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5.0 von 5 Sternen alte Lieder - aktuelle Stimmen... eine schöne Variation
Zur Abwechslung mal ein Coveralbum, das mir gefällt, die schönen Verse des Liedermachers in neuem musikalischem Gewand, da heisst es reinhören und abtauchen.
Vor 1 Monat von Sarah S. veröffentlicht

versus
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zeitgenössisch ja, authentisch meistens nein.
Ich war sehr gespannt, als diese Platte angekündigt wurde. Hatte ich doch bisher ein Problem mit deutschsprachiger Popmusik im weitesten Sinne (mit wenigen Ausnahmen, zu denen Wader gehört). Ich pflegte das bisher auf die Texte zurückzuführen, die bei Wader oft einfach überragend sind. Deshalb freute ich mich besonders, diese Lieder mal von ein...
Veröffentlicht am 4. Juni 2012 von Stefan Weise


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zeitgenössisch ja, authentisch meistens nein., 4. Juni 2012
Von 
Stefan Weise (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Ich war sehr gespannt, als diese Platte angekündigt wurde. Hatte ich doch bisher ein Problem mit deutschsprachiger Popmusik im weitesten Sinne (mit wenigen Ausnahmen, zu denen Wader gehört). Ich pflegte das bisher auf die Texte zurückzuführen, die bei Wader oft einfach überragend sind. Deshalb freute ich mich besonders, diese Lieder mal von ein paar anderen Stimmen gesungen zu hören. Die Samples hier klangen sehr vielversprechend, und während andere Wader-Fans bereits enttäuschte Schnuten zogen, hielt ich mich für besonders aufgeschlossen und tolerant.

Nun habe ich das Werk in ganzer Länge hierliegen. Viele Stücke wurden sehr hübsch zeitgemäß nacharrangiert und sauber gespielt. Die Arrangements klingen in den meisten Fällen richtig geil. Die Songauswahl ist mit vielen relativ unbekannten Nummern sehr persönlich und scheint dem Geschmack der Interpreten zu folgen. Bei einigen Aufnahmen kann man auch mit Recht von einem Cover sprechen:

Johannes Strate macht aus "Unterwegs nach Süden" eine Hymne mit Orgel, Bläsern und schwerem Balladenschlagzeug, die sehr vielversprechend anfängt und in seltsamem Lässigkeitskitsch endet. Pohlmann holt aus "Charley" den Lindenberg raus, das heißt macht einen Blues daraus und verwirft die Originalmelodie. "Kokain" wird von Apfel S. völlig aufgelöst, ist musikalisch gar nicht wiederzuerkennen und und siedelt sich irgendwo als Hintergrundgeblubber zu einem elektronischen Track an. Slime verpunken das vielleicht bekannteste Lied Waders "Heute hier, morgen dort" sehr überzeugend.

Die anderen Interpreten setzen auf den Wiedererkennungswert der bekannten Melodien und Arrangements. Sehr schön gelingen dabei Alin Coens "Abschied" und Bosses vom Kitschanflug des Wader-Originals befreite Version von "Die Möwe". Dota und die Stadtpiraten interpretieren mit bewußtem Abstand das entzückende Liebeslied "Im Garten". Anna Deppenbusch ändert in "Nach Hamburg" die Namen der Protagonisten, um am Ende nicht mit einer Frau rumknutschen zu müssen, läßt aber Sonja Ziemann und Rudolf Prack unkommentiert stehen wie zwei Geister aus einer anderen Zeit.

Die meisten Interpretationen scheitern an den Sängern und Sängerinnen, die es einfach nicht hinbekommen, authentisch rüberzukommen. Davon, daß viele nicht nur intonationsunsicher, sondern auch noch verhalten singen und ihre Stimmen kaum unterscheidbar sind, mal abgesehen. Das ist genau die Art Gesang, wegen derer ich deutsche Popmusik eigentlich nicht ausstehen kann. Man muß einen Pohlmann scheitern hören, um zu begreifen, wie gekonnt Wader seine verschachtelten Sätze phrasiert. Die Leute singen in sich rein, als ob ihr Gesang nichts mit dem Text zu tun hätte. Da ich, zumal bei Wader-Liedern, sehr gesangsfixiert bin, wertet das für mich die gesamte Platte enorm ab.

Am negativsten fällt Max Prosa auf, der das "Lied vom kleinen Mädchen" orgiginalgetreu nachzuspielen scheint und dabei sowohl an der Gitarre als auch im Gesang alles verhuscht, als hätte man ihn dazu gezwungen, dieses Lied aufzunehmen.

Wirklich Spaß macht nur Slimes Punkversion von "Heute hier, morgen dort". Den Leuten glaube ich, was sie singen. Auch Alin Coen klingt überzeugend, auch wenn sie sonst zur Überzuckerung tendiert. Bosses "Möwe" ist gut zu hören, Dota auch noch. Alles Andere ist für mich nahezu unerträglich.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mir gefällt's nicht !, 27. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Musik ist immer Geschmackssache und somit ist jede Rezension auch sehr subjektiv. Ich hab' mir die CD 2x angehört und irgendwann werde ich es vielleicht auch noch ein drittes Mal tun. Es gab auf der CD 2, 3 Lieder, bei denen ich sagen würde, ich kann sie mir anhören, kaufen würde ich sie nicht. Der Rest ist einfach nicht mein Ding, weil es mit dem Hannes Wader, den ich seit rund 40 Jahren liebe, nicht viel zu tun hat.

Vielleicht hätte ich mir auf AMAZON hier erst mal die Vorschau anhören sollen, aber ich kaufe eben 'schon immer' alles, was mit Hannes zu tun hat und bin eigentlich nie enttäuscht worden, wobei es natrürlich Lieder gibt, die mir besonders gut gefallen und einige, ganz wenige, mit denen ich nicht so viel anfangen kann. Aber das liegt ja wohl in der Natur der Sache !

Wer die Art von Hannes Wader, Musik zu machen, liebt, sollte wirklich erst mal in die Vorschau reinhören, auch wenn die natürlich nur einen ungefähren Eindruck wiedergeben kann. Ein absoluter Wader - Purist wie ich, der Wader, Degenhardt & Co. mag, wird, fürchte ich, mit dieser CD nicht viel Freude haben !
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Da rollen sich die Zehnägel hoch, 12. Juni 2012
Von 
Noa Sternberg "Nashörnchen" (Osnabrück, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese CD ist meiner Auffassung nach für wahre Hannes Wader Liebhaber ein Grund für sich hochrollende Zehnägel und mehr als sanften Grusel.
Brüchige Popstimmchen machen aus den eigentlich gehaltvollen Lieder eine Farce. Da wird eine melancholische Wanderballade zum Sauflied und Liedermacherei zu Kaufhausmusik. Schade, schade ... wer hat sich das nur ausgedacht?!
Mag sein, dass diese CD als Kuriosum in den Sammlungen von Fans der teilnehmenden Einzelinterpreten landet. In meiner wird sie keinen Platz bekommen.
Ich denke lieber an das Konzert, das Hannes letztes Jahr in Osnabrück gegeben hat. Keine Spur von "Seine beste Zeit ist vorbei,..." wie ich in einer Ankündigung der CD lesen musste. Auch wird sie als Präsent zum 70. Geburtstag von Hannes betitelt. Hm... er freut sich sicher so sehr, wie ich über eine umhäkelte Klorolle.
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5.0 von 5 Sternen alte Lieder - aktuelle Stimmen... eine schöne Variation, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zur Abwechslung mal ein Coveralbum, das mir gefällt, die schönen Verse des Liedermachers in neuem musikalischem Gewand, da heisst es reinhören und abtauchen.
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5.0 von 5 Sternen Gut, 17. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja einfach gut ............. so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so so gut ja ja ja ja ja jso aj ao
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Salut?, 27. Mai 2012
Wer die Musik von Hannes Wader kennt und liebt, oder wie ich mit seinen Werken alt geworten ist und Diese immer noch gerne hört uns spielt, muss zwangsläufig vor Entsetzen in Schockstarre verfallen.
Piepsestimmchen, die krafvolle Lieder singen wollen, nein Danke. Den Interpreten sei unbedingt Gesangsunterricht empfohlen. Dies ist kein Salut, nein hier wird exekutiert! Nein, nein Danke!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hallo!!!???!!!, 29. Juni 2012
Klar ist Wader hier interpretiert worden. Im wahrsten Sinn des Wortes. Und natürlich beinhaltet jede Interpretation eine subjektive Gewichtung.

Diese kann man grundsätzlich ablehnen, unterdrückt dabei aber natürlich auch jegliche Entwicklung einer Idee. Die kann zwar schief gehen (wie manchmal auch hier), kann aber auch interessante, neue Facetten aufzeigen (die es hier ebenfalls gibt).

Zu den Gewinnern gehören sicher Dota und die Stadtpiraten, die ungeheuer charmante Anna D., Philipp P., Slime und Johannes Strate.

Verlierer sind für mich Finn (der einen interessanten Ansatz durch unpassendes Gebläse seltsam wirken lässt), Glasperlenspiel und Das Bierbeben (trotzdem cooler Name).

Apfel S. liefern eine Kollage außerhalb der Wertung.

Also traut Euch, über den selbst definierten Tellerrand zu schauen....
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12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warum nur, warum?, 14. Juni 2012
Warum musste man Hannes Wader DAS antun??? Was hat der Ärmste denn verbrochen? Nun gut, er wird 70 - aber das kann doch nicht heißen, dass jedes Mickymaus-Stimmchen, welches sich an seinen Songs vergreift, gleich auf CD gepresst werden sollte. Jedem, der Hannes mag, ist abzuraten, sich dieses Machwerk anzutun - also bloß nicht kaufen! Leider kann man hier keine Minuspunkte verteilen, denn diese CD hat nicht mal 1 Stern verdient ... Eigentlich reicht ein Wort: UNERTRÄGLICH!
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fremdscham, 12. Juni 2012
Manchen "Liedermachern" wird eine prophetische Gabe nachgesagt'
Reinhard Mey, sein langjähriger Wegbegleiter, muss geahnt haben, was Hannes zu seinem 70. Geburtstag drohen wird, als er folgende Liedzeile schrieb: "Erbarmen! Musikanten sind in der Stadt!"
Jan Delay hat das irgendwie auch vorausgeahnt, als er seinen Song "Überdosis Fremdscham" schrieb.
Tragisch, daß sich in der Musikszene fortsetzt, was in der Politikerszene schon seit langem zu beobachten ist: absoluter Dilettantismus, der ärgerlicherweise hochdotiert wird.
Vielleicht schafft der verstärkte Einsatz von Hohlraumversiegelung Abhilfe?
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungen übertroffen, 29. Juli 2012
Es ist schon erstaunlich, wie die Meinungen hier auseinander gehen! Ich würde sagen: Wader-Puristen, die nur seine eigene Interpretation hören wollen, brauchen natürlich diese CD nicht zu kaufen und brauchen eigentlich auch keine Bewertung abzugeben. Ich selber war immer betört von Waders schöner Stimme und seinem exzellenten Gitarrenspiel, hatte aber meine Zweifel, ob seine Werke auch losgelöst von dieser unverwechselbaren Vortragsweise generationsübergreifend lebensfähig sind. Die CD beweist mit überraschender Deutlichkeit: sie sind es! Dieser Beweis für die zeitlose künstlerische Qualität von Waders Liedern an sich ist ein ganz großes Kompliment an Ihn und selbst für einen alten Wader-Fan wie mich eine neue Erkenntnis!

Waders eigene Interpretation seiner Lieder ist in erster Linie eines, nämlich lyrisch. Das ist schön, aber auf Dauer auch ein bisschen eintönig. Hier wird nun die Bandbreite der Klangfarben aufgefächert: von unterkühlt über naiv und poppig bis dramatisch und leidenschaftlich. Das gibt den Liedern in fast allen Fällen einen Mehrwert. Die Stimmen der Sänger/innen als "Milchbubi-" oder "Mikeymouse-Stimmen" abzuqualifizieren, nur weil sie anders klingen als Waders eigene Stimme, zeugt von Intoleranz.

Die Auswahl der Lieder finde ich ebenso interessant und gelungen wie die Vielfalt der Arrangements. "Unterwegs nach Süden" zum Beispiel bekommt durch seine opulente Orchesterbegleitung die dramatische Wucht eines Chansons von Jacques Brel. Faszinierend, dass das funktioniert! Es gibt auch schwächere Interpretation (z.B. "Heute hier, morgen dort" von Philipp Poisel), aber die meisten der Lieder auf dieser CD sind mir, ehrlich gesagt, tiefer unter die Haut gegangen, als bei Wader selbst!

Im Ganzen hat die künstlerische Qualität und Überzeugungskraft dieses Projekts meine Erwartungen noch weit Übertroffen und mich Hannes Wader als Dichter und Komponist neu entdecken lassen!
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