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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen6
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am 24. Juni 2012
Mit Alt legen Van der Graaf Generator ein interessantes Album vor, das kein "richtiges" neues Album ist, sondern eine Sammlung von Experimenten und Improvisationen, die für die beinharten VDGG Fans mit Sicherheit interesssant sein dürften. Für nicht VDGG Kenner ist das Album dann von Interesse, wenn sie sich mit ausgefallenen Soundimprovisatiopnen und exzessivem Drumming beschäftigen wollen und von den Hörgewohnheiten eher vom Jazz als vom Rock kommen.

Alt ist toll, weil es frisch und anders klingt, weil es den Musikern hörbar Spaß gemacht hat. Die CD beginnt mit Vogelgezwitscher und wenn Sie in einer vogelreichen Gegend wohnen, rate ich Ihnen, die Fenster zu öffner und das Gezwitscher Ihrer "Live-Vögel" dazu anzuhören. Es passt die ganze CD hindurch. Alt ist ein van der Graaf Generator Album, das vollkommen aus dem Rahmen fällt und am ehesten mit "Spur of the Moment" von Peter Hammill und Guy Evans vergleichbar ist. Es gibt sicherlich auch Anklänge an The Long Hello Vol. 4 von Guy Evans with Life of Riley & David Jackson. Instrumentalmusik der ausgefallenen Art, der man anmerkt, dass sie überwiegend von und für einen Drummer geschrieben ist. Das ist auch was Schönes an Alt, die übliche Bandhierarchie bei VDGG (so es noch eine gibt) ist auf den Kopf gestellt: hier steht nicht Peter Hammill als Sänger und Komponist im Vordergrund, sonder Drummer Guy Evans mit besonders viel Unterstützung durch Organist Hugh Banton und Hammill ist auch dabei. Was Alt in jedem Fall beweist, ist die Tatsache, dass VDGG als Trio besser zusammen spielen als jede Besetzung zuvor. Seit Trisector hat eine permanente Entwicklung stattgefunden, die für mich keine Wünsche offen lässt. Auch nicht die Forderung der Ewiggestrigen nach Jaxon. Ach ja: das 12seitige kleine Booklet ist sehr schön gemacht, mit ungewöhnlichen Fotos und interessanten, poetischen Liner Notes von Guy Evans. Sehr schön!
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am 22. Juni 2012
Zugegeben, ich mag Hammills experimentellen Werke wie Sonix, Unsung, Loops & Reels, Spur of the moment, The appointed hour. Und Alt reiht sich dort tadellos ein, einzig das man eben den Zusatz hat, das es sich um kleine Spielereien der VdGG Besetzung handelt.
Und das ist der einzige Wermutstropfen: Jackson. Der fehlt. Gerade er, der schon normalen VdGG Aufnahmen mit seiner unnachahmlichen Art des Saxophonspiels eine Aura des Einzigartigen gegeben hat. Der vielleicht der "schrägste" der VdGG Truppe ist (wie "belanglos" würde 'A plaque of lighthouse keeper" ohne die düsteren Klangspiele von Jackson?).
Natürlich ist Alt keine CD für Einsteiger. Vielleicht ist Alt nur eine CD für Hardcore Fans und Freunde mutiger Aufnahmen.

Wer oben erwähnte Werke kennt und damit etwas anfangen kann, wird Freude mit Alt haben. Wem obige Werke zu sperrig, zu unkonform, zu irritierend sind, sollte Alt nicht kaufen.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Juli 2012
UPDATE 19.05.2015

WAS
haben sich Hugh Banton, Guy Evans und Peter Hammil nur HIERBEI gedacht? Musste DAS sein und wenn ja - WARUM? Um Kohle kanns nicht gehen, denn mit einer Veröffentlichung wie dieser hier tendieren die Chancen auf irgendeine Art von finanziellem Erfolg gegen NULL. Also, meine Herren GENERATOR: Ist das Euer kollektiver Selbstmord oder hab ich vielleicht irgendetwas komplett NICHT Verstanden?
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SONX
im traditionellen Sinne finden sich hier nicht. Keine Strophen/Refrains, keine erkennbaren Strukturen, kein Gesang, keine Lyrics, GAR NIX! Stattdessen 14 Soundschnipsel ohne jeglichen Zusammenhang, mal ne Minute lang, dann wieder so um die zehn. Es bräuchte auf dieser Platte eigentlich überhaupt keine Index-Punkte geben, alles könnte so ziemlich genau eine Stunde im Stück durchrattern und es machte KEINEN Unterschied!
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DENNOCH
dachte ich nach den ersten drei oder vier STÜCKEN (ja, die haben sogar Titel) anfänglich, die seien so eine Art INTRO für das, was da noch kommt. Doch je länger die Platte lief, desto klarer wurde selbst mir, dass da GAR NIX mehr kommt, zumindest nichts, was auch nur annäherungsweise an VAN DER GRAAF erinnern würde. Habe dann aber todesmutig bis zum Schluss durchgehalten.
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VERGLEICHE
fallen mir nicht sehr viele ein, spontan eigentlich nur GENESIS/The Waiting Room, TANGERINE DREAM/Rubicon oder eine der unzähligen KING CRIMSON-Atonalitäten. Alle genannten Beispiele sind 100%ige Improvisationen, wogegen ich ÜBERHAUPT nichts habe, im Gegenteil. Nur funktioniert das hier bei GRAAF irgendwie nicht, sind die STÜCKE doch niemals Teil irgendeines musikalischen Rahmens, eines Gesamtwerks, in dem sie Sinn machen könnten, sondern wie gesagt zusammenhangslose Sound-Schnipsel.
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FAZIT
Keine andere Band der Welt außer eben VAN DER GRAAF darf/kann sich SOWAS im Jahre 2012 erlauben. Ich weiß nicht, was die Drei uns damit sagen wollen, ich weiß auch nicht, wer die Platte mehr als einmal hören/ertragen kann. Selbst die eingefleischtesten GRAAF-Fans dürften ihre lieben Schwierigkeiten damit haben. Der Eine oder die Andere fühlt sich vielleicht sogar vereimert, aber hey - auch ich habe die CD gekauft, ohne sie vorher zu hören, weil ich wie alle anderen glaubte, ich bekäme die gewohnte GRAAF-Kost - weit gefehlt und dementsprechend selbst schuld! So richtig bereuen tu ichs interessanterweise trotzdem (noch) nicht. Mal sehen/hören, wie sich diese CD/VAN DER GRAAF entwickelt/entfaltet...
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BEWERTUNG

KOMPOSITION
2,5 Sterne (Faktisch nicht vorhanden, aber man gewöhnt sich bekanntlich an alles, also auch an diese Klänge/Kompositionen!)

ARRANGEMENT
2,5 Sterne (Faktisch ebenfalls nicht vorhanden, dennoch muss ja irgendjemand diese Klänge zusammen geschraubt haben, was ja auch eine Leistung ist.)

PERFORMANCE
4 Sterne (Teilweise muss ich mich fragen, WEN oder WAS genau ich hier eigentlich höre?)

EXPERIMENTE/INNOVATIONEN
7 Sterne (Aber nur, weil GRAAF drauf steht und die DAS dürfen.)

PRODUKTION/SOUND
5 Sterne (Egal, WAS wir hören - es klingt wirklich gut, super, toll - WOW!)

COVER
3 Sterne (Passt schon irgendwie, aber ein ein kunstvolles Design/ein qualitativ hochwertiger Umschlag sieht in meiner Welt anders aus. Jaja, wahrscheinlich alles Absicht...)

GESAMT
(24:6=) also neuerliche 4 Sterne
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HAAX/Kiel
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POST SCRIPTUM
Wie der/die geneigte Rezensions-Leser/in vielleicht bemerkt hat, konnte ich mich nach mehrfachem GENUSS dieser Klänge dann doch dazu durch ringen, einen Stern mehr für diese zugegebenermaßen äußerst gewöhnungsbedürftige Scheibe zu vergeben. Gut Ding will eben Weile haben - oder wie war das gleich?
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Juni 2012
so klingen sie also, experimentell, verführerisch und der Early Bird am Anfang zeigt hier, wer den Wurm fängt. Klar gibt es heutzutage X Bands, die Prog spielen, die Jazz dazunehmen - alles ist möglich. Nur wenige gibt es leider, die einfach alles können und ES AUCH DÜRFEN! Dazu zählt der Kreis um Peter Hammill. Nach seinen letzten Solo-Werken, es gab ja dieses Jahr schon einiges zu hören vom Meister himself nun das Kollektiv. Leichte Kost ist etwas anderes, Neo-Prog hört der geneigte Zuhörer hier nicht. Sequencen, Vögel und "Collosus" - es ist nicht einfach zu folgen, macht aber natürlich Spaß, man weiß welche Masterminds dahinter stecken. Evans, Banton und Hammill werden nie solche stümperhaften Überlebensversuche vergleichbarer Bands aus ihrer Generation vornehmen. Der Generator lebt und ich hoffe, er wird weiter produzieren. Ich warte geduldig auf das nächste Werk
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am 22. Juni 2012
Ein über-ambitioniertes pseudo-avantgardistisches Projekt mit z.T. an die "musique concrete" angelehntem Gestus soll offenbar über die nicht mehr vorhandenen Song-writer-Fähigkeiten der Band hinweghelfen. Dabei gibt es Ähnliches schon seit langem (z.B. Tangerine Dreams "Electronic Meditation" von 1970 oder Robert Fripps diverse "Soundscapes"). Warum etwas machen, was K.H.Stockhausen hundertmal besser konnte?
Sehr schade, zumal die Herren Hammill, Evans und Banton life durchaus noch Spielfreude zeigen (wie das erst kürzlich erschienene "In concert at Metropolis Studios" beweist). Statt dieser langweiligen Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten hätte man ein wirklich innovatives vdGG-Album abliefern können/sollen, solange die Musiker noch nicht zu "alt" sind, um ihre Instrumente zu bedienen.
Das soll aber nicht heißen, dass die Musik auf "Alt" grundsätzlich schlecht ist; - sie bleibt nur weit hinter dem zurück, was ich mir von einer neuen Platte der Band erwartet hatte. Eine vergebene Chance für ein würdiges Alterswerk also, da man nicht weiß, wie lange diese außergewöhnlichen Musiker noch zusammen musizieren werden können und ein Plattenlabel für ihre Ideen finden werden.
Mit diesem Album jedenfalls verringert sich m.E. die Wahrscheinlichkeit, auch in Zukunft noch unter Vertrag genommen zu werden. Für eine Legende wie vdGG hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht.
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am 10. Juli 2012
Hammill hat das Songschreiben verlernt, das muss man schon seit längerer Zeit angesichts seiner zusammengestückelten Songs auf den Solo-CDs eingestehen. Diese Übungen hier sind Ausdruck der Ratlosigkeit der Band - man hätte sich dieses Teil besser verkniffen. Schade. Einziger Trost ist, dass man durch den Kauf diesen tollen Musikern ein angenehmes Rentnerdasein verschafft...
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