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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach heissem Beginn wird's lauer und lauer
Der amerikanische Musikjournalist Marc Spitz hat eine Mick Jagger Biografie verfasst, die ich sicher wohlgesinnter beurteilen würde, wenn ich vorher nicht den dicken Wälzer von Philip Norman „Mick Jagger. Die Biographie“ und die Autobiographie „Life“ von Keith Richards gelesen hätte. Aber da sich unser Gehirn Vergleiche nicht...
Vor 20 Monaten von Fuchs Werner Dr veröffentlicht

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Informative, aber mehr noch spekulative Imagepolitur durch einen Mick-Jagger-Fan namens Marc Spitz!
Vorweg: Ich, ein bekennender Stones-Fan, der im Vorfeld (wie wohl viele andere auch) bereits Mr. Richards Autobiographie LIFE gelesen hat, kann durchaus guten Gewissens sagen, dass ich weder mit Mick Jagger noch Keith Richards sympathisiere. Zwar würde auch ich (danke für die brilliante Einführung) - müsste ich mich spontan dafür entscheiden -...
Veröffentlicht am 19. Juli 2012 von Michael Krautschneider


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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alle lieben Keith!, 21. Juni 2012
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Der Prolog des Buches erwischt den Leser kalt. Zumindest sofern er sich die wertig gestaltete Lektüre zur Hand nimmt, um sich unvoreingenommen dem Menschen Mick Jagger ein wenig zu nähern, der Person hinter dem Superstar.
Autor Marc Spitz konfrontiert den Leser nämlich zunächst mit einer Frage, die mehrheitlich gleich beantwortet wird und vermutet darin den Schlüssel zum Phänomen Mick Jagger. Eine Frage, die sich die meisten bewusst wahrscheinlich nie gestellt und demzufolge auch nicht bewusst beantwortet haben:

"Wer würdest Du lieber sein? Mick oder Keith?"

Nun mag die Frage im ersten Moment etwas infantil wirken, aber in ihrer Antwort, oder in der Antwort die weit mehrheitlich gegeben wird, liegt eine bemerkenswerte Erkenntnis. Formulieren wir die Frage etwas erwachsener - "Wenn Du die Möglichkeit hättest mit einem von beiden einen Abend lang um die Häuser zu ziehen und ihn während dessen nach Herzenslust ausfragen könntest, wen würdest du wählen?" - die Antwort fiele gleich aus. Und da hat der Autor auch mich ertappt. Meine spontane Antwort wäre tatsächlich Keith Richards. So wie bei fast jedem. Doch warum ist das so? Warum lieben wir die Rolling Stones als ganzes, die ohne Jagger absolut undenkbar wären, begegnen ihm als Individuum aber oft übermäßig kritisch, während wir Keith Richards jede Schrulligkeit und Eskapade als Rock'n'roll-Immanenz nachsehen oder ihn gerade dafür besonders lieben.
Marc Spitz verfaßte mit "Mick Jagger - Rebell und Rockstar" kein Anti-Keith-Buch, er hebt das auch selbst ausdrücklich hervor, sondern versucht zu ergründen warum Jaggers persönliche Beliebtheitswerte ungewöhnlich schlecht ausfallen, dafür das er der Frontmann einer der einflussreichsten und beliebtesten Bands der Musikgeschichte ist.

Doch unmittelbar hinter dieser Neugier weckenden Einführung, beginnt das Buch dann leider auch schon um den Kern seiner Idee herumzuschlingern und verharrt in diesem Modus, meist mehr, manchmal weniger, durch alle 21 Kapitel hindurch, um es sich im Epilog dann zwischen den Zeilen selbst auch einzugestehen.
Der Mick Jagger Biographie von Marc Spitz haftet derselbe Makel an, der allen mir bekannten Mick Jagger Biographien anhaftet - es ist keine Mick Jagger Biographie!

Es ist ein Rolling Stones Buch mit besonderem Fokus auf Jagger, nicht mehr. Nähert man sich dem Buch mit dieser Erwartung, hat man 320 wunderbar bedruckte Seiten vor sich. Spitz' Musik-Journalisten-Duktus liest sich angenehm, er schreitet den Lebensweg chronologisch ab und hat mit vielen Weggefährten des Biographierten gesprochen, zitiert aus zahlreichen Artikeln vieler Jahrzehnte und kennt offenbar alle Platten die er erwähnt, auch rare Bootlegs und Gastspiele oder oft auch weniger breit bekannte Alben, die irgendeine Rolle im Jagger-Kosmos spielen. Und er hat offenbar auch all seine Filme mehrmals gesehen, was nun wirklich die wenigsten von sich behaupten können.
Kurz, der Autor hat gründlich recherchiert und vermittelt seine Erkenntnisse und Erfahrungen interessant. Daß einem nicht jeder Fakt neu ist, zumal als Fan, kann man Spitz nicht vorhalten, die Art wie er die Fakten serviert und vermittelt ist gut und sympathisch, die Aufmachung des Bandes hochwertig und liebevoll. Aus diesem Blickwinkel auch vier Sterne in der Bewertung für das Buch.

Doch eine wirkliche Jagger-Biographie, die einem das Gefühl vermittelt, nachdem man sie gelesen hat, diesen Kerl etwas besser zu kennen oder ein wenig zu durchschauen, ist es nicht.
"Und wer zum Teufel ist dieser Mick Jagger eigentlich und was hat er als nächstes vor?" Mit dieser Frage endet das letzte Kapitel bevor der Autor das Buch mit einem Epilog, wo er die Unergründlichkeit Jaggers noch einmal Revue passieren lässt, abschließt. Und damit schließt sich auch der Kreis, denn bereits im Prolog sinniert Spitz über ein Foto (was im Buch enthalten ist) auf dem der junge Jagger in den frühen 1970ern zu sehen ist und neben ihm ein Typ, auf dessen T-Shirt der Aufdruck "Who the f... is Mick Jagger?" prangt. Jagger schaut direkt in die Kamera, mitten hinein, und dennoch ist es unmöglich seinen Blick zu entschlüsseln, zu deuten was er darüber denkt, was in ihm vorgeht. Unergründlich eben.

Vermutlich ist es das, was ihn so überlebensgroß, aber auch distanziert erscheinen lässt. Und was uns ganz instinktiv Keith Richards sympathischer macht, der unverstellt drauflos erzählt, dem herzlich egal ist was ein Journalist aus seinen Worten für eine Schlagzeile konstruiert, der deutlich erkennen läßt worüber er lachen kann und was ihn stinksauer macht, der seine Einschüsse in der Seele zeigt, aber auch wie man damit lebt und trotzdem ein Schelm und gelassen bleibt.
Jagger entschied sich für den anderen Weg. Abgesehen von den ersten paar Jahren im Rampenlicht, wo Person und Star noch eine Einheit bildeten, ist er in Interviews seither zwar stets höflich, aber distanziert und gewährt sie immer seltener, schottet sein Privatleben ab und kommentiert seit langem kaum noch irgendetwas, was über ihn verbreitet wird, sei es auch noch so falsch. Er nimmt es hin und schafft so einen Mythos, wahrscheinlich nicht einmal gewollt. Denn vergleicht man Jagger beispielsweise mit Michael Jackson oder Madonna, die beharrlich selbst ihre Ikonisierung forcierten, ist er zwar genauso unergründlich, lässt seine Seele genauso wenig durchblicken, aber wirkt doch bei weitem geerdeter.

Marc Spitz spricht im Buch etwas pathetisch von Mick Jagger als den vielleicht meist missverstandensten Rockstar. Nun, das will mir dann doch etwas arg mitleidig klingen, was Jagger mit Sicherheit nicht benötigt. Dennoch liegt Spitz vermutlich ganz richtig.
Die Ambivalenz, zwischen dreckigem Rock und mit den Jahren immer bürgerlicherem Habitus, zwischen auch über die Jahrzehnte nicht nachlassender extremer Präsenz und Offenheit auf der Bühne und in den Liedtexten und absoluter Verschlossenheit jenseits davon, zwischen leidenschaftlicher Verankerung im Blues (Elemente die fälschlicherweise gemeinhin nur Keith zugeschrieben werden) und Experimenten mit modischen Trend-Sounds in seinen Projekten ohne die Stones etc. etc. - führt in der flüchtigen Wahrnehmung zu unterbewusstem Argwohn beim Betrachter.
Dabei ist Jagger letztlich wohl einfach nur extrem vielseitig interessiert, stets auf der Suche nach neuem (ein Schelm, wer da böses denkt), aber wiederum auch extrem daran interessiert, sein Privatleben nicht zu einem öffentlichen Ereignis werden zu lassen.
Dass das auch etliche Stones-Fans irritiert, darf einen vermutlich wirklich nicht interessieren, wenn man Mick Jagger ist.
Ebenso wenig wie, dass dadurch Biographen in schöner Regelmäßigkeit scheitern und letztlich nur hilflos an der Oberfläche kratzen und aus subjektiver Sicht mal mehr, mal weniger schlüssig spekulieren und um am Ende doch auf eine eines Buches würdige Seitenzahl zu gelangen, halt die Geschichte der Rolling Stones immer wieder neu erzählen. Ein zulässiger Kunstgriff, denn die Biographie eines jeden Rolling Stone ist ganz und gar untrennbar verwoben mit der langen, ereignisreichen Geschichte der Band.
Von allen mir bekannten Schriften über die Stones, eine der besseren - und das ist ja auch schon mal was - wenn auch immer noch nicht die ultimative Mick Jagger Biographie.
Aber im Herbst 2012 erscheint ja schon die nächste, dann versucht sich Philip Norman auf 560 Seiten (Englische Ausgabe sogar 620 Seiten) dem Mythos Mick Jagger zu nähern.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswerte Mick Jagger-Biografie, 10. April 2012
Als langjähriger Rolling Stones Fan habe ich im letzten Jahr natürlich die Biografie von Keith Richards gelesen und mich an vielen Stellen köstlich amüsiert. Allerdings habe ich mich manchmal auch geärgert, dass Keiths Partner Mick Jagger häufig durch den Kakao gezogen wird und viele Jokes auf dessen Kosten gehen. Aus diesem Grund habe ich mir jetzt auch die Mick Jagger Biografie gekauft.

Jeder, der die Rolling Stones kennt, weiß, dass es ohne Mick diese Band vermutlich schon seit Jahren gar nicht mehr geben würde. In leicht lesbarem und unterhaltsamem Stil beschreibt der Autor, warum Mick Jagger, obwohl es nach außen manchmal anders aussieht, der eigentliche kreative Kopf der Stones ist. Neben teilweise bekannten Details aus Jaggers Leben sind es vor allem diese Teile des Buches, die mich am meisten interssiert haben. Auch für den wirtschaftlichen Erfolg ist Jagger eher verantwortlich als der zugegeben unterhaltsamere und schräge Keith.

Erst wenn man beide Bücher gelesen hat, versteht man, was den langjährigen, außergewöhnlichen Erfolg dieser Rockgruppe möglich gemacht hat. Jagger hat ja mal gesagt, dass er nie im Leben eine Autobiografie schreiben will. Sicher wäre es klasse, das alles einmal aus seiner Perspektive zu lesen. Aber solange Mick bei seinem Entschluss bleibt, ist die Biografie von Marc Spitz eines der besten Bücher über Jagger und die Stones, dass ich bisher gelesen habe.

Neben dem Inhalt hat mir außerdem die Qualität des Buches gut gefallen. Das Buch ist etwas größer als "normale" Bücher und sehr schön bebildert. Vor allem das Titelbild finde ich einfach klasse. Im Bildhinweis steht, dass Karl Lagerfeld das gemacht hat.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mick Jagger: Rebell und Rockstar, 4. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein Vater hat das Buch über mich bestellt ,er hat sich nicht beklagt,
Ich denke mal volle Punktlandung,Sonst hatte er nicht noch andere Bücher bestellt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jagger halt !!, 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mick Jagger: Rebell und Rockstar (Kindle Edition)
Ich würde mir Bücher über Jagger kaum kaufen, obwohl ich jede Biografie gerne lese.
In diesem Fall aber, kostenlos und noch dazu spannend geschrieben.Empfehlenswert !!
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut recherchiert und ein echtes Lesevergnügen, 16. April 2012
Das Buch war ein Geschenk meines Onkels, der weiß, dass ich ein großer Fan von Mick Jagger bin. Das Buch ist interessant und kurzweilig, ich habe es so weggelesen. Der geneigte Leser erfährt viele Details über Mick Jaggers privates und berufliches Leben. Manchmal hätte ich mir mehr persönliche Einblicke gewünscht. Dafür wird aber deutlich klar, wie stark Mick Jagger als kreativer und wirtschaftlicher Kopf der Stones am Erfolg der Band beteiligt ist. Echt lesenswert - nicht nur für Fans von Mick Jagger und den Stones.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alter Wein in neuen Schläuchen, 10. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... ein starkes Vorwort macht leider kein gutes Buch. Es gibt keinerlei neue Fakten und auch nichts spezifisches über Herrn Jagger, was nicht aus anderern Quellen bereits bekannt wäre. Schade ...
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rebell - dass ich nicht lache!!!!, 17. Mai 2012
Hat eigentlich mal jemand genau auf die Texte, die Herr Jagger verfasst hat gelauscht - wo bitteschön höre ich denn da was rebellisches?!?! "Mother s little helper", "Let s work", "Hang fire" - sowas von staatstragend und spießig!!!
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts Neues, wenig Fotos ..., 15. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In dem Buch steht wenig Neues, es sind nur wenige Fotos drin, und die jüngere Zeit kommt viel zu kurz. Ich würde das Buch nicht noch einmal kaufen.
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Mick Jagger: Rebell und Rockstar
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