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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender und actionreicher Science-Fiction-Thriller auf einer durchschnittlichen Blu Ray
Grausame Todesfälle auf einem Jupitermond lassen einen Marshall aufhorchen. Sean Connery in einem Science-Fiction-Thriller von Regisseur Peter Hyams.

Zum Inhalt: Auf dem Jupitermond Io haben mächtige Weltkonzerne Bergbauraffenerien zum Abbau von Erzen erschaffen. Marshall William T. O'Niel (Sean Connery "James Bond")hat die Aufgabe, für Recht und...
Veröffentlicht am 18. Juli 2012 von S. Ewald

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen blu-ray in schwankender Bildqualität
Outland - Auf einem der Jupitermonde drehen immer mehr Minenarbeiter durch. Der Grund: Skrupellose Ausbeuter versorgen sie mit gefährlichen Amphetaminen, die sie in willige, aber psychopathische Arbeitstiere verwandeln. Marshall O'Niell versucht im Alleingang, den Drogenring zu sprengen...

Dieser gelungene SciFi-Actionthriller präsentiert sich auf...
Vor 15 Monaten von Frank the fossil veröffentlicht


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender und actionreicher Science-Fiction-Thriller auf einer durchschnittlichen Blu Ray, 18. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Outland - Planet der Verdammten [Blu-ray] (Blu-ray)
Grausame Todesfälle auf einem Jupitermond lassen einen Marshall aufhorchen. Sean Connery in einem Science-Fiction-Thriller von Regisseur Peter Hyams.

Zum Inhalt: Auf dem Jupitermond Io haben mächtige Weltkonzerne Bergbauraffenerien zum Abbau von Erzen erschaffen. Marshall William T. O'Niel (Sean Connery "James Bond")hat die Aufgabe, für Recht und Ordnung zu sorgen. Als die Arbeiter plötzlich auf schreckliche Weise ums Leben kommen, und sich die Todesfälle häufen, beginnt O'Niel Nachforschungen anzustellen, die aber bei den Bossen der Raffenerien (u.a. Peter Boyle "Der scharlachrote Pirat") auf wenig Verständnis stoßen. Mit Hilfe der Ärztin Dr. Lazarus (Francis Sternhagen) entdeckt er schließlich eine unangenehme Wahrheit. Als er die Ergebnisse seiner Ermittlugen bekannt gibt, setzt er eine blutige Kettenreaktion von grausamen Morden in Gang und wird schließlich auch von einem Killerkommando gejagd. Ein tödliches Katz und Maus Spiel beginnt....

Zur Kritik: "Outland - Planet der Verdammten" ist ein spannender und actionreicher Science-Fiction Thriller mit "James Bond"-Sean Connery in der Hauptrolle. Unter der Regie von Peter Haymes ("Presisidio", "2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen") verkörpert Connery hier einen pflichtbewussten und seriösen Marshall. Auch Peter Boyle als Chef der Arbeiter gibt eine durchaus überzeugende Performance.

Zur Blu Ray: Die Blu Ray gibt den Film im korrekten Bildformat von 2.35:1 wieder und die ganze Zeit über vermittelt der Film den typischen 80er Jahre Kinolook. Die Bildqualität ist leider nur durchschnittlich. In Panorama-Aufnahmen (Stichwort Großaufnahme der Raffenerien) ist die Detaildurchzeichnung zwar relativ gut, aber in sehr vielen Szenen fehlt es an Schärfe. Filmkorn und Filmrauschen halten sich in den meisten Szenen diskret zurück. Ein richtiges HD-Feeling kommt leider selten auf. Großaufnahmen der Schauspieler erscheinen meistens zu weich. Und besonders im letzten Viertel des Film hatte ich das Gefühl das Bild einer hochskalierten DVD zu sehen. Bei diesem Film hätte man sicher mehr rausholen können.

Bei den Extras gibt es einen Audiokommentar und einen Kinotrailer. Die fünf Sterne habe ich übrigens gegeben, weil der Film sehr gut ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen blu-ray in schwankender Bildqualität, 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Outland - Planet der Verdammten [Blu-ray] (Blu-ray)
Outland - Auf einem der Jupitermonde drehen immer mehr Minenarbeiter durch. Der Grund: Skrupellose Ausbeuter versorgen sie mit gefährlichen Amphetaminen, die sie in willige, aber psychopathische Arbeitstiere verwandeln. Marshall O'Niell versucht im Alleingang, den Drogenring zu sprengen...

Dieser gelungene SciFi-Actionthriller präsentiert sich auf blu-ray in recht wechselhafter HD-Optik: Auflösung, Schärfe und Detailreichtum erreichen teils gutes, teils nur mittelmäßiges Niveau. Eine ganze Reihe von Szenen kommen sogar nur in matschiger non-HD Qualität daher. Pixelfehler oder ähnliche fragmentarische Störungen gibt es keine, leichte Vergrieselungen fallen nur an ein paar wenigen Stellen geringfügig auf.

Die deutsche Tonspur (DD 2.0) klingt ordentlich und rauschfrei, Lautstärkeschwankungen zwischen Dialogen und Actionszenen sind eher unauffällig: Lediglich Schußgeräusche klingen dem Anlaß entsprechend etwas kräftiger.
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sean Connery mischt den Weltraum auf, 30. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Outland - Planet der Verdammten (DVD)
Ein Weltraum-Marshall (Connery) kommt hinter einen großangelegten Raquschgifthandel und versucht, den Schurken das Handwerk zu legen. Doch alle arbeiten gegen ihn, und die, die es nicht tun, werden getötet.
Die Lage spitzt sich zu, als 2 Berufskiller auf ihn angesetzt werden. Auf der kleinen Minenkolonie ist ein Ausweichen oder Weglaufen nicht möglich...
Sean Connery zeigt hier wieder mal, daß die Schauspielerei durch seine Adern fließt. Er spielt mit Überzeugung, mag die Rolle auch noch so unbedeutend sein.
Hier ist die Atmosphäre wirklich zum Schneiden. Auch sein Sidekick, eine Ärztin, agiert spitzenmäßig und die Dialoge, die sich aus dem Zusammenprall ihrer Egos ergeben, sind unterhaltsam, ernst, witzig, je nach Situation.
Die Effekte halten sich im Rahmen, sind aber für die Zeit der Entstehung des Films solide und gehen in Ordnung.
Man gewinnt den markigen Marshall von Anfang an lieb und wünscht ihm, daß er die Killer abschütteln und den Fall lösen kann.
Die DVD ist leider wie viele aus dem Hause Warner nicht so, wie man sich das wünscht. Extras sucht man vergebens, einzig der USA-Trailer ist drauf und einige Texttafeln zum Film.
Dafür hat man die Wahl zwischen englisch und deutsch als Sprache in Dolby Stereo und 19 verschiedenen Untertitel-Sprachen, außerdem Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte.
Das Bild ist gestochen scharf, keine Verschmutzungen oder Artefakte sind zu sehen.
Trotz der fehlenden Extras insgesamt eine Note von 4 von 5 Sternen - was an Extras fehlt, macht das Charisma von Connery wieder wett.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sci-Fi-Thriller der frühen 80er auf recht überzeugender BD., 17. Juli 2013
Von 
ATREYU (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Outland - Planet der Verdammten [Blu-ray] (Blu-ray)
Io, innerster Mond des Jupiters. Ein Konzern betreibt dort eine Minenkolonie Con-Am 27, dessen General Manager ist beauftragt den höchstmöglichsten Profit aus dieser Bergbaustation zu schröpfen. Das bedeutet, die maximale Produktivität bei den Minenarbeitern ist oberstes Gebot. Nach einer gewissen Zeitspanne häufen sich aber Meldungen von unerklärbaren Todesfällen. Ein zur Station hin versetzter U.S. Marshall geht der Sache auf den Grund…... Die Story ist sicherlich vielen bekannt.

Drei Dinge sind mir von Outland im Gedächtnis geblieben, die insgesamt düstere und dichte Atmosphäre, natürlich Hauptdarsteller Sean Connery, vor allem aber auch die ungemein fesselnde Szene in der Marshall O'Niel einen Verdächtigen über Treppen und Laufstege durch die engen Quartiere und Korridore der Station jagt. Bildregie, Schnitt und Musikuntermalung empfand ich in dieser Verfolgungssequenz (bei 49:00) schon immer sehr, sehr gelungen und auch heute noch überaus sehenswert. Das letzte Mal vor schon langer Zeit im Fernsehen auf den Dritten gesehen, musste ich mich nun endlich der Blu-ray annehmen.

Technik: Bild (2.40:1) Die Eingangssequenz (FX), mit Fokus auf die Minenkolonie mit übergroßen Jupiter im Hintergrund sah da schon vielversprechend aus, hier bietet sich dem Betrachter ein sehr kontrast- u. detailreiches Bild mit kräftigen Farben und gutem Schwarzwert. Sehr schön diese lange Kamerafahrt (bei 04:20) nach öffnen des Minenaufzugs mit Zoom zurück und Schwenk auf die Minenarbeiter, auch hier sehr gute Schärfe bei den Nahaufnahmen der Arbeiter, gute Details bei den Raumanzügen, Gesichtern etc. Auch hinsichtlich Kontrast und Schwarzwert gibt’s nichts wirklich zu bemängeln. Der Film lebt zum Teil auch von der stark unterschiedlichen Ausleuchtung der Szenerie, so ist das sehr zu begrüßen. Bis hier hin auch schon erkennbar ein wohldosiert, angenehmes leichtes Filmkorn. Des Weiteren sind auch die Details bei den verschiedenen Einrichtungen der Kolonie sehr gut, allen voran Marshall O'Niels Apartment, Office, aber auch bei den Arbeiterquartieren und etc. bietet sich ein klares Bild mit angenehmer Schärfe. Die Farben sind im gesamten Film kräftig und sehr natürlich wirkend. Zwischendurch gibt es doch hin und wieder mal Szenen mit einer leichten Unschärfe oder auch etwas stärker ersichtliches Korn macht sich bemerkbar. Bei (12:07), Meeting der Belegschaft, O''Niel stellt sich als neuer Marshall vor. Eine schöne Szene (gerade im Originalton) zwischen Sean Connery und Peter Boyle bei der ein erstes, kurzes Kräftemessen erkennbar ist. Auch hier ist mir das sehr angenehme Bild aufgefallen mit insgesamt sehr guten Werten, die Close-ups der Gesichter haben meist sehr gute Details, selbst in den dunkleren Schattenbereichen der Szenen sind Details auszumachen. Man achte hier nebenbei mal auf den aufsteigenden Qualm von Zigaretten.

Der Ton in Original DTS-HD MA 5.1 ist eigentlich recht unspektakulär, richtig dröhnen tut es eigentlich nur bei der Landung des Shuttles. Deutlich sind aber Surround -Effekte bei verschiedenen Umgebungen auszumachen z. B. Geräusche von Maschinen in der Küche, bei Szenen von Menschenansammlungen im Saloon oder den Arbeitsbereichen der Minenarbeiter, wo einem dadurch auch deutlich die Größe des Raumes spürbargemacht wird. Die Sprache war jederzeit gut verständlich. Tja, der deutsche Ton wie so oft nur in Digital Dolby 2.0, störte mich aber generell nicht wirklich, da ich den Film in Englisch bevorzuge.

Extras: Sehr interessanter Audiokommentar von Regisseur Peter Hyams (2010, Presidio, Timecop, Das Relikt) und der Kino-Trailor. !Kein Wendecover!

Fazit: Peter Hyams drehte Anfang der 80er Jahre diesen Sci-Fi-Thriller der auch heute noch, was mich angeht überzeugt. Ein charismatischer Hauptdarsteller, trotz einer Mondstation abwechslungsreiche Schauplätze und für damalige Verhältnisse überzeugende Special-FX. Toll sind vor allem die sehr gute Kameraarbeit, der Schnitt und natürlich die atmosphärische und dynamische Filmmusik von Altmeister Jerry Goldsmith. Die düstere Atmosphäre und wilden Kamerafahrten durch enge Gänge sind deutlich durch ALIEN (1979) inspiriert. Auch im Film bestens zu erkennen, Peter Hyams hat ebenfalls einen Faible für stilistische Ausleuchtung der Szenen wie eben Ridley Scott. Ein insgesamt spannender, solider Film der von der Handlung etwas an den Western-Klassiker "High Noon" erinnert. Die wenigen Logiklöcher die teils kritisiert werden stören mich nicht im Geringsten. Technisch schneidet der Film für seine Alter durchweg gut bis sehr gut ab. Aus meiner Sci-Fi Sammlung auf jeden Fall nicht mehr wegzudenken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...12 Uhr Mittag!, 20. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Outland - Planet der Verdammten (DVD)
Spannender und dramatischer Western-Science-Fiction-Streifen der besseren Art...schauspielerisch eher durchwachsen, nur Sean Connery spielt auf hohem Level, der Rest eher amateurhaft...Musik fabelhaft...Drehbuch & Kamera durchschnittlich...für einen über 30 Jahre alten Film ganz hervorragend gestaltet...
Fazit: Auch alte Filme können sich dramatisch entwickeln...12 Uhr Mittag im 21. Jahrhundert!

LG, Stw.
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4.0 von 5 Sternen “Outland” verbindet absolut geschickt Krimi, Thriller, Western und Science Fiction., 6. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Outland - Planet der Verdammten [Blu-ray] (Blu-ray)
Auf dem Jupiter Mond Io wird nach wertvollen Bodenschätzen geschürft. Als sich seltsame Todesfälle unter den Arbeitern immer mehr häufen, wird der Sicherheitsbeauftragte O'Neill auf den Fall angesetzt. Doch leider findet er bei seinen Recherchern zuviel heraus und gerät in die Schusslinie des Leiters der Station.

*

In die Welle der Science Fiction-Filme mit Raumschiffschlachten brach Peter Hyams derzeit mit seinem eher ruhigen und gewagten Genremix ein und erntete vorwiegend mittelmäßige bis sogar schlechte Kritiken. Keiner hat damals geahnt, dass Hyams mit seiner Mischung fast schon eine Art Kultfilm schuf, der eindeutig etwas Neues wagte (das man aber damals anscheinend wohl nicht wirklich sehen wollte).
Als ich 'Outland' das erste Mal Anfang der 80er Jahre sah, war ich zwar nicht begeistert, aber gefallen hat mir das Krimi-Thriller-Western-Science Fiction-Abenteuer doch irgendwie. Das hat mit Sicherheit zum größten Teil an dem großartigen Sean Connery gelegen, der seine Rolle wirklich sehr gut spielt. Andererseits fand ich die ruhige Stimmung ebenfalls sehr gut, wollte aber irgendwie doch mehr Raumschiffe und Laserblitze sehen. ;)

Heute, fast 35 Jahre später, macht der Film einen völlig anderen Eindruck auf mich. Es ist schon erstaunlich, wie geschickt Hyams eine typische Westernhandlung ins Weltall verfrachtet. Das Ganze wirkt sehr glaubwürdig und auch heute noch ziemlich realitätsnah. Wenn Connery seinen einsamen Kampf gegen die 'Verbrecher' des Konzerns aufnimmt und unerwartet Hilfe von der etwas merkwürdigen Dr. Lazarus erhält, dann macht das schon echt Spaß.
Ein übriges tut auch die sehr passende Musik von Jerry Goldsmith, die die bedrückende Atmosphäre auf dem Jupitermond absolut gelungen rüberbringt. Die Specialeffects sind sehr sparsam und vor allem am Ende des Films eingesetzt. Aber für die damaliger Zeit wirken auch sie sehr überzeugend und gelungen.

Gerade bei solchen Filmen fällt mir dann immer wieder auf, wie liebe- und mühevoll solche Effekte kreiert wurden im Gegensatz zu den heutigen CGI-Effekten.
'Outland' ist ein nostalgischer Rückblick in eine Zeit, in der Science Fiction Filme noch 'handmade' gemacht wurden und in denen die Schauspieler noch zeigen konnten / mussten, was sie können.
Erfrischend ist außerdem der wirklich gute Genremix aus Krimi, Thriller, Western und eben Science Fiction.

Neben Sean Connery fiel mir vor allem James Sikking und Peter Boyle in ihren Rollen sehr positiv auf. Frances Sternhagen kam aber ebenfalls sehr sympathisch rüber.

*

Fazit: Nostalgischer Rückblick in die 80er Jahre, wo Filme nicht nur am Computer entstanden. 'Outland' verbindet absolut geschickt Krimi, Thriller, Western und Science Fiction.

© Wolfgang Brunner
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4.0 von 5 Sternen Lone Ranger on Io, 30. September 2012
Von 
Jupiter III - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Outland - Planet der Verdammten [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Blu-rayausgabe von Outland ist der DVD überlegen.
Dies liegt aber mehr daran, dass auch schon die DVD-Umsetzung kein Highlight war.

Das Bild der Blu-ray ist weitestgehend sauber und ruhig, die Detailwiedergabe schwankt dabei von Szene zu Szene. Es gibt Nahaufnahmen, bei denen man jeden Bartstoppel erkennt, dann wieder Szenen, die wie eine hochskalierte DVD wirken. Der Schwarzwert ist sehr gut, allerdings geht in dunklen Szenen auch viel im Schwarz unter. Rauschmuster sind abgesehen von Szenen mit hellen Rauchschwaden quasi nicht auszumachen. In der ersten Filmstunde wirkt das Bild in Summe so mehr als ordentlich, danach lässt es ein bisschen nach.

Der deutsche Stereoton gewinnt keine Effektpreise, der Filmverlauf würde aber auch nicht viel Gebrauch von mehr Kanälen machen, die düstere musikalische Untermalung von Jerry Goldsmith würde noch am stärksten davon profitieren. Sehr gut ist dagegen sie Sprachausgabe.

Zum Plot selbst muss man nicht viel sagen. Sean Connery alias Marshall O'Niel wird auf eine Mine des Jupitermondes Io versetzt. Er findet dort die Ursache einer mysteriösen Selbstmordserie heraus und will die Verantwortlichen allen widrigen Umständen zum Trotz zur Rechenschaft ziehen.

Der Look der Station, die dunklen einsamen Gänge und die Atmosphäre, der ständigen unsichtbaren Bedrohung erinnern ein bisschen an Alien, die Klangkulisse mancher technischen Stationen ein bisschen an Star Trek.

Die Aussenaufnahmen der Station aus der Ferne wirken selbst für die 80er Jahre ein bisschen billig, überraschend gut und realistisch sind dagegen die Spezialeffekte innerhalb und auf der Station.

Fazit. Sehr gute Schauspielerleistung. Spannende geradlinige Story. Durchwachsene Umsetzung und Spezialeffekte. Man kann der Blu-ray zwischen 2 und 5 Punkten geben, je nachdem, welche der genannten Punkte einem persönlich am wichtigsten sind. Ich mag den Film und kann bei dem Preis über manche Unzulänglichkeit hinwegsehen.

PS: Die Kombination Science Fiction Western und James Bond Darsteller hat man auch bei Cowboys & Aliens (Extended Director's Cut) [Blu-ray], wenn die Filme selbst aber nicht unterschiedlicher sein könnten...
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film Noir im Space-Outfit, 7. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Outland - Planet der Verdammten (DVD)
Ganz ohne Aliens kommt der packende Science Fiction-Thriller "Outland" aus. Eigentlich ist das Science Fiction-Setting nur Kulisse für einen Western- oder sogar vielmehr für eine klassische "Film Noir"-Story! Sean Connery und Frances Sternhagen spielen psychologisch ausgefeilte Rollen. Grandios ist auch der Surroundsound im Englischen Original - für einen zwanzig Jahre alten Film beachtlich.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Connery gegen den Rest der Welt, 20. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Outland - Planet der Verdammten [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein Sean Connery mit Tränen in den Augen, sieht man gewiss nicht alle Tage !
Angesichts seiner prekären Lage, in der er sich befindet, aber auch nur allzu verständlich und vielleicht einer der stärksten und beklemmendsten Momente, die Outland seinem Betrachter zu bieten hat. Allerdings ist der Ex-Bond nicht ganz schuldlos an dieser Porca Miseria, denn als es darum geht, über gewisse, moralisch verwerfliche Geschäftspraktiken der sog. Firma hinweg zu sehen, geht mit dem der 007-Gaul durch und die Drogen für's gepushte Personal landen kurzerhand im Mülleimer, was zwangsläufig zu erheblichen Irritationen in der obersten Chefetage führt. Nachdem denen sehr schnell der Geduldsfaden mit dem uneinsichtigen und knorrigen Schnüffler reißt, rücken dem alsblad ein paar Auftragskiller auf die Pelle, die allerdings relativ schlecht vorbereitet in diesen Showdown reingehen und deshalb schmerzlich feststellen müssen, daß es wenig bringt, wenn man in Gewächshäusern rumballert, sofern einem nicht das ganze Kraut um die Ohren fliegen soll. Auch der ein oder andere unbedachte Spaziergang bei sternenklarer Nacht, erweißt sich spätestens dann als ein fataler Trugschluß, wenn sich Connery mit seinem Astronauten-Strampler auf einen seiner Gegenspieler plumpsen läßt und für eine aspiratorische Insuffizienz sorgt. Klar, wäre auch komisch gewesen wenn der Ex-Bond hier versagt hätte...

Bezüglich des ganzen Ladens, der sich in diesem Moloch abspielt, ist's dann aber auch ein wenig unfair, daß ausgerechnet der Oberradfahrer und gut genährte Fillialleiter, am Ende relativ glimpflich mit einem schottischen Uppercut davon kommt. Trotz allem - ein klasse SF-Thriller mit einer tollen Atmo und beeindruckend, realistisch-dreckigen Kulisse, die ich in keinem anderen vergleichbaren Film bisher gesehen habe - dagegen wirkt das Alien-Set wie ein 4 Sterne Hotel. Auch schauspielerisch wird hier erste Liga geboten und grundsätzlich von allen Beteiligten ein überaus glaubhaftes Acting vermittelt. Zwar ist die Story nicht die anspruchsvollste und als Betrachter wird man sehr schnell erahnen, wie der Hase läuft, doch am Ende ist es wiedereinmal ein absolut stimmiges Gesamtpaket, mit welchem Outland auch heutzutage noch für einen spannenden Filmabend sorgen kann. Offenbar zeigte sich auch die FSK von dem Film besonders angetan, denn anders kann ich mir die optimistische Altersfreigabe ab 12 Jahren kaum erklären.

Bildtechnisch läßt sich bei der vorliegenden Scheibe nicht allzu viel schönreden, denn wie so oft haben die älteren Warner Katalogtitel das Prädikat Full HD nicht verdient und wer insgeheim auf eine Neuabtastung spekuliert hat, kann seine Hoffnungen schonmal gleich begraben. Daran können auch die allzu knalligen Farben nichts ändern, denn overal wirkt das Bild zu grob und arm an Grundschärfe bzw. Details, manchmal sogar verschwommen... Zudem ist der Kontrast lausig, wobei viele Details nicht zur Geltung kommen. Kurzum: Schade, daß hier offenbar kein besseres Ausgangsmaterial zur Verfügung stand, denn gerade Outland mit seinem prächtigen Set Design wäre für einen echten HD Transfer geradezu prädestiniert gewesen.

Die dt. Tonspur kann wenig räumlichen Klang entfalten, entschädigt dafür aber mit einer sehr schönen, kräftigen Synchro und einem herausragend-düsteren Score von Jerry Goldsmith, wie er passender nicht hätte sein können.

Fazit: Wer mal wieder einen richtig guten Film sehen möchte, bei dem man schnell erkennt, wer die wahren Freunde sind, wenn's an's Eingemachte geht, der sollte sich den packenden SF-Thriller unbedingt einmal gönnen, zumal Sean Connery als Fels in der Brandung eindrucksvoll unter Beweiß stellt, daß er weitaus mehr drauf hat, als nur den britischen Geheimagent zu geben. Technisch bleibt die Warner Scheibe, wie soft bei älteren Titeln, weit hinter ihren Möglichkeiten. Gegenüber dem alten DVD Release macht sich hauptsächlich die höhere Auflösung bei größeren Bildschirmdiagonalen bezahlt und vielleicht für jenen geneigten Kunden lohnenswert, der Outland bisher noch nicht entdeckt hat bzw. sein Eigen nennt.

Film: 4,5/5
Technische Umsetzung der BD: 2,5/5
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4.0 von 5 Sternen Wenig Science-Fiction-Feeling, eher Krimi bzw. Wild-Western-Film in anderer Umgebung. Unscharfe Szenen nur marginal vorhanden., 22. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Outland - Planet der Verdammten [Blu-ray] (Blu-ray)
Bei der Durchsicht der bisherigen Rezensionen fiel mir auf, dass bei den negativen Rezensionen vor allem unscharfe Bilder während des Films kritisiert wurden. Ich kannte den Film noch nicht, aber ich versuchte beim Ansehen auch darauf zu achten, auch wenn dass nicht ganz leicht ist, wenn man sich von der Erzählung fesseln lässt. Unschärfe Szenen fielen mir aber bestenfalls bei Außenaufnahmen der Station auf. Hier nehme ich aber an, dass die Bilder von Anfang an nicht von bester Qualität waren, also auch schon damals bei der Kinoaufführung. Verglichen jedenfalls mit "Ritter der Kokosnuss" waren die unscharfen Teile absolut vernachlässigbar bzw. kaum störend.
Bei einem so alten Film, der kaum Bekanntheit erlangte, erwartete ich kaum besondere Specials/Extras. Hier findet man nur die Option den Film kommentiert anzusehen und den alten Trailer (VHS-Qualität). Die etwas umfangreichere Sprachauswahl werte ich aber auch als positives Extra.
Zum Ton kann ich nicht viel sagen, aber es gibt ja auch noch andere Rezensionen für die, denen das besonders wichtig ist.
Der Film selber war nicht ganz mein Geschmack. Es kam halt - trotz guter Trickeffekte bei den Außenaufnahmen der Station - kaum Science-Fiction-Feeling rüber. Es war mehr ein Krimi und gegen Schluss Wild-Western in einer Umgebung der etwas anderen Art. Beide Genres sind nicht mein Ding. Der Film war aber gut gemacht. Es ist daher nur fair, wenn man dem Film (bzw. Blu-ray-Veröffentlichung) - wenn schon nicht die ganze Punktezahl -, wenigstens 4 Sterne gibt.
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Outland - Planet der Verdammten [Blu-ray] von Peter Hyams (Blu-ray - 2012)
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