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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie hätten es verdient..., 17. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Battle Scars (MP3-Download)
5 Jahre nach der Veröffentlichung ihrer letzten CD Empires Never Last haben die englischen Progger GALAHAD für 2012 gleich 2 neue Outputs angekündigt.

Mit Battle Scars liegt nun die erste Veröffentlichung vor. Da mit ENL die Messlatte m.E. sehr hoch gelegt wurde, kann dieser Nachfolger eigentlich nur
enttäuschen. Tut er aber nicht. Die Band macht da weiter, wo sie aufgehört hatte: fette Gitarren, aggressiver Gesang, glasklare Produktion.

Die Longtrackfans werden meckern, denn das Hören der 7 neuen Lieder dauert jeweils zwischen 4 und 8,5 Minuten. Andererseits kann man feststellen, dass Galahad
dadurch schneller auf den Punkt kommen und nervige Unendlichsoli von Gitarre oder Keyboard unterbleiben.

Liebhaber von Viertelstundensongs kommen dennoch auf ihre Kosten: Sleepers vom gleichnamigen Album aus dem Jahr 1995 wurde 2012 neu aufgenommen und ist als
Bonustrack zu finden. Bot das Stück schon in der Urfassung alles, worauf Neoprogger abfahren, nämlich Tempowechsel, spannungsgeladenen Aufbau, Melodie und
flächige Keyboardsounds, so ist es als Neuproduktion noch grandioser geworden, weil es wuchtiger und moderner klingt.

Anspieltipps sind darüber hinaus das Titelstück und Seize the Day.

Fans können ungehört zuschlagen, Liebhaber von guter, abwechslungsreicher Rockmusik könnten ebenfalls begeistert sein.

PS Um die Überschrift zu Ende zu führen: ...mal etwas bekannter zu werden.
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5.0 von 5 Sternen weniger sperrig aber hervorragend "eigen", 7. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Battle Scars (Audio CD)
Galahad fahren mit ihrer speziellen Art Musk zu inszenieren fort. Im Vergleich zum Vorgänger "Empires never last" sind die neuen Songs ein wenig klarer und weniger eigenwillig. Die Gegensätzte von Keyboardsound, Gesang und Songstruktur sind nach wie vor vorhanden, aber die Gestaltung der Kompositionen ist deutlich flüssiger und weniger sperrig.
Nicht besser oder schlechter, aber leichter verdaulich und irgendwie gefälliger gehen die neunen Songs ins Ohr. Zumal nicht gleich zu Beginn Zehnminüter aufgefahren werden. Die Ideen sind kompakter und klar formuliert.

Ich bespreche nicht einzelne Songs, aber "Singularity" ist teils sejr IQ-verdächtig, was Atmosphäre und Melodien angeht.
Gut gefallen mir die teils hypnotischen Grooves und Sounds auf dem Album. Die epischen Parts können ebenfalls überzeugen und haben ihren ureigenen Charme, wie es nur Galahad hinbekommen: schrullig-kautzig, altbacken und immer haarscharf an der Eingängigkeit kratzend, gemischt mit druckvollem Sound der Moderne.

Die Keyboardsounds sind stellenweise derart "Trancelastig", dass man schon beinahe ein Soundsample wie "I cant' get no sleep" erwartet. Immer nur kurz und die nächste Umkehr lauert schon um die nächste Ecke. Das nenne ich Kunst.

So paradox meine eigenen Aussagen über die Gleichförmigkeit und der Gegensätzte auf diesem Album auch sein mögen. Battle Scars ist einfach mit seinen eingängigeren Melodien gut im Fluss und weniger sperrig als "Empires..". Die krassen Soundspielchen geschehen deutlich, aber gut in das Gesamtbild eingewoben. Das macht Battlescars spannend und doch sehr homogen.

