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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wann kommt Staffel 4?
Ich habe mir alle 13 Folgen innerhalb von 3 x 24 Stunden angesehen. So etwas ist mir seit 1984 nicht mehr passiert, als die Betreiber des Hamburger Metropolis in einem Anfall von Wahnsinn beschlossen hatten, alle elf Teile von "Heimat" in einer einzigen Vorstellung zu zeigen. Diese Vorstellung begann nachmittags um vier und endete am nächsten Morgen um acht und als...
Veröffentlicht am 16. Mai 2011 von rubberhead

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Englisch?
Ich würde die Staffel auch gern wieder in Deutsch sehen. Gestern hat es noch funktioniert. Heute wollte ich weiter sehen. Ich hoffe das Problem wird bald behoben.
Vor 1 Monat von Georg Eichinger veröffentlicht


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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wann kommt Staffel 4?, 16. Mai 2011
Ich habe mir alle 13 Folgen innerhalb von 3 x 24 Stunden angesehen. So etwas ist mir seit 1984 nicht mehr passiert, als die Betreiber des Hamburger Metropolis in einem Anfall von Wahnsinn beschlossen hatten, alle elf Teile von "Heimat" in einer einzigen Vorstellung zu zeigen. Diese Vorstellung begann nachmittags um vier und endete am nächsten Morgen um acht und als man aus dem Kino kam, war es nahezu unmöglich, noch eine klare Grenzlinie zwischen dem eigenen Leben und dem der Protagonisten zu ziehen.

Ähnlich ist es hier. Nur, dass die Ereignisse um Walter, Jesse und Skyler im Albuquerque von 2010 in einem anderen Tempo ablaufen, als jene in der deutschen Provinz des vergangenen Jahrhunderts. Den Breaking Bad Autoren gelingt es, eine auswegslose Ausgangssituation über 13 Folgen kontinuierlich in eine noch viel auswegslosere zu verwandeln. Und sobald die letzte Klappe gefallen ist, fragt man sich: wie wollen sie bloß da wieder rauskommen? Und wann? Im Herbst? Solange kann ich unmöglich warten!

Meines Erachtens sind es vor allem vier Elemente, die die Serie weit über das hinaustragen, was ansonsten im Fernsehen zu sehen ist: Als erstes natürlich die Drehbücher und eine Dramaturgie, die immer die Gesamtentwicklung der Serie im Auge hat.

Dann die Art, wie diese Bücher in Inszenierung und Schnitt umgesetzt werden. Das unglaublich präzise Gefühl für Timing und der Mut, immer wieder Lücken zu lassen, dem Zuschauer Atempausen zu gönnen und die Geschichte einen Moment lang nur über die Bilder und die Musik zu erzählen.

Drittens die visuelle Umsetzung. Wie es in einem der Hintergrundfeatures der DVD sinngemäß heißt: "Wir drehen auf Film (-material) und wir sehen das Ganze auch eher als eine Film-, als eine Fernsehproduktion." Dabei spielt die Wahl der Motive natürlich eine herausragende Rolle und Albuquerque und die weiten Landschaften New Mexico's gehören meiner Meinung nach genauso auf die Darstellerliste wie die Namen von Bryan Cranston, Aaron Paul und Anna Gunn.

Schließlich die Musik. Die herausragende Arbeit von Dave Porter trägt entscheidend zum Erzählstil der Serie bei. Seine Kompositionen geben dem Ablauf der Folgen emotionalen Gehalt und Kontur. Für mich trägt diese Musik wesentlich zur Freude bei, mir die Folgen auch noch ein zweites Mal anzusehen, wenn ich den Plot bereits kenne und mich in Ruhe auf all die wunderbaren Details konzentrieren kann.

Und auf die alles entscheidende Frage: "Wann kommt Staffel 4?"
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55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leute!!!, 19. August 2011
Ich bin seit Jahren Amazon-Kunde und messe seit jeher Bewertungen an dieser Stelle nicht allzuviel Bedeutung bei. Ich hatte nie den Plan, mich hier zu Wort zu melden - im Gegenteil. Jetzt aber habe ich gerade die dritte Staffel Breaking Bad beendet und muss meiner Begeisterung unbedingt Luft machen: Diese Serie ist wahrscheinlich das Beste, das ich je auf dem Schirm hatte! Ich bin kein Cineast, jedoch im US-Thriller- und Drama-Format recht bewandert. Breaking Bad definiert den Begriff Spannung, so wie ich ihn bislang empfunden habe, komplett neu. Wahrscheinlich kennt jeder die üblichen Facetten, die einen guten Thriller ausmachen - und genau darin die liegt Qualität dieser Serie: Sie verfrachtet die Erfahrungen eines Fans packender Plots in eine neue Ära. Wirklich jeder einzelne Charakter ist grandios erdacht, inszeniert, gecastet und brillant gespielt. Das gibt es häufiger. Die Besonderheit ist aber deren Verflechtung in eine Handlung, die Gefühl und Verstand gleichermaßen zu infizieren vermag. Nach Sopranos (top!), NipTuck (Staffel 1-3 top), Deadwood & Rom (top!) kommt für mich mit Breaking Bad das Gegenteil von Lost: Man fühlt sich geschmeichelt einer derart intelligent gemachten Handlung folgen zu dürfen - ganz unangestrengt. Menschliches und Unmenschliches, Moral und Verbrechen, Brutalität und Witz, Krankheit und Gesundheit werden hier mit nur einem Ziel perfekt balanciert: Gute Unterhaltung. Kein Zeigefinger, keine Phrasen, kein Zynismus, wenig Blut, kein Amerika-Tamtam. Dafür aber eine Story, die nie vergißt, wo und wie sie begonnen hat und bis Ende Staffel 3 nicht eine einzige schwache Szene hatte. Und ich schreibe das, weil deren Abwesenheit irgendwann auffällig wurde. Ich hoffe natürlich, dass es so bleibt. Bis dahin verbleibe ich wartend auf Staffel 4 und mit der dringenden Empfehlung, gleich eine Box anzuschaffen.
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128 von 145 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fernsehunterhaltung aus einer anderen Dimension, 1. April 2011
Als Zuschauer muss man sich bei der Serie Breaking Bad einiges zumuten lassen: Spannung, Gewalt und Kraftausdrücke - aber vor allem auch den Verzicht auf moralisch saubere Identifikationsfiguren. Denn die Verachtung aller Werte grassiert wie eine Seuche in der amerikanischen Vorstadt von Albuquerque, nicht nur bei den Gangsterbossen und im Prekariat, sondern sogar mitten im Herzen des bürgerlichen Milieus.

Im Zentrum der Geschichte steht der krebskranke Chemielehrer Walter White. Aus Verzweiflung über seine unbezahlbare Therapie und sein eher langweiliges Leben nutzt er seine Fachkenntnisse, um mit der Herstellung synthetischer Drogen zu beginnen. Für deren Absatz ist er von seinem ungleichen Partner abhängig, dem Junkie Jesse Pinkman. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Bei ihrem aufhaltsamen Abstieg in den Sumpf des Verbrechens ergänzen sie sich zu einem der besten odd couples seit "Männerwirtschaft".

Alles gerät vom Schlechten zum Schlimmsten, es gibt immer mehr Tote, die Figuren laden Schuld auf sich und lassen sich nur zu bereitwillig verführen. Der kammerspielartige Reigen kommt über mehrere Staffeln mit relativ wenigen Figuren aus (die übrigen sterben meistens irgendwann). Die Charaktere agieren, getrieben von Eigeninteressen, beinahe autistisch nebeneinanderher. Interaktion ist fast auf das zufällige Maß der Interessenkollision beschränkt. Während sie ihren Lebensweg zu kontrollieren glauben, verstricken sie sich tatsächlich immer mehr in ein düsteres Schicksal und reißen dabei andere mit ins Verderben. Das gilt auch für Walters Schwager, den Drogenfahnder, der aus persönlichem Frust heraus mit übertriebener Härte nach jenem mysteriösen "Heisenberg" sucht, der seinen Beritt mit Drogen bekocht - und dabei selbst zur Zielscheibe wird.

Zwischendurch blitzt mal Menschlichkeit auf, wenn die recht integer gezeichneten weiblichen Charaktere Stellung beziehen. Aber auch sie lassen sich nach und nach in den Tanz um das vermeintlich große Geld mit hineinziehen.

Das alles wird mit viel Sarkasmus zelebriert. Der atemlose Zuschauer kann sich von Folge zu Folge des beklemmenden Eindrucks weniger erwehren, dass sein Genuss am moralischen Verfall auch etwas mit ihm selbst zu tun haben könnte.

Die Spannung rührt nicht zuletzt daher, dass bei dieser Serie handwerklich einfach alles stimmt. Die Professionalität, gepaart mit der unkonventionellen Konstruktion der Story, schafft eine Fernsehunterhaltung wie aus einer anderen Dimension. Eigentlich ist dies schon großes Kino - Lichtjahre entfernt von deutscher Farbfernsehtristesse.

Während der ersten Staffel hatte ich noch ab und zu Zweifel, ob der schwarze Humor und die gelegentliche Brutalität ebenso wie manche scheinheilig rührseligen Familienszenen nicht zu künstlich gestaltet sind, um eine Art Kult-Charakter zu konstruieren. Aber schon die zweite Staffel beeindruckte mich zunehmend durch stringente erzählerische Stärke ohne viel Leerlauf. Die Handlung nimmt immer mehr an Fahrt auf, trotzdem bleibt die Darstellung nüchtern bis hin zum Zynismus.

Die dritte Staffel kann das vorgegebene Tempo voll halten und bietet angesichts der Leichtigkeit, mit der die haarsträubenden Geheimnisse aus der amerikanischen Mittelschicht aufgetischt werden, nochmals eine Steigerung. Die Drehbuchautoren wagen immer mehr - und sie gewinnen, weil Regie, Schauspieler und Produktion es mittragen können. So gelingt auch ein Kabinettstückchen wie "Fly", die 10. Folge, die sich fast ausschließlich um die Jagd auf eine einsame Fliege im Drogenlabor dreht.

Wer diese Serie nicht kennt, hat etwas verpasst. Aber man sollte mit der ersten Staffel anfangen, sonst bleibt höchstens der halbe Spaß. Gerade in der dritten Staffel gibt es nämlich jede Menge amüsanter Rückbezüge, die ohne die Kenntnisse der Staffeln 1 und 2 verpuffen würden, von der Spannung ganz zu schweigen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Staffel3 problem, 12. November 2014
wieso ist ab folge 8 plötzlich alles auf englisch ? bitte antwortet mir darauf wäre sehr nett . Danke :)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leichen pflastern ihren Weg- echt krasse Serie!!, 23. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Breaking Bad - Die komplette dritte Season [4 DVDs] (DVD)
" ICH KANN KEIN BÖSEWICHT SEIN! "
UND wieder gibt es eine Steigerung- MEINE Meinung. Ich betone.
Logische und morbide Fortführung von Staffel ZWEI:
Nahtlos werden wir weiter Zeuge, wie Jesse von Trauer zerrissen wird.
Warum? Soll ich etwa spoilern? Nöö!!

Bei Walter und Skyler kriselt es nun HEFTIGST! Unkittbar??

Die Kamera hat eine Qualität erreicht, die weit über dem Standard liegt.
GRANDIOS!
Die Figuren der Serie wirken nun endgültig wie Personen, die man kennt.
ABSOLUT!

Spätestens ab Episode vier bricht der völlige Wahnsinn los- BREAKING BAD..
dreht durch. Konsequent, brutal, ungeschönt- schmerzhaft frisst es sich
in die Eingeweide. Gleichermassen bei unseren " Helden " wie auch beim
Schaulustigen in der ersten Reihe. Wir!!

Kurz gesagt- ohne grossartig zu spoilern (warum auch? Wer will das schon? )..!
Intensiver, krasser Höllenritt...hey, DAS ist keine meiner Musik- Rezis...;-)
- und eine riesiggrosse Hammer- Ekel- Show am Schluss der dritten Staffel..
und hahaha...geilo....fast gleich zu Beginn der vierten Staffel AUCH!!
HERE I AM....

WIR SEHEN UNS..JOH.

_________________________________________________________*****

Fazit:

Immer wieder schaffen es die Macher dieser Serie, dem " süchtig gewordenen "
Zuschauer ( look at me) Momente zu vermitteln, wo er fassungslos aufschreien
möchte:" Ach, du schei..e!! No....tut das nicht!! "

In stetig ansteigender Frequenz hinterlässt BREAKING BAD einen bitterbösen
Geschmack auf der Zunge-
weil zum einen immer offensichtlicher wird, daß Walt und Jesse in Territorien
abgerutscht sind, in die man nie und auf gar keinen Fall selbst geraten möchte.

Und zum anderen, weil diese dunkle, wahnsinnige Welt beginnt,
ihren Tribut zu fordern!

So, ich habe erst mal fertig. Ciao!! ERST MAL!

--------------------------------------------------

Bewertung:

Allmächtige, todbringende Sterne- fünf an der Zahl.

Wann fangt ihr an...mit Staffel eins?
Es lohnt sich wirklich!

HAMMER!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Serie aller Zeiten!, 21. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking Bad - Die komplette dritte Season [4 DVDs] (DVD)
Ich habe mir die ersten vier Staffel innerhalb eines krankheitsbedingten 5-Tage-Maratons" reingezogen"!
Spannung pur mit Suchtgefahr! Die schauspielerische Leistung ist auf höchstem Niveau! Sehr empfehlenswert.
Ich bin nun ein Fan! Ich freue mich sehr auf die kommenden zwei, leider letzten Staffel.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Aufstieg (Abstieg) des Walter White geht weiter!, 18. Mai 2011
Von 
smithi80 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man kann den Machern nicht genug danken für diese mutige und unkonventionelle Serie. Bei all dem Schund den man heutzutage im Fernsehen, teils zur Primetime, ertragen muss, bietet diese Serie endlich wieder einen Lichtblick.

Breaking Bad überzeugte mich sofort ab der ersten Folge, doch ich merkte schnell das ich noch garnichts gesehen hatte. Viele Serien verlieren mit der Zeit immer mehr an Qualität, da den Autoren irgendwann die Ideen ausgehen. Nicht so bei Breaking Bad, ganz im Gegenteil, es wird von Staffel zu Staffel besser, was nicht zuletzt der mehr als Oscar-reifen Darstellung des genialen Bryan Cranston zu verdanken ist. Bryan Cranston, der überwiegend aus Comedy Serien bekannt ist, wie z.B. als Vater in der Serie Malcom mittendrin, liefert hier eine Vorstellung die ihresgleichen sucht. Selten habe ich eine derart schauspielerische Leistung in einer Fernsehserie gesehen. Der seelische Verfall eines fürsorglichen Familienvaters, hin zum skrupelosen Drogenbaron ist hier dermaßen brilliant gespielt, das man kaum Worte dafür findet. Wo man anfangs dieser Figur noch mitfühlend gegenüber stand, da man auf der eine Seite seine Beweggründe verstehen, aber auf der anderen Seite natürlich das was er tut nicht gutheissen konnte, wandelt sich dieses Mitgefühl von Folge zu Folge immer mehr in Abscheu, weil dieser Mensch immer mehr gefallen an seiner neuen Tätigkeit findet, und dafür auch über Leichen geht.

Ich denke ich habe mit Breaking Bad meinen persönlichen Rekord gebrochen, denn noch nie habe ich eine Serie auf DVD derart schnell verschlungen. Ich kann es kaum erwarten die 4. Staffel zu sehen.

Fazit: Für mich derzeit das Beste was es an Serienunterhaltung gibt. Diese Serie bietet atemberaubende Spannung, Tragik, schwarzen Humor, und überzeugende Darsteller. Wer hier nicht kauft, ist selber schuld!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartiges Serienformat mit exzellenten Darstellern, 27. Mai 2011
Von 
Miffe (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Selten genug findet man Serien, die im Laufe ihrer Staffeln immer
besser werden.
Ein solches Format ist "Breaking Bad" - eine Mischung aus Dramatik,
Humor und Hochspannung.

Was bereits in der ersten Staffel mit einem enormen Unterhaltungs-
potenzial begann, setzte sich in Staffel 2 nahtlos fort und toppt
sich nun nochmals selbst in der dritten Staffel.

Neben der absolut hochspannenden Story, sorgen hier vor allem die
exzellenten Darsteller für das gewisse Etwas.
Allen vorweg stiehlt Bryan Cranston, in der Hauptrolle des Walter White,
allen die Show. Seine Rolle, als krebskranker Chemielehrer, der aus
Angst vor seinem vorzeitigen Tod, und der Sorge seine Familie nicht
versorgen zu können, erfolgreich in das Drogenmilieu einsteigt,
gehört wohl zu den faszinierendsten TV-Charakteren der letzten Jahre.

Aber auch die anderen Darsteller glänzen bis in die kleinste Nebenrolle
und verhelfen der Serie die spannende Atmosphäre und den trockenen Humor
glaubhaft zu erschaffen.

In "Breaking Bad" stimmt eigentlich alles, die Charaktere, die Story und
die Unterhaltung. Somit wird jede einzelne Episode zu einem spannenden
und dramatischen Serienerlebnis.

Warum wiedermal in Deutschland kein großer Sender das Potenzial der
Serie erkannt hat, bleibt wiedermal ein Rätsel.
Die Serie wird mittlerweile auf Arte "versendet" und geht somit an
den meisten Zuschauern still und heimlich vorbei.
Eigentlich zu schade für eine Serie in derartiger Qualität.

"Breaking Bad" ist eine wirkliche Ausnahme auf dem gigantischen Serienmarkt.
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5.0 von 5 Sternen Vom "Einzelhandel" ins "Massengeschäft", 19. Dezember 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking Bad - Die komplette dritte Season [4 DVDs] (DVD)
DVD 1
21. No Más
167 Tote – das ist der Blutzoll, die der Zusammenstoß zweier Flugzeuge über der Innenstadt forderte. Und das alles nur, weil Donalds Tochter Jane von Walt sterben gelassen wurde. Eine Woche ist es her, dass Skyler ausgezogen ist. Sie will die Scheidung. Walts Schwager ist davon überzeugt, dass die Trennung nur von kurzer Dauer ist und hilft Walt beim Umzug. Walt Jr. ignoriert seine Mutter daraufhin.
> Skyler ist mittlerweile von selbst auf die Drogengeschäfte ihres Mannes gekommen.
> Weniger ehrenvoll und mysteriös geht es in der Episode Richtung Texas zu.

22. Caballo Sin Nombre
Weil seine Frau die Scheidung will reicht eine Kleinigkeit aus, Walt austicken zu lassen. Hank steht jedoch für ihn ein und rettet ihn aus dem Schlamassel. Er versteht nicht, weshalb Skyler ihn von seinen Kindern fernhält. Walt Jr. verdammt sie jedenfalls dafür.

23. Kopflosigkeit
Jesse hat anonym das Haus von seinen Eltern gekauft. Walt ist zurück ins Haus gezogen. Sehr zu Skylers Unmut. Das Kartell ist ihm auf den Fersen.
> So ganz kann ich Skyler auch nicht nachvollziehen. Sie verdammt einen Kriminellen und versteht den anderen…

24. Grünes Licht
Nachdem Walt Ted „zur Rede“ stellen will halten alle Angestellten Skyler für eine karrieregeile Schlampe, die mit ihrem Chef pennt.

Extras:
 Hintergründe zu Breaking Bad (ca. 26 Minuten)
 Mini-Video-Podcasts (ca. 21 Minuten)
 Entfallene Szenen (ca. 13 Minuten)
 Nicht verwendetes Filmmaterial (ca. 3 Minuten)
DVD 2
25. Más
Der Geschäftsführer von Pollos bietet Walt an, erneut in seine Dienste zu treten. 3.000.000 $ für drei Monate von seiner Zeit…
> Denkwürdige Momente: „Wahrscheinlich verändert es einen Menschen sehr, wenn er dem Tod ins Auge sieht… wahrscheinlich hat Walt sich auch verändert…“

26. Sonnenuntergang
Walt willigt in die Scheidung ein. Außerdem ist Hank Jesse Pinkman auf den Fersen.
> Zu der Episode gibt es einen Audiokommentar.
> Bezug auf Raumschiff Enterprise. Im Audiokommenar wird Enterprise als ausgezeichnete Serie bezeichnet.

27. Eine Minute
In einem schwachen Moment verliert Hank die Nerven und schlägt Jesse zusammen. Das kostet ihn den Job. Alle Beweise gegen ihn sind zwischenzeitlich verschwunden. Um Hanks Hintern zu retten, will Walt Jesse wieder als Partner haben und verrät seinen neuen Partner, den er eigentlich mag. Das rettet wiederum Hank, allerdings gibt es da zwei Probleme, die tödlich sein können…
> Zu der Episode gibt es einen Audiokommentar.
Extras:
> Hintergründe zu Breaking Bad (12 Minuten)
> Mini-Video-Podcasts (16 Minuten)
> Entfallene Szene(n) (2 Minuten)
> Ruf besser Saul an – Werbespots und Zeugnisse (12 Minuten)
> Team S.C.I.E.N.C.E (4 Minuten)

DVD 3
28. Familienbande
Hank ist schwer verwundet worden. Walt kümmert sich rührend um seine Familie und lässt dabei die Produktion schleifen. Gus lässt dies jedoch zu und nimmt ihm das Versprechen ab, in der nächsten Woche das Doppelte zu liefern.
> Zu der Episode gibt es einen Audiokommentar.

29. Kafkaesk
Jesse ist es satt, mit „Almosen“ abgespeist zu werden. Ohne Walts Wissen will er etwas Meth verkaufen. Dieser will weiterhin seine Familie versorgt wissen…
> Zu der Episode gibt es einen Audiokommentar.

30. Die Fliege
Eine Fliege stört die Reinheit des Produkts…
Extras:
> Hintergründe zu Breaking Bad (18 Minuten)
> Mini-Video-Podcasts (16 Minuten)
> 2 Entfallene Szenen (ca. 2 Minuten)

DVD 4
31. Offene Worte
Skyler ist alles andere als begeistert, als sie Saul Goodman kennenlernt. Der soll ja die Geldwäsche initiieren. Der Schleimer schlägt einen Laserdrom vor. Skyler hingegen ist für eine Waschanlage…

32. Halbe Sachen
Um die Geldwäsche glaubwürdig zu machen ringt Walt Skyler ab, dass er wieder – wenigstens teilweise – zum Haushalt gehört. Jesse möchte die Dealer ausschalten, die Combo erschossen haben, aber Walt möchte sich da ausklinken…
> Zu der Episode gibt es einen Audiokommentar.
> Die Episode beginnt mit einem Song von The Association „Windy“. Ironischerweise wird die Tätigkeit der Prostituierten Wendy mit mehreren Blowjobs gezeigt.
> Das Ende der Episode ist der Kracher!

33. Nägel mit Köpfen
Jesse ist auf Walts Anraten untergetaucht. Gus hegt indes einen Groll gegen Walt aufgrund seiner vorschnellen Reaktion und stellt Gale wieder als Assistenten ein…
Extras:
> Hintergründe zu Breaking Bad (14 Minuten)
> Mini-Video-Podcasts (ca. 16 Minuten)
> 5 Entfallene Szene (ca. 4 Minuten)
> AMC News zu Besuch in der Schreibstube von Breaking Bad (ca. 4 Minuten)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der großartige dritte Streich, 28. Juli 2013
Von 
Spaddl "spaddl" (SH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Breaking Bad - Die komplette dritte Season [4 DVDs] (DVD)
Einige Fernsehserien haben sich im Laufe ihrer diversen Staffeln stark verändert. Einige, wie "Seinfeld", zum Positiven, andere haben jedoch durch den Veränderungsprozess für Unmut in der Fangemeinde gesorgt, z.B. "Fringe" oder "Lost". Die beiden letztgenannten Formate haben mir - und zwar besonders - bei ihrer Abkehr von der "Erste-Staffel-Situation" gefallen: sei es das Betreten des Paralleluniversums bei "Fringe" oder die Konkretisierung der Macht, die von der Insel ausgeht ("Lost").

"Breaking Bad" hat sich in seinen zwei Vorgängerstaffeln bereits verändert. Der Ton ist rauer, die Charaktere durchtriebener und die Handlung rasanter geworden. Liest man sich jedoch durch einschlägige Foren oder liest die hier veröffentlichten Rezensionen erhält man den Eindruck, dass die Fangemeinde diese Veränderungen mit Kusshand annimmt. Dieser Eindruck trügt keineswegs...

In Staffel 3 treiben Walt und Jesse mehr und mehr in den Sumpf aus Gewalt und Verbrechen, kassieren aber erstmals richtig viel Kohle. In Kombination mit dem Drogenboss Gustavo Fring produzieren die beiden Protagonisten in gewaltigem Maße Crystal Meth und müssen sich mit den Auswirkungen früherer Handlungen konfrontiert sehen - und diese sind tödlich...

Der Zuschauer darf sich bei "Breaking Bad" keineswegs auf dem Bekannten ausruhen. Die Serie ist staffelin- wie extern einem stetigen Wechsel unterworfen, sodass Ihnen zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit des Verschnaufens bleibt oder sich Routine einstellt. Auch die Gewaltspirale erreicht in Staffel 3 neue Intensität. Durch die Einführung von zwei ungesprächigen Profikillern in der Handlung entstehen einige bestialische Szenen, die aber nie konkret gezeigt, sondern im inneren Augen des Zuschauers ablaufen - und dadurch umso schlimmer sind. In Episode 7 ("Eine Minute") läuft die Spannung in ungeahnte Bahnen, wodurch ein Cliffhanger entsteht, der es definitiv in sich hat. Generell besteht die dritte Staffel aus vielen genialen Einzelfolgen. Die bereits genannte siebte Folge besticht durch tierisch viel Suspense, die zehnte Episode ("Die Fliege") brilliert durch die wahnsinnige Schauspielkunst der beiden Hauptakteure und für die letzten beiden Folgen ("Halbe Sachen" und "Nägel mit Köpfen") sollten Sie sich definitiv 1 1/2 Stunden am Stück Zeit nehmen: Wenn Sie nach dem Cliffhanger der zwölften Folge wirklich guten Gewissens und ohne den unergiebigen Drang weiterschauen zu wollen, den DVD-Player ausmachen können, bewundere ich Sie wirklich!

Auch in dieser Season besticht die Serie durch ihren bitterbösen Humor, der die teilweise drastischen Sequenzen und Konfrontationen ad absurdum führt. Dennoch ist erkennbar, dass sich Walt und Jesse unaufhörlich in den Abgrund manövrieren – und Sie werden es verfolgen wollen; komme, was wolle!

Wer bei Staffel 3 angekommen ist, weiß ob der tollen Leistungen der Schauspieler - allen voran Bryan Cranston, der die Verwandlung von Walter White zu Heisenberg kongenial verkörpert. Aber auch sämtliche Nebendarsteller agieren, als würden sie die Rolle förmlich leben: Aaron Paul (Jesse), Anna Gunn (Skyler), Dean Norris (Hank) oder Bob Odenkirk (Saul Goodman). Besonders hervorzuheben ist jedoch Giancarlo Esposito in seiner Rolle als Gustavo Fring, der mit wenigen Worten und zusammen mit seiner Mimik mehr aussagen kann, als viele Schauspielkollegen mit fünf Minuten Screentime.

"Breaking Bad" bietet auch in der dritten Staffel 3 Qualitätsfernsehen auf höchstem Niveau und überzeugt auch in der DVD-Variante. Zwar muss der Zuschauer nach wie vor auf ein schmuckes Booklet verzichten, aber dafür werden Ihnen über drei Stunden Bonusmaterial wie entfallene Szenen, vier "Hinter-die-Kulissen"-Dokus oder Kommentare zu fünf Folgen geboten. Auch die Sound- und Tonqualität ist sehr zufriedenstellend.

Diese Serie ist großartig. Punkt.
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