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110 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Objektiv hat in der Praxis überzeugt
Ich besitze dieses Objektiv zu diesem Zeitpunkt seit etwa drei Wochen und habe damit und mit dem Tamron SP 70-200 mm f/2.8 Di VC USD während der Generalprobe und der Premiere einer Theateraufführung etwa 2.500 Aufnahmen bei wechselnden und insgesamt anspruchsvollen Lichtverhältnissen mit einer Canon 5D Mark III im Modus AI Servo bei Blende 2.8, 4.0, 8.0 und...
Vor 9 Monaten von Toop veröffentlicht

versus
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zufrieden mit Einschränkungen - jezt Abwertung auf 3 Sterne
Da ich keine ausgefeilten Testreihen machen kann, möchte ich mich auf das beschränken, was ich feststellen konnte. Getestet habe ich:

- Autofokus
- Schärfeleistung
- Bildstabilisator
- Haptik

Meine Vorgeschichte: Seit meiner 5d iii kommt mir mein Canon 24-70 2.8 L irgendwie matschig vor. Mein Canon 70-300 4.0 L ist in...
Vor 11 Monaten von Mias veröffentlicht


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110 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Objektiv hat in der Praxis überzeugt, 20. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich besitze dieses Objektiv zu diesem Zeitpunkt seit etwa drei Wochen und habe damit und mit dem Tamron SP 70-200 mm f/2.8 Di VC USD während der Generalprobe und der Premiere einer Theateraufführung etwa 2.500 Aufnahmen bei wechselnden und insgesamt anspruchsvollen Lichtverhältnissen mit einer Canon 5D Mark III im Modus AI Servo bei Blende 2.8, 4.0, 8.0 und 10.0 aufgenommen.

Ich habe lange (sehr lange) mit mir gerungen, ob ich nicht lieber zu einem der 24-70er von Canon greife, oder ob ich die knapp 850,- EUR für das Tamron riskiere. Ich muss an dieser Stelle kurz erwähnen, dass ich bereits (für eine APS-C-Kamera) ein Tamron-Objektiv besaß, mit dem ich schlicht unglücklich war, weil es seinen Zweck nicht erfüllt hat. Dessen Autofokus hatte selbst bei eigentlich guten Lichtverhältnissen häufig Schwierigkeiten mit der Scharfstellung, das Objektiv führ dann ratternd durch die Zoomstufen hin und her und klang dabei wie eine Kaffeemühle mit defektem Mahlwerk, während wegen dessen eher mäßiger Lichtstärke man schon bei gutem Licht in höhere ISO-Bereiche ausweichen musste, wenn man brauchbare Belichtungszeiten hinbekommen wollte. Nach dieser Erfahrung und der Lektüre einiger Rezensionen bei Amazon zum Service und der Fertigungsqualität wollte ich eigentlich kein Tamron-Objektiv mehr haben. Wenn man sich nun die Alternativen am Markt anschaut, wird es recht dünn. Dem preisgünstigen Sigma fehlt der Bildstabilisator, außerdem sagt man ihm eine eher durchschnittliche Bildqualität nach. Die Canons werden für ihre hohe Abbildungsleistung gelobt, sind aber nur entweder mit Bildstabilisator und Blende 4.0 oder mit Anfangsblende 2.8 und dafür ohne Bildstabilisator erhältlich. Mir persönlich sind die Preise der in Frage kommenden Canon-Objektive im Vergleich zum gebotenem ganz klar zu hoch. Kaufentscheidend war für mich der Bildstabilisator und die Offenblende von 2.8. Die vielen negativen Berichte bezüglich Fertigungsqualität und Service haben mich dabei trotzdem stark verunsichert.

Der Autofokus meines Exemplars arbeitet fast völlig geräuschlos, findet bei guten Lichtverhältnissen eigentlich so gut wie immer den richtigen Schärfepunkt und verhält sich auch bei schwierigem Licht (zum Beispiel Dämmerlicht, reduzierte Beleuchtung auf der Theaterbühne) berechenbar bzw. es findet bei unzureichender Beleuchtung und Dunkelheit dann keine Scharfstellung mehr statt. Der Fokus fährt nicht planlos vor und zurück, sondern sitzt einfach, bzw. fährt den Zoombereich einmal durch, wenn keine Scharfstellung möglich ist. In diesem Punkt bin ich sehr zufrieden und hier lag auch persönlich meine größte Befürchtung. Einige sehr dunkle Szenen sind dann aber auch für f/2.8 einfach zu dunkel gewesen, hier habe ich auf eine 85er Festbrennweite zurückgegriffen. Das war aber so erwartet und daher war ich darauf vorbereitet.

Was auch schon von anderen angemerkt wurde und in der Tat eine Umstellung im Vergleich zu Canon-Objektiven bedeutet: die Einstellringe für Brennweite und Fokus sind genau anders herum angeordnet und drehen auch jeweils in die andere Richtung. Wenn man vorher nur mit Canon-Objektiven fotografiert hat, bedeutet es durchaus eine gewisse Umgewöhnung, und wenn man im Eifer des Gefechts wieder mal versehentlich am Fokus dreht, anstatt die Brennweite an die neue Bildsituation anzupassen, und dann deswegen ein bestimmtes Bild nicht oder nicht richtig erwischt, ist das einfach nur ärgerlich. Gut, man kann sich recht schnell daran gewöhnen, trotzdem erfordert es eine gewisse, zusätzliche, Aufmerksamkeit.

Der Objektivtubus fährt beim Zoomen aus, das Objektiv wird also länger. Kein Problem, das tun die Konkurrenten von Canon außerdem auch, ich erwähne diesen Punkt nur der Vollständigkeit halber. Auffälliger ist da schon, dass der Tubus aus (hochwertigem) Kunststoff gefertigt ist. Das wird im Vergleich mit den Canons immer wieder bemängelt, ist mir aber ehrlich gesagt, ganz salopp ausgedrückt, total latte. Das Objektiv fühlt sich hochwertig an und liegt gut in der Hand, die Einstellringe für Zoom und Fokus sind angemessen schwergängig, der Fokusring hat einen nicht zu kurzen Einstellweg, so dass manuelles Fokussieren gut möglich ist und nicht durch zu kurze Wege unnötig zur Sisyphusarbeit ausartet. Manche Käufer bemängeln ein schleifendes Geräusch bei den Einstellringen. Ich kann in dieser Hinsicht keine Auffälligkeiten an meinem Objektiv feststellen.

Der Bildstabilisator arbeitet einwandfrei und überzeugt. Ich neige manchmal zu einem etwas unruhigem Händchen, da ist der VC eine willkommene Unterstützung. Ich habe den Bildstabilisator während der gesamten Aufnahmezeit aktiviert gehabt und die Schauspieler während der Aufführung mit der Kamera bei halb gedrücktem Auslöser im AF-Modus AI Servo verfolgt, was problemlos möglich war, auch ohne explizitem Modus fürs Mitziehen. Das Bild blieb dabei in der Horizontalen jeweils stabil und wurde bei ruhender Haltung sofort wieder fixiert. Jetzt muss ich aber hier rasch einwerfen, dass ich keine Vögel im Flug fotografiere. Wer sich dafür interessiert, muss selbst testen und wird hierfür wohl auch eher ein größeres Telezoom mit 200mm oder mehr verwenden wollen.

Die Abbildungsqualität ist ausgezeichnet. Ich stelle keine unerwarteten Unschärfen auf den Bildern fest. Im Allgemeinen gilt für die bis jetzt gemachten Bilder: wo der Fokus sitzt (oder nötigenfalls manuell korrekt fokussiert wurde), da ist es auch scharf. Ich kann die Bilder auch noch vergrößern, z.B. um den Ausschnitt anzupassen, oder für Freistellungen, ohne, dass ich Probleme mit der Schärfe bekomme. Ausschuss habe ich vor allem durch den einen oder anderen handwerklichen Fehler produziert, denn bei Theateraufnahmen muss es schnell gehen und da kann es schon mal passieren, dass ein Bildausschnitt nicht passt oder die Verschlusszeit zu lange war. Den Ausschuss wegen Fehlfokussierung würde ich auf unter 1%schätzen (bei besagten 2.500 Bildern). Weil wir schon beim Fokus sind: Keinerlei Front- oder Backfokus, auch bei Blende 2.8 sitzt der Fokus dort, wo ich ihn haben will.

Zu chromatischen Aberrationen kann ich bislang nichts sagen, außer, dass ich sie mit dem Objektiv auf meinen Bildern noch nicht gefunden habe. Vielleicht liegt es auch an der Aufnahmesituation, verschiedene Tests im internet jedenfalls weisen darauf hin, dass CAs durchaus vorkommen. Ob hier die Objektive von Canon besser sind, kann ich mangels Vergleich nicht sagen.

Wer sich für dieses Objektiv entscheidet, muss sich absolut darüber im Klaren sein, dass Glas schwer ist, und für eine Blende von 2.8 schon jede Menge Glas geschleppt werden muss. Objektiv (825g) und Kamera (960g) kommen auf insgesamt 1.785g, das merkt man einfach, wenn man damit längere Zeit arbeitet. Ich hab das gute Stück für ein dreistündiges Shooting nahezu ununterbrochen in der Hand gehabt und den Arm am Abend entsprechend gespürt. Man sollte sich in jedem Fall um einen sicheren Griff bemühen. In meinem Fall verwende ich die Original-Handschlaufe von Canon und hab die Kamera mit einem Blackrapid-Gurt zusätzlich am Körper befestigt. Das mag übertrieben scheinen, aber insgesamt schleppe ich mit Kamera und Objektiv gut 3.400,- EUR herum, da ist ein bisschen Paranoia schon erlaubt.

Ich bearbeite meine RAW-Dateien in Lightroom (erst 4.1, jetzt 5.1). Korrekturprofile sind ab Lightroom 4.1 für diese Objektiv enthalten. Wer es genauer wissen will, kann auf der Adobe-Webseite nachschauen, auf den Hilfe-Seiten sind die unterstützten Objektive und die Lightroom-Versionen gelistet. Anders als bei vielen Canon-Objektiven sind für die Tamron-Objektive allerdings nur für die RAW-Entwicklung Korrekturprofile verfügbar. Wer also direkt in JPEG aufnimmt, kann die Profile nicht verwenden und muss manuell korrigieren. Weiterhin ist bei JPEG-Aufnahmen (zumindest bei Canon) zu beachten, dass die Kamera keine Korrekturdaten besitzt, um z.B. Randabschattungen oder chromatische Aberrationen zu beheben.

Zu guter Letzt: bereue ich meine Entscheidung? Nein. Das Objektiv hat im Praxiseinsatz und nach Sichtung der produzierten Bilder vollständig überzeugt. Glaubt man den negativen Berichten, soll die Tamron-Qualitätskontrolle ja praktisch nicht existent sein, andere schreiben von einer wahren Umtauschlotterie, bis sie ein Objektiv erhalten haben, welches ihren Ansprüchen genügen konnte. Bei mir hat gleich das erste Objektiv perfekt gepasst und perfekt funktioniert, der Autofokus arbeitet gut und die Schärfe ist bei mir über das Glas verteilt auch gut. Übrigens genauso das 70-200mm-Objektiv, welches ich kurze Zeit später ebenfalls angeschafft habe. Dass ich beim APS-C-Objektiv eine Gurke erwischt hab zeigt höchstens wieder einmal, wie verschieden unterschiedliche Artikel eines Herstellers sein können, und taugt daher nicht als Basis für die Beurteilung der zu erwartenden Qualität im Allgemeinen. Stünde ich wieder vor der Wahl, würde ich es mir wieder kaufen. Für jemand anderen mag vielleicht eine Rolle spielen, dass es in Canon-Kameras nur Korrekturprofile für Canon-Objektive gibt und CAs oder Randabschattungen bei JPEG-Aufnahme in der Kamera nicht korrigiert werden können, dass in Lightroom Korrekturprofile nur für RAW-Aufnahmen verfügbar sind, oder die Zoom- und Autofokusringe ihren Platz getauscht haben. Vielleicht spielt aus beruflichen Gründen für den einen oder anderen auch der Markenname eine Rolle, vielleicht auch wegen vorausgegangener, schlechter Erfahrungen mit dem Hersteller. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich mit dem Objektiv absolut zufrieden bin, die Bildqualität ist exzellent, die Handhabung nach Eingewöhnung für mich einwandfrei, der Autofokus funktioniert wie erwartet. Wer sich der hier genannten Punkte bewusst ist, sollte sich das Objektiv zumindest einmal ansehen, bevor er sich entscheidet.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Allroundobjektiv mit durchgehender 2.8 Blende, 7. Mai 2014
Ich habe das Objektiv zwar beim Händler meines Vertrauens gekauft, aber ich wollte hier kurz meine Erfahrung mit dem Objektiv an der 6D beschreiben. Ich habe damit bereits Konfirmationen und verschieden Familienshootings durchgeführt, ansonsten ist es zurzeit mein Immerdrauf bei meinen eigenen Kindern.
Es hat mich in den letzten 9 Monaten nicht im Stich gelassen und die Fotos sind super scharf, meiner Meinung nach manchmal schon fast zu scharf - aber das ist ein anderes Thema. Der Autofokus funktioniert einwandfrei und bei AV-Aufnahmen ist der VC unverzichtbar. Ich empfinde es auch nicht als laut oder zu langsam, daher gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funktioniert einwandfrei an meiner Nikon D610, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tamron Weitwinkelobjektiv 24-70mm F/2,8 mit Bildstabilisator, USD-Motor und Spritzwasserschutz für Nikon (Zubehör)
Ich habe es mit meinem Nikon 28-70 2.8 Zoom verglichen und konnte keinen Unterschied in der Bildqualität sehen, aber habe jetzt ein Ersatz Objektiv, mit Bildstabilisator! Vielleicht wird auch das Nikon das Ersatzgerät ;-)
Der Zoomring läuft etwas schwergängiger, gibt sich aber schon ein bißchen, auch die Geli sitzt sehr stramm - aber wenigstens nicht wackelig. Der AF läuft erst nach kurzer Verzögerung an, auch bei ausgeschaltetem VC, hat man aber erst den Finger auf dem Auslöser, gibt es keine Verzögerungen mehr und er arbeitet flott und ist genauso treffsicher, wie der von meinem Nikon.
Die Verarbeitungsqualität kann ich nicht beurteilen, fühle mich aber durch die 5 Jahre Garantie gut aufgehoben.
Gewicht und Größe sind für mich kein Thema - Hauptsache ein gutes Objektiv.
Ich würde es mir wieder kaufen
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zufrieden mit Einschränkungen - jezt Abwertung auf 3 Sterne, 11. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich keine ausgefeilten Testreihen machen kann, möchte ich mich auf das beschränken, was ich feststellen konnte. Getestet habe ich:

