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am 3. Januar 2013
Otto Nicolai (1810-1849) ist bekanntgeworden vor allem durch seine heitere Shakespeare-Oper "Die lustigen Weiber von Windsor". Aus Königsberg stammend, studierte Nicolai (Zeitgenosse Schumanns und Mendelssohns)in Berlin, er war dem Goethe-Freund Carl Friedrich Zelter an der Berliner Singakademie eng verbunden.
Für mehrere Jahre abgeordnet an die Preußische Gesandtschaft zu Rom, erwarb sich Nicolai profunde Kenntnisse der altitalienischen Musik, besonders Palestrinas. Spätere Jahre verbrachte er in Wien, er gilt als Begründer der "Wiener Philharmoniker". Dann wieder in Berlin, wo er dem preußischen Hofe unter König Friedrich Wilhelm IV. (dem "Romantiker auf dem Thron")nahestand. Er arbeitete an Auftragskompositionen seitens des Königs und trug insofern zur Ausgestaltung der preußischen Agendenreform bei.
Frieder Bernius unternimmt nun einen weiteren seiner Alexanderzüge durch die musikalischen Provinzen des 19. Jahrhunderts, indem er die geistlichen a-capella-Kompositionen Nicolais zusammenträgt. Zu erwähnen sind die Psalmen 100, 31, 84 und 97, dazu als Ersteinspielung die Urfassung des lateinischen "Psalmus 54".
Wie immer bei Bernius: glänzend deutliche Textartikulation,überaus prägnante Chorwiedergaben. Besonders berühren die Partien, in welchen Bernius die Solisten aus den flächigen Chorummantelungen hervorwachsen läßt, etwa im 31. und 97. Psalm. Was außerordentlich anspricht:Die Werke Nicolais sind eingängig, sie tragen häufig geradezu volksliedhafte Züge, selbst angesichts geistlicher Vorlagen.(Wer sich für das sinngemäß ähnlich ausgerichtete Liedschaffen Nicolais interessiert, sei auf die große Michael-Raucheisen-Kassette verwiesen).
Bernius' großartiges Verdienst besteht immer wieder darin, das musikalisch-künstlerische Umfeld des 19. Jahrhunderts zu erkunden. So zeigt sich jedesmal neu, daß der so ungeheuer schöpferische Richard Wagner keineswegs ganz monolithisch in seinem Säkulum steht, wie oft angenommen wird. Bezüglich Melodie- und Harmoniebildung eröffnet Bernius Durchblicke auch in Richtung auf andere große kreative Figuren im 19. Jahrhundert: neue Zugänge, ungewohnte Perspektiven.
Diese Nicolai-Einspielung wurde gleich nach Erscheinen mit dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik" bedacht.
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am 23. November 2015
Die CD mit der Vokalmusik von Otto Nicolai ist hervorragend. Dafür die 5 Sterne.
Warum aber der Download mehrere Stunden gedauert hat, und dabei immer wieder abgebrochen wurde, ist mir nicht verständlich.
Plötzlich, ging es dann ruck zuck - wie ich es bei einem 16.000er Anschluss auch gewohnt bin.
Das war schon sehr ärgerlich.
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