Kundenrezensionen


333 Rezensionen
5 Sterne:
 (222)
4 Sterne:
 (65)
3 Sterne:
 (21)
2 Sterne:
 (13)
1 Sterne:
 (12)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


453 von 455 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roomba im Dauerversuch
Hallo zusammen. Nachdem ich immer von Rezensionen profitiert habe, will ich endlich nach 10 Jahren Amazon auch mal die erste schreiben.

Das erste mal sah ich Irobot bei Bekannten in Helsinki und meine erste Reaktion: Das funktioniert sowieso nicht.
Dann habe ich mich schlau gemacht und beschlossen:

Kaufen, ausprobieren, notfalls...
Veröffentlicht am 4. September 2010 von Kai

versus
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trotz einiger Macken richtig putzig
Hallo erstmal,

Ich habe mir trotz einiger Bedenken einen iRobot der Serie 581 zugelegt.

Zuerst muß ich einmal festhalten, dass ich von der telefonischen Kaufberatung der Firma nicht wirklich begeistert war, da mir die Dame am Telefon nicht einmal grundlegende Fragen wie z.B "Arbeitet der Roboter bei größeren Flächen nach dem...
Veröffentlicht am 1. September 2011 von Refine


‹ Zurück | 1 234 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

453 von 455 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roomba im Dauerversuch, 4. September 2010
Hallo zusammen. Nachdem ich immer von Rezensionen profitiert habe, will ich endlich nach 10 Jahren Amazon auch mal die erste schreiben.

Das erste mal sah ich Irobot bei Bekannten in Helsinki und meine erste Reaktion: Das funktioniert sowieso nicht.
Dann habe ich mich schlau gemacht und beschlossen:

Kaufen, ausprobieren, notfalls zurückgeben. Wo ist das Risiko?

Nachdem ersten Aufladen, gleich die erste sehr schwere Aufgabe:

Startzeit einprogrammiert (sowas von easy, schafft echt jeder), vor lauter bösen Willen Reiskörner in allen 4 Zimmern an die gemeinsten Stellen geworfen, z.B, immer an den Kanten, in die Ecken, unters Sofa, unters Bett, unter den Esstisch, Stühle mit absicht nicht weggeräumt...er (bei uns ist Irobot männlich)sollte es schwer haben mich zu überzeugen. In die Türrahmen wie in der Anleitung (im Internet, die beigelegte ist Mist) die Lighthouses aufgestellt und voller Vorfreude auf den nächsten Tag warten.

Abends die Tür aufgeschlossen, erster Check: Roomba ist in der Ladestation. 2. Frage: ist er überhaupt jemals losgefahren?

Also Taschenlampe geschnappt, auf Reiskornsuche gegangen. Verblüffendes Ergebnis: Bis auf ein paar sehr sehr gemeine Positionen, wo ich eh nicht sicher war, ob er durchpasst (z.B. Barhocker) hat er in allen 4 Zimmern gesaugt..und das ziemlich gründlich...keine Reiskörner zu finden! Daher erster Begeisterungsanfall.

Nächster Test: Flur saugen mit Parkett, einem Fussabstreifer, 2 kleinen Teppichen. Um keinen Roman zu schreibe:

Alles supersauber, Kanten und Teppiche (die man mit dem normalen staubsauger ja immer ansaugt und mit einem Fuss runterdrücken muss) wohl so sauber wie noch nie...nur ein paar Sachen muss man eben Lernen:

Der Irobot kann nicht alles..man muss ihm schon etwas entgegenkommen. Wir haben z.B: eine nur 1cm hohe Schuhablage...da er Kanten bis 1,5cm überwinden kann, hat er diese Ablage samt Schuhspitze gleich mal "geentert", was sehr amüsant ausschaut aber natürlich Mist ist. Also so niedrige Sachen aus dem Weg räumen, dann funktioniert es super.
Unser Fussablage fusselt sehr und ist schwarz..hier hat Irobot natürlich (wie unser normaler Staubsauger fairerweise gesagt auch) die schwarzen fusseln aufgesaugt, die dann in seiner Bürste hängen blieben, um sie dann beim drauffahren auf den hellen Teppich wieder zu verlieren und ne sauerrei zu machen...aber...erster Schock....er reinigt ja weiter, erkennt die Sauerrei als starken Dreck und reinigt besonders intensiv nach...Endergebnis: alles trotzdem sauber.

Dann fiel mir ein: Wenn Roomba Treppen erkannt, kann er sicher auch oben auf den Kleiderschränken entstauben, wo man sonst mühsam auf einen Stuhl muss und sich echt quält.

Also oben auf den Kleiderschrank gestellt, angeschaltet...erstmal immer ne Hand in der Nähe gehabt, dass er nicht runterfällt der arme Kerl....tut er aber nicht! Das ist echt genial..der saugt den Kleiderschrank ohne nur ansatzweise runterfallen zu wollen...diese erkenntnis hat mich am meisten begeistert, da ich Schränke abstauben hasse.

Saubermachen der Bürsten, ausleeren des Behältes ist auch super einfach.

Soviel zur Begeisterung, jetzt noch ein paar ernstgemeinte Tipps, durch eigenen Erfahrung:

1) Akkuleistung reicht für ca 2:30 saugen, was unglaublich viel ist
2) die Lighthouses müssen in die Türrahmen, sonst findet er nicht mehr zurück zur Basis, was notfalls auch kein
Problem ist, da er bis dahin ja schon im letzten Raum raum war und nur nicht mehr rausfindet und sich da zu
Tode saugt :)

habe beobachtet, dass er dann jedes eck 50mal reinigt :) daher weiss ich auch die 2:30 Akkuzeit.
Ich hatte die Lighthouses anders hingestellt, und da funktioniert es mit dem zurückfinden nicht.

3) Fransenteppiche sind kein Problem, kein Verheddern etc..wenn man aber besonders dünne Fransen wir wir hat,
können natürlich 4-5 mal abreissen und verheddern sich in der Bürste...dadurch lässt vermutich die Reinigungs-
fähigkeit leicht nach..wobei ich bis jetzt durch sowas keine Einschränkung festgestellt habe.
Trick: Ein lighthouse auf "Virtual Wall" einstellen und den Strahl über die Fransen legen..dann wir der Teppich
gesaugt, ohne Fransen..sonst ist ein minimaler Verlust möglich.

4) Meiner Meinung nach ist die Reinigungszeit für kleiner Räume viel zu lang..er reinigt jede stelle 20mal.
Aber im Ergebnis (vor allem, wenn man eh weg ist, während er reinigt) zählt: alle top sauber. Wer zuhause ist
kann nach 20min ihn notfalls auch einfach manuell ausschalten, wenn es einem reicht..

Inzwischen weiss ich, was er kann und eben nicht kann. Wenn man sich etwas "arrangiert", evtl schwierige Stellen wie unterm Tisch mit 4 Stühlen etwas auflockert, in dem man die Stühle etwas mehr auseinander stellt, ist die Reinigung optimal. Meiner Meinung nach ist unsere Wohnung jetzt viel sauberer als mit dem Staubsauger. Denn speziell die Kanten oder schwierige Ecken wie unterm Sofa, , unterm Schreibtisch etc schafft Roomba 50mal besser als wir mit dem Handstaubsauger.

Ach ja: besser Akkus für die Lighthouses benutzen..auf Dauer billiger als normale Batterien.

Habe lange zwischen 4 und 5 Sterne geschwankt...aber je mehr ich ihn benutze, desto mehr geht die Tendenz zu *****

Hoffe dies hilft Euch bei der Entscheidung weiter..ob andere Roomba Modelle auch ausreichend sind, weiss ich nicht, da ich nur diesen probiert habe. Auf jeden Fall ist hier ja schon komplett, Ersatzfilter, Bürsten etc dabei, was bei anderen extra kostet..Fernbedienung (sehr praktisch) und zusätzliche Lighthouses (sofern überhaupt unterstützt) müssen bei anderen Modellen nachgekauft werden und schon ist der Preis der gleiche.

Gruss, Kai
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


548 von 554 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen IRobot Roomba 581 - Erfahrungen der ersten fünf Wochen, 14. November 2009
IRobot Roomba 581 Staubsaug-Roboter.

Seit ca. 5 Wochen habe ich diese elektronische Hilfe im Haus und meine ersten Erfahrungen damit gemacht. Also die Verpackung ist gut, das Teil kommt unbeschadet an. Auspacken an die Ladestation anstecken und die Gebrauchsanweisung durchblättern bzw. lesen. Die Gebrauchsanweisung ist recht oberflächlich gehalten, Details bezüglich der Funktionen und des Verhalten sind so gut wie nicht enthalten. Wenn der Roomba so wie die Beschreibung wäre, sollte man ihn sofort wegwerfen, aber das ist EBEN NICHT SO.

Also diese kleine Scheibe ist erstaunlich selbständig, kommt auch unter einem Gewirr von Tisch und Stuhlbeinen zurecht, umfährt jeden Fuß in einer Kreisbahn und bürstet ihn ab. Durch die Annäherungssensoren berührt er schwere Gegenstände nur mit einem leichten Tatsch. Die Geometrie des Raumes ist dabei mehr oder weniger unbedeutend. Er nimmt Staub Brösel und Katzenhaare sehr gut auf, die Entleerung ist recht einfach, allerdings kann man bei falscher Bedienung, gleich wieder alles im Raum verteilen, im Prinzip wie ein Beutelloser Staubsauger.

Was steht nicht in der Bedienungsanleitung.
Gegenstände die zu leicht sind und somit den Berührungssensor nicht auslosen,
schiebt er kreuz und quer durch die Wohnung (Spielzeug, CD Hüllen, Schachteln).

Die Leuchttürme (Lighthouses) haben neben ihrer Funktion als Virtual Wall und
als Orientierungspunkt auch noch eine Abschirmungsfläche um sich herum, damit
der IRobot sie nicht ebenfalls in der Wohnung herum schiebt, um Umkreis von
ca. 40cm wird nicht gesaugt, diese Positionen sollten also schon sauber sein.
Die Basis Station hat bezüglich des Saugens einen gleichen Abschirmradius.

Das Zusammenspiel der Leuchttürme muss man ausprobieren, es werden keinerlei
Vorschläge gemacht, auch gibt es keine Hinweise was man nicht machen darf.

Steht ein Leuchtturm zu nahe an der Basisstation, kann es sein das er nicht
mehr andockt.

Der IRobot überfährt eine Türsschwelle nach unten (ca.1,5 cm) ohne Probleme,
kann diese scharfe Kannte aber nicht mehr überwinden ( z.B. aus meinem Bade-
zimmer kommt er nicht mehr heraus) Eine Treppe erkennt er und stoppt bzw.
wendet vorher.

Er macht sich über Katzenfutter her wenn die Schale zu flach ist.

Erfahrungen bei mir:
Boden gefliest, drei Hochflor Teppiche im Raum verteil, 60 m2, drei Raum-Teile, Vorhänge die auf dem Boden aufliegen. Zig Stuhl- Tisch und Poltermöbel- Beine , haariger Haustieger.

Also wenn er unterwegs war schaut die Wohnung gepflegt und gesaugt aus, mit der Katze und ihren Haaren kommt er sehr gut zurecht, ebenso die Katze, der geht nicht mal weg wenn er ihn anfährt. Die Hochflor Teppiche sehen durch gebürstet und sauber aus. Kanten und Ecken sind gut abgekehrt. Wir starten ihn manuell, stellen die Stühle so weit aus einander das er durchkommt, Kabel am Boden haben wir entfernt. Damit erreichen er ein 90-95 Prozent Ergebnis, mit einem 2-3 prozentigen Zeitaufwand (Entleeren und Bürsten reinigen einmal die Woche). Um einen wirklichen Putzeinsatz alle 4 Wochen, bei dem man dann auch die eine oder andere Stelle feucht nachwischt, wird einem durch den kleinen Helfer nicht erspart bleiben, aber für den Alltag ist es eine angenehme und zeitsparende Hilfe die man nicht mehr vermissen möchte.

Im ersten Stock wird er in einem Zimmer ausgesetzt und gestartet, nach ca. einer Stunde ist der Raum sauber und man kann ihn wieder einfangen. Beim Treppensteigen muss man ihm allerdings helfen.

Rechnet man die Zeit, die man selbst nun nicht mehr Staubsaugt gegenüber den Kosten für eine Putzhilfe auf, die diesen Zeitaufwand leisten würde, so denke ich das der ROI (Return of Investment) für den IRobot im laufe eines Jahres erreicht wird.

Insgesamt ist die Mechanik, die Zugänglichkeit zum Reinigen, entfernen der Haare die sich um Lager gewickelt haben, die Abstimmung mit den Leuchttürmen sowie des Beweguns-Algorithmus und dem damit erreichten Reinigungsgrades ausgereift und einsetzbar.

Damit es noch mal klar gesagt wird, das ist kein Spielzeug sondern eine echte Hilfe.

Fazit, ich für mich bereue nicht das ich ihn gekauft habe, auch wenn er nicht billig ist, nach den gemachten Erfahrungen würde ich ihn wieder beschaffen und kann ihn für Menschen mit Haustieren (Katzen, Hunde, Vögel) die keinen manischen Putzzwang haben nur empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Teil, funktioniert tadellos., 17. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir haben den Roomba nun bereits seit 6 Wochen im Dauereinsatz.

Zur Ausgangslage: Große moderne und modern eingerichtete Wohnung, >100 m², mit 2 unterteilten Wohnbereichen, 1. Bereich mit Eingangsbereich Flur 1 Zimmer und 1 Bad; 2. Bereich mit einer Glastür von diesem abgetrennt: Flur mit offenem Wohnzimmer (größter Raum mit ca. 40 m²) und weiteren 5 Räumen (inkl 2. Bad und Küche)
Alles ist mit Parkett ausgelegt außer 1 Raum für die Katze mit Teppich und die Bäder gefließt. Weiterhin haben wir eine Katze als Mitbewohner (na ja, frisst und schläft eigentlich fast nur)

Um unseren 'Robby' ,so heißt er bei uns, optimal einsetzen zu können, haben wir noch ein Lighthouse dazugekauft. So können wir im 2. Wohnbereich alle 5 Wohnräume gleichzeitig reinigen lassen. (Bad muss aufgrund der nach außen öffnenden Tür extra gereinigt werden)

Die Lighthouses funktionieren dabei einwandfrei. Die Aufstellung muss ausprobiert werden. Wir haben bemerkt, dass diese bei Türen/ Durchgängen die sich winklig zu angrenzenden Wänden oder anderen Türen ,innerhalb des Türrahmens nicht in Richtung der Wand sonder in Richtung des Raumes zeigen sollten aus dem er kommt. Die Reflexionen (auch wenn nur auf 1m eingesellt) bereiten dem Robby manchmal Probleme. Zeigt der Leuchtturm aber Richtung Raum, führt die Streuung der Infrarotstrahlen hingegen dazu, dass er den nächsten zu reinigenden Raum zügig und ohne Umwege findet.
Genauso verhält es sich bei der Basisstation. Wir haben diese entgegen der Aufstellempfehlung direkt in eine Raumecke platziert, so dass der Robby gerade noch so reinpasst. Diese hat er jedes Mal ohne Probleme gefunden. Er sucht den Raum ab, dauert ca. 3 Min und dann begibt er sich zielgerichtet auf die 'Einflugschneise'.

Die Bedienung des Robby ist kinderleicht und auch die Timereinstellung funktioniert tadellos.
Die Akkulaufzeit ist sehr gut, bis zu 3,5 Stunden. 100 m² sind damit kein Problem.

Der Roomba hat auch einen Annäherungssensor, so dass er Gegenstände und Möbel nur leicht berührt. Wer diese Berührung noch abdämpfen möchte, kann ja noch Streifen von 'Anti-Rutsch-Pats' rings um den Stoßdämpfer kleben. Funktioniert super.

Wirklich erstaunlich ist die Fähigkeit direkt am Wänden entlang und in Ecken zu reinigen. Auch die Reinigungsleistung in den Räumen ist tadellos. Nachdem der Robby überall durch ist, findet man wirklich keinen Stauflusen mehr und das Parkett glänzt wieder. Naja er fährt ja auch überall mehrmals drüber, was sicherlich etwas unkoordiniert wirkt, aber bei näherer Betrachtung doch System hat. Sollte er als mal einen Staubflusen, zBsp. Beim Überfahren von Teppichkanten, verlieren, keine Sorge, den nimmt er noch auf ;)

Wir haben auch mal getestet und vor dem Einsatz des Robby die gesamte Wohnung mit unserem Tierhaarstaubsauger mit Turbobürste ! gereinigt. Es ist nicht zu glauben was der Robby noch alles an Staub und Krümeln aufsammelt.

Fährt er sich mal fest und schaltet ab, ist uns mal am Schreibtischfuß (rampenartig) passiert bevor wir diese Stelle entschärft haben, kann man ihn einfach wieder richtig positionieren, einschalten und er weiß noch wie weit er bereits war und in welchen Zimmern er schon war.

Die komplette Reinigung des Robby geht leicht und schnell von der Hand. Wir machen dieses 1x pro Woche, nach 3 Reinigungsläufen.
Den Behälter müssen wir hingegen nach jedem Reinigungslauf lehren. Dauert aber nur Sekunden.

Unsere Katze hat mittlerweile auch keine Angst mehr vor Robby. Wir ab und zu mal angefahren wenn er gelangweilt im Raum rumsitzt und springt dann entsetzt davon. Besonders wenn Robby unterm Bett oder hinter Möbeln verschwindet meint er einen Spielkameraden gefunden zu haben. Er hat ihm so durch einen sehr unfaire Manndenkung mit der Tatze (Tast Rückkehr zur Basisstation getroffen) bereits zu einem vorzeitigem Verlassen des Spielfeldes verholfen. ;)
Also Spaß beiseite:

Hatten vorher den NaviBot ausprobiert, eine Katastrophe und sind froh mit dem Roomba nun ein wirklich perfektes Gerät gefunden zu haben.

Ich kann dieses Gerät nur empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


122 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel mehr als ein Spielzeug, 5. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu meiner Person: Single, penibel mit der Wohnung, Kratzer sind eine Katastrophe. Putzfrauengeschädigt (trotz großzüger Gehälter) und somit zum frustrienten Selbstputzer geworden.
Ich gebe es ja zu: Ich hatte mir den Roomba schon mehr als Spielzeug gekauft, geglaubt hatte ich zunächst nicht, dass er wirklich mir beim Staubsaugen hilft. Gleich nach dem Auspacken habe ich ihn dann direkt an die Ladestation angeschlossen. Voll aufgeladen konnte es losgehen. Obwohl meine Wohnung gerade frisch geputzt war, habe ich gleich den Knopf am Roomba gedrückt, der sogleich mit einem recht lautem, aber nicht unagenehmen Sauggeräusch losfuhr. Recht chaotisch dotzte er mal an den einen Gegenstand dann wieder an den anderen, hier und da auch mal recht rüde, aber nie so, dass er etwas beschädigen würde. Und gleich nach ein paar Minuten poltert er über die Chromfüße meiner geheiligten Audioramas. Oh Gott! Das geht ja gar nicht! Virtuelle Wand aufgestellt und siehe da, durch geschicktes Platzieren dreht er nun brav vor den Chromfüßen ab. Insgesamt über eine Stunde verfolge ich den Roomba durch meine Wohnung. In alle Räume ist er gekommen. An jeder Wand hat er geputzt, in jede Ecke ist er gekommen. Meine Wohnung hat ca 80 qm (2 Zi Küche, Bad). In der Küche angekommen, putzte er um den Hasenkäfig drumherum, der hierdurch in sanfte Schwingungen versetzt wurde und so mein Kaninchen fast zu einem Herzinfakt verhalf. Im Schlafzimmer verhedderte er sich dann an einem Kabel und, ähnlich anmutend wie ein Marienkäfer, befreite er sich mit lustig anzusehenden Bewegungen. Spassfaktor garantiert. Nun, wie das so ist, nach ein paar Stunden war dann für mich alles schon wieder recht langweilig. Ich habe ihn dann auf täglich 8 Uhr Putzen programmiert, denn es nervt, wenn er eine Stunde lang putzt. Als ich am kommenden Abend dann von der Arbeit nach Hause kam und gar nicht mehr an den Roomba dachte und so auf der Toilette sitze, vermisste ich auf dem Badezimmerboden die üblichen Flusen, die sich ärgerlicherweise täglich von den Socken lösen. Alles putzblank! Nanu? Sollte das der Rooma gewesen sein? Ab in die Küche: Mein Kaninchen, bekannt dafür, regelmäßig Streu oder Gras auf den Boden zu hinterlassen sitzt wie immer gelassen dösend auf seinem Holzhäuschen. Und auf dem Boden? Nichts! Nicht ein Krümmel. Schräg gegen das Licht geguckt: Wie? Keine Haferflocke vom morgentlichen Müsli auf dem Fussboden? Das kann nicht sein! Also den Staubbeutel vom Roomba aufgemacht. Ach du Schreck. Alles voll mit Dreck und Staub. Sockenflusen, Haferflocken, Hasenstreu, alles dabei. Und ich hatte 2 Tage zuvor die Wohnung ausgewischt! Kennt ihr das: Frisch gewienert und geputzt, stolz auf eine saubere Wohnung und nach ein paar Stunden die ersten Krümmel auf dem Boden! Am Anfang mache ich die noch weg, dann ergebe ich mich aber meistens. Mit dem Roomba gehört dies nun der Vergangeheit an. Jeden Tag nehme ich eine halbe Hand voll Dreck und Staub aus dem Roomba (dauert so ca. 1 Minute). Wo kommt der ganze Dreck nur her? Also habe ich nun Kürbiskerne in den Räumen ausgelegt, um zu schauen, ob er wirklich überall hinkommt. Unfassbar! Auch die waren am nächsten Tag alle weg und im Staubbehälter der Roomba. Ich war wirklich sehr beeindruckt. Nun kommt der Roomba ja nicht in schmale Zwischenräume, eben genau da, wo sich bei mir so nach ca 3-4 Tagen kleine Staubwollmäuse bildeten. Die bleiben nun auch völlig aus. Angenehmer Nebeneffekt: Auch die Möbel stauben viel weniger ein!
Fazit: Jeden Tag, wenn ich nach Hause komme, ist meine Wohnung blitzblank. Mittlerweile fege ich die Krümmel der Tischplatten auf den Boden, da am nächsten Tag der Roomba ja alles aufsaugt. Nie mehr gebe ich den her! Wenn ich am Wochende die Wohnung putze, lasse ich den Roomba saugen, da fällt mir in der Tat das Putzen leichter.
Nun noch ein paar kleine Bugs: Anfangs habe ich die "lighthouse" aufgestellt. Die taugen nichts! Einfach weglassen. Der Roomba findet auch so durch alle Räume und sicher zur Ladestation zurück. Sollte er mal in einem Raum etwas länger sein, ist er garantiert am nächsten Tag in einem anderen Raum länger. Die virtuelle Wände funktionieren perfekt. Der Roomba ist nichts für einen Haushalt mit Kindern oder neurotischen Hausfrauen. Für grossen Dreck ist er auch nicht gebaut. Er ist ideal für Singles, die mit Krümmeln und Staub kämpfen. Und er macht garantiert Spass. Man muss ihm einfach einen Namen geben (meiner heisst Grobi), denn nun gehört er zur Familie. Das meint auch mein Hase, der, wenn Grobi nun täglich an seinem Käfig rumdotzt, sich interessiert am Gitter mit seinem neuen Mitbewohner beschäftigt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


73 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen knuffiger, kleiner Helfer, 9. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin ein absoluter Hausarbeitshasser... ich habe mich über den Roomba im Vorfeld ein halbes Jahr lang informiert. Nun kurz vor Weihnachten war es endlich soweit und ich konnte ihn in den Händen halten. (Nicht sehr lang und er fiel mir erstmal aus denselbigen - sehr robust das Tierchen! Erhöht seine Lebenserwartung bei mir ungemein...)
Der Roomba überrascht mit einer hohen Saugleistung er kann selbst mit gefülltem Behälter viele Räume hintereinander säubern (ausprobiert an 2 kompletten Großwohnungen). Nach einer Weile fängt er jedoch dann schon an kleine Staubbälle zu werfen - spätestens dann sollte man ihn dann doch mal leeren.

In meiner eigenen Wohnung hat er sich so unter einer Wendeltreppe verkeilt das die kleine, knopfartige Infrarotabdeckung ziemlich verkratzt ist. Dem Sensor hat es dabei nichts getan - aber DIE ERSTEN KRATZER!!! Ich weiß es ist ein Staubsauger... aber menno!!!!

Mein Staubsauger spricht japanisch... ich versteh kein Wort aber ist das mal genial wenn der einen in russisch oder japanisch vollschimpft?!?!?! Für die wenigeren Verrückten man kann natürlich auch deutsch, englisch und was weiß ich noch einstellen.

Ist schon eine wahre Freude wenn er durch die Wohnung düst und die komischsten Muster dabei entwickelt. Er geht eigentlich recht zart mit den Möbeln um, wenn er aber etwas bewegliches entdeckt hat nimmt er es mit. (Mein Roomba spielt am liebsten mit meinem Gymnastikball...)

Trotz aller Freude muss ich jedoch zugeben - das liebe Tierchen will gepflegt werden. Das heißt nach jeder Reinigung fängt das Basteln an: Bürsten raus, Gewinde ab, Vorderrad ab, Filtertasche entleeren und Behälter auskippen. Das ganze geht noch am schnellsten mit einem -> STAUBSAUGER (welch Ironie). Ich hab nun bloß kinnlange Haare und der schafft es bei jedem Vorgang einen haargummiartigen Haarring um die Lager anzulegen den man dann rausfummeln muss. Keine Ahnung ob das besser wird wenn er regelmäßig säubert... wie gesagt ich hasse Hausarbeit evtl. ist meine Wohnung da auch nicht die sauberste gewesen (schäm).

Ansonsten für mich ein absolutes Highlight der Kleine! Wer technische Dinge liebt und Hausarbeit hasst für den ist die Anschaffung ein Muss!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


156 von 164 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleines Helferlein, 13. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man den kleinen Staubsaugerroboter das erste mal werkeln sieht, kommt er einem wie ein zu groß geratenes Pantoffeltierchen vor. Sein Vorgehen erscheint zufällig und unintelligent, aber irgendwie amüsant. Trotzdem ist die Reinigungsleistung erstaunlich und entspricht wohl dem heutigen Stand der Technik (evtl. ist der Neato Robotic Vacuum Cleaner genauso gut oder besser, aber dieser ist bisher (Januar 2010) noch nicht in Europa erhältlich).

Nachfolgend meine Erfahrungen im Detail.

1. Putzleistung
Meines Erachtens kann man die Reinigungs-Effektivität mit einer Spülmaschine vergleichen. D.h. 70-90% wird sauber, bei hartnäckigen oder schwer zugänglichen Verschmutzungen muss man selbst Hand anlegen. Bei gewöhnlicher Verschmutzung/Verstaubung ist die Reinigungsqualität gut.
Der Roomba ist besonders effektiv, wenn man ihn regelmäßig (täglich) putzen lässt, da er dann nicht überfordert wird und der Staubneubildung vorbeugt wird.
Eine 3-Zimmer Wohnung mit 80 m² wird in ca. 1,5 Stunden durchgesaugt. Das entspricht ca. 20-30 Minuten pro Raum, je nach Komplexität(Stühle, verschiedene Teppiche, Ecken/Kanten etc.). Wenn man sich die Mühe macht Hindernisse wie Stühle, Hausschlappen etc. vorher aus dem Weg zu schaffen, reduziert sich die Zeit bzw. Roomba tut sich leichter den Schmutz zu beseitigen und es wird sauberer.
Probleme gibt es mit kleinen, leichten Teppichen, da Roomba diese eher verschiebt, als über sie drüber zu fahren. Beim Überfahren der Rohre (ca. 1cm Durchmesser) meines Wäscheständers hat er sich etwas festgebissen, ist aber nach kurzer Zeit selbstständig frei gekommen. Teppichfransen, Kabel, Stehlampenfüße oder ähnliches überfährt der kleine Putzteufel hingegen ohne Probleme, sodass auch in diesen Bereichen gereinigt wird.
Wenn Roomba fertig ist fährt er in die Ladestation zurück. Das Laden dauert dann 1-2 Stunden.

2. Reinigung des Geräts & Handhabung
Es wird empfohlen den Roomba nach jedem Reinigungsvorgang zu säubern. Die Säuberung teilt sich leider in mehrere Tätigkeiten auf. Gesamtdauer 2-8 Minuten.
a) Das Entleeren des Staub/Schmutzbehälters. Beide sind in einer Baueinheit zusammengefaßt, die sich aus dm Heck des Roomba leicht herausnehmen lässt (auch während Roomba auf der Ladestation sitzt).
Die Schmutzbehälter lassen sich einfach über dem Mülleimer ausleeren und dann (inkl. Filter) mit der Duschbrause reinigen. Dauer ca. 1-2 Minuten.
b) Die zwei Bürsten muss man getrennt bzw. unabhängig von den Staubbehältern herausnehmen. Dazu muss man den Roomba von der Ladestation nehmen und auf den Rücken legen und den Schutzkäfig öffnen. Auch wenn die Reinigung der Bürsten dank des Reinigungswerkzeugs recht einfach und schnell geht, muss man um die Achsen aufgedrehte Haare/Fasern entfernen, dazu reicht das Reinigungswerkzeug nicht. Dauer 2-4 Minuten.
c) Sensoren, Räder muss man nicht regelmäßig, aber sollte man auch von Zeit zu Zeit von Schmutz befreien.
Das regelmäßige Entleeren der Schmutzbehälter und Reinigen der Komponenten, geht zwar recht problemlos, ist aber trotzdem etwas umständlich. Schöner wäre es wenn sich die Bürsten in der selben Baueinheit wie die Staubbehälter befinden würden, sodass man sie herausnehmen könnte ohne den Roomba vond er Ladestation zu nehmen und umzudrehen. Nöch schöner wäre es wenn sich das Gerät selbst reinigen würde (moderne Rasierapparate sind technisch schon so weit), solange es auf der Basisstation beim Laden befindet und man lediglich die Schmutzbehälter von Zeit zu Zeit leeren müsste.

3. Bedienung
Die Bedienung ist kinderleicht, das Handbuch und der Quickstart-Guide sind verständlich und ausführlich genug um alle Funktionen schnell bedienen zu lernen.
Der einfache Clean-Betrieb, der Spot-Betrieb (reinigen einer lokal begrenzten Verschmutzung) und die Rückfahrt zur Basisstation zum Laden ist per einfachem Knopfdruck, entweder auf dem Roomba direkt oder per Fernbedienung, auszuführen. Die Programmierung (per Fernbedienung oder direkt) ist einfach und schnell erledigt. Man kann pro Tag nur eine Renigungsstartzeit einstellen.
Die Reinigungsdauer kann nur durch unterbrechen des Clean-Modus beeinflusst werden, ansonsten putzt Roomba solange bis er meint, dass alles sauber ist.
Die Steurerung per Fernbedienung funktioniert zwar problemlos, wäre allerdings einfacher, wenn die Fernbedienung einen kleinen Joystick anstatt der drei Richtungstasten besäße.
Anhand der Virtual Wall kann man Räume ohne Tür vor Roomba verschließen. Die Lighthouses sollen Roomba den Weg zur Basisstation erleichtern. Allerdings habe ich diese noch nicht eingesetzt, da Roomba auch ohne sie nach hause auf die Ladestation findet (Habe die Basisstation unter einem Sideboard verborgen aufgestellt, dadurch kann es etwas dauern (max. 3 Minuten) bis Roomba den Weg zurück findet).

4. Sonstiges
a) Zubehör: Lade-/Basisstation, Ersatzbürsten, Ersatzfilter, Fernbedienung (Wireless Command Center), 3x Virtual Wall/Lighthouse, keine Batterien (4x Mignon für Fernbedienung, 2x Baby pro Lighthouse), Reinigungswerkzeug.
- Geräusch: Leiser als ein normaler Boden-Staubsauger aber zu laut um nebenher zu telefonieren. Wenn Reinigungsvorgang beginnt, endet etc. gibt Roomba Hinweismelodien zum besten. Diese sind unnötig und unnötig laut.
- Stromverbrauch: Bisher nicht gemessen/keine Erfahrungen
- Akkulebensdauer: Bisher keine Erfahrungen. Allerdings wird im Handbuch darauf hingewiesen, dass die Akkus bei optimaler Pflege "hunderte Reinigungszyklen überdauern". Hoffentlich ist das stark untertrieben und sie überdauern vielmehr "tausende Reinigungszyklen", ansonsten müsste man evtl. schon im ersten Jahr für Ersatz sorgen.
- Ladezeit: Normalerweise zwischen einer und zwei Stunden. Wenn eine seltene Wartungsladung durchgeführt wird, bis zu 16 Stunden.

Pro
- akzeptable Reinigungsleistung. Bei täglichem Einsatz bleibt Fußboden sauber.
- einfache Installation (auch versteckt unter Möbeln wie Sofa möglich)
- einfache Bedienung
- beschädigt keine Möbel
- kommt mit unterschiedlichsten Fußböden zurecht. Selbst Teppiche mit langen dünnen Fasern/Fäden (kein Flokati) sind kein Problem
- Gerätereinigung schnell und einfach möglich

Contra
- bürstet relativ viel Fasern aus Teppich und verliert diese Büschel manchmal wieder an Teppichkanten
- durch das unkoordinierte Vorgehen relativ lange Reinigungszeit
- Herausnehmen der Bürsten zum Entfusseln ist aufwändig
- Reinigung des Geräts (Staubbehälter und Bürsten) unnötig umständlich
- Schmutzbehälter zu klein
- Fernbedienung zu groß und unergonomisch, fehlender Joystick für einfacheres Steuern
- relativ laut
- kleine, leichte Teppiche werden verschoben
- bauform- und größenbedingt geringe/keine Reinigung in schmalen Stellen/Ecken und unter Gegenständen mit geringem Abstand vom Boden
- hoher Preis

Fazit:
Sowenig wie ich ohne Spülmaschine leben möchte, sowenig will ich auf Roomba verzichten.
Auch wenn es noch viel zu Verbessern gibt, die Reinigungsleistung ist doch schon ziemlich gut, die Wartung einfach und schnell erledigt und das Betriebsgeräusch allemal erträglicher als ein herkömmlicher Staubsauger. Für mich überwiegen die Vorteile deutlich. Der Roomba 581 ist ein gutes, nützliches Gerät, gerade auch durch die Möglichkeit Reinigungsvorgänge zu programmieren.
Er nimmt einem die unangenehme Arbeit der Grundreinigung ab und verlangt dafür ein wenig Pflege. Das ist ein fairer Deal.
Ich würde ihn wieder kaufen!

Wer noch eine Entscheidungshilfe braucht, findet auf folgender Website hilfreiche Infos und Tests:

[...]
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


60 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der kleine Bruder von R.2.D.2..., 7. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich war ich sehr skeptisch. Ein Staubsaugroboter, mit Akku, und der macht auch wirklich sauber? Viele der Rezensenten klangen überaus positiv um nicht gar zu sagen begeistert. Dennoch, gewisse Zweifel blieben, als ich meine Bestellung an Amazon abschickte. Schließlich gab es ja schon viele »dumme« Exemplare, die nach Zufallsprinzip ohne viel Sinn und Verstand durch die Wohnung kurvten und mehr oder minder zufällig auch Staub fanden um diesen einzusaugen. Außerdem waren Akkustaubsauger immer etwas schwach auf der Brust und reinigten nicht so gründlich und ausdauernd wie kabelgebundene Exemplare.

Dann kam der Tag der Lieferung und schon beim Auspacken war ich überrascht, wie handlich klein das Gerät ist. Gut verpackt umgeben vom Zubehör lag im stabilen Karton das etwa tortenplattengroße, schwarze, ein wenig futuristisch anmutende Ding. Beim 581 ist ohnehin die Komplettausstattung beigefügt, daher befand sich neben drei so genannten Leuchttürmen sowie einem kompletten Satz Bürsten und Filter als Ersatz auch Netzteil und Dockingstation in der Box. Dazu die Command Control (nicht zu verwechseln mit der Fernbedienung, die es für die kleineren Modellnummern optional gibt), doch dazu später mehr. Einzig vermisstes Accessoire waren die Batterien für die Leuchttürme (je Gerät 2 x R14;C;Babyzellen) und die Command Control (4 x R06;AA;Mignon). Wer keine passenden Batterien im Haus hat, also gleich mitbestellen.

Nachdem man an der Unterseite die Schutzlasche vom Akku raus gezogen hat, erwacht der kleine Helfer auch schon durch munteres Gepiepe zu seinem robotischen Leben. Jetzt gilt es, für seine Dockingstation ein passendes Plätzchen zu finden. Dabei gibt es doch dann einiges zu beachten. Macht man hier zu viel falsch, irrt später das kleine Kerlchen verzweifelt seine Heimstatt suchend unermüdlich durch die Wohnung. Das Teil sollte für den Roboter auch von der Tür gut sichtbar im Raum an einer Wand platziert werden, sodass er es gleich erkennen kann. Hindernisse zwischen sich und seiner Station mag er weniger und wenn man es wie ich zu Anfang ganz versteckt platziert, so sucht er zwar unermüdlich danach, doch bis er's findet, kann es dann endlos dauern und man will ja seinen kleinen Helfer nicht unnötig mit so etwas ärgern.

Ist ein geeignetes Plätzchen gefunden, setzt man den Kleinen ein Stück davor das erste Mal auf seine Räder und drückt die »Dock«-Taste. War er noch komplett ausgeschaltet, aktiviert man ihn zuvor durch Drücken der »Clean«-Taste, bevor man »Dock« antippt. Nach kurzer Bestätigung - und da klingt er R.2.D.2 nicht ganz unähnlich - steuert er auch schon freudig brummend zielsicher aber mit Bedacht auf seine Ladestation zu und frischt seinen Akku mit neuer Energie auf. Jetzt ist es an der Zeit ihm auch schnell noch mit wenigen Handgriffen die deutsche Sprache beizubringen. Nach knapp einer Stunde wird aus dem langsam pulsierenden Orange der Betriebs- und Lade-LED ein sattes Grün und er ist bereit, sein neues Zuhause zu erkunden und sozusagen nebenher ordentlich sauber zu machen.

Ein Druck auf die »Clean«-Taste weckt ihn aus seinem Bereitschaftszustand und veranlasst ihn, seine erste Expedition durch sein neues Zuhause zu starten. Automatisch rückwärts ausparken und los geht es auch schon. Die Bewegungen und Richtungsänderungen, die er nun macht, sind bestimmt für viele verwirrend, doch es steckt tatsächlich eine hoch entwickelte Logik dahinter. Bei seiner Fahrt analysiert er systematisch seine Umgebung und erstellt dabei eine virtuelle Landkarte. Darin werden alle Arten von Hindernissen fein säuberlich vermerkt und beim zweiten Mal schon damit gerechnet. Dies erkennt man durch sein zeitiges Abbremsen und vorsichtiges Herantasten, wo z. B. die Wand nun tatsächlich beginnt. Auch das Fahrmuster, welches er an den Tag legt, wirkt im ersten Moment chaotisch, ist aber überaus effektiv. Dabei wird zu 99-100% jeder Quadratzentimeter der für ihn erreichbaren Bodenfläche intensiv und gründlich bearbeitet. Es ist dabei vollkommen egal, ob er Fliesen, Parkett oder Teppich unter seine Räder bekommt. Alles ist danach von Fusseln, Staub, Bröseln, kleinen Steinchen oder sonstigem befreit und porentief sauber. Ist mal eine Stelle besonders verschmutzt, werkelt er mit noch mehr Feuereifer, bis sie seinen hohen Ansprüchen genügt. Dabei umkurvt er geschickt Stuhlbeine, Tische, Schränke, kurzum alles was so im Weg steht und stürzt sich auch nicht seines elektronischen Lebens müde Treppen hinunter, sondern hält vorher an und dreht um. Bodentiefe Vorhänge sind ihm etwas suspekt, denn er nähert sich ihnen besonders langsam. Doch auch diese halten ihn nicht davon ab, überall gründlich sauber zu machen. Sollte er dennoch einmal in eine missliche Lage kommen, aus der er aus eigener Kraft nicht mehr heraus kommen kann, so ruft er mit gesprochener Stimme nach seinem Besitzer. Doch bis jetzt kam dies bei mir noch nicht vor.

Nach getaner Arbeit steuert er brav seine Dockingstation an und verkündet mit freudigem Piepen in R2-Manier, dass es vollbracht ist und beginnt auch sogleich mit dem Wiederaufladen. Das Ergebnis seines Tuns kann sich übrigens absolut sehen lassen. Kein einziges Stäubchen war mehr auf dem gesamten Boden auch nach intensiver Suche zu finden. Besser ist es auch per Hand nicht machbar. Natürlich kommt er nicht in jede Lücke. Zu schmale Stellen kann er einfach nicht erreichen. Als kleiner Tipp von mir. Einfach vor seinem Einsatz diese Stellen per Hand mit einem Tuch rauswischen (bei Hartboden) und ihn dann erst aktivieren.

Nun zur Command Control. Mit dieser haben sie den kleinen Racker komplett in der Hand und dies wörtlich gemeint. Sie basiert nicht wie die Fernbedienung auf Infrarot sondern auf Funk und aktiviert und steuert ihn sogar durch Wände hindurch. Parkt er im Flur kann man ihn z. B. im Wohnzimmer durch Knopfdruck aktivieren. Dabei sieht die Command Control wie eine verkleinerte Ausgabe des kleinen Helfers aus. Alle Tasten sind vorhanden und funktionieren auch identisch. Zusätzlich gibt es noch drei Pfeiltasten für vorwärts, rechts und links, mit denen man ihn wie ein ferngesteuertes Modellauto durch die Wohnung düsen lassen kann. So kann man ihn z. B. zu einem verschmutzten Platz steuern und »Spot« drücken. Dann beginnt er im Umkreis von einem Meter mit einer gründlichen Reinigung. Ist er fertig, kurz auf »Dock« und er tritt automatisch seinen Heimweg zur Ladestation an. Beim 581 gibt es auch die Möglichkeit, ihn nach einem Zeitplan zu aktivieren. So kann er z. B. bei Abwesenheit seines Besitzers seiner Tätigkeit nachgehen und erwartet einen dann brav an seiner Ladestation.

Die mitgelieferten Leuchttürme kann, muss man aber nicht benutzen. Sinn machen sie schon. Sie dienen als virtuelle Wände oder als Leuchtfeuer zur Navigation. Leider ist die Bedienungsanleitung manchmal ein wenig oberflächlich. Daher empfiehlt sich die Homepage des Herstellers für weiterführende Informationen. Dort gibt es sogar ausführliche Videos.

Auch das Reinigen ist kein Hexenwerk und geht schnell und einfach von der Hand. Alle zu reinigenden Teile sind leicht zugänglich und schnell ist der Kleine wieder bereit.

Alles in Allem ist der Roomba iRobot ein wirklich überaus nützliches Gerät. Es ist wirklich kein Spielzeug, sondern ein kleiner aber sehr wirkungsvoller Helfer. Laut Hersteller ist dies inzwischen die 5. Generation. Und ich kann nur sagen, dass diese einen sehr ausgereiften Eindruck macht. Besonders die KI des Geräts ist beeindruckend und verleiht dem kleinen Kerl auch manchmal wohl recht unabsichtlich Komikerqualitäten, weil man sich über manche seiner Vorgehensweisen wirklich amüsieren kann. Mein bodentiefer Spiegel ist ein Beispiel dazu. Minutenlang probierte er intensiv, durch ihn hindurch zu fahren. Da muss es doch schließlich weiter gehen, denn schließlich »strahlt« ihn ein zweiter Robot daraus an. Nach fünf Minuten gab er dann richtig enttäuscht auf und speicherte den vermeintlichen Durchlass endgültig als Wand ab. Noch unterhaltsamer war seine Begegnung mit meinem Wischmob, den er intensiv und mit großer Sorgfalt durchbürstete. Vermutlich erkannte er ihn irrtümlich als hochflorigen Teppich und unterzog ihn daher einer gründlichen Reinigung.

Noch hinzuzufügen ist, dass er bis jetzt bei seiner Tätigkeit weder etwas umgestoßen, beschädigt oder sonst wie zerkratzt oder kaputt gemacht hat. Er geht meist überaus vorsichtig zu Werke und ich musste auch in meiner Wohnung keinerlei Veränderungen vornehmen oder Sachen wegräumen, bevor er loslegen kann.

Fazit: Wohl eindeutig eine Kaufempfehlung. Hergeben würde ich ihn jedenfalls nicht mehr. Wer sich noch unsicher über seine Funktionsweise ist, einfach die Herstellerhomepage besuchen. Auf irobot.com findet man hilfreiche Informationen aller Art rund um den kleinen Kerl.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Spielzeug !!!!, 29. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir sind jetzt einige Wochen im Besitz unseres "Robby" und er ist schon fester Bestandteil unserer Familie. Selbst unsere 13 jährige Cairn-Terrierdame hat sich mit diesem herumwuselnden Kameraden arrangiert. Auch wenn er gegen sie stuppst, bleibt sie gelassen liegen und lässt sich "umsaugen". In den ersten 2 Wochen waren wir fast immer in der Nähe und haben alles beobachtet(aus Neugier und Interesse wie das so funktioniert)und haben Ihn sogar zweimal den selben Raum (Wohnzimmer und Küche in einem Raum ca.55 m²)kurz nacheinander saugen lassen und waren entsetzt, was selbst beim 2. mal noch so im Staubbehälter war(obwohl uns der Raum nach dem ersten Mal als i.O.erschien). Und wer saugt schon 2 mal am Tag, 2 mal in der Woche war meistens die Norm bei uns, bei 2 Vollbeschäftigten mit sportlichem Kind und frechen Hund. Doch jetzt wird jeden Tag ein Teil unserer Wohnung gesaugt, also in wesentlich kürzeren Intervallen als vorher und wir behaupten, genauso gründlich und vielleicht sogar etwas besser.
Das Handling ist denkbar einfach. Nur Reinigen wir den Sauger nach jeder Fahrt, da durch unseren Hund und diversen "Kumpelbesuchen" unseres Sohnes,doch immer Haare und sicher auch mehr Staub als sonst üblich anfällt.
Unser Fazit ist --- trotz des etwas höheren Preises eine absolut sinnvolle Anschaffung für Vollzeitbeschäftigte mit Kind und Hund. Es spart einiges an Zeit und wir sind der Meinung es ist ein "wenig" ;-))) sauberer als früher.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Betrachtungen zum Stromverbrauch, 28. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zum Roomba wurde schon viel geschrieben, ich möchte noch ein Thema beleuchten: die Stromkosten
Der Roomba sollte ständig an der Ladeschale hängen. Ist das nun ein Problem ?
Nein, nicht wirklich wie ich nachgemessen habe:

Ich habe mit einem Messgerät, dass auch Wirkleistung, Scheinleistung und Cos Phi anzeigt.
Zahlen müssen wir ja nur die Wirkleistung:

Beim Laden zieht er 28 Watt Wirkleistung (47 VA, 0,60 cos Phi) für knapp 3 Stunden danach
geht er runter
auf 3,6 Watt Wirkleistung (9,9 VA, 0,41 cos Phi).

28Watt = 0,028 KWatt * 3 Stunden / Tag = 0,084 KWatt pro Tag * 365 = 30,66 KWatt (nur Ladestrom)

Erhaltungsladung:
3,6 Watt = 0,0036 KWatt * 21 Stunden = 0,0756 Kwatt / Tag * 365 = 27,594 KWatt (Erhaltungsladung)

Mein Strömchen kostet 18 Cent / Kilowattstunde also
30,66 KWatt * 0,18 Euro = 5,52 Euro
27,594 KWatt * 0,18 Euro = 4,97 Euro

Macht in der Summe für den Roomba= 10,49 Euro Strom im Jahr !

Gehen wir von einen guten Staubsauger aus, der gute 500Watt verbraucht. Sicherlich wird man kürzer saugen, also vielleicht eine halbe Stunde / Tag.

500 Watt = 0,5 KWatt * 0,5 = 0,25 KWatt / Tag * 365 = 91,25 KWatt

sind also etwa 16 Euro Verbrauch für 1/2 Stunden saugen pro Tag im Jahr.

Wird man womöglich sagen, ich sauge ja nicht jeden Tag. Aber wenn der Roomba schon täglich putzt, sollte man die Werte fair vergleichen!

Der Stromverbrauch ist im Vergleich zu einem Staubsauger geringer, dafür hat man den Luxus einer täglich schön gesaugten Wohnung. Die eingesparten Kosten werden sicherlich wieder für ein paar neue Filter oder Bürsten draufgehen aber sagen wir mal so: Ein Staubsauger benötigt auch Filtertüten...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Supersauger :-), 13. Februar 2010
Wer glaubt, Frauen freuen sich über Staubsauger als Weihnachtsgeschenk irrt sich, es sei denn das Geschenk ist ein iRobot Roomba 581!
Die Inbetriebnahme gestaltete sich nach kurzem Studium des leicht verständlichen Handbuches unkompliziert. Der erster Einsatz erfolgte im Wohnzimmer (Parkett und Teppich) nach Wegräumen des Weihnachtsbaumes.
Die ersten Minuten sahen wir dem Roomba fasziniert zu, amüsierten uns über seine unorthodoxen Laufwege und warteten gespannt, ob er, wie im Handbuch versprochen, auch von selbst den Rückweg zu seiner Ladestation finden würde. Hat er natürlich. Auch das Saugergebniss war in Ordnung. Abgefallene Tannennadeln saugte er ebenso sorgfältig wie kleine Geschenkpapierschnipsel, Krümel oder Flusen auf. Der Geräuschpegel ist akzeptabel. Auch die anderen Zimmer, ob groß oder klein, ob Bad oder Vorsaal hat er zu unserer vollsten Zufriedenheit gesäubert. Dabei gab es auch lustige Ergebnisse. So hat er die Teppichfransen unseres "Persers" fein säuberlich gegen den Strich auf den Teppich gebürstet, verfangen hat er sich dabei aber nicht.
Mittlerweile ist er fast täglich im Einsatz. Das Leeren des Auffangbehälters oder die Reinigung der Laufräder sollte regelmäßig durchgeführt werden, dies ist aber nicht wirklich aufwändig.
Kurzum, der Roomba erfüllt die in ihn gesetzten Erwartungen absolut, Spaß inklusive. Er hat von uns sogar einen Spitznamen bekommen - "Putzi".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 234 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

iRobot Roomba 585 Staubsaug-Roboter
EUR 469,00
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen