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4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung
"Die dunkle Seite" war mein drittes Buch von Frank Schätzing und auch mit diesem Buch habe ich mich sehr gut unterhalten. Die Story um die Legionäre und die Rache eines dieser Legionäre hat mich vor allem in der ersten Hälfte gefesselt. Diese hätte durchaus fünf Sterne verdient. In der zweiten Hälfte hat sich Schätzing meiner...
Veröffentlicht am 11. März 2003 von ccheesy

versus
50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannung mit Schwächen
Drei Söldner fahren während des Irak-Krieges 1991 durch die Wüste in Richtung kuwaitischer Grenze. Plötzlich erspähen sie ein großes metallisches Wrack. Trotz einiger Bedenken nähert sich die Gruppe dem Objekt. Es handelt sich nicht wie erwartet um einen Panzer, sondern um einen Rolls Royce. Alle Insassen sind tot. Im Wagen befinden...
Veröffentlicht am 25. Februar 2007 von Michael Dienstbier


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50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannung mit Schwächen, 25. Februar 2007
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Seite (Taschenbuch)
Drei Söldner fahren während des Irak-Krieges 1991 durch die Wüste in Richtung kuwaitischer Grenze. Plötzlich erspähen sie ein großes metallisches Wrack. Trotz einiger Bedenken nähert sich die Gruppe dem Objekt. Es handelt sich nicht wie erwartet um einen Panzer, sondern um einen Rolls Royce. Alle Insassen sind tot. Im Wagen befinden sich Diamanten im Wert von 30 Millionen DM. Die drei beschließen, die Beute in der Wüste zu verstecken und sie später abzuholen, da sie sie während des Krieges unmöglich aus dem Land schmuggeln können. Da werden sei von einem Flugzeug angegriffen und einer wird getroffen. Seine Kameraden lassen ihn zurück, denn 15 Millionen sind immer noch besser als 10 Millionen.

Geschäftstüchtig zeigen sich auch Frank Schätzing und der Goldmann-Verlag. Knapp drei Jahre nach seinem Megabestseller "Der Schwarm" ist noch kein neuer Roman von Schätzing in Sicht. Also legt man einfach ein älteres Werk neu auf, versieht es mit einem kurzen Vorwort und hofft, wahrscheinlich zu Recht, auf einen neuen Bestseller. Nach "Tod und Teufel" und "Mordshunger" war der erstmals 1997 erschienene Roman "Die dunkle Seite" der dritte Roman des Kölner Autors.

Nach dem Vorspiel während des Irak-Krieges, spielt der Roman in weiten Teilen im Köln des Jahres 1999, vom Autor aus gesehen also zwei Jahre in der Zukunft. Der türkische Gemüsehändler Üsker wird grausam gefoltert und anschließend ermordet. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Zeitgleich erhält die ehemalige Polizistin und Privatdetektivin Vera Gemini von einem Simon Bathge den Auftrag, einen gewissen Andreas Marmann zu finden. Recht schnell wird klar, dass die beiden Handlungsstränge zusammenhängen. Durch einen alten Freund bei der Polizei gelangt Vera an ein Foto, welches Üsker, Bathge und Marmann in Uniform während des Irak-Krieges zeigt. Was will Bathge? Ist er Opfer oder Täter? Warum wurde Üsker gefoltert? Was will der Täter? Wo ist Marmann? Vera Gemini macht sich auf die Suche und schwebt schon bald in Lebensgefahr.

"Die dunkle Seite" ist ein echter page-turner und bestätigt einmal mehr, warum Frank Schätzing oftmals als deutscher Dan Brown bezeichnet wird. Allerdings wimmelt es im Roman nur so von Klischees. Die abgehärtete und von der Männerwelt enttäuschte Privatdetektivin, die aber insgeheim doch auf der Suche nach Wärme und Zuneigung ist. Ihr väterlicher Freund und Informant bei der Polizei. Der zynische und einsame Hauptkommissar. Die unvermeidliche Liebesgeschichte. All das wirkt doch eher abgedroschen. Aus heutiger Sicht unfreiwillig komisch wirkt die Beschreibung der technischen Ausrüstung von Vera Gemini. Ihr Equipment, das uns hier als revolutionär und einzigartig beschrieben wird, gehört heute zur Standardausrüstung jedes Unternehmens und findet sich wahrscheinlich auch in so manchen Wohnzimmer.

Fazit: "Die dunkle Seite" bietet trotz mancher Schwächen kurzweilige Unterhaltung und ist als Urlaubs- oder Gute-Nacht Lektüre durchaus zu empfehlen. Man darf gespannt sein, welcher Thematik sich Frank Schätzing in seinem nächsten Roman annehmen wird.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung, 11. März 2003
Von 
ccheesy "ccheesy" (Erftstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Dunkle Seite: Krimi (Taschenbuch)
"Die dunkle Seite" war mein drittes Buch von Frank Schätzing und auch mit diesem Buch habe ich mich sehr gut unterhalten. Die Story um die Legionäre und die Rache eines dieser Legionäre hat mich vor allem in der ersten Hälfte gefesselt. Diese hätte durchaus fünf Sterne verdient. In der zweiten Hälfte hat sich Schätzing meiner Meinung nach ein wenig mit der Liebesgeschichte verzettelt. Das sei ihm nachgesehen, da er ansonsten mit seiner Detektivin Vera Gemini eine sympathische Figur geschaffen hat, die auch Fehler hat, wie wir alle, und daher nicht so als Überperson rüberkommt, wie das andere Autoren gerne mit ihren Figuren machen.
Fazit: Empfehlenswert, nicht nur für Kölner!
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rasanter Thriller, 19. September 2005
Von 
Jost Weiss "Soulfinder" (Dinslaken, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Dunkle Seite: Krimi (Taschenbuch)
Eine spannende Story, die an einem der letzten Tage des Golfkrieges im Jahre 1991 ihren Anfang nimmt und dann nach Köln ins Jahr 1999 führt, wo ein spektakulärer Mord an einem Geschäftsmann das Kölner Polizeipräsidium in Alarmbereitschaft versetzt und die Privatdetektivin Vera Gemini auf den Plan ruft. Schätzings Thriller ist rasant geschrieben, mit einem gerüttelt'Mass an (Galgen-)Humor gewürzt, und seine Charaktere wirken in ihrer Menschlichkeit (und der damit verbundenen Zerrissenheit) glaubwürdig und authentisch. Mich haben vor allem die Einblicke in die Söldner-Mentalität sowie die Background-Infos zu Struktur und Organisation von Fremdenlegionen beeindruckt. Einen Punkt Abzug gibt's für die zweite Hälfte des Krimis, dessen Plot nun durchsichtig und vorhersehbar wird und der insgesamt in seiner Qualität nachlässt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, aber sehr oberflächlich ** evtl. "Spoiler" **, 28. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Seite (Taschenbuch)
Frank Schätzing hat es geschafft, einen gut lesbaren Roman zu schaffen. Nicht so raffiniert und ausgefeilt wie "Der Schwarm" ( an dem sich Schätzing wohl immer mehr messen lassen muss ) schafft er es auch an einigen Stellen Spannungen zu erzeugen, dass man unbedingt weiterlesen muss, gar nicht anders kann.

Auch die Verwicklung eines brutalten Mordes ( mit vorausgegangener, extremster Folter ) und dem Golfkrieg 1991 und das Millieu von Söldnern und der Fremdemlegion ist hervorragend gewählt und hat viel Potential.

Ein bisschen Medien- und Gesellschaftskritik ( die anhand des Erscheinungsdatums ( 1997 )von teilweise unfreiwillig komisch wirkend bis teilweise erschreckend bewahrheitet ), nicht zu überzogen und weinerlich.

Leider verliert sich alles in der Oberfläche. Die Charaktere der Ex-Fremdelegionäre und deren Geschichte sind fast nur Randnotizen wert und auch die Erklärungen und Erzählungen der "Generäle" in diesem Buch zu emotionslos. Die Motivation der Charaktere, warum sie zu Legion gingen, bleiben höchst klischeebeladen und werden teilweise gebetsmühölenartig wiederholt. Obwohl sich das Buch doch recht viel damit auseinander zu setzten versucht.

Genrell bleiben die Nebenfiguren reißbrettartig, die Polizisten sind allesamt unsympatisch bis unfähig, wie aus einer Anwaltserie eher hinderliche und störende Statisten.

Das gesamte Buch rankt sich um die Figur der Vera Gemini. Schon ein ungewöhnlicher Name ist diese Frau auch zu einer karrikativen "Wnder-Woman" mutiert. Nicht besonders hübsch ( Selbsteinschätzung der Gemini ) liegen ihr dennoch die Männer ergeben zu Boden ( mit denen sie selbstverständlich souverrän umzugehen weiß ) ist sportlich ein Übermensch, extremst intelligent, extremst erfolgreich und gerissen in ihrem Job als Detektivin ( und die technische Büroausstattung selbstverständlich nur vom Feinsten ) und extremst wandlungsreich.

Schätzing verfällt oft ( im Geiste der 90er Jahre ) in eine Bewunderung eines Mannes, der selbstverständlich die Gleichberechtigung der Frau anerkennt, und stilisiert sie zu einer Heroine, die in Geist- und Körtperkraft "jedem Mann" davon läuft! Dadurch wird die Vera Gemini jedoch zu einer ( auch für Frau ) unerreichbaren und unrealistischen Figur! Ihre Vergangenheit, als eine vom Ehemann verprügelte und terrorisierte Ehefrau wirkt ein wenig absurd und für das Buch überzogen dramatisch.

Ihr Klient, ebenso eine wichtige Figur bleibt unterentwickelt. Und nachdem Schätzing so eine heroische Aura um Vera Gemini aufgebaut hat, lässt er ihre Beziehung zu Bathge, auch als sie sich persönlich näher kommen ) seltsam unterkühlt und gefühllos.

Die Wendungen sind leidlich überraschend, aber dennoch effektvoll und nicht unspannend. Das Ende des Buches ist ein wenig hektisch und lässt den Leser mit offenen Fragen über die Charaktere zurück.

In allen Ansätzen ist das Buch wirklich hervorragend, doch bleibt es meiner Meinung nach einer Bohrung bei der ersten festeren Gesteinsschicht stecken und wird neu angesetzt.

Letztendlich geht "Der Schwarm" in allen Belangen viel tiefer, aber sind auch leider dort die Figuren sehr klischeehaft und blutarm geblieben.

Zum Lesen im Urlaub am Strand, oder auf dem Arbeitsweg ( mit der U-Bahn ;-) ) ist "Die dunkle Seite" jedoch bestens geeignet und eine ausgezeichnete Wahl.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ----, 1. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Seite (Taschenbuch)
Da die meisten Rezensionen eher zum Negativen tendieren, möchte ich dem Werk eine positive abgeben. Die Geschichte ist durchgehend spannend. Zugegebenermaßen sind die Klischees zwar leider etwas abgedroschen, jedoch habe ich mich während des Lesens in keiner Weise gelangweilt. Auch wenn die Geschichte aus der Schätzing'schen Mottenkiste stammt, sehe ich für die aktuellen Kriegssituationen (Irak, Afghanistan,..) analog dazu eine neu aufflammende Problematik (in Bezug auf Söldnertum) die keineswegs veraltet ist und die der Autor in seinem Werk auch in einer zeitlosen Art und Weise anspricht. Spannung und Schreibtil rechtfertigen für mich 4 Sterne.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschung mit Unterhaltungswert, 9. März 2007
Von 
Frederik Bartels (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Seite (Taschenbuch)
Zuerst sei erwähnt, das "Die dunkle Seite" von Frank Schätzing bereits in den 90er Jahren geschrieben wurde, was mir persönlich erst im Vorwort klar geworden ist. Das Sprichwort "Übung macht den Meister" trifft hier im besonderen zu und sollte von allen bei der Kaufentscheidung beherzigt werden, die Schätzings Jahre später verfasstes Werk "Der Schwarm" genauso hoch bewundern, wie ich!

In einer anderen Rezension laß ich, dass die Handlung zum Ende spannend und unerwartet pointiert sei, was mich dann auch zu einer Kaufentscheidung verleitete. Dazu lässt sich nur sagen: Vergessen sie es! In Erwartung einer etwas trickreicheren Pointe(die sie nach dem Lesen dieser Rezension leider haben), wissen sie schon ab der Mitte des Buches welche Wendung es nehmen wird. Das hat maßlos enttäuscht!

Trotz aller Kritik funkelt Schätzings lyrisches Talent an der einen oder anderen Stelle schon mal positiv durch und eine gewisse Spannung besteht trotz misslungener Pointe.

Zur kurzen Unterhaltung ist das Buch schon mit Einschränkungen geeignet. Evtl. könnten folgende Personengruppen ein (ganz) leicht gesteigertes Interesse am Lesen haben: Soldaten, Polizisten, Golfkriegs- und Fremdenlegion-Interessierte und natürlich Kölner!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was für nebenbei, nicht besonders fesselnd aber interessant, 25. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Seite (Taschenbuch)
Der Titel hat mich schon sehr neugierig gemacht und nach dem "Schwarm" und auch "Lautlos" war dies mein dritter Roman, bei dem ich auf Spannung gehofft, leider aber nicht gefunden habe.
Um mir nicht den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, ich würde das Ende preisgeben nur so weit: Die Fremdenlegion, was dort passieren kann und/oder passiert ist und die Auswirkungen auf die handelnden Personen heute verbunden mit dem Mord und der Aufklärung dieses ist sicher interessant, aber doch auch vielfach langwierig. Ich habe des öfteren das Buch aus der Hand gelegt und war enttäuscht über die letzten 30-50 Seiten, dann aber wieder interessiert, wie es weiter geht. Alles in allem ein ordentliches Buch, aber halt eben nicht fesselnd wie andere Bücher des Autors.
Leseempfehlung: bedingt, es gibt deutlich bessere Bücher
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannung mit Schwächen..., 18. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Seite (Taschenbuch)
Dieser frühe Schätzing hat, im Guten, bereits das, was seine späteren Meisterwerke ausmachen: Spannung, Detailwissen mit den entsprechend guten Beschreibungen und einen Sinn für Thrill und Dramatik.
Negativ fallen die unausgegorenen Personen auf, besonders Vera Gemini, bei der Schätzing anscheinend nicht wusste, ob er sie jetzt als toughe Detektivin oder als Opfer ihrer eigenen Vita aufbauen soll.
In dem Moment (VORSICHT SPOILER!), wo sie eine Affäre mit ihrem Klienten anfängt, verliert das Buch dramatisch an Qualtität. Zudem wird der Plot sehr vorhersagbar.
Am Ende holt er wieder etwas auf, aber dennoch bleibt, nach sehr starkem Beginn, ein leicht schaler Geschmack zurück.
Für Schätzing- & Thriller-Fans aber dennoch zu empfehlen, weil es nicht zu viele Schreiber dieser Qualität in Deutschland gibt.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut lesbar, leider nur mässige Spannung, 21. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Seite (Taschenbuch)
"Die dunkle Seite" handelt über einen Mord (in diesem Fall ein absoluter Euphemismus) sowie über die Suche einer Detektivin nach einer verschollenen Person.

Klingt unspektakulär und ist es leider auch. Obwohl der Lebenslauf einiger Figuren (Fremdenlegion, etc.) nach Spannung und interessanten Charakteren klingt, verläuft die Handlung leider sehr einspurig.

Meistens erzählt Schätzing die Geschichte aus der Perspektive der Detektivin Vera Gemini, die Innenansichten der anderen Akteure teilt FS dem Leser selten oder nur auf eine sehr oberflächliche Art mit. Das ist wirklich schade; viel Potential bleibt ungenutzt und auch der Titel degradiert nach der Lektüre fast zur Lachnummer.

Trotz dieser Kritikpunkte: Es lässt es sich gut lesen und eignet sich hervorragend als Urlaubslektüre. Man ist neugierig auf die Fortsetzung, hat aber nach der Hälfte das Gefühl, das Ende bereits zu kennen.

Insgesamt 3 Sterne.
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34 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die dunkle Seite des Kommerzes ..., 6. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Seite (Taschenbuch)
Das war wirklich nicht nötig! War die Neuauflage eines Uraltwerkes namens "Mordshunger" noch ganz lustig, so ist die dunkle Seite einfach ein schlechter Witz. Wieder ein etwas herausgeputztes, 10 Jahre altes Uraltwerk von Schätzing, diesmal aber ohne jeden Witz und Charme, einfach nur dröge. Im Vorwort schreibt er selbst, dass er damals beim
Schreiben Zahnschmerzen und wohl etwas schlechte Laune hatte. Herr Schätzing, das merkt man deutlich...

Der "Bestseller" ist flach und simpel konstruiert, mit Charakteren, die jedes Klischee bedienen und ohne Pause B-Movie-Phrasen dreschen, bis einem die Nackenhaare hochstehen.
Zu allem Überfluß und ganz nebenbei versucht Schätzing dem Leser auch noch die seiner Meinung nach negativen Seiten des Computerzeitalters aufzuzeigen, in dem "der technisierte Mensch sich im Zustand ständiger Überforderung selbst hinterherhastet".

Das hat erstens in einem Thriller nichts verloren und ist zweitens auch noch, wie der Rest des Buches, flach und stark vereinfacht. Zudem wirkt es, weil eben schon 10 Jahre alt, auch eher putzig und anachronistisch.

Insgesamt ist es kein Wunder, dass Schätzing mit diesen Werken nicht schon früher bekannt wurde. Bleibt zu hoffen, daß er seine Schublade endlich leer geräumt hat und mal wieder ein gutes "neues" Buch schreibt. Vielleicht ist und bleibt er ja auch ein "One-hit-wonder".

Für mich persönlich hat sich nach dieser peinlichen Enttäuschung das Thema Schätzing erstmal erledigt, schade...
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Die dunkle Seite (Kindling My Interest)
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