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am 4. April 2002
Objektiv gesehen (doch was ist schon objektiv?) mag "Fold your hands child,...", das vierte "richtige" Album von der schottischen Band Belle and Sebastian, vielleicht nicht das erfüllen, was die vorangegangenen CD's schon versprachen - für mich jedoch ist dieses Album eindeutig ihr bestes und nimmt seit eineinhalb Jahren unumstritten einen der vorderen Plätze meiner ganz persönlichen top ten ein.
Melancholisch, elegisch und schwelgerisch kommen die Songs daher, wunderbare Melodien und ebenso wunderbare Lyrics, die teils tragisch, teils zynisch Geschichten ganz aus dem Leben gegriffen erzählen.
Belle and Sebastian bieten mit "Fold your hands child,..." die richtige Klangkulisse für trübe Tage, Liebeskummer und Weltschmerz, doch nie ohne aufdringlich oder laut oder utopisch zu werden. Und bei Songs wie "Waiting for the moon to rise", "Don't leave the light on, baby" oder "Beyond the sunrise" möchte man sich fast getragen und getröstet fühlen.
Wer bei den bittersüß vorgetragenen Liedern eher das Gefühl bekommt, die Band würde haarscharf am Kitsch vorbeischrammen, der sollte besser die Hände davon lassen. Wer aber die Nase vom Radiogedudel und von den Charts voll und außerdem einen Hang zur Melancholie hat, wird mit dieser Platte voll auf seine Kosten kommen.
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am 8. Februar 2001
Die Platte ist ein Märchen. Das schönste dieses Jahr. Gleich vom ersten Satz, noch ohne Instrumente vom Sänger Stuart Murdoch mit angenehm fragiler Stimme intoniert, wird der Hörer ergriffen. Und spätestens als beim vierten Lied die Elfenstimme von Isobel Campbell vom Warten auf den aufgehenden Mond singt, ist jeglicher Widerstand zwecklos. Doch es ist nicht nur die Melodie, die einen verzaubert, sondern auch die Botschaft. B & S singen von dem, was das Leben ausmacht. Von den einfachsten Dingen wie von den unrealistischsten Träumereien. Und man fühlt sich an alles mögliche erinnert und weiß oft nicht warum. Unglaublich sympathisch ist die Platte, weil sie, obgleich sie so viel Wahrheit vermittelt, nie irgend einen Anspruch auf Recht fordert. Man braucht sie nicht zu mögen. Nur wird man es unglaublich schwer haben, unberührt zu bleiben. Für Märchen sollte man niemals zu alt sein. Und fürs Leben schon gar nicht.
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am 31. Mai 2000
Unglaublich schön. Jedes Lied ist ein Highlight. Bei der Musik kann man sich in seinen Ohrensessel setzen und für 40 Minuten die Zeit vergessen. Und danach ist man geneigt den Play-Button nochmal zu drücken. Ausser einer schönen Stimme sowohl der beiden Sänger als auch der Sängerin sind jedesmal kleine Spielereien enthalten - grossartige Instrumentierung. Ruhige Musik die man mögen muss. Ich bin hin und weg. Wie kann die CD noch besser sein als "The Boy With The Arab Strab"? Ich weiss es nicht! 6 Sterne!!
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am 24. November 2011
Es gibt dieses Phänomen, Sie kenne es sicher: Revolver von den Beatles hat die vielleicht besten Songs - Rubber Soul ist trotzdem das bessere Album. Von den Stones mochte ich Let It Bleed schon immer lieber als Beggars Banquet, obwohl man von dem zuletzt genannten Album jede Nummer als Single hätte auskoppeln können. Vielen gilt Pet Sounds als die beste LP aller Zeiten - die größeren Beach Boys-Hits waren eigentlich ein Jahr zuvor auf Summer Days.
So geht es mir mit Fold Your Hands Child: Natürlich war Tigermilk ein wunderbares Debut, If You're Feeling... hat einen sagenhaft guten Titel-Track und mit Like Dylan In The Movies vielleicht den schönsten Song von Belle and Sebastian überhaupt. Und dann kam The Boy With The Arab Strap: Sechs Aufnahmen von dieser LP kann man blind auf jedes Tape spielen - egal an welcher Stelle, sie passen und heben die Qualität um 300 Prozent!

Die beste Platte bleibt das unsagbar zerbrechliche, sanfte, zärtliche, hypersensible Fold Your Hands... I Fought In A War rührt zu Tränen, The Model wechselt von Moll zu Dur, bleibt aber höchst fragil in Songwriting wie Instrumentierung. Beyond The Sunrise zerfällt beinahe beim Hinsehen / Hinhören, als die Campbell anfängt zu singen. Waiting For The Moon, deutlich flotter, bleibt ebenso ätherisch. Dann ein Höhepunkt: Don't Leave The Light On, das schönste Duett von Murdoch und Campbell, schwarz angehaucht und sehr, sehr unschuldig. ;-)
The Wrong Girl zieht das Tempo deutlich an und behält doch die Zerbrechlichkeit der übrigen Tunes bei, auch die "rockigere" Nummer wird von Streichern und Bläsern dominiert, wie auf keiner LP sonst treten Gitarren völlig in den Hintergrund.
Die beiden nächsten Titel sind ein gutes Beispiel dafür, wie das gesamte Album funktioniert: Mehr durch das Zusammenspiel und eine stimmige Abfolge der Songs denn durch die Klasse der isolierten Tracks, die - zugegeben - nicht immer an die oben genannten Titel von If You're Feeling Sinister oder The Boy With The Arab Strap heranreichen; trotzdem möchte man die Chalet Lines und Nice Day For A Sulk nicht missen, sie bewahren die Stimmung der LP, lassen Raum zur Entspannung und schaffen neuen Raum für die Entfaltung von Großtaten wie das folgende Women's Realm: mindestens die zweitbeste Einspielung von B&S überhaupt, schnell, radikal reduziert, radikal melodiös, meisterhaft arrangiert und himmlisch intoniert - unvergleichlich!
Und doch fällt Familiy Tree nicht ab, Isobel Campbell feiert hier ihre zweite Sternstunde als Solo-Sängerin nach dem - zugestanden, dot singt sie noch hinreißender - "Is It Wicked..." von der Vorgänger-LP. (Familiy Tree ist knapp der bessere Song.)
Und eine schöne Schlussnummer, eine Aufnahme, die die LP recht flott und (arg) otpimistisch abrundet, einen Tick ruppiger daherkommt als alles vorher - böse Zungen sagten grobschlächtig. (Was natürlich Unsinn ist!)

Die schönste und geschlossenste LP von Belle and Sebastian, und diejenige, die in meinen Augen am klarsten herausstellt, worin die Einzigartigkeit des Kollektivs um Stuart Murdoch liegt.
Eine Wundertat!

Vorsicht: Bei angebrochenem Herzen besteht Gefahr des Ertrinkens.
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Es passiert nur einmal alle ein oder zwei Jahre, dass ich (meist spontan, aber dann trotzdem dauerhaft) einem Album das Prädikat „göttlich“ verleihe. Um es kurz zu machen: dies ist eines davon.
