Kundenrezensionen


6 Rezensionen
5 Sterne:
 (1)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fricsays Mozart-Vermächtnis
Dieser "Figaro" war jahrelang aus dem Katalog verschwunden - wie schön, dass er nun wenigstens als MP3-Download wieder auftaucht.

Es ist Fricsays letzte Opernaufnahme im Studio und das prominenteste Beispiel seines "Spätstils". Nach dem ersten Aufflammen seiner Krebserkrankung, der er 1963 erlag, schrieben viele Beobachter dem einst rasanten...
Veröffentlicht am 1. März 2012 von alanmichael1

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aber die CD.....
1978 in Wien( Sofiensaal) waren die Philharmoniker glänzend disponiert. Karajan auf dem Weg zum Spätstil ( 1950 war das alles noch viel munterer). Natürlich musiziert er nicht historisch informiert,aber das machen andere auch nicht.Wie sehr allerdings diese Sichtweise auch traditionelle Interpretation beeinflusst, zeigt viele Jahre später Abbado,auch...
Vor 22 Monaten von Sagittarius veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fricsays Mozart-Vermächtnis, 1. März 2012
Dieser "Figaro" war jahrelang aus dem Katalog verschwunden - wie schön, dass er nun wenigstens als MP3-Download wieder auftaucht.

Es ist Fricsays letzte Opernaufnahme im Studio und das prominenteste Beispiel seines "Spätstils". Nach dem ersten Aufflammen seiner Krebserkrankung, der er 1963 erlag, schrieben viele Beobachter dem einst rasanten Dirigenten furtwänglerische Langsamkeit und Dramatik zu. Das bestätigt sich in diesem "Figaro" aber nur zum Teil, vielmehr sind die Tempi in beide Richtungen polarisiert. Die Ouvertüre und Bartolos Vendetta-Arie etwa sind sehr langsam, der Einsatz im ersten Finale nach Susannas überraschendem Auftauchen aus dem Kabinett ("Susanna, son morta...") hingegen so schnell, dass den Sängern fast der Atem wegbleibt. Doch ganz gleich, welches Tempo Fricsay wählt, es klingt niemals spannungslos oder unmozartisch-romantisch. Zwar braucht er in der Ouvertüre 25 Sekunden länger als Erich Kleiber und Erich Leinsdorf, die gefühlte Geschwindigkeit ist durch das unerbittlich präzise Perpetuum-mobile-Tuckern der Sechzehntelnoten aber genauso hoch. Das Radio-Symphonie-Orchester spielt herrlich delikat und transparent. Als großer Fricsay-Fan muss ich gestehen, dass meiner Meinung nach kein anderer "Figaro" dieser tief empfundenen Interpretation das Wasser reichen kann.

Bei den Sängern gibt es gewiss anderswo bessere Einzelleistungen, aber das Team ist ein echtes Fricsay-Ensemble und folgt dem Maestro mit hoher Musikalität. Fischer-Dieskau singt hier seinen mit Abstand besten Grafen. Maria Stader als Gräfin hadert ein wenig mit dem italienischen Text, technisch und vom Timbre her sind ihre beiden Arien aber fantastisch gelungen. Renato Capecchi ist ein sehr überdrehter, aber auch kraftvoll-viriler Figaro, Irmgard Seefried eine immer noch entzückende und lustige Susanna und Hertha Töpper ein Cherubino, der sich erstaunlicherweise aus Bachs h-Moll-Messe ins Lotterbett verirrt hat (aber mit Prachtstimme!). Die Tontechnik ist spitzenmäßig. Ein "Figaro" für Feinschmecker und Sammler, der dringend eine Wiederveröffentlichung auf CD verdient hätte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aber die CD....., 9. November 2012
1978 in Wien( Sofiensaal) waren die Philharmoniker glänzend disponiert. Karajan auf dem Weg zum Spätstil ( 1950 war das alles noch viel munterer). Natürlich musiziert er nicht historisch informiert,aber das machen andere auch nicht.Wie sehr allerdings diese Sichtweise auch traditionelle Interpretation beeinflusst, zeigt viele Jahre später Abbado,auch mit den Wienern.

Im Kreis der Besten könnte er sich mit den Wiener aufhalten. Aber die Besetzung ist nicht von der durchgehend Qualität anderer Aufnahmen. Die Gräfin, es gibt so herrliche,kann in diesen Kreis nicht aufgenommen werden. Der Rest der Besetzung entspricht hohem Niveau. Allerdings sind beim Figaro auch höchste Maßstäbe anzusetzen. Wer hat diese Oper nicht hervorragend gesungen? Ob man einen Thomas Allen,einen Fischer-Dieskau oder einen Tom Krause,wie in dieser Aufnahme,schätzt, ist doch sehr Geschmacksache. Ich höre Krause gerne,aber diese Darstellung ist nicht außergewöhnlich.Die anderen sind eben auch sehr gut.Das gilt cum grano salis für die anderen Partien ebenfalls.

Bei diesem Artikel kommt hinzu, dass die CD Version nicht nur ein wenig, sondern deutlich preiswerter ist,kaum den halben Einsatz erfordert. Warum also sollte man diese Version wählen?

Ich sehe darin keinen Sinn.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dieser Artikel, 9. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Le Nozze di Figaro (MP3-Download)
1978 in Wien( Sofiensaal) waren die Philharmoniker glänzend disponiert. Karajan auf dem Weg zum Spätstil ( 1950 war das alles noch viel munterer). Natürlich musiziert er nicht historisch informiert,aber das machen andere auch nicht.Wie sehr allerdings diese Sichtweise auch traditionelle Interpretation beeinflusst, zeigt viele Jahre später Abbado,auch mit den Wienern.

Im Kreis der Besten könnte er sich mit den Wiener aufhalten. Aber die Besetzung ist nicht von der durchgehend Qualität anderer Aufnahmen. Die Gräfin, es gibt so herrliche,kann in diesen Kreis nicht aufgenommen werden. Der Rest der Besetzung entspricht hohem Niveau. Allerdings sind beim Figaro auch höchste Maßstäbe anzusetzen. Wer hat diese Oper nicht hervorragend gesungen? Ob man einen Thomas Allen,einen Fischer-Dieskau oder einen Tom Krause,wie in dieser Aufnahme,schätzt, ist doch sehr Geschmacksache. Ich höre Krause gerne,aber diese Darstellung ist nicht außergewöhnlich.Die anderen sind eben auch sehr gut.Das gilt cum grano salis für die anderen Partien ebenfalls.

Bei diesem Artikel kommt hinzu, dass die CD Version nicht nur ein wenig, sondern deutlich preiswerter ist,kaum ein Drittel kostet. Warum also sollte man diese Version wählen?

Ich sehe darin keinen Sinn.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit Einschränkungen zu empfehlen, 28. August 2012
Von 
opernfan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hochzeit des Figaro (Qs) (Audio CD)
R. Muti hat auf Tonträger wie auf DVD etliche durchaus bemerkenswerte Mozart-Produktionen eingespielt (seine Cosi aus Salzburg, sein Don Giovanni). Hinsichtlich dieser Aufnahme bin ich nicht ganz so begeistert, was nicht heißt, dass er diesen Figaro nicht gut dirigiert. Aber hier fehlt es mir etwas an Wärme und Poesie, dieses Dirigat ist dann doch sehr auf Dramatik angelegt und dabei fast schon schroff. Spannend ja, aber es fehlt mir so ein bißchen der Atem, die Musik klingt in meinen Ohren etwas zu forciert (jeder, der die klassische Aufnahme unter E. Kleiber kennt, weiß, was ich meine). Dabei sind die Wiener Philharmoniker sehr präsent und wie meistens bei Mozart in ihrem Element.

Gesungen wird größtenteil schön und auf hohem Niveau. Hier ist allen voran M. Price als Gräfin zu nennen, die zu den besten Interpretinnen dieser Rolle gezählt werden muss. Welch Wohlklang, welch Durchdringung dieser Rolle. Alleine dafür lohnt es sich schon, diese Aufnahme zu erwerben. A. Murray ist ein guter Cherubino und T. Allen ein stimmlich und darstellerisch präsenter und viriler Figaro. Mit Hynninen als Grafen kann man leben, auch wenn er etwas rauhstimmig daherkommt. Was K. Battle angeht, so bin ich kein großer Fan von ihr. Ihr Susanna ist liebreizend, aber zu wenig typisiert. Irgendwie zu amerikanisch. Die übrigen Sänger sind auf hohem Niveau.
Aber in der Summe gelingt es Muti eben in dieser Aufnahme nicht so ganz, ein wirkliches Ensemble zu formen.
Von den neueren Aufnahmen sicher eine der Besten, mit der alten unter E. Kleiber kann sie aber nicht konkurrieren. Deren Ensemblegeist und Atem bleiben unerreicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Kreis der Besten, 17. September 2012
Muti führt die Wiener Philharmoniker fabelhaft.Ich finde, besser als Kleiber, dessen Aufnahme des Figaro als ewige Referenz gefeiert wird.

Bei den SängerInnen gibt es gewisse Einwände.

Während Price und die Herren Allen und Hynninnen ihre Rollen fabelhaft meistern, trägt Ann Murray für den Pagen zu dick auf.Das ist kein pubertierender Jugendlicher,sondern hier sind eine leidende Frau. Wie man dem näher kommt,kann man exemplarisch bei Frau Bartoli studieren.

Noch subtiler die Anmerkung zu Battle als Susanna.Vorab,ich habe die lyrische Stimme von Battle immer geschätzt,sie hat formidable Mozartwiedergaben gesungen. Bei aller Schönheit des Gesangs, der natürlich auch hier vorhanden ist( die Rosenarie perfekt),fehlt ihrer Susanne ein wenig die Erdverbundenheit,die sich gleich in der ersten Scene zeigt,wenn sie Figaro darüber aufklören muss,welches "Geschenk" sie vom Grafen bekommen.Susanne ist eine Frau mit Durchblick,sie weiss,was gespielt wird.Deswegen darf man sie nicht auf "schön" reduzieren oder anderweitig verniedlichen, wie dies etwa M. Erdmann tut.

Von allen Susannen, die ich kenne, ist diejenige von Battle wohl die mit der schönsten Stimme,aber ihre Darstellung ist nicht rollendeckend. Das gelingt etwa einer D.Röschmann deutlich besser.

Dennoch,insgesamt eine Aufnahme,die mehr Aufmerksamkeit verdient hätte,unter all'den so herrlichen Wiedergaben dieser grossartigen Oper.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr verdienstvoll, 12. September 2004
Von 
Ältere Aufnahmen müssen nicht unbedingt verstaubt wirken, oder anders herum, neue Aufnahmen sind nicht unbedingt die moderneren, was diese Aufnahme eindeutig belegt. Dieser ‚Figaro' von 1960 klingt jung und beschwingt, die Rezitative sind spritzig und witzig, auch wenn die Tempi bei den Soloarien manchmal etwas gezogen wirken. Dennoch, eine verdienstvolle Tat, diese Aufnahme unter der ‚Collectors Edition' neu herauszugeben. Selbst in China sind die 2 CDs für Musikliebhaber erhältlich - für unglaubliche 80ct.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Le Nozze di Figaro
Le Nozze di Figaro von Karajan (Audio CD - 2012)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen