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50 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Liebesgeschichte mit viel Kitsch und Drama
Handlung des Films:
US-Marine Logan Thibault (Zac Efron) kehrt von seiner dritten Dienstreise aus dem Irak zurück. Dass er diesen Einsatz überlebt hat, hat er seiner Meinung nach nur einer Sache zu verdanken: dem Foto einer Frau, die er nicht einmal kennt. Er nimmt sich zum Ziel, diese Frau zu finden und ihr zu danken. Nachdem er also ihren Namen, Beth...
Vor 13 Monaten von Hitomie veröffentlicht

versus
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Ich muss eine Schuld begleichen..."
Das glaubt der Marine Logan(Zac Efron), nachdem er aus dem Irak-Krieg zurückgekehrt ist. Ich persönlich habe keine Schulden, die ich noch abarbeiten müsste, aber das Ansehen von Scott Hicks -The Lucky One- nach einer Romanvorlage von Nicholas Sparks, hatte für mich einen ähnlichen Charakter. Aber dazu später mehr...

Der Soldat...
Vor 6 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Ich muss eine Schuld begleichen...", 21. November 2012
Rezension bezieht sich auf: The Lucky One (DVD)
Das glaubt der Marine Logan(Zac Efron), nachdem er aus dem Irak-Krieg zurückgekehrt ist. Ich persönlich habe keine Schulden, die ich noch abarbeiten müsste, aber das Ansehen von Scott Hicks -The Lucky One- nach einer Romanvorlage von Nicholas Sparks, hatte für mich einen ähnlichen Charakter. Aber dazu später mehr...

Der Soldat Logan überlebt seinen Irak-Einsatz nur, weil er einen Schutzengel hat. Jedenfalls glaubt er das. Nach einem Gefecht findet er das Foto einer Unbekannten und trägt es von da an bei sich. Bei späteren Kämpfen überlegt Logan wie durch ein Wunder. Wieder in Amerika macht er sich auf die Suche nach der Unbekannten. Tatsächlich findet er sie. Beth(Taylor Schilling) betreibt zusammen mit ihrer Mutter Nana(Blythe Danner) eine Hundepension. Ihr Bruder ist im Irak-Krieg gefallen. Doch Logan kommt nicht dazu, Beth seine Geschichte zu erzählen. Dafür nimmt er einen Job in der Pension an. Das passt Beths Ex-Mann Keith(Jay R.Ferguson), dem rabiaten Cop der Gemeinde, überhaupt nicht. Aber Ben(Riley Thomas Stewart), Beths Sohn, gefällt der "Neue" auf dem Hof sehr gut. Es kommt, wie es kommen muss. Beth und Logan verlieben sich, ehe Logans Geheimnis aufgedeckt wird. Das geht natürlich nicht lange gut...

Bitte denken sie dran, dass hier ist meine persönliche Meinung. Sie hat keinen Anspruch darauf richtig zu sein. Wo soll ich anfangen? Vielleicht mit Nicholas Sparks. Der Mann ist für mich die männliche Ausgabe von Rosamund Pilcher. Sein Romanstoff zu -The Lucky One- ist so vorhershebar wie die nächste Benzinpreiserhöhung. Selbst ein hochkarätiges Schauspielensemble kann aus dieser Drehbuchvorlage keinen glaubwürdigen Film auf die Leinwand bringen. Scott Hicks tut sein übriges dazu, in dem er die Schauplätze in einer Optik präsentiert, die wirkt, als ober gerade eine Hundertschaft von Designern Wälder, Scheunen, Häuschen, Flüsse und den Himmel frisch überlackiert hätten; in Bonbonbfarben versteht sich. Dabei beginnt -The Lucky One- mit Logans Erzählstimme und dem Irak-Einsatz wirklich gut. Doch dann wirft Hicks jede Zurückhaltung von sich und taucht ganz tief in die Welt des Kitsches ein. Das Hicks für grandiose Filme wie -Schnee der auf Zedern fällt- oder -Shine- verantwortlich zeichnet, kann man dann wirklich nicht mehr glauben...

Bleibt am Schluss die Frage: Wieso gibt der Knackstedt diesem Film letztendlich drei Sterne? Ja... das hat folgenden Grund: Egal ob es Sparks Romane oder Filme wie dieser sind. Die Betrachtungsweisen sind verschieden. Was ich in Augenhöhe mit einem Julia-Romanheftchen sehe, ist für andere Zuschauer große Filmkunst. Meiner Liebsten hat der Film auch nicht schlecht gefallen, während ich neben ihr saß und still leiden musste. Während ich klischeehafte Darstellungen von Charakteren und Landstrichen nur schwer ertragen konnte, flimmerten da natürlich auch ein paar schöne Bilder über die Leinwand. Die Geschmäcker sind halt verschieden. Sicher gibt es Drehbuchentwicklungen(wie z.B. die erste Begegnung von Logan und Beth) die, Geschmack hin oder her, einfach nur hanebüchen und flach sind. Über andere Wendungen der Geschichte mag man streiten können.

Bleibt zum Schluss also nur eins: Schauen sie sich das selbst an. Wenn sie auf Nicholas Sparks Romane stehen, wird ihnen -The Lucky One- vermutlich DEN Filmabend ihres Lebens bescheren. Tickt ihre Film- und Roman-Geschmacksuhr eher so wie meine, dann lassen sie lieber die Finger von dem Film. Es sei denn, sie möchten sich beweisen, dass sie Durchhaltevermögen haben. Aber sie kennen ja meinen Lieblingsrat: Entscheiden sie selbst!
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50 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Liebesgeschichte mit viel Kitsch und Drama, 7. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: The Lucky One (DVD)
Handlung des Films:
US-Marine Logan Thibault (Zac Efron) kehrt von seiner dritten Dienstreise aus dem Irak zurück. Dass er diesen Einsatz überlebt hat, hat er seiner Meinung nach nur einer Sache zu verdanken: dem Foto einer Frau, die er nicht einmal kennt. Er nimmt sich zum Ziel, diese Frau zu finden und ihr zu danken. Nachdem er also ihren Namen, Beth Clayton (Taylor Schilling), und ihren Wohnsitz herausgefunden hat, taucht er eines Tages an ihrer Türschwelle auf und nimmt einen Job bei ihrem örtlichen, familiären Hundezwinger an. Trotz ihres anfänglichen Misstrauens ihm gegenüber und den familiären Komplikationen in ihrem Leben, entwickelt sich eine Romanze zwischen den beiden, sodass Logan die Hoffnung gewinnt, dass Beth vielleicht weit mehr für ihn sein könnte, als lediglich sein einstiger Glücksbringer...
Auf dem Weg zum gemeinsamen Glück müssen Logan und Beth allerdings so einige Hürden überwinden. Besonders Beth's Exmann legt den beiden viele Stolpersteine in den Weg und versucht deren Beziehung und Beth's Glück zu torpedieren. Diese Versuche enden in einem großen Drama - ganz so, wie wir es von Nicholas Sparks gewohnt sind.

Kritik am Film:
Dieser Film behandelt die Geschichte eines tapferen Marine mit Kriegstrauma, der unbeirrt seinem Schicksal folgt, wenig spricht, aber stets das Richtige tut. Er erlöst nicht nur sich selbst von den Lasten der Vergangenheit, sondern hilft zudem noch einer vom Schicksal gezeichneten Familie, ihr Glück wiederzufinden.
Wie immer bei Sparks geht es um schicksalhafte Fügungen und um die große Liebe. Dies wird von den Hauptdarstellern perfekt in Szene gesetzt. Eine sympatische Besetzung, die den Zuschauer automatisch dazu verleitet, ihnen ein Happy End zu wünschen. Besonders Zac Efron hat mit diesem Film meiner Meinung nach seine Etikette als HighSchoolMusical-TeenieStar abgelegt und zeigt sich hier in einer ernstzunehmenden erwachsenen Rolle, die er äußerst überzeugend und glaubhaft verkörpert.

Auch wenn sich bei diesem Film eine dramatische Geschichte an die andere zu reihen scheint und es stets vergangene und gegenwärtige familiäre Konflikte zu lösen gibt, halte ich diese Verfilmung dennoch für gelungen. Für Romantiker ist dieser Film defintiv sehenswert und auch Zac Efron Fans sollten einen Blick riskieren.
Wer auf romantische, dramatische und kitschige Liebesgeschichten steht, ist bei diesem Film definitiv richtig :)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Super Buch, sehr schlechter Film, 30. September 2012
Rezension bezieht sich auf: The Lucky One [Blu-ray] (Blu-ray)
Wieder einmal wurde eine Buchverfilmung von Nicholas Sparks schlecht umgesetzt!
Da ich vorher das Buch gelesen habe, war ich sehr gespannt wie die Verfilmung gelungen ist!
Leider musste ich feststellen, dass das mit gelungen wenig zu tun hatte, abgesehen vom Grundkern (Ein Foto wurde gefunden), hat der Film fast nichts mit dem Buch gemeinsam!
Folgender Tipp von mir, jeder der das Buch gelesen hat, sollte die Finger vom Film lassen, obwohl ich der Meinung bin, dass sich jeder selbst ein Urteil bilden sollte!
Einen Stern gibt es nur, weil Zac Efron und Taylor Schilling ist bestes geben, sonst hätte ich keinen vergeben!
FAZIT: Der Film wird dem Buch nicht gerecht! Keine Gänsehautmomente, wenig Gefühl und alles nur sehr oberflächlich thematisiert, ich kann jedem nur das Buch empfehlen, es ist um Welten, nein um Galaxien besser!
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Rolle, in der Zac Efron erwachsen wird., 27. Mai 2012
Von 
Newyorkgirl (Marburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lucky One (DVD)
Logen Thibault ist ein junger Marine, der während eines lebensgefährlichen Einsatzes im Irakkrieg das Foto einer Frau vor einem Leuchtturm findet mit der Aufschrift: "Gib auf dich acht". Das Foto, so glaubt Logan, rettet ihm mehrfach das Leben und als er schließlich traumatisiert aus dem Krieg zurück in die USA kommt, wird schnell klar, daß er nicht einfach so in sein altes Leben zurückkehren kann. Auf einer Webside für Leuchtturmfreunde findet Logan schließlich einen Anhaltspunkt, wo die unbekannte Frau von dem Foto wohnen könnte und so beschließt er, sich bei seinem Schutzengel zu bedanken und macht sich zusammen mit seinem Schäferhund Zeus zu Fuß von Colorado nach Louisanna auf, die Unbekannte zu finden. Schließlich findet Logan sie auch, Beth ist eine allein erziehende Mutter die zusammen mit ihrem 8jährigen Sohn Ben und ihrer rüstigen Oma in einem Farmhaus lebt und mehr schlecht als recht eine Hundepension führt. Das Leben schwer gemacht bekommt Beth zusätzlich durch ihren Exmann Keith, einem offensichtlich cholerischen Dorfpolizisten, der von Eifersucht getrieben es sehr bald auch auf Logan abgesehen hat. Denn Logan, kein Mann der Worte, fängt in Beth's Hundepension als Mann für Alles an, weil ihm im entscheidenen Moment die Worte fehlen, Beth den wahren Grund für sein Kommen zu erklären. Natürlich passiert, was passieren muss: Logan verliebt sich in Beth, Beth verliebt sich in Logan, Ben kommt sehr gut mit Logan zurecht und blüht regelrecht auf und auch die Oma ist zufrieden. Trotzdem funktioniert der Film, er ist kitschig, ja, aber nicht überfrachtet und auch wenn ich Logan nicht immer verstanden habe (warum erklärt er Beth nicht einfach, warum er gekommen ist???), so bleibt der Film doch zu jedem Zeitpunkt glaubwürdig. Die Schauspieler agieren mit einer unglaublichen Spielfreude und sind wirklich toll besetzt. Vor allem möchte ich hier Zac Efron (Logan) hervorheben, der mit dieser Rolle erwachsen werden durfte und Blythe Danner (Oma), die mit ihrer süßen Art so manchen Moment des Schmunzelns geschaffen hat. Hinzu kommen die wunderschönen Landschaftsaufnahmen, man spürt regelrecht die Sonne auf der Haut. Ein wirklich schöner Film mit einer zu Herzen gehenden Story und klassen Schauspielern.
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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Louisiana Love Story, 6. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: The Lucky One (DVD)
(Kinoversion)

Ab und an braucht die Vega'sche Seele mal eine kleine Pause von Horror, Blut und fest angezogenen Spannungs-Daumenschrauben, und dann darf es gerne auch mal etwas Seichtes, Romantisches oder auch Schmalziges sein. Und was eignet sich dafür besser als eine Nicholas-Sparks-Verfilmung? Genau. Der US-amerikanische Autor ist ja bekannt dafür, tränenreiche Schmonzetten literarisch halbwegs adäquat zu Papier zu bringen, so dass man in der Regel nicht Gefahr läuft, sich stilistisch oder niveaumäßig in einem Rosamunde-Pilcher-Roman zu wähnen. Sparks' Romane sind - zumindest für das weibliche Geschlecht - massenkompatibel und in der Regel auch gut verfilmbar, wie bereits sechs verfilmte Romane von Sparks belegen. Wobei auch hier zwischen ge- und misslungenen Verfilmungen unterschieden werden muss. Gehören '"Message in a Bottle"' und "'Wie ein einziger Tag"' zu den gelungenen Verfilmungen, sind "'Das Leuchten der Stille"' und "'Nur mit Dir"' ziemlich langweilig und warten mit unglaubwürdigen Figuren auf.

Die siebte Verfilmung, '"The Lucky One"' dümpelt irgendwo dazwischen. Richtig gut und ergreifend ist er nicht, er strotzt teilweise nur so vor Klischees, wirkt künstlich dramatisiert und manchmal auch langweilig, kann dafür aber mit einem recht guten Cast und schönen Bildern aufwarten. Die Story ist ziemlich dünn und konstruiert und hätte auch in 80 statt 101 Minuten erzählt werden können, dennoch dürfte das ein oder andere Frauenherz höher schlagen. Männer sollten um diesen Film tunlichst einen riesigen Bogen machen, sie sind hier einfach nicht die Zielgruppe und tun auch niemandem einen Gefallen damit, wenn sie der Freundin oder Frau zuliebe mit in diese kitschige Romanze gehen. Auch dürften Frauen jenseits der 30 oder 40 teilweise Probleme mit dem simplen Storykonstrukt oder den recht jungen Akteuren haben. Regisseur Scott Hicks, der immerhin 'Shine' gedreht hat, aber eben auch 'Rezept zum Verlieben', hat hier ein wenig zu doll auf die Klischeetube gedrückt und seine eh schon dünne Story in Punkto Realismus und Glaubwürdigkeit um Einiges beraubt. Und das geht so:

Marinesoldat Logan Thibault (Zac Efron, '"17 again"', "'High School Musical'") kehrt traumatisiert aus dem Irakkrieg zurück und kann sich nur schwer wieder ins zivile Leben einfinden. Trost spendet ihm das Foto einer jungen Frau, welches er während eines Einsatzes auf sandigem, irakischem Boden gefunden hat. Er glaubt sogar, diesem Bild sein Leben zu verdanken, da er es just in dem Moment entdeckt und aufgehoben hat, als er und seine Kameraden von Einheimischen angegriffen wurden, Logan aber verschont wurde, da er sich ein Stück vom Anschlagsort entfernt befand, um eben jenes Foto aufzuheben. Er kann den Besitzer des Bildes nicht ausfindig machen, macht sich aber nach seiner Rückkehr in die Staaten daran, die Frau auf dem Bild zu finden, um sich bei ihr zu bedanken. Und er findet sie tatsächlich. Um wieder zu sich selbst zu finden und die Kriegsgräuel zu verarbeiten, macht Logan sich zu Fuß mit seinem Hund auf den Weg nach Louisiana, wo er Beth (Taylor Schilling) trifft. Er gibt sich (aus ungeklärten Umständen) erst einmal nicht zu erkennen, sondern nimmt einen Job in ihrer Hundepension an, die Beth zusammen mit ihrer Großmutter (Blythe Danner, '"Meine Braut, ihr Vater und ich'") führt. Wie nicht anders zu erwarten, kommen Logan und Beth sich näher, was allerdings Beths gewalttätigem Ex-Mann Keith (Jay R. Ferguson, '"Mad Men"') gar nicht gut gefällt...

Die Geschichte ist eigentlich ziemlich lahm. Dünn und vorhersehbar ist sie auch. Und streckenweise wirklich unlogisch. Warum macht Logan ein Geheimnis aus seiner Identität? Er findet schnell heraus, in welcher Beziehung Beth zu dem Mann auf dem Foto stand, und diese ist weder Gefahr noch Hindernis für die aufkeimenden Gefühle, die Beth und Logan füreinander entwickeln. Warum also ist er nicht ehrlich zu ihr? Und warum reagiert Beth total über, als sie dann die Wahrheit herausfindet? Es ist weder schlimm noch verwerflich, was Logan getan hat und es steht dem, was eigentlich Beide wollen, auch überhaupt nicht im Weg. An diesen Stellen wirkt der Film wirklich über Gebühr konstruiert und gewollt auf Drama getrimmt. Vielleicht soll das darüber hinwegtäuschen, dass die Story wirklich sehr simpel ist und Nicholas Sparks hier offensichtlich nicht gerade von der Muse geküsst wurde. Im Gegenteil, die Muse scheint ihm mit der Tastatur des PCs ordentlich eins über den Schädel gezogen und ihn dann einfach allein am Schreibtisch sitzen gelassen zu haben. Von Sparks ist man dichtere, dramatischere, ergreifendere Storys gewöhnt, '"The Lucky One"' kann hier inhaltlich kaum punkten.

Dafür sind die optischen Schauwerte ganz ordentlich, wobei Regisseur Hicks seine Ausstatter wohl einmal zu oft mit Laura-Ashley-Parfum eingedieselt hat. Überall stehen kleine hübsche Gefäße herum, die ein bis drei Wald- und Wiesenblumen beherbergen, die Möbel sind mädchenhaft plüschig oder rustikal südstaatlich, die Kamera schwelgt permanent in sonnensatten Wiesen, Wäldern, Flüssen und Dörfchen und fängt romantische Sundowns in allen Rot- und Rosaschattierungen ein. Grillen zirpen, Hunde bellen fröhlich über das Gehöft und immer mal wieder tuckert ein rustikaler Pick-up über die Leinwand. Wahnsinn. Hübsch, aber oft nah an der Grenze zum verklärenden Südstaaten-Kitsch.

Die Optik stimmt nicht nur bei den Locations, sondern natürlich auch bei den Darstellern. Zac Efron, der mit 24 langsam aber sicher sein spiddeliges, pubertäres Teenie-Idol-Image als High-School-Hupfdohle ablegt, überrascht als muskulöser Jungmann mit langsam testeronisierten Gesichtszügen. Zwar sind die swimmingpoolblauen Augen immer noch fast obszön klimperwimpernd, aber während man noch überlegt, ob Zac nicht doch ein klein wenig schielt, ertappt man sich schon wieder dabei, seine mittlerweile apart gestählten Oberarme oder den brettflachen Bauch ins Visier zu nehmen. Taylor Schilling als blondsträhnige, apart verschwitzte Hundetrainerin und junge Mutter sieht in ihren romantischen Provinzkleidchen mit großen blauen Augen aus wie das typische Girl next Door. Sie versprüht einen wiesenfeuchten, unschuldigen Südstaatencharme, der sie zwar manchmal sehr schablonenhaft aufspielen, meist aber nicht negativ auffallen lässt. Jay R. Ferguson als latent grobschlächtiger, finster dreinblickender Ex Keith wirkt wie aus dem Casting-Handbuch für grummelige Miesepeter und Bösewichter entliehen, aber was soll's, passt scho. Der restliche Cast setzt sich aus passablen Nebendarstellern zusammen, aus denen einzig Blythe Danner als verschmitzte Großmutter noch ein wenig hervorblitzt.

Die bereits erwähnte dünne Story (traumatisierter Kriegsheimkehrer lernt ebenfalls traumatisierte junge Frau kennen und lieben und muss sich mit dem bösen, bösen Ex der Traum(a)frau abkaspern) führt natürlich zu einigen Längen und Langweiligkeiten und ist in etwa so vorhersehbar wie G.W. Bushs wahre Gründe für den Irakkrieg. Zu viele weichgezeichnete, süßliche Bilder, zu gewollt inszenierte Pseudo-Dramen, alles in allem zu viel Lärm um viel zu wenig, zu viel Schnulz und zu wenig echte, berührende Dramatik oder Romantik. Darüber hinaus ist Logan so grundgut und beherrscht und klug usw., dass man nicht umhin kommt, ab und an die Augen genervt zu verdrehen. Allerdings bietet seine Physiognomie eine willkommene Ablenkung zur Too-good-to-be-true-Ausstrahlung.

Nett anzusehen ist '"The Lucky One"' aber allemal, darüber hinaus bettet er die Zuschauerin in eine relativ romantische Grundstimmung, die einen die manchmal raue Wirklichkeit latent vergessen lässt und kann obendrein noch mit einem optisch ansprechenden Cast punkten. Jungmädchenträume werden hier sicherlich ein ums andere Mal wahr, für im Leben fest verwurzelte Frauen ist '"The Lucky One"' dann aber doch etwas zuviel des Guten und auch zu simpel und platt. Ergo knappe drei von fünf louisianaschwülen Sonnenuntergängen, die vielleicht wenigstens noch ein wenig Dark side of the Moon bereithalten.
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5.0 von 5 Sternen Frauenfilm, 12. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: The Lucky One (DVD)
Der Film hat mich sehr berührt. Genau das was eine Frau (sehen) will. Man kann richtig schön abschalten und genießen und Auf jeden Fall empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Sehenswert, 8. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lucky One (DVD)
Sehr schöner Liebesfilm aber auch überraschend witzig. Ich war erst etwas kritisch, aber er ist doch Wider erwarten gut gewesen. Sehenswert..nicht nur für die Damenwelt.
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2.0 von 5 Sternen Da wäre mehr drin gewesen..., 6. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: The Lucky One (DVD)
Achtung SPOILER!!! bis zum Ende der Rezension!
Plot: Logan findet im Irak das Foto einer Frau und versucht, es seinem Besitzer zurückzugeben. Da dieser sich nicht meldet, behält Logan das Foto - womit eine unglaubliche Glückssträhne für ihn beginnt. Logans Freund Viktor behauptet stets, das Bild wäre eine Art Glückszauber, der Logan beschützt und somit auch ihn. Auch nach dem Krieg ermahnt Viktor Logan immer wieder, die Frau auf dem Foto zu suchen, um zu versuchen, die "Balance" wiederherzustellen = die Schuld zu begleichen.

Zu Anfang dachte ich, der Film wäre ganz nett gewesen und habe mich mit der Story zufrieden gegeben. Weil ich gerade Urlaub hatte und mir der Sinn nach simpler Literatur stand, habe ich mir das Buch besorgt (in Originalsprache). Und ab diesem Zeitpunkt war der Film durchgefallen. Obwohl die Bücher von Nicholas Sparks nicht gerade kompliziert gestrickt sind, hätte man aus diesem Stoff mit einem besseren Drehbuch und besseren Schauspielern viel mehr herausholen können. Fangen wir mal mit Beth (weibliche Hauptrolle) an. Im Buch eine Frau, die sehr jung Mutter wird, dummerweise deswegen den falschen Mann heiratet und sich gleich wieder scheiden läßt - soweit passt der Film zum Buch. Dann aber wird Beth im Buch von ihrem Leben aufgerieben. Trotz Baby beendet sie ihre Collegeausbildung, macht eine Ausbildung zur Lehrerin. Sie arbeitet als solche, kümmert sich um ihren Sohn, ihre Großmutter erleidet einen Schlaganfall und ist danach teilweise gelähmt. Also muss Beth sich auch noch um ihre Hundepension kümmern. Solange ihr Bruder noch lebte, hat dieser sie vor ihrem stalkenden Ex-Ehemann beschützt. Sie hat keine Freizeit und trifft sich selten mit Männern - was sowieso von ihrem Ex hintertrieben wird - Kleinstadt eben. Sie ist überarbeitet und sehr misstrauisch. All das kommt im Film nicht zum Tragen - der Filmfigur fehlt die Tiefe. Ob die Schauspielerin das drauf gehabt hätte weiss ich nicht.

Dann ist da Logan - der drei Einsätze im Irak hatte, wie durch ein Wunder alle gefährlichen Situation überlebt, aber nicht glaubt, dass dies mit dem Foto zusammenhängt, das er eines Tages fand. Bereits hier passt der Film nicht mehr ins Buch. Die ganze Verzweiflung Logans, der nach dem Krieg bei einem gemeinsamen Urlaub seinen besten Freund und Kriegskameraden Viktor durch einen Unfall verliert, wird einfach weggelassen. Man hätte mit diesem kleinen Detail der Figur viel mehr Hintergrund verleihen können. Ein besserer Schauspieler hätte auch geholfen. Tut mir leid, aber der männiche Hauptdarsteller sieht mit seinem Babyface nicht aus, wie ein dreifacher Kriegsveteran, der von den Geistern der Vergangenheit gejagt wird.
Gut besetzt war Keith, der Ex-Ehemann von Beth. Leider durfte er nicht ganz so böse sein wie im Buch. Schade, das hätte den emotionalen Stress, dem Beth die ganze Zeit ausgesetzt war, mehr herausgestrichen. Auch die Rolle der Großmutter war gut besetzt. Sie durfte die Figur im Buch leben - wenigstens eine.

Dass man Büchern von Sparks im Film ein anderes Ende gibt - ein glückliches Ende für die Hauptpersonen - ist ja nichts Neues. Hier war das gar nicht notwendig. Dass man aber eine an sich schon nicht gerade tiefschürfende Geschichte noch flacher macht (um das amerikanische Publikum nicht zu stressen?), kann ich nicht verstehen. Ich schaue gerne Liebesgeschichten. Aber ein bisschen besser dürfen sie schon sein.
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5.0 von 5 Sternen Zauber, 5. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lucky One (DVD)
Für den Romantiker das absolute muss! Ich selbst habe den Film schon 3 mal angeschaut. Unglaublich schöne Geschichte mit vielen, vielen ergreifenden Momenten. Der Darsteller Zac Efron beherrscht sein Handwerk!
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5.0 von 5 Sternen Sehr schöner Film und alles tutti, 5. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lucky One (DVD)
Zügige Lieferung, gute Qualität des Films, guter Preis, toller Film ansich (sehe ich mir natürlich wieder an ;-) ), keinerlei Beanstandungen. Frdl. Grüße Marlis aus Berlin
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The Lucky One
The Lucky One von Scott Hicks (DVD - 2012)
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