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am 8. April 2013
Bisher hat es noch kein Linkin Park-Album gegeben, bei dem ich nicht nach den ersten paar Sekunden dachte: "Wow! Ist das geil!" und "Living Things" macht da keine Ausnahme. Doch das aktuelle Album ist das erste Linkin Park-Album, das keine Continuity hat, keine allgemeine Stimmigkeit und es ist das erste Album, welches keine Verbesserung zum Vorgänger darstellt.
Als "Meteora" erschien, war es in Konzept dem Vorgänger "Hybrid Theory" zwar exakt gleich, doch viel besser umgesetzt (bessere Songs, bessere Texte). Beide waren absolut stimmig: kein Track fiel gegenüber anderen besonders ab.
"Reanimation" war zwar ein Remix-Album von "Hybrid Theory", doch ging es eigentlich über das bloße Remixen der Songs hinaus - sie wurden komplett neu interpretiert. Damals dachte ich: "Naja, Geschmackssache!" aber meinen Geschmack hat es getroffen.
"Minutes to Midnight" war sowas von überfällig und eine logische, gelungene Weiterentwicklung des Sounds. Klar, ein paar "Fans der 1. Stunde" (zu denen ich mich iegentlich zähle) fanden es doof und zu lasch - ich fand es großartig. Man darf die Weiterentwicklung einer Band willkommen heißen und nicht ablehnen. Seit "Minutes to Midnight" zähle ich Linkin Park nicht mehr nur zu "Bands", sondern zu "Künstlern".
"A Thousand Suns" schaffte es, mich nochmals komplett zu überraschen - und zwar positiv. Ich gehöre zu den Leuten, die sich ein Album von vorne bis hinten anhören und bei "A Thousand Suns" war dies jedes Mal eine Freude und die vielen Instrumentals zwischendrin störten mich kein Bisschen. Fairerweise gehört den Kritikern zugestimmt, dass nach dem Weglassen der Interludes nicht mehr viel Songs übrigbleiben (nämlich nur 7), doch jeder von diesen ist ein Volltreffer.

Vielleicht war es blauäugig zu erwarten, dass "Living Things" es schafft, noch einen Tick besser zu sein. Die Rezessionen ließen nicht nur Gutes erahnen und irgendwie waren alle der Meinung, es wäre ein Aufguss der "guten alten (Hybrid Theory/Meteora-)Zeiten", was ja erstmal nicht schlimm sein muss, im Gegenteil: Nach dem Ausflug in künstlerische Höhen darf es gerne mal wieder etwas Handfestes, Erdigeres sein. Doch, naja, das erfüllt "Living Things" schon mal nicht. Deshalb wird es auch die "Fans der 1. Stunde" nicht erfreuen, fürchte ich.
Musikalisch ist es irgendwie ein Mischmasch aus alten Konzepten (Rap-Gesang-Wechsel) und neuen Klängen (noch mehr Elektro- und Synthie-Sound). Harte, tragende Gitarren? Fehlanzeige (wahrscheinlich darf Gitarrist Brad deswegen in "Until it breaks" ausnahmsweise mal singen.) Über die musikalische Gestaltung lässt sich sicher immer streiten und vieles ist Geschmackssache. So haben viele Titel auf "Living Things" Ohrwurmpotential, doch irgendwie fehlt der rote Faden (nach einem Brachial-Klopper wie "Victimized" folgt die langsame Folknummer "Roads Untraveld"). Was mich richtig enttäuscht hat, sind die mehr als seichten Texte. Da ist man von Linkin Park um Welten Besseres gewohnt als z.B. "ash to ashes/ dust to dust; skin to bone/ steel to rust; right to left/ left to right" wie in "Skin to Bone". Das eine oder andere Mal war ich froh, dass die Songs allgemein recht kurz geraten sind.

Alles in Allem fällt "Linvin Things" nach der ersten Hälfte stark ab. Da schon der erste Song nicht das hält, was sein Intro verspricht ist das natürlich umso enttäuschender. Im Übrigen höre ich das Album trotzdem gerne, es ist aber keineswegs ein Schritt zurück zu den "guten alten Zeiten", sondern eher ein Rückschritt in der bisher positiven Entwicklung. Und somit ist "Living Things" ja vielleicht auch nur die undankbare Rolle eines "Zwischen-Albums" zugefallen.
3 Sterne für das Album an sich, 1 Stern für die Aufmachung der CD und den gewohnt guten Mix (ich kann nur jedem empfehlen, Linkin Park stets mit guten/sehr guten Kopfhörern zu genießen).
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am 14. Juli 2012
Nach dem eher durchschnittlichen und etwas enttäuschenden A Thousand Suns sind Linkin Park mit ihrem neuen Album Living Things wieder zurück. Allerdings gehen sie mit Living Things nicht zu ihren Wurzeln zurück, sondern vereinen alle ihrer bisherigen Musikrichtungen in einer CD, sodass dass Album sowohl Rockelemente aus Minutes to Midnight, elektronische Klänge von A Thousand Suns als sowohl auch Elemente von Hybrid Theorie und Meteora enthält. Vorallem nimmt Living Things im Vergleich zum Vorgänger auch wieder mehr Tempo auf.

Lost In The Echo:

Ein schnelles, temporreiches Lied, untermalt mit ein paar Techno- Elementen zu Beginn, gute Raps von Mike in den Strophen und kraftvollem Gesang von Chester und gegen Ende gibt es sogar endlich mal wieder einige Screams.
Super Auftakt und eines der besten LP-Lieder überhaupt. (10/10 Punkten)

In My Remains:

Ein etwas ruhigerer, rockiger Song, aber dennoch kraftvoll. (10/10)

Burn It Down:

Der Song zur EM, müsste den meisten daher schon bekannt sein. Auch ein guter Song. (10/10)

Lies Greed Misery:

Jetzt wieder ein schneller, temporreicher Song mit vielen elektronischen Klängen und gegen Ende hin aggressiven Geschrei von Chester. Klasse Song. (10/10)

I'll Be Gone:

Schöne rockige Nummer. Hätte auch auf Minutes To Midnight gepasst, da der Song etwas an "What I've Done" erinneret.
Erneut (10/10)

Castle Of Glas:

Eine ruhige, emotianale Rocknummer, in der sowohl Chester als auch Mike singen. Geht unter die Haut. (10/10)

Victimized:

Der mit Abstand härteste und aggressivste Song des Albums. Laute Drums mit viel Rumgehämmere, schnellem Rap und einem Chester der regelrecht das Mikrofon zusammenbrüllt, nur leider mit 1:46 Min viel zu kurz. (8,5/10)

Roads Untravelled:

Das absolute Gegenteil von "Victimized", sehr ruhiger Song, welcher mir im Vergleich zu "Castel Of Glas" oder "In My Remains" jedoch nicht ganz so gefällt, aber dennoch nicht schlecht ist. (6,5/10)

Skin To Bone:

Sehr elektronisch, wobei mir die elektronischen Klänge deutlich besser gefallen als auf A Thousand Suns.
Guter Song (9/10)

Until It Breaks:

Einziger Song, der mir nicht gefällt. Klingt sehr gewöhnungsbedürftig. Zuerst einige Rapparts, die mir in diesem Song genaus wie die nervigen Elektro-Beats gar nicht gefallen, zwischendurch ein kurzer Refrain von Chester, welcher sich ganz gut anhört, dann wieder schlechter Rapp und dann setzt ein Chor bis zum Ende hin ein. (2/10)

Tinfoil + Powerless:

Zuerst geht's mit dem reinen instrumentalen "Tinfoil" los, welcher direkt in den letzten Track "Powerless" übergeht, weshalb ich die beiden Nummern auch zusammen bewerte. "Powerless ist dann ein sehr ruhiges, von Chester gesungenes Lied, welches ab der Mitte noch an Tempo aufnimmt. Ein guter Abschluss des Albums. (8,5/10)

Fazit:
Ein sehr gutes Album, dass in der zweiten Hälfte zwar etwas schwächer wird, aber rundum sehr gelungenes ist.
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am 16. Juli 2012
Nachdem ich das Album nun wirklich sehr ausführlich gehört habe ist es mir gelungen nach mehreren Meinungsänderungen endlich ein finales Wort zu finden. Doch alles mit der Ruhe. Das mittlerweile fünfte Studioalbum der Jungs interessierte mich schon im Vorfeld brennend. Da sie angekündigt hatten wieder mehr zu ihren Wurzeln zurück zu kehren. A Thousand Suns war nicht schlecht. Doch Begeisterungsstürme konnte es 2010 keine auslösen.

Die Scheibe beginnt eigentlich auch schon mit einem absoluten Highlight. 'Lost in the Echo' ist ohne Zweifel einer der besten Songs des Albums und zumindest meiner Meinung nach auch einer der LP-Songs überhaupt. Fette Bässe, hörbare Drums, geniale Screams und ein nicht zu elektrischer Sound. Chester und Co scheinen ihr Wort zu halten!

10/10 für Lost in the Echo

Weiter geht's schon mit dem nächsten Höhepunkt. 'In My Remains' beginnt etwas ruhiger und klingt teilweise elektrischer. Trotzdem gibt's Gitarrenriffs, Schlagzeug und eine durchgehende Melodie. Chester glänzt hier wieder mal mit seiner einzigartigen Stimme. Auch bei 'In My Remains' würde ich behaupten einen neuen Song für meine LP-Lieblingshits gefunden zu haben. Wirklich genial!

Ebenfalls 10/10 für In My Remains

Titel Nummer Drei sollten die meisten schon vorher gekannt haben. Die Rede ist natürlich von der ersten Single 'Burn it Down'. Tja was soll ich noch viel dazu sagen. Ein ziemlich guter Song wie ich finde. Trotzdem schafft er nicht ganz das Niveau der vorherigen Zwei. Vielleicht liegt das aber nur daran, dass Burn it Down schon länger bekannt war.

Trotzdem: 9/10 für Burn it Down

Die vierte Nummer ist etwas anders als die bisherigen. 'Lies, Greed, Misery' schlägt mit klangvollen Bässen ziemlich elektrischen Tönen und einer ausgewogenen Mischung aus Vocals von Chester und Mike zu buche. Am Ende vom Song gibt's dann zum ersten Mal auf dem Album erstklassige und sehr deftige Screams von Chester.

Wieder 9/10 von mir

Nun sind wir also beim fünften Lied. Es trägt den schönen Namen 'I'll be gone' und klingt wie ein Sequel zu 'What I've Done' und 'New Devide'. Sowohl vom Klang, als auch von den Lyrics wie ich finde. Vorallem der Refrain von der Scheibe hat's mir echt angetan. Endlich mal wieder Gitarrensound und Drums.

Eindeutig 10/10 für einen weiteren Favoriten!

Jetzt wird's das erste Mal etwas ruhiger. Mit 'Castle of Glass' bringen die Jungs einen Song der sich musikalisch wahrscheinlich zwischen Minutes to Midnight und a Thousand Suns einreiht. Dennoch hat er irgendwie etwas Neues. Vielleicht liegts auch an Mike der singt? Hier fällt mir eine Bewertung wirklich schwierig'

Für 9 Punkte reicht's nicht ganz. Also 8/10

Damit wäre die erste Hälfte geschafft und ich konnte es garnicht erwarten nach so einem fantastischen Auftakt weiter zu hören. Leider wurde ich dann doch etwas desillusioniert. Erst beim oftmaligen hören der zweiten, immer noch schwächeren Hälfte wussten die Songs zu begeistern. Doch Schritt für Schritt.

'Victimized' ist wahrscheinlich der härteste Song auf Living Things. Gut so. Da kommen Erinnerungen an vergangene Tage von LP hoch. Leider klingt 'Victimized' trotzdem etwas fade und ist mit 1:46 viel zu kurz'

Dennoch vergebe ich 8/10 Punkten für den harten Sound

Nahtlos geht's weiter zu 'Roads Untravaled'. Zuerst merkte ich garnicht, dass das schon die nächste Nummer auf der CD ist. Was vielleicht durch die Kürze von 'Victimized' zu erklären ist' Egal. Die Nummer klingt beim mehrmaligen hören dann doch interessant. Na schön. Die Hälfte der Lyrics bestehen aus 'Wooohoooo'. Doch irgendwie ist 'Roads Untravaled' gut zu hören. Wenn auch nicht sonderlich einfallsreich.

Hier gibt's 7/10

Bei 'Skin To Bone' mach ich es kurz. Ist nicht schlecht, doch irgendwie kann ich mich damit auch nach mehrmaligen hören nicht anfreunden' Hin und wieder ganz nett. Dennoch einer der schwächsten LP-Songs überhaupt würde ich sagen.

5/10 von Genesis

Tja. Was soll ich zu 'Until it Breaks' sagen? Klingt als ob sie den damals bei 'A Thousand Suns' vergessen haben. Die ersten paar Mal konnte ich das Lied überhaupt nicht hören. Doch irgendwann freundete ich mich damit an. Denn von Mike und Co schaffen es so viele Stimmungen in einen Song zu packen wie selten. Echt interessant. Trotzdem nicht fürs dauerhören geeignet. Meiner Meinung nach zumindest.

7/10 für den interessanten Klang

Track nummer Elf heißt 'Tinfoil' und ist ein reiner Instrumental-Song. Nun. Ich mag die Sachen nicht. Konnte schon Session nie leiden. Als Soundtrack ganz interessant, aber dafür dennoch zu kurz. Eigentlich sehe ich 'Tinfoil' ja nur als Intro fürs Finale.

5/10 von mir

Den Abschluss macht 'Powerless'. Erneut ein ruhigerer Klang mit eingehender Melodie. Nichts großartiges, aber auch nicht schlecht. Als Finale vielleicht wirklich etwas 'kraftlos', aber vielleicht lag das ja in der Absicht?

7/10 für den letzten Song der Scheibe.

Insgesamt hat mir das Album dann doch recht gut gefallen. Nachdem ich zuerst extrem euphorisch war wurde ich ab der Hälfte ziemlich enttäuscht. Dies legte sich aber mit mehrmaligen hören und wandelte sich in wohlige Zufriedenheit. 'Living Things' klingt wie eine Mischung aller bisherigen Werke und bietet wohl für jeden zumindest ein oder zwei Songs. Eins steht fest. Linkin Park sind NICHT ganz zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. Dafür klingt alles immer noch zu elektronisch. Dennoch erinnern viele Songs vom neuen Album an die Zeiten von 'Hybrid Theory' und 'Meteora'. Ich freue mich den Silberling noch viele Stunden im Laufwerk rotieren zu lassen und bin zuversichtlich was Linkin Park kommt. Gerne noch eine Spur 'oldschooliger' sag ich jetzt mal. Beweist Mut und nehmt Abstand von Pop und Mainstream und ein überirdisch gutes Album ist möglich.

Insgesamt vergebe ich 7,5 von 10 möglischen Punkten für 'Living Things'. Ein tolles Album bei dem aber auf jeden Fall noch mehr drin gewesen wäre. Der halbe Punkt Abzug ist für die wirklich kurze Spielzeit von nur etwas mehr als eine halbe Stunde.
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am 27. Juni 2012
Mit Living Things beweisen Linkin Park meiner Meinung nach durchaus, dass sie auch "Back to the Roots" können. Allerdings muss man dafür eventuell auch die "Roots" genauer betrachten. Ich denke für die meisten Meckerer und 1-Stern gebenden Kunden sind die Roots das erste offizielle Album "Hybrid Theory". Nur sind die Roots ganz sicher nicht nur dieses eine Album. Vor dem Durchbruch von Linkin Park gab es bereits Demo-Songs und auch danach viele unveröffentlichte Stücke, die man entweder über den Fanclub oder als B-Seite finden konnte.

Wer sich diese Roots anhört (z.B. die Demosong von Xero oder die Hybrid Theory EP) wird schnell erkennen, dass die ganz alten Roots Hip Hop lastig waren in Kombination mit Elektrobeats. Genau solche Elemente sind in allen Songs von Living Things - und auch schon auf A Thousand Suns zu finden. Auch in Songs wie "My December" oder diversen Piano Versionen anderer Songs, haben die Jungs von Linkin Park oft genug ruhige Stücke gespielt. Es gibt auf Living Things insgesamt nichts, was von seiner Art nicht schon einmal von Linkin Park versucht wurde, nur dass es eben durchgezogen wurde und ein ganzes Album daraus entstanden ist. Hinzu kommt ja auch noch, dass so ziemlich alle vorher in anderen Bands gespielt haben oder parallel zu Linkin Park immer wieder mal mit anderen zusammen etwas auf die Beine stellen, da ist es nicht verwunderlich, dass Elemente aus dieser Musik auch irgendwie in den Songs von Linkin Park landen (wer Chester gerne hört, kann ja mal nach Grey Daze suchen).

Ich kann nur empfehlen sich das Album anzuhören und das Schubladen denken alá "Linkin Park = Hybrid Theory und nichts anderes" abzuschalten. Keine Band hat es verdient, an Hand eines Album oder Stil jegliche Veränderung von sogenannten "Fans" verboten zu bekommen und egal was sie macht, schlechte oder reißerische Kritiken zu bekommen. Und mit Living Things bekommt man auf jeden Fall 37 sehr gut gefüllte Minuten Musik für die verschiedensten Stimmungslagen. Alle anderen können ja bis in alle Ewigkeit "Linkin Park" hören, die Realität ignorieren und weiterhin die alten "guten" Sachen auf Dauerschleife lassen. Ich für meinen Teil habe mich in den letzten 12 Jahren genau so verändert, wie die Inhalte der Songs von Linkin Park - doch meiner Grundeinstellung bin ich treu geblieben, genau wie Linkin Park ihren Stilelementen, die sie immer wieder für neue Dinge verwenden. Wer das nicht erkennen möchte, siehe oben -> Das alte auf Dauerschleife lassen.
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am 25. Juni 2012
Living Things ist das fünfte Studioalbum vom Linkin Park und wieder einmal grandios! Sie haben es wieder einmal geschafft, viele neue kreative Elemente einzubauen ohne ihren Wiedererkennungswert zu verlieren! Dies gelingt keiner Band so gut wie Linkin Park! Living Things bietet eine perfekte Mischung aus allen möglichen Richtungen! Von Hip Hop, Alternative Rock, Metal über Pop, Electro, Folk ist alles enthalten! Es gibt Lieder, die auf Meteora sein könnten, genauso wie auf Minutes to Midnight ( auch wenn diese wiederrum eine ganz eigene Note haben) und Lieder, wie man sie noch nie zuvor gehört hat. Linkin Park bedeutet einfach musikalische Revolution und Evolution, was sie mit jedem Album aufs Neue beweisen!

Man muss das Album einfach mal für mal hören, und es wird immer besser, denn es gibt wirklich ständig neues zu entdecken! Auch die Lyrics sind gewohnt stark, diesmal insgesamt persönlicher und weniger politisch, was den Songs keinen Abbruch tut! Im Gegenteil, viele werden sich womöglich damit wieder stärker identifizieren können!

Man kann der Band einfach nur ein Kompliment machen, dass sie trotz ihres Erfolges, aber auch ihren vielen Kritikern ihrem hybriden "Stil" treu bleiben und ihr Ding durchzuziehen! Und dabei ihre Wurzeln und Fans nicht vergessen! Wer im Fanclub ist, so wie ich, der weiß, wovon ich rede! Und wer sie ebenfalls einmal persönlich treffen konnte, umso besser! Wirklich nette, lustige, herzliche und auf dem Boden gebliebene Menschen! Denn sie engagieren sich nach wie vor auch sozial sehr stark! Man kann vielleicht ihre Musik nicht mögen, aber die Typen muss man einfach mögen!

Zurück zum Album: Ich möchte hier nicht jedes Lied einzeln bewerten, da dies schon genug getan haben und sich jeder selbst ein Bild machen sollte! Jeder, der emotionale, ehrliche, aufrichtige und abwechslungsreiche Musik hört, kommt an Linkin Park nicht vorbei! Die wirklich beste Band der Welt hat mit Living Things zu ihrem fünten Streich ausgeholt und begeistert mit unglaublich gutem Sound! Ich höre seit Freitag nichts anderes mehr und dies wird sicherlich noch einige Zeit so weitergehen!
Meine Favoriten: Lost In The Echo; In My Remains; Castle Of Glass; Powerless; I'll Be Gone; Roads Untraveled;... also eigentlich müsste ich alle nennen ;)

LP forever!!!
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am 1. April 2013
Die Entwicklung geht immer weiter hin zum Pop-Rock... aber das ist kein Schaden, denn mit dem zunehmenden Lebensalter wird auch eine Entwicklung weg von der jugendlichen, ungerichteten Wut, die ja Teil des menschlichen Erwachsenwerdens ist, hin zu kritischer Lebenbetrachtung gemacht.
Bei LP merkt man diese Entwicklung, das zeigt in meinen Augen auch die Reife einer Band.
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am 26. Juni 2012
Hallo,

da hier schon ausgiebig die Tracks von "Living Things" beschrieben wurden, verzichte ich darauf.

Als ich das erste Mal auf myvideo.de das neue Album meiner geliebten Band anhörte, war ich sehr beeindruckt. Allerdings nur deshalb, weil ich mein Erwartungslevel recht niedrig hielt, was durch LP's größten Fehler namens "A Thousand Suns" verursacht wurde. Ich selbst höre die Band seit Hybrid Theorie und kann mich mit keiner anderen Band mehr identifizieren.

Zuerst flashten mich die ersten 6 Lieder. Jedes einzelne ein Wunderwerk. Die nächsten 6 Tracks empfand ich "nur" als Standart.

Jetzt, nach 10-maligem Hören des Albums (und dem Kauf der Original-CD) find ich das Album einfach umwerfend. Hätte nicht gedacht dass Linkin Park die Musikstile Rock und Elektro so gut verbinden kann, zumal ich eher gegen diese Elektro-Ära bin. Trotzdem vermisse ich zum Ende hin das ein oder andere "harte" Lied, die eher in der ersten Hälfte des Albums ihren Platz finden.

Deshalb gibt es von mir 4,5 Sterne! ich pack noch nen halben Stern oben drauf, um den Unsinn auszugleichen, dass viele das Album mit nur einem Stern bewertet haben.

Ein Tipp an die 1-Sternler: Hört euch das Album 10 mal in der richtigen Reihenfolge an. Bin gespannt ob ihr danach eure Meinung beibehaltet.

MfG Felix
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am 22. Juni 2012
A thousand Suns war ja nun eine ziemliche Enttäuschung, deshalb war ich bei diesem Album mit dem Kauf weitaus vorsichtiger und habe es mir erst einmal durchgehört. Online war das ja beispielsweise über MyVideo möglich, danach gab es eine klare Kaufentscheidung! Ich habe das Album dann auch ziemlich schnell erhalten und finde es lustig, dass es hier schon eine ziemlich negative Bewertung gibt, obwohl die Scheibe erst eine gute halbe Stunde auf dem Markt ist.

Das erste Positive: Es sind 12 Songs angegeben und es sind tatsächlich auch 11 auf der Scheibe drauf (dass es bei Linkin Park immer ein Interlude gibt, kennen wir ja schon), nicht wie bei A Thousand Suns, wo irgendwie jeder zweite Track solch ein Zwischenspiel war. Und auch diese 11 Songs wissen zu überzeugen, denn sie sind nicht mehr ganz so der Einheitsbrei. Trotzdem hat Linkin Park wieder eine neue Richtung eingeschlagen.

01 - Lost in the echo

Starker Einstiegssong, der an die Wurzeln erinnert. Mike rappt und Chester singt dazu den Refrain, am Ende darf Chester dann auch wieder kräftig screamen. Nichts, was ich besonders vermisst habe, aber es passt in den Gesamtkontext, auch ohne kreischende Gitarren. Die Riffs sind eingänglich, die Elektronicbeats tragen den Song größtenteils und Chester Stimme klingt wunderschön. Das Album kann losgehen! 10/10

02 - In my Remains

Schliest gut an den Einstiegssong an und bildet eine gute Überleitung zu Burn it down, auch wenn der Song an sich nichts Besonderes ist, hat er Power und ich mag ihn sehr gerne, einfach, weil er ins Gesamtkonzept passt. 9/10

03 - Burn it down

Die erste Single. Der Song zur EM. Man kennt ihn, er ist eindringlich, Mike hat einen Rappart am Ende, die Grundmelodie erkennt man überall wieder und das Lied wird besser, je öfter man es hört. Man kann sich eigentlich nie daran überhören, auch wenn er nicht der powervollste Song des Albums ist. 10/10

04 - Lies, Greed, Misery

Was für ein großartiger Song. Ein bisschen im Stil von faint, mit längeren Rapstrophen von Mike und Refrain von Chester, begleitet wird das Ganze von eindringlichen Drumbeats. Ein Lied, bei dem man mitgeht und bei dem Chester am Ende wieder schreien darf. Also wer sich beschwert, dass der Leadsinger von Linkin Park hier zu wenig schreit, der hat nicht aufgepasst. 10/10

05 - I'll be Gone

Wow. Was für ein Lied. Was für eine Power. Und dabei singt eigentlich nur Chester in diesem Song und das ziemlich gut. Hat mich beim ersten Mal sprachlos gemacht und ist eines meiner persönlichen Lieblingslieder auf dem Album. Chesters Stimme hat die perfekte Mischung aus sanft und schreiend, was mir sehr gut gefällt. 10/10 mit Sternchen =)

06 - Castle of Glass

Eine schöne Ballade, überzeugt vor allem in der Strophe etwas mehr als im Refrain, einfach weil mir letzterer etwas zu flach ist. Startet mit den Instrumentals erst richtig emotional durch. Trotzdem schöner Song, tolle Lyriks 9/10

07 - Victimized

Ein ungewöhnlicher Song, wechselt zwischen Rap und Geschrei von Chester, ein bisschen mehr im A Thousand Suns Stil, allerdings im positiven Sinne. Ich mag den Wechsel. 9/10

08 - Roads Untravelled

Überwiegend ein Popsong mit Refrain, dem man gut mitsummen kann, mag ich wegen der Begleitung und weil der Song so abrupt endet und die Stimmen so verhallen lässt. 9/10

09 - Skin to Bone

Noch ein Song mit so einem "aaah" (Hörer werden hoffentlich wissen, was ich meine)- Refrain, allerdings mit anderem Gerüst und gemeinsamen Gesang von Chester und Mike. ich finde einfach, ihre Stimmen passen gut zusammen und da wir hier Linkin Park hören, sollten sie auch zusammen singen. Macht sich live bestimmt super. 9/10

10 - Until it breaks

Mr. Hahn darf endlich auch mal wieder merklich ran und ein wenig an den Mixpulten drehen, passt sehr gut, ist ein Kontrastwechsel und der Song entwickelt sich im Verlauf etwas. 8/10

11 und 12 - Tinfoil und Powerless

Da Tinfoil nur ein Interlude zu Powerless ist, möchte ich die Songs zusammen bewerten. Eine Ballade am Ende des Albums mit Chester Stimme und einen gelungenen Ausklang des Albums, nur wenig Instrumente, am Anfang nur Piano. Insgesamt ein runder Abschluss 10/10

FAZIT:
Die Band hat merklich etwas aus dem letzten Album gelernt und wieder etwas zugelegt, ohne an Entwicklung einzubüßen. Wer Burn it down mochte, wird dieses Album denke ich auch mögen. Und bitte, ich kann das Gejammer nicht mehr hören, dass ihr das "alte" Linkin Park wiederhaben möchtet. Das wird nicht passieren, auch wenn ich Hybrid Theory ebenfalls für das beste Album halte, was die Band jemals rausbringen wird. Zu dem letzten Album ist es auf jeden Fall eine Besserung, die ich niemals für möglich gehalten hätte. Ich finde es sogar besser als Minutes to Midnight, weil die Band duetlich mehr als Ganzes in Erscheinung tritt und nicht so auf die Songs aufgeteilt. Deshalb fällt meine Rezension für Living Things so positiv aus (nach A Thousand Suns habe ich ja mit dem Schlimmsten gerechnet!)

Für alle, die unsicher sind: hört es euch ersteinmal im Netz an oder ladet es euch hier bei Amazon runter, weil man dadurch auch schon merklich Geld spart.
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am 11. August 2012
Linkin Park war mal richtig gut, laut, leise, schnell, langsam und voller Leben! Dieses Album und das vorhergehende gehören in die Kategorie Geldmachpop und die Musik ist nur noch einheitlicher toter langsamer "Für die breite Bevölkerung hörbar und ich will Geld machen"-Einheitsbrei. Ich hab übrigens KEINE Gitarre auf dem dem Album gehört, warum ist noch ein Gitarrist in der Band?
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am 29. Mai 2013
Ich höre gerne LP, allerdings gefallen mir die neuen Lieder auch gut. Mein Freund dagegen steht total auf die "alten" Songs. Mit dieser CD kaufen sie eine gute Mischung aus beidem. Mir gefällt die CD und für meinen Freund sind auch einige Songs dabei!
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