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184 von 205 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufwühlende Geschichtsstunde
Ken Folletts "Winter der Welt" beginnt im Jahr 1933 in Deutschland. Man erlebt hautnah mit, wie die Nazis an die Macht kommen und diese rücksichtlos einsetzen, indem sie Medien und politisch anders Gesinnte ausschalten. Auch in England wird die Angst vor dem Kommunismus geschürt und der Faschismus findet Zulauf.
Ähnlich wie schon in "Sturz der...
Veröffentlicht am 13. November 2012 von Helmut Scharner

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überhaupt nicht fesselnd, mühselig zu lesen!
Ich hab auf Seite 263 aufgegeben, weil mich das Buch überhaupt nicht gefesselt hat, die Personen blaß blieben und mir überwiegend unsympatisch waren, sowie die Handlung konstruiert wirkt. Einige Seiten zuvor wiederholt sich das Wort "Faschisten" mindestens in jedem zweiten Satz, jeder Deutschlehrer würde das in einem Aufsatz kritisieren! Schlecht...
Vor 4 Monaten von A.Dreher veröffentlicht


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184 von 205 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufwühlende Geschichtsstunde, 13. November 2012
Ken Folletts "Winter der Welt" beginnt im Jahr 1933 in Deutschland. Man erlebt hautnah mit, wie die Nazis an die Macht kommen und diese rücksichtlos einsetzen, indem sie Medien und politisch anders Gesinnte ausschalten. Auch in England wird die Angst vor dem Kommunismus geschürt und der Faschismus findet Zulauf.
Ähnlich wie schon in "Sturz der Titanen" erzählt Follett anhand von jeweils einer Familie in Deutschland, England, USA und Russland die historisch bekannten Entwicklungen in diesen Ländern. Seine Stärke ist neben einer fundierten Recherche aber vor allem die Zeichnung seiner komplexen Figuren und die daraus resultierenden Konflikte in der Handlung. Dafür ist natürlich die Zeit vor und während des zweiten Weltkriegs bestens geeignet.

Follett war sichtlich bemüht nicht zu einseitig zu schreiben, man ist als Leser sprachlos über die Gräueltaten der Nazis, aber es finden sich auch Deutsche die im Untergrund ihr Leben riskieren, indem sie gegen Hitlerdeutschland arbeiten. Die Gesellschaft in Amerika und England vor dem Krieg wird ebenso kritisch betrachtet, wie Stalins Russland und Amerikas Atombomben auf Japan.

Fazit:
Sehr aufwühlende Geschichtsstunde mit fiktiven Figuren - aber als Leser ist einem schnell klar, dass es genau solche Einzelschicksale wie die Hauptfiguren in "Winter der Welt" in großer Anzahl tatsächlich gegeben hat. Man sollte sich daher gut vorher überlegen, ob und wann man sich mit diesen über 1000 Seiten auseinandersetzen will, die eine der dunkelsten Epochen der Menschheitsgeschichte behandeln, denn die Geschichte beschäftigt einem über das Lesen hinaus.
Sehr vereinzelt hatte ich das Gefühl, dass der, sich selbst vom Autor auferlegte, hohe Anspruch über die Historie aller vier Länder und Familien im Detail zu schreiben, eine zu weitläufige Handlung ergibt, doch dann baute Follett zumeist wieder rechtzeitig die Berührungspunkte zwischen den jeweiligen Familien und Figuren ein.
Es kommen auch noch einige Begebenheiten aus "Sturz der Titanen" zur Sprache, man genießt dann diese Szenen doppelt, wenn man dieses Vorgängerbuch gelesen hat.
Wie erhofft - ein großer Historienroman.
[...]
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178 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Winter der Welt, 22. September 2012
Vorab:
Ich habe den ersten Teil der "Jahundert-Saga" verschlungen. Dementsprechend gespannt war ich auf Nummer 2.
Ich persönlich war vor bis vor 2 Jahren Geschichts LK'ler und muss sagen, dass ich immer wieder fasziniert von der geschichtlichen Genauigkeit in Follets Romanen war. So habe ich immer wieder einige Fakten, Daten und Orte in Erfahrung bringen können, welche im Unterricht nie zur Sprache kamen.
Durch die eingestreuten, und nicht geschichtsgetreuen Charaktere, schafft Follet beim Leser eine gewisse Grundspannung und den Drang das Buch weiterzulesen.
Auch beim "Winter der Welt" handelt es sich um ein typisches Buch von Ken Follet. Ich glaube man kann den Autor entweder mögen oder hassen. Seine geschichtlichen Romane informieren, sind gut recherchiert - auf der anderen Seite kann man dem Autor einen gewissen Hang zur Theatralik und zum Sexismus nicht abschreiben. Mich persönlich fesseln seine Werke derart, dass ich nicht sonderlich auf letzteren Punkt achte. Dementsprechend gehöre ich wohl zur Fraktion: Mögen.

Zum Buch:
Das Buch fasst wie zu erwarten die Handlungen der Charaktere aus dem ersten Band auf (an dieser Stelle sei jedem zu empfehlen, sich zuerst den ersten Band "Sturz der Titanen" zu Gemüte zu führen).
Leider erst ein paar Jahre nach Ende des ersten Bandes. So wird im Jahr 1933 begonnen, in dem Hitler bereits Reichskanzler, und damit die Weimarer Republik, mehr oder weniger, gescheitert ist.
Meiner Meinung nach ist gerade die Zeit nach Ende des Ersten Weltkrieges, bis hin zur Weimarer Republik, sowie deren Existenz eine Geschichtlich äußerst Spannende Zeit (insbesondere Deutschland betreffend).
Wie man im Weiteren Verlauf recht deutlich bemerkt ist Follet einfach mehr an der Entstehung, sowie dem Verlauf des 2. Weltkrieges interessiert, welchen er wieder erstaunlich detailreich - und mit einigen Fasaden, die ich durch den Abiturstoff nicht kannte - schildert.
Auch führt er seine Charaktere (und deren Nachkommen) aus dem ersten Band weiter durch die über 1000 Seiten, was von Anfang bis Ende die Spannung aufrecht erhält, und einen dann am Ende in ungeduldiges Warten auf den dritten Band versetzt.

Fazit: Wieder ein typischer Follet Roman. Kann man mögen oder nicht. Ich mochte schon den ersten Teil, dementsprechend habe ich auch den zweiten verschlungen. Wieder einmal sehr gut recherchiert. Und wieder einmal (getragen durch die Charaktere) äußerst spannend. Das einzige Manko besteht für mich im späten Einsatzdatum des Romans, welches eine geschichtlich betrachtet entscheidende, sowie spannende Zeit außen vor lässt.
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52 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung mit kleinen Abstrichen, 25. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem äußerst spannenden ersten Band "Sturz der Titanen" war für mich klar, dass ich auch die Fortsetzung "Winter der Welt" lesen musste.

Insgesamt wurde ich nicht enttäuscht: Erneut lässt Follett die Handlung sehr geschickt und spannungsfördernd zwischen den verschiedenen Schauplätzen in den USA, England, Deutschland und Russland hin und her springen, chronologisch aufgereiht über die Jahre 1933-1948.

Einzelne Rezensenten haben kritisch angemerkt, dass dabei verschiedene historische Ereignisse insbesondere in Deutschland nicht ausreichend berücksichtigt worden wären. Ich persönlich denke, dieses Buch soll in erster Linie unterhalten und nicht als historisches Lehrbuch dienen. Der für die Handlung unmittelbar relevante historische Rahmen wurde jedenfalls gut recherchiert (wofür Follett mehrere Mitarbeiter beschäftigte). Auch ist anzumerken, dass sich der Autor erneut um eine relativ ausgewogene Darstellung der Ereignisse bemüht hat- vor dem komplexen geschichtlichen Hintergrund sicher keine leichte Aufgabe.

Etwas weniger gut gefiel mir, wie sich die Charaktere aus dem ersten Band und die der nachfolgenden Generation zu Beginn des Buches parallel entwickeln. Das macht die Handlung über die ersten 100 Seiten etwas unübersichtlich- man läuft Gefahr, einzelne Protagonisten miteinander zu verwechseln. Die Einführungphase erschien mir, anders als beim ersten Band, dadurch etwas schwierig und nicht ganz so spannend. Nach einiger Zeit fiebert man dann aber auch mit der jungen Generation mit.

