Fashion Sale Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Microsoft Surface Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
21
3,5 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Ich war sehr gespannt, als diese Platte angekündigt wurde. Hatte ich doch bisher ein Problem mit deutschsprachiger Popmusik im weitesten Sinne (mit wenigen Ausnahmen, zu denen Wader gehört). Ich pflegte das bisher auf die Texte zurückzuführen, die bei Wader oft einfach überragend sind. Deshalb freute ich mich besonders, diese Lieder mal von ein paar anderen Stimmen gesungen zu hören. Die Samples hier klangen sehr vielversprechend, und während andere Wader-Fans bereits enttäuschte Schnuten zogen, hielt ich mich für besonders aufgeschlossen und tolerant.

Nun habe ich das Werk in ganzer Länge hierliegen. Viele Stücke wurden sehr hübsch zeitgemäß nacharrangiert und sauber gespielt. Die Arrangements klingen in den meisten Fällen richtig geil. Die Songauswahl ist mit vielen relativ unbekannten Nummern sehr persönlich und scheint dem Geschmack der Interpreten zu folgen. Bei einigen Aufnahmen kann man auch mit Recht von einem Cover sprechen:

Johannes Strate macht aus "Unterwegs nach Süden" eine Hymne mit Orgel, Bläsern und schwerem Balladenschlagzeug, die sehr vielversprechend anfängt und in seltsamem Lässigkeitskitsch endet. Pohlmann holt aus "Charley" den Lindenberg raus, das heißt macht einen Blues daraus und verwirft die Originalmelodie. "Kokain" wird von Apfel S. völlig aufgelöst, ist musikalisch gar nicht wiederzuerkennen und und siedelt sich irgendwo als Hintergrundgeblubber zu einem elektronischen Track an. Slime verpunken das vielleicht bekannteste Lied Waders "Heute hier, morgen dort" sehr überzeugend.

Die anderen Interpreten setzen auf den Wiedererkennungswert der bekannten Melodien und Arrangements. Sehr schön gelingen dabei Alin Coens "Abschied" und Bosses vom Kitschanflug des Wader-Originals befreite Version von "Die Möwe". Dota und die Stadtpiraten interpretieren mit bewußtem Abstand das entzückende Liebeslied "Im Garten". Anna Deppenbusch ändert in "Nach Hamburg" die Namen der Protagonisten, um am Ende nicht mit einer Frau rumknutschen zu müssen, läßt aber Sonja Ziemann und Rudolf Prack unkommentiert stehen wie zwei Geister aus einer anderen Zeit.

Die meisten Interpretationen scheitern an den Sängern und Sängerinnen, die es einfach nicht hinbekommen, authentisch rüberzukommen. Davon, daß viele nicht nur intonationsunsicher, sondern auch noch verhalten singen und ihre Stimmen kaum unterscheidbar sind, mal abgesehen. Das ist genau die Art Gesang, wegen derer ich deutsche Popmusik eigentlich nicht ausstehen kann. Man muß einen Pohlmann scheitern hören, um zu begreifen, wie gekonnt Wader seine verschachtelten Sätze phrasiert. Die Leute singen in sich rein, als ob ihr Gesang nichts mit dem Text zu tun hätte. Da ich, zumal bei Wader-Liedern, sehr gesangsfixiert bin, wertet das für mich die gesamte Platte enorm ab.

Am negativsten fällt Max Prosa auf, der das "Lied vom kleinen Mädchen" orgiginalgetreu nachzuspielen scheint und dabei sowohl an der Gitarre als auch im Gesang alles verhuscht, als hätte man ihn dazu gezwungen, dieses Lied aufzunehmen.

Wirklich Spaß macht nur Slimes Punkversion von "Heute hier, morgen dort". Den Leuten glaube ich, was sie singen. Auch Alin Coen klingt überzeugend, auch wenn sie sonst zur Überzuckerung tendiert. Bosses "Möwe" ist gut zu hören, Dota auch noch. Alles Andere ist für mich nahezu unerträglich.
44 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Mai 2012
Musik ist immer Geschmackssache und somit ist jede Rezension auch sehr subjektiv. Ich hab' mir die CD 2x angehört und irgendwann werde ich es vielleicht auch noch ein drittes Mal tun. Es gab auf der CD 2, 3 Lieder, bei denen ich sagen würde, ich kann sie mir anhören, kaufen würde ich sie nicht. Der Rest ist einfach nicht mein Ding, weil es mit dem Hannes Wader, den ich seit rund 40 Jahren liebe, nicht viel zu tun hat.

Vielleicht hätte ich mir auf AMAZON hier erst mal die Vorschau anhören sollen, aber ich kaufe eben 'schon immer' alles, was mit Hannes zu tun hat und bin eigentlich nie enttäuscht worden, wobei es natrürlich Lieder gibt, die mir besonders gut gefallen und einige, ganz wenige, mit denen ich nicht so viel anfangen kann. Aber das liegt ja wohl in der Natur der Sache !

Wer die Art von Hannes Wader, Musik zu machen, liebt, sollte wirklich erst mal in die Vorschau reinhören, auch wenn die natürlich nur einen ungefähren Eindruck wiedergeben kann. Ein absoluter Wader - Purist wie ich, der Wader, Degenhardt & Co. mag, wird, fürchte ich, mit dieser CD nicht viel Freude haben !
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. August 2015
Dass man auf diese CD einen Stern gibt, kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin auch ein Wader Fan. Das sind spannende Interpretationen und ich finde, die werden fast alle ihm gerecht.. Bis zu Titel 9 gäbe ich 5 Sterne. Danach passiert für meine Ohren ein Bruch und mir gefällt die CD nicht mehr so. Man hat hier versucht nen großen Bogen zu spannen. Aber wie gesagt Titel 1-9: 5 Sterne. Mein Favorit: Titel 3. Da muss auch Hannes Wader applaudieren.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juni 2012
Diese CD ist meiner Auffassung nach für wahre Hannes Wader Liebhaber ein Grund für sich hochrollende Zehnägel und mehr als sanften Grusel.
Brüchige Popstimmchen machen aus den eigentlich gehaltvollen Lieder eine Farce. Da wird eine melancholische Wanderballade zum Sauflied und Liedermacherei zu Kaufhausmusik. Schade, schade ... wer hat sich das nur ausgedacht?!
Mag sein, dass diese CD als Kuriosum in den Sammlungen von Fans der teilnehmenden Einzelinterpreten landet. In meiner wird sie keinen Platz bekommen.
Ich denke lieber an das Konzert, das Hannes letztes Jahr in Osnabrück gegeben hat. Keine Spur von "Seine beste Zeit ist vorbei,..." wie ich in einer Ankündigung der CD lesen musste. Auch wird sie als Präsent zum 70. Geburtstag von Hannes betitelt. Hm... er freut sich sicher so sehr, wie ich über eine umhäkelte Klorolle.
11 Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Mai 2012
Wer die Musik von Hannes Wader kennt und liebt, oder wie ich mit seinen Werken alt geworten ist und Diese immer noch gerne hört uns spielt, muss zwangsläufig vor Entsetzen in Schockstarre verfallen.
Piepsestimmchen, die krafvolle Lieder singen wollen, nein Danke. Den Interpreten sei unbedingt Gesangsunterricht empfohlen. Dies ist kein Salut, nein hier wird exekutiert! Nein, nein Danke!!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juni 2012
Klar ist Wader hier interpretiert worden. Im wahrsten Sinn des Wortes. Und natürlich beinhaltet jede Interpretation eine subjektive Gewichtung.

Diese kann man grundsätzlich ablehnen, unterdrückt dabei aber natürlich auch jegliche Entwicklung einer Idee. Die kann zwar schief gehen (wie manchmal auch hier), kann aber auch interessante, neue Facetten aufzeigen (die es hier ebenfalls gibt).

Zu den Gewinnern gehören sicher Dota und die Stadtpiraten, die ungeheuer charmante Anna D., Philipp P., Slime und Johannes Strate.

Verlierer sind für mich Finn (der einen interessanten Ansatz durch unpassendes Gebläse seltsam wirken lässt), Glasperlenspiel und Das Bierbeben (trotzdem cooler Name).

Apfel S. liefern eine Kollage außerhalb der Wertung.

Also traut Euch, über den selbst definierten Tellerrand zu schauen....
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Mai 2013
Als Hanneswader-Fan können viele Einspielungen dem Original, dem Text, der Komposition nicht gerecht werden. Wer das Konzert mit K.Wecker kennt, weiß, wie es auch besser geht. Hier gilt: Viele Köche verderben den Brei. Dennoch: Interessanter Versuch
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2013
Das ist wirklich hörenswert. Wer Wader mag, mag auch die meisten Interpretationen seiner Songs durch die unterschiedlichsten Musiker/Innen unserer Zeit. Wader dürfte sich freuen, so quasi zum Klassiker geworden zu sein.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2015
Eine sehr gelungene und empfehlenswerte Zusammenstellung der unterschiedlichsten Interpreten. Für jeden Geschmack was dabei. Vor allem Philipp Poisel, Bosse und Alin Coen gefallen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juni 2014
Zur Abwechslung mal ein Coveralbum, das mir gefällt, die schönen Verse des Liedermachers in neuem musikalischem Gewand, da heisst es reinhören und abtauchen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

18,49 €
12,99 €