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91 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Bogenschütze im Hunderjährigen Krieg
Der Bogenschütze, im englischen Original unter dem Titel „Harlequin“ erschienen, ist der erste Band einer Trilogie von Bernard Cornwell, die von der Gralssuche des jungen Thomas of Hookton zur Zeit des Hundertjährigen Krieges handelt. Geschichten um den heiligen Gral gibt es viele und unter Umständen sogar bessere als die von Bernard Cornwell...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2005 von Galarina

versus
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen England`s next Top-Bogenschütze
Eines vorweg, bevor ich mich hier in die Nesseln setze: ich habe Cornwells Bücher über die Wikinger-Ära wirklich gemocht, den "Bogenschützen" allerdings nach ca. 130 Seiten weglegen müssen. Falls das Buch also danach noch Fahrt aufnimmt, mein Schwung reichte bis dahin nicht mehr. Und das kam so:

Der Bogenschütze ist ein ganzer Kerl...
Veröffentlicht am 28. Januar 2012 von FG


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91 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Bogenschütze im Hunderjährigen Krieg, 23. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Bogenschütze (Taschenbuch)
Der Bogenschütze, im englischen Original unter dem Titel „Harlequin“ erschienen, ist der erste Band einer Trilogie von Bernard Cornwell, die von der Gralssuche des jungen Thomas of Hookton zur Zeit des Hundertjährigen Krieges handelt. Geschichten um den heiligen Gral gibt es viele und unter Umständen sogar bessere als die von Bernard Cornwell. Allerdings gibt es wenige historische Romane, die den Hundertjährigen Krieg nicht aus Sicht der Adligen sondern aus Sicht der Bevölkerung zeigen, und genau darin liegt Bernard Cornwells Stärke.
Um den Mord an seinem Vater zu rächen, macht sich der 18-jährige Thomas of Hookton auf die Suche nach dem schwarzen Ritter, der für den Überfall auf das Dorf Hookton verantwortlich ist, die Lanze des heiligen Georg entwendet hat und dabei Thomas Vater, den Pfarrer von Hookton, tödlich verletzt hat. Kurz vor seinem Tod konnte der Vater seinem illegitimen Sohn zwar noch sagen, dass der schwarze Ritter sein Neffe sei, jedoch nicht mehr dessen Namen benennen.
In seinem historischen Abenteuerroman „Der Bogenschütze“ schildert Bernard Cornwell die Geschehnisse des Hundertjährigen Krieges und die damit verbundene schockierende Grausamkeit detailliert und schonungslos. Während bei anderen historischen Romanen um den Hundertjährigen Krieg (z. B. Rebecca Gablé, Die Hüter der Rose; Ellen Alpsten, Die Lilien von Frankreich) das Kriegsgeschehen auf politischer Ebene und aus Sicht der Adligen dargestellt wird, der Fokus also eher auf der Ritterlichkeit liegt, zeigt uns Bernard Cornwell die Schrecken des Krieges aus der Sicht eines Bogenschützen, der Unbarmherzigkeit am eigenen Leib erleben muß und zu Ruhm und Ehre eine ganz andere Beziehung als die meisten Ritter und Adligen hat. Waffentechnik, Kriegsstrategie und –taktik, Ausrüstung und Nachschubsicherung im Krieg waren bisher Themen, die mich wenig interessiert haben, deren Bedeutung mir allerdings auch erst durch Bernard Cornwells faszinierende Darstellungen richtig bewusst wurde und sich mir in ihren Zusammenhängen erschlossen hat. In der Darstellung der Schlachten wie der Schlacht von Crécy und der Einnahme von Caen liegen eindeutig die Stärken dieses Romans. Sie sind nicht nur von der akribischen Recherchearbeit des Autors geprägt sondern vor allem von seinen hervorragenden erzählerischen Fähigkeiten. Die Suche nach der Reliquie, der gestohlenen Lanze, ist zwar das eigentliche Leitmotiv des Romans, steht für mich aber nicht im Vordergrund. Einiges, was dem Protagonisten widerfährt, ist leider auch früh vorhersehbar.
Thomas of Hookton wird in seinem jugendlichem Ungestüm, seiner Unreife, seiner schwierigen Beziehung zum Vater und der damit einhergehenden inneren Zerrissenheit gut eingeführt und bietet in der charakterlichen Entwicklung noch viel Potential für die weiteren Bände der Trilogie. Die weiteren Charaktere sind leider häufig eindimensional gut oder böse, insbesondere die weiblichen Charaktere sind meines Erachtens nicht gut entwickelt und teilweise sehr klischeehaft dargestellt. Diese Schwäche wird aber durch die zuvor beschriebenen Stärken ausgeglichen.
„Der Bogenschütze“ ist ein sehr gut geschriebener, solider, informativer und unterhaltender historischer Roman, den ich gerne gelesen habe und der mir eine andere Sichtweise auf den Hundertjährigen Krieg vermittelt hat.
Der zweite Band der Trilogie, im Original "Vagabond" betitelt, erscheint im Februar 2006 in gebundener Version mit dem Titel "Der Wanderer". Das läßt hoffen, daß auch der dritte Band „Heretic“ nach diesem vielversprechenden Auftakt bald in der deutschen Übersetzung erscheinen wird.
Einen Vergleich mit der Sharpe-Reihe von Cornwell kann ich mangels Kenntnis nicht ziehen. Wer die Artus-Reihe von Cornwell kennt, könnte vom ersten Band der Grals-Trilogie etwas enttäuscht sein, aber nur deshalb, weil die Artus-Trilogie eine Meisterleistung ist, die einen sechsten Amazon-Stern verdient hätte.
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser historischer Roman !, 8. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Bogenschütze (Gebundene Ausgabe)
Cornwell lässt seinen Helden mitten im Geschehen der Anfänge des Hundertjährigen Krieges agieren. Thomas ist Bogenschütze und will nicht mehr sein, wird aber durch seine Herkunft gezwungen, eine Reliquie, an die er gar nicht glaubt, zu suchen. Er nimmt an einigen Schlachten teil, die Cornwell so lebendig und detailgetreu schildert, daß selbst der geschichtlich versierte Leser noch viele Dinge erfährt.

