfühlig zu erfassen und in Handlung zu setzen. Großartig der Verzicht auf Parteinahme, meisterhaft das Vorführen des Versagens der Mutter und der Hinnahmebereitschaft des Vaters, tröstend die in Nähe beobachtende und geschwisterlich getreue kleinere Schwester! Vor allem verzichtet man auf „Untermalung“ durch nichtssagendes Geklimper oder Geplärr, es wirken die natürlichen Umgebungsgeräusche und stellen die emotionale Verbindung zwischen Betroffenen und Zuschauern her.
Das Werk
Laure ist noch so jung, dass an ihr noch nichts das Mädchen verrät. Als sie mit der Familie in ein neues Wohngebiet umzieht, erkennt sie rasch die unterlegene Rolle der Mädchen gegenüber den bestimmenden „Junx“ mit ihren Verhaltensnormen, denen sich die Schwächeren zu unterwerfen haben. Als Junge bedarf es wenig Tarnung, um das Mädchenhafte zu überspielen, und Laure kann sogar Lisa täuschen, die sich als Freundin bei der „Neuen“ verfügbar hält. Natürlich ist die Entdeckung nur eine Frage der Zeit, und die ist erfüllt, als sich Laure, unter dem Pseudonym Michael, einen der Jungen vorknöpft, der die kleine Schwester nicht in Ruhe lassen konnte. Jetzt schalten sich die Eltern des unterlegenen Jungen ein, und nun gilt es, den Ruf der Familie in mehrfacher Hinsicht zu retten, und da wird die hochschwangere Mutter zur Furie und zwingt die Tochter zum Spießrutenlaufen, um ihr jeden Rückzug in die Jungenrolle als Michael abzuschneiden.
Der ethische Aspekt
Wenn Eltern inzwischen zugeben, dass sie nicht „vollkommen“ in ihrer Erziehung ihrer Kinder sind, ist das nicht das Eingeständnis der Kapitulation, sondern man brüstet sich keck damit, dass man das ja wohl tun dürfe, dass es einem Laien doch zuzubilligen sei, wenn ihm mal „die Hand ausrutscht“ oder ähnliche „Rosskur“, die sie mit ihren Kindern anstellen, um ihren Ruf als „ordentliche Familie“ zu verteidigen. Dabei ist das Los der Kinder nur noch einen Dreck wert. Wir erleben die Mutter, die sich in rücksichtsloser Aburteilung gegen ihre Tochter stellt und sie zwingt, sich dem Gespött auszuliefern, wohl darauf verweisend, dass ihr keine andere Lösung zu Gebote stehe, ob denn Laure eine habe – und die schweigt – ich möchte nicht beschreiben müssen, was in diesem Kinde vorgegangen ist!
Keine Rückfragen auf Motiv und psychischer Voraussetzung, sich als Junge zu tarnen, kein Funken Verständnis für die möglichen Gründe, wenn ein Kind sich einen Fluchtweg in das Incognito wählt – das alles zählt nichts gegenüber der Blamage, ein Kind besitzen zu müssen, das die Eltern so in das öffentliche Gespött zieht….
Der schöpferische Vollzug
Die Charakterbeschaffenheit des Mädchens ist alles andere als besorgniserregend: Wir haben einen stillen Kern und den physisch bedingten Durchsetzungswillen, um überleben zu können, einen starken Sinn für das Familienleben. Aber der Vater bemerkt, dass Laure in seiner Gegenwart plötzlich wieder den Daumen in den Mund steckt, und er erkennt, dass seine Tochter psychisch stark belastet ist. Aber er stellt keine bohrenden Fragen, er nimmt sein Kind in die Arme und wiegt es minutenlang schweigend und mit Hingabe, und Laure hat ihren Ankerplatz. Und als es herauskommt und die Mutter sich hinreichend ausgelassen hat, ist der Vater der Tröstende, und das tut dem Film und dem Rollenverständnis wahrhaft gut. Einzig die Frage, warum Laure sich in die Rolle eines Jungen (nicht eines „Junx“) flüchtete, wird nicht beantwortet. Vermutlich soll der Zuschauer sich zukünftig selbst um diese Lösungen bemühen: ein frommer Impuls, aber zu 90 Prozent an die falsche Adresse!
Erläuterung 1:
Haben wir zunächst das Problem der Kinder unter sich im Spannungsfeld mit den Verhaltensnormen Erwachsener betrachtet, sollten wir uns der Bedeutung des Verhaltens der Mutter zuwenden.
Das fühlbare Motiv liegt in der Erwartung, dass sich die Kinder dem Willen der Eltern unterzuordnen haben. Man kann ihn verfügen, man kann ihn schönreden wie in „Karate-Kid I“, und wir dürfen bestätigen: Der Mutter bleibt keine andere Wahl, denn sie möchte jede Unterstützung gewähren, weiß aber nicht über die Zusammenhänge Bescheid und hat auch keinen Argwohn, warum ihr Sohn sich woanders hinwünscht. Auch stimmt dort das Umfeld für die „Neuen“ gar nicht mehr. In Laures Fall zeigt sich zwar auch eine Hackordnung, aber sie ist nicht von Erwachsenen bewusst provoziert, sondern beruht auf der Reflexion der Erwachsenen-Gesinnung, die die Kinder auf ihr Gruppenverständnis übertragen. Laure hätte sich als Mädchen einfügen können, aber auch die Mädchen-Verhaltensnormen wie Schminken interessieren Laure nicht, weil sie keine Bedeutung für ein besseres Zusammenleben haben
Es ist ein französischer Film, und die Rolle der Kinder in deren Gesellschaftsverständnis war ohnehin lange unter dem Reglement der Erwachsenen-Arbeitsweltordnung vergraben. Aber die Regie lässt die Kinder nicht nur in ihren Anliegen zu Worte kommen – wobei die Welt der Jungen nicht beleuchtet wird -, sondern auch in ihrer angeborenen Ästhetik. Und da nimmt sich das Rasenrotzen der Fußball-Jungen als Ritual aus – einen Sinn hat es nicht, außer dass sich hier ein Imponiergehabe präsentiert, wie es die „Profis“ täglich auf widerliche Weise in den Stadien praktizieren. Auch „Michael“ versteht dieses Signal und ahmt es nach – sichtlich wenig begeistert, eher erstaunt, wozu man das nötig habe, aber man hat, und so fügt sich das Mädchen. Im übrigen steht es in den Kraftproben nicht hinter den Jungen zurück, und daher muss nicht verwundern, dass sie sich der Erwartung der Jungen nicht entzieht, sich schützend vor ihre / seine Schwester zu stellen.
Zunächst verwirrt die Härte der Mutter. Der erste Schlag gilt dem Gesicht der Tochter. Der zweite ist Psychoterror: Während Laure voll stiller Verzweiflung die Nacht nach ihrer Entdeckung als Ausgestoßene zubringen soll, ist plötzlich ihre kleine Schwester bei ihr und nimmt ihr diese beabsichtigte Strafe. Am nächsten Morgen dann der Frontalangriff: Aufstehen, ein Kleid anziehen, (zu den Eltern des niedergerungenen Jungen war man schon gewesen,) jetzt zu denen der Freundin Lisa, und die rennt vor Laure davon und schließt sich in ihrem Zimmer ein. Voller Erfolg der Mutter – aber Laure rennt aus der Wohnung Lisas und hängt ihr Kleid an einen Ast. Aber die Jungen sind ihr auf den Fersen: Hier gelten die Dschungelgesetze: Wer anders sein will, muss mit Sanktionen rechnen, und nun will man sehen, ob Laure tatsächlich ein Mädchen ist oder doch Michael, der Spielkamerad, der sich nicht drücken wollte. Und es droht natürlich die Schule, es droht die Blamage vor allen Kindern, denn dafür wird gesorgt, dass niemand ohne Kenntnis gelassen wird. Und die Mutter benutzt das als wirksame Waffe gegen die Tochter.
Später wird sie ihr ein Tagebuch schenken, weil sie ja ein so inniges Verständnis für ihr pubertierendes kleines Mädchen hat, und sie wird dieses Tagebuch regelmäßig lesen, ohne dass Laure es weiß oder auch nur ahnen möchte, damit man die Kinder doch unter Kontrolle halten und immer wieder auf Kurs bringen kann. Vor allem hat ja der Vater wenig Zeit, das bringt Geld und die Abhängigkeit der Kinder von der Mutter, die den Zugriff nicht aufgeben wird, ist sie doch selbst sehr neugierig auf das, was ihr mal entging!
Wir erkennen leicht, dass diese Frau die Rolle der zärtlichen Fürsorgerin ebenso gut und bedenkenlos spielt wie die eines Kollektivmitgliedes, das die bekannten Gesetze des Rudels nicht zu verletzen wagt und somit ihr Kind opfert, um die öffentliche Genugtuung zufrieden zu stellen. Es ist ein einziger Unterwerfungsakt unter die Spielregeln des Kollektivs, in dem diese neu zugezogenen Familie Akzeptanz und Schutz sucht. Mit allen gut auszukommen heißt, sein Kind auf den gewünschten Kurs zu trimmen. Da kann eine solche Bruchlandung doch nur als Lehre heilen: „Eine Medizin ist um so besser, je bitterer sie schmeckt und je grausliger die durchzustehenden Körperreaktionen ertragen werden müssen“. Und niemand, außer vielleicht dem Vater und natürlich der kleinen Schwester, hat dabei ein übles Empfinden oder ein gar zu schlechtes Gewissen, und wer das hat, sollte zum Liqueur greifen, denn er hat Sorgen, sagt Busch, „doch wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe…!
Erläuterung 2:
Sieht man von den Cover-Worthülsen ab, wird der Film als DVD seine Breitenwirkung nicht verfehlen. Allerdings versucht man, ihn und damit das Mädchen Laure in die Schublade „Tomboy“ zu stecken. Die Wahl, die auf das Äußere Zoé Héran fiel, und ihr Begabungspotenzial tragen zu dem Erfolg dieses gelungenen Werkes bei. Dieses macht es möglich, dass das Mädchen aus dem Rotationsdenken in die zielstrebende Freiheit hinauszutreten vermag, und das überträgt es ohne Scheu auf seine Rolle.
Die Hoffnung, unter der Stabführung Céline Ciammas sei das Anliegen des Feminismus unterstützt, wird wohl zu Gunsten des Mädchens Laure gegenstandslos. Nicht die Entschiedenheit des Rotationsdenkens der Mutter, sondern die grenzenöffnende innere Weite der Tochter lassen aufhorchen. Es ist der alte Kampf zwischen normativer Spurführung und genialer bzw. universaler Strebungen, die Welt zu durchforschen und dafür auf die vorgegebenen scheinbaren Sicherheiten der Vergangenheit und der Wissenschaftlichkeit zu verzichten. Kulturfortschritt kommt nicht durch das Einfrieren des Bewährten, das sich Verschließen, sondern durch Freiheit in der Verantwortung.
Für die französischen Regisseure sind Themen dieser Art keineswegs tabuisiert. „Mein Leben ist rosarot“ beschreibt die psychische Niederlage eines Jungen, der sich gern in Mädchenkleidern seine Zweitrolle ansehen möchte, die man im Leben spielen kann. Und hier hängt man dem Mädchen das Etikett „Tomboy“ an, womit sein Wesen festgeschrieben sein soll. Die Sicherheit einer mädchenhaften Burschikosität, der Mut, auch Dinge anzupacken, die den „Junx“ vorbehalten bleiben sollen, hat sie durch die Freimütigkeit des Vaters und dessen Freisetzen ihrer Bewegungsräume. Und zudem erleben wir, wie recht das Kind hat, wenn wir ihre Freundin Lisa beobachten dürfen, die bei den Spielen der meisten Kinder daneben steht und nicht in das Spiel eingreifen möchte. Durch Leistung die Anerkennung zu erhalten, statt zu Hause in der Warteschleife mütterlicher Bedürftigkeitsplanung zu vertrocknen, ist daher legitim, und sei es durch ein incognito.
Der Regisseurin verdanken wir die unbefangene Auseinandersetzung mit der Frage, ob es Mädchen schade, deren Geschlechtsmerkmale am freien Oberkörper eben noch nicht feststellbar sind, sich ohne Büstenhalter im Spiel öffentlich zu zeigen, zieht man doch schon den Vorschulmädchen Büstenhalter über, weil die Frauen ihre Rolle in der Kontinuität festschreiben wollen. Bei dem Intelligenzstand des Mädchens ist klar, dass dieses Rollentauschen nur solange funktionieren kann, als man sich nicht komplett entblößen muss, und das lässt sich später im Klassenverband im Sportunterricht nicht vermeiden. Ein Tomboy ist also kein Charakterfehler, sondern der Mut, sich in einer anderen Rolle umzusehen, als die Natur in einem angelegt hat. Darum steht bei der Spielschar der Nachbarskinder das Problem der Sexualität nicht auf dem Gesprächsplan, weil in diesem Alter die hormonelle Aktualität noch nicht begonnen hat.
Wir müssen den Jungschauspielern dieses Films insgesamt bescheinigen, dass sie in Mimik und Gestik ihrer Aufgabe glänzend nachgekommen sind. Es beweist die offene und zugleich intensive Vorbereitung auf dieses Thema und der Problematik, und die Kinder stehen das durch. Die Erklärung beruht wohl darauf, dass sie wissen, dass Drehbuch und Regie ihre Anwälte, ihre Fürsprecher in ihren intimen Sorgen sein möchten. Somit steht wieder einmal ein französisches Kunstwerk als Auslöser für das bleibende Plädoyer für den absoluten Schutz der Kinder, und vor allem wird mit Laures Schicksal die Würde der Mädchen wie auch der Jungen auf eine Stufe erhoben, wie wir sie selten so offen bekannt vorgestellt bekommen. -
Was ist ein Kunstwerk?
Eine Botschaft, durch schöpferische Prozesse entstanden, in der Dreischichtigkeit geformt: Das Werk – der ethische Apsekt – der schöpferische Vollzug. Es ist einmalig, unwiederholbar und stimmt in Form und Gehalt überein. Wir unterscheiden drei Botschafter: Propheten, Genies und Kinder, wobei diese letztgenannten durch ihren ungehinderten Zugang zum Kosmischen Wissen die zwei zuerst genannten inhaltlich bezeugen.
Zoé Hélan als Laure: Begabung: schöpferisch / universal denkend / im Streite vermittelnd / sehr hohe Intelligenz / haptischer Lerntyp / philosophisch-ethisch-religiös sich äußernd.
Wir verneigen uns!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen rezension andrehuter, 22. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tomboy (DVD)
Tief berührend – scheint für mich die treffenden Worte zu diesem Film zu sein. Ein Film über ein Mädchen, das in einer neuen Stadt die Gelegenheit nutzt der zu sein, der sie zu scheinen meint – Michael. Ein Zwiespalt zwischen Wahrheit und dem eigenen Leben.
Noch nie hat ein Film so lange in meinen Alltag hinein gewirkt. Und noch nie hat sich mir die Frage gestellt, wer man selber eigentlich ist.
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Tomboy
Tomboy von Zoé Heran (DVD - 2012)
EUR 5,99
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