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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am liebsten würde ich Ferien in Ihrem Haar machen.
Das ist nur eine der unvermittelten wie unbeholfenen Liebesbekundungen des Schweden Marcus (mit verhaltener Selbstironie grandios gespielt von Francois Damiens), nach dem ihn Nathalie (Tautou) aus unerfindlichen Gründen im Büro küsst und ihn in ein Gefühlschaos stürzen lässt.

David Foenkinos hat, gemeinsam mit Bruder...
Vor 18 Monaten von Bruno Calgagni veröffentlicht

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur mittelmäßig
Die Vorschau auf diesen Film macht wirklich neugierig und lässt eine turbulente Komödie erwarten. Allerdings legt "Natalie küsst" den Schwerpunkt dann weniger auf die "Biest/Schönheit"-Geschichte, sondern auf die Gefühlsebene. Der unsichere und schüchterne Schwede rückt Millimeter für Millimeter näher an die vereinsamte...
Vor 18 Monaten von Robert Kuhlmann veröffentlicht


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am liebsten würde ich Ferien in Ihrem Haar machen., 28. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nathalie küsst (DVD)
Das ist nur eine der unvermittelten wie unbeholfenen Liebesbekundungen des Schweden Marcus (mit verhaltener Selbstironie grandios gespielt von Francois Damiens), nach dem ihn Nathalie (Tautou) aus unerfindlichen Gründen im Büro küsst und ihn in ein Gefühlschaos stürzen lässt.

David Foenkinos hat, gemeinsam mit Bruder Stéphane, aus seinem Bestseller einen Film gemacht und stellt damit sicher, dass Augenzwinkern, Drama und Romantik sich die Waage halten und der Charme der Vorlage erhalten bleibt.

Die Geschichte ist schnell erzählt, Mädchen liebt Jungen, heiratet diesen, verliert ihn aber durch einen tragischen Unfall, trauert und vergräbt sich in ihrer Arbeit, trifft auf einen anderen Jungen, der, anders als der Erstgeliebte, unscheinbar, eigenwillig und in den Augen der Kollegen und Freunde so gar nicht zu ihr zu passen scheint... soweit das Auge dies entscheiden kann.

Das Sehenswerte an der Geschichte ist der leise Humor, der straffe Aufbau der Erzählung, die klaren Charaktere und die wendig eingebaute, stimmungsvolle Musik von Emilie Simon (siehe CD "Franky Knight"), die einzelnen Passagen den nötigen Schmelz und die Kraft verleiht.

Die Besetzung ist famos gewählt. Damiens, der mir besonders in "Der Auftragslover" gefiel, spielt den Un-Typ eines Liebhabers so vielschichtig und verhalten, dass es manchmal schmerzt, so sehr leide ich mit ihm mit, wenn er Nathalie sagt, es sei lächerlich sie zu lieben (während der Eiffelturm neben ihr glitzert) und er staksig in der Nacht entschwindet.
Bruno Todeschini, als Nathalies Chef, der sich in sie verliebt und von ihr abgewiesen wird, beweist auf beeindruckende Weise seine Vielseitigkeit. Häufig als starker Charakter besetzt, wie z.B. in Patrice Chéreaus Drama "Sein Bruder", für das er mit dem César nominiert war, spielt er hier gegen dieses Image an und überzeugt als vermeintlich gebrochener und verzweifelter Mann, der erkennen muss, dass er gegen Marcus' Humor und Feingefühl nicht anzukommen vermag (sehr witzig die Szene, in der er Marcus zu sich ins Büro bittet, um herauszufinden, was Nathalie an diesem findet...).
Großartig nicht minder besetzt sind die weiteren Rollen: Audrey Fleurot (bekannt als Magalie in "Intouchables/Ziemlich beste Freunde"), die völlig überzeichnet, in hautengen Kleidern und viel zu stark geschminkt, Charles' Sekretärin darstellt. Mélanie Bernier (als Nathalies Assistentin) und Joséphine de Meaux (als Nathalies beste Freundin Chloé), die mit dezenten und pointierten Gesten zeigen, wie gute Schauspieler herausragende Charakterdarstellungen erschaffen.
Eine Entdeckung ist Pio Marmaï (als Nathalies Ehemann François), der in Filmen wie "C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben" ("Le premier jour du reste de ta vie") oder "Un heureux événement" (der im Oktober 2012 in die deutschen Kinos kommt) bereits überzeugen konnte, und mit seiner enormen Präsenz, auch wenn seine Rolle als François bereits nach 20 Minuten des Filmes ausgehaucht ist, besticht, die ihm hoffentlich eine große Zukunft im französischen Kino verschafft.
Audrey Tautou als Nathalie ist süß und nachdenklich, großäugig und glaubwürdig, dennoch wünsche ich ihr weiterhin eine gute Auswahl an differenzierten Rollen, entsprechend auch Regisseure, die willig sind, Tautous Potenzial auszuschöpfen.

"La délicatesse" (so der Originaltitel) ist stimmungsvoll, originell, charmant, nachdenklich, witzig, ein Seelenstreichler.
Es ist diese nonchalante Art Film, wie sie in ihrer leichtverdaulichen Zuckrigkeit und der atmosphärisch dichten Wehmut nur das französische Kino hervorbringt. Ein Film, der Dir au passant den Kopf verdreht, Dir ein Lächeln ins Gemüt ebenso wie eine Träne in die Augen zaubert und Dich einwickelt wie eine große Flauschdecke, aus der Du Dich gar nicht mehr herausschälen möchtest.

Es lohnt sich, den Film im Original zu sehen (allein der Szene mit Marcus' schwedischen Eltern wegen).

Bonus: ca. 62 Min. incl. Outtakes, entfallener Szenen, Making Of, Interview mit Audrey Tautou
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Audrey Tautou spielt sich vom "Amelie"-Fluch frei, 17. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Nathalie küsst (DVD)
Endlich zeigt Audrey Tautou wieder, was sie zu einer der besten französischen Schauspielerinnen der letzten Jahrzehnte macht: Sie spielt sich vom übermächtigen "Amelie"-Kult frei und verleiht dem Charakter der Nathalie ihre ganz eigene, unwiderstehliche Note, voll Komik, Romantik und tiefer Trauer. Der Film (wie übrigens auch das Buch) balanciert gekonnt (und dies ist in erster Linie Drehbuch und Cast zu verdanken) zwischen den Genre der Romantikkomödie und des Melodrams und ganz am Ende zu einem wunderbar poentischen Gesamtkunstwerk zu werden, in dem Fiktion und Realität verschwimmen. Eine absolute Empfehlung also für diesen Film und die DVD.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jaaaa!!!, 3. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Nathalie küsst (DVD)
Noch unbesehens der DVD, muss ich an dieser Stelle meiner Begeisterung für eines der, um nicht zu sagen DAS (ganz und gar unverhofft) schönste & mitreißendste Kino-Erlebnis dieses Jahres Ausdruck verleihen und eine unbedingte Anschau-Empfehlung aussprechen für den Film (mit dem zugegebenermaßen ziemlich bescheuert klingenden deutschen Titel), der mir mal wieder gezeigt hat, warum "L'amour" französisch ist und auch nur französisch sein kann: Bittersüß, herzzerreißend, gnadenlos romantisch und dann wieder zu Tränen rührend lustig - die Liebe in all ihren Facetten, in einer Geschichte, die einerseits wie aus dem Leben gegriffen scheint, mit ihren absolut sympathischen und bei aller Situationsabsurdität glaubwürdigen Charakteren (natürlich auch und vor allem das Verdienst der großartigen Schauspieler), andererseits immer mit überraschenden Momenten, unerwarteten Wendungen auftrumpft, sei es zum Guten oder auch mal nicht...

Man fiebert - als hoffnungsloser Romantiker - spätestens vom Moment von Nathalies ebenso spontaner wie buchstäblich verständlicherweise umwerfender Kussattacke an (Wen würde ein Kuss von ihr nicht aus den Latschen hauen?) wirklich den ganzen Film hindurch mit und wünscht sich, dass Markus es doch endlich noch schafft, das Herz seiner Nathalie zu erobern - und umso mehr leidet man auch als Zuschauer (der sich vielleicht sogar ein mehr oder weniger großes Stück weit mit Markus identifizieren kann), wenn er scheinbar auf Distanz geht, Nathalie verloren gibt und alles ausweglos scheint - weiß man doch eigentlich genau, das es im Herzen des/der Protagonisten ganz anders aussieht... Die Tollpatschigkeit, mit der Markus zu Wege geht, oder auch seine bisweilen, ähem, innovative Wortwahl sorgen für einige echte Wegschmeißer, dabei macht ihn aber sein absolut unscheinbares Normalo-Erscheinungsbild und sein völlig unbedarftes (und damit eigentlich im Sinne eines Happyends aussichtsloses), aber doch grundherzensgutes Verhalten im Auge des Zuschauers dermaßen sympathisch, dass man sich nur fragt: Wird DAS jetzt endlich das Herz von Nathalie zum Schmelzen bringen...?! (Und man könnte an manchen Stellen wirklich noch was fürs Leben lernen...) Nun ja, letztendlich kommt es ja immer wieder ganz anders, und der atemlose Spannungsbogen (jaa, das geht auch in diesem Genre ;) ) bleibt wirklich bis zur letzten Minute erhalten und beschert dem auch nur ein kleines bisschen romantisch veranlagten Zuschauer ein unvergessliches Unterhaltungserlebnis. Natürlich macht Audrey Tautou hier ihren Job einmal mehr hervorragend, und wer sie bisher mochte, wird den Film lieben und sie umso mehr - ich bin ihr ja nun schon fast rettungslos verfallen, genau wie Markus im Film ;) (Und wer jetzt noch mit Amélie kommt, hat wirklich die letzten 10 Jahre verpasst - auch wenn Audreys fast magische Fähigkeit, einfach glücklich zu machen, absolut ungebrochen ist...)

Alle Romantiker sollten sich diesen Film ansehen (und das Alter spielt wirklich keine Rolle) - alle vermeintlichen Nicht-Romantiker ebenso, um entweder endgültig bekehrt zu werden oder ihr Leben in der Antarktis zu fristen, mit Saw 1-17000 auf Dauerrotation… Es mag eine völlig subjektive Einschätzung sein – aber nach dem Genuss französischer Filmjuwelen wie diesem (und natürlich nicht zu vergessen: "Ziemlich beste Freunde" – aber den haben sowieso schon alle gesehen, oder?) könnte das Leben tatsächlich ein Fünkchen heller und glücklicher werden ;)

Und weil es ja vielleicht auch Leute gibt, die das Buch gelesen haben (ich zähle mich zugegebenermaßen (noch) nicht dazu, habe aber Infos aus erster Hand): Natürlich kann man nicht einen kompletten Roman in einen 2h-Film umsetzen, ohne dass dabei manche Passagen ein wenig geändert oder verkürzt werden oder gewisse Dinge einfach unter den Tisch fallen - wenn man den Film aber als das betrachtet, was er ist, nämlich ein weitgehend eigenständiges und für die Zwecke des Mediums eben optimiertes Werk, das einfach die Erfahrung lohnt, sollte man das locker verschmerzen können - nicht zuletzt dank der fantastischen Schauspieler - um hier noch einmal auf Audrey Tautou zu verweisen, ähem... So, genug geschwärmt - allez le voir, vite vite! (Und das - natürlich - am besten im Original, wo auch der Titel - "La délicatesse" - gleich viel passender und eleganter klingt...)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdrehtes Herz., 14. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Nathalie küsst (DVD)
Was das ist? Wie das geht? Fragen sie mal den in Frankreich lebenden Schweden Markus(Francois Damiens). Der wird es ihnen erklären können. Schließlich arbeitet er im Team von Nathalie(Aurdrey Tautou), und die stellt ein paar Dinge mit ihm an, die Markus nicht wechseln kann. Wie auch? Nathalie ist eine Traumfrau. Sie war mit ihrem Traummann verheiratet. Dann wurde sie zur Witwe und widerstand allen Avancen ihres Chefs Charles(Bruno Todeschini). Nathalies Freundeskreis wünscht sich zwar, dass wieder ein neuer Mann in ihr Leben tritt, aber Markus? Unbeholfener, einfälitger, hässlicher und langweiliger geht es nun wirklich nicht. Da sind die Probleme vorgezeichnet. Allerdings haben Markus und Nathalie einen Verbündeten an ihrer Seite, der sich von den Erwartungen anderer grundsätzlich nicht beeindrucken lässt: Die Liebe...

So stelle ich mir einen kleinen, feinen, französichen Film vor. Wunderbar eingesetzte Erzählerstimmen aus dem Off, Kullissen aus dem Leben, eine Geschichte ein Stück weit neben der Spur aber noch immer authentisch, eine Kameraführung, die verspielt ist wie ein junger Hund, und eine Besetzung, die keine Wünsche offen lässt. Das alles garniert mit einem Soundtrack, dem jeder Musikstil recht ist, um passende Bilder zu unterlegen.

Stephan Foenkinos betreibt bei -Nathalie küsst- einen fliegenden Genrewechsel. Es darf gelacht, geweint, gegrübelt und mitgefühlt werden. Eigentlich im Mittelpunkt Nathalie, aber bei mir war dann doch eher Markus der Held der Geschichte. Wie Francois Damiens diesem liebenswerten Tollpatsch Leben einhaucht, das ist vom Allerfeinsten.

-Nathalie küsst- hat sicher nicht das Zeug zum ganz großen Blockbuster. Dafür ist der Film dann doch eine Spur zu nah am Autorenkino gebaut. Das Drehbuch ist herrlich gewagt und die Story schlägt ihre Purzelbäume. Mir persönlich hat das gut gefallen. Ich hätte -Nathalie küsst- 4,5 Sterne gegeben. Da das nicht geht, werden es fünf zu Gunsten des Angeklagten. Sie dürfen und müssen mal wieder selbst entscheiden, wie gut oder schlecht ihnen der Film gefällt. Viel Spaß dabei...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Delikatesse, 30. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nathalie küsst (DVD)
"... das wäre so, als ob sich Liechtenstein mit den Vereinigten Staaten treffen würde", versucht Markus (Francois Damiens) den riesigen Unterschied zwischen ihm und Nathalie (Audrey Tautou) zu beschreiben. Interessiert sich die schöne, unnahbare Frau, die ihn völlig unverhofft und spontan geküsst hat, tatsächlich für ihn, den etwas schüchtern-linkischen, tapsigen Bär von einem Mann? Und auch die Freunde registrieren betreten "den Neuen" an Nathalies Seite, sind sie doch der Meinung, dass eine so schöne Frau einen mindestens so attraktiven Geliebten verdienen würde. Doch Nathalie küsst und liebt, auch wenn sie sich dessen erst Schritt für Schritt bewusst wird - zu sehr hängt sie an ihrer Vergangenheit und an ihrer tragisch verstorbenen ersten grossen Liebe.

Was nun ein bisschen kitischig klingt, ist eine traurig-lustige und emotionale Geschichte, die auf dem französischen Bestseller "Nathalie küsst" (Délicatesse) von David Foenkinos basiert. Gekonnt spielt der Film mit Erwartungshaltungen und Klischees, bleibt witzig und komisch ohne jedoch billige Lacher auf Kosten der Figuren zu produzieren. Ein Glücksfall, dass der Autor selber das Drehbuch geschrieben hat. Denn der Film ist ähnlich collage-artig aufgebaut wie das Buch. Mit einigen charmanten, eingeschobenen Details und ungeschnittenen Zeitsprüngen (man sieht z.B. in einer Szene dieselbe Person in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens), die es möglich machen, ganze Erzählstränge zusammenzufassen und das Kopfkino des Betrachters anzukurbeln - das ist sehr elegant gelöst, poetisch ohne aber verkopft-kompliziert zu sein. Ob es auch ein Glück war, dass David Foenkinos mit seinem Bruder Stéphane gleich den Regisseur in der eigenen Familie hat? Es muss so sein. Denn im ausführlichen "Making of" erfährt man viel, wie die Brüder die Arbeit teilen und was die SchauspielerInnen dazu meinen - Audrey Tautou im Original mit übrigens viel tieferer Stimme und einem lauteren Lachen als man spontan erwarten würde. Auch ein Klischee? Stimmt. Man sollte Audrey Tautou längst nicht mehr auf die mädchen- und märchenhafte Amélie reduzieren. Sie bedient zwar einen Typ, hat jedoch gezeigt, dass sie viele Facetten besitzt. Schön zu sehen, dass sie nun älter wird und Rollen erhält, die sie nicht nur quirlig-lebendig, sondern nachdenklich, ruhig und manchmal auch traurig zeigen. Liechtenstein und USA? Nur auf den ersten Blick - in François Damiens findet sie einen ebenbürtigen (Film)partner!

Eine Entdeckung im Film sind für mich auch die Musik und Songs von Emilie Simon. Obwohl ich die Nouvelles Chansons liebe, kannte ich sie nicht. Im Making of sieht man die junge Musikerin am Set und hört im Interview, wie sie Bilder und Stimmung in Musik übersetzt. Auch ein spannender Einblick in ein ganz eigenes Genre. Ich bin sicher, dass mir auch der Soundtrack viel Freude bereiten wird.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur mittelmäßig, 12. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nathalie küsst [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Vorschau auf diesen Film macht wirklich neugierig und lässt eine turbulente Komödie erwarten. Allerdings legt "Natalie küsst" den Schwerpunkt dann weniger auf die "Biest/Schönheit"-Geschichte, sondern auf die Gefühlsebene. Der unsichere und schüchterne Schwede rückt Millimeter für Millimeter näher an die vereinsamte Französin, die sich zunächst auch selbst nicht so recht erklären kann, was sie an ihm findet.
Was aber dem ersten Anscheint nach als Manko daherkommt, ist eigentlich die Stärke dieses Films. Denn es geht hier nicht um das Zurschaustellen einer "unmöglichen Beziehung", sondern dem Zuschauer soll die Zeit gegeben werden, sich in eine Beziehung einzufühlen, die er selbst vielleicht nicht, die Protagonisten aber nachvollziehbar gewollt eingehen. Mit anderen Worten: Der Film verdeutlicht, dass die Wege der Liebe manchmal von außen verworren erscheinen mögen, zugleich aber für die "Betroffenen" völlig richtig sind.

Es ist halt keine "platte Komödie", sondern mehr. Allerdings sicher nicht jedermanns Geschmack. Auf jeden Fall ein Muss für alle Audrey Tatou-Fans.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut sehenswert!, 22. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nathalie küsst [Blu-ray] (Blu-ray)
Audrey Tautou hat in Ihren Filmen bewiesen das Sie alle Facetten des Films beherrscht,
Komödie, Drama und den Liebesfilm.

Nathalie küsst ist ein Film mit Humor, Romantik und Emotionen ohne dabei kitschig zu werden.
Er hat alles was ein guter Film braucht und meiner Ansicht nach noch etwas mehr.
Die Aussage am Ende des Films ist reine Poesie und zählt für mich zu einer der schönsten des Genres.

Audrey Tautou und dieser Film braucht sich nicht hinter Hollywood zu verstecken, ganz im Gegenteil, darum ist es für mich auch nicht verständlich warum dieser wunderbare Film bei uns nur in den Programmkinos lief.
Wer das Genre des Liebesfilms mag wird mit diesem Film garantiert nicht enttäuscht.
Für mich eine unbedingte Empfehlung!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lohnt!, 25. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nathalie küsst (DVD)
Ich habe den Film im Kino gesehen und ihn sofort hier vorbestellt.. eine sehr schöne Story, phantastisch besetzt und unglaublich gut in Szene gesetzt.. Brilliante Schauspieler lassen uns ganz als Beobachter in die Geschichte eintauchen. Mit immer wieder entstehender Situationskomik, wird man durch die Geschichte geschifft und nimmt Nathalie's Schritte aus der Trauer mit in die Wirklichkeit.. Unvergleichlich schön... sollte man auf jeden Fall sehen!!! 5 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Sie ist wie Yoko Ono. Wo sie auftaucht, bringt sie die beste Band der Welt zur Trennung", 30. November 2013
Von 
Waldfee - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Nathalie küsst (DVD)
Nathalie ist glücklich verheiratet mit Francois. Als dieser bei einem Unfall plötzlich ums Leben kommt, stürzt Nathalie sich nach einer kurzen Trauerphase in die Arbeit und macht Karriere. Ein Privatleben hat sie nicht.
Als sie zu ihrer eigenen Verwunderung ganz spontan ihren Kollegen Markus küsst, beginnt eine poetische Romanze. Während Nathalie erst langsam Gefühle für Markus entwickelt, ist dieser bereits hoffnungslos in sie verliebt.

"Die Einfälle sind originell, die Bildsprache ist poetisch und über allem liegt ein Soundtrack voller berührender Chansons. Ein modernes und wunderbar französisches Kinomärchen." (Die Filmbewertungsstelle)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Annehmbare Unterhaltung ohne Peinlichkeit, 20. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Nathalie küsst [Blu-ray] (Blu-ray)
Audrey Tautou dominiert diesen Film. Natürlich gutaussehend, sympathisch, mit der vorstehenden Oberlippe immer ein bisschen wie ein schmollendes Mädchen. Ihr sieht man gern zu. Gelegentlich wirkt die Handlung gelinde gesagt bizarr und an (schütteren) Haaren herbeigezogen. Es gibt auch herzerwärmnde Momente und ein paar schöne Kameraeinstellungen. Eine Klasse für sich: Bruno Todeschini als öliger, Testoron dünstender Gruselchef.

Insgesamt liefert Nathalie küsst in etwa das, was man sich von einem französischen und also nicht deutschen und nicht amerikanischen Film erhofft - entspannte Liebe (im ersten Teil), warmherzige Familienmahle, unaufgeregten Spaß, annehmbare Unterhaltung ohne Peinlichkeit und ohne Verstörung. Von einer Komödie oder gar Romkom würde ich nicht reden, denn die traurigen Abschnitte sind lang und eindrucksvoll.

Ein paarmal habe ich gestutzt. So erzählt der Film lange aus Nathalies Perspektive, schwenkt dann jedoch minutenweise auf eine Markusperspektive um, das wirkte wie ein Prinzipienbruch. Die vielen Außenaufnahmen schienen aus einer Klein- oder Mittelstadt zu kommen, doch dann steht plötzlich der Eiffelturm im Hintergrund (auf den ich sehr gern verzichtet hätte). Angenehm, dass man laut Drehbuch berufstätige Menschen hier tatsächlich öfter im Büro sieht und nicht ausschließlich in der Freizeit. Seltsam nur, dass der Geschäftszweck von Nathalies Unternehmen nie klar wird; hier müsste das Drehbuch klarer sein.

Meine Bluray enttäuscht: keinerlei Extras zum Film und keine französischen Untertitel (die ich gern zum französischen Ton gehabt hätte).
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Nathalie küsst [Blu-ray]
Nathalie küsst [Blu-ray] von David Foenkinos (Blu-ray - 2012)
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