Kundenrezensionen


661 Rezensionen
5 Sterne:
 (443)
4 Sterne:
 (114)
3 Sterne:
 (42)
2 Sterne:
 (30)
1 Sterne:
 (32)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


182 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufwühlende Geschichtsstunde
Ken Folletts "Winter der Welt" beginnt im Jahr 1933 in Deutschland. Man erlebt hautnah mit, wie die Nazis an die Macht kommen und diese rücksichtlos einsetzen, indem sie Medien und politisch anders Gesinnte ausschalten. Auch in England wird die Angst vor dem Kommunismus geschürt und der Faschismus findet Zulauf.
Ähnlich wie schon in "Sturz der...
Veröffentlicht am 13. November 2012 von Helmut Scharner

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oberflächlich ohne Tiefgang
Vorweg...Mit dem ersten Band , kann das Buch um Längen nicht mithalten.
Meiner Meinung ist beim 2. Teil einfach die Luft raus.
Es ist einfach nur ein Abklatsch des ersten Buches und das langweilt.
Hinzukommt, die schrecklichen Charaktere.
Während im ersten Buch schöne facettenreiche Charaktere geformt wurden, so wirken die Personen im...
Vor 2 Monaten von Tobias veröffentlicht


‹ Zurück | 1 267 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

182 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufwühlende Geschichtsstunde, 13. November 2012
Ken Folletts "Winter der Welt" beginnt im Jahr 1933 in Deutschland. Man erlebt hautnah mit, wie die Nazis an die Macht kommen und diese rücksichtlos einsetzen, indem sie Medien und politisch anders Gesinnte ausschalten. Auch in England wird die Angst vor dem Kommunismus geschürt und der Faschismus findet Zulauf.
Ähnlich wie schon in "Sturz der Titanen" erzählt Follett anhand von jeweils einer Familie in Deutschland, England, USA und Russland die historisch bekannten Entwicklungen in diesen Ländern. Seine Stärke ist neben einer fundierten Recherche aber vor allem die Zeichnung seiner komplexen Figuren und die daraus resultierenden Konflikte in der Handlung. Dafür ist natürlich die Zeit vor und während des zweiten Weltkriegs bestens geeignet.

Follett war sichtlich bemüht nicht zu einseitig zu schreiben, man ist als Leser sprachlos über die Gräueltaten der Nazis, aber es finden sich auch Deutsche die im Untergrund ihr Leben riskieren, indem sie gegen Hitlerdeutschland arbeiten. Die Gesellschaft in Amerika und England vor dem Krieg wird ebenso kritisch betrachtet, wie Stalins Russland und Amerikas Atombomben auf Japan.

Fazit:
Sehr aufwühlende Geschichtsstunde mit fiktiven Figuren - aber als Leser ist einem schnell klar, dass es genau solche Einzelschicksale wie die Hauptfiguren in "Winter der Welt" in großer Anzahl tatsächlich gegeben hat. Man sollte sich daher gut vorher überlegen, ob und wann man sich mit diesen über 1000 Seiten auseinandersetzen will, die eine der dunkelsten Epochen der Menschheitsgeschichte behandeln, denn die Geschichte beschäftigt einem über das Lesen hinaus.
Sehr vereinzelt hatte ich das Gefühl, dass der, sich selbst vom Autor auferlegte, hohe Anspruch über die Historie aller vier Länder und Familien im Detail zu schreiben, eine zu weitläufige Handlung ergibt, doch dann baute Follett zumeist wieder rechtzeitig die Berührungspunkte zwischen den jeweiligen Familien und Figuren ein.
Es kommen auch noch einige Begebenheiten aus "Sturz der Titanen" zur Sprache, man genießt dann diese Szenen doppelt, wenn man dieses Vorgängerbuch gelesen hat.
Wie erhofft - ein großer Historienroman.
[...]
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


177 von 202 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Winter der Welt, 22. September 2012
Vorab:
Ich habe den ersten Teil der "Jahundert-Saga" verschlungen. Dementsprechend gespannt war ich auf Nummer 2.
Ich persönlich war vor bis vor 2 Jahren Geschichts LK'ler und muss sagen, dass ich immer wieder fasziniert von der geschichtlichen Genauigkeit in Follets Romanen war. So habe ich immer wieder einige Fakten, Daten und Orte in Erfahrung bringen können, welche im Unterricht nie zur Sprache kamen.
Durch die eingestreuten, und nicht geschichtsgetreuen Charaktere, schafft Follet beim Leser eine gewisse Grundspannung und den Drang das Buch weiterzulesen.
Auch beim "Winter der Welt" handelt es sich um ein typisches Buch von Ken Follet. Ich glaube man kann den Autor entweder mögen oder hassen. Seine geschichtlichen Romane informieren, sind gut recherchiert - auf der anderen Seite kann man dem Autor einen gewissen Hang zur Theatralik und zum Sexismus nicht abschreiben. Mich persönlich fesseln seine Werke derart, dass ich nicht sonderlich auf letzteren Punkt achte. Dementsprechend gehöre ich wohl zur Fraktion: Mögen.

Zum Buch:
Das Buch fasst wie zu erwarten die Handlungen der Charaktere aus dem ersten Band auf (an dieser Stelle sei jedem zu empfehlen, sich zuerst den ersten Band "Sturz der Titanen" zu Gemüte zu führen).
Leider erst ein paar Jahre nach Ende des ersten Bandes. So wird im Jahr 1933 begonnen, in dem Hitler bereits Reichskanzler, und damit die Weimarer Republik, mehr oder weniger, gescheitert ist.
Meiner Meinung nach ist gerade die Zeit nach Ende des Ersten Weltkrieges, bis hin zur Weimarer Republik, sowie deren Existenz eine Geschichtlich äußerst Spannende Zeit (insbesondere Deutschland betreffend).
Wie man im Weiteren Verlauf recht deutlich bemerkt ist Follet einfach mehr an der Entstehung, sowie dem Verlauf des 2. Weltkrieges interessiert, welchen er wieder erstaunlich detailreich - und mit einigen Fasaden, die ich durch den Abiturstoff nicht kannte - schildert.
Auch führt er seine Charaktere (und deren Nachkommen) aus dem ersten Band weiter durch die über 1000 Seiten, was von Anfang bis Ende die Spannung aufrecht erhält, und einen dann am Ende in ungeduldiges Warten auf den dritten Band versetzt.

Fazit: Wieder ein typischer Follet Roman. Kann man mögen oder nicht. Ich mochte schon den ersten Teil, dementsprechend habe ich auch den zweiten verschlungen. Wieder einmal sehr gut recherchiert. Und wieder einmal (getragen durch die Charaktere) äußerst spannend. Das einzige Manko besteht für mich im späten Einsatzdatum des Romans, welches eine geschichtlich betrachtet entscheidende, sowie spannende Zeit außen vor lässt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung mit kleinen Abstrichen, 25. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem äußerst spannenden ersten Band "Sturz der Titanen" war für mich klar, dass ich auch die Fortsetzung "Winter der Welt" lesen musste.

Insgesamt wurde ich nicht enttäuscht: Erneut lässt Follett die Handlung sehr geschickt und spannungsfördernd zwischen den verschiedenen Schauplätzen in den USA, England, Deutschland und Russland hin und her springen, chronologisch aufgereiht über die Jahre 1933-1948.

Einzelne Rezensenten haben kritisch angemerkt, dass dabei verschiedene historische Ereignisse insbesondere in Deutschland nicht ausreichend berücksichtigt worden wären. Ich persönlich denke, dieses Buch soll in erster Linie unterhalten und nicht als historisches Lehrbuch dienen. Der für die Handlung unmittelbar relevante historische Rahmen wurde jedenfalls gut recherchiert (wofür Follett mehrere Mitarbeiter beschäftigte). Auch ist anzumerken, dass sich der Autor erneut um eine relativ ausgewogene Darstellung der Ereignisse bemüht hat- vor dem komplexen geschichtlichen Hintergrund sicher keine leichte Aufgabe.

Etwas weniger gut gefiel mir, wie sich die Charaktere aus dem ersten Band und die der nachfolgenden Generation zu Beginn des Buches parallel entwickeln. Das macht die Handlung über die ersten 100 Seiten etwas unübersichtlich- man läuft Gefahr, einzelne Protagonisten miteinander zu verwechseln. Die Einführungphase erschien mir, anders als beim ersten Band, dadurch etwas schwierig und nicht ganz so spannend. Nach einiger Zeit fiebert man dann aber auch mit der jungen Generation mit.

Fazit: "Sturz der Titanen" war nach meiner Meinung zwar das geringfügig stärkere Buch. Wem dieses gefallen hat, der kann sich trotz der kleinen Abstriche zu Beginn des Buches aber ruhig auch an die Fortsetzung "Winter der Welt" wagen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oberflächlich ohne Tiefgang, 17. Februar 2015
Vorweg...Mit dem ersten Band , kann das Buch um Längen nicht mithalten.
Meiner Meinung ist beim 2. Teil einfach die Luft raus.
Es ist einfach nur ein Abklatsch des ersten Buches und das langweilt.
Hinzukommt, die schrecklichen Charaktere.
Während im ersten Buch schöne facettenreiche Charaktere geformt wurden, so wirken die Personen im 2. Buch nur statisch.
Die Geschichte des Buches gefiel mir so weit ganz gut. Kritik aber auch hier: die ganze Erzählung bleibt absolut oberflächlich und überladen. Es fehlt absolut an Tiefgründigkeit. Vielleicht hätte man auf den Handlungsstrang mit woddy dewar verzichten sollen. Dieser ist absolut misslungen.

Der K.O. für das Buch ist aber das Ende. Absolute Katastrophe!
45 bis 49 wird jeweils vielleicht 10 Seiten gewidmet. Alle Fragen, die über 1000 Seiten aufgeworfen werden jeweils in 2 Zeilen gelöst.

Alles in allem habe ich den Eindruck, dass diese Buch lieblos, schnell schnell geschrieben wurde.
Man sollte unbedingt Sturz der Titanen lesen und es dabei belassen.

Daher: absolut oberflächliche Geschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 17. Oktober 2012
Von 
Peter Bauer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem mich Sturz der Titanen schwer begeistert hatte, habe ich natürlich auch den zweiten Teil von Ken Follets Jahrhundert Trilogie "Winter der Welt" gelesen. Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht sicher, was ich wirklich von dem Buch halten soll. Während ich im ersten Teil eine Menge über den ersten Weltkrieg und vor allem über die politischen Konstellationen, die ihn überhaupt erst möglich gemacht haben lernen konnte, ist Winter der Welt eher ein Liebesroman vor der historischen Kulisse des zweiten Weltkriegs. Politische Hintergründe werden nicht beleuchtet, es wird lediglich auf einige der bedeutensten Schlachten des Krieges eingegangen und auch hier wird die Neugier des historisch interessierten Lesers nicht wirklich durch Hintergrundinformationen befriedigt. Nun mag man mir vorwerfen, dass das auch nicht das Ziel eines Romans sein soll, sondern dass dieser lediglich unterhalten soll. Wenn der Autor aber mit dem Ziel antritt einen Roman über das 20. Jahrhundert zu schreiben, dann erwarte ich mehr als einen letztlich kitschigen Liebesreigen während der Zeit des 3. Reichs.