Fazit: "Sturz der Titanen" war nach meiner Meinung zwar das geringfügig stärkere Buch. Wem dieses gefallen hat, der kann sich trotz der kleinen Abstriche zu Beginn des Buches aber ruhig auch an die Fortsetzung "Winter der Welt" wagen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überhaupt nicht fesselnd, mühselig zu lesen!, 4. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt (Jahrhundert-Trilogie, Band 2) (Kindle Edition)
Ich hab auf Seite 263 aufgegeben, weil mich das Buch überhaupt nicht gefesselt hat, die Personen blaß blieben und mir überwiegend unsympatisch waren, sowie die Handlung konstruiert wirkt. Einige Seiten zuvor wiederholt sich das Wort "Faschisten" mindestens in jedem zweiten Satz, jeder Deutschlehrer würde das in einem Aufsatz kritisieren! Schlecht geschrieben oder schlecht übersetzt, das ist hier die Frage...2 Sterne für die Recherche und die Mühe, so einen dicken Schinken zu schreiben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu trocken..., 16. Dezember 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nomalerweise liebe ich Wälzer! Je mehr Leseseiten, desto besser, je umfangreicher, desto erfreulicher. Hier aber ist das Gegenteil der Fall, - eine ganz persönliche Enteckung. Mir schwirren die unzähligen Personen mit ihren ewig politischen Diskursen durcheinander, und ich habe mit Enttäushscung festgestellt, dass ich ihren Wegen eigentlich nur ungern folge. Manches erscheint mir auch clichéhaft. Die russischen Episoden konnte ich nur gelangweilt überblättern... Ferner scheint mir, dass der Autor den handelnden Personen Dialoge oder Gedanken in den Mund legt, die er selber in historischen Dokumenten entdeckt hat, klar, musste er ja. aber viele Dialoge erscheinen mir nicht so lebenig wie sie es meiner Meinung nach sein sollten. Frage: sprechen Leute so miteinander oder über etwas? Vor langen Jahren habe ich die Säulen der Erde gelesen, auch die Nadel, beide haben mir gefallen, aber von dem hier bin ich leicht enttäuscht.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 17. Oktober 2012
Von 
Peter Bauer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem mich Sturz der Titanen schwer begeistert hatte, habe ich natürlich auch den zweiten Teil von Ken Follets Jahrhundert Trilogie "Winter der Welt" gelesen. Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht sicher, was ich wirklich von dem Buch halten soll. Während ich im ersten Teil eine Menge über den ersten Weltkrieg und vor allem über die politischen Konstellationen, die ihn überhaupt erst möglich gemacht haben lernen konnte, ist Winter der Welt eher ein Liebesroman vor der historischen Kulisse des zweiten Weltkriegs. Politische Hintergründe werden nicht beleuchtet, es wird lediglich auf einige der bedeutensten Schlachten des Krieges eingegangen und auch hier wird die Neugier des historisch interessierten Lesers nicht wirklich durch Hintergrundinformationen befriedigt. Nun mag man mir vorwerfen, dass das auch nicht das Ziel eines Romans sein soll, sondern dass dieser lediglich unterhalten soll. Wenn der Autor aber mit dem Ziel antritt einen Roman über das 20. Jahrhundert zu schreiben, dann erwarte ich mehr als einen letztlich kitschigen Liebesreigen während der Zeit des 3. Reichs.

Zudem bleiben die meisten Charaktere relativ blass. Dies liegt wahrscheinlich an der großen Anzahl der handelnden Personen, jedoch hätte auf einige vollständig überfüssige Handlungsstränge verzichtet werden können und dadurch andere Charaktere deutlicher herausarbeiten können. Beispiel hier ist der Charakter von Erik, des typischen Nazi-Mitläufers, dessen Beweggründe und Motivationen kaum erkennbar sind.

FAZIT: Als Liebesroman vor historischem Hintergrund recht gelungen. Als (wirklicher) historischer Roman leider nichts besonderes.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sex + Brutalität - das war bisher nicht Folletts Niveau, 30. Januar 2014
Als überzeugter Fan von Ken Follett, der bisher alle Romane von ihm gelesen hat, bin ich fürchterlich enttäuscht von diesem Buch. Das war das bisher schwächste Buch von ihm.

Die Protagonisten werden teilweise etwas arg konstruiert in die geschichtlichen Zusammenhänge gezwängt. Das extremste Beispiel ist der Reichstagsbrand, bei dem Lloyd Williams ein äußerst vertrauliches Gespräch Hitlers mithören kann - so ist das einfach unmöglich. Solche Dinge habe ich noch als Freiheiten des Autors akzeptiert.

Was mich aber wirklich abgestoßen hat, dass das Buch völlig dominiert wird von immer wiederkehrenden ausführlichen Sex-Szenen und bis ins Detail formulierten Brutalitäten. Dass die Wirklichkeit damals so war, ist das eine. Es muss aber nicht zum Hauptthema des Buches werden. Darüber flacht der Rest des Buches völlig ab.

Darüber hinaus ist die Handlung - zum ersten Mal bei einem Follett-Roman - abgehackt mit teilweise willkürlichen Ausschnitten. Das wird am krassesten am Ende deutlich, als man von einigen ausgewählten Figuren erfährt, wie es weiter geht, von anderen, die den ganzen Roman über wichtig waren, erfährt man plötzlich nichts mehr.

Wie gesagt, die reine Enttäuschung.
Den zweiten Stern gibt es dann auch nur dafür, dass man trotzdem bis zum Ende weiter liest. Man hofft als Fan natürlich bis zum Schluss, dass das Buch irgendwann doch noch das bisher bekannte Follett-Niveau erreicht. Schade.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen, 23. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt (Jahrhundert-Trilogie, Band 2) (Kindle Edition)
Beim Lesen von "Sturz der Titanen" war ich schon etwas irritiert gewesen, denn das war nicht mehr der Follett, wie ich ihn von "Die Säulen der Erde" und "Die Tor der Welt" in Erinnerung hatte. Aber insgesamt fand ich es dann doch ein interessantes und weitgehend spannendes Buch. Nun wollte ich natürlich wissen, wie sich die Lebensverhältnisse der Protagonisten weiter eintwickeln. Aber dieser Band hat mich total enttäuscht und geärgert, so dass ich das Buch einige Male weg gelegt habe. Ich habe mich dann aber doch gezwungen und es bis zum Ende gelesen, es hat sich nicht gelohnt! Besonders lästig empfand ich die ständigen sexuellen Anspielungen bis Ausmalungen, die sich wie rote Fäden durch das ganze Buch ziehen. Für überflüssig hielt ich auch die vielen Wiederholungen, als wüsste man ein paar Kapitel später nicht mehr, was man vorher gelesen hatte. Hilfreicher wäre vielleicht ein Personenverzeichnis am Ende des Buches gewesen, denn bei manchen Figuren waren mir ihre Rolle sowie die verwandtschaftlichen Beziehungen nicht immer ohne weiteres gegenwärtig. Aber das waren nicht die einzigen Punkte, die ich bemägle, insgesamt schließe ich mich jenen Rezensenten an, die dem Werk nicht mehr als zwei Sterne gegeben haben. Nach der Erfahrung mit diesem Buch werde ich mir "Kinder der Freiheit" sicherlich sparen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichte im Schnelldurchgang, 25. März 2013
Im Grunde interessiert mich die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht - zu grau, zu "schlimm", zu trostlos empfinde ich sie. Auch wenn sie natürlich die Menschheit einschneidend geprägt hat.
Trotz meines grundsätzlichen Desinteresses schaffte es dieses Buch (genau wie der erste Teil), mich von Anfang bis Ende zu fesseln. Allerdings ähnelt der zweite Teil dem ersten von seiner grundsätzlichen Anlage doch sehr: Zunächst die Vorwehen eines Krieges, dann der Krieg selbst und dessen Ausklang. Dabei Hauptfiguren aus der gehobenen Bevölkerungsschicht, die sich allen Widrigkeiten zum Trotz ständig nach oben arbeiten und sich an verschiedenen Örtlichkeiten "zufällig" treffen...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Kolportage, 11. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt (Jahrhundert-Trilogie, Band 2) (Kindle Edition)
Auf den ersten Blick war ich irritiert über die "zufällige" Zusammenstellung von Protagonisten aus Deutschland, England, Amerika und Russland. Aber bei näherer Betrachtung erkennt man, dass Follet zeigen will, wie wir eigentlich alle verwandt sind - ein großartiges Argument gegen jeden Rassismus..
Der geschichtliche Hintergrund ist, soweit ich sehe, gut recherchiert und die Handlung ist dramatisch, ergreifend und anrührend.
Jüngere Leser werden viel aus der Zeit lernen, die ihre Gr0ßeltern zum Teil erlebt haben und vieles, was heute geschieht, wird durch diesen Roman verständlicher.
Ein fesselnder Schmöker, der manche Nachtruhe kosten kann.
Wer sich in diese Zeit weiter einlesen möchte, dem empfehle ich Tanja Kinkels "Unter dem Zwillingsstern", der mir noch besser gefallen hat.
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