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116 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt ihn noch!
Den guten, alten Gruselfilm. Wobei ich die Betonung auf GUT legen möchte. In der Tradition von Klassikern wie -Das Geisterhaus(aus den 60er Jahren) oder -Das Waisenhaus- hat James Watkins seinen Film -Die Frau in Schwarz- in Szene gesetzt. Da fließen keine Ströme von Blut oder wird der Zuschauer mit abstoßenden Ekelszenen erschreckt. Watkins gruselt...
Veröffentlicht am 2. September 2012 von Thomas Knackstedt

versus
3.0 von 5 Sternen Ganz okay
Nun dieser Film ist nichts für Hartgesottene Horrerfreaks, die Geschichte ist nett erzählt, die Schauspieler agieren ganz gut,
der Film ist düster gedreht, ja und die Handlung altbewährtes, eine unglücklich Verstorbene (Mutter), holt sich die Kinder
eines Ortes. Ja nett, aber nicht wirklich gruselig
Vor 10 Monaten von andrea k. veröffentlicht


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116 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt ihn noch!, 2. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Frau in Schwarz (Ungekürzte Fassung) (DVD)
Den guten, alten Gruselfilm. Wobei ich die Betonung auf GUT legen möchte. In der Tradition von Klassikern wie -Das Geisterhaus(aus den 60er Jahren) oder -Das Waisenhaus- hat James Watkins seinen Film -Die Frau in Schwarz- in Szene gesetzt. Da fließen keine Ströme von Blut oder wird der Zuschauer mit abstoßenden Ekelszenen erschreckt. Watkins gruselt mit der "alten Schule". Knarrende Türen, Schockmomente, unterschwellig anfassende Musik, Dunkelheit und immer irgendwo ein Schatten im Bild, in dem etwas lauern kann. Das Ergebnis ist ein Gruselfilm der Extraklasse, der nichs für Zuschauer ist, die schwache Nerven haben oder anfällig für Albträume sind.

Der Anwalt Arthur Kipps(Daniel Radcliff) muss in die Provinz. Seine Kanzlei beauftragt ihn, das Erbe der Witwe Drablow zu ordnen. Drablow starb in Eels Marsh House, einer Villa, die völlig abgelegen von den Gezeiten des Meeres an der britischen Ostküste immer wieder vom Festland abgetrennt wird. Im kleinen Ort, nahe der Villa angekommen, wird Kipps äußerst kühl empfangen. Jeder Dorfbewohner möchte nur eins: Das Kipps schnell wieder verschwindet. Kipps, der seinen vierjährigen Sohn Joseph und die Kinderfrau nachholen will(seine Ehefrau Stella starb bei der Geburt des Kindes) lässt sich jedoch nicht abschrecken. Er freundet sich mit dem wohlhabenden Mr. Daily(Claran Hinds) und seiner psychisch angeschlagenen Frau Elizabeth(Janet McTeer) an. Er sucht Eels Marsh House auf und findet eine dunkle, mysteriöse Atmosphäre vor. Als Arthur die Papiere der Witwe sichten will, passieren merkwürdige Dinge. Arthur hört Stimmen, sieht im Nebel Geschehnisse, die er sich nicht erklären kann und hat plötzlich das Gefühl, nicht allein zu sein. Dann sieht er eine Frau in Schwarz. Als er ins Dorf zurückkehrt, stirbt dort ein Kind. Aus der Ablehnung gegenüber Arthur wird urplötzlich Hass. Arthur muss erfahren, dass ein Fluch auf Eels Marsh House liegt. Das Erscheinen der Frau in Schwarz und der Tod von Kindern sind kein Zufall. Als Arthur klar wird, dass sein Sohn Joseph demnächst eintreffen wird, fährt er zurück in die Villa. Er will das Geheimnis lösen und muss sich dazu einem unsagbaren Grauen stellen...

Hier passt einfach alles. Die gewählte Zeit in der englischen Vergangenheit, die Kulissen, das Schauspielensemble und die Musik. Wie Watkins, auf alt bewährte Art, dann noch ein paar Schockmomente in die Story zaubert, die einen fast vom Sofa springen lassen, das alles hat große Klasse und eine Menge Stil. Der Film wartet zusätzlich mit einem Ende auf, das man nicht unbedingt erwarten würde.

Daniel Radcliff kann mehr als Harry Potter. So viel steht für mich nach -Die Frau in Schwarz- jedenfalls fest. Im Zusammenspiel mit Claran Hinds trägt Radcliff den Film auf seinen Schultern. Wie Watkins die Spannung aufbaut, vor allem aber wie er seine Frau in Schwarz in Szene setzt, dass ist so gruselig wie erstklassig.

Bei uns zu Hause läuft ein Film wie -Die Frau in Schwarz- unter der Bezeichnung "Kissenfilm". Leider gibt es nicht mehr all zu viele Produktionen, die sich diese Auszeichnung verdienen. Für Schlachterszenarien und Ekelpakete braucht man kein Kissen. Aber wenn auf feinste Art Grusel erzeugt wird und knarrende Türen und Geisterstimmen sich mit urplötzlich auftauchenden Gespenstern oder Schockmomenten abwechseln, dann gibt es keinen besseren Kameraden als ein weiches Kissen, das man sich als Schutz vors Gesicht halten kann. Probieren sie es aus. Am besten mit -Die Frau in Schwarz-. Sie werden sehen: Es hilft kollosal.
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herrlich altmodischer Gruselfilm, 5. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Frau in Schwarz (Ungekürzte Fassung) (DVD)
Merklich ist dieser Film ein Hammer-Film nach dem jenes Produktionstudio in den 30er Jahren für einige Innovationen im Horrorgenre sorgte und seinen Ruf als Horrorspezialist vorallem in den 50er Jahren mit Christopher Lee prägte. Wie in diesem Film wird dabei traditionell auf ausschweifende Splatter-Szenen verzichtet. Nachdem das Studio lange keine Filme mehr produzierte da man finanzielle Schwierigkeiten hatte sind mit "Let Me In" und "Die Frau in Schwarz" wieder Hammer-Filme auf die Kinoleinwand zurückgekehrt.

"Die Frau in Schwarz" sorgt im Verlauf des Filmes für einige unbehagliche Gänsehautmomente. Dabei wird der gesamte Film thematisch klasse in der Gothic-Welt angesiedelt. Alleine der Anblick der im Nebel liegenden Hausfassade als auch die schwer einsehbaren und dunklen Gänge im inneren des Hauses lassen die ersten Schauer entstehen. Dabei werden vorallem die Themen Tod und Vergänglichkeit in den Vordergrund gestellt. Insgesamt verfügt dieser Film über ein klasse Setting denn wie schon erwähnt ist dieses Haus der perfekt Ort für solch einen Film. Ebenso überzeugent ist die Setausstattung. Hier wird mit unheimlich aussehnden Puppen und allerhand anderem gespenstisch wirkenden Kinderspielzeug die ohnehin schon angespannte Atmosphäre aufgeladen (alleine der aufziebare Clown der gegen Ende mehrfach eingeblendet wird besitzt eine makabere Ausstrahlung). Insgesamt gehört der Film in Sachen Atmospähre und Optik zu den Besten Genrevertretern der Neuzeit.

Bei den Darstellern war bei Ciarán Hindns einem irischen und Blockbuster erprobten Schauspieler schon im Vorfeld klar das er seine Rolle ohne große Probleme verkörpern würde. So agiert er auch hier anfänglich als scheinbar einziger Realist in dem kleinen Ort der für spirituelle Anflüge nichts übrig hat. Sicherlich verlangt diese Rolle nicht sein gesamtes können doch hat er hier einen guten Auftritt. Bei Daniel Radcliffe standen die Vorzeichen anders. Schließlich hatte er zuvor schon in skurillen Theaterstücken versucht der Last eines Schauspielers der auf eine ganz bestimmte Rolle festgelegt zu sein scheint zu entkommen. Doch bedenken obwohl Radcliffe die meisten Szenen im Film alleine tragen muss zerschlagen sich schnell. Der von ihm dargestellte gebrochene Mann gehört zwar nicht zu den absoluten Topleistungen des abgelaufenen Kinojahres doch schafft er es einige Male mit seiner Darstellung zu überraschen. Wirkte er in den Potter Filmen manchmal etwas hölzern und emotionslos ist hier eine deutliche Weiterentwicklung erkennbar.

Fazit

Ein wirklich gelungener altmodischer Grusel der sich lohnt gesehen zu werden. Allerdings sollte man keine blutige und actiongeladen Geisterhatz erwarten denn dann wäre dieser Film nicht der richtige. Der Film schafft es anfänglich mit einem ruhigen aber stimmungsvollen Handlungsverlauf den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Abzüge könnte man für das Ende geben was allerdings aus meiner Sicht eine Geschmacksfrage ist. Ich jedenfalls empfand das Ende als passend für den Grundton des Films weshalb ich für meine Wertung das Ende weder positiv noch negativ miteinbeziehe. Den einen Stern ziehe ich für die 1-2 Gruselmomente im Film ab die im Vergleich zu den anderen abfallen. Ein verstopfter Hahn oder ein Raabe der plötzlich in das Bild springt hätte der Film wirklch nicht nötig gehabt. Auch wenn der Film nicht in allen Belangen an die Besten Horrorbeiträge der Hammer-Studios heranreicht wurde hier wieder ein gelungener und atmospärhisch dichter Gruselfilm herausgebracht.
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95 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schauriger als erwartet, 27. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Frau in Schwarz (Ungekürzte Fassung) (DVD)
Eigentlich bin ich kein Fan von Horrorfilmen, da ich relativ leicht zu erschrecken bin. Als ich jedoch den Trailer zu der Buchvorfilmung von "Die Frau in Schwarz" gesehen hatte gab es für mich zwei Gründe, mir diesen Film im Kino anzusehen:
1. Der Trailer war sehr verlockend, außerdem bekleidete dieser Daniel Radcliffe, der schon viele große Rollen ( Harry Potter und...Ok, das wars schon ) überzeugend gespielt hatte die Hauptrolle.
2. So schlimm konnte der Film ja nicht sein, schließlich war er ja im Kino ab 12 ( ich bin 15) und, wie gesagt, Harry Potter war ja dabei.
Die Bewertungen im Internet die ich kurz nach Filmstart durchlas sprachen alle von einem Film mit vielen Schockeffekten der keine leichte Kost sei... aber er war doch ab 12 oder...schluck. Wird schon nicht so schlimm redete ich mir ein. Und so marschierte ich mit einem Kumpel, der schon mehr Horrorerfahrung hatte als ich, mehr oder weniger sorglos in den Kinosaal um mir diesen "Kinderschocker" reinzuziehen. 30 Sekunden nach Filmstart war dieser Spitzname schon Vergangenheit.
Zur Story:
Daniel Radcliffe spielt den jungen Anwalt Kipps, der in seiner Kanzlei nicht gerade wichtig ist. So bekommt er auch den undankbaren Job zugeteilt, das Erbe einer verstorbenen Frau klären, die mitten in einem Moor in einer einsamen Villa wohnte. Dort angekommen stößt er auf Widerstand der Bewohner des kleinen angrenzenden Dorfes, die ihn zwingen wollen zu verschwinden. Kipps merkt bald weshalb: Im Anwesen bekommt er den Geist der verstorbenen Frau zu Gesicht-und immer wenn jemand den Geist sieht sterben kurz darauf unschuldige Kinder. Das ist nur der Anfang zu einem echten Horrortrips für Kipps...
Ich beginne gleich mit dem einzigen Kritikpunkt am Film: Der FSK 12 Freigabe (DVD ist Zum Glück ab 16). Ich saß im Kino und war fast den gesamten Film in "Aufschrei Bereitschaft" und so auch 90% der Kinobesucher. Den restlichen 10% ging es noch schlimmer. So veließen nach einer dreiviertelstunde einige Erwachsene, verängstigt das Kino und die Frau neben mir bekam bei einigen Szenen scheinbar beinahe einen Herzinfarkt. Ich kann aus Überzeugung sprechen, dass ich als Vater niemals meine 12Jährigen Kinder in diesen Film geschickt hätte da ich überzeugt bin, dass sie sicherlich für mehr als eine Nacht schlecht geschlafen hätten. So bin ich zwar froh, dass der Film ab 12 war und ich so diesen genialen Film sehen konnte, bin jedoch der Meinung, dass FSK16 mit der DVD vollkommen angebracht ist. Aber lassen wir das mal außer Acht.
Wie gesagt, der Film ist keine Minute langweilig. Schon die erste Szene in der spielende Kinder zu sehen sind die plötzlich scheinbar ohne Grund aus dem Fenster springen zeigt einem, womit man es hier zu tun bekommt. Doch die ersten 20 Minuten in denen Kipps Beziehung zu seinem Sohn und der Tod seiner Frau beleuchtet werden sind verhältnismäßig ruhig, wenn auch schon hier eine düstere Atmosphäre vertreten ist. Danach geht es Schlag auf Schlag, denn dieser Film hat wirklich alles, was ein Horrorfilm braucht. Es gibt Puppen, Spieluhren, endlos lange Korridore, Geister, untote Kinder, Spiegel... alles ist dabei. Und dennoch gelang es mir fast nie, den nächsten Schockeffekt vorauszusehen. Immer wenn ich dachte: Gleich kommt was von hinten, kam etwas von oben, wenn ich auf den Spiegel tippte, gab es irgendein Geräusch...unvorhersehbar. Zwischendurch wurde es im Kinosaal richtig laut, da jeder aus Angst vor dem nächsten BUUHH einfach zu reden anfing. Wer hier auf Humor wartet, wartet vergeblich. Neben all diesen Effekten kommt die Handlung jedoch auch nicht zu kurz, die durchgehend überzeugt. Kommen wir nun zu den Schauspielern
Daniel Radcliffe zeigt, dass er auch nach Harry Potter nicht in Vergessenheit geraten wird. Er liefert hier eine grandiose Leistung ab, bestimmt eine der besten Rollen seiner Karriere ;D Anfangs noch nicht überzeugt von den Geschichten der Dorfbewohner und überlagert von der Trauer über den Tod seiner Frau gerät sein Glauben im Laufe der Handlung stark ins Wanken und verwandelt sich in Panik. Diese Charakterwandlung gelingt perfekt. Starke Leistung Harry ...ähh Daniel.
Ciaran hints spielt als freundlichen Helfer die einzige Person, die sich weigert an fremde Mächte zu glauben. Er wird *ACHTUNG SPOILER* jedoch der einzige sein, der den Film überlebt. *SPOILER ENDE*
Janet McTeen stellt die Frau von Hints dar, die immer wieder gedanklich von der Frau in Schwarz besetzt wird und Botschaften aus dem Jenseits überbringt. Eine gruselige Psychopatin.
Die Frau in Schwarz gespielt von Liz White ist immer nur im Hintergrund zu sehen, was einem jedoch immer einen SEHR kalten Schauer über den Rücken jagt. Sie schafft es komplett ohne Worte, den ganzen Film zu beherrschen und Angst zu verbreiten
Das Szenenbild und die musikalische Untermalung sind ebenfalls mehr als erwähnenswert und machen die Atmosphäre perfekt. Chapeau!!
Fazit: Als ich und mein Kumpel nach knapp zwei Stunden den Kinosaal verließen standen uns beiden die Haare zu Berge. Dennoch war dieser Film mit das Beste was ich dieses Jahr gesehen habe, ein wahrer Schocker. Von mir gibt es die volle Punktzahl: 5 Sterne
Noch eine kleine Anekdote zum Schluss. Als ich mich nach dem Film in der Dämmerung alleine zu Fuß nach Hause begab litt ich beinahe unter Verfolgungswahn. Als dann auch noch ein Busch ind der Ferne exakt die gleiche Form hatte wie die Frau in Schwarz war es um mich geschehen und ich fing an zu rennen. Ich denke der Film hat sein Ziel erreicht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gruseliger Film!, 5. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Frau in Schwarz (Amazon Instant Video)
Endlich mal wieder ein Film der durch Atmosphäre und dezente kleine Schocker eine richtige Gruselstimmung erzeugt!

Die Geschichte ist stimmig, die Kostüme und Bühnen wirklich mit sehr viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt-das Haus erzeugt von Anfang an eine unheimliche Gruselstimmung. Der Film kommt ohne Splattereffekte aus, was ich ihm sehr hoch anrechne!

Allerdings muß ich einem meiner Vorredner zustimmen: Der Film ist definitiv nichts für Kinder-keine Ahnung wie es zu dieser Altersfreigabe kam...

Ich bin 33 Jahre alt, habe mir den Film in tiefster Nacht im dunkeln angeschaut-ist wirklich seeeeehr lange her, dass ich mich so herrlich gegruselt habe-vieleicht sogar etwas zu sehr hehe ;)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswert, 27. Juni 2014
Von 
Nachdem ich den Film gesehen hatte, habe ich bestimmt die nächsten 3 Male mit offenem Duschvorhang geduscht und auch ernsthaft über das Anlassen des Lichts am Bett nachgedacht ;) Dabei habe ich die grausigsten Szenen gar nicht gesehen, weil ich weggesehen habe. Natürlich ist nicht jeder empfänglich für den Schrecken von schlecht gelaunten Frauen- und Kindergespenstern, aber bei mir hat der Film genau in's Gruselzentrum getroffen, obwohl ich ansonsten durchaus hartgesotten bin, was Horror-, Grusel- und ekelige Gerichtsmedizinerkrimis angeht.
Also alle Achtung, hier wurde eine eigentlich altmodische Geschichte gut umgesetzt und was Daniel Radcliffe angeht-- der gehört wohl glücklicherweise zu den Kinderschauspielern, die ihre erste große Rolle überlebt haben. Wär schade gewesen, auch wenn man wie ich zu den Harry Potter- Fans gehört.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut gemachter gruseliger Film, 4. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Frau in Schwarz (Amazon Instant Video)
Der Film ist einfach sehr gut gemacht, gruselig aber elegant, mit wunderbaren Szenenbildner, Kostüme und Darstellungen. Besonders gut hat mich Daniel Radcliffe überrascht, er hat eine ausgezeichnete Leistung geboten. Kein Harry Potter oder Scream/Saw mambo jambo hier, einfach ein alter guter Thriller-/Horrorfilm. Viel Spaß!
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43 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Horrorfilm nach alter Manier, 18. Mai 2012
Von 
S. Buddensiek - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Frau in Schwarz (Ungekürzte Fassung) (DVD)
"Sie sagten doch, sie haben einen Sohn? Einen kleinen Jungen?" - "Ja." - "Dann gehen Sie zurück zu ihm. Gehen Sie zurück und haben Sie ihn lieb."
--

STORY:
Junganwalt Kipps gilt als verzichtbar in einer grossen Londoner Kanzlei, weshalb gerade er den Auftrag bekommt, den sonst niemand annehmen will. In einem von Marschland umgebenen, völlig isolierten Anwesen soll er das Erbe der verstorbenen Besitzerin klären. Dort bemerkt Kipps schnell, dass er bei den Einheimischen nicht, bei einer gespenstischen Erscheinung aber durchaus willkommen ist. Denn wer immer auch sie, die Frau in Schwarz, zu Gesicht bekommt, löst bei ihr eine Reaktion aus, die Unschuldigen das Leben kostet.

MEINE MEINUNG:
Für Grusel- und Horrorfilme bin ich normalerweise eher nicht so zu haben, weil ich ziemlich schnell zum Angsthasen mutiere. "Die Frau in Schwarz" klang aber für mich so toll, dass ich wusste, dass ich ihn schauen muss. Mit hohen Erwartungen ging ich ins Kino - und kam komplett verängstigt, aber begeistert, wieder heraus.

Von Anfang an wird man von der eigenartig bedrückenden Atmosphäre des Films gefangen genommen. Schnell wird klar, dass Arthur Kipps kein glücklicher Mann ist. Bei der Geburt seines Sohnes ist seine Frau gestorben und seitdem trauert er - auch der kleine Joseph sieht in ihm mittlerweile einen traurigen, gebrochenen Mann. Das Dorf, in das er für einen Auftrag kommt, um zu zeigen, dass er ein wichtiger Mitarbeiter in der Kanzlei ist, wirkt düster und verfallen. Die Menschen sind feindselig, die Kinder verschreckt. Kipps hört nicht auf die Worte der Dorfbewohner und nimmt seine Recherchen über das Erbe des Eel Marsh House auf - ein Fehler...

Daniel Radcliffe darf endlich zeigen, dass er nicht nur einen Zauberstab schwingen kann, und das freut mich sehr. Denn es wird absolut klar, dass er mehr drauf hat, viel mehr. In diesem Streifen muss er präsent sein, denn es wird wenig gesprochen - und präsent ist er. Seine Mimik passt perfekt, von seiner Trauer über den Tod seiner Frau, seiner Entschlossenheit, das Haus zu durchsuchen über die nackte Panik, die ihn bald darauf erfasst...Er ist die Figur, auf die sich die Sympathien der Zuschauer konzentrieren und er schafft es die ganze Zeit über, zu fesseln.

Aber auch die Nebenfiguren lassen in keinem Fall zu wünschen übrig: Ciarán Hinds als freundlicher Helfer Sam Daily, der sich vor der Wahrheit um die Frau in Schwarz verschließt, Janet McTeer, dessen Frau, durch die die Witwe spricht und Zeichen schickt, und natürlich allen voran Liz White, die als einfach dastehende Geisterfrau kalte Schauer über den Rücken schickt. Und auch die restlichen Dorfbewohner und Kinder tragen dazu bei, dass man sich nicht mehr ganz wohl fühlt...

Und, mein Gott, nach den ersten noch ruhigen 20 Minuten wird es schaurig. Türen klappern, Gesichter tauchen auf, Gestalten huschen durch Korridore und über den Friedhof im Garten. Natürlich ist der Protagonist hier mal wieder selten-dämlich und geht den seltsamen Geräuschen nach, aber darüber kann man nicht nachdenken, dafür ist es viel zu gruselig. Immer wieder wird mit langsam anschwellender Musik gearbeitet, bis diese dann in einem großartigen, entsetzenden "BUH!" endet. Ich zitterte zeitweilig so sehr, dass ich nicht einmal mehr Popcorn essen konnte - und irgendwann erschrak ich schon durch das kleinste Geräusch. Der Film ist nervenzerfetzend und dabei absolut nicht übertrieben, er bleibt kontinuierlich auf dem selben guten Niveau.

Nach einer grauenhaften Nacht in der Villa mit so einigen Erlebnissen - wie von Geisterhand zerkratzten Fotos, plötzlich erscheinenden Spiegelbildern in Fenstern und einem aus dem Grab steigenden Jungen -, ist für Kipp klar, dass er sich dem Fluch stellen muss. So mündet der Film in einen atemberaubenden, das Blut in den Adern gefrieren lassenden Showdown voller schauriger Geschehnisse. Was hatte ich eine Angst! Vor allem, weil viele Szenen im Trailer anscheinend zensiert wurden, sodass ich in dieser Form nicht damit gerechnet hätte. Und auch das Ende ist sehr überraschend, so ganz anders als erwartet - und damit ein perfekter Abschluss.

FAZIT:
"Die Frau in Schwarz" ist noch viel gruseliger als ich es erwartet hätte. Er ist atmosphärisch dicht, absolut packend und er erzeugt bei den eher weniger erfahrenen Zuschauern das nackte Entsetzen - zum Beispiel bei mir. Ich bin froh, dass wir zuhause keinen Schaukelstuhl haben [denn das war die mit Abstand schlimmste Stelle] und total begeistert. Wer sich mal so richtig gruseln will, sollte diesen Film probieren. 5 Punkte!

DVD-INFORMATIONEN:
Format: Dolby, DTS, PAL
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungstermin: 9. August 2012
Spieldauer: 91 Minuten
Voraussichtlicher Preis: 13,99€
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut inszenierter klassischer Gruselfilm., 4. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Frau in Schwarz (Amazon Instant Video)
Ein sehr gut durch inszenierter und atmosphärischer Film, der durch schauspielerische Darstellung und Kulisse überzeugen kann, ohne auf übermäßige Splattereffekte zurückgreifen zu müssen. Ein paar gut gesetzte Schockeffekte, die nicht überhand nehmen und eine spannend erzählte, wenngleich nicht vollkommen neue Geschichte. Dennoch eine sehr erfrischende Abwechslung zu einem schieren Wust aus Torture Porn und Slashermovies. Der wundervolle und zugleich subtile Soundtrack tut sein übriges. Abgesehen von einigen wenigen in meinen Augen überflüssig kräftigen Inszenierungen der "Schwarzen Frau" äußerst gelungen und ein Film, den man sich mehr als einmal ansehen kann.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Altmodischer Grusel der einem die Nackenhaare aufstehen lässt., 24. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Frau in Schwarz (Ungekürzte Fassung) (DVD)
Erst vor Kurzem haben wir uns in dem Special „Hollywoods heißeste Jungstars: Durchbruch oder Absturz?" Gedanken darüber gemacht, welche der Nachwuchsschauspieler aus „Harry Potter", „Twilight" oder „High School Musical" es in der Filmwelt auch nach dem Ende ihrer Reihen zu etwas bringen könnten. Daniel Radcliffe hat darin gar nicht gut abgeschnitten. Zu sehr haftet ihm das Image des ewigen Zauberlehrlings an, zu selten konnte er im direkten Vergleich mit seinen Co-Stars Rupert Grint und Emma Watson schauspielerisch glänzen. Hätten wir James Watkins‘ Grusel-Thriller „Die Frau in Schwarz" schon vor dem Erstellen des Specials gesehen, wäre unsere Einschätzung aber zumindest ein wenig positiver ausgefallen. Denn auch wenn der Sprung vom Schüler in Hogwarts zum alleinerziehenden Witwer im ersten Moment etwas gewagt erscheint, vergisst man dann doch recht schnell, dass es Harry Potter höchstpersönlich ist, der sich da auf der Leinwand mit dem Geist einer rachsüchtigen Toten anlegt.

England, zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Nach dem Tod seiner Frau muss sich Arthur Kipps (Daniel Radcliffe) alleine um seinen Sohn kümmern, weshalb der Londoner Anwalt seinen Job immer mehr vernachlässigt. Von seinem Boss (Roger Allam) bekommt er noch eine allerletzte Chance – verpatzt er auch die, wird er gefeuert: Arthur soll in ein Dorf im britischen Hinterland reisen, um dort den Nachlass einer verstorbenen Witwe regeln. Was nach einem Routinejob klingt, stellt sich schnell als weitaus kompliziertere Angelegenheit heraus. Die Bewohner des Dorfes hegen nämlich einen starken Aberglauben, laut dem im Anwesen der Verstorbenen der schwarzgekleidete Geist einer Frau umgeht – und immer, wenn jemand die Spukgestalt zu Gesicht bekommt, nimmt sich kurz darauf ein Kind aus dem Dorf auf grausame Art das Leben. Als Arthur schließlich einsieht, dass die Vorkommnisse doch nicht nur mit dem Aberglauben zu erklären sind, bleiben ihm nur noch wenige Tage, bis sein eigener Sohn aus London nachkommen soll, um seinen Vater zu besuchen...

Mit Klassikern wie „Frankensteins Fluch" oder „Dracula" und Stars wie Christopher Lee oder Peter Cushing bestimmten die britischen Hammer-Studios das europäische Horrorkino der 50er und 60er Jahre quasi nach Belieben, bevor die Produktionsfirma nach dem Flop „Tödliche Botschaft" Mitte der 70er Konkurs anmelden musste. Seitdem gab es immer wieder Gerüchte über eine Wiederbelebung, aber erst als der niederländische Produzent John de Mol das Studio 2007 übernahm, kam endlich Schwung in die Sache. Seitdem wurden bereits wieder einige Horrorfilme unter dem Hammer-Banner produziert, darunter etwa der Mystery-Thriller „The Resident" mit Hilary Swank sowie das US-Vampir-Remake „Let Me In". Aber erst mit der Neu-Verfilmung von Susan Hills Gruselroman „Die Frau in Schwarz" kehrt Hammer nun zu seiner wahren Stärke zurück: dem Gothic-Horror.

Nach seinem Regiedebüt „Eden Lake" hätte man James Watkins einen Film wie „Die Frau in Schwarz" gar nicht zugetraut. Schließlich sorgte der Survival-Thriller mit Michael Fassbender eher durch seine radikale Härte als durch seine starken Bildkompositionen für Aufsehen. Aber Watkins legt mit seinem zweiten Spielfilm eine 180°-Wendung hin und setzt auf Atmosphäre statt auf Kunstblut. In guter alter Hammer-Tradition ist das England seines Films regnerisch, düster und nebelverhangen, sind die Gemäuer modrig und voller gotischer Accessoires. Sicherlich ist das alles andere als neu, aber gut kopiert ist noch immer besser als schlecht selbstgemacht und sowieso entpuppt sich „Die Frau in Schwarz" als schwelgerische Hommage an frühere Horrorzeiten. In einigen Szenen kann sich Watkins aber auch von der Vergangenheit des Studios lösen – zum Beispiel in jener wunderschön anzuschauenden und trotzdem extrem spannenden Sequenz, in der Arthur ein vor Jahren im Moor versunkenes Automobil birgt.

Daniel Radcliffe („Harry Potter und der Feuerkelch") ging mit dieser Rolle ein Risiko ein, das er nach „Harry Potter" auch unbedingt eingehen musste, um sein Image als Kinderstar abzustreifen. Als Adrian Rawlins (der in den Potter-Filmen übrigens Harrys Vater spielt) in einer TV-Verfilmung von 1989 dieselbe Rolle übernahm, war er bereits 31 Jahre alt, Radcliffe verkörpert sie nun schon mit 22. Aber als ob es in dem Alter nicht bereits schwer genug wäre, glaubhaft einen alleinerziehenden Witwer darzustellen, muss er auch noch große Teile des Films ausschließlich mit seiner Präsenz tragen, schließlich schleicht Arthur meist ganz allein durch das halbverfallene Anwesen. Aber Überraschung: Radcliffe macht einen wirklich ordentlichen Job, sicherlich nicht oscarverdächtig, aber das hätte ganz leicht auch richtig in die Hose gehen können. Selbst von seinen hochkarätigen Co-Stars Ciarán Hinds („Dame, König, As, Spion") und Janet McTeer („Tideland") lässt sich Radcliffe nicht unterbuttern – und das, obwohl McTeer in „Albert Nobbs" gerade erst Schauspielikone Glenn Close an die Wand gespielt hat.

Fazit: Mit „Die Frau in Schwarz" lässt Regisseur James Watkins den Geist der Hammer-Studios für eine neue Kinogeneration wiederauferstehen - auch wenn er an die ganz großen Klassiker der legendären Horrorschmiede (z.B. Halloween, Rosemary's Baby, A Nightmare On Elm Street...) nicht herankommt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mir hat er gefallen, 3. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Frau in Schwarz (Ungekürzte Fassung) (DVD)
Trotz viel Kritik muss ich sagen das mir der Film sehr gut gefallen hat. Ich kann den Film für einen gemeinsamen Filmabend nur weiterempfehlen.
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Die Frau in Schwarz (Ungekürzte Fassung)
Die Frau in Schwarz (Ungekürzte Fassung) von James Watkins (DVD - 2012)
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