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206 von 216 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Gesamtleistung bei sehr guter Fotoqualität
Die D3200 von Nikon ist eine solide, ordentlich konstruierte Einsteiger-DSLR mit sehr guter Bildqualität und nur wenigen, nicht unbedingt entscheidenden Schwächen.

Doch nun zu den Einzelheiten.

Auftritt, Verarbeitung und Bedienung

Im recht voluminösen, länglichen Karton findet man neben der D3200 selbst und dem...
Vor 10 Monaten von A. Leclerc veröffentlicht

versus
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Einsteigerkamera mit Einschränkungen...
Ich habe die D3200 bei Amazon bestellt; die Lieferung war wie immer schnell und problemlos. Beim Auspacken fiel mir auf, dass die Kamera noch kleiner und leichter als meine ,ältere' Nikon D5000 ist. Ich habe dann mit beiden Kameras Testaufnahmen auf der gleichen SD-Card gemacht (verwendete Objektive: Nikkor 1.8/35 mm, Nikkor 2.8/60 mm Macro und Sigma 4.0 - 5.6/10-20...
Vor 2 Monaten von Dr. Dietmar Schmidt veröffentlicht


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206 von 216 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Gesamtleistung bei sehr guter Fotoqualität, 1. Juli 2012
Von 
A. Leclerc "alec" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon D3200 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 7,4 cm (2,9 Zoll) Display, Live View, Full-HD) inkl. AF-S DX 18-55 VR schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die D3200 von Nikon ist eine solide, ordentlich konstruierte Einsteiger-DSLR mit sehr guter Bildqualität und nur wenigen, nicht unbedingt entscheidenden Schwächen.

Doch nun zu den Einzelheiten.

Auftritt, Verarbeitung und Bedienung

Im recht voluminösen, länglichen Karton findet man neben der D3200 selbst und dem Kit-Objektiv noch das übliche Zubehör (Trageriemen, Akku, Ladegerät, Kabel), Garantiekärtchen, eine CD mit der hauseigenen Bildverarbeitungssoftware ViewNX2, ein abgespecktes gedrucktes Handbuch (deutsch) sowie eine DVD mit einem ausführlicheren Handbuch (diverse Sprachen).

Kamera und Objektiv haben Kunststoffgehäuse, wirken aber ansonsten solide und sind erwartungsgemäß sehr gut verarbeitet. Das Kameragehäuse hat eine leicht raue Oberfläche, und an den wichtigsten Halteflächen gibt es griffige Gummiauflagen, so dass sich mit dem Gerät gut und sicher hantieren lässt.

Während der SD-Karten-Slot hinter einer soliden, satt einrastenden Klappe liegt, wirkt die (mindestens genauso wichtige) Abdeckung des Batteriefachs mechanisch etwas weniger robust und ein wenig klapprig - ein arg kleines Plastikhäkchen hält die Klappe geschlossen. Gut gelungen finde ich dafür die Gummiabdeckung für die elektronischen Anschlüsse.

Das nicht bewegliche Display hat eine zur Beurteilung von Aufnahmen ausreichende Helligkeit und Auflösung, bietet aber nur mäßigen Kontrast. Auch die Entspiegelung ist etwas zu schwach ausgefallen.

Alle Bedienelemente wirken solide, sind sinnvoll platziert, gut erreichbar und arbeiten tadellos. Die Kamera reagiert sehr zügig auf Eingaben, und auch durch die Menüs lässt sich flüssig navigieren.

Die Benutzerführung präsentiert sich schnörkellos, übersichtlich und ist mit etwas Foto-Erfahrung auch ohne spezielle Nikon-Vorkenntnisse weitgehend selbsterklärend. (Einziger Nikon-Kunstbegriff: "Active D-Lighting" - die automatische digitale Ausleuchtungskorrektur.)

Bildqualität und Funktion

Die Bildqualität von Fotos aus der D3200 ist im Ganzen erwartungsgemäß ausgezeichnet. Kontrastverhalten und Farbwiedergabe sind tadellos.

Die hohe Auflösung von 24 Megapixeln erkauft man sich natürlich mit einem erhöhten Bildrauschen. Bereits bei ISO 100 ist es im Detail erkennbar, bleibt aber bis ISO 800 auch bei starker Vergrößerung unproblematisch. Da es kaum starke Ausreißer (deutlich verfälschte Pixel) gibt, ähnelt es im Gesamteindruck eher der Körnigkeit analogen Filmmaterials. Ab ISO 3200 beginnt das Rauschen aber, Details zu zerstören und auch den Gesamteindruck im Vollbild zu beeinträchtigen. Je nach persönlicher Pingeligkeit wird man also im Normalfall nur bis ISO 800 oder 1600 gehen wollen.

Die D3200 belichtet sicher und relativ gleichmäßig, neigt nach meinen Erfahrungen am ehesten zu leichter Unterbelichtung.

Der Weißabgleich hat gelegentlich Schwierigkeiten mit Motiven, in denen eine Farbe stark dominiert. So sieht die saftig grüne Buschrosenhecke in meinem Garten auf vollflächigen Testfotos grau aus. Nehme ich etwas mehr Umgebung mit auf, stimmen die Farben wieder. Meistens ist das Verhältnis der Farben aber ausgewogen, und auch Hauttöne werden in der Regel gut wiedergegeben.

Die Auslöseverzögerung ist nicht sehr lang, aber spürbar, jedenfalls für eine DSLR nicht überragend. Meine Kids waren immer schon eine halbe Handbewegung weiter, bis die Kamera sie eingefangen hatte. Im Liveview-Modus wird es ganz ungemütlich, hier vergeht eine gefühlte Ewigkeit bis zum Auslösen - Schnappschüsse sind praktisch unmöglich.

In Serie schießt die D3200 bei Aufnahme in RAW + JPEG etwa 10 Bilder in 3 Sekunden, bevor der interne Zwischenspeicher voll ist und es dann (abhängig von der Speicherkarte) wesentlich langsamer weitergeht. Bei Aufnahme in JPEG (max. Qualität) sind etwa 40 Bilder in 10 Sekunden im Kasten.

Das Kit-Objektiv AF-S DX 18-55 VR ist leicht und kompakt. Es fokussiert zügig, relativ zielstrebig und fast lautlos. Die Abbildungsleistungen sind mittelmäßig. Besonders im Weitwinkelbereich gibt es eine deutliche CA sowie Randunschärfen. Die Verzeichnung ist im Weitwinkel unübersehbar, aber noch akzeptabel (tonnenförmig), im Telebereich recht gering (kissenförmig). Für die JPEG-Ausgabe kann man die Verzeichnung von der Kamera herausrechnen lassen. Der Bildstabilisator leistet unauffällige, aber ordentliche Arbeit und hilft, die mäßige Lichtstärke des Objektivs auszugleichen.

RAWs aus der D3200 (NEF) belegen je nach Bildinhalt und insbesondere Bildrauschen etwa 18-25 MB, JPEGs in höchster Qualität ca. 5-14 MB (im Mittel etwa 8 MB). Nikon hat das NEF-Format offenbar unlängst geändert, so dass RAWs aus der D3200 nur von neuester Software gelesen werden können. Für Photoshop CS ist inzwischen das Plugin CameraRAW in der kompatiblen Version 7.1 erschienen. Nutzer von Photoshop Elements (inkl. der neuesten Version 10) müssen derzeit noch auf Nikons hauseigenes ViewNX2 zur Konvertierung ausweichen. (Übrigens schwillt die Dateigröße der NEFs beim Speichern von Änderungen aus ViewNX2 drastisch an, auf 30-40 MB.)

Für Anwender, die keine RAW-Verarbeitung am Computer durchführen wollen, kann die eingebaute Umwandlungsfunktion nützlich sein.

Der Akku-Typ der D3200 (EN-EL14) entspricht dem der Vorgängerin D3100 und findet sich auch in der D5200, D5100 sowie der P7000er Serie. Er enthält einen Chip, der von der Kamera ausgelesen wird und verhindern soll, dass diese mit Akkus von Fremdherstellern funktioniert. Das finde ich unnötig und ärgerlich. Immerhin gibt es inzwischen dennoch kompatible Fremd-Akkus, die aber aufgrund des technischen Aufwands nicht ganz so günstig sind wie bei anderen Kameratypen.

Das mitgelieferte Ladegerät ist etwas sperrig, wobei man einen Eurostecker-Aufsatz direkt auf dessen Gehäuse steckt. Leider rastet dieser fest ein und ist nur schwierig wieder zu entfernen (z.B. auf Reisen).

Sehr positiv ist dagegen die schnelle Datenübertragung per USB zum Computer, in meinem Fall von einer SanDisk Class 10 SD-Karte mit etwa 30 MB pro Sekunde.

Videobetrieb

Videos aus der D3200 bieten eine ordentliche Farbwiedergabe, wirken aber insbesondere bei 1080p-Auflösung relativ grob und mit 25 Hz Bildrate auch unruhig. Mir persönlich gefallen die 720p-Videos in 50 Hz etwas besser.

Das eingebaute Mikrofon ist eher als Notlösung zu sehen und liefert nur knapp akzeptable Tonqualität mit deutlichem Hintergrundrauschen. Obwohl auf zwei Spuren, wird damit nur in Mono aufgenommen. Für gehobene Ansprüche ist also ein externes Mikrofon Pflicht.

Während Veränderungen der Brennweite geräuschlos möglich sind, erzeugt der Autofokus deutlich hörbare schabende Geräusche. Wann immer möglich, sollte man ihn bei Aufnahmen mit dem internen Mikrofon abschalten.

Insgesamt ist die Videofunktion der D3200 aus meiner Sicht eine nette Dreingabe, für höhere Ansprüche aber weniger geeignet. (Technische Daten Video: max. 1080p AVC mit 25 fps oder 720p AVC mit 50 fps bei jeweils ca. 20-22 Mbps Datenrate; Audio: stereo PCM mit 48 KHz, 1536 Kbps)

Fazit

Die Nikon D3200 ist zweifellos eine sehr gute Einsteiger-DSLR. Wer auf ein Klapp-Display verzichten kann, macht mit ihr auch bei gehobenen Ansprüchen an die Bildqualität keinen Fehler. Erfreulich finde ich, dass die hochgezüchtete Auflösung keine allzu großen Kompromisse beim Rauschverhalten bedeutet.

Angesichts des aktuellen Preisgefüges muss die D3200 aber gegen höherwertige Modelle aus der Vorgängergeneration antreten, denen sie lediglich in der Auflösung etwas voraus ist. Je nach Ansprüchen an die übrigen Eigenschaften ist derzeit die D5100 aus gleichem Hause oder, wenn es nicht unbedingt eine Nikon sein muss, insbesondere die EOS 600D von Canon eine bessere Wahl.

Für sich genommen liefert die Kamera bis auf wenige kleinere Defizite eine rundum gelungene Vorstellung ab. Daher gebe ich insgesamt vier Sterne ****.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle handliche Reise- und Einstiegskamera, 24. April 2013
NIKON D3200 ist eine tolle handliche Reise- und Einstiegskamera z.B. im Kit mit dem überdurschnittlichen Nikon 18-105mm 3.5-5.6 VR Objektiv als Kit-Linse.

VORWORT:
Zunächst einmal etwas zu meinen Hintergrund hinsichtlich meiner Erfahrung mit Nikons DSLRs. Ich hatte schon bereits folgende Kameras von Nikon: D40, D50, D90, D300 und habe derzeit noch zu meiner tollen D3200 die Vollformat D700 (Im übrigen Erfahrung auch mit ca. 20 Nikon-, 10 Sigma-, 5 Tamron- und 2 Tokinaobjektiven). Daher bin ich was DSLRs angeht nicht ganz unerfahren und möchte nur in knappen Worten kundtun weshalb die D3200 nun endlich in meine Augen nach zahllosen teils sinnfreien Iterationen der D40 (D40x, D60, D3000, D3100) nun der würdiger Nachfolger meiner heißgeliebten D40 als Reisekammera ist.

HAUPTGRÜNDE:
Die Hauptgründe gerade für den auf Bildqualität und wirklichen nützlichen Features fixierten Einsteiger/Amatuer für die D3200 (auch gegenüber den zahlreichen Konkurenzprodukten) sind in meinen Augen folgende:

+ LCD Monitor: 3 Zoll und nun endlich, endlich mit den notwendigen ca. 921.000 Bildpunkten bei dieser LCD-Diagonalen!

+ interne automatische chromatische Aberrationen Korrektur (und zwar für alle Objektivfirmen!) bei JPG Fotos

+ interne automatische Verzeichnungskorrektur (vermutlich nur für die aktuellen Nikon G und (D) Objektive) bei JPG Fotos

+ Brennweiten abhängige ISO-Automatik !!! (Der ISO wird erst der Daumenregel (x APSC-Cropfaktor) nach, dann automatisch hochgeschraubt wenn die Belichtungszeit 1/Brennweite x APSC-Cropfaktor zutrifft um das Handverwackeln zu reduzieren!!!) sehr, sehr praktisch für 90% aller Aufnahmen mit Zoom-Objektiven!

+ Nun endlich auch eine recht akzeptable Rauscharmut bei ISO3200 und erst recht in Kombination mit z.B. 6MegaPixeln (Viele werden Fragen was das hier von meiner Seite denn soll! Hier wird mit 6 MegaPixeln bei einer 24Megapixel Kamera argumentiert. –Gegenfrage- Habe ich den heute überhaupt eine Wahl bei dem Megapixelwahn der Kamerahersteller und gibt es denn auch geeignete Kit-Objektive die 24 Megapixel sinnvoll auflösen können? Bis dato lautet die Antwort eher nein!

Infos für Fortgeschrittene:
+ zur Brennweiten abhängigen ISO-Automatik (wäre diese perfekt bzw. etwas besser implementiert wenn VR-Abhängigkeit wie bei der D7100/D600/D800 in Form von [ISO-Automatisch->-2EVs (kürzere Zeit) optional wählbar wäre). Vielleicht per Firmwareupdate oder in der D3300 dann der Fall? Derzeit ist das nicht möglich bzw. noch nicht freigeschaltet.

+ Expeed 3 Prozessor soll tatsächlich eine erhöhte Fokussiergeschwindigkeit und -genauigkeit zu folge haben. Habe ich noch nicht ausreichend geprüft, könnte aber nicht schaden und fühlt sich stichprobenartig auch so an.

WÜNSCHE für die D3300:
+ Gut implementiertes (nicht externes!) WLAN und GPS welches batterieschonend, zuverlässig und unumständlich abschaltbar ist. (Vielleicht auch per Hardwarebutton?)
+ (kleine Nachbesserung hinsichtlich der erwähnten Brennweiten abhängigen ISO-Automatik mit der Erweiterung der optionalen kürzeren/längeren Einstellung auf -3EV/+3EV)
+ Klar, bessere ISO-Rauscharmut ist immer spitze!
+ automatische Vignettierungskorrektur!
+ 39-Punkt-Autofokus mit 9 Kreuzsensoren aus der D7000 (vor allem, nicht mehr permanent im Sucher sichtbare Fokusfelder, für einen klaren Durchblick)

FAZIT:
Ich kann mir vorstellen, dass die aufgezählten in meinen Augen wirklich sinnvollen Features nicht von allen Einsteigern sofort verstanden werden können, aber ich möchte explizit auf diese hiermit verweisen, weil diese für den Alltagsbetrieb einen unglaublichen und deutlich spürbaren Fortschritt/Mehrwert bergen der viele Konkurrenzprodukte aber auch Produkte aus dem Hause Nikon selbst bis dato sehr deutlich in den Schatten stellen.

Ich wünsch allen sehr viel Spaß mir der D3200 und diesen für die aller Voraussicht nach kommenden 5 bis 7 Jahre. (Zumindest bis zum Zeitpunkt, dass ein würdiger Nachfolger erscheint, oder auch schon früher eines möglichen Upgrades wegen, zur z.B. der D71xx, D4xx, zum Vollformat? oder eben auch eines guten Konkurrenzproduktes]).
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97 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon D3200 mit 24,2 Megapixeln, 2. Juli 2012
Von 
H. Gardner - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Als ich die näheren Angaben zur Nikon D3200 las, dachte ich nur: Satte 24,2 Megapixel mit dem neu entwickelten APS-C Bildsensor? Und auch noch der EXPEED-3-Bildverarbeitungsprozessor aus dem Nikon-Flaggschiff DSLR D4? Eine wahrhaft starke Ausstattung!

Nach dem Auspacken stellte ich zunächst fest, dass die Spiegelreflexkamera mit ihren 510 Gramm recht zierlich ist und ergonomisch gut in der Hand liegt. Die ersten Schritte zur Inbetriebnahme sahen dann bei mir folgendermaßen aus: Schnell vor dem Lesen des Handbuchs das mitgelieferte Nikkor AF-S 18-105 G ED VR eingerastet, die Batterie eingelegt, eine SDHC-Speicherkarte eingeschoben, Sprache, Datum und Zeit eingetippt, Stellrad auf AUTO eingestellt und das erste Bild geschossen! Im direkten Vergleich mit einer Nikon D90 bei gleicher ISO-, Blenden- und Zeit-Einstellung. Das Ergebnis auf dem PC-Bildschirm war überwältigend. Statt 4288 Pixel leuchteten mir 6016 Pixel entgegen. Ein 40% größeres Bild! Zusätzlich hat mich auch noch die enorm hohe Bildschärfe überrascht. Details, die ich früher an dem fotografierten Objekt noch nie wahrgenommen hatte, kamen zutage. So wie bei einer Makro-Aufnahme. Und das bei 4m Abstand! Nun hatte ich aufgrund der Diskussion über hohe Megapixel durchaus ein Farbrauschen erwartet. Nichts da - das Foto war absolut fehlerfrei und nicht verrauscht. Die Lichtverhältnisse waren jedoch auch optimal. Für ISO-Werte ab 800 ist zwar bei den Expertenchecks in den Testlaboren ein Bildrauschen nachgewiesen worden, aber wenn man sich etwas mehr mit dem Hobby Fotografie beschäftigt, kann man durch längere Belichtungszeiten, unterstützt durch den Bildstabilisator oder noch besser durch ein Stativ, dem entgegenwirken. Aber Aufnahmen in schwachen Lichtverhältnissen sind eh ein besonderes Thema. Hier jedoch überwiegt die Freude über gelungene Fotos. Und die sind ausgedruckt einen halben Meter groß.

Um meine subjektiven Angaben zu kontrollieren, habe ich noch Fotos mit dem Siemensstern gemacht. Die enorme Bildschärfe und der Detailreichtum blieben unverändert sehr gut. Dieses Ergebnis änderte sich auch nicht bei meinen Sportaufnahmen. Die Objekte bewegen sich bis zu 70 km/h schnell. Sowohl der ausreichende 11 Messfelder führende Autofokus der Nikon D3200, unterstützt durch die verbesserte Motiverkennung, wie auch der "Silent Wave"-Motor des Nikkor AF-S 18-105 G ED VR hatten im Zusammenspiel keinerlei Probleme mit dieser Schnelligkeit. Die 4 Fotos pro Sekunde zeigen einen sehr schönen Bewegungsablauf der Objekte und zudem ist jedes fliegende Sandkörnchen zu erkennen. Hier brilliert die schnelle und leistungsstarke Bildverarbeitungsengine EXPEED 3 mit einem wunderbaren Ergebnis. Um jedoch diese hohe Geschwindigkeit zu erreichen, setze ich immer SDHC-Speicherkarten der Kategorie 10 ein, um zu gewährleisten, dass die Nikon D3200 ihre Serienbilder schnell genug über den internen Bus übertragen kann.

Technische Angaben und Labortests gibt es in aussagefähiger Form genügend im Internet, darum spare ich sie mir an dieser Stelle. Trotzdem möchte ich noch auf den hohen ISO-Empfindlichkeitsbereich von 100 bis 6400 hinweisen, der bis zu 12800 erhöht werden kann. Und das Display von 7,5 cm in der Diagonalen ist bemerkenswert groß.

Moderne DSLR können erfahrungsgemäß filmen. Mit der Nikon D3200 sind diesbezüglich Full-HD-Videofilme mit einer Bildrate von 30p, 25p und 24p möglich. Hierbei schärft der Autofokus kontinuierlich. Allerdings ist der "Silent Wave"-Motor beim Abspielen zu hören. Hier ist dann wohl der Anschluss eines externen Mikrofons besser.

Weitere moderne technische Features sind der Anschluss für einen GPS-Tracker, sowie die Möglichkeit über einen optionalen Funkadapter Daten an ein Smartphone oder einen Tablet-Computer zu übertragen bzw. die Nikon D3200 darüber auszulösen.

Aber auch der neue "Guide"-Modus ist erwähnenswert. Über das Funktionswählrad kann der Guide eingestellt werden. Im Display erscheinen dann die Modi "Fotogr.", "Anzeigen/löschen", "System". Hier wird in wenigen einfachen Schritten eine erstaunliche Hilfeleistung angeboten. Anhand von Beispielbildern stellt sich z. B. die Kamera automatisch ein. Oder man führt die vorgeschlagenen Anweisungen aus, dann sollten eigentlich auch alle Fotos exzellent werden. Selbst für Fortgeschrittene ist etwas dabei, wie z.B. unscharfer Hintergrund, Bewegung einfrieren, etc.

Abschließend möchte ich noch etwas zu dem Set-Objektiv Nikon AF-S Nikkor 3.5-5.6/18-105 mm VR DX G ED sagen. Es ist ein leichtes, aber leistungsstarkes Reise-Zoom-Objektiv, das für die allermeisten Fotomotive ausreicht und direkt auf den APS-C-Bildsensor abgestimmt ist. Das Objektiv besitzt einen treffsicheren Ultraschallmotor sowie einen integrierten Bildstabilisator. Auf das Kleinbildformat umgerechnet liegt der Abbildungsmaßstab bei 27-158 mm. Mich hat dieses Set-Objektiv vollständig überzeugt.

Fazit: Die 24,2 Megapixel-Auflösung ist einmalig in dieser Kamera-Klasse und gefällt mir ausgesprochen gut. Die enorme Schärfe ist bemerkenswert. Die Bedienung ist einfach, sinnentsprechend und wird durch den Guide unterstützt. Die Ausstattung geht über das Gewohnte in dieser Klasse weit hinaus. Das Nikkor-Objektiv des Sets liefert brillante Fotos und reicht für jedweden Anlass aus. Wer jedoch Freude an Teleaufnahmen hat, dem stehen viele Objektive, auch anderer Hersteller, zur Verfügung. Alles in Allem ist dies ein Set, das man gerne bei sich hat.
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122 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hohe Auflösung, wenig Rauschen, 8. Mai 2012
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon D3200 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 7,4 cm (2,9 Zoll) Display, Live View, Full-HD) inkl. AF-S DX 18-55 VR schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Obwohl Nikon mit der D3200 auf Fotografie-Einsteiger abzielt, sollte man im Kopf behalten, dass die technischen Entwicklungen bei Kameras so schnell von statten gehen, dass die Bildqualität deutlich besser ist als alles, was sich professionelle Fotografen vor ein paar Jahren noch erträumt haben. Vor 2012 gab es nur eine Nikon-Kamera (die D3X mit 24.5 Megapixeln), die einen Sensor hatte, der mit der 24 Megapixel-Auflösung der D3200 vergleichbar wäre.