Faszinierend die Darstellung der Schlacht von Crecy, die Wechselwirkung der Waffen Armbrust und englischer Bogen und die Auswirkung der Witterung auf die Kriegsführung.

Der Krieg wird dargestellt ohne auf die in historischen Romanen des Mittelalters oft beanspruchte Ritterlichkeit. Fußsoldaten und Bogenschützen kämpfen um zu töten, nach der Schlacht werden den gegnerischen Verwundeten die Kehlen durchgeschnitten; die das Heer begleitenden Frauen plündern die Toten.

Das Buch ist so spannend geschrieben, daß ich es kaum aus der hand legen konnte !
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Runderhum gelungen, 2. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Bogenschütze (Taschenbuch)
Gute historische Romane sind zumeist schwer zu finden. Schon oft habe ich historische Romane gelesen und mich gewundert wie jemand einen Roman schreiben kann ohne jegliche Ahnung der historischen Begebenheiten zu jener Zeit oder wie manche AutorInnen komplett blödsinnige Schlußfolgerungen zogen. Highlights waren da christliche Fundamentalisten die von einer Autorin mit muslimischem Hintergrund ausgeschmückt wurden oder Tempelritter die gegen Dämonen kämpften.
Bei Bernard Cornwell bekommt man dafür die Garantie dass die Bücher historisch sehr nahe an den Fakten sind.
Daher wagte ich mal wieder ein Buch von ihm zu lesen und war rundherum begeistert.

Cornwell ist kein Autor der historische Ereignisse beschönigt. Die Ereignisse der damaligen Zeit zeigt er in ungeschönter Brutalität und seine Figuren handeln in der Logik ihrer Zeit.
Das Buch beginnt mit der Schilderung des Lebens von Thomas im idyllischen Dorf (oder Nest wie immer man es sieht) Hookton als Sohn des Pfarrers. Am Ostermorgen 1342 wird sein Dorf von französischen Söldnern unter dem Befehl eines schwarzen Ritters angegriffen.
Die Dorfbewohner werden niedergemacht oder entführt. Thomas kann den Söldnern entwischen und dank seiner Bogenschützenfähigkeiten sogar einige von ihnen töten. Zurück bei seinem sterbenden Vater erfährt er das die Franzosen die von seinem Vater gehütete Lanze raubten, die nicht wie alle dachten eine "gewöhnliche" Lanze war sondern die des heiligen Georg. Der schwarze Ritter sei der Neffe von Thomas Vater und ein Adeliger, folglich Thomas auch adelig. Er schwört seinem sterbenden Vater sich die Lanze zurückzuholen sowie seinen Tod zu rächen.
Sein Vater stirbt jedoch bevor er ihm mehr Informationen preisgibt.

Hier würde nun so manche historische Romanautorin den Beginn der Rache von Thomas setzen. Cornwell lässt ihn aber zuerst als gewöhnlicher Bogenschütze der englischen Invasionsarmee anschließen und durchaus nicht im Glanz eines Helden sonnen. Nein, auch er plündert, tötet und versucht sogar einen Mordanschlag. Hier und in der detaillierten Beschreibung des Bogenschützenlebens liegt für mich eine Stärke des Romans.
Auch Thomas bleibt in der Logik eines englischen Bogenschützen zur Zeit des 100jährigen Krieges.
Cornwell erklärt nebenbei auch sehr gut warum die Engländer Bogenschützen hatten und die Franzosen nicht.
Die Schlachten und Belagerungen sind sehr detaillert und kenntnisreich beschrieben. Was leider in vielen historischen Romanen Mangelware geworden ist.

Die Sprache von Cornwell ist anschaulich und auch die Nebenfiguren bekommen bei ihm Konturen.
Natürlich ist Thomas dank Cornwell dem Leser durchaus sympathisch und hat seine sehr positiven Seiten (er rettet ein Mädchen vor einem Vergewaltiger, gibt einem sterbenden Franzosen Wasser etc.). Die Wendungen im Roman sind zahlreich dennoch immer glaubwürdig. Thomas Liebe zu einer Witwe ist ein gutes Beispiel dafür - andere Romanautoren hätten diese in ein Happy end fließen lassen und natürlich hätte die Witwe Thomas dem adeligen Bewunderer vorgezogen. Nicht so bei Cornwell - wobei das Buch drei Teile hat und ich hier nicht mehr verraten möchte. Interessant ist auch das ich erst durch dieses Buch die Niederlage der Franzosen bei Crecy verstand - warum die Engländer trotz zahlenmässiger Unterlegenheit so klar gewannen.
Das Buch steckt zudem voller erstklassiger Wendungen, detaillierter Kampfbeschreibungen und historischer Erklärungen. Vor allem bleibt die Spannung jederzeit erhalten und ich habe dieses Buch in einem Aufwisch gelesen.
Jedem Freund historischer Romane kann ich es empfehlen und vergebe klar 5 Sterne.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen England`s next Top-Bogenschütze, 28. Januar 2012
Von 
FG "fg" (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Eines vorweg, bevor ich mich hier in die Nesseln setze: ich habe Cornwells Bücher über die Wikinger-Ära wirklich gemocht, den "Bogenschützen" allerdings nach ca. 130 Seiten weglegen müssen. Falls das Buch also danach noch Fahrt aufnimmt, mein Schwung reichte bis dahin nicht mehr. Und das kam so:

Der Bogenschütze ist ein ganzer Kerl und Held. Er kann schießen wie (kaum) ein anderer, er ist richtig cool, er hat super Ideen, wie man Städte erobert, und während alle anderen schon das Weibsvolk in der eingenommen Stadt vergewaltigen, hilft er noch einem Priester und erobert dann die Tochter der Wirtin nonchalant für einen One-Night-Stand - weil er auch noch unglaublich gut aussieht! Außerdem ist er harter Typ und Fahrensmann, nicht ZU gut und moralisch, nein, sondern ganz authentisch, wie attraktive Bogenschützen im Hochmittelalter so waren. Außerdem ist er zu Beginn allem Anschein nach von niederer Geburt, da darf ein hochnäsiger Aristokrat als Erzfeind natürlich nicht fehlen und eine superheiße Französin, der er die Welt erklärt. Ich wette, die beiden landen später im Bett. Leider werde ich es nie erfahren, weil die Masse an Klischees einfach zu viel war. Und wer hat eigentlich den Standard gesetzt, dass das Dorf des Helden zu Beginn einer Geschichte erstmal von den Bösen dem Erdboden gleich gemacht werden muss? Bei Cornwell haben wir das gelesen, beim "Medicus" und sogar CONAN ist das passiert. Welch glückliche Fügung, dass der Bogenschütze vorher noch die Dorfschönheit geschwängert hat. Tut mir leid, ich hab es nicht ausgehalten.
Cornwell hat gute historische Romane geschrieben. Diesen hier halte ich nicht für einen Kracher.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wann ging es gleich um den Gral?, 8. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Bogenschütze (Gebundene Ausgabe)
Thomas' Dorf wird überfallen und eine alte Reliquie, angeblich die Lanze des heiligen Georg, gestohlen. Thomas schwört seinem sterbenden Vater, die Lanze zurückzubringen ...
Und darüber hinaus schwört er noch eine ganze Menge mehr, aber davon bekommt man in diesem Buch eigentlich nicht viel zu lesen.
Das erste Buch von Cornwell, welches ich las, war der erste Band von Uthred, aber das gefiel mir nicht besonders. Ich habe den Bogenschützen eigentlich nur in die Hand genommen, weil mich interessierte, wie Cornwell die historischen Ereignisse umsetzt.
Die Umsetzung ist wohl ganz gut, zumindest die Schlachten werden in ihrer Brutalität und Gewalt detailreich beschrieben, ebenso die Plünderungszüge der Engländer durch Frankreich. Von den politischen Hintergründen bekommt man als Leser hingegen nur recht wenig mit. Im Vordergrund steht das Gemetzel und ich habe mich während des Lesens oft gefragt, ob das irgendeinem Zweck dient oder ob das Gemetzel einfach um seiner selbst willen beschrieben wird. So kam es mir oft vor, denn der Rest der Handlung war recht flach. Thomas, der eigentlich die o. g. Lanze zurückbringen soll, hat im Grunde kein Interesse daran seinen Schwur einzulösen, sondern verwickelt sich in ein paar ungünstige Konflikte und macht sich ungünstige Feinde. Nichtsdestoweniger ist er v. a. Bogenschütze in der englischen Armee und weiter nichts und wären die Schlachten nicht so ausführlich beschrieben worden, hätte das gesamte Buch auch auf die Hälfte gekürzt werden können. Dazu gesellen sich sehr seltsame Zufälle, die es möglich machen, dass sich in einer 10000 Mann fassenden Armee und in einem recht großen Gebiet immer wieder dieselben Freunde und Feinde treffen. Unglaubwürdig.
Was mich außerdem besonders störte, war, dass Cornwell sehr gut beschreibt, wie es ablief und was, aber dabei nur wenig darauf eingeht, warum es dazu kam. Dies spiegelt sich auch in seinen Charakteren wieder. Für meinen Geschmack sind sie sehr eindimensional und ihnen fehlt die Tiefe. Sie besitzen keine Zukunft und kaum eine Vergangenheit. Oft waren mir ihre Beweggründe unverständlich. Warum handeln sie so, wie sie eben handeln? Was geht in ihnen vor, während sie es tun? Diese Antworten blieb Cornwell leider schuldig.
Der Stil Cornwells ist ähnlich wie bei Uthred sehr nüchtern und beschreibend, teilweise schon zu klar auf den Punkt. Dadurch blieb wenig Spielraum für eigene Vorstellungen. Emotionalität scheint dem Autor ein Fremdwort zu sein, denn sogar die emotionalen Momente - von denen es weiß Gott wenig gab - werden so nüchtern geschildert, dass sie mich leider absolut kalt ließen. Aber ich denke, es ist sein Stil und man muss ihn mögen. Ich persönlich mag ihn nicht.
Die beiden sterne gibt es dafür, dass ich das Buch trotz allem ein bisschen unterhaltend fand und es nicht abgebrochen habe und dafür, dass der letzte Teil über Crézi etwas besser war und ich mehr in die Figuren hineinschlüpfen konnte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich und wohltuend ..., 22. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Bogenschütze (Gebundene Ausgabe)
... ist dieser roman gegenüber der Flut deutscher ...in-Bücher mit dem üblichen einheitsbreithema der taffen, schier alles erreichenden Frau als Gutfrau und Superheldin.
Das Mittelalter aus der Sicht der Gemeinen zu schreiben hat Cornwell sehr gut umgesetzt. Sein Schreibstil ist von der Übersetzerin wunderbar umgesetzt, auch wenn sie nachmittelalterliche Begriffe wie "Soldat" (16. Jahrhundert)oder Girlande (Ende 18. Jahrhundert) einsetzte.
Die Hauptfigur Thomas ist ein ganz normaler Mann, deer nicht durch wesensferne Gutartigkeit überzeichnet wurde, sondern plündert, raubt und mordet wie jeder normale Krieger seiner Zeit und Jeanette ist eben Jeanette, eine Frau ohne den üblich gewordenen 6. Sinn aus den ...in-Romanen, eben eine ganz gewöhnliche Frau und arme Adelige.
Kann ich für jeden Mitteallterinteressierten empfehlen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Apokalypse des Rittertums, 9. März 2007
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Bogenschütze (Taschenbuch)
Im Oktober 1337 sendet der infolge eines französisch-schottischen Bündnisse um seine Territorial- und Handelsinteressen besorgte englische König Edward III. seinem Widersacher Phillip VI. eine Botschaft. In dieser Note erklärt Edward Plantagenet, dass er (!) als Enkel von Philipp IV. (dem Schönen) und Sohn von dessen Tochter Isabella der rechtmäßige König Frankreichs sei. Den Neffen des Karpentingers "Philippe le Bel" aus dem Hause Valois bezeichnet er als Usurpator, dem er gleichzeitig auch seine Vasallenschaft für die verbliebenen angevinischen Festlandsbesitzungen Ponthieu und Aquitanien aufkündigt. Hierdurch setzt der normannische Monarch einen historischen Prozess in Gang, der später als "der Hundertjährige Krieg" bezeichnet werden sollte. Dieser fand am 24. Juni 1340 mit der Seeschlacht vor der flämischen Stadt Sluis, seine erste größere militärische Auseinandersetzung, durch die eine bevorstehende Invasion Englands verhindert werden konnte....

....Bernard Cornwell lässt den ersten Teil seiner "Grail Quest Trilogie" im Jahre 1342 mit einem fiktiven französischen Überfall auf den Küstenort Hookton beginnen, bei denen der rätselhafte Hellequin/Harlekin (=Anführer der Teufelsschar, so auch der Titel der englischen Originalausgabe von 2001) die mythische Lanze des Heiligen Georg" erbeutet und deren Hüter, in der Gestalt seines Onkels "Pater" Ralph ermordet. Ralphs Sohn Thomas legt das Gelübde ab, die Lanze zurückzubringen und dem Geheimnis seiner Familie auf den Grund zu gehen. Er verlässt England, um sich als Bogenschütze einer Söldnertruppe im seit 1341 tobenden Bretonischen Erbfolgekrieg auf Seiten des Hause Montfort zu verdingen und schließlich am 26. August 1346 an Schlacht von Crécy teilzunehmen.....

Entgegen seinem Untertitel "Auf der Suche nach dem Heiligen Gral", die in "Der Bogenschütze" überhaupt keine Rolle spielt, wurden die Schwerpunkte des Romans auf die strategischen, taktischen und moralischen Aspekte des "Guerre de Cent Ans" gelegt. Entgegen einer Vielzahl von Genreromanen lässt Cornwell jedoch die Katharer bzw. deren Nachfolger in einer peripheren Betrachtung in einem für sie ungünstigen Licht erscheinen. Nicht nur auf den Schlachtfeldern sollten Ritterlichkeit, Höflichkeit und Tapferkeit der Zweckmäßigkeit, Brutalität, Rachsucht und Mordlust weichen. So erfreuten sich die aufgrund ihrer Reichweite und Durchschlagskraft gegen Rüstungen bei Kämpfen zwischen Christen vom Zweiten Laterankonzil (1139) als unritterlich geächtete Armbrüste und Bögen auf beiden Seiten einer wachsenden Beliebtheit als schlachtentscheidende Distanzwaffe. Hinzu kommt der noch recht uneffektive Einsatz einer Artillerie, die sich schmiedeiserner Kanonen und vereinzelter Rohre aus Bronzeguss, aus denen Steinkugeln und Eisenpfeile (Garros) verschossen wurden, bedient. So konnten erstmals gepanzerte Reiterkontingente gegnerischen Fusstruppen unterliegen. Daneben wurden Gefangene verstümmelt nach Hause geschickt, um die Zahl der wehrlosen feindlichen Esser zu vermehren. Traditionelle Taktiken wurden aufgegeben und der Kampf entwickelte sich zu einem Zermürbungskrieg. Ein Terrorkrieg der Verwüstung (chevauchée), bei dem sich vorwiegend irreguläre Truppen (hellequins) plündernd und brandschatzend ihren Weg durchs Land nahmen, richtete vor allem gegen die Zivilbevölkerung.

Die deutschsprachige Ausgabe weist neben Begriffen aus der modernen Umgangssprache, wie "Kaff" (S. 22), "schiffen" (für regnen, S. 391) und "Schlamassel" (S. 178) mit der Übersetzung von Corn als "Mais", statt Getreide (S. 287) einen besonders harschen Anachronismus in der direkten Rede der Protagonisten auf. Kursiv geschriebene Begriffe werden zwar in der Handlung erklärt, durch Fußnoten oder ein Glossar hätte man dies jedoch übersichtlicher gestalten können. Der Roman lässt neben einer historischen Landkarte auch ein "dramatis personae" zur Trennung von historische Personen und Kunstfiguren vermissen. So bleibt es dem Leser überlassen, als was er einen Grafen von Astarac (S. 382) oder einen Grafen von Amorika (S. 66), zu verstehen hat.

"Der Bogenschütze" ist nicht nur für Cornwell-Fans lesenswert, er macht zudem neugierig auf seine Sequels "Vagabond" und "Heretic" die bereits als "Der Wanderer" und "Der Erzfeind" auch in ihrer deutschsprachigen Ausgabe erschienen sind. 4 Amazonsterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Crécy - Zeitenwende, 17. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Streckenweise habe ich Cornwells Einstieg in die "Bücher vom Heiligen Gral" parallel zu Barbara Tuchmans Geschichte des schrecklichen 14. Jhrdts., "Der ferne Spiegel", gelesen. Ich würde dies ebenfalls allen empfehlen, die noch tiefer in Cornwells tollen Roman vom Ende des Rittertums bei der Schlacht von Crécy (1346), die den Beginn des "Hundertjährigen Krieges" zwischen England und Frankreich markiert, eintauchen wollen, um mehr von den Hintergründen zu erfahren, die die Romanhandlung mitbestimmt haben.

Die berühmte Schlacht beim Dorf Crécy (in der Nähe von Amiens), bei der ein scheinbar hoffnungslos unterlegenes Heer von erschöpften englischen Rittern auf müden Gäulen und einer weit unterlegenen Truppe von hungrigem Fußvolk und "Infanteristen" mit durchgelaufenen Stiefeln oder überhaupt keinem Schuhzeug, das "Heer" Eduards III. von England, in die Enge getrieben der hochgerüsteten und zahlenmäßig weit überlegenen Armee des französischen Königs gegenüberstand, gilt kriegsgeschichtlich als Anfang vom Ende des glorreichen Rittertums. Sie setzte einem, bis dahin als buchstäblich unverrückbar erachteten, festen Bestandteil des späten Mittelalters ein unübersehbares Ende und: machte die Schlacht von Crécy eben so berühmt.

Im Buch, vor dem Ausbruch der Schlacht, kommentiert der ultimative, auf französischer Seite stehende Bösewicht des Romangeschehens, Harlekin, einem seiner Untergebenen die Ausgangslage für den Kampf so: "Der Ort ist fatal für eine Schlacht. Sie werden den Hügel mit Bogenschützen besetzen, und wir werden genau in ihre Pfeile reiten. Viel vernüftiger wäre es, sie von der Seite anzugreifen". Aber Letzteres wollten die französischen Anführer nicht, und so kam es, wie vorhergesagt wurde. Der Ausgang der Schlacht war fürchterlich, am Ende war das Schlachtfeld mit Tausenden von Leichen französischer, gepanzerter Ritter und ihrer unförmigen Rösser, die für den einen Zweck, eine buchstäblich unüberwindliche Kampfmaschine zu sein, immer größer, massiger und unbeweglicher gezüchtet worden waren, bedeckt, während die zu Beginn erschöpften Engländer keine wirklich nennenswerten Verluste zu beklagen hatten. Die verbürgten Zahlen der Verluste gehen bei der Historikern hier auseinander. Aber fest steht, daß es ein fürchterliches Gemetzel gewesen sein muß, bei dem eine bis dahin scheinbar festzementierte und seit Jahrhunderten mit immer mehr Raffinesse auch im Standesbewußtsein des Mittelalters verankerte Welt krachend zu Grabe getragen wurde.

Und wie kam das alles? Im Gegensatz zu allen anderen europäischen Heeren hatten die Engländer, die sich anschickten, die Herrschaft über Frankreich, auf das sie seit Wilhelm, dem Eroberer, Ansprüche zu haben glaubten, zurückzuerobern, mit dem "orthodoxen" Rittertum im Prinzip bereits gebrochen und seit längerem schon auf "Fußvolk" gesetzt, das den Rittern zur Seite stand. Dieses rekrutierte sich vor allem aus Bogenschützen mit dem von da an in aller Welt berühmt und berüchtigt gewordenen englischen Langbogen. Der Langbogen verschoß Pfeile, die selbst durch die Kettenhemden der Ritter wie durch Butter schnitten und fingerdicke Eichenbohlen glatt durchschlagen konnten. Die Engländer hatten damit zu diesem Zeitpunkt als einzige Nation in Europa eine fürchterliche, besonders weittragende Waffe mit extrem hoher Durchschlagskraft. Diese zeichnete sich nicht allein wegen der in England gebräuchlichen, besonderen Herstellungstechnik des langen Bogens aus, sondern vor allem durch den erfahrenen Schützen, der seit frühester Kindheit gelernt hatte, damit souverän, und tödlich, umzugehen. Den Langbogen selbst hätten die Gegner, die zu dieser Zeit nur auf umständlich zu ladende und nachzuladende Armbrüste zurückgreifen konnten, nacharbeiten, imitieren, können, aber die hochqualifizierten Bogenschützen "hinter dem Gerät", im englischen Umfeld in Jahrzehnten ausgebildet und immer wieder "nachwachsend", waren für alles Geld der damaligen Welt "auf die Schnelle" von niemandem sonst zu rekrutieren.

Damit war das Ende der bis dahin beherrschenden Kriegsmaschinerie, die im Kern aus immer unbeweglicheren Blöcken von bis an die Zähne bewaffneten und mit zentnerschweren Rüstungen beladenen Rittern, mit Flaschenzügen auf ihre ebenfalls gepanzerten Pferde gehievt, bestanden hatte, unmißverständlich eingeläutet. Von da an ging's immer stetiger bergab. Explizit auf den Punkt gebracht wurde damit auch die Tatsache, daß der bis dahin alleinbestimmende Adel mit seinen Standesprivilegien gezwungen wurde, sich bei kriegerischen Auseinandersetzungen, die zur Tagesordnung gehörten, auf rekrutiertes "Fußvolk" zu stützen, ohne das nichts mehr ging. Die Quintessenz war, daß die bis dahin vorherrschende Standesordnung, an deren Spitze unübersehbar der Adel gestanden hatte, von diesem Zeitpunkt an immer deutlicher hinterfragt wurde und der Adelsstand seine vorherrschende Daseinsberechtigung in Frage gestellt sah. Schritt für Schritt, aber bald schon immer deutlicher sichtbar, hielt nach Crécy das "gemeine Volk" seinen Einzug auf der Bühne der Weltgeschichte.

Die Schlacht von Crécy hatte mit ihrem unerwarteten Ausgang (hinterher wußte man, daß vor allem die Engländer selbst mit dieser "Ironie der Geschichte" nicht wirklich gerechnet hatten) buchstäblich die Welt verändert. Und Bernard Cornwell hat diesen historisch bedeutsamen Augenblick in seinem Roman hinreißend nacherzählt und in allen angesprochenen Facetten auf den Punkt gebracht. Cornwell ist im Sinne des Wortes unbedingt der Größte, wenn es um spannende, historisch penibel recherchierte und schriftstellerisch über jeden Zweifel erhabene Romane geht. Bei denen an keiner Stelle der Spannungsbogen abreißt und man sich dabei ertappt, wie man schnell mal weiterblättert, um zu sehen, wie lang sich das Geplapper noch hinzieht. Was leider bei deutschen historischen Romanen so gut wie die Regel ist. Ausnahme ist natürlich Rebecca Gablé, die aber auch so schreibt, als käme sie aus dem angelsächsischen Literaturraum.

Für Interessenten möchte ich an dieser Stelle auch noch schnell die letzte Autorin "anbetungswürdig" guter und wissenschaftlich akribisch belegter historischer Romane nennen, die das hochgelobte Dreigestirn am Leserhimmel voll macht. Es handelt sich um Pauline Gedge, die nicht wie Cornwell und Gablé um Europa und das Mittelalter kreist, sondern ihren Stoff in den tausendjährigen, verschiedenen ägyptischen Dynastien findet. Tolle Bücher alle zusammen, und man würde sich wünschen, daß sich bald auch wieder einmal ein kongenialer deutschsprachiger Autor oder (natürlich; vielleicht sogar lieber noch) eine Autorin hinzugesellt.
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4.0 von 5 Sternen Spannender Roman über den 'hundertjährigen Krieg', 24. Oktober 2007
Von 
kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Bogenschütze (Taschenbuch)
Thomas aus Hookton wird Zeuge eines gnadenlosen Überfalls auf sein englisches Küstendorf, bei dem nicht nur eine heilige Reliquie gestohlen wird, sondern auch Thomas' Eltern ermordet werden. Er schwört Rache und folgt den französischen Eindringlingen in die Bretagne. Dort gerät er zunächst in die Scharmützel, die die Engländer gegen die Bretonen anzetteln und kämpft als Bogenschütze auf der Seite der englischen Eroberer. Sein Racheschwur ist schon bald vergessen, denn Thomas stellt fest, dass er den Krieg liebt. Da braucht es schon einen ziemlich hartnäckigen Priester, der Thomas unentwegt an dessen Schwur erinnert. Bei der entscheidenden Schlacht von Crécy bekommt Thomas dann endlich die Gelegenheit, diesen Schwur zu erfüllen.

Das Schöne an den Romanen von Bernard Cornwell ist für mich, dass er es jedesmal schafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Ich fand es spannend den Weg von Thomas- sowie seine Vor- und Rückschläge zu verfolgen.
Die Schlachten, an denen Thomas von Hookton teilnimmt, werden durch dessen Augen beschrieben. Dadurch erhält man als Leser einen kleinen Einblick, wie wichtig für einen Soldaten gute Stiefel, Nahrungsvorräte und eine intakte Ausrüstung sind. Auch die Auswahl der Kriegsplätze spielen eine gewichtige Rolle, die Begutachtung des Bodens, des Umlandes, die Rolle des Wetters und das Bespitzeln der Feindaktivitäten - von all diesen Dingen bekommt man in 'Der Bogenschütze' einen Eindruck sowie viele historische Informationen, die das Bild abrunden und dadruch die Geschichte lebensnah erscheinen lassen.
Ein kleines Manko ist vielleicht, dass die weiblichen Rollen recht facettenlos erscheinen; das Gleiche gilt für die Nebencharaktere, die neben Thomas recht blass und eindimensional wirken.
Doch das schadet weder der Spannung, noch dem hervorragend recherchierten Inhalt. Eine gute Lektüre, die Lust auf den 2. Teil macht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Abenteuergeschichte!!!, 3. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Bogenschütze (Gebundene Ausgabe)
Ich will mich nicht groß mit dem Inhalt aufhalten, denn über den ist in den vorherigen Rezensionen genug geschrieben wurden. Zum Buch selbst kam ich als doch recht eingefleischter Fantasy-Leser nur über die durchweg positiven Beurteilungen und ich muss sagen, Cornwells Abenteuerstreich um den jungen Bogenschützen Thomas von Hookton kann einen schon in den Bann ziehen. Von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben, vermittelt das Buch zudem noch einiges historisches und militärtechnischen Wissen verpackt in einer doch fiktiven Geschichte. Das tut der Freude beim Lesen aber keinen Abbruch denn welcher Durchschnittsleser ist schon Experte für den hundertjährigen Krieg.

Sehr gelungen fand ich die Beschreibung der Schlachtgeschehen ohne den Hauch von Glorifizierung für den Leser. Cornwell beschreibt die Gemetzel als genau das Greuel was sie auch waren...eine Aneinanderreihung von Blut, Tod, Schmerz und Wahnsinn. Es wird weder weggesehen noch beschönigt, sondern recht realistisch dargestellt, was man mit Hieb- und Stichwaffen zu damaligen Zeiten angestellt hat.

Cornwells DER BOGENSCHÜTZE ist ein sehr spannender Historienroman, der noch während des Lesens das Interesse an den beiden Fortsetzungen weckt.
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