„Fold your hands“ fängt bescheiden an und fesselt doch gleich: eine zerbrechliche Stimme singt, begleitet von einer Gitarre, die im Nachbarzimmer zu spielen scheint, „I fought in a war“, doch dann geht es Schlag auf Schlag, wie es im Krieg eben geht: Akustikgitarren kommen dazu, und plötzlich ist der Raum voller Violinen und Trompeten. Nur den Briten gelingt es zur Zeit, derart bombastisch und antiquiert und musikalisch haarscharf am Kitsch vorbeizurauschen und trotzdem moderne und ernsthafte (und bisweilen auch durchaus ironische) Musik zu machen. The Divine Comedy fällt mir ein, zuletzt auch Heist, und eben die wunderbaren Belle and Sebastian. Andere hätten mit diesem Aufwand Schubidu-Kaufhausmusik produziert, Belle and Sebastian machen daraus ein grandioses Album ohne Schwächen und Lückenfüller, mal melancholisch, mal ganz und gar ernst („The Chalet Lines“). Was mir an B&S und speziell an diesem Album gefällt ist, dass man es bei aller Perfektion nicht übertreibt. Die Musiker lassen dem Album Kanten, an denen man sich stoßen oder reiben kann: die Stimmen klingen nicht perfekt (und das macht sie so zerbrechlich, gerade Isobel Campbell), oder die Gitarrensaiten quietschen, wenn die Finger einen neuen Akkord greifen („Beyound The Sunrise“). Das macht die Platte so besonders. Dem oberflächlichen Zuhörer wird Easy Listening geboten, doch wer bereit ist, in das B&S-Universum einzutauchen, erlebt die ganz große Kunst! Dem Hörrer wird hier nichts geschenkt und nichts erspart. Und doch ist es nirgends zu viel, und auf gar keinen Fall irgendwo zu wenig. Für mich das beste aller bisher erschienenen B&S-Alben. Und gibt es einen besseren Schlusssong als „There’s too much love“? Auch hier ein bescheidener Anfang mit Gitarre und Klavier, dann eine Violinenbreitseite und als Krönung ein genialer Backgroundchor nebst kollektivem handclapping – göttlich, einfach göttlich!
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am 22. Juli 2000
Aaaaah! Die sanft angeschlagene Gitarre. Diese eigentümlich einschmeichelnde, klare Stimme. Aber was ist das? "I fought in a war"?? B&S entdecken die Melancholie auf dieser Platte. Zwar haben sie schon immer verstanden, daß ein guter Popsong einen Schuß Melancholie benötigt, aber auf dem neuen Album erreichen sie neue Tiefen. "The Chalet Lines", das Zeugnis einer Vergewaltigung aus der Ich-Perspektive, ist absolut erschütternd. Da kommt Isobels "Family Tree" gerade recht, um wieder die Sonne hereinzulassen. Auf zwei Songs wird nicht ganz der bisherige B&S-Standard erreicht (Beyond the Sunrise, Don't Leave the Light on, Baby), aber auch diese bewegen sich auf einem Niveau, von dem Oasis und ähnliche Großkotze nur träumen können. Die Band dehnt mit leichter Hand ihre Grenzen weiter aus, und das ist gut so.
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am 14. Juni 2000
LAnge hat man auf dieses Album gewartet, zwischen diesem Album und dem hervorragenden The Boy with the Arad Strab wurden vor kurzem noch drei geniale EPs gelegt, keinesweg Ausschussware. So war natürlich die Messlatte für den Nachfolger hochgelegt. Das Resultat ist zwar nicht herausragend, aber dennoch weit über dem Durchschnitt gesehen was die Insel momentan an BAnds zu bieten hat. Es ist wieder eine Symbiose zwischen Felt und Nick Drake, ein Soundtrack für eine schwüle Sommernacht. Herausragend ist dabei der dritte Track Beyond the Sunrise, ein fast gespenstischer Gesang und doch zerbrechlich. Eine der besten Pop-Platten des Sommers, mit weit mehr Substanz als die Kollegen Oasis von der Insel.
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am 16. Mai 2001
Auch auf dem neuesten Album spielen Belle and Sebastian und bedienen sich des sarkasms. Uns Gleichgesinnten bieten die Hipsters eine wahre Frucht an. Die Kern(-aussage) ist hart, die Frucht weich und leicht zu verdauen. Die Kombination aus Herzschmerz und endloser Ironie ergibt eben Belle and Sebastian. Wieder einmal. Das Glasgower Univiertel grüsst den Rest der Welt...
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