Der Klang der Scheibe ist nach wie vor modern druckvoll. Die Transparenz bleibt jederzeit erhalten und die Tiefe der intelligenten Songs wird unterstützt. So sollte es öfter sein.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist eigenlich eine Schande...., 28. September 2012
Von 
A. Seseke "hansK" (oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Battle Scars (Audio CD)
...das die Betreiber von Amazon uns diese Band aufgrund von überteuerten Importen fern halten wollen, während uns kleine Krauter es schaffen dieses Album für adäquate Preise anbieten. Dabei gehören Galahad zu den zeitgenössischen Bands die ich kenne. Mehr noch. Sie verstehen wie kaum jemand anders moderne und altbewährtes zu verbinden und daraus etwas eigenes zu schaffen. Das haben sie schon auf Empires Never Last geschaft und das führen sie auf Battle Scars in Vollendung weiter.

Als erstes eröffnet der Titelsong mit ein paar symphonischen Klängen um dann urplötzlich zu einem ordentlichen Rocker zu werden, der geradewegs durch die Decke marschiert und einen sofort mitreist. Gefolgt wird das ganze von Reach For The Sun, einem instrumentalen zweiten Teil des Titelstücks, der an Intensität sogar noch eine Schippe drauf legen kann. Hier bringt der Keyboarder Dean Baker das erste mal seine Elektronic-Riffs ins Spiel, die dem ganzen noch mehr Energie geben und das ganze Grooven lassen wie die Sau.

Auf diesem Niveau geht es mit Singularity auch gleich weiter. Dieser Song besticht durch seinen Wechsel von riffenden Gitarren und schwebenen Keyboards.

In Bitter And Twisted kommen dann wieder verstärkt Sequencerspielereien zum Einsatz. Diese nehmen bisweilen sogar Techno und House züge an. Roy Keyworth veredelt das ganze mit seiner Gitarre. Über allem tront Stuart Nicholson mit seiner ausdrucksstarken Stimme.

Trotz eines Recht gitarrenlastigen Intros bewegt sich Suspended Animation eher in poppigen Gefilden, das aber immer mal wieder von elektronischen Gimmiks aufgebrochen wird.

Beyond the Barbed Wire Ist dann ähnlich gestrickt wie der Titelsong der aber von Passagen aufgebrochen wird bei dem ein Drumcomputer die Federführung übernimmt.

Doch das Beste haben sich Galahad bis zum Schluß aufgehoben. Seize The Day! Bei diesem Song haben sie nicht nur den Tag genutzt sodern nutzen auch alle ihre Fähigkeiten. Der Song vertreibt die letzten trüben Gedanken und katapultiert einem mit sprühender Lebensfreude in die nächste Umlaufbahn. Nach einem aufsteigenden, pulsierendem Intro das mit den Worten Feel the live endet folgen lupenreine Techno-Riffs, bei denen die Beine sofort das zucken anfangen. Darauf steigt der Rest der Band mit ein und kreiert ein pulsierenden, energiegeladenen, groovenden, rockenden Sound, der einen sofort von den Sitzen reißt. Ein Song, der ein Stadion, wenn er den dort mal gespielt werden würde,zu kochen bringen könnte. An dieser Stelle sei auch noch die fantastische Rhythmusgruppe Spencer Luckman – Drums und Neil Pepper – Bass erwähnt. Die Coda des Songs schickt einen dann mit großen Chören und modernen Keyboaedsounds ins nächste Paralleluniversum.

Eigentlich ist das Album an dieser Stelle zu Ende. Es gibt aber noch einen Bonustrack. Sleepers 2012. Dabei handelt es sich um eine Neueinspielung des Titelstücks des Albums von 1995. Diese Neueinspielung bekommt dem Song richtig gut und zeigt das die Band auch früher schon super klassen Musik schreiben konnte. Bei Sleepers handelt es sich um einen lupenreinen Neo-Prog-Rock-Longtrack der sicher seine Reize hat aber schon alleine von Spaßfaktor nicht gegen das Neu Material ansticken kann.

Und ein kann ich euch jetzt schon versprechen. Das 2. Album für 2012 'Beyond the Realms of Euphoria' ist genau so stark wie Battle Scars
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Battle Scars
Battle Scars von Galahad
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