- Autofokus
- Schärfeleistung
- Bildstabilisator
- Haptik

Meine Vorgeschichte: Seit meiner 5d iii kommt mir mein Canon 24-70 2.8 L irgendwie matschig vor. Mein Canon 70-300 4.0 L ist in jeder Hinsicht schärfer, was mich nachdenklich und offen für Neues machte.
Das Canon 24-70 ii ist mir zu teuer. Also der Versuch mit dem Tamron - trotz vieler negativer Berichte.

Vorweg: Umsteiger vom Canon 24-70 L werden Prioritäten setzen müssen um sich zu entscheiden:

- Der viel gescholtene Autofokus: Bei mir sitzt er da, wo er soll. Getestet bei 24, 50 und 70mm.
Glück gehabt! Seriennummer des Objektivs lautet 0281xx Modell A007E
Als Besitzer eines alten Canon 24-70L war ich allerdings von der Geschwindigkeit des AF negativ
überrascht: Nicht langsam aber DEUTLICH langsamer als der USM von Canon und auch deutlich lauter.
Für mich der Hauptnachteil dieses Objektivs. Andere Umsteiger werden es mir nachfühlen können.

- Zur Beurteilung der Schärfe kann ich nur den Vergleich zum Canon 24-70L i ziehen: Ja, es ist deutlich
schärfer an der 5d3. Testbilder waren eine Backsteinmauer, Gartenaufnahme und der berühmte Siemensstern

- Der Bildstabilisator hat mich nicht vom Hocker gerissen. Habe mich sogar kurz gefragt, ob er aktiv ist.
Er beruhigt tatsächlich das Bild, was bei 24-70mm natürlich nicht so gravierend auffällt wie bei einem
Telezoom jenseits der 100mm. Von einem "festgenagelten Sucherbild" kann aber keine Rede sein.
Da ist der meines Canon 70-300L effektiver. Für mich ist er kein KO-Kriterium, zumal eine hohe Lichtstärke
zur Verfügung steht. Zudem braucht er einen kleinen Moment, bis er das Bild stabil hat.
Erhofft hatte ich mir etwas mehr. Nicht schlecht, aber auch keine Offenbarung.

- Haptik:
82mm deuten nicht gerade auf ein niedliches Objektiv hin. Obwohl "Plastik" ist hier offenbar hochwertig
gearbeitet worden: Innentubus sehr genau und spielfrei eingepasst, Bajonett ebenso. Die Oberfläche ist matt
gehalten und gefällt mir besser als die meines alten Canon.
Die Sonnenblende passt sehr genau, rastet spürbar und fest ein und sitzt danach bombenfest! Die
Abschattung ist im 70mm Bereich nicht so gut wie beim alten Canon - bedingt durch die entgegen gesetzte
Tubus-Bewegung beim Zoomen. Eine Auskleidung mit Filz o. ä. fehlt, dafür sind feine Rillen eingearbeitet,
die Streulich bändigen sollen.
Leider schabt der Tubus beim Zoomen deutlich mehr als beim Canon, wo der Zoom auch nach vielen Jahren
fast butterweich lief. Auch ist er schwergängiger.
Die "Lock" Taste ist meiner Meinung nach unnötig: Bei meinem Tamron bewegt sich der Tubus selbst beim
Schütteln kein Stück nach außen/unten. Vielleicht wird das Ganze nach einiger Zeit leichgängiger und damit
auch die Lock-Taste sinnvoll.

Für mich war die Frage: Möchte ich mit neue, teure Filter kaufen müssen und kann ich mit dem Autofokus leben.
Meine Meinung: Ungern!! Aber in Anbetracht des Preisunterschieds zum Canon 24-70L ii mache ich es, zumal ich
in der wichtigsten Disziplin, der Bildqualität, eine spürbare Verbesserung bekomme. Dank guten Preises für
mein altes Canon, beschränken sich die Mehraufwendungen fast nur noch auf die Filter.

Bleibt die Hoffnung, dass das Tamron ähnlich zuverlässig über lange Zeit arbeitet...

________________________

EDIT:

Leider habe ich das Objektiv trotz anfänglicher "Euphorie" zureckgeben müssen/wollen. Vorweg: Es lag nicht an einen Front- oder Backfokus. Auch konnte ich an der 5d3 keine Probleme mit den randnahen AF Felder feststellen, aber:

"Zu viele unschärfe Fotos, die definitiv nicht auf mein Konto gehen" außerdem mit der Zeit dann doch mehr und mehr ärgerlich: "Der gegenüber Canon Objektiven etwas gemütlichere Autofokus"

- Wer den Bildstabi nicht ausschaltet, wenn er ihn nicht braucht, produziert viel Ausschuss in Form von schwammigen Bildern. Leider ist diese Unschärfe recht dezent und fällt auf dem kameradisplay kaum auf - wohl aber am heimischen Monitor. Natürlich ist es eine gute Idee, den Bildstabi nur dann zu benutzen, wenn nötig, aber z. B. mein Canon 70-300 L IS sieht gutmütig über den aktiierten Stabi hinweg und produziert keine Unschärfen.

- auch bei längeren Verschlusszeiten aus der Hand erzielte ich ohne Bildstabi (dafür angelehnt, aufgestützt, etc etc...) bessere Ergebnisse als mit Stabi.

- Der AF zieht nicht schnell genug nach. Mann könnte das natürlich auch an der Kamera festmachen, aber da ich an der 5d3 einen sehr leistungsfähigen AF nutzen kann und auch schon mit mehreren Objektiven benutzt habe (Canon 24-105, canon 24-70I, canon 70-300), weiß ich, dass das Tamron im vergleich leider nicht ganz so flott und präzise scharf stellt. Wer es anders nicht kennt, wird es nicht bemerken, da es Jammern auf recht hohem Niveau ist - aber hey: Ab einer gewissen Preisklasse werden halt die Ansprüche auch höher!
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Tamron im Vergleich zum Nikon-Original an der D90, 14. Januar 2014
Von 
Frank Pfefferkorn (Schweinfurt, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tamron Weitwinkelobjektiv 24-70mm F/2,8 mit Bildstabilisator, USD-Motor und Spritzwasserschutz für Nikon (Zubehör)
Wofür ich dieses Objektiv einsetze
Ich dokumentiere hauptsächlich mein Familienleben, bin mitunter aber auch ambitioniert im Bereich Landschafts- und Architektureaufnahmen unterwegs. Ich habe im Rahmen meiner Ausbildung gelernt, mit einer Spiegelreflexkamera umzugehen, nutze also nicht nur das Automatikprogramm sondern gehe gerne mal "ans Eingemachte".
Da sich das Familienleben vornehmlich im Haus abspielt und wenigstens ein Drittel des Jahres winterliche Lichtverhältnisse sind, lässt sich meine Herausforderung folgendermaßen charakterisieren:
• Sich schnell bewegende Objekte bei ungünstigen Lichtverhältnissen zu fotografieren.
Ich war also auf der Suche nach einem lichtstarken Standard-Zoom-Objektiv her.

Meine Ausrüstung
Meine bisherige Standardausrüstung ist D90 mit einem Nikkor AF-S 18-105mm 1:3,5-5,6 G VR. Um mangelndes Licht zu kompensieren benutze ich den Blitz Nikon SB 900, der extrem empfehlenswert ist und sich im Bedarfsfall hervorragend "zähmen" lässt, um z. B. weihnachtliche Stimmung mit Kerzen auf Bilder zu zaubern, anstatt taghelle Beleuchtung zu simulieren. Der Bildstabilisator (VR) im Objektiv kann zwar das Zittern meiner Hand ausgleichen, nicht aber die Bewegungen meiner Kinder in Aktion.

Das Nikon Original oder das Tamron?
Mein gefühlter Favorit war das Nikon AF-S Zoom-Nikkor 24-70mm 1:2,8G ED, das in Testberichten einen hervorragenden Eindruck hinterlässt. Ich habe mir daraufhin beide Objektive bestellt und bin nach eingehenden Tests zu folgendem Ergebnis gelangt:

+ Der Bildausschnitt beider Objektive sowohl bei 24 wie auch 70 mm absolut identisch! Viele Testberichte behaupten, das Tamron würde nicht die Brennweite des Nikon erreichen. Dies kann ich definitiv nicht bestätigen.

+ Auch in Punkto Farbqualität und Detailtreue können sich beide Objektive das Wasser reichen. Fehlerhafte Farbwiedergabe an beiden Objektiven beruhte immer auf einer Fehleinstellung an der Kamera bei Neonlichtaufnahmen etc. Die Objektive selber bilden den kompletten RGB Farbraum tadellos ab.

- Bei Aufnahmen im Dunkeln mit Lichtquellen im Bild(Straßenlaterne, Zimmerlampe) neigt das Tamron zu Blendenflecken. Die Güte der original Nikonoptik ist hier deutlich besser.

+ Der zuschaltbare Bildstabilisator des Tamron ist sicher ein großer Pluspunkt. Er ist nicht vergleichbar mit der Zuverlässigkeit eines Nikon VR II, verrichtet seinen Dienst aber tadellos. Auch die oft monierte Verlangsamung des Autofokus konnte ich nicht feststellen. Ein klarer Pluspunkt, wenn man ihn braucht, denn das Nikkor 24-70 kommt ohne Bildstabilisator.

+ Die Schärfentiefe beider Objektive ist absolut identisch. Beide Objektive erlauben extrem hohe Schärfentiefe bzw. ein wundervolles Bokeh.
Ich habe Testreihen unter unterschiedlichen Lichtverhältnissen von perfekt ausgeleuchtet bis extrem kritisch geschossen, dabei verschiedene Distanzen fokussiert und die Blende jeweils auf die beiden Extrempunkte gestellt. Man kann keinen Unterschied in der Schärfentiefe und der Abbildungsqualität in all ihren Facetten feststellen.

+/- Im "Makrobereich" kann das Nikon-Objektiv punkten. Es kann bei FX Format einen 12 cm Ausschnitt auf's Bild bringen, das Tamron "lediglich" 14 cm. Aber das erscheint mir marginal, zudem ja beide keine wirklichen Makroobjektive sind.

+ Der Autofokus beider Objektive arbeitet präzise und leise mit der Kamera zusammen. Die Geschwindigkeit ist an der D90 hervorragend. Ich nehme an, hier ist meine Kamera die Bremse. Für mich also kein KO-Kriterium. Das Geräusch beider Objektive ist unterschiedlich und wird sicher subjektiv wahrgenommen. Ich empfand beide als leise und angenehm.

+ Die Verarbeitung beider Objektive ist hochwertig. Die Einstellringe laufen flüssig und mit dem richtigen Spiel bzw. Widerstand.

+ Das Nikon ist eindrucksvoll (size matters!), des Tamron deutlich kompakter. Dadurch hat das Tamron eine deutlich kleinere Hebelwirkung und weniger Kopflastigkeit. Dies erleichtert das Ruhighalten der Kamera.

+/- Zu Vignetiierung und Verzerrung wage ich keine Aussage, da ich das Objektiv lediglich an einer FX Kamera getestet habe. Bei mir haben sich auch bei geometrischen Objekten die vorhergesagten Wölbungen des Tamron im Weitwinkelbereich nicht eingestellt.

+ 5 Jahre Herstellergarantie für das Tamron

Resümee
Der geringe Vorteil im "Makrobereich" und die unterdrückten Blendenflecken bei Lichtquellen sind mir den Mehrpreis für das Nikonobjektiv nicht wert. Der zuschaltbare Bildstabilisator des Tamron ist ein deutliches Plus. Die kompakte Bauweise des Tamron ermöglicht mir, die bestehende Fototasche weiterzunutzen.
Mir blutet zwar das Herz, an meiner Nikon Kamera ein Drittanbieter-Objektiv zu haben. Aber ich empfinde die Fotoqualität als herausragend, habe also nicht das Gefühl, einen Kompromiss zu Gunsten eines günstigeren Preises eingegangen zu sein.

Wichtiger technischer Hinweis
Meine Bewertung bezieht sich ausschließlich auf das Zusammenspiel mit einem Kleinformatsensor (Nikonbezeichnung DX, oft auch als APS-C bezeichnet), in meinem Fall einer D90. Das bedeutet, dass sie lediglich einen Ausschnitt des Bildes aufnehmen kann, das das Objektiv ermöglicht. Weiterhin ist die Auslöseverzögerung deutlich größer als bei einer professionellen Vollformatkamera der FX-Reihe. Gerade meine positive Bewertung bezüglich Vignettierung, Wölbung etc. muss also in diesem Zusammenhang gesehen werden, da die kritischen Ränder von meiner Kamera abgeschnitten werden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super tolles Objektiv!, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Tamron Weitwinkelobjektiv 24-70mm F/2,8 mit Bildstabilisator, USD-Motor und Spritzwasserschutz für Nikon (Zubehör)
Nachdem ich Wochenlang recherchiert habe, x Testberichte las, mein Sparschwein geschlachtet wurde, habe ich es getan.

Ich war dennoch etwas unsicher da vereinzelt Rezensionen vorhanden sind die nicht positiv sind. Schärfe passt nicht, habe es x-mal zurück geschickt etc. (auch bei anderen Objektiven des Herstellers). Schließlich will der Kauf bei einer Anschaffung von zur Zeit ca. 800,00 EUR reiflich überlegt sein.

Aber was soll ich sagen? als ich das Prachtstück in der Hand hielt, ca. 830g war es um mich geschehen. :)
Die ersten Fotos haben mich dann echt umgehauen. Tolle schärfe, sehr leise, griffiger Zoom, etc.

Von mir eine klare Kaufempfehlung und sinnvolle Ergänzung zur Nikon D7100.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Universell und scharf, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tamron Weitwinkelobjektiv 24-70mm F/2,8 mit Bildstabilisator, USD-Motor und Spritzwasserschutz für Nikon (Zubehör)
Ausgezeichnete Schärfe und Kontrastqualität. Kaum chromatische Aberationen. Griffige Verarbeitung. Die Randunschärfen, die bei allen Vollformatobjektiven zu beobachten sind, sind absolut zu vernachlässigen. Ein Top-Objetiv für meine Nikon-D800!
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106 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen An 5D Mark III gut - wenn man ein gutes Exemplar erwischt!, 13. August 2012
Von 
Nachtpfauenauge (Mainhattan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zur neuen 5D3 musste nun doch mal ein Vollformat Standardzoom her, auch wenn ich eher Festbrennweitenfreak bin. Mein Profil: langjährig erfahrener Amateur, Schwerpunkt Naturfotografie, aber auch gerne (Stadt-) Landschaft, Portrait, Street. Der Standardzoom ist bei mir kein Immerdrauf, daher musste es nicht unbedingt das neue, grob doppelt so teure Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM Standard-Zoom Objektive sein. Tja, und da ist dieser neue lichtstarke Tamron-Zoom eine verlockende, preisgünstige Alternative. Er hat sogar ein Stabi, was dem neuen Canon unverständlicherweise fehlt. Und sogar ein moderner Ultraschallantrieb steckt drin, für mich als ehemals Tamron-Zermürbtem (laut-lahmes "Rrrrrr" & Fokus trotzdem wieder daneben) ungewohnt.

Eigentlich wollte ich nie wieder Objektive von Drittanbietern, und - bingo! - das erste Exemplar dieses Tamrons erwies sich gleich als Gurke. Neigung zum irre ratternden Fokuspumpen, Autofokus (AF)-Feinjustage half nicht. Gleiches Bild an meiner 7D und der alten 50D, es war also eindeutig das Objektiv. Amazon nahm es netterweise umstandslos zurück (mein erstes Mal...). Das zweite Exemplar besorgte ich mir dann doch lieber für leider 100 Euro mehr beim lokalen Händler, weil ich es dort im Laden testen konnte. Und das funktionierte gleich perfekt. Der Schnelltest zeigte auch, dass seine Linsen ordentlich gerade justiert sind (alle Bildränder gleich scharf). Schepp eingebaute Linsen sind nämlich ebenfalls eine alte Tamron-Krankheit dank arg entspannter Endkontrolle. Und jetzt bin ich richtig angetan!

Zum Wesentlichen, der Optik: Das Tamron zeigt am Vollformat (!) ausgeprägte Stärken und Schwächen, die allerdings typisch für solche lichtstarken Standardzooms mit dicken Linsen sind (optische Kompromisse unumgänglich). Bei Offenblende ist das Tamron vor allem zu den Bildrändern hin etwas weich, aber durchaus noch akzeptabel für z. B. freigestellte Portraits. Ab Blende 4 wird es durchgängig schön scharf. Auffallend stark ist die Vignettierung bei Offenblende in allen Brennweiten. Aber auch die verschwindet mit dem Schließen der Blende schnell. Vignettierungen fallen ja vor allem bei Landschaften unangenehm auf (Himmel), und die fotografiert man meist mit einer kleineren, beim Tamron unproblematischen Blende. Achtung: die inzwischen sehr gute Korrektur von Objektivfehlern in der 5D3 (Vignettierung + neuerdings Farbsäume) bei JPEGs funktioniert mit Fremdobjektiven nicht. Gewaltig ist allerdings die tonnenförmige Verzeichnung bei 24 mm, die zum Glück beim Drehen am Brennweitenring schnell abbaut. Da liegen schon Welten zwischen so einem Zoom und spezialisierten Weitwinkel-Festbrennweiten (z. B. von Zeiss). Zu 70 mm hin wechselt die Verzeichnung ins Kissenförmige, was etwa bei Stadtaufnahmen ebenfalls nachträgliches Entzerren nötig machen kann.

Bokeh: Malerische Hintergrundunschärfe ist bei lichtstarken Optiken ab f = 2.8 definitiv ein Thema, wenn man kreativ fotografiert. Und da schlägt sich das Tamron mittelmäßig, wie ich nach längerem Einsatz sagen muss (Dezember 2013). Wenn viele Spitzlichter außerhalb der Fokusebene mitspielen, kann das Bokeh ziemlich unruhig werden (ist auch wieder typisch für solche Zooms). Dafür aber macht das Tamron mit seiner edlen 9-Lamellenblende schön runde Reflexe. Insgesamt ist das Bokeh akzeptabel, auch wenn es an topp Festbrennweiten natürlich nicht heran kommt.

Stabi, Autofokus: Das Stabi ist ein großer Pluspunkt, mir sind mit dem Tamron schon scharfe Handschüsse bei 1/5 s gelungen (im Silent-Modus an der 5D3, der den Spiegelschlag sehr effizient abdämpft). Super. Der Ultraschallantrieb ist leise und an der EOS 5D3 auch insgesamt recht zuverlässig und präzise. Allerdings nicht der Schnellste, das muss betont werden. Bei Action sollte man auch besser das Stabi ausschalten, weil sich das Tamron-VC anders als das Canon-IS erst nach dem Auslösen spürbar einschwingen muss und das Fokussieren verzögern kann. Hier dürfte das neue EF 24-70/2.8 den Hauptvorteil mitbringen: Es hat Canons AF-Antrieb der neuesten Generation. Dabei gibt ein empfindlicher Drehwinkelsensor im Objektiv dem AF-System der 5D3 eine genaue Rückmeldung über die Position der beweglichen Linsen, was den schnellen Phasen-AF so präzise wie den langsamen Kontrast-AF macht. Wer also mit dem Standardzoom das super AF-System der 5D3 (und 1DX) voll ausreizen und damit viel Action fotografieren will, fährt mit dem Canon mit Sicherheit wesentlich besser. Mich stört's nicht so, weil ich in solchen Situationen immer L-Teles/Telezooms von Canon einsetze. Also reicht mir das etwas betuliche Tamron erst mal.

Haptik & Verarbeitung: für den Preis sagenhaft gut! Wer nicht über technischen Präzisionskunststoff grundsätzlich die Nase rümpft (auch manches edles L-Objektiv von Canon ist in gehobenes Plastik eingefasst), der kann nur begeistert sein. Der Fokus- und der Zoomring laufen sauber, feinfühlig und zugleich stramm genug, ohne labbriges Spiel. Der netterweise zur Ausstattung gehörende Fokus-Lock-Schalter ist eigentlich überflüssig (ich würde ihn lieber auf mein Canon EF-S 17-55/2.8 mit seinem rutschenden Tubus verpflanzen). Der Zoomring dreht anders herum als bei Canon, aber daran gewöhnt man sich schnell. Der Fokusring ist lang genug übersetzt, um damit auch manuell feinfühlig einstellen zu können.

Fazit: Wer nicht den superschnellsten Autfokus braucht und bei Offenblende auf das letztmögliche Quäntchen Schärfe, das auf dem Markt zu haben ist, verzichten kann, findet in dem Tamron-Zoom eine tolle Alternative zu Canons neuem 24-70/2.8. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist super, sofern man ein gutes Exemplar erwischt. Im Gegensatz zum Canon kriegt man ein hoch effizientes Stabi. Für die optischen Schwächen, den etwas langsamen AF-Antrieb und das Einkaufsrisiko gibt es zusammen 1 Stern Abzug (2 Sterne wäre mir zu hart).

Pluspunkte (optische bezogen auf Vollformat):
++ super Mechanik
++ super Verarbeitung
++ super Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn man denn ein gutes Exemplar erwischt.
+ insgesamt ordentliche Optik für so einen Zoom
+ für so einen lichtstarken Zoom angenehm geringe Neigung zu Farbsäumen (chromatische Aberration) an kontrastreichen Motiven
+ akzeptable Verzeichnung - außer an den Brennweitenenden
+ runde Reflexe im Bokeh dank 9-Lamellen-Blende
+ sehr gutes Stabi, abhängig von Fotografinnenhandschüttler und Spiegelschlag durchaus bis 4 Blenden Gewinn drin
+ guter, leiser Ultraschallantrieb
+ Spritzwasserschutz
+ Fokus-Lock-Schalter
+ ordentliche Streulichblende

Neutral:
o Filterdurchmesser von 82 mm kann Neuanschaffungen erforderlich machen.

Minuspunkte (optische bezogen auf Vollformat):
-- Rrrrriiisiiikooo beim Kauf: Wahrscheinlichkeit für Ärger mit dem ersten Exemplar deutlich höher als bei Originalobjektiven
- krasse tonnenförmige Verzeichnung bei 24 mm
- kissenförmige Verzeichnung bei 70 mm kann bei bestimmte Motiven auffallen
- sehr starke Vignettierung bei Offenblende in allen Brennweiten
- Bokeh kann bei unruhigem Hintergrund mit vielen Spitzlichtern sehr unruhig werden
- keine automatische Korrektur der Objektivfehler bei JPEGs in der Kamera
- AF-Antrieb nicht der Schnellste
- bei Action kann aktiver VR (Stabi) merkliche Auslöseverzögerungen verursachen

FUSSNOTE für alle, die den Autofokus selbst feinjustieren:
Das Standardverfahren z. B. mit Spyder Lenscal besteht ja darin, bei Offenblende (= geringstmögliche Schärfentiefe) eher im Nahbereich feinzujustieren (im Fernbereich schrumpft das Lenscal bei so einer Linse eh schnell auf unbrauchbare Minigröße). Die 5D3 erlaubt zudem schickerweise die getrennte Kalibrierung von Weitwinkel und Tele. Doch Vorsicht! Das Tamron verhält sich vor allem bei 70 mm im Nah- und Fernbereich sehr unterschiedlich. Beide Exemplare, die ich durchgetestet habe, zeigten im Nahbereich einen gewaltigen Frontfokus (fast gleiche Werte), doch im Fernbereich sitzt der Fokus gänzlich ohne Korrektur sauber. Das gilt für meine 5D3 genauso wie für meine 7D und 50D. Zwei Proben haben noch keine perfekte statistische Aussagekraft, aber es liegt doch nahe zu vermuten, dass sich dieser Tamron-Zoom grundsätzlich so verhält. Deshalb empfehle ich, im Telebereich eher auf größere Entfernungen zu justieren - oder gar nicht. Nach der Justage am besten gleich draußen testen, z. B. Schilder mit Texten o.ä. auf praxisgerechter Entfernung mit Single Shot aufnehmen, dazu als Referenz noch mal manuell über Liveview und Lupenvergrößerung fokussiert.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch, 4. Mai 2014
Von 
Howie1006 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Während meiner APS-C-Zeit nutzte ich gerne das Tamron 10-24mm F/3,5-4,5 SP Di II LD ASL IF Objektiv für Canon. Nach meinem Aufstieg in die Vollformatklasse (Canon EOS 6D Vollformat Digital-SLR Kamera mit WLAN und GPS (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+) nur Gehäuse) wurde dieses jedoch ziemlich uninteressant, und ich brauchte eine Alternative.

Als ich gerade die passenden Canon-Objektive scannte, machte mich ein Kollege auf dieses Modell aufmerksam. Die Daten wirkten überzeugend, also habe ich es mir gleich bestellt.

Die ersten Aufnahmen waren nicht berauschend; der Autofokus saß überhaupt nicht. Die Justage durch Tamron erfolgte unkompliziert innerhalb einer guten Woche.

Danach machte sich Begeisterung breit:
- Diese Lichtstärke - durchgehend Blende 2,8 - an einer Vollformat bringt mitunter Ergebnisse, die an ein Nachtsichtgerät erinnern: Im Ergebnis sieht man in der Dunkelheit deutlich mehr Details als mit bloßem Auge.
- Abbildungsqualität und Farbwiedergabe lässt nicht zu wünschen übrig.
- Der Autofokus sitzt - selbst bei ziemlicher Dunkelheit. Und das mit hoher Geschwindigkeit.
- Dazu ein Bildstabilisator, der seinem Namen alle Ehre macht.

Man sollte sich allerdings des Gewichts dieses Objektivs bewusst sein: Über 800g, das ist nicht ohne. Angesichts der Ergebnisse lohnt sich dieser Aufwand aus meiner Sicht aber allemale.

Ich bin begeistert. Meine Empfehlung.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...unter den Blinden ist der Einäugige König..., 14. September 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tamron Weitwinkelobjektiv 24-70mm F/2,8 mit Bildstabilisator, USD-Motor und Spritzwasserschutz für Nikon (Zubehör)
Meine Eindrücke und bisherigen Erfahrungen zum Tamron 24-70 VC (Nikon) sind recht zwiespältig, denn dem angepeilten Einsatzzweck Porträtfotografie steht eine recht unangenehme Objektiveigenschaft entgegen - das Zwiebelring-Bokeh. Doch der Reihe nach.

Ich fotografiere mit D7000 und D7100 im DX-Format und war mit der Bildqualität des Nikkor 24-70 nie wirklich zufrieden, denn die ausgesprochen heftige Bildfeld-Schärfewölbung war schon im kleinen DX-Format unübersehbar und generell der Schärfeeindruck kaum den Erwartungen entsprechend; ich wünschte mir sehnlich ein bildstabilisiertes f/2,8 Objektiv in diesem Brennweitenbereich und am liebsten noch einige mm mehr am langen Ende. Das Sigma C 17-70 schied aus wegen dessen seltsamer Eigenschaft, bei eingeschaltetem OS kein flüssiges Vergrößern und Betrachten des gespeicherten Bildes zu erlauben - das ist extrem lästig wenn man schnell mal schauen will ob der Fokus saß oder nicht. Im Porträtbereich nutze ich vorwiegend das 2,8/70-200 und die Paarung mit 17-55 lässt mir zuviel Lücke; ein 24-70 wäre eigentlich ideal. Tamron brachte solch eine Optik auf den Markt und ich war gespannt auf die ersten Rezensionen.
Was ich bei lenstip, photozone, cameralabs und photographylife zu lesen bekam war nicht gerade geeignet, um in Kauflaune zu geraten.
Gekauft habe ich jüngst im hiesigen Fachhandel trotzdem, denn ich möchte auf FX erweitern (sobald Nikon bezahlbare fehlerfreie FX-Kameras in Serie ausliefert) und dafür dann ein Standardzoom zur Hand haben, dessen Charakter ich kenne.

Zwei wesentliche Charakterzüge des Tamron kenne ich jetzt: es liefert bei Offenblende eine brauchbare, über das DX-Bildfeld homogene Bildschärfe mit Nikon-typischer Farbwiedergabe, gepaart mit genau dem unschönen "Onion-Bokeh" im Hintergrund, welches in den gelesenen Rezensionen erwähnt wird. Zur Ehrenrettung sei erwähnt, daß mein Nikkor 24-70 auch nicht signifikant besseres Bokeh ablieferte. Etwas besser, aber nicht auf der Höhe von 70-200 oder 85mm Festbrennweite. Schade, aber war zu erwarten.

Tamron-Fertigungsqualität: da habe ich kaum etwas auszusetzen. Satt passendes und fest sitzendes Bajonett mit Gummidichtung, angenehm fest laufender Zoom-Ring, fest verriegelte Gegenlichtblende (Hallo Nikon - geht doch!), gut tastbare Schalter mit klarem Schaltgefühl, leiser AF und leiser VC. Im ausgefahrenen Zustand ist der innere Tubus spielfrei geführt. Die Drehbewegung der Filterfassung beim zoomen mag Polfilternutzer stören, mich nicht. Ich finde es nur schade, daß keine starre Hinterlinse einkonstruiert wurde und deshalb das Objektiv sowohl eine "Luftpumpe" abgibt als auch bei längerer Brennweite das elektronische Innenleben freilegt. Das ist nicht wirklich profi-like.

Tamron-Autofokus: der Ultraschallantrieb arbeitet sehr leise und zumeist treffsicher, aber auch eher langsam. Etwa wie beim 18-105 Nikkor. Viel langsamer als der ultraschnelle AF-S des 24-70 Nikkor. Neigt im AF-C-Modus stärker zu Ruckeln wenn der Motivkontrast schwach ist als Nikon-Optiken. Im Originalzustand zeigte das Objektiv an meinen beiden Kameras einen konsistenten Backfokus von 6 Korrekturstufen. Wurde vom Tamron Service perfekt nachjustiert. Im Gegensatz zu original Nikkoren fällt allerdings auf, daß die Trefferquote bei schwachem Licht nachlässt in der Art daß stets auf die stärkstmöglichen Kontrastkanten fokussiert wird und das selbst bei Einzelfeld-Messung. Es wirkt für mich so als würde die Kopplung des ausgewählten Einzel-AF-Messfeldes durch eine Neuner-Gruppenmessung ersetzt und gewinnen tut der Sensor der die stärkste Kontrastkante misst, mithin ergibt sich meist eine Tendenz zur Fokusverschiebung "nach hinten". Das Phänomen tritt spürbar bei Schummerlicht und nie bei hellem Tageslicht auf. Wie gesagt, der AF wurde abgeglichen und fokussiert korrekt bei hellem Licht oder erstklassigen Hell-Dunkel-Kantenkontrasten - jedoch nicht so zuverlässig wie Nikkore unter gleichem Licht. Da dieses Phänomen sowohl beim Tamron 24-70 VC und dem Tamron 70-300 VC auftritt und _kaum_ bei vergleichbaren Nikkoren nehme ich an, daß es eine Tamron-Eigenheit ist und mit unvollständiger Anpassung an Nikons Steuertechnologie zu tun hat.

Tamron-Blende: neun Blendenlamellen sind eben _kein_ Garant für tolles Bokeh, da können die Werbeabteilungen aller Hersteller noch so gebetsmühlenartig Werbesprüche drechseln. Auch bei meinem Exemplar bewegte sich die Blende _nicht_ bei den Stufen 3,2 und 3,5 - erst bei f/4 tat sich etwas. Die daraus resultierende +2/3 Überbelichtung aller weiteren Blendenwerte wurde vom Service ebenfalls perfekt auskorrigiert.

Tamron-Farbwiedergabe: da ich insbesondere bei geblitzten Porträts gerne mit festem Kelvin-Weißabgleich (wg. Studioblitz) fotografiere bin ich erfreut, daß sich der Farbcharakter gut einfügt in das, was die Nikon-Objektive bieten. Das Tamron 70-300 VC ist dagegen vergleichsweise kühl abgestimmt.

Tamron-Bildstabilisator: der Stabi ist so leise und so unaufdringlich, daß man dessen Arbeit kaum bemerkt. Leider bemerkt man auch kaum eine positive Bildwirkung. Gefühlt bringt der VC vielleicht zwei Stufen bei Fotos - Video habe ich nie probiert. (Tip: bei Nikon-Kameras ab 1/500 Belichtungszeit den VR immer ausschalten weil die Nikon-Steuerelektronik nicht dafür ausgelegt ist, bei schnelleren Zeiten noch sinnvoll korrigieren zu können. Es gibt im Netz ein technisches Nikon-Doku zur Funktionsweise des VR)

Tamron-Handling: die Wirkrichtung des Zoomrings ist wie bei Nikon üblich. Mir gefällt die Ergonomie ebenso wie Gewicht und Größe - man hat was in der Hand was man (Mann) gut halten kann mit einem Eigengewicht, welches ruhiger Freihand-Komposition förderlich ist. Das Objektiv verfügt am Bajonett, analog zu den neueren Nikkoren, über einen Dichtungsgummi gegen eindringende Partikel. Leider ist es aber eine "Luftpumpen"konstruktion ohne schützende starre Hinterlinse wie beim Nikkor und daher geeignet, Staub und Pollen Richtung Bildsensor zu pusten. Im Vergleich zu den vorhandenen Objektiven möchte ich die bildwirksame Brennweite des Tamron lieber bei 22-65 als 24-70 ansiedeln. Zum 70-200 Nikkor Version 2 gibt es weder eine nenneswerte Lücke noch eine nenneswerte Überlappung, die ergänzen sich praktisch nahtlos.

Tamron-Service: ich habe den Service nur von der besten Seite kennengelernt! Bei Problemen mit Schärfelage oder Abbildungsleistung eines Objektivs wird man bei Nikon schnell mal mit dem Spruch "innerhalb der Toleranz" abgespeist und steht fortan im Regen. Bei Tamron läuft das anders, hier durfte ich drei absolut zufriedenstellend verlaufende Korrekturen an drei Objektiven erleben. Allerdings stört mich doch gewaltig, daß die wahre Endkontrolle dem Kunden obliegt! Immerhin hat man gute Chancen, nach der Servicejustage eine Optik in den Händen zu halten, die den Leistungsversprechungen genügen kann.

Tamron-Abbildungsleistung: als hochgeöffnetes "Standard"zoom kann das Objektiv meiner Meinung nach für DX-Kameras nur angesehen werden wenn man höchsten Wert auf den Bildstabilisator legt und den fehlenden Weitwinkel nicht benötigt. Besitzer von FX-Kameras haben nach meiner mäßigen Erfahrung mit dem 24-70 Nikkor ein noch massiveres Problem - es gibt von Nikon kein ordentlich auskorrigiertes Standardzoom! Egal ob 24-70, 24-120, 24-85 oder ältere Konstruktionen wie 28-70, alle haben erhebliche Probleme mit CA und/oder Bokeh und/oder Schärfewölbung/Verzeichnung. Da bietet sich das Tamron mit seinem recht ausgewogenem Gesamtcharakter durchaus an und aus diesem Grund habe ich es gekauft. Nikon bietet mir nichts eindeutig besseres! (Und ein Wechsel zu Canon käme mich erheblich zu teuer)

Einer bei photozone wiederholt erwähnten Falschaussage möchte ich an dieser Stelle einmal entgegentreten: _keine_ Nikon-Kamera und _keine_ Nikon-Software korrigiert Verzeichnung oder gar chromatische Aberration von Fremdobjektiven - weder in Jpeg, noch in RAW! Das funktioniert _nur_ mit Nikon-Objektiven! Zum Glück sind die CA-Fehler des Tamron 24-70 gering genug und fallen auch ohne nachträgliche Korrektur am Pixelmonster D7100 kaum auf.

Nun, dem Tamron-Werbespruch folgend die "Schönheit des Lichts" zu entdecken erfordert nur ein gesundes Auge, aber sie einzufangen erfordert gewiß bessere Zoom-Optiken als das, was Tamron und Nikon an 24-70ern anzubieten haben. Mit Bezug auf das für ein 2,8er Objektiv lausige Hintergrundbokeh und die nicht nur bei Amazon nachlesbaren Probleme mit der korrekten Blendenjustage sind wohlwollende 4 Sterne das absolut höchste, was ich vergeben möchte.

*** Update 11-2013 ***
Mittlerweile habe ich eine D610 und natürlich soll das Tamron dafür als Standard-Zoom dienen. Zunächst war die Überraschung groß, daß für optimale Schärfe an der D610 eine AF-Feinkorrektur von -7 notwendig ist obwohl dasgleiche Objektiv an D7100 und D7000 'zu Null' funktioniert. Mein 70-200 Nikkor benötigt -10 an der D610 und Null an den APS-C Kameras. Andere Objektive, wie das 1,8/85, benötigen keinerlei Korrektur an keiner Kamera - ??? - ich verstehe nicht was der technische Grund dafür ist und bin froh, daß die modernen DSLR das Feintuning der Schärfeebene überhaupt erlauben. Nun aber zurück zum Tamron.
Es heißt ja vielfach, Vollformat würde die Unzulänglichkeiten der Objektive erst zum Vorschein bringen. War ich bisher mit dem Tamron an APS-C schon recht zufrieden, kann ich nach Tagen des Testens erleichtert feststellen, daß mich dessen Leistung am FX-Sensor ebenfalls sehr zufriedenstellt. Hat man die AF-Korrektur erledigt, belohnt das Objektiv bereits bei Offenblende mit einer ebenso hohen wie homogenen Schärfe. Natürlich fallen Schärfe und Bildhelligkeit zum Rand hin ab, aber für meine Einsatzzwecke stört das gar nicht. Dieses Objektiv soll mir an der D610 für Available-Light-Aufnahmen dienen und alles deutet darauf hin, daß es dieser Aufgabe bestens gewachsen sein wird.
Wie bereits erwähnt, auch die D610 appliziert keinerlei Bildfehlerkorrekturen an den Tamron-Bildern. Keine Vignettierungskorrektur, keine Verzeichnungskorrektur, keine chromatischen Korrekturen. Wer das will und mit Kamera-JPEG zufrieden ist muß Nikkore nehmen. Verzeichnung und CA finde ich beim Tamron auch an Vollformat niedrig genug um nichts zu vermissen. Vignettierungskorrektur ist Erstens leicht zu machen und Zweitens nicht immer gut für's Bild, insofern kümmert es mich wenig. Für den höchstleistungsorientierten Landschaftsfotoprofi ist das 24-70 Tamron ohnehin nicht erfunden worden.
Seine Tauglichkeit als Porträtobjektiv an APS-C hat es mir bereits bewiesen, nach den bisherigen Eindrücken hege ich keine Zweifel an seiner Tauglichkeit als lichtstarke Standardlinse für FX.

Die vergebenen 4 Sterne lasse ich bestehen, möchte diese nunmehr aber Richtung 4+ gewichtet sehen.
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