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4.0 von 5 Sternen Schöne historische Liebesgeschichte
Der historische Liebesroman (mit Betonung auf Liebesroman) von Delle Jacobs spielt in Cumbria im Nordwesten Englands an der Küste der Irischen See. Zeitlich ist er im 9. nachchristlichen Jh. angesiedelt, also in er einer Zeit, in der sich das Christentum in einer weitgehend heidnischen Umwelt ausbreitet.

Die junge Arienh hat schon mehrere brutale und...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2012 von Shiloh

versus
3.0 von 5 Sternen Lovestory mit hstorischem Setting
Loki's Daughters ist kein historischer Roman, keine Studie über keltische Lebensweisen oder nordische Geschichte. Es ist ein einfacher Liebesroman, der sich vor einem relativ austauschbaren Setting abspielt. Wem das klar und den das nichts stört, dem wird Delle Jacobs Buch vermutlich recht gut gefallen.

Ohne jetzt schon wieder die Handlung...
Vor 22 Monaten von mhorrighan veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne historische Liebesgeschichte, 21. Oktober 2012
Von 
Shiloh (irgendwo am Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Loki's Daughters (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der historische Liebesroman (mit Betonung auf Liebesroman) von Delle Jacobs spielt in Cumbria im Nordwesten Englands an der Küste der Irischen See. Zeitlich ist er im 9. nachchristlichen Jh. angesiedelt, also in er einer Zeit, in der sich das Christentum in einer weitgehend heidnischen Umwelt ausbreitet.

Die junge Arienh hat schon mehrere brutale und mörderische Überfälle von Wikingern (oder Nordmännern) überlebt. In ihrem kleinen keltischen Heimatort leben nur noch Frauen, die Männer und auch einige junge Frauen wurden getötet oder als Sklaven verschleppt. Arienhs eigene Schwester Birgit wurde vergewaltigt, brutal misshandelt und zum Sterben zurückgelassen. Doch Birgit überlebt die Attacke und bringt die Frucht der Vergewaltigung, ihren kleinen Sohn Liam zur Welt und erzieht ihn mit Hilfe ihrer Schwester Arienh liebevoll. Da die durch die Misshandlung erblindete Schwester und ihr kleiner Neffe auf sie angewiesen sind, entwickelt Arienh einen niemals aufgebenden Überlebenswillen und übernimmt mehr und mehr Aufgaben im Dorf, die früher den Männern vorbehalten waren. Sie pflegt den Kalenderstein, um den Zeitpunkt für Aussaat und Ernte zu bestimmen, geht auf die Jagd und gibt den Frauen im Dorf einen Anschein von normalem Dorfleben.

Ronan, Sohn einer Keltin und eines Wikingers, wird nach dem Tod seines Vaters als halbes Kind seiner Mutter weggenommen und von seinem räuberischen Onkel Hrolgar gezwungen, mit auf Raubzug zu gehen. Dem von der Brutalität der Leute seines Onkels entsetzten Jungen gelingt es, ein kleines keltisches Mädchen zu retten und zu verstecken. Die Situation und das schöne Kind hinterlassen einen bleibenden Eindruck auf Ronan. Der zweite Ehemann seiner Mutter, ein liebenswürdiger handeltreibender Nordmann, befreit Ronan und nimmt ihn als seinen zweiten Sohn an. Nach erfolgreichen Handelsfahrten wünscht sich Gunnar endlich Land für seine Söhne und seine Frau. Ronan erinnert sich an die schöne kleine Keltin und geht allein auf Erkundung in der Nähe des alten Überfallsortes. Dort trifft er unvermittelt auf Arienh, die nach einer Schrecksekunde nicht lange fackelt und Ronan niedersticht. Als es Ronan trotz schwerer Verletzung gelingt, sich ins Dorf zu schleppen, nehmen Arienh und Birgit ihn in ihrer Hütte auf.

Die Entscheidung, keinen Hilflosen zu töten, zahlt sich aus, denn Ronan war keineswegs so allein, wie es den Anschein hatte. Sein Stiefbruder Egil und seine landlosen Leute auf der Suche nach Ehefrauen und Land kommen auf der Suche nach ihm ins Dorf, finden dort nur Frauen vor und halten diese Begebenheit mit typisch nordischem Pragmatismus für ein Geschenk der Götter. Sie übernehmen die leerstehenden Hütten auf der gegenüberliegenden Seite des Baches, reparieren sie und lassen sich nieder, allerdings gegen den Willen der Frauen, die nicht bereit sind, ihr Land aufzugeben, auch nicht für hilfsbereite, gutaussehende Männer, die mit ihre Kenntnissen und Tieren den Lebensstandard für alle enorm steigern. Nachdem Ronan und Egil ihre Eltern und weitere siedlungswillige Gefolgsleute von Gunnar nachgeholt haben, geraten die Frauen in Bedrängnis. Sie können gegen bewaffnete Männer nicht bestehen, sind aber, bestärkt von Arienh und dem festen Zusammenhalt auch nicht gewillt, einfach nachzugeben. Sie beschließen den Männern das Leben durch Sabotageakte so sauer wie möglich zu gestalten. Nachdem die Männer nicht mit Repressalien reagieren, werden die Frauen kühner und das ganze wächst zu einem Spiel aus, das vertrauensbildend wirkt. Aber ausgerechnet Egils Versuch, Birgit, von deren Behinderung er nichts ahnt, über ihren Sohn Liam zu gewinnen, verschreckt die Gemeinschaft der Frauen nachhaltig, nachdem sie erfahren haben, dass es in der wikingischen Gesellschaft üblich ist, vaterlose Söhne ihren Müttern wegzunehmen und von Männern aufziehen zu lassen. Birgit und Arienh wollen aber Liam keineswegs hergeben und kämpfen zudem mit ihren traumatischen Erfahrungen.

Wer über einen Kindle oder einen anderen Ebookreader (mit Wörterbuchfunkton) verfügt, sollte als nicht Muttersprachler die Ebook-Version kaufen. Das Nachschlagen von nicht so geläufigen landwirtschaftlichen und altertümlichen Begriffen hält den Lesefluss doch manchmal spürbar auf.

Das Buch ist mehr Liebesgeschichte als historischer Roman, aber viele soziokulturelle Eigenarten von Wikingern und Kelten und das Ineinander wachsen von heidnischen und christlichen Gebräuchen sind stimmig. Auch der Titel "LokiŽs Töchter" für die widerspenstigen Frauen ist gut gewählt, zollt er den entschlossenen Frauen doch Respekt. Der Plot (männerlose Frauen finden frauenlos Männer und alle leben dadurch besser) erscheint aus Sicht der historischen Wirklichkeit etwas realitätsfern und mit einem letzten Endes mit absehbarem, aber gutem Ergebnis. Aber als Liebesroman ist die Geschichte einer Annäherung über vorhandene Traumata und kulturelle Grenzen hinweg durchaus spannend und lesbar.
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2.0 von 5 Sternen ok, 25. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Loki's Daughters (Kindle Edition)
It's obvious that Loki's Daughters is one of Delle Jacobs first works. It still got this "work in progress" feeling.

The beginning is promising but after a while (and more and more pranks) it get's... predictable. If you don't expect a great romance and just want to pass a rainy day in bed with a bit of light reading you will definitely enjoy Loki's Daughters.
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4.0 von 5 Sternen Insgesamt romantisch, streckenweise etwas zäh, 25. Februar 2013
Von 
Sternfahrerin - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Loki's Daughters (Taschenbuch)
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Handlung:
Nordmänner landen in Arienhs Dorf. Sie verletzt einen davon. Statt ihn zu töten, pflegt sie ihn und zwischen den beiden scheint sich etwas zu entwickeln… Doch sie sieht in ihm nur den Feind…

Romantik:
Schön finde ich, dass die Liebesgeschichte gleich zu Beginn angedeutet wird, so wurde ich sofort davon gefesselt. Immer wieder ist es ein Hin- und Her, aber es gerät nie so sehr in den Hintergrund, dass es langweilig geworden währe.
Schön fand ich, dass sich die Handlung nicht nur auf 2 Personen beschränkt, sondern auch andere zarte Liebesbande entstehen.
Für jemanden, der hier keinen Liebesroman erwartet, dürfte dies eher der falsche Roman sein.

Handlungsbewertung:
Es startet sehr spannend und endet auch so. In der Mitte des Buches gab es ein paar zähe Strecken, die mich etwas genervt haben. Denn Arienh wehrt sich natürlich gegen ihre Gefühle und die Anwesenheit des Nordmannes. Das ist auch erstmal ok, aber die Diskussionen wiederholen sich in der Mitte ein wenig in Endlosschleife, ohne dass sich etwas verändert.
Ist dieser Teil überwunden, passiert aber wieder deutlich mehr bei den Charakteren und es wird wieder spannend. In der zweiten Hälfte habe ich das Buch dann auch nichtmehr aus der Hand gelegt.

Sprache:
Das Englische ist etwas abgewandelt. So sagen die Charaktere z.B. „Nay“ statt „No“.
Das hat es mir persönlich manchmal etwas schwerer gemacht, alles zu verstehen.
Aber insgesamt ist es kein kompliziertes Englisch, so dass es auch für unperfekte Englischkenntnisse gut zu lesen ist.

Autorin:
Spannend fand ich, mal keine Literaturstudentin oder Journalistin zu finden.
Sie hat Geografie studiert, als Kartografin gearbeitet und dann als Sozialarbeiterin mit Jugendlichen. Hiernach ist sie dann zum Schreiben gekommen. Heute lebt sie in Washington State mit ihrer Familie.

Fazit:
Ein schöner Liebesschmöker mit ein paar zäheren Strecken, jedoch insgesamt schön romantisch.
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5.0 von 5 Sternen Sehr gut aus balanciert und gute Recherche, 16. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Loki's Daughters (Taschenbuch)
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Inhalt ist hier schon oft und gut wiedergegeben worden, deshalb von mir nur mein Fazit:
Anfaenglich etwas langatmig bis die Geschichte in Gang kommt, aber nach 2 Kapiteln konnte ich nicht mehr aufhoeren. Es ist auch zum erstenmal, dass ich eine wirklich sozial-geschichtlich gut recherchierte Liebesgeschichte gelesen habe. Die Autorin hat ihre Hausaufgaben gemacht. Auch was die Sprache betrifft, auch wenn das englisch fuer mich, nach dem einlesen, dann nicht mehr schwierig war, aber fuer Original-Lese-Anfaenger eher ungeeignet. Es gibt viele "alt englische" Ausdruecke und fuer die Zeit typische Ausdruecke (um nicht zusagen "Fachausdruecke").
Allgemein ein wirklich toller LiRo und toll geschrieben. Kein Kitsch, sondern gute und "informnative" Unterhaltung. Lohnt sich.
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3.0 von 5 Sternen Lovestory mit hstorischem Setting, 14. Februar 2013
Von 
mhorrighan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Loki's Daughters (Taschenbuch)
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Loki's Daughters ist kein historischer Roman, keine Studie über keltische Lebensweisen oder nordische Geschichte. Es ist ein einfacher Liebesroman, der sich vor einem relativ austauschbaren Setting abspielt. Wem das klar und den das nichts stört, dem wird Delle Jacobs Buch vermutlich recht gut gefallen.

Ohne jetzt schon wieder die Handlung wiederzugeben, die man in den meisten reviews und auch auf der Buchseite hier lesen kann, kann ich über den Schreibstil und den daraus resultierenden Erzählfluss und Lesegenuss sagen, dass alles gut zusammenkommt, vor allem dadurch bedingt, dass man nicht lange in die Geschichte eingeführt wird, sondern schon gleich zu Anfang des Buches alles über die Backstory erfährt, was man wissen muss, genug um sich den Rest denken zu können und ausreichend um direkt ins Geschehen einsteigen zu können.

Die Geschichte an sich ist ein hier und da von kleineren Ärgernissen durchzogenes Liebeswerben, mit gegenseitigen Streichen und (nicht nur) Wortgefechten. Die Story ist zwar nicht wirklich tiefsinnig und kann hier und da sogar als recht oberflächlich und nicht immer nachvollziehbar bezeichnet werden, aber darum geht es bei dieser Art von Literatur ja auch nicht. Die Geschichte ist schnell, amüsant (wenn auch nicht zwingend kontemporär korrekt), nicht zu platt und unterhält daher.

Kein Jahrhundertroman, aber auch nicht Twilight-Niveau.

3 Sterne
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4.0 von 5 Sternen Macht Geschichte lebendig, 26. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Loki's Daughters (Kindle Edition)
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie verbindet Historie mit einer Liebesgeschichte, bringt einem Unbekanntes nahe und belehrt doch nicht. Da ich in Deutschland lebe, ist mir die Vergangenheit auf den britischen Inseln ziemlich unbekannt. Hat viel Spaß gemacht, es zu lesen.
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3.0 von 5 Sternen Nette Grundidee, der aber irgendetwas fehlt..., 8. Dezember 2012
Von 
Nina "Buchjunkies" (Fürstenfeldbruck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Loki's Daughters (Taschenbuch)
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Seit Arienh denken kann, scheint das kleine keltische Dorf, in dem sie geboren und aufgewachsen ist, vom Unglück verfolgt zu sein. Es wird ständig von Wikingern auf ihren Raubzügen überfallen, bis sie schließlich nichts mehr hatten. Kein Vieh, keine Felder, keine Männer. Denn fast alle Männer des Dorfes sind entweder im Kampf getötet oder gefangen genommen und in die Sklaverei verkauft worden. Seit dem müssen die Frauen für sich selbst sorgen – und das gelingt ihnen mehr schlecht als recht.
Arienh hat sich zu einer Art Anführerin herauskristallisiert und versucht so gut sie kann, die verbleibenden Frauen und Kinder über die Runden zu bringen. Doch so langsam scheint ihr alles zu entgleiten, denn die Felder sind nicht bestellt und sowohl das Vieh, als auch die Menschen haben kaum genug zum Überleben. Ans Aufgeben denkt sie aber nicht. Seit sie in ihrer Jugend ausgerechnet von einem dürren Wikingerjungen während eines Raubzugs gerettet wurde, hat sie gelernt, dass es immer einen Ausweg gibt.
Eines Nachts aber erwartet Arienh eine unangenehme Überraschung: Sie wird von einem Wikinger, der sich in ihr Tal geschlichen hat, überrumpelt und verletzt ihn in dem darauffolgenden Handgemenge schwer. Das ganze Dorf ist in heller Aufruhr über den unwillkommenen Gast. Eigentlich wäre es besser den Eindringling einfach sterben zu lassen, doch Arienh kann ihn nicht leiden lassen. Also versucht sie ihn zum Zorn des restlichen Dorfes wieder gesund zu pflegen.
Er stellt sich als Ronan vor und Arienh kann sich einfach keinen Reim aus ihm machen. Denn er ist so ganz und gar nicht, wie man es von einem Wikinger erwarten würde. Er ist alleine gekommen und offensichtlich nicht in der Absicht, das Dorf auszurauben. Stattdessen scherzt und flirtet er mit Arienh und benimmt sich, als würde er sie schon lange kennen und sie muss sich fragen, was er wirklich im Schilde führt.

Ronan hatte nicht erwartet, dass Arienh sich noch an ihn erinnern würde. Schließlich hat er sich sehr verändert seit sein Onkel ihn gezwungen hat, an dem Raubzug in ihrem Dorf vor 10 Jahren teilzunehmen. Er hat das junge tapfere Mädchen, dem er damals das Leben gerettet hat, aber nie vergessen und will sie zu seiner Frau machen. Was er allerdings ebenfalls nicht erwartet hat, ist, dass sie versucht ihn zu töten. Er muss feststellen, dass die Vorurteile den Wikingern gegenüber bei den keltischen Frauen des Dorfes tief sitzen und es sich als schwieriger herausstellen könnte, als gedacht dort Ehefrauen zu finden. Doch Ronan ist nicht alleine gekommen...

Da ich in der Regel normalerweise kein großer Fan historischer Liebesromane bin (bzw. mich wenn dann eher an Regency-Romane halte) war Loki's Daughters von Delle Jacobs wirklich eine angenehme Abwechslung. Die Geschichte braucht auch gar nicht lange bis sie in Fahrt kommt. Schon auf den ersten Seiten lernt man das Wichtigste über Arienh, ihre Familie und das Dorf und auch Ronan trifft man bereits nach sehr kurzer Zeit, womit die eigentliche Story auch schon anfängt. Denn Ronan hat wie gesagt ganz konkrete Gründe, warum er in das Dorf gekommen ist.
Doch Arienh macht es ihm alles andere als leicht. Die Anziehung zwischen den beiden ist akut und es dauert gar nicht lang, bis die ersten Funken zwischen den beiden sprühen. Fürs Herz ist also allemal was dabei. Leider konnte mich die Geschichte trotzdem nur bis zu einem gewissen Grad bei Laune halten.
Zum einen lag das leider ausgerechnet an der Beziehung zwischen Arienh und Ronan. So niedlich sie manchmal auch war, so richtig glaubhaft war sie nicht. Insgesamt war mir das alles etwas zu einfach gestrickt und...nunja, mittelalterlich. Das Buch spielt 900 nach Christus, weshalb es eigentlich nicht sehr weit hergeholt war, aber trotzdem gefällt mir dieses testosterongeladene Machogehabe nicht. Ronan ist da zwar definitiv nicht so schlimm, wie er hätte sein können, trotzdem ist er ein typisches Alphamännchen, das denkt, immer recht zu haben. Arienh versucht ihm da zwar die Stirn zu bieten, allerdings auf teilweise jämmerliche Art. Sie ist einfach nur stur, gibt aber immer an genau den falschen Stellen nach und hat mich insgesamt irgendwann ziemlich genervt, einfach weil sie sich nicht entscheiden konnte, ob sie Ronan jetzt will oder nicht.
Ich bin zwar kein Experte für die heidnische und keltische Mythologie, trotzdem kommen mir einige Dinge schon sehr dubios vor, auch was den Humor angeht. So richtig hat da die Verschmelzung von historisch korrektem Roman und modernem Witz nicht funktioniert. Überhaupt wollte die Autorin zu viel. Wie gesagt bringt Ronan noch ein paar seiner Freunde mit. Die sind ebenfalls auf der Suche nach der Frau fürs Leben und irgendwie ist mir das alles zu einfach gewesen bzw. zu glatt gelaufen. Jedes Töpfchen findet auf die ein oder andere Art seinen Deckel und es hat jegliche Spannung gefehlt. Es war einfach alles zu simpel gestrickt.
Eigentlich ist es ziemliche schade, dass es so viele Details gibt, die mir an Loki's Daughters von Delle Jacobs nicht gefallen haben, denn die Geschichte war durchaus ganz nett. Ich hätte allerdings auf die immer gleichen Fehler und Ängste der Protagonistin verzichten können und eine etwas tiefere Liebesgeschichte erwartet. So wie es ist, hat dem Buch einfach irgendetwas gefehlt.
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3.0 von 5 Sternen Lack of tension, 18. November 2012
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Loki's Daughters (Taschenbuch)
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Loki's daughters tell about the story of a group of Celtic women determined to save their small, dying community from being conquered by a group of Northernmen (Vikings) equally determined to settle on their land. This Celtic group is led by Arienh while the Vikings are led by Ronan, the same boy who saved Arienh from a Viking raid many years ago.

I find the story to be entertaining but lacks any real tension between the characters. There was no real antagonist in the story. The main problem that needed resolution was how to overcome the distrust that each group felt towards each other.

I find the latter pages that described the Feast of Beltane the best part of the story. I was most touched with the description of how Arienh saw her ancestors in the circle of fire. Even though I wanted to feel the passion between Arienh and Ronan, I couldn't. The way the interactions between them were described was never enough to pull me into their story.

Overall, this book will keep you entertained enough but I wouldn't be looking for other works from the author. (Reviewed by The Wife)
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4.0 von 5 Sternen Neckisch und raw~, 18. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Loki's Daughters (Taschenbuch)
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Hach, ja...
Ein bisschen hat mich das Buch ja schon manchmal an Diana Gabaldon's Reihe erinnert. Nur dass Letztere natürlich viel ausführlicher geschrieben und für meinen Teil dadurch auch irgendwo glaubhafter war. Das heißt nicht, dass dieses Buch deshalb negativ aufgefallen ist. Mir hat's trotzdem gefallen. Es ist eine kleine, romantische Geschichte mit ein paar erotischen Zwischensequenzen und deutlichem männlichen Urinstinkt - gepaart mit der jahrelangen, großen Liebe des Wikingers hatte ich dann doch mal ab und zu Probleme, das so in meinem Kopf miteinander zu verbinden.

Die keltischen Frauen sind vom "Überleben" bedroht, haben sie doch bis auf einen alten Greis keine männlichen Mitglieder in ihrem Dorf. Allesamt wurden vor Jahren von Wikingern entweder entführt oder getötet. Da kommt ausgerechnet eine Horde Wikinger des plötzlichen auf ihr Land und beanspruchen dieses für sich. Inklusive der Frauen, die sie sich zu Ehegattinnen machen wollen. Dass das mit dem einhergehenden Hass der Kelten nicht leicht wird, war vorauszusehen. Allerdings nicht in dem Ausmaß, das es letztendlich bringt.

Die beiden Hauptprotagonisten Arienh und Ronan haben mir sehr gefallen. Ihre ständige Zankerei hat mich doch des öfteren auflachen lassen. Auch was die Frauen veranstalten, um den Männern das Leben zur Hölle zur machen, war nicht ohne und doch irgendwie typisch Frau.

Die Sucht danach, endlich zu sehen, dass die beiden zusammen kommen, hat mich vor allem voran getrieben, das Buch ziemlich schnell durchzulesen. Sah eine Situation so aus, als würde sie endlich mal eine Lösung finden, kam doch schon wieder etwas anderes dazwischen. Irgendwann, muss ich sagen, ging es mir aber manchmal ein bisschen auf den Sack, wenn Arienh immer und immer wieder die gleiche Ausrede parat hatte, um sich ihren Liebsten auszureden; wenn sie ihren Gefühlen freien Lauf lassen wollte und es am Ende doch nicht getan hat. Umso glücklicher war ich dann jedoch immer, wenn sie auch mal ihren Kopf ausgeschaltet und das Herz hat lenken lassen.

Der Schluss war für meinen Geschmack ein klein wenig kitschig. Außerdem fand ich einzelne Überlegungen und Entscheidungen von Arienh als auch ihrer Schwester Birgit zu wenig begründet bzw war die Wendung ein bisschen schnell. Und auch der vermeintliche Böse kam ein wenig fad und einfältig herüber. Vor allem war der Stärkeunterschied beim Kampf nicht ganz so realistisch, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Dramatik geht auf halben Weg verloren und das erste Finale geht mehr oder weniger viel zu früh zuende.

Nichtsdestotrotz hat mir das Buch als Zwischendurchlektüre sehr gefallen. Die Atmosphäre ist irgendwie grob, passend eben zu der Zeit, aber auch sehr erheiternd. Die Liebesgeschichte knackig und leidenschaftlich.

Ach ja, von meiner hätte der Kerl auf dem Cover auch weggelassen werden können. Im Gegensatz zur Frau passt er überhaupt nicht darauf. Ebenso die sehr maskulinen Beschreibungen von Ronan. Für mich sah er dann immer aus wie Arnold in "Red Sonja"...
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4.0 von 5 Sternen Charmant und Amüsant, 4. November 2012
Von 
Peter Brestrich "bresti" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Loki's Daughters (Taschenbuch)
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Der Roman erzählt mit feinen Humor und viel Gefühl die Geschichte von der Keltin Arienh und dem Nordmann Ronan.

Das Leben der Kelten ist stark geprägt von den Erinnerungen an die Raubzüge der Wikinger. Arienh und ihre Freunde treten den ankommenden Nordmännern mutig und mit viel Misstrauen entgegen. Sie wollen nicht glauben, dass Nordmännern nicht immer als Wikinger kommen, die alles erobern, besitzen und zerstören wollen.
So kommt es unweigerlich zu vielen Konflikten zwischen den keltischen Frauen und den Nordmännern. Schnell steht für die Nordmänner fest es handelt sich hier um die Töchter Lokis, die mit aller Macht versuchen ihnen das Leben schwer zu machen.
Der Roman ist mit sehr viel Humor, Spannung und Romantik geschrieben.

Natürlich ist die Geschichte, wie viele andere historische Liebesromane vorhersehbar und mit Happy End. Aber die Autorin hat sich sehr viel Mühe gegeben mit den historischen Details und es ist schön einen Roman zu lesen, der auch etwas historische Substanz hat.

Mein Fazit: ein sehr unterhaltsamer Roman, der sich zügig weg liest und für ein paar gemütliche und unterhaltsame Leseabende sorgt.
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Loki's Daughters
Loki's Daughters von Delle Jacobs
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