Zudem bleiben die meisten Charaktere relativ blass. Dies liegt wahrscheinlich an der großen Anzahl der handelnden Personen, jedoch hätte auf einige vollständig überfüssige Handlungsstränge verzichtet werden können und dadurch andere Charaktere deutlicher herausarbeiten können. Beispiel hier ist der Charakter von Erik, des typischen Nazi-Mitläufers, dessen Beweggründe und Motivationen kaum erkennbar sind.

FAZIT: Als Liebesroman vor historischem Hintergrund recht gelungen. Als (wirklicher) historischer Roman leider nichts besonderes.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überhaupt nicht fesselnd, mühselig zu lesen!, 4. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt (Jahrhundert-Trilogie, Band 2) (Kindle Edition)
Ich hab auf Seite 263 aufgegeben, weil mich das Buch überhaupt nicht gefesselt hat, die Personen blaß blieben und mir überwiegend unsympatisch waren, sowie die Handlung konstruiert wirkt. Einige Seiten zuvor wiederholt sich das Wort "Faschisten" mindestens in jedem zweiten Satz, jeder Deutschlehrer würde das in einem Aufsatz kritisieren! Schlecht geschrieben oder schlecht übersetzt, das ist hier die Frage...2 Sterne für die Recherche und die Mühe, so einen dicken Schinken zu schreiben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu trocken..., 16. Dezember 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nomalerweise liebe ich Wälzer! Je mehr Leseseiten, desto besser, je umfangreicher, desto erfreulicher. Hier aber ist das Gegenteil der Fall, - eine ganz persönliche Enteckung. Mir schwirren die unzähligen Personen mit ihren ewig politischen Diskursen durcheinander, und ich habe mit Enttäushscung festgestellt, dass ich ihren Wegen eigentlich nur ungern folge. Manches erscheint mir auch clichéhaft. Die russischen Episoden konnte ich nur gelangweilt überblättern... Ferner scheint mir, dass der Autor den handelnden Personen Dialoge oder Gedanken in den Mund legt, die er selber in historischen Dokumenten entdeckt hat, klar, musste er ja. aber viele Dialoge erscheinen mir nicht so lebenig wie sie es meiner Meinung nach sein sollten. Frage: sprechen Leute so miteinander oder über etwas? Vor langen Jahren habe ich die Säulen der Erde gelesen, auch die Nadel, beide haben mir gefallen, aber von dem hier bin ich leicht enttäuscht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sex + Brutalität - das war bisher nicht Folletts Niveau, 30. Januar 2014
Als überzeugter Fan von Ken Follett, der bisher alle Romane von ihm gelesen hat, bin ich fürchterlich enttäuscht von diesem Buch. Das war das bisher schwächste Buch von ihm.

Die Protagonisten werden teilweise etwas arg konstruiert in die geschichtlichen Zusammenhänge gezwängt. Das extremste Beispiel ist der Reichstagsbrand, bei dem Lloyd Williams ein äußerst vertrauliches Gespräch Hitlers mithören kann - so ist das einfach unmöglich. Solche Dinge habe ich noch als Freiheiten des Autors akzeptiert.

Was mich aber wirklich abgestoßen hat, dass das Buch völlig dominiert wird von immer wiederkehrenden ausführlichen Sex-Szenen und bis ins Detail formulierten Brutalitäten. Dass die Wirklichkeit damals so war, ist das eine. Es muss aber nicht zum Hauptthema des Buches werden. Darüber flacht der Rest des Buches völlig ab.

Darüber hinaus ist die Handlung - zum ersten Mal bei einem Follett-Roman - abgehackt mit teilweise willkürlichen Ausschnitten. Das wird am krassesten am Ende deutlich, als man von einigen ausgewählten Figuren erfährt, wie es weiter geht, von anderen, die den ganzen Roman über wichtig waren, erfährt man plötzlich nichts mehr.

Wie gesagt, die reine Enttäuschung.
Den zweiten Stern gibt es dann auch nur dafür, dass man trotzdem bis zum Ende weiter liest. Man hofft als Fan natürlich bis zum Schluss, dass das Buch irgendwann doch noch das bisher bekannte Follett-Niveau erreicht. Schade.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Winter der Welt - Ja, das ist es!!!, 30. Januar 2013
Soeben habe ich den zweiten Band der Jahrhundert Trilogie geschlossen.

Wie ganz typisch für Ken Follett hat er wieder hin- und mitreißend geschrieben und dennoch ist es kein Buch was man husch husch weglesen kann. Mir ging es ganz schön unter die Haut und ich bin dankbar, die sonst eher trockene Thematik der Politik in Romanform nahe gebracht bekommen zu haben.
Die Geschichte um den 2. Weltkrieg ist ja hinreichend bekannt, wurde sie uns ja schon in der Schule gelehrt und dennoch erschlossen sich mir durch dieses Buch ganz neue Perspektiven. Nehmen wir nur das Beispiel mit dem Ausschnitt aus der Zeitung: Roter Stern
Ich bin unter dem ostdeutschen System schulisch gebildet worden und da hat man so was natürlich nicht in Geschichte gelernt. Eigentlich hat mich der ganze Inhalt mit Entsetzen erfüllt und wie oft habe ich gedacht 'tu es nicht, du bist in Gefahr'. Ein Gedanke der mich mit der Frage konfrontierte, wie ich in dieser Zeit gehandelt hätte. Wäre ich mutig genug oder einfach nur "feige" gewesen. Denn die Protagonisten stehen ja nur stellvertretend für die all die mutigen "Rebellen" die an ihre Ideale, Frieden und Demokratie geglaubt haben, die etwas bewirkt haben und sei es noch so klein. Aber hier greift das Sprichwort:
'Nicht das was wir tun verändert uns, sondern das was wir denken. Nicht das was wir denken verändert die Welt, sondern das was wir tun.'

Für mich ist der zweite Band - Winter der Welt - noch bewegender und ergreifender als der Erste, und dieser ging mir schon unglaublich tief unter die Haut.

Ich freue mich wahnsinnig auf den dritten Teil.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht Lust auf eine Fortsetzung!, 17. Februar 2014
Nach "Sturz der Titanen" kommt nun der zweite Band der Jahrhundert-Saga von Ken Follett - und wie beim letzten Mal war ich auch hier hellauf begeistert von der Geschichte.

Wieder trifft man auf die Familien aus "Sturz der Titanen", die sich nach dem Ersten Weltkrieg alle einigermaßen erholt haben und nun in die nächste Katastrophe gestürzt werden, dem Zweiten Weltkrieg und dem NS-Regime unter Hitler.
Die von Ulrichs haben es besonders schwer, denn sie sind Sozialisten, die bei den Nazis nichts mehr zu sagen haben und keinen Fuß mehr auf die Erde bekommen sollen. Die ehemals erfolgreiche Journalisten Maud von Ulrich und ihr Mann Walter, ein erfolgreicher Abgeordneter im Bundestag, bekommen das deutlich zu spüren.
Ethel, die im ersten Band der Saga Lloyd, den Sohn von Mauds Bruder Earl Fitzherbert, zur Welt gebracht hat, fährt mit Lloyd kurz vor der Machtergreifung Hitlers nach Deutschland und erlebt am eigenen Leib, wie brutal der Faschismus ist. Sie allen wollen ihn bekämpfen, ob in Deutschland, Spanien oder England. Doch das ist alles andere als leicht und vor allem erstmal nicht erfolgreich.
Auch die russischen Familien treffen wir hier wieder. Die Familie Peschkow ist nach Amerika gegangen, wo sie Peshkov heißen, Daisy, die Tochter des Gangster Lew Peshkow, will unbedingt reich einheiraten und begegnet bei ihrem Aufenthalt in England Earl Fitzherberts Sohn Boy, den sie zu bezirzen versucht.

Ich bin schon jetzt gespannt, wie die Jahrhundert-Saga weitergehen wird und hoffe, dass der dritte Band nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 267 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen