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am 11. Juni 2012
"Jess and the ancient ones spielen" Rock mit okkultem Hintergrund. Vergleichbar sind sie musikalisch am ehesten mit "The devils blood", obwohl dort der satanische und okkulte Faktor noch viel mehr Spielraum im Drumherum einnimmt. Dies ist bei "Jess..."nicht so. Hier wird sich mehr auf die Musik konzentriert und das Ergebnis ist dann auch wirklich schön. Man muss sich, wie bei dieser Art von Musik, schon etwas Zeit nehmen um sich reinzuhören. Aber wenn man sich auf die Musik einlässt erschließen sich einem wunderschöne Klangwelten mit feinen Gesangsmelodien und superben Instrumentalisten.
Die einzelnen Songs zu bewerten, fällt mir sehr schwer, denn alles wirkt hier wie aus einem Guss. Große Partykracher mit Hitsinglepotential gibts genauso wenig wie Ausrutscher nach unten. Alle der sieben Songs bewegen sich auf hohem Niveau und vereinen Elementen von Doom, Stoner und Retrorock. Besser kann ich es nicht beschreiben. Also kauft das Ding und verschafft euch selber einen Eindruck. Verdient hat's die Band, die eigentlich auch bald zu G. Kühnemunds(Rock Hard)Favoriten zählen müsste :-)
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TOP 500 REZENSENTam 13. Juli 2012
Ich gebe zu: ich habe mich JESS AND THE ANCIENT ONES eher skeptisch genähert.

So langsam aber sicher ging - fraglos nicht nur mir - die Retro-Welle in der Rock Musik latent auf den Geist, und Bands mit okkulten Inhalten, weiblichem Gesang und 70er-Rock-Sound gibt es doch gegenwärtig ja so einige... und wer gerade angesagte Bands wie die seit 2009 aufs heftigste in der Rock Hard hofierten The Devil's Blood oder auch Jex Thoth oder Blood Ceremony kennt sollte JESS AND THE ANCIENT ONES sofort einordnen können. Man kann, wie ein Rezensent in seiner lesenswerten Rezension ausführt dargestellt hat, sicherlich trefflich darüber streiten, inwiefern hier womöglich die Musikindustrie mit dem Signing von ähnlich klingenden Bands einen gerade gut laufenden Trend auszuschlachten versucht. Diese unbestrittene Tendenz der Musikindustrie kann man allerdings kaum JESS AND THE ANCIENT ONES vorwerfen, und diese Tendenz ist auch alles andere als neu: beispielsweise schossen Mitte der 80er Jahren deutschsprachige Fun-Punk Kapellen aus dem Boden, Anfang der 90er war es Grunge, Mitte der 90er NDH-Bands im Stile Rrrrramsteins oder meinetwegen deutschsprachiger Gangsta Hip Hop vor 10 Jahren. Im vergleich zu der Überflutung dieser Märkte ist die Szene weiblich gefronteter Occult-Rock-Bands sehr überschaubar.

Man kann ebenfalls lange darüber spekulieren, ob JESS AND THE ANCIENT ONES eine hastig zusammengestellte Band sind, welche aus purem Kalkül diesem Sound verschrieben hat, oder ob hier mehr an Substanz vorhanden ist. Da ich bislang nur zwei Interviews der Band gelesen habe maße ich mir hier kein abschließendes Urteil an - in dieser Rezension geht es mir um die Musik.

Daher, nach dieser Eingangsbemerkung, schnell zum Eingemachten, nämlich zu dem Album... und dieses kann trotz aller Skepsis tatsächlich überzeugen!

In der Gruppe der genannten, vordergründig recht ähnlich klingenden Bands, sind JESS AND THE ANCIENT ONES vermutlich am eingängigsten unterwegs. Dieses Debut-Album geht sofort ins Ohr, die Band setzt eher auf schöne, eingängige Gitarrenmelodien (welche mich häufig an Thin Lizzy oder auch alte Maiden erinnen) als auf schwere Riffs oder vertrackte Momente.
Dennoch sind die Songs abwechslungsreich und originell genug, um immer wieder für Überraschungen zu sorgen. Der Gesang ist ebenfalls gut, die Sängerin sing ausdrucksstark und charismatisch. Die Band kann in Punkto Songwriting wie auch Können sowohl in den ruhigen und den rockigen Momenten des Albums überzeugen... und die Songs sind einfach gut!

Insofern kann zumindest das Reinhören dieses Album Allen empfohlen, welche beispielsweise den Sound von The Devil's Blood, Jex Thoth oder Blood Ceremony prinzipiell mögen... aber auch sonstigen Rock-Fans sollten hier mal ein Ohr riskieren. Mich hat das Debut dieser finnischen Truppe jedenfalls echt überzeugt, obwohl ich gerne zugebe, dass ich ein bisschen die Augen verdreht habe, als ich zum ersten Mal von dieser Band hörte. Die Qualität der Songs spricht einfach für sich.

Alles in allem: die Zeit muss zeigen, was aus der Occult-Rock-Welle wird - solange aber der Trend ergreifende und interessante Bands hervorbringt soll mir das Ganze durchaus recht sein. Problematisch wird es ja erst, wenn im Zuge einer Welle immer mehr Schnellschüsse und halbgaare Alben auf den Markt geworfen werden, und dies kann man JESS AND THE ANCIENT ONES bei diesem Album nun beileibe nicht vorwerfen... dazu sind Band und Album schlichtweg viel zu gut!

Das also JESS AND THE ANCIENT ONES mit ihrem selbstbetittelten Debut ein schönes, gut komponiertes und technisch einwandfrei eingespieltes Album mit überzeugenden Songs vorgelegt haben ist nicht von der Hand zu weisen. Hier sind fraglos gute Musiker am Werk, und sie leifern starkes Material ab, welches sicherlich auch live gut funktioniert.

Trotz aller Skepsis: die Band hat mich überzeugt!
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am 18. Juni 2012
Derzeit erlebt ja der sogenannte "Okkult"-Rock, also 70er-Jahre beeinflusster Hardrock/Heavy-Metal mit okkulten Texten/Image ein größeres Revival und Bands wie The Devil's Blood (die man durchaus als Pioniere der Revitalisierung dieses Genres ansehen kann - die absoluten Originale sind allerdings COVEN, deren fantastisches "Witchcraft...."-Album von 1969 jeder Fan dieser Musikrichtung haben MUSS), Ghost, Blood Ceremony, Jex Thoth oder Year of the Goat haben den Boden bereitet für Bands, die jetzt auch den größeren kommerziellen Durchbruch schaffen könnten. Und zu diesen Bands muss unbedingt dieses finnische Septett gezählt werden.
Denn "Jess and the Ancient Ones" KANN nur das Debütalbum des Jahres in dieser Kategorie werden. Es sei denn Year of the Goat können dieses Ausnahmewerk später im Jahr noch toppen. Momentan bezweifle ich das aber. Denn dieses Album hier hat alles, was ein zukünftiger Klassiker des Genres braucht. Wundervolle Melodien, betörender Gesang, ausgefeiltes Songwriting, eine supergenial-erdige Produktion, ein tolles Artwork. Und "Sulfur Giants". Den Song des Jahres. Stellt euch vor früheste Maiden, Heart und ABBA(!)hätten ein Kind gezeugt, und der 12-minütige Geburtsvorgang wäre dann aufgenommen worden. So klingt dieser Göttersong. Unbeschreiblich, wie mitreissend dieser zukünftige Klassiker nach 2.08 min in die Puschen kommt und alles mitreisst, was noch etwas Blut und Begeisterungsfähiglkeit in den Adern hat. Da weiß man, warum man gerade DIESE Musik so lieben gelernt hat. Es grenzt an ein Wunder, dass dieses Genre bis jetzt noch keinen mir bekannten Rochrkrepierer hervorgebracht hat. Natürlich wird der Logik(?) des Kapitalismus zufolge auch in diesem Genre irgendwann der Sell-out und damit die Entwürdigung beginnen, aber zuvor lasst uns noch Göttergaben wie dieser Scheibe huldigen. Die ersten Plastik-"Okkult"-Bands stehen bestimmt schon in den Startlöchern und wetzen ihre Gummi-Schwerter.
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Bands mit okkultem Hintergrund und uraltem Retrorock-Sound sind derzeit schwer angesagt. Kein Wunder in einer (Metal-)Szene in der mehr als je zuvor pure Technik zählt und eine Art "höher, schneller, härter"-Wettbewerb herrscht. Verbreiten diese Gruppen mit ihrer Musik ein wohliges Gefühl von gestern und doch eine geheimnisvolle, düster Atmosphäre. Die Neuesten im Bunde nennen sich Jess and the Ancient Ones und kommen aus Finnland.

Die Band um die gleichnamige Sängerin fährt auch sofort ein großes Gebot mit drei Gitarristen und einer stilechten Orgel auf. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Glücklicherweise gilt das auch fürs Songwriting. Denn statt heißer Luft findet man hier sieben starke Songs mit Tiefgang und jeder Menge Leidenschaft. Der okkulte Untergrund ist zwar stets in gewisser Weise präsent, aber dabei weder so übertrieben aufdringlich wie bei The Devil's Blood noch ironisch überhöht wie bei Ghost, sondern mehr Beiwerk.

Jess and the Ancient Ones gehen insgesamt äußerst songdienlich vor. Die Lieder sind eingängig, aber nie billig auf Hit-Tauglichkeit gebürstet. Nein, die Gesangsharmonien und zahlreichen mehrstimmigen Gitarrenleads und -soli sind stellenweise zum Niederknien schön, während die Arrangements einiges an Talent zeigen. Die Instrumentalisten spielen sich ständig die Bälle gegenseitig zu, während man die Lieder stets im Fluss hält. Dazu sind sie auch noch sehr atmosphärisch, wie vor allem die beiden Longtracks "Come crimson death" und "Sulfur giants (Red king)" zeigen. Beides Sternstunden in Sachen stimmungsvolle Rockmusik.

Auffälligster Punkt und ein großes Plus des Septetts ist aber Sängerin Jess, die nicht die exaltierte Teufels-Diva gibt, sondern mit ihrer rauchigen Stimme (die auch mal Richtung Janis Joplin schielen kann) extrem gut gefällt. Sie sorgt auch etwas für den den leicht angedrogten Touch der Band, die extrem tief im Sound der ausgehenden 60ern und frühen 70ern watet (Blüe Oyster Cult + Heart + Wishbone Ash + X). Für ein Debüt ist diese CD (oder LP, je nachdem) ziemlich stark. Freunde der ganz oben genannten Bands werden eh zuschlagen. Aber Jess and the Ancient Ones sind auch sehr für Leute zu empfehlen, die ansonsten mit diesem Okkult-Tralala nichts anfangen können!
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am 30. April 2016
Wirklich fantastisch, magisch, wunderbar,... (weitere extrem positive Adjektive einsetzen)

Bin eher zufällig drauf gestoßen, hat etwas gedauert, bis es gezündet hat, dann aber um so heftiger! Alle Stücke sind toll, komplex und doch eingängig, aber mein Highlight ist definitiv "The Devil".

Nicht für jeden, einfach mal reinhören und drauf einlassen.
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am 16. August 2012
Obwohl der kommerzielle Erfolg eher fraglich sein dürfte, wurde in den letzten paar Jahren von einigen Medien, besonders dem Rock Hard, ein neuer Hype gesichtet, oder aber, je nach Betrachter, konstruiert: Occult Rock.
Genau wie Black Metal fällt eine Definition dieses "Genres" schwer, da die Grundlage eindeutig im inhaltlichen Konzept von Satanismus im speziellen und "Okkultismus" im großen und ganzen liegt, andererseits aber auch musikalische Gemeinsamkeiten existieren, etwa weiblicher Gesang und Orientierung an Musikern der 70er wