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TOP 500 REZENSENTam 25. Mai 2012
Was an dem ersten Soloalbum von Peter Gabriel kritisert wird, ist die Uneinheitlichkeit dieser Song-Sammlung, manche behaupten sogar, dass es im Gegensatz zu den darauffolgenden Platten, keinen flow entwickeln würde.

Diese Kritik ist zum einen natürlich berechtigt, denn gerade Seite 1 dieser Scheibe schlägt Haken, die man - vor allem in den 70er Jahren - nur selten zu hören bekam; bestes Beispiel dafür ist das Cabaret-Stückchen ,Excuse Me`, das auf den ungewöhnlich straighten und geradlinigen Rock Song ,Modern Love` folgt. Allerdings sollte man sich in Erinnerung rufen wie die Abschiedsplatte Gabriel's mit Genesis klang - auch dort gab es die unterschiedlichsten tracks, die aber - wegen der Einstufung als (eigentlich kaum nachvollziehbares) Konzeptalbum - niemanden störte. Gabriel wollte einfach raus aus dem Progressive Rock Korsett (was er ja metaphorisch in dem hier enthaltenen ,Solsbury Hill` auch gut erklärt). Diese Platte aber als ,Talentprobe` abzutun, würde der Qualität der Songs und dem Einfallsreichtum sicher nicht gerecht, denn kompositorisch ist das alles erste Güte.

Die meisten songs hier sind nicht nur konziser als nahezu alles was er mit Genesis aufnahm, es wird auch darauf verzichtet - wie damals oft im Progressive Rock üblich - unterschiedliche Songteile, künstlich mit tw. mühsamen Intstrumentalpassagen zu verbinden um ein Epos vorzugaukeln. Auf die Theatralik verzichtet Gabriel hier dennoch nicht - speziell bei den Stücken wie ,Waiting For The Big One`` und vor allem ,Here Comes The Flood` wird pathosmäßig schon sehr geklotzt. Aber auch das ist Gabriel und wenn man an seine letzten Arbeiten - mit Orchester - oder an die diversen Soundtracks die er herausgebracht hat - denkt, dann ist es schon bemerkenswert, dass er auf diesem Album schon fast alles in kleinen Portionen anbietet, was sich später teilweise über ganze Alben erstrecken sollte. Da ist der pulsierende - eigentlich schon ein wenig den Sound seiner 4ten Platte vorwegnehmende Rhythmus zu Beginn von ,Moribund`, die wunderschönen Popmelodien von ,Solsbury Hill` oder ,Humdrum` die man dann bspw. auf ,So` und ,Us` wiederfand und die Rocksongs ,Slowburn`, ,Down The Dolce Vita` und eben ,Modern Love`, die auf dem 2ten und 3ten Album stark verteten waren. Und seien wir ehrlich - ,Here Comes The Flood` - so überambitioniert es sich anhören mag, hat auch heute noch eine gänsehauterzeugende Wirkung.

Ein Debut, dessen durchgehende kompositorische Qualität Gabriel selbst eigentlich kaum mehr toppen konnte und das - trotz der tw. etwas angestaubt klingenden Arrangements - immer noch zu den besten in der Sparte ,Frontman goes Solo` gehört. Aber die ersten 5 Gabriel Studioalben (und ,Plays Live`) sollte man sowieso haben...
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am 8. September 2002
Der Remaster-Katalog von Peter Gabriel ist im Prinzip durch die Bank zu empfehlen. Besonders die ersten vier Alben profitierten durch das Aufpolieren des Sounds immens. Das schließt somit natürlich auch sein erstes Werk ein.
Zum Album: Ein bemerkenswerter Freischwimmer, nachdem Gabriel nach dem Ausstieg bei Genesis zunächst mal überhaupt nichts mehr amchen konnte. Doch dann kommen Songs wie "Solsbury Hill" und versprühen gute Laune, oder "Humdrum", das opulente Klangstrukturen aufbaut. Und im neuen Sound kommt alles gleich viel intensiver rüber. Das läßt dann die CD-Erstveröffentlichungen doch sehr alt aussehen. Das Highlight dieser CD ist aber mit Sicherheit das Finale - "Here comes the flood", das noch heute zu Gabriels besten Songs zählt.
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am 30. April 2002
Logischerweise konnte nach dem Genesis-Meilenstein THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY nichts mehr besseres kommen, also stieg Peter Gabriel folgerichtig aus. Um die Musikwelt mit seinem ersten Soloalbum zu überraschen. Genesis scheinen -bis auf die markante Stimme- nur noch im Ansatz durch. Harte Gitarren, Bläser und ungewohnte Sounds in "Moribund the Burgermeister", Folk-Anklänge in "Solsbury Hill", Barbershop-Satzgesang in "Excuse me", eine himmlische Ballade mit "Humdrum" lassen Peter Gabriel als vielseitigen Musiker erkennen. Bob Ezrin (Alice Cooper u.a.) machte einen guten Produzentenjob, FirstClass-Musiker spielen präzise und vielseitig (Tony Levin war schon dabei!). Am Schluß hören wir mit "Here comes the flood" eines der Schlüsselstücke von Gabriel, das danach seine Offenheit in unzähligen Neu-Arrangements bewies.
Rundrum eine sehr gelungene Platte, die damals eigentlich unterging - völlig zu unrecht...
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Die britische Band Genesis hat nicht nur im Verbund einige der kreativsten, originellsten und auch erfolgreichsten Alben der Rock- und Popgeschichte veröffentlicht, auch die einzelnen Mitglieder waren mit ihren Solowerken außerordentlich umtriebig und haben - Geschmäcker außen vor gelassen - jede Menge Qualitätsware veröffentlicht. Ob die poppigen Phil Collins-Hitscheiben, die verträumten Instrumentalalben von Anthony Phillips, der klassische 1970er-Prog von Steve Hackett, Beatles-Pop von Mike and the Mechanics, Art-Pop von Tony Banks, melancholische Singer-Songwritertöne von Ray Wilson, dazu von allen noch Klassik-, Blues, Soul- und Jazzausflüge, Soundtracks und was weiß ich nicht alles - und alles auf musikalisch konstant hohem Niveau. Eine auch individuell kreativere Horde Menschen hatte wohl keine Band zu bieten.

Das erste Soloalbum des ursprünglichen Frontmanns Peter Gabriel ist in diese Vielfalt ein Anwärter auf den ersten Platz im Ranking der besten Genesis-Ableger. Erstklassig produziert von Bob Ezrin, der neben den klassischen Alice Cooper-Scheiben auch Lou Reed, Pink Floyd und Kiss zu seinen Klienten zählte, finden sich noch jede Menge Anleihen an den klassischen Prog - speziell an Gabriels letztes Genesis-Album "The Lamb lies down on Broadway". Alleine der Opener "Moribund the Bürgermeister" hätte mit seinen schrägen Stimmeffekten, eigenartigen Percussionklängen und dem pompösen Refrain auch bei der Ex-Kombo einen echten Höhepunkt abgegeben, ebenso wie das atmosphärische "Humdrum". Überraschen straighte und gitarrenlastige Rockklänge gibt's mit "Modern Love", "Slowburn" und "Down The Dolce Vita", bei denen man teilweise unweigerlich an die ebenfalls von Ezrin produzierten Kiss-Scheiben "Destroyer" und "Music from The Elder" erinnert wird. Zur Abrundung gibt's dann mit "Excuse Me" noch einen swingenden Barbershop-Song, bei dem unüberhörbar Tony Levin die Finger im Spiel hatte (siehe The King Crimson Barbershop), einen Blues (im Sinne Randy Newmans) und mit "Here Comes The Flood" eine der großartigsten epischen Balladen der Rockgeschichte, an Intensität nur noch vergleichbar mit "Backstreets" (Bruce Springsteen), "Neverland" (Marillion) und "Comfortably Numb" (Pink Floyd).

Fazit: eine der großartigsten Platten der Welt, dazu noch ein perfekter (weil sehr eingängiger) Einstieg in die Welt des Peter Gabriel, auch für Nicht-Progger uneingeschränkt zu empfehlen. Kaufen.
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Im Februar 1977 erschien "Peter Gabriel 1", das erste Studioalbum von Peter Gabriel. Produziert wurde das Werk von Bob Ezrin (u.a. Kiss, Pink Floyd, Deep Purple). Alle Texte und auch die Musik stammen von Peter Gabriel. Eingespielt wurde es von
Peter Gabriel ' Vocals, Keyboards, Flute
Robert Fripp ' Guitars
Steve Hunter ' Guitars
Dick Wagner ' Backing Vocals, Guitar
Tony Levin ' Bass, Tuba
Jozef Chirowski ' Keyboards
Larry Fast ' Synthesizer, Programming
Allan Schwartzberg ' Drums
Jimmy Maelen ' Percussion

Im Jahr 1975 stieg Peter Gabriel bei Genesis aus. Zwei Jahre später erschien "Peter Gabriel 1". Obwohl das Album recht erfolgreich war, waren viele Fans über den musikalischen Stil überrascht. Es gibt zwar auch Prog Rock und Art Rock zu hören. Es gibt aber auch Blues und Pop auf die Ohren. Ein grosser Hit wurde `Solsbury hill`, welcher bis weit in die 80er Jahre hinein in den Rock Discos gespielt wurde. `Humdrum` ist eine schöne Ballade`. `Waiting for the big one`, mit über 7 Minuten der längste Titel, ist ungemein bluesig. `Here commes the flood` ist sehr intensiv. Auch der Opener `Moribund the Burgermeister` gefällt mir gut. `Excuse me` wurde von Peter mit Martin Hall geschrieben.
Ansich ist "1" ein gutes bis sehr gutes Album, welchem aber manchmal der berühmte rote Faden fehlt. Sprich, es wirkt manchmal etwas unausgegoren.

Fazit: Peter Gabriel ist mit "1" ein wirklich gutes Debüt gelungen, auch wenn die Fans vielleicht etwas andere Musik erwartet hatten. Aber auch Genesis entwickelten sich in eine andere musikalische Richtung. Egal, es sind einige wirklich gute Lieder am Start, daher halte ich 4 (8/10) Sterne für angebracht.
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am 17. Januar 2014
Peter Gabriel ließ sich viel Zeit für seine erste Soloscheibe. Zumindest viel Zeit nach damaligen Maßstäben. Mittlerweile scheint sich Gabriel gut und gerne ein Jahr oder mehr mit Percussion-Samples zu beschäftigen, um sie dann letztendlich doch nicht für die irgenwann zu veröffentlichenden CD zu nutzen. Nach dem Ausstieg bei Genesis beschäftigte er sich mit dem Klavier, Yoga, Gemüseanbau und vor allem seiner Familie. Die ersten Demos nahm er 1976 mit seinen ehemaligen Genesis-Kollegen auf. Im Februar 1977 erschienen erinnert die Platte noch an Gabriels letzte Phase bei Genesis, betritt aber hörbar neues Terrain.

Gabriel weigerte sich seinen ersten vier Alben einen eigenständigen Titel zu geben, sah sie als aufeinander aufbauende work in progress. Manch einer kritisiert die heterogene Songauswahl der Platte und sicher liegt uns hier Gabriels vielfältigstes reguläres Studiowerk vor. Gerade dies gefällt mir jedoch sehr gut, die Scheibe erinnert mich wegen dieser Vielfältigkeit entfernt an das White Album der Beatles.

Moribund The Burgermeister erinnert mit seiner Theatralik an Gabriels ehemalige Band, deutet aber auch schon auf die elektronischen Percussionexperimente der 80er und 82er-Scheiben. Ein schöner, schräger Einstieg. Dann folgt der erste Solohit, Solsbury Hill. Der Text nimmt Bezug auf den Abschied von Genesis. Auch heute noch ein sehr schönes Lied & vollkommen zu Recht ein Klassiker. Modern Love, Slowburn und Down The Dolce Vita sind die Rocksongs der Platte, alle sehr überzeugend. Wer Gabriel erst Mitte der Achtziger kennengelernt hat, wird vielleicht überrascht sein, dass er auch mal Songs mit Rock-Riffs geschrieben hat. Auf seinen beiden folgenden Soloscheiben gibt es hierfür auch noch Beispiele, seitdem nicht mehr. Humdrum ist ein schöner besinnlicher Song. Erinnert mich an Gabriel`s ehemalige Band, wenn es dafür auch ziemlich kurz ist. Das verspielte Excuse Me ist sehr gelungen, Remineszenz an die 30er/40er-Jahre.Ein verspieltes Piano, Banjo, Tuba und einmal singt Gabriel schön schief Excuuuuuse me...". Auf keiner anderen Gabriel-Platte würde der Song so passen wie auf seinem vielschichtigen Erstling.

Der für Gabriel eher ungewohnte Blues Waiting For The Big One überzeugt mit teilweise theatralischem Gesang und einem gelungenem Arrangement. Der Song scheint zu Ende zu sein, dann setzt die Musik wieder ein und es geht weiter. Auch wenn Peter Gabriel schon bald nach Veröffentlichung seines ersten Solowerks eine deutlich spartanischere Version von Here Comes The Flood bevorzugte, finde ich den Song hier in dieser Version genau so richtig. Ein würdiger Abschluss eines grandiosen Albums voller hervorragender Melodien und gelungener Arrangements. CAR hat einen wärmeren, mehr an die Mitt-Siebziger-Jahre erinnernden Klang als die beiden (ebenfalls grandiosen) Nachfolger SCRATCH & MELT und darf zu Recht als gelungenes Solodebut betrachtet werden.
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am 19. Mai 2007
Im Vergleich zu den späteren Alben findet man hier keinen roten Faden, eher eine wild zusammengewürfelte Mischung unterschiedlichster Stilrichtungen und Stimmungen (allerdings ohne die seit dem 3ten Album fast typischen afrikanischen Einflüsse). Viele Tracks muss man deshalb erst einige Male auf sich wirken lassen, bevor sie einrasten...aber dann endgültig!

Track 1 kommt betont sperrig, aber spannungsgeladen. Zu "Solsbury Hill" muss ich sicher kaum ein Wort verlieren. Egal ob man Rock oder Folk mag oder einfach nur gute Pop-Songs mit Niveau: man muss es lieben, von 8 bis 80 (noch einen Tick besser ist die "Plays Live" Version). Das nächste Stück ist ein unerwartet fetziger Rocker, aber ebenfalls eingängig und mit viel Energie vorgetragen. "Excuse Me" wirkt schräg und zeigt im Dixieland-Stil eine seltene humorvolle Seite. Für die damals vom Ausstieg noch geschockten Genesis-Fans klang das anschließende, melancholische und wunderschöne "Humdrum" dann sicher fast erlösend vertraut.

Die 2te Seite (auf der LP) ist deutlich bombastischer. "Slowburn" und "Dolce Vita" sind im Arrangement groß angelegte Werke mit zahlreichen Brüchen, wirken vielleicht sogar überfordernd komplex. Bei jedem Hören erschließen sich aber neue, klare Linien, bis man schießlich meint: so und nicht anders. "Big One" ist ein etwas lang geratender Ausflug in den Blues. Der ungewohnte u.s.-amerikanische Gesangsstil mag ein bisschen aufgesetzt wirken, kommt aber augenzwinkernd sympathisch rüber, die Note "guter Versuch" dürfte passen. Wer "Here Comes The Flood" nur in der späteren, minimalistisch-getragenen Piano-Version kennt, muss hier umdenken. Ihn erwartet ein grandioses Finale mit weitem Spannungsbogen zwischen zart-leisem Beginn und hymnisch-lautem Refrain und Ende. Ein Song wie ein Statement.

Mit Bob Ezrin (2 Jahre später: Pink Floyd - The Wall) hatte PG einen kongenialen Produzenten, der die hörbare Lust aufs Ausprobieren ("out of the machinery")im richtigen Zügel hielt und im Vergleich zu Genesis toll und sicher ganz bewusst anders aufspielende Studiomusiker mit einbrachte.

Mit das beste Debut-Album eines Aussteigers. Und auch nach dem x-ten Anhören nicht langweilig. Eine Entdeckungsreise für den Künstler und den Hörer.

Wer noch die erste, teils grauselig dünn klingende CD-Veröffentlichung besitzt, darf investieren: Die Remasterversion klingt vom ersten Ton an satter und natürlicher.
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am 13. März 2003
man kann nicht mosern, das remastering hat was gebracht.
der sound war ja nicht so unterirdisch schlecht, aber wer fuer sowas ne passende anlage, sowie das passende gespuer dafuer hat -
der wird dies zu schaetzen wissen.
die songs selber sind schon absolute klassiker.
schon der leicht schraege einstieg in "moribund the burgermeister" macht einfach nur spass.
gefolgt vom all-time-hit "solsbury hill". weiter dann das fetzige "modern love".
schon mit diesem einstieg haengt er die messlatte verdammt hoch, und er reisst sie bei keinem der folgenden songs.
weder mit "excuse me", noch mit dem orchestralen-bombasto ausklang in namen von "humdrum" (wunderschoenes lied), wie auch "slowburn" und dann natuerlich der megaschrubber "here comes the flood". langsamer, ruhiger einstieg, dann kommt band mit orchester.
ein rundum stimmiges werk. keine scheibe die nur ein single hit zu bieten hat + der rest des materials sind bemuehte nachzieher.
nein! jeder song ist anders, jeder bringt ne anderer stimmung rueber. die stimme ist wandlungsfaehig wie immer.
top werk zu gutem preis - fuer leute mit ohren die nicht einfach nur so am schaedel haengen. und die zwischen den ohren noch nicht von irgendwelchen doedel/jodeltruppen verschmalzt sind.
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am 6. April 2011
Ein rundum gelungenes, fantastisches Album, welches Peter Gabriel da zu seinem Solo-Debut 1977 vorgelegt hat.
Er setzt verschiedenste musikalische Stilrichtungen ein und trotzdem bleiben die Songs melodisch und hörenswert und werden nie langweilig. Ich höre mir die CD immer wieder gerne an und möchte behaupten, dass sie ein absolutes Highlight meiner Sammlung ist.
Schon der erste Song "Moribund The Burgermeister" schlägt voll ein und hinterlässt bleibenden Eindruck. Danach folgt mit "Solsbury Hill" der große Hit des Albums und einer von Gabriel's bekanntesten Liedern. Auch "Modern Love" hat Hit-Potenzial. Danach folgt mit "Excuse Me" schon eine etwas andere Stilrichtung. Ein witziger Song, der etwas schwächer ist als die restlichen Songs, allerdings keineswegs schlecht sondern eben anders.
Mit "Humdrum" wird es etwas langsamer und ruhiger. Dann kommt mit "Slowburn" wieder eine ganz starke, rockige Nummer. Nach "Waiting For The Big One" kommen dann noch zwei richtige Perlen, mit denen das Album dann ausklingt und perfekt abgerundet wird: "Down The Dolce Vita" und "Here Comes The Flood".
Von mir eine absolute Kaufempfehlung für all diejenigen, die tolle Musik hören wollen. Ein echter Klassiker von Mr. Gabriel!
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am 30. Mai 2016
Die drei Alben von Gabriel 1-3 präsentieren einen Zeitabschnitt im Schaffen des Musikers, den ich für den attraktivsten seiner Karriere halte.
Wie schon andere Rezensenten vor mir, hat Peter Gabriel selbst dies deutlich anders gesehen. Die meisten Songs der drei Alben hatte Gabriel mit seiner Band seinerzeit in einem Rockpalast-Konzert auf die Bühne gebracht. Mich hat damals die Energie und die Musikalität aller Profis auf der Bühne sehr beeindruckt; ich war schon Fan von Larry Fast (Synergy), Tony Levin und natürlich Gabriel, wurde von allen anderen Mitmusikern ebenfalls nicht enttäuscht. Als ich einmal bei Rockpalast anfragte, warum und ob nicht eine DVD dieses Konzerts veröffentlicht würde, teilte man mir mit, dass es vor allem daran läge, dass Peter Gabriel dies selbst nicht unterstütze, er mit dieser Schaffensperiode sinngemäß nicht konfrontiert werden möchte. Dies ist für mich nicht nachvollziehbar und mithin unverständlich. Wie dem auch sei: Meine meine uneingeschränkte Empfehlung dieser massiv unterbewerteten Alben.
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