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am 17. Oktober 2012
Dieses Buch ist für mich ein kleines Schatzkästchen.
Ich habe weniger als zwei Tage gebraucht, um es zu lesen und habe es mit sehr viel Wehmut zugeklappt.

Will Schwalbes Buch ist eine Hommage an seine Mutter und an die Literatur. Mary Anne Schwalbe - eine wunderbare, starke, sozial engagierte Frau mit viel Witz, Humor und einem unerschütterlichen Glauben an die Menschheit - erkrankt mit 73 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Ärzte geben ihr höchstens noch ein paar Monate, doch Mary kämpft. Mit der Unterstützung ihrer Ärztin und vor allem ihrer Familie feiert sie sogar noch ihren 75 Geburtstag, bevor sie für immer die Augen schließt. Zu ihren vielen Krankenhausterminen begleitet sie oft ihr Sohn, sie warten gemeinsam, sie reden viel miteinander und vor allem lesen sie zusammen. "What are you reading?" wird zu der Frage, die bei jeder Begegnung gestellt wird.

Mutter und Sohn gründen einen "Zwei Mann Buchclub" und lesen gemeinsam alte Kinderbücher, Klassiker, Neuerscheinungen, anspruchsvolles und spannendes. "The Elegance of the Hedgehog" ist genauso dabei wie "Appointment in Samarra", "Death of a Salesman", "Hedda Gabler", "The Kite Runner" oder "Little Women" - sie lesen Dante, F. Scott Fitzgerald, Agatha Christie, Grass, den Dalai Lama, Margret Mitchell, C.S. Lewis… Bücher sind immer und überall präsent - und sie reden über das, was sie gelesen haben, was ihnen gefallen hat, was die Charaktere bewegt haben muss und was das für ihr Leben bedeutet.
Diese kleinen Gespräche und die vielen Buchtitel sind wie kleine Schätze, unendlich kostbar für Mutter und Sohn. Schwalbe schreibt klug, geistreich und mit viel Gefühl über elterliche Liebe, über Schmerz, Trauer und über den großen Trost, den die Literatur spenden kann.

"Reading isn’t the opposite of doing, it’s the opposite of dying."

Gleichzeitig erzählt Schwalbe von seiner Familie, wie er unter Bücherliebhabern aufgewachsen ist, wie engagiert seine Mutter zu einer Zeit war, in der es für Frauen nicht üblich war, zu arbeiten. Er berichtet über ihre Reisen in die Flüchtlingslager Afrikas, Burmas, Afghanistans und Pakistans, über die Gründung der "Women’s Refugee Commission" und über ihren unermüdlichen Einsatz für all jene, die Hass, Folter und Grausamkeiten überlebt haben. Marys letztes Projekt war die Einrichtung von Bibliotheken in Afghanistan, einer großen Zentralbibliothek in Kabul und vielen mobilen im ganzen Land, denn Mary war überzeugt, dass Lesen den Menschen hilft, ihr Land zu befrieden und sich von der Unterdrückung zu befreien.

Ein beeindruckendes Portrait einer beeindruckenden Frau, die ihre Kraft auch aus der Literatur zog. Für sie gehörten Bücher untrennbar mit dem Leben zusammen.

"Books are not about passing time. They’re about other lives. Other worlds. Far from wanting time to pass, one just wishes one had more of it." (Zitat aus "The Uncommen Reader", das ebenfalls im Buch erwähnt wird)

Dieses Buch ist so hoffnungsvoll, ehrlich und voller Gefühl, dass man als Leser das Gefühl hat, ein Freund der Familie zu sein. Es ist ein Buch, das noch lange nach dem Lesen nachwirkt und bei einem bleibt, ein Buch, von dem man hofft, dass es ganz viele Menschen auf der Welt lesen werden. Und trotzdem ist es vor allem ein ganz persönliches Buch eines Sohnes für seine Mutter.

"I will never be able to read my mother’s favorite books without thinking of her—and when I pass them on and recommend them, I’ll know that some of what made her goes with them; that some of my mother will live on in those readers, readers who may be inspired to love the way she loved and do their own version of what she did in the world."

5 brillante Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir!

Am Ende des Buches findet man eine lange Literaturliste, in der alle Bücher, die im Buch erwähnt werden, aufgelistet sind - sehr praktisch, sonst wären es beim Lesen wohl noch mehr Merkzettelchen als ohnehin schon geworden...
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am 20. Februar 2013
Für mich als ehemalige Biliothekarin haben Bücher immer eine zentrale Rolle in meinem Leben gespielt, mir Trost gespendet, mich unterhalten, mich inspiriert. Dieses Buch ist die Quintessenz all dessen. Eine todkranke Frau und ihr Sohn lesen und tauschen sich über das Gelesene aus. Es erleichtert es ihnen, zu den so schwer anzusprechenden persönlichen Themen vorzudringen, wirklich über sich selbst und ihre Beziehung ins Gespräch zu kommen. Obwohl die Mutter am Ende stirbt, ist es kein trauriges, sondern ein ermutigendes Buch, das das Leben und die Literatur feiert.
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am 22. Mai 2015
What an adorably nice and intelligent old lady. I loved her from the first moment. And now I have a book list, that I want to read. A very empathetic book, so liberal and informative. It widens your heart, your thoughts and your soul. Simply beautiful.
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am 19. August 2013
Sicherlich ein gutes Buch. Ich hatte mir jedoch mehr Diskussion der jeweiligen Bücher erhofft. Das kam mir doch ein wenig zu kurz.
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