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339 von 367 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Gesamtleistung bei sehr guter Fotoqualität
Die D3200 von Nikon ist eine solide, ordentlich konstruierte Einsteiger-DSLR mit sehr guter Bildqualität und nur wenigen, nicht unbedingt entscheidenden Schwächen.

Doch nun zu den Einzelheiten.

Auftritt, Verarbeitung und Bedienung

Im recht voluminösen, länglichen Karton findet man neben der D3200 selbst und dem...
Vor 21 Monaten von A. Leclerc veröffentlicht

versus
49 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Einsteigerkamera mit Einschränkungen...
Ich habe die D3200 bei Amazon bestellt; die Lieferung war wie immer schnell und problemlos. Beim Auspacken fiel mir auf, dass die Kamera noch kleiner und leichter als meine ,ältere' Nikon D5000 ist. Ich habe dann mit beiden Kameras Testaufnahmen auf der gleichen SD-Card gemacht (verwendete Objektive: Nikkor 1.8/35 mm, Nikkor 2.8/60 mm Macro und Sigma 4.0 - 5.6/10-20...
Vor 13 Monaten von Dr. Dietmar Schmidt veröffentlicht


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339 von 367 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Gesamtleistung bei sehr guter Fotoqualität, 1. Juli 2012
Von 
A. Leclerc "alec" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die D3200 von Nikon ist eine solide, ordentlich konstruierte Einsteiger-DSLR mit sehr guter Bildqualität und nur wenigen, nicht unbedingt entscheidenden Schwächen.

Doch nun zu den Einzelheiten.

Auftritt, Verarbeitung und Bedienung

Im recht voluminösen, länglichen Karton findet man neben der D3200 selbst und dem Kit-Objektiv noch das übliche Zubehör (Trageriemen, Akku, Ladegerät, Kabel), Garantiekärtchen, eine CD mit der hauseigenen Bildverarbeitungssoftware ViewNX2, ein abgespecktes gedrucktes Handbuch (deutsch) sowie eine DVD mit einem ausführlicheren Handbuch (diverse Sprachen).

Kamera und Objektiv haben Kunststoffgehäuse, wirken aber ansonsten solide und sind erwartungsgemäß sehr gut verarbeitet. Das Kameragehäuse hat eine leicht raue Oberfläche, und an den wichtigsten Halteflächen gibt es griffige Gummiauflagen, so dass sich mit dem Gerät gut und sicher hantieren lässt.

Während der SD-Karten-Slot hinter einer soliden, satt einrastenden Klappe liegt, wirkt die (mindestens genauso wichtige) Abdeckung des Batteriefachs mechanisch etwas weniger robust und ein wenig klapprig - ein arg kleines Plastikhäkchen hält die Klappe geschlossen. Gut gelungen finde ich dafür die Gummiabdeckung für die elektronischen Anschlüsse.

Das nicht bewegliche Display hat eine zur Beurteilung von Aufnahmen ausreichende Helligkeit und Auflösung, bietet aber nur mäßigen Kontrast. Auch die Entspiegelung ist etwas zu schwach ausgefallen.

Alle Bedienelemente wirken solide, sind sinnvoll platziert, gut erreichbar und arbeiten tadellos. Die Kamera reagiert sehr zügig auf Eingaben, und auch durch die Menüs lässt sich flüssig navigieren.

Die Benutzerführung präsentiert sich schnörkellos, übersichtlich und ist mit etwas Foto-Erfahrung auch ohne spezielle Nikon-Vorkenntnisse weitgehend selbsterklärend. (Einziger Nikon-Kunstbegriff: "Active D-Lighting" - die automatische digitale Ausleuchtungskorrektur.)

Bildqualität und Funktion

Die Bildqualität von Fotos aus der D3200 ist im Ganzen erwartungsgemäß ausgezeichnet. Kontrastverhalten und Farbwiedergabe sind tadellos.

Die hohe Auflösung von 24 Megapixeln erkauft man sich natürlich mit einem erhöhten Bildrauschen. Bereits bei ISO 100 ist es im Detail erkennbar, bleibt aber bis ISO 800 auch bei starker Vergrößerung unproblematisch. Da es kaum starke Ausreißer (deutlich verfälschte Pixel) gibt, ähnelt es im Gesamteindruck eher der Körnigkeit analogen Filmmaterials. Ab ISO 3200 beginnt das Rauschen aber, Details zu zerstören und auch den Gesamteindruck im Vollbild zu beeinträchtigen. Je nach persönlicher Pingeligkeit wird man also im Normalfall nur bis ISO 800 oder 1600 gehen wollen.

Die D3200 belichtet sicher und relativ gleichmäßig, neigt nach meinen Erfahrungen am ehesten zu leichter Unterbelichtung.

Der Weißabgleich hat gelegentlich Schwierigkeiten mit Motiven, in denen eine Farbe stark dominiert. So sieht die saftig grüne Buschrosenhecke in meinem Garten auf vollflächigen Testfotos grau aus. Nehme ich etwas mehr Umgebung mit auf, stimmen die Farben wieder. Meistens ist das Verhältnis der Farben aber ausgewogen, und auch Hauttöne werden in der Regel gut wiedergegeben.

Die Auslöseverzögerung ist nicht sehr lang, aber spürbar, jedenfalls für eine DSLR nicht überragend. Meine Kids waren immer schon eine halbe Handbewegung weiter, bis die Kamera sie eingefangen hatte. Im Liveview-Modus wird es ganz ungemütlich, hier vergeht eine gefühlte Ewigkeit bis zum Auslösen - Schnappschüsse sind praktisch unmöglich.

In Serie schießt die D3200 bei Aufnahme in RAW + JPEG etwa 10 Bilder in 3 Sekunden, bevor der interne Zwischenspeicher voll ist und es dann (abhängig von der Speicherkarte) wesentlich langsamer weitergeht. Bei Aufnahme in JPEG (max. Qualität) sind etwa 40 Bilder in 10 Sekunden im Kasten.

Das Kit-Objektiv AF-S DX 18-55 VR ist leicht und kompakt. Es fokussiert zügig, relativ zielstrebig und fast lautlos. Die Abbildungsleistungen sind mittelmäßig. Besonders im Weitwinkelbereich gibt es eine deutliche CA sowie Randunschärfen. Die Verzeichnung ist im Weitwinkel unübersehbar, aber noch akzeptabel (tonnenförmig), im Telebereich recht gering (kissenförmig). Für die JPEG-Ausgabe kann man die Verzeichnung von der Kamera herausrechnen lassen. Der Bildstabilisator leistet unauffällige, aber ordentliche Arbeit und hilft, die mäßige Lichtstärke des Objektivs auszugleichen.

RAWs aus der D3200 (NEF) belegen je nach Bildinhalt und insbesondere Bildrauschen etwa 18-25 MB, JPEGs in höchster Qualität ca. 5-14 MB (im Mittel etwa 8 MB). Nikon hat das NEF-Format offenbar unlängst geändert, so dass RAWs aus der D3200 nur von neuester Software gelesen werden können. Für Photoshop CS ist inzwischen das Plugin CameraRAW in der kompatiblen Version 7.1 erschienen. Nutzer von Photoshop Elements (inkl. der neuesten Version 10) müssen derzeit noch auf Nikons hauseigenes ViewNX2 zur Konvertierung ausweichen. (Übrigens schwillt die Dateigröße der NEFs beim Speichern von Änderungen aus ViewNX2 drastisch an, auf 30-40 MB.)

Für Anwender, die keine RAW-Verarbeitung am Computer durchführen wollen, kann die eingebaute Umwandlungsfunktion nützlich sein.

Der Akku-Typ der D3200 (EN-EL14) entspricht dem der Vorgängerin D3100 und findet sich auch in der D5200, D5100 sowie der P7000er Serie. Er enthält einen Chip, der von der Kamera ausgelesen wird und verhindern soll, dass diese mit Akkus von Fremdherstellern funktioniert. Das finde ich unnötig und ärgerlich. Immerhin gibt es inzwischen dennoch kompatible Fremd-Akkus, die aber aufgrund des technischen Aufwands nicht ganz so günstig sind wie bei anderen Kameratypen.

Das mitgelieferte Ladegerät ist etwas sperrig, wobei man einen Eurostecker-Aufsatz direkt auf dessen Gehäuse steckt. Leider rastet dieser fest ein und ist nur schwierig wieder zu entfernen (z.B. auf Reisen).

Sehr positiv ist dagegen die schnelle Datenübertragung per USB zum Computer, in meinem Fall von einer SanDisk Class 10 SD-Karte mit etwa 30 MB pro Sekunde.

Videobetrieb

Videos aus der D3200 bieten eine ordentliche Farbwiedergabe, wirken aber insbesondere bei 1080p-Auflösung relativ grob und mit 25 Hz Bildrate auch unruhig. Mir persönlich gefallen die 720p-Videos in 50 Hz etwas besser.

Das eingebaute Mikrofon ist eher als Notlösung zu sehen und liefert nur knapp akzeptable Tonqualität mit deutlichem Hintergrundrauschen. Obwohl auf zwei Spuren, wird damit nur in Mono aufgenommen. Für gehobene Ansprüche ist also ein externes Mikrofon Pflicht.

Während Veränderungen der Brennweite geräuschlos möglich sind, erzeugt der Autofokus deutlich hörbare schabende Geräusche. Wann immer möglich, sollte man ihn bei Aufnahmen mit dem internen Mikrofon abschalten.

Insgesamt ist die Videofunktion der D3200 aus meiner Sicht eine nette Dreingabe, für höhere Ansprüche aber weniger geeignet. (Technische Daten Video: max. 1080p AVC mit 25 fps oder 720p AVC mit 50 fps bei jeweils ca. 20-22 Mbps Datenrate; Audio: stereo PCM mit 48 KHz, 1536 Kbps)

Fazit

Die Nikon D3200 ist zweifellos eine sehr gute Einsteiger-DSLR. Wer auf ein Klapp-Display verzichten kann, macht mit ihr auch bei gehobenen Ansprüchen an die Bildqualität keinen Fehler. Erfreulich finde ich, dass die hochgezüchtete Auflösung keine allzu großen Kompromisse beim Rauschverhalten bedeutet.

Angesichts des aktuellen Preisgefüges muss die D3200 aber gegen höherwertige Modelle aus der Vorgängergeneration antreten, denen sie lediglich in der Auflösung etwas voraus ist. Je nach Ansprüchen an die übrigen Eigenschaften ist derzeit die D5100 aus gleichem Hause oder, wenn es nicht unbedingt eine Nikon sein muss, insbesondere die EOS 600D von Canon eine bessere Wahl.

Für sich genommen liefert die Kamera bis auf wenige kleinere Defizite eine rundum gelungene Vorstellung ab. Daher gebe ich insgesamt vier Sterne ****.
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211 von 239 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon D3200 mit 24,2 Megapixeln, 2. Juli 2012
Von 
H. Gardner - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Als ich die näheren Angaben zur Nikon D3200 las, dachte ich nur: Satte 24,2 Megapixel mit dem neu entwickelten APS-C Bildsensor? Und auch noch der EXPEED-3-Bildverarbeitungsprozessor aus dem Nikon-Flaggschiff DSLR D4? Eine wahrhaft starke Ausstattung!

Nach dem Auspacken stellte ich zunächst fest, dass die Spiegelreflexkamera mit ihren 510 Gramm recht zierlich ist und ergonomisch gut in der Hand liegt. Die ersten Schritte zur Inbetriebnahme sahen dann bei mir folgendermaßen aus: Schnell vor dem Lesen des Handbuchs das mitgelieferte Nikkor AF-S 18-105 G ED VR eingerastet, die Batterie eingelegt, eine SDHC-Speicherkarte eingeschoben, Sprache, Datum und Zeit eingetippt, Stellrad auf AUTO eingestellt und das erste Bild geschossen! Im direkten Vergleich mit einer Nikon D90 bei gleicher ISO-, Blenden- und Zeit-Einstellung. Das Ergebnis auf dem PC-Bildschirm war überwältigend. Statt 4288 Pixel leuchteten mir 6016 Pixel entgegen. Ein 40% größeres Bild! Zusätzlich hat mich auch noch die enorm hohe Bildschärfe überrascht. Details, die ich früher an dem fotografierten Objekt noch nie wahrgenommen hatte, kamen zutage. So wie bei einer Makro-Aufnahme. Und das bei 4m Abstand! Nun hatte ich aufgrund der Diskussion über hohe Megapixel durchaus ein Farbrauschen erwartet. Nichts da - das Foto war absolut fehlerfrei und nicht verrauscht. Die Lichtverhältnisse waren jedoch auch optimal. Für ISO-Werte ab 800 ist zwar bei den Expertenchecks in den Testlaboren ein Bildrauschen nachgewiesen worden, aber wenn man sich etwas mehr mit dem Hobby Fotografie beschäftigt, kann man durch längere Belichtungszeiten, unterstützt durch den Bildstabilisator oder noch besser durch ein Stativ, dem entgegenwirken. Aber Aufnahmen in schwachen Lichtverhältnissen sind eh ein besonderes Thema. Hier jedoch überwiegt die Freude über gelungene Fotos. Und die sind ausgedruckt einen halben Meter groß.

Um meine subjektiven Angaben zu kontrollieren, habe ich noch Fotos mit dem Siemensstern gemacht. Die enorme Bildschärfe und der Detailreichtum blieben unverändert sehr gut. Dieses Ergebnis änderte sich auch nicht bei meinen Sportaufnahmen. Die Objekte bewegen sich bis zu 70 km/h schnell. Sowohl der ausreichende 11 Messfelder führende Autofokus der Nikon D3200, unterstützt durch die verbesserte Motiverkennung, wie auch der "Silent Wave"-Motor des Nikkor AF-S 18-105 G ED VR hatten im Zusammenspiel keinerlei Probleme mit dieser Schnelligkeit. Die 4 Fotos pro Sekunde zeigen einen sehr schönen Bewegungsablauf der Objekte und zudem ist jedes fliegende Sandkörnchen zu erkennen. Hier brilliert die schnelle und leistungsstarke Bildverarbeitungsengine EXPEED 3 mit einem wunderbaren Ergebnis. Um jedoch diese hohe Geschwindigkeit zu erreichen, setze ich immer SDHC-Speicherkarten der Kategorie 10 ein, um zu gewährleisten, dass die Nikon D3200 ihre Serienbilder schnell genug über den internen Bus übertragen kann.

Technische Angaben und Labortests gibt es in aussagefähiger Form genügend im Internet, darum spare ich sie mir an dieser Stelle. Trotzdem möchte ich noch auf den hohen ISO-Empfindlichkeitsbereich von 100 bis 6400 hinweisen, der bis zu 12800 erhöht werden kann. Und das Display von 7,5 cm in der Diagonalen ist bemerkenswert groß.

Moderne DSLR können erfahrungsgemäß filmen. Mit der Nikon D3200 sind diesbezüglich Full-HD-Videofilme mit einer Bildrate von 30p, 25p und 24p möglich. Hierbei schärft der Autofokus kontinuierlich. Allerdings ist der "Silent Wave"-Motor beim Abspielen zu hören. Hier ist dann wohl der Anschluss eines externen Mikrofons besser.

Weitere moderne technische Features sind der Anschluss für einen GPS-Tracker, sowie die Möglichkeit über einen optionalen Funkadapter Daten an ein Smartphone oder einen Tablet-Computer zu übertragen bzw. die Nikon D3200 darüber auszulösen.

Aber auch der neue "Guide"-Modus ist erwähnenswert. Über das Funktionswählrad kann der Guide eingestellt werden. Im Display erscheinen dann die Modi "Fotogr.", "Anzeigen/löschen", "System". Hier wird in wenigen einfachen Schritten eine erstaunliche Hilfeleistung angeboten. Anhand von Beispielbildern stellt sich z. B. die Kamera automatisch ein. Oder man führt die vorgeschlagenen Anweisungen aus, dann sollten eigentlich auch alle Fotos exzellent werden. Selbst für Fortgeschrittene ist etwas dabei, wie z.B. unscharfer Hintergrund, Bewegung einfrieren, etc.

Abschließend möchte ich noch etwas zu dem Set-Objektiv Nikon AF-S Nikkor 3.5-5.6/18-105 mm VR DX G ED sagen. Es ist ein leichtes, aber leistungsstarkes Reise-Zoom-Objektiv, das für die allermeisten Fotomotive ausreicht und direkt auf den APS-C-Bildsensor abgestimmt ist. Das Objektiv besitzt einen treffsicheren Ultraschallmotor sowie einen integrierten Bildstabilisator. Auf das Kleinbildformat umgerechnet liegt der Abbildungsmaßstab bei 27-158 mm. Mich hat dieses Set-Objektiv vollständig überzeugt.

Fazit: Die 24,2 Megapixel-Auflösung ist einmalig in dieser Kamera-Klasse und gefällt mir ausgesprochen gut. Die enorme Schärfe ist bemerkenswert. Die Bedienung ist einfach, sinnentsprechend und wird durch den Guide unterstützt. Die Ausstattung geht über das Gewohnte in dieser Klasse weit hinaus. Das Nikkor-Objektiv des Sets liefert brillante Fotos und reicht für jedweden Anlass aus. Wer jedoch Freude an Teleaufnahmen hat, dem stehen viele Objektive, auch anderer Hersteller, zur Verfügung. Alles in Allem ist dies ein Set, das man gerne bei sich hat.
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180 von 208 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hohe Auflösung, wenig Rauschen, 8. Mai 2012
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Obwohl Nikon mit der D3200 auf Fotografie-Einsteiger abzielt, sollte man im Kopf behalten, dass die technischen Entwicklungen bei Kameras so schnell von statten gehen, dass die Bildqualität deutlich besser ist als alles, was sich professionelle Fotografen vor ein paar Jahren noch erträumt haben. Vor 2012 gab es nur eine Nikon-Kamera (die D3X mit 24.5 Megapixeln), die einen Sensor hatte, der mit der 24 Megapixel-Auflösung der D3200 vergleichbar wäre.

MEGAPIXEL VERSUS RAUSCHEN:
Die Zahl der Megapixel ist nicht alles. Es gibt viele Diskussionen darüber, ob extrem hohe Megapixel tatsächlich Verbesserungen der Bildqualität zeigen, denn je mehr Pixel in einen Sensor gepackt werden, desto kleiner müssen die Pixel sein. Theoretisch sind kleinere Pixel vulnerabler für Rauschen, weshalb ich neugierig auf die Leistung der D3200 war. Ich habe die D3200 gegen die Nikon D5000 meines Freundes getestet, welche 12 Megapixel hat. Doch sogar bei der doppelten Zahl der Pixel wies die D3200 keinerlei Probleme mit Bildrauschen auf. Tatsächlich zeigte die D3200 eine deutlich bessere Leistung bezüglich Rauschen als die D5000 - und dies bei allen ISO-Empfindlichkeiten. Die Bildqualität ist im Vergleich wirklich beeindruckend, so dass Bedenken bezüglich dieses Themas ziemlich übertrieben scheinen.

Was mir beim Sensor aufgefallen ist: Wenn man ein extrem unterbelichtetes Bild aufnimmt und die Belichtung bei der Nachverarbeitung aufhellt, kann man ein horizontales Banding erkennen. In den normalen Bildern konnte ich bisher kein Banding sehen, aber dies schwächt ein wenig mein Vertrauen in den Sensor.

VIDEO:
Das Auftauchen video-fähiger SLRs war und ist eine fantastische Entwicklung für Filmmacher, die sich nun die qualitativ hochwertigen Objektive, die für SLRs verfügbar sind, zu Nutze machen können. Und die Videoqualität der D3200 ist wirklich fantastisch! Die Farbe, der Kontrast und die Klarheit sind hervorragend. Es gibt hier Optionen, in full HD-Qualität mit 24, 25 oder 30 fps aufzunehmen; man kann ein externes Stereo-Mikrofon anschließen; die Kamera erlaubt eine manuelle bzw. eine automatische Anpassung von Tonaufnahmen; sie hat eine extra Taste für Videoaufnahmen, die sich gleich neben dem Auslöser befindet. Neben dem manuellen Fokus gibt es noch zwei Autofokus-Varianten, die während des Aufnehmens möglich sind: eine, bei der kontinuierlich der Fokus aktualisiert wird, und einer anderen, die ein Re-Fokussieren nur dann erlaubt, wenn man den Auslöser halb drückt.

Eine mögliche Schwäche der Video-Fähigkeit ist, dass es keine Kopfhörerbuchse gibt, die es ermöglicht, den Ton bei der Videoaufnahme zu überwachen.

BENUTZERFREUNDLICHKEIT:
Die D3200 ist extrem leicht und hat eine sehr praktische Größe, wodurch sie bequem zu halten ist. Mit einigen wenigen Ausnahmen sind die Platzierung der Tasten und die Menüeinträge sehr gut durchdacht. Die Ausnahmen sind die Position des AF-Hilfslichts, welches sich (wie bei anderen Nikon-Kameras) sehr nah am Objektiv befindet, wodurch ein Objektiv mit größerem Durchmesser das Licht blockieren kann, das man braucht, um auf einen Gegenstand etc. fokussieren zu können. Ein anderes Problem, das ich sehr häufig habe, ist, dass ich aus Versehen den Fokuspunkt ändere, weil ich an den Multifunktionswähler komme. Auch dies ist ein Problem, dass bei vielen Nikon-Modellen und nicht nur bei der D3200 auftritt.

KOMPATIBILITÄT DES ROHDATENFORMATS:
Falls Sie Ihre Bilder im Rohdatenformat speichern wollen, sollten Sie daran denken, dass die Rohdaten, die die D3200 produziert, aktuell (Mai 2012) NICHT von Adobe Lightroom unterstützt werden! Adobe hat angekündigt, dass das bevorstehende Update zu Version 4.1 dies unterstützen wird, aber wenn Sie Lightroom 3 oder ältere Versionen benutzen, müssen Sie den kostenlosen Adobe DNG-Konvertierer verwenden, um die Daten in einem Format zu erhalten, das Sie benutzen können. Das Selbe gilt für Photoshop CS6.

WAS SIE VIELLEICHT VERMISSEN KÖNNTEN:
1. Falls Sie die D3200 mit einem 18-55mm Kit-Objektiv kaufen, möchten Sie womöglich sehr bald ein neues Objektiv kaufen. Das 18-55-Objektiv hat eine gute Optik, aber es ist ein Weitwinkelobjektiv, so dass es die Nasen von Personen sehr groß aussehen lässt. Es dauert zudem sehr lang, bis die Kamera fokussiert. Falls Sie auf Detail zoomen, brauchen Sie ein Objektiv, das über 50 mm geht. Falls Sie Objektive für die D3200 kaufen wollen, sollten Sie darauf achten, dass sie nur vollständig kompatibel mit AF-I- und AF-S-Objektiven ist. Sie können auch andere Objektive kaufen, aber der Auto-Fokus wird dann nicht funktionieren.

2. Die D3200 ist zudem inkompatibel mit Nikon's Creative Lighting System (CLS), um Off-Kamera-Blitzgeräte zu kontrollieren.

3. Anders als bei Higher-End-Nikons gibt es bei der D3200 keinen Intervall-Aufnahmemodus zum Erzeugen von Zeitraffer-Videos.

4. Die D3200 hat einen DX-Sensor, so dass Sie sich letztendlich vielleicht nach einer Vollformatkamera und den passenden Objektiven sehnen, obwohl dies kostenmäßig schwer zu rechtfertigen ist, weil die Bildqualität, die man mit dem DX-Format erhält, so gut ist.

ZUBEHÖR, DAS SIE FÜR DIE D3200 BRAUCHEN WERDEN:
1. Eine SD-Karte (SDXC, SDHC oder SD): Ich empfehle eine Klasse 10 oder schneller, um die hochaufgelösten Bilder schneller speichern zu können.

2. Einen UV-Filter: Sie brauchen diesen bei digitalen DLRs nicht, um Dunst zu reduzieren (wie bei Film-SLRs), sondern ein UV-Filter ist sehr nützlich, um Ihr Objektiv vor Staub und Kratzern zu schützen. Falls Sie diese Kamera mit einem 18-55-Kit-Objektiv kaufen, brauchen Sie einen UV-Filter mit einem Durchmesser von 52 mm. Wichtig: vor allem billigere UV-Filter können Dunst leicht erhöhen.

3. Einen Schutz für das LCD-Display.

4. Einen zusätzlichen Akku, falls Sie viel aufnehmen wollen und zwischendurch den Akku nicht aufladen können.

UPDATE VOM 11.06.2012:
DxOMark haben den Sensor der D3200 als den 9t-besten Sensor einer Kamera auf dem Markt bewertet, basierend auf einem Score, der Messungen des Dynamikumfangs, der Farbtiefe und hohe ISO-Leistung kombiniert. Das Erstaunliche ist, dass die D3200 den 9. Platz mit dem Sensor der neuesten Canon-Vollformat-Kamera teilt, der 5D Mark III. Die Sensoren, die höher scoren, sind fast alle Vollformat- bzw. Mittelformat-Sensoren. Unter den APS-C-Format-Sensoren steht die D3200 auf einem hervorragenden zweiten Platz, direkt hinter der Pentax K-5.
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33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle handliche Reise- und Einstiegskamera, 24. April 2013
NIKON D3200 ist eine tolle handliche Reise- und Einstiegskamera z.B. im Kit mit dem überdurschnittlichen Nikon 18-105mm 3.5-5.6 VR Objektiv als Kit-Linse.

VORWORT:
Zunächst einmal etwas zu meinen Hintergrund hinsichtlich meiner Erfahrung mit Nikons DSLRs. Ich hatte schon bereits folgende Kameras von Nikon: D40, D50, D90, D300 und habe derzeit noch zu meiner tollen D3200 die Vollformat D700 (Im übrigen Erfahrung auch mit ca. 20 Nikon-, 10 Sigma-, 5 Tamron- und 2 Tokinaobjektiven). Daher bin ich was DSLRs angeht nicht ganz unerfahren und möchte nur in knappen Worten kundtun weshalb die D3200 nun endlich in meine Augen nach zahllosen teils sinnfreien Iterationen der D40 (D40x, D60, D3000, D3100) nun der würdiger Nachfolger meiner heißgeliebten D40 als Reisekammera ist.

HAUPTGRÜNDE:
Die Hauptgründe gerade für den auf Bildqualität und wirklichen nützlichen Features fixierten Einsteiger/Amatuer für die D3200 (auch gegenüber den zahlreichen Konkurenzprodukten) sind in meinen Augen folgende:

+ LCD Monitor: 3 Zoll und nun endlich, endlich mit den notwendigen ca. 921.000 Bildpunkten bei dieser LCD-Diagonalen!

+ interne automatische chromatische Aberrationen Korrektur (und zwar für alle Objektivfirmen!) bei JPG Fotos

+ interne automatische Verzeichnungskorrektur (vermutlich nur für die aktuellen Nikon G und (D) Objektive) bei JPG Fotos

+ Brennweiten abhängige ISO-Automatik !!! (Der ISO wird erst der Daumenregel (x APSC-Cropfaktor) nach, dann automatisch hochgeschraubt wenn die Belichtungszeit 1/Brennweite x APSC-Cropfaktor zutrifft um das Handverwackeln zu reduzieren!!!) sehr, sehr praktisch für 90% aller Aufnahmen mit Zoom-Objektiven!

+ Nun endlich auch eine recht akzeptable Rauscharmut bei ISO3200 und erst recht in Kombination mit z.B. 6MegaPixeln (Viele werden Fragen was das hier von meiner Seite denn soll! Hier wird mit 6 MegaPixeln bei einer 24Megapixel Kamera argumentiert. –Gegenfrage- Habe ich den heute überhaupt eine Wahl bei dem Megapixelwahn der Kamerahersteller und gibt es denn auch geeignete Kit-Objektive die 24 Megapixel sinnvoll auflösen können? Bis dato lautet die Antwort eher nein!

Infos für Fortgeschrittene:
+ zur Brennweiten abhängigen ISO-Automatik (wäre diese perfekt bzw. etwas besser implementiert wenn VR-Abhängigkeit wie bei der D7100/D600/D800 in Form von [ISO-Automatisch->-2EVs (kürzere Zeit) optional wählbar wäre). Vielleicht per Firmwareupdate oder in der D3300 dann der Fall? Derzeit ist das nicht möglich bzw. noch nicht freigeschaltet.

+ Expeed 3 Prozessor soll tatsächlich eine erhöhte Fokussiergeschwindigkeit und -genauigkeit zu folge haben. Habe ich noch nicht ausreichend geprüft, könnte aber nicht schaden und fühlt sich stichprobenartig auch so an.

WÜNSCHE für die D3300:
+ Gut implementiertes (nicht externes!) WLAN und GPS welches batterieschonend, zuverlässig und unumständlich abschaltbar ist. (Vielleicht auch per Hardwarebutton?)
+ (kleine Nachbesserung hinsichtlich der erwähnten Brennweiten abhängigen ISO-Automatik mit der Erweiterung der optionalen kürzeren/längeren Einstellung auf -3EV/+3EV)
+ Klar, bessere ISO-Rauscharmut ist immer spitze!
+ automatische Vignettierungskorrektur!
+ 39-Punkt-Autofokus mit 9 Kreuzsensoren aus der D7000 (vor allem, nicht mehr permanent im Sucher sichtbare Fokusfelder, für einen klaren Durchblick)

FAZIT:
Ich kann mir vorstellen, dass die aufgezählten in meinen Augen wirklich sinnvollen Features nicht von allen Einsteigern sofort verstanden werden können, aber ich möchte explizit auf diese hiermit verweisen, weil diese für den Alltagsbetrieb einen unglaublichen und deutlich spürbaren Fortschritt/Mehrwert bergen der viele Konkurrenzprodukte aber auch Produkte aus dem Hause Nikon selbst bis dato sehr deutlich in den Schatten stellen.

Ich wünsch allen sehr viel Spaß mir der D3200 und diesen für die aller Voraussicht nach kommenden 5 bis 7 Jahre. (Zumindest bis zum Zeitpunkt, dass ein würdiger Nachfolger erscheint, oder auch schon früher eines möglichen Upgrades wegen, zur z.B. der D71xx, D4xx, zum Vollformat? oder eben auch eines guten Konkurrenzproduktes]).
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super für den DSLR Einsteiger, 19. Januar 2014
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Meine Rezension bezieht sich auf die Variante mit Double Zoom Kit inkl. AF-S DX 18-55VR + 55-200VR Objektiv

Als DSLR Einsteiger und mit wenig Hintergrundwissen habe ich mich mutig für dieses Modell entschieden.
Vorab .......ich bereue nichts.

Der Guide Modus der Kamera führt einen in das Basiswissen der Fotografie, es werden Fachbegriffe und Fotografietechniken relativ leicht verständlich erklärt ohne das man alle 2 Minuten das Gefühl hat überfordert zu sein.
Nach einigem Probieren kommen da für den Normal User schon brauchbare Ergebnisse heraus.
Auch der Automatikmodus der Kamera macht brilliante Bilder , wie ich finde.

Die Kamera überzeugt mich voll und ganz , ich würde sie wieder kaufen
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Kamera für Einsteiger, 31. August 2012
Von 
Jo Man (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich habe mir schon immer eine SLR-Kamera gewünscht. Bisher habe ich immer sehr gute Erfahrungen mit den Digitalkameras von Nikon gemacht. Ich habe die S8100 und S9200. Da lag es für mich auf der Hand auch eine Nikon als SLR Kamera zu bestellen. Meine Wahl fiel auf die Nikon D3200 SLR-Digitalkamera.

Ich muss sagen, ich bin außerordentlich zufrieden. Bisher hatte ich noch keine nennenswerten Erfahrungen in der digitalen Fotografie mit Spiegelreflex-Kameras. Die Handhabung ist sehr einfach und man kann auch mit wenig Vorwissen schöne Bilder machen.

In anderen Rezensionen wurde ausführlich auf die technischen Möglichkeiten, die diese Kamera bietet eingegangen. Ich schließe mich der Darstellung der Anderen voll und ganz an. Ich möchte hier den Fokus auf die eigentliche Nutzung als absoluter Neuling im Bereich der SLR-Kameras eingehen.

Da ich ja schon mit „normalen“ Digitalkameras von Nikon meine Erfahrungen sammeln konnte, erschloss sich mir die Handhabung der D3200 sofort in einigen Teilen. Im Automatik-Modus konnte ich direkt und ohne Probleme losfotografieren. Die anderen Möglichkeiten, die die Kamera bietet, habe ich mir erst anlesen müssen.

Eine wunderbare Hilfe ist das mitgelieferte Kompakthandbuch. Dort ist in einfachen Mitteln und bildlicher Darstellung kurz und präzise erklärt, wie die einzelnen Einstellungen vorzunehmen sind und wann man sie am besten gebrauchen kann.
Die D3200 hat ein Funktionswählrad, wo schon einige Programmeinstellungen zu finden sind. Die Programme sind: Automatik, Automatik (Blitz aus), Portrait, Landschaft, Kinder, Sport, Nahaufnahme, Nachtportrait, Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuelle Belichtungssteuerung und GUIDE-Modus.

Ich muss sagen, dass man trotz der voreingestellten Programme noch Veränderungen in den Einstellungen in den jeweiligen Programmen machen kann. Das gefällt mir sehr gut.

Der GUIDE-Modus ist gerade für Anfänger ein tolles Programm. Man kann aber auch da wählen, ob man Anfänger oder Fortgeschrittener ist. Über dieses Programm kann man wählen, was man einstellen möchte, z. B. Fotografieren, dann Nahaufnahmen. Es wird kurz erklärt was man damit am Besten fotografiert und wenn man die Einstellung auswählt, stellt sich die Kamera von alleine richtig ein. Man muss nichts weiter mehr machen, als den Bildausschnitt wählen und auf den Auslöser drücken.

Besonders gut gefällt mir, dass die Kamera mit dem Objektiv AF-S DX 18-105 VR mitgeliefert wird. Ich finde, dass Nikon hier ein optimales Klasse-Paket geschnürt hat. Es ist für Anfänger bestens geeignet. Es ist ein Allround-Objektiv mit dem man sowohl schöne Landschaftsaufnahmen, Urlaubsschnappschüsse sowie kunstvoll arrangierte Makroaufnahmen machen kann. Man kann den Bildausschnitt wunderbar ran holen. Der Zoom entspricht bei „normalen“ Digitalkameras ungefähr einem 12-fachen optischen Zoom. Durch dieses Objektiv ist man von Anfang an gut ausgestattet und kann lange Zeit ohne zusätzliches Objektiv auskommen. Wenn man denn dann doch mal bessere Ergebnisse erzielen möchte, kann man sich andere Objektive zulegen, wie z. B. wenn man im Makrobereich näher ran möchte.

Überrascht war ich von der sehr geringen Verschlusszeit, besonders im Automatik-Modus. Ebenfalls im Sport-Modus profitiert man davon. Die Bilder werden hier gestochen scharf und man kann die Bewegung wunderbar einfangen.

Die Kamera liegt gut in der Hand. Mit 950 g (incl. Objektiv) ist sie nicht schwer, auch wenn man sie, z. B. im Urlaub den ganzen Tag durch die Gegend trägt. Die Verarbeitung ist, wie gewohnt von Nikon, erstklassig.

Bei der Kamera kann man traditionell mit dem Sucher fotografieren, oder mit der Live-View-Anzeige, wie man es bei „normalen“ Digitalkameras gewohnt ist.

Die D3200 verfügt auch über eine Videofunktion. Diese funktioniert nur mit Live-View-Anzeige. Die Ergebnisse sind gut. Allerdings mache ich mit der Kamera hauptsächlich Fotos.

Anbei ist auch die Fotosoftware ViewNX2. Diese eignet sich, um Fotos von der Kamera auf den PC zu übertragen, wie auch zu bearbeiten. Klasse finde ich, dass man auch Bilder verschiedener Kameras transferieren kann und diese dann in jeweils andere Ordner platzieren kann. Es ist ein Klasse Tool, welches dieses Paket optimal abrundet.

Fazit:
Die Nikon D3200 SLR-Digitalkamera ist eine klasse Einsteigerkamera. Sie bietet alles was man als Einsteiger braucht.

Das AF-S DX 18-105 Objektiv, das eine besondere Beigabe für den niedrigen Preis der Kamera darstellt. Prima Nikon!

Verschiedene voreingestellte Programme, die ein einfaches Fotografieren möglich machen.

Der GUIDE-Modus, der speziell für Einsteiger geeignet ist.

Die Verarbeitung von Nikon ist wie gewohnt erstklassig.

Ich kann für die Nikon D3200 SLR-Digitalkamera eine klare Kaufempfehlung geben. Sie ist ihr Geld alle Mal wert.

Ich hoffe ihnen bei ihrer Kaufentscheidung geholfen zu haben.
Sollten Sie noch Fragen haben, dann werde ich mich bemühen sie zu beantworten. Schreiben Sie mir doch einfach einen Kommentar.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für 280 EUR unschlagbar, 15. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe diesen Body über Amazon Warehouse Deals erworben für 280 EUR. Es ist meine vierte Nikon und gesellt sich zu meiner etwas professionelleren D300.

Warum habe ich sie gekauft? Im letzten Urlaub mit der D300 ist mir aufgefallen, dass diese mehr im Tresor als im Einsatz war. Die D3200 soll den Job des Zweit- Bodys einnehmen, wobei die meisten meiner Objektive auch auf ihr passen. Lediglich mein Rokinon Fisheye und das Nikon 85mm mit Schraubenantrieb für den Fokus gehen natürlich nicht.

Was fotografiere ich? Im Urlaub alles mögliche, zuhause meistens Familie, wobei die Zeit für ordentliches Licht- Setup nicht ausreicht und ich daher mit dem vorhandenen Licht zurecht kommen muss. D.h. die Kamera muss eine gewisse Lichtstärke aufweisen.

Welche Objektive nutze ich an der Kamera? Das ist ein wichtiger Punkt, denn man wird nur mit sehr hochwertigen Objektiven die volle Leistung der Kamera nutzen können. Ideal sind Festbrennweiten (35mm 1.8 oder 50mm 1.4), diese haben zusätzlich den Vorteil (wenn das Motiv die geringe Schärfentiefe erlaubt) dass weit offen viel Licht am Sensor ankommt und die Kamera im niedrigeren ISO Bereich gehalten werden kann. Ab ISO 1000 ist bei der D3200 ein merkliches Rauschen in den Bildern vorhanden.

Wie fotografiere ich? Ausschliesslich im Raw Modus, d.h. sämtliche "bildverbessernde" Funktionen in der Kamera sind ausgeschaltet, keine Rauschunterdrückung, nichts - das Bild wird am Mac mit Lightroom "entwickelt". Für die D3200 als auch die D300 sind jeweils eigene Presets mit spezieller Schärfe und Rauschunterdrückungseinstellung hinterlegt.

Pro & Con:

+ Sehr klein und sehr leicht, passt in den kleinsten Colt von Lowe Pro
+ 24 Megapixel - ohne das passende Objektiv (s.o.) eher ein Marketing Gag
+ Großes, scharfes, helles Display
+ Fühlt sich recht hochwertig an, Taster und Drehräder geben eine gute Haptik
+ Speichern von RAW Bildern geht einigermassen flott, obwohl nur eine 10EUR 8GB SD Karte in der Kamera ist.
+ Sehr schöne Bilder bei niedrigen ISO mit hohem Kontrast an Festbrennweiten - für das Geld definitiv wunderbar.

- zunehmender "Kontrastverlust" & rauscht ab ISO 1000 (logischerweise, zaubern kann Nikon auch nicht, es ist halt keine FX Kamera und hat viele Pixel noch dazu) - damit kann man aber umgehen, wenn man in RAW speichert und mit z.B. Lightroom ein wenig zaubert.
- Autofokus im Videomodus zumindest an meinem 35mm 1.8G relativ hektisch
- Ziemlich viele Funktionen in Menü's abgebildet. Ich vermisse wenigstens die Möglichkeit, den AF Modus auf eine der Tasten legen zu können. Scheint aber so Mode zu sein bei Nikon.

Für den Preis, bei dem ich zugeschlagen habe, uneingeschränkt empfehlbar. In Verbindung mit einem 35mm 1.8G von Nikon (ca. 170 EUR) ein lichtstarkes Gespann mit hoher Schärfe - macht Spaß !

PS: Wunder darf man nicht erwarten von der Kamera. Was hat z.B. eine D300, D700, D4 etc. was die D3200 nicht hat?
- Besseres Autofokus Modul, schneller vor allem
- Ausgewogenere Belichtungsmessung
- Antrieb und Metering (d.h. Kamera- Belichtungsmessung) für so ziemlich alles, was auf Nikon's passt
- Geringeres Rauschen (weniger Pixel pro Quadratzentimeter Sensorfläche) und höhere Dynamik/ Schärfe/ Kontrast
- Bessere Abdichtung gegen Nässe, dafür aber auch mehr Gewicht
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Einstieg eine Einstiegs-SLR, 30. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Guten Tach,

ich bin absoluter Neuling, was das fotografieren mit Spiegelreflexkameras angeht. Bisher habe ich meine Urlaubsfotos, Familienfeste, etc mit einer ganz normalen Digitalkamera aufgenommen. Die Bilder waren auch nicht schlecht, aber dazu kommen wir noch.
Ich hatte auch andere Modelle, vor allem von Sonys SLT Reihe im Auge, allerdings haben wir in der Familie schon eine Nikon. So konnte ich das Modell vorher auch schon testen.

Jetzt mal ein paar Eindrücke.

Lieferumfang und Ausstattung:

Geliefert wird die D3200 mit einem 18-55mm Nikon DX Objektiv. Da es sich um ein Kit-Objektiv handelt, darf man anscheinend nicht zuviel erwarte. Ich persönlich, absoluter Anfänger, halte es aber für sehr brauchbar. Zu dem ganzen Paket wird auch Software mitgegeben. Diese dient ausschließlich dazu, die Bilder der SD-Karte auf dem PC zu übertragen und um Ordnung rein zubringen. So mein Eindruck.
USB Kabel, Mini-HDMI Kabel gehören selbstverständlich auch dazu, sowie Ladestation und Akku.

Erste Eindrücke:

Als erste den Akku etwas geladen, SD-Karte rein und los ging es. Die Bilder sind allesamt sehr scharf und zeigen wunderbare Farben. Absolut kein Vergleich zu meiner Digitalkamera. Durch den GUIDE-Modus hat man auch keinen kinderleichten Einstieg. Verschiedene Aufnahmesituationen werden automatisch für den Benutzer eingestellt. Ich persönlich habe dadurch auch verstanden, was die verschiedenen Werte bedeuten, bzw. wie sie sich auswirken.

Es gibt auch einen Automatikmodus. ich persönlich versuche soviel wie möglich das Bild selbst zu beeinflussen. Der Autofokus arbeitet sehr schnell. Natürlich kann ich das fokussieren auch manuell übernehmen aber bisher kein bedarf.

Tiefenunschärfe und Makro Aufnahmen klappen selbst mit dem Kit Objektiv. Das macht auch besonders viel Spaß. Wenn man erstmal diese ganzen Werte wie Belichtungszeit, Blende, etc drauf hat, gehts auch kinderleicht.
Wie mit jedem neuen technischen Produkt wird auch hier einige Zeit gebraucht, um hinter alle Informationen zu kommen. Am Anfang heißt es "ausprobieren bis der Akku leer ist".

Fazit:
Für den Einstieg in die Digitale Spiegelreflex Welt eine absolute Kaufempfehlung. Sicherlich wird auch ein weiteres Objektiv dazu kommen, sehe aber im Moment noch keinen Nutzen in einem weiteren, teureren Objektiv.
Ich für meinen teil kann sagen, dass ich ein neues Hobby habe :)
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41 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut für eine Einsteiger DSLR, nur das Kit-Objektiv passt nicht so ganz.., 14. Mai 2012
Von 
Matthias Proske "Freier Journalist | ValueTec... (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Nikon D3200 repräsentiert Nikons neusten Spross aus der Einsteigerserei, wenn auch der Preis schon eher in Richtung der D5100 tendiert und damit zur gehobenen Einsteigerklasse. Das Kit aus Nikon D3200 sowie dem AF-S DX 18-55mm VR Kit-Objektiv fällt beim übrigen Zubehör eher minimalistisch aus:

- Kurzanleitung und Handbuch (auf CD)
- Software: ViewNX2
- USB-Kabel (UC-E17); A/V-Kabel (EG-CP14)
- Akkuladegerät (MH-24) + Akku (EN-EL14)
- Trageriemen (AN-DC3)
- Zubehörschuhabdeckung (BS-1) - montiert
- Gehäusedeckel (BF-1B) - montiert
- Okularabdeckung (DK-5)

Das aller Notwendigste sowie ein paar Extras (Software, A/V-Kabel) liegen mit dabei. Warum man kein zeitgemäßes miniHDMI-HDMI Kabel für den Anschluss an den HDTV beilegt bleibt schleierhaft.

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Funktionen:

Mit dabei ist der so genannte GUIDE-Modus. Dieser ermöglicht es auch DSLR-Neulingen sich schnell mit den vielen Funktionen einer modernen Spiegelreflexkamera zurecht zu finden. Besonders interessant fand ich den Modus für fortgeschrittene Hobby-Fotografen. Im ersten Schritt wählt man den gewünschten Effekt - also beispielsweise eine geringe Tiefenschärfe, eingefrorene Bewegungen oder ähnliches. Im Folgenden leitet die Nikon D3200 durch die dafür notwendigen Einstellungen und gibt kurze Erklärungstexte dazu ab. Sehr intuitiv und mit hohem Lernfaktor!

Serienbildaufnahmen schafft die D3200 mit beachtlichen vier Bildern je Sekunde. Im Falle von RAW-Bildern hält sie dieses Tempo für immerhin zehn Bilder durch. Andere Kameras im gleichen Preisbereich schaffen oft nur fünf bis acht Bilder "ungebremst" und diese nicht selten mit weniger als drei Bildern je Sekunde. Danach limitiert lediglich die Geschwindigkeit der verbauten Speicherkarte. Die von mir genutzte Lexar Professional 600x 32 GB schafft es auf immerhin grob 40 MB/s und damit etwa zwei RAW-Bildern in der Sekunde!

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Fotoqualitäten:

Bereits bei viel Umgebungslicht bestätigt sich die Befürchtung, dass das 18-55 mm Kit-Objektiv dem hochauflösenden 24 MP Sensor nicht gewachsen ist. Besonders an feinen Strukturen (geflochtene Seile, Holzmaserung, etc.) lässt sich ein deutlicher Schärfegewinn bei der Nutzung meines AF-S NIKKOR 50mm f/1.8 G feststellen, die Bilder des 18-55 mm wirken dem gegenüber beinahe als wären sie minimal falsch fokussiert worden.

In Gegenlichtsituationen leisten beide Objektive mittelmäßige bis gute Arbeit, wenn auch das 50mm f/1.8 G dank der mitgelieferten Streu-/Gegenlichtblende einen höheren Kontrast liefert und weniger mit Reflextionen zu kämpfen hat. Auch neigen harte Kontrastkanten weniger stark zum violetten "ausbrennen". Um anderen Effekten, vor allem der Chromatischen Aberration vorzubeugen, wurde die Lichtquelle in der Bildmitte postiert.

Das Bildrauschen bleibt bis ISO 800 auf einem kaum wahrnehmbaren Level, lediglich in der 100%-Ansicht lassen sich am PC entsprechende Artefakte bemerken. Dies liegt vor allem an der, für Nikon DSLR-Kameras typischen, feinen "Körnung" des Bildrauschens. Viele Kameras der Mitbewerber neigen zu einem eher "grobkörnigen" Rauschen und endrauschen dementsprechend flächig bei Nutzung der kamerainternen Filter. Auch das Farbrauschen mindert die Nikon D3200 sehr effektiv, in den RAW-Bildern zeigt es sich bereits ab ISO 100, lässt sich aber bis ISO 3200 problemlos heraus filtern.

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Der Videomodus:

Der Videomodus kann ebenfalls überzeugen. Die Bildqualität in FullHD sieht gut aus, lediglich der "Rolling-Shutter"-Effekt ist leider sehr ausgeprägt. Positiv bleibt zu berichten, dass sich auch ein externes Mikrofon anschließen sowie manuell einstellen (Audio-Level) lässt. Hier kommen auch ambitionierte Filmer auf ihre Kosten. Werfen wir einen Blick auf die Bildqualität, spielt auch hier das Objektiv eine große Rolle.

Wer einen schönen Tiefenschärfe-Effekt erreichen möchte oder plant manuell zu fokussieren - was angesichts der sehr ruckartigen Autofokus (AF) der Nikon D3200 zu empfehlen ist - sollte besser Abstand vom 18-55mm Kit-Objektiv nehmen. Mit dem ebenfalls sehr günstigen AF-S Nikkor 50mm f/1.8 G gelingen hingegen sehr weiche Fahrten durch die Schärfeebenen.

Das Bildrauschen hat sich im Videomodus bei der Nikon D3200 leider als kleines Problemkind herausgestellt. Zwar ist auch hier das Rauschen gut unter Kontrolle und tritt nur sehr feinkörnig in Erscheinung, jedoch leider auch sehr hochfrequent. Dies sorgt für ein unruhiges Bild in unscharfen und allgemein "flächigen" Bildregionen.

Das verbaute Stereo-Mikrofon leidet an den üblichen Problemen fest in der Kamera verbauter Mikrofone: Geräusche der Kamera und des Objektivs werden sehr laut mit aufgenommen und Windgeräusche werden sehr schnell zum (lautstarken) Ärgernis. Da die Verwendung eines externen Mikrofons möglich ist, werden ambitionierte Filmer hierüber hinwegsehen können und sich an den Möglichkeiten der manuellen Pegelkontrolle erfreuen.

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Fazit:

Die Nikon D3200 bietet mit 24 Megapixeln einen sehr anspruchsvollen Sensor. Die hohe Auflösung will erst einmal ausgereizt werden, was mit dem mitgelieferten 18-55 mm Kit-Objektiv nicht wirklich möglich ist. Das Bildrauschen ist aufgrund der feinen "Körnung" weniger problematisch, auch auf Posterformat gedruckt. Im Videomodus macht das feine, hochfrequente Rauschen hingegen Probleme.

Alles in allem ist die Nikon D3200 ein sehr interessantes Produkt. Anfänger werden, zumindest am Anfang, auch mit dem Kit-Objektiv ihre Freude haben. Anspruchsvolle Anwender sollten hingegen von vornherein auf ein besseres Objektiv setzen um noch mehr aus Nikon's neuster Kamera für Einsteiger herausholen zu können. Auch ich als langjähriger Canon DSLR-Nutzer bin sehr angetan von der Leistung der kleinen Nikon.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Kamera, 26. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D3200 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 7,4 cm (2,9 Zoll) Display, Live View, Full-HD) inkl. AF-S DX 18-55 VR rot (Elektronik)
Als absolute Anfängerin in der Spiegelreflexfotografie ist diese Kamera wirklich zu empfehlen. Sie macht die Bilder praktisch fast von alleine wenn am den Auto-Modus einstellt. Die Bilder sind von sehr guter Qualität. Toll ist die Guide-Funktion. Hier lernt man auch als Nichtkönner alles was man wissen muss. Ich würde sie mir immer wieder kaufen :-)
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