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Kundenrezensionen

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am 15. November 2012
Diese komplexe Biografie legt offen wie es zu all den Ausnahmewerken wie Tommy, Live At Leeds, Quadrophenia, Who's Next und den späteren Solowerken wie Rough Mix (mit Ex-Small Faces' Ronnie Lane), Empty Glass, Chinese Eyes, Deep End und Iron Man kam. Prägende Phase sicherlich Townshend's Leben bei seiner Großmutter im Kindesalter. Er fühlte sich von seinen Eltern abgeschoben, und er musste bei seiner Großmutter die Schattenseiten des Lebens schon früh erfahren. Die Gefühle aus dieser Zeit führten schließlich zur Schaffung des sehr bedeutenden Konzept-(Doppel-) Albums Tommy. Townshend kreierte dabei ein Werk von einer für einen Anfang 20-jährigen bemerkenswerten Tiefe. Ein Ausnahmewerk, dem Kritiker einen neuen Begriff zuwiesen: "Rockoper". Dieses Werk ist hier exemplarisch für weitere Ausnahmealben von Pete Townshend erwähnt, auf die ich hier nicht näher eingehen kann. Die Biographie liefert all diese Infos, und sie gibt Einblicke in die Gefühlswelt von Townshend. Die Themen Drogen, Alkohol, Tourstress und private Höhen und Tiefen gehören genauso dazu wie der Tod von Keith Moon und die Zusammenarbeit mit "Nicht-Who-Musikern". Ich habe viele Biographien aus der Rockwelt gelesen. Diese hier gehört mit "Skydog" (über Duane Allman) zu den schönsten - es trügt sicher nicht der Eindruck, dass hier ein Mensch mit Bodenkontakt (ohne jegliche Starallüren) schreibt.
Das Buch habe ich in der englischen Originalfassung gelesen. Vorteil (wenn man über ausreichende Sprachkenntnisse verfügt): Der Text ist eben "clean", das heißt nicht durch Übersetzung "verzerrt" oder interpretiert - und das Buch ist zum halben Preis zu haben, zumindest in der e-book (Kindle) Version.
Fans von The Who, deren Geschichte natürlich auch detailliert beschrieben wird, und Musikfreunden, die Pete Townshend schätzen, sei dieses Buch ans Herz gelegt.
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am 23. Dezember 2012
Das lange Warten auf die Bio von Pete hat sich gelohnt. Der Meister gewährt tiefe Einblicke in sein Seelenleben. Seine Rückschau fällt entspannter aus, als ich es erwartet hätte. Speziell sein Verhältnis zu Daltrey, welches in der öffentlichen Wahrnehmung oft als angespannt wahrgenommen wird, ist von tiefster Freundschaft und Wohlwollen geprägt. Endlich wird auch Licht in die Kinder-Porno-Sache gebracht, was längst überfällig war. Insgesamt ein gelungenes Werk, ein "must have" für alle Fans von The Who und Pete. Kaufen!
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am 17. Dezember 2015
Die Geschichte von Pete Townshend ist einerseits die Geschichte einer der bemerkenswertesten Bands der 1970er Jahre, die von Aufstieg und Ruhm erzählt - aber sie erzählt auch die persönliche Geschichte der Kopfes der Band, von den Anfängen als Teenager bis zum Alter eines reifen Seniors. Alle Facetten des Musikmachens, der Scene mit bekannten Musikern der Zeit (Rolling Stones, Beatles uvm.), des Drogenmissbrauchs etc. werden aus erster Hand berichtet, ebenso aber auch die persönliche Geschichte von Pete Townshend, Nachkriegserfahrungen, sexueller Missbrauch, bisexueller Erfahrungen, Erfahrungen eines hochbegabten Menschen in der Welt seines musikalischen Schaffens.
Ich finde dieses Buch überaus lesenswert und spannend zu lesen. Ich muss gestehen, dass ich die deutsche Fassung (Who I Am: Die Autobiographie (KiWi)) gelesen habe und diese englische Version hier vor allem benutzt habe, um bestimmte Passagen im Original nachzulesen. Insbesondere beinhaltet diese engl. Fassung ein Nachwort, das in der deutschen Fassung (wegen der Länge der deutschen Sprache) einfach weggelassen wurde. Das Buch hat Tiefgang und ist eine Bereicherung.
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am 8. Oktober 2015
Wie bei allen Biografien, die Rockstars schreiben, kann ich auf die ersten 50 Seiten verzichten, da mich deren Familiengeschichten nicht interessieren. Spannend wird es erst, wenn die Musikerinnen alt genug sind, eine Gitarre zu ergreifen, eine Band zu gründen und durch die Clubs zu tingeln. Sind sie später berühmt, kommt auch nichts mehr Neues aus ihrer Feder, da Musikjournalisten schon alles über sie geschrieben haben. So auch bei Pete. Und doch finde ich einige gute Informationen: Kein Geringerer als John McLaughlin hat ihm als Verkäufer Anfang der 1960er seine erste gute E-Gitarre verkauft, ehe John im Jazz-Rock selbst eine steile Karriere startete. Ob das auch in dessen Biografie steht? Man weiß es ja nicht.
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am 24. Januar 2013
Das Buch ist eine echte Autobiographie über Towshends Leben und kein Buch über seine so berühmte Band, "The Who". Natürlich spielen diese eine wichtige Rolle, aber vor allem in der zweiten Hälfte, als sie nur noch sporadisch zusammen aufgetreten sind, liegt der Fokus mehr auf seinen Solo- und sonstigen anderen Projekten. Ob es daran liegt, dass vieles davon nicht mehr ganz so spannend zu lesen war, sei dahingestellt. Tatsächlich hätte ich mir da zeitweise doch eine Kürzung gewünscht. Außerdem hätte ich nicht gar so viele Details aus seinem Liebesleben erfahren müssen. Irgendwann habe ich den Überblick verloren, von welcher hinreißenden, jungen Frau er gerade besessen ist - in diesen Zeiten nach wie vor verheiratet, wohlgemerkt. Aber gleichzeitig zeigt das auch, dass Townshend hier tatsächlich schonungslos ehrlich ist, in erster Linie über sich selbst. Er geht auch sehr intensiv auf seine jahrelange Alkoholsucht ein.

Eine Abrechnung mit anderen ist dieses Buch weniger. Vor allem seine Bandkollegen präsentiert er zwar mit ihren Fehlern, aber immer relativ freundlich. Bei Roger Daltrey, dem anderen letzten Überlebenden, geht das soweit, dass ich mich schon gefragt habe, ob er da bewusst immer nur vage von Streit und gröberen Zerwürfnissen schreibt. Hier hätte ich mir doch eine etwas intensivere Betrachtung des Verhältnisses gewünscht, nicht zuletzt weil Townshend in den Danksagungen schreibt, dass Daltrey einer der wichtigsten Männer in seinem Leben ist. Dafür blieb er hier überraschend vage.

Das Buch hat sich trotz der Kritik gut und interessant gelesen. Für einen Fan der Who ist es natürlich besonders interessant, wenn er die Entstehung einiger Lieder und seine Gedanken über die bekanntesten Werke wie "Tommy" oder "Quadrophenia" beschreibt. Ich werde Pete Townshend nach diesem Buch auf jeden Fall nie wieder so sehen, wie davor und eigentlich macht das eine gute Autobiographie - wenn auch eine mit Längen - doch aus.
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am 8. Dezember 2012
Ehrliche ziemlich lakonische und super interessante Geschichte eines interessanten Lebens. Tolle Lektüre nicht nur für den Fan von The Who
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am 18. Februar 2013
Ich habe das Buch meinem Freund geschenkt, er ist WHO Fan und ihm gefällt es sehr gut. Für Fans ein must have...
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am 22. Januar 2013
P.T. schafft es, in klarer Sprache differenziert seinen eigenen sowie familiären Werdegang im sozialen Umfeld des Nachkriegs-England darzustellen. Erfreulich ist, dass der Autor sich nicht davor scheut, dabei auch für ihn negative Aspekte auszuleuchten. Gerade für mich als Zeitgenossen des Autors war zugleich erstaunlich, dass mir etliche künstlerischen Aktivitäten von P.T. erst jetzt aufgefallen sind. Ich war zwar nie ein Fan der Who, doch hatte ich geglaubt, von seinem Schaffen doch zumindest zu wissen. So kann ich nur sagen: Respekt!
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am 1. Dezember 2012
Eine interessante,ungewöhnliche Lebensgeschichte,die zugleich ein Dokument der Zeitgeschichte ist.Wer einmal die persönlichen Schicksalsschläge, Irrungen und Wirrungen beseite lässt,wird hier fündig in Sachen Entstehung der Jugendkultur,Entwicklung des Rock`n Roll Buisness und "Life in Britain".
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am 18. Januar 2013
Pete Townshend hat ja wirklich einige geniale, erstklassige Songs geschrieben, als Gitarrist bewegt er sich wohl eher in der Mittelklasse, aber als Autor hätte ihm die Zur-Seite-Stellung eines kompetenten Lektors gut getan. Dieser/Diese hätte mit ziemlicher Sicherheit "Who I am" um mindestens ein Viertel gekürzt und vielleicht geholfen, das oberflächliche Gejammer über Frauen, Spiritualität, finanzielle Nöte(!) und Überarbeitung zu konkretisieren und auf den Punkt zu bringen. Eigentlich hätte man schon seit der Veröffentlichung seiner Kurzgeschichten "Horse's Neck" gewarnt sein müssen. Wieso allerdings Townshend, der - wie man erfährt - auch als Herausgeber bei Faber & Faber arbeitete, nicht mit ein bisschen mehr kritischer Distanz seine Autobiographie unters Volk wirft, wird wohl ein Rätsel bleiben. Oder überschätzt sich der gute Mann schlicht und einfach?

Nach wie vor bleibt für mich in diesem Genre "The Safest Place in the World" von Dick Heckstall-Smith unübertroffen. Da würde man noch gerne weiterlesen und noch mehr erfahren. Nach den 500 Seiten Townshend war ich stolz auf mich, durchgehalten und nicht schon früher das Buch abgelegt zu haben.
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