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Schon bald beginnt das DC Universum mit The New 52 ganz neu, es wird dann etwa Action Comics Nummer 1 geben und der Mann aus Stahl wird dann eine blaue Jeans tragen. Das bedeutet nicht, dass Superman auf Erden nicht zeitgemäß wäre. Die veränderte Wahrnehmung von Superhelden ist auch hier deutlich spürbar, etwa wenn eine Gang das extravagante Outfit von Kal-El ins Lächerliche zieht. So weit von einem The Boys und seinem Autor Garth Ennis ist dieser Band gar nicht weg, dennoch ist es eindeutig Superman, der erste Superheld mit unerschütterlichem Glauben an das Gute. Kurze Gastauftritte von Batman und Flash und ein fantastischer Gegner sorgen für etwas Superheldenaction, im Wesentlichen ist Auf Erden aber die Geschichte eines (Kriegs-)Heimkehrers. Superman muss den Verlust von New Krypton verarbeiten und wird zurück auf der Erde nicht uneingeschränkt als Held begrüßt. Eine junge Frau macht ihn dafür verantwortlich den Tumor ihres Mannes nicht behandelt zu haben und dieser deshalb sterben musste. Superman nimmt das zum Anlass um sich selbst zu finden und beginnt eine Reise durch die USA, und zwar zu Fuß. Detroit, Chicago und andere Stationen werden besucht und Superman lernt, dass die kleine Tat für einen einzelnen Menschen genau so wichtig sein kann wie ganze Planeten zu retten. Das versteht nicht jeder und einige halten Superman für verrückt.

Ein Verleger, der diese ganzen Internet-Blobs oder Blogs nicht versteht, eine Generation Y die frischen Wind in verstaubte Strukturen bringt (siehe Piraten-Partei), Gangs die Wohnviertel in Angst und Schrecken versetzen, die am Boden liegende Wirtschaft (eine Szene mit einer stillgelegten Fabrik erinnerte mich sehr an den Film "Company Men" und an den Neil Young Song "Ordinary People) - der Babylon 5 Autor Stracynski hat sehr viel für diesen Comic aufgegriffen und ihn doch erkennbar als (modernisierte) Superman-Geschichte belassen - sehr gut gemacht!

Helle, freundliche Farben überwiegen in diesem Comic. Düstere Gedanken müssen nicht zwangsläufig düstere Bilder verwenden, hier geht's schließlich nicht um Batman sondern um Superman! Mehr Humor und Frische als ich erwartet hatte. Sehr unterhaltsamer Comic, der die aktuelle Stimmung in den USA gut einfängt.

156 Seiten, Softcover, Farbe, enthält Superman 700 - 706, Autor: J. Michael Straczynski, Zeichner: Eddy Barrows, Leandro Oliveira u.a., Übersetzung: Christian Heiß, Extras: Cover-Galerie, Vor- und Nachwort von Christian Heiß, DC 2012
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