MEGAPIXEL VERSUS RAUSCHEN:
Die Zahl der Megapixel ist nicht alles. Es gibt viele Diskussionen darüber, ob extrem hohe Megapixel tatsächlich Verbesserungen der Bildqualität zeigen, denn je mehr Pixel in einen Sensor gepackt werden, desto kleiner müssen die Pixel sein. Theoretisch sind kleinere Pixel vulnerabler für Rauschen, weshalb ich neugierig auf die Leistung der D3200 war. Ich habe die D3200 gegen die Nikon D5000 meines Freundes getestet, welche 12 Megapixel hat. Doch sogar bei der doppelten Zahl der Pixel wies die D3200 keinerlei Probleme mit Bildrauschen auf. Tatsächlich zeigte die D3200 eine deutlich bessere Leistung bezüglich Rauschen als die D5000 - und dies bei allen ISO-Empfindlichkeiten. Die Bildqualität ist im Vergleich wirklich beeindruckend, so dass Bedenken bezüglich dieses Themas ziemlich übertrieben scheinen.

Was mir beim Sensor aufgefallen ist: Wenn man ein extrem unterbelichtetes Bild aufnimmt und die Belichtung bei der Nachverarbeitung aufhellt, kann man ein horizontales Banding erkennen. In den normalen Bildern konnte ich bisher kein Banding sehen, aber dies schwächt ein wenig mein Vertrauen in den Sensor.

VIDEO:
Das Auftauchen video-fähiger SLRs war und ist eine fantastische Entwicklung für Filmmacher, die sich nun die qualitativ hochwertigen Objektive, die für SLRs verfügbar sind, zu Nutze machen können. Und die Videoqualität der D3200 ist wirklich fantastisch! Die Farbe, der Kontrast und die Klarheit sind hervorragend. Es gibt hier Optionen, in full HD-Qualität mit 24, 25 oder 30 fps aufzunehmen; man kann ein externes Stereo-Mikrofon anschließen; die Kamera erlaubt eine manuelle bzw. eine automatische Anpassung von Tonaufnahmen; sie hat eine extra Taste für Videoaufnahmen, die sich gleich neben dem Auslöser befindet. Neben dem manuellen Fokus gibt es noch zwei Autofokus-Varianten, die während des Aufnehmens möglich sind: eine, bei der kontinuierlich der Fokus aktualisiert wird, und einer anderen, die ein Re-Fokussieren nur dann erlaubt, wenn man den Auslöser halb drückt.

Eine mögliche Schwäche der Video-Fähigkeit ist, dass es keine Kopfhörerbuchse gibt, die es ermöglicht, den Ton bei der Videoaufnahme zu überwachen.

BENUTZERFREUNDLICHKEIT:
Die D3200 ist extrem leicht und hat eine sehr praktische Größe, wodurch sie bequem zu halten ist. Mit einigen wenigen Ausnahmen sind die Platzierung der Tasten und die Menüeinträge sehr gut durchdacht. Die Ausnahmen sind die Position des AF-Hilfslichts, welches sich (wie bei anderen Nikon-Kameras) sehr nah am Objektiv befindet, wodurch ein Objektiv mit größerem Durchmesser das Licht blockieren kann, das man braucht, um auf einen Gegenstand etc. fokussieren zu können. Ein anderes Problem, das ich sehr häufig habe, ist, dass ich aus Versehen den Fokuspunkt ändere, weil ich an den Multifunktionswähler komme. Auch dies ist ein Problem, dass bei vielen Nikon-Modellen und nicht nur bei der D3200 auftritt.

KOMPATIBILITÄT DES ROHDATENFORMATS:
Falls Sie Ihre Bilder im Rohdatenformat speichern wollen, sollten Sie daran denken, dass die Rohdaten, die die D3200 produziert, aktuell (Mai 2012) NICHT von Adobe Lightroom unterstützt werden! Adobe hat angekündigt, dass das bevorstehende Update zu Version 4.1 dies unterstützen wird, aber wenn Sie Lightroom 3 oder ältere Versionen benutzen, müssen Sie den kostenlosen Adobe DNG-Konvertierer verwenden, um die Daten in einem Format zu erhalten, das Sie benutzen können. Das Selbe gilt für Photoshop CS6.

WAS SIE VIELLEICHT VERMISSEN KÖNNTEN:
1. Falls Sie die D3200 mit einem 18-55mm Kit-Objektiv kaufen, möchten Sie womöglich sehr bald ein neues Objektiv kaufen. Das 18-55-Objektiv hat eine gute Optik, aber es ist ein Weitwinkelobjektiv, so dass es die Nasen von Personen sehr groß aussehen lässt. Es dauert zudem sehr lang, bis die Kamera fokussiert. Falls Sie auf Detail zoomen, brauchen Sie ein Objektiv, das über 50 mm geht. Falls Sie Objektive für die D3200 kaufen wollen, sollten Sie darauf achten, dass sie nur vollständig kompatibel mit AF-I- und AF-S-Objektiven ist. Sie können auch andere Objektive kaufen, aber der Auto-Fokus wird dann nicht funktionieren.

2. Die D3200 ist zudem inkompatibel mit Nikon's Creative Lighting System (CLS), um Off-Kamera-Blitzgeräte zu kontrollieren.

3. Anders als bei Higher-End-Nikons gibt es bei der D3200 keinen Intervall-Aufnahmemodus zum Erzeugen von Zeitraffer-Videos.

4. Die D3200 hat einen DX-Sensor, so dass Sie sich letztendlich vielleicht nach einer Vollformatkamera und den passenden Objektiven sehnen, obwohl dies kostenmäßig schwer zu rechtfertigen ist, weil die Bildqualität, die man mit dem DX-Format erhält, so gut ist.

ZUBEHÖR, DAS SIE FÜR DIE D3200 BRAUCHEN WERDEN:
1. Eine SD-Karte (SDXC, SDHC oder SD): Ich empfehle eine Klasse 10 oder schneller, um die hochaufgelösten Bilder schneller speichern zu können.

2. Einen UV-Filter: Sie brauchen diesen bei digitalen DLRs nicht, um Dunst zu reduzieren (wie bei Film-SLRs), sondern ein UV-Filter ist sehr nützlich, um Ihr Objektiv vor Staub und Kratzern zu schützen. Falls Sie diese Kamera mit einem 18-55-Kit-Objektiv kaufen, brauchen Sie einen UV-Filter mit einem Durchmesser von 52 mm. Wichtig: vor allem billigere UV-Filter können Dunst leicht erhöhen.

3. Einen Schutz für das LCD-Display.

4. Einen zusätzlichen Akku, falls Sie viel aufnehmen wollen und zwischendurch den Akku nicht aufladen können.

UPDATE VOM 11.06.2012:
DxOMark haben den Sensor der D3200 als den 9t-besten Sensor einer Kamera auf dem Markt bewertet, basierend auf einem Score, der Messungen des Dynamikumfangs, der Farbtiefe und hohe ISO-Leistung kombiniert. Das Erstaunliche ist, dass die D3200 den 9. Platz mit dem Sensor der neuesten Canon-Vollformat-Kamera teilt, der 5D Mark III. Die Sensoren, die höher scoren, sind fast alle Vollformat- bzw. Mittelformat-Sensoren. Unter den APS-C-Format-Sensoren steht die D3200 auf einem hervorragenden zweiten Platz, direkt hinter der Pentax K-5.
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36 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut für eine Einsteiger DSLR, nur das Kit-Objektiv passt nicht so ganz.., 14. Mai 2012
Von 
Matthias Proske "Musik- und Fotoliebhaber" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon D3200 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 7,4 cm (2,9 Zoll) Display, Live View, Full-HD) inkl. AF-S DX 18-55 VR schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Nikon D3200 repräsentiert Nikons neusten Spross aus der Einsteigerserei, wenn auch der Preis schon eher in Richtung der D5100 tendiert und damit zur gehobenen Einsteigerklasse. Das Kit aus Nikon D3200 sowie dem AF-S DX 18-55mm VR Kit-Objektiv fällt beim übrigen Zubehör eher minimalistisch aus:

- Kurzanleitung und Handbuch (auf CD)
- Software: ViewNX2
- USB-Kabel (UC-E17); A/V-Kabel (EG-CP14)
- Akkuladegerät (MH-24) + Akku (EN-EL14)
- Trageriemen (AN-DC3)
- Zubehörschuhabdeckung (BS-1) - montiert
- Gehäusedeckel (BF-1B) - montiert
- Okularabdeckung (DK-5)

Das aller Notwendigste sowie ein paar Extras (Software, A/V-Kabel) liegen mit dabei. Warum man kein zeitgemäßes miniHDMI-HDMI Kabel für den Anschluss an den HDTV beilegt bleibt schleierhaft.

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Funktionen:

Mit dabei ist der so genannte GUIDE-Modus. Dieser ermöglicht es auch DSLR-Neulingen sich schnell mit den vielen Funktionen einer modernen Spiegelreflexkamera zurecht zu finden. Besonders interessant fand ich den Modus für fortgeschrittene Hobby-Fotografen. Im ersten Schritt wählt man den gewünschten Effekt - also beispielsweise eine geringe Tiefenschärfe, eingefrorene Bewegungen oder ähnliches. Im Folgenden leitet die Nikon D3200 durch die dafür notwendigen Einstellungen und gibt kurze Erklärungstexte dazu ab. Sehr intuitiv und mit hohem Lernfaktor!

Serienbildaufnahmen schafft die D3200 mit beachtlichen vier Bildern je Sekunde. Im Falle von RAW-Bildern hält sie dieses Tempo für immerhin zehn Bilder durch. Andere Kameras im gleichen Preisbereich schaffen oft nur fünf bis acht Bilder "ungebremst" und diese nicht selten mit weniger als drei Bildern je Sekunde. Danach limitiert lediglich die Geschwindigkeit der verbauten Speicherkarte. Die von mir genutzte Lexar Professional 600x 32 GB schafft es auf immerhin grob 40 MB/s und damit etwa zwei RAW-Bildern in der Sekunde!

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Fotoqualitäten:

Bereits bei viel Umgebungslicht bestätigt sich die Befürchtung, dass das 18-55 mm Kit-Objektiv dem hochauflösenden 24 MP Sensor nicht gewachsen ist. Besonders an feinen Strukturen (geflochtene Seile, Holzmaserung, etc.) lässt sich ein deutlicher Schärfegewinn bei der Nutzung meines AF-S NIKKOR 50mm f/1.8 G feststellen, die Bilder des 18-55 mm wirken dem gegenüber beinahe als wären sie minimal falsch fokussiert worden.

In Gegenlichtsituationen leisten beide Objektive mittelmäßige bis gute Arbeit, wenn auch das 50mm f/1.8 G dank der mitgelieferten Streu-/Gegenlichtblende einen höheren Kontrast liefert und weniger mit Reflextionen zu kämpfen hat. Auch neigen harte Kontrastkanten weniger stark zum violetten "ausbrennen". Um anderen Effekten, vor allem der Chromatischen Aberration vorzubeugen, wurde die Lichtquelle in der Bildmitte postiert.

Das Bildrauschen bleibt bis ISO 800 auf einem kaum wahrnehmbaren Level, lediglich in der 100%-Ansicht lassen sich am PC entsprechende Artefakte bemerken. Dies liegt vor allem an der, für Nikon DSLR-Kameras typischen, feinen "Körnung" des Bildrauschens. Viele Kameras der Mitbewerber neigen zu einem eher "grobkörnigen" Rauschen und endrauschen dementsprechend flächig bei Nutzung der kamerainternen Filter. Auch das Farbrauschen mindert die Nikon D3200 sehr effektiv, in den RAW-Bildern zeigt es sich bereits ab ISO 100, lässt sich aber bis ISO 3200 problemlos heraus filtern.

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Der Videomodus:

Der Videomodus kann ebenfalls überzeugen. Die Bildqualität in FullHD sieht gut aus, lediglich der "Rolling-Shutter"-Effekt ist leider sehr ausgeprägt. Positiv bleibt zu berichten, dass sich auch ein externes Mikrofon anschließen sowie manuell einstellen (Audio-Level) lässt. Hier kommen auch ambitionierte Filmer auf ihre Kosten. Werfen wir einen Blick auf die Bildqualität, spielt auch hier das Objektiv eine große Rolle.

Wer einen schönen Tiefenschärfe-Effekt erreichen möchte oder plant manuell zu fokussieren - was angesichts der sehr ruckartigen Autofokus (AF) der Nikon D3200 zu empfehlen ist - sollte besser Abstand vom 18-55mm Kit-Objektiv nehmen. Mit dem ebenfalls sehr günstigen AF-S Nikkor 50mm f/1.8 G gelingen hingegen sehr weiche Fahrten durch die Schärfeebenen.

Das Bildrauschen hat sich im Videomodus bei der Nikon D3200 leider als kleines Problemkind herausgestellt. Zwar ist auch hier das Rauschen gut unter Kontrolle und tritt nur sehr feinkörnig in Erscheinung, jedoch leider auch sehr hochfrequent. Dies sorgt für ein unruhiges Bild in unscharfen und allgemein "flächigen" Bildregionen.

Das verbaute Stereo-Mikrofon leidet an den üblichen Problemen fest in der Kamera verbauter Mikrofone: Geräusche der Kamera und des Objektivs werden sehr laut mit aufgenommen und Windgeräusche werden sehr schnell zum (lautstarken) Ärgernis. Da die Verwendung eines externen Mikrofons möglich ist, werden ambitionierte Filmer hierüber hinwegsehen können und sich an den Möglichkeiten der manuellen Pegelkontrolle erfreuen.

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Fazit:

Die Nikon D3200 bietet mit 24 Megapixeln einen sehr anspruchsvollen Sensor. Die hohe Auflösung will erst einmal ausgereizt werden, was mit dem mitgelieferten 18-55 mm Kit-Objektiv nicht wirklich möglich ist. Das Bildrauschen ist aufgrund der feinen "Körnung" weniger problematisch, auch auf Posterformat gedruckt. Im Videomodus macht das feine, hochfrequente Rauschen hingegen Probleme.

Alles in allem ist die Nikon D3200 ein sehr interessantes Produkt. Anfänger werden, zumindest am Anfang, auch mit dem Kit-Objektiv ihre Freude haben. Anspruchsvolle Anwender sollten hingegen von vornherein auf ein besseres Objektiv setzen um noch mehr aus Nikon's neuster Kamera für Einsteiger herausholen zu können. Auch ich als langjähriger Canon DSLR-Nutzer bin sehr angetan von der Leistung der kleinen Nikon.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super DSLR für Einsteiger, 11. August 2012
Von 
Luna S. "Dolce Vita" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Nikon D3200 ist eine sehr kompakte und leichte DSLR, sieht optisch sehr schön und hochwertig verarbeitet aus.
Zusammen mit dem Set-Objektiv AF-S DX NIKKOR 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR hat sie ein geringes Gewicht von ca. 800 Gramm. Das Kameragehäuse ist aus hochwertigem Kunststoff. Nur die Abdeckungen für die Schnittstellen wirken ein bisschen instabil, sind es aber zum Glück nicht.

Die D3200 bietet einen guten Halt durch den Griff auf der rechten Seite, der eine rutschfeste Gummibeschichtung aufweist. Insgesamt liegt die Kamera sehr gut und sicher in der Hand. Alle Bedienelemente sind sehr gut erreichbar.

Das 3 Zoll Display hat eine hohe Auflösung von 921.000 Bildpunkten und erzeugt ein super schönes Bild. Schade ist nur, dass das Display weder schwenkbar noch drehbar ist. Die Bild- und Farbdarstellung ist scharf und detailreich und die Anzeige der aktuellen Parameter kann man sehr gut ablesen. Die aufgenommenen Bilder kann man am Display sehr gut betrachten. Die Helligkeit des Displays muss man manuell einstellen, da es eine automatische Helligkeitsanpassung nicht gibt. Beim Sucher merkt man auch, dass Nikon gespart hat. Es ist kein spezieller oder supertoller Sucher. Er zeigt ein wesentlich kleineres und dunkleres Bild an als der Sucher bei meiner Systemkamera NX11 von Samsung.

Ein Blitzschuh zur Aufnahme eines zusätzlichen Blitzgeräts ist ebenfalls an Bord. Jedoch der integrierte Blitz ist schon sehr gut. Die Aufnahmen werden sehr gut sowie dezent belichtet. Mit seiner hohen Leitzahl 12 spendet er immer das richtige Licht. Ich habe bis jetzt nicht gerne mit Blitzlicht fotografiert, da die Aufnahmen entweder überbelichtet oder kalt gewirkt haben. Der Blitz der D3200 hat mich nun vom Gegenteil überzeugt. Seine Leistung ist wirklich überzeugend. Hier hat Nikon nicht gespart.

Mit dem Objektiv bin ich auch sehr zufrieden, da mir und vielen Anfängern mit diesem Kit ein hervorragender und günstiger Einstieg ermöglicht wird.

Die Menüführung ist übersichtlich aufgebaut und einfach zu bedienen. Die D3200 ist keineswegs funktionsüberladen. Jedoch die vorhandenen Einstellungen und Szenen sollten selbst einen ambitionierten Fotografen überzeugen. Für Anfänger jedoch ist es ratsam, sich mit der Kamera
intensiver auseinander zu setzen, um alle Einstellungen und ihre Ausstattung kennenzulernen. Mit dieser Kamera hat man auch als Anfänger auf Anhieb Spaß.
Denn wenn man sich intensiv mit der Fotografie auseinandersetzt und lernt Blende, Belichtungszeit etc. manuell einzustellen, hat man das Bedürfnis noch mehr zu lernen. Kleine Effekte wie Selektive Farbe oder Miniatureffekt sind für besondere Fotos gut zu gebrauchen.

Die D3200 bietet als Ausstattung: Automatik, 6 Motivprogramme, Guide-Modus für Anfänger, Effekte, integrierter Kompakt-Fotokurs, der einem die Grundbegriffe und Möglichkeiten einer DSLR erläutert..

Mit der Bildqualität der Aufnahmen bin ich absolut zufrieden. Die Aufnahmen sind immer hervorragend und überzeugen. Bei einer Fotosession mit ca. 100 Portraitsaufnahmen mit Blitzlicht musste ich nur 2 löschen, die zu dunkel waren. Alle andren Aufnahmen sind sehr schön geworden.
Der Autofokus arbeitet zügig und Serienaufnahmen liefern überzeugende Ergebnisse. Hier merkt man schon den Unterschied zu kleineren Kameras, mit denen es fast unmöglich ist, schnelle und gute Portraits in Serie zu machen.
Die Aufnahmen sind gestochen scharf, weder über- noch überbelichtet, sondern wirken natürlich und farbintensiv.

Lobenswert ist auch die Leistung des Akkus. Seine Kapazität reicht für 500 Aufnahmen.

Fazit: Eine ideale DSLR für Einsteiger. Die D3200 ist mit überschaubaren Automatikfunktionen leicht zu bedienen und überzeugt mit einer hervorragenden Bildqualität. Zudem bietet sie zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten der Aufnahmen direkt an der Kamera.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gute Kamera, 19. März 2013
Von 
S.K.K. (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Nikon D3200 benutze ich nun schon einige Monate und bisher bin ich mit ihr bis auf zwei Punkte zufrieden. Sie ist eine meiner Meinung nach gute Einsteigerkamera für DSLR - Anfänger, vor allem wenn man das Kit mit den zwei Objektiven kauft. Die Kamera ist robust, bietet sowohl für Anfänger, als auch erfahrene Benutzer viele Möglichkeiten und es macht Spaß mit ihr zu fotografieren. Im folgenden werde ich die technischen Daten nicht noch mal konkret durchgehen und mich vielmehr auf meine eigenen Erfahrungen und Eindrücke beim Fotografieren konzentrieren.

Erster Eindruck
Die D3200 wirkt kompakt, liegt gut in der Hand und die Verarbeitung macht auch einen soliden Eindruck. Einzig die Klappe hinter der sich z.B. der USB Anschluss versteckt, lässt sich meiner Meinung nach etwas schlecht öffnen, ansonsten habe ich am Aufbau oder der Verarbeitung nichts auszusetzen. Das verarbeitet Plastik ist solide und hat in den letzten Monaten noch nie geschwächelt. DSLR - Einsteiger sollten sich vom etwas höheren Gewicht der Kamera im Vergleich zu Bridge - oder Systemkameras nicht abschrecken lassen, daran gewöhnt man sich schnell.

Die Anordnung der Bedienelemente an der Kamera ist logisch und die Funktion der meisten selbsterklärend. Auch der innere Aufbau des Systems ist logisch und dadurch leicht in der Bedienung.

Die erste Inbetriebnahme geht schnell, die notwendigen Vorbereitungen sind ausreichend erklärt und auch das Auf - und Abnehmen des Objektivs lässt sich schnell und problemlos durchführen.

Display
Das Display ist hochauflösend, gestochen scharf und für mich ein adäquater Ersatz zum Benutzen des Suchers geworden. Nur bei grellem Licht verwende ich noch den Sucher, ansonsten verlasse ich mich auf die Darstellung auf dem Display, da diese in meinen Augen sehr gut wiedergibt, was ich auch später auf meinen Bildern sehen kann.

Bedienung & Anwendung
Die Nikon D3200 lässt sich einfach und gut bedienen, allgemein ist die Handhabung einfach. DSLR - Anfängern würde ich empfehlen das vollständige Handbuch auszudrucken und durchzulesen, dadurch wird man im Umgang mit der Kamera sicherer und lernt auch den einen oder anderen wichtigen Begriff und Tip.

Die Qualität der gemachten Bilder kann durch die hohe Bildqualität und wenig bis keine Probleme mit Bildrauschen bestechen. Für eine Einsteigerkamera ist die D3200 wirklich gut aufgestellt und schafft es die in ihr verbauten Pixel gut aufs Bild zu bringen.

Besonders begeistern mich Aufnahmemodi wie der Sportmodus. Hiermit kann man spielend leicht scharfe Sportaufnahmen machen und auch z.B. von rennenden Hunden tolle Aufnahmen und Bewegungsabläufe fotografieren. Insgesamt bietet die D3200 ein weites Spektrum an Aufnahmemodi, da sollte für jede Situation das richtige dabei sein.

Schade ist, dass man das Display der D3200 nicht bewegen kann, es ist fest montiert und lässt sich daher nicht drehen und klappen.

Videos
Die Qualität der bisher von mir aufgenommenen Videos ist durchweg gut bis sehr gut. Nur bei schlechten Lichtverhältnissen schwächelt die Nikon etwas, aber so geht es ja den meisten Kameras und auch Camcordern. Etwas störend ist das leichte Tonrauschen bei Videoaufnahmen. Negativ fällt beim Videodrehen auch auf, dass der Akku dann schnell und merklich abnimmt. Den Kauf eines Ersatzakkus kann ich daher jedem empfehlen.

Akku & Schärfe
Meine zwei Kritikpunkte an der Nikon D3200 beziehen sich auf die Akkuleistung und sporadisch auftretene Probleme mit der Schärfe. Die Akkuleistung nimmt gerade bei der Kombination von Fotografieren und ab und zu mal ein kleines Video drehen etwas zu schnell ab. Dieses Problem habe ich allerdings durch die Bank mit allen von mir bisher genutzten Kameras, es scheint also ein allgemeines Problem zu sein, vielleicht sind meine Erwartungen aber auch zu hoch.
Ein paar mal, ich würde schätzen fünfmal, hatte ich Probleme mit unscharfen Bildern in einer Aufnahmenserie. Dies ist bei mir aber kein durchgängiges Problem, daher kann ich damit leben. Normalerweise werden meine Bilder scharf und kontrastreich. Woran diese Aussetzer liegen, kann ich leider nicht beurteilen.

Bewertung
Insgesamt ist die D3200 eine gute Einsteigerkamera, vor allem im Kit mit den zwei Objektiven. Aber auch für Nicht-Einsteiger hat die Nikon D3200 allerhand zu bieten. Mich haben vor allem die kontastreichen und meist sehr shcarfen Bilder begeistert. Bis auf kleinere Schwächen bin ich mit der Leistung der D3200 sehr zufrieden und gebe ihr daher 4 Sterne.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Kamera, nicht nur für Einsteiger sondern Foto-Enthusiasten, 6. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon D3200 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 7,4 cm (2,9 Zoll) Display, Live View, Full-HD) inkl. AF-S DX 18-55 VR schwarz (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
--- Verarbeitung und Bedienung ---

Beim Auspacken der Kamera fällt auf, dass sie trotz des Plastikgehäuses solide verarbeitet ist. Der Programm-Regler wackelt nicht und die Knöpfe haben gute Druckpunkte. Für Anfänger sehr hilfreich ist der Guide-Modus, in dem die Kamera entweder selbstständige Einstellungen vornimmt oder erklärt das z.B. eine größere Blende zu größerer Tiefenunschärfe führt. Auch abseits des Automatikmodus wird dem Anfänger geholfen in dem die ISO Wahl durch Vorschaubilder der dazu passenden Lichtverhältnisse vereinfacht wird oder bei schlechten Lichtverhältnissen der Blitzeinsatz empfohlen wird.
Sehr praktisch finde ich das Übersichtsfenster im Programmmodus, in dem jegliche Einstellungen wie Bildgröße, Dateiformat, ISO oder Fokusmodus schnell geändert werden können.
Praktischerweise lässt sich auch der Live-View Modus durch einen eigenen Knopf aktivieren, in dem der Autofokus weiterhin funktioniert, die Auslösung jedoch etwas verzögert ist.

Ganz nett sind außerdem Kunstfilterfunktionen, die Fotos wie Gemälde aussehen lassen können oder alle Farben bis auf eine ausblenden. Fotos im RAW-Format lassen sich direkt in der Kamera bearbeiten und gesondert speichern. Ebenfalls sind bei der Nachbearbeitung Mehrfachbelichtungen möglich.

Die Videofunktion ist über einen eigenen Knopf auf der Oberseite leicht zu starten und nimmt Full-HD Videos im MP4 Format auf. Die Wahl dieses Dateiformates ist zu begrüßen, da sich die Videos im vergleich zum AVCHD-Format leicht auf der SD-Karte finden lassen und durch Programme wie iMovie ohne Umwandlung zu öffnen sind. Die Videoqualität macht einen guten Eindruck, besonders mit Objektiven die eine hohe Tiefenunschärfe ermöglichen lassen sich professionel aussehende Ergebnisse erzielen. Schön ist auch, dass man mit eigenen Farbeinstellungen wie z.b. Lebhaft, Sepia oder Schwarz-Weiß filmen kann.
Der LCD-Bildschirm ist hochauflösend und gut ablesbar. Wer jedoch auf einen drehbaren Bildschirm nicht verzichten kann, sollte eher zur Nikon 5100 greifen.

--- Sensor und Fotoqualität ---

Bei der Nikon D3200 handelt es sich um die erste DSLR im Einstiegsbereich, die sich im Bereich der Megapixelanzahl mit den derzeitigen Profikameras mit Vollformatsensor messen kann. Wer sich im Foto-Bereich etwas auskennt, wird jedoch wissen das eine größere Pixeldichte zu schlechterer Lichtempfindlichkeit und höherem ISO-Rauschen führt. Anfänglich habe ich mich gefragt ob 24 Megapixel überhaupt notwendig sind, möchte sie jedoch mittlerweile nicht mehr missen.

Positiv fällt auf, dass die Bilder mit hoher Auflösung ohne beträchtliche Qualitätsverluste zugeschnitten werden können und Bildausschnitte im nachhinein bei gutem Ergebnis gewählt werden können, ähnlich eines Digitalzooms.
Das Bildrauschen mag höher sein als bei der Vorgängerkamera D3100, jedoch muss man bedenken, dass die Bilder fast doppelt so groß sind. Bei Reduzierung auf die 14MP der D3100 findet sich meiner Meinung nach kein Unterschied. Da das Bildrauschen der Nikon D3200 bis ISO 400 generell zu vernachlässigen ist, ist der 24MP Sensor in punkto Bildqualität als Pluspunkt zu sehen, besonders bei scharfen Objektiven wie dem Nikon 35mm F1.8.

Die logische Schlussfolgerung des Detailreichtums ist die Größe der 24MP RAW-Dateien. Wer im RAW-Modus fotografiert sollte sich der ca. 40MB Dateigröße bewusst sein und eventuell Speicherplatz aufrüsten. Selbst auf 16GB SD-Karten passen nur knapp über 350 Bilder im RAW+JPG Modus. Da man für die größeren Dateien jedoch auch mehr Bild bekommt, kann man sich über diesen Fortschritt nicht unbedingt beschweren.

--- Objektiv ---

Erfahrungsgemäß sind mitgelieferte 18-55mm Objektive die qualitativ geringsten im Angebot der namhaften Herstellern. Da ich zuvor Benutzer einer Canon DSLR mit Kit-Objektiv war, war ich von der Verarbeitungsqualität des Nikon Kit-Objektivs positiv überrascht. Besonders die Zoom- und Fokusringe sind angenehm schwergängig - es wackelt nichts. Die Bildqualität kann mit Profiobjektiven zwar nicht verglichen werden und die Lichtstärke ist mit F3,5-F5,6 nicht die beste. Dennoch benutze ich das Objektiv durch die gute Bildqualität und kurze Fokussierdistanz (Makro) sehr gerne, neben dem ich noch das 35mm F1,8 und 55-300mm F4,5-F5,6 besitze. Sehr nett finde ich, dass Nikon einen Filter zum Schutz des Objektives sowie eine Sonnenblende mitliefert.

--- Fazit ---

(+) Hohe Auflösung
(+) Gutes ISO Rauschverhalten trotz 24MP
(+) Einfache, einsteigerfreundliche Bedienung
(+) Nette Kunstfilter und RAW-Bildbearbeitungsoptionen
(+) Mehrfachbelichtungen sind möglich
(+) Gute Verarbeitung
(+) Gutes mitgeliefertes Objektiv
(+) Klares Display

(o) Sehr große Dateien im RAW Modus

(-) Kein schwenkbares Display

Die Nikon D3200 mit 18-55 Objektiv ist eine schöne Kamera für Einsteiger und Fortgeschrittene die von der hohen Bildqualität profitieren möchten. Der Guide-Modus hilft denen, die noch nicht so erfahren im Gebiet der Fotografie sind.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Kamera für Einsteiger, 31. August 2012
Von 
JoMan (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich habe mir schon immer eine SLR-Kamera gewünscht. Bisher habe ich immer sehr gute Erfahrungen mit den Digitalkameras von Nikon gemacht. Ich habe die S8100 und S9200. Da lag es für mich auf der Hand auch eine Nikon als SLR Kamera zu bestellen. Meine Wahl fiel auf die Nikon D3200 SLR-Digitalkamera.

Ich muss sagen, ich bin außerordentlich zufrieden. Bisher hatte ich noch keine nennenswerten Erfahrungen in der digitalen Fotografie mit Spiegelreflex-Kameras. Die Handhabung ist sehr einfach und man kann auch mit wenig Vorwissen schöne Bilder machen.

In anderen Rezensionen wurde ausführlich auf die technischen Möglichkeiten, die diese Kamera bietet eingegangen. Ich schließe mich der Darstellung der Anderen voll und ganz an. Ich möchte hier den Fokus auf die eigentliche Nutzung als absoluter Neuling im Bereich der SLR-Kameras eingehen.

Da ich ja schon mit „normalen“ Digitalkameras von Nikon meine Erfahrungen sammeln konnte, erschloss sich mir die Handhabung der D3200 sofort in einigen Teilen. Im Automatik-Modus konnte ich direkt und ohne Probleme losfotografieren. Die anderen Möglichkeiten, die die Kamera bietet, habe ich mir erst anlesen müssen.

Eine wunderbare Hilfe ist das mitgelieferte Kompakthandbuch. Dort ist in einfachen Mitteln und bildlicher Darstellung kurz und präzise erklärt, wie die einzelnen Einstellungen vorzunehmen sind und wann man sie am besten gebrauchen kann.
Die D3200 hat ein Funktionswählrad, wo schon einige Programmeinstellungen zu finden sind. Die Programme sind: Automatik, Automatik (Blitz aus), Portrait, Landschaft, Kinder, Sport, Nahaufnahme, Nachtportrait, Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuelle Belichtungssteuerung und GUIDE-Modus.

Ich muss sagen, dass man trotz der voreingestellten Programme noch Veränderungen in den Einstellungen in den jeweiligen Programmen machen kann. Das gefällt mir sehr gut.

Der GUIDE-Modus ist gerade für Anfänger ein tolles Programm. Man kann aber auch da wählen, ob man Anfänger oder Fortgeschrittener ist. Über dieses Programm kann man wählen, was man einstellen möchte, z. B. Fotografieren, dann Nahaufnahmen. Es wird kurz erklärt was man damit am Besten fotografiert und wenn man die Einstellung auswählt, stellt sich die Kamera von alleine richtig ein. Man muss nichts weiter mehr machen, als den Bildausschnitt wählen und auf den Auslöser drücken.

Besonders gut gefällt mir, dass die Kamera mit dem Objektiv AF-S DX 18-105 VR mitgeliefert wird. Ich finde, dass Nikon hier ein optimales Klasse-Paket geschnürt hat. Es ist für Anfänger bestens geeignet. Es ist ein Allround-Objektiv mit dem man sowohl schöne Landschaftsaufnahmen, Urlaubsschnappschüsse sowie kunstvoll arrangierte Makroaufnahmen machen kann. Man kann den Bildausschnitt wunderbar ran holen. Der Zoom entspricht bei „normalen“ Digitalkameras ungefähr einem 12-fachen optischen Zoom. Durch dieses Objektiv ist man von Anfang an gut ausgestattet und kann lange Zeit ohne zusätzliches Objektiv auskommen. Wenn man denn dann doch mal bessere Ergebnisse erzielen möchte, kann man sich andere Objektive zulegen, wie z. B. wenn man im Makrobereich näher ran möchte.

Überrascht war ich von der sehr geringen Verschlusszeit, besonders im Automatik-Modus. Ebenfalls im Sport-Modus profitiert man davon. Die Bilder werden hier gestochen scharf und man kann die Bewegung wunderbar einfangen.

Die Kamera liegt gut in der Hand. Mit 950 g (incl. Objektiv) ist sie nicht schwer, auch wenn man sie, z. B. im Urlaub den ganzen Tag durch die Gegend trägt. Die Verarbeitung ist, wie gewohnt von Nikon, erstklassig.

Bei der Kamera kann man traditionell mit dem Sucher fotografieren, oder mit der Live-View-Anzeige, wie man es bei „normalen“ Digitalkameras gewohnt ist.

Die D3200 verfügt auch über eine Videofunktion. Diese funktioniert nur mit Live-View-Anzeige. Die Ergebnisse sind gut. Allerdings mache ich mit der Kamera hauptsächlich Fotos.

Anbei ist auch die Fotosoftware ViewNX2. Diese eignet sich, um Fotos von der Kamera auf den PC zu übertragen, wie auch zu bearbeiten. Klasse finde ich, dass man auch Bilder verschiedener Kameras transferieren kann und diese dann in jeweils andere Ordner platzieren kann. Es ist ein Klasse Tool, welches dieses Paket optimal abrundet.

Fazit:
Die Nikon D3200 SLR-Digitalkamera ist eine klasse Einsteigerkamera. Sie bietet alles was man als Einsteiger braucht.

Das AF-S DX 18-105 Objektiv, das eine besondere Beigabe für den niedrigen Preis der Kamera darstellt. Prima Nikon!

Verschiedene voreingestellte Programme, die ein einfaches Fotografieren möglich machen.

Der GUIDE-Modus, der speziell für Einsteiger geeignet ist.

Die Verarbeitung von Nikon ist wie gewohnt erstklassig.

Ich kann für die Nikon D3200 SLR-Digitalkamera eine klare Kaufempfehlung geben. Sie ist ihr Geld alle Mal wert.

Ich hoffe ihnen bei ihrer Kaufentscheidung geholfen zu haben.
Sollten Sie noch Fragen haben, dann werde ich mich bemühen sie zu beantworten. Schreiben Sie mir doch einfach einen Kommentar.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Einsteiger-Kamera, 31. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Diese Kamera hat alles, was eine klasse Einsteiger-DSLR braucht. Ich verwende sie mit dem Nikon AF-S DX NIKKOR 18-105mm/3,5-5,6 ED VR Objektiv, als "Backup", wenn ich mal keine Lust habe, die teure Nikon D600 mit einer Riesenlinse (28-300 FX) mit rumzuschleppen. Ursprünclich wollte ich mir eine Systemkamera kaufen, aber da ich diverse Nikon-Objektive habe, wurde es dann die D3200. Anfangs hatte ich Zweifel, da die D600 sehr hohen Ansprüchen genügt, aber die D3200 macht richtig klasse Bilder (ich fotografiere meist im S-Modus, also bei vorgewählter Belichtungszeit und mit individuellem Weißabgleich). Die Kamera ist außerdem (selbst mit Objektiv) ultraleicht und passt sogar in eine Jackentasche (ideal für Schnappschüsse). Außerdem ist sie lichtstark und hat erstaunlich wenig Rauschen für eine Kamera in dieser Preisklasse. Die 24MP sind bei dem Preis auch ein echter Knaller!

Die große Bandbreite an GUIDE-Motivprogrammen ermöglicht es einem, ohne großen Aufwand sehr gute Bilder zu machen, Bei manchen Motiven (Porträts) hat sie (persönliches Empfinden) einen (ganz, ganz leichten) Grünstich. Aber bei Nachtbildern ist sie z.B. meiner alten D90 absolut ebenbürtig.

Kurzum: Wer eine Einsteiger-DSLR mit vielen Funktionen und guter bis sehr guter Bildqualität, auch bei wenig Licht zu einem vertretbaren Preis sucht, ist bei der D3200 absolut richtig! Bevor man sich mit einer Systemkamera in Unkosten stürzt, die dann auch teure Wechselobektive braucht, sollte man es mit dieser Kamera probieren, die macht dann auch "Lust auf mehr" - z.B. die D600 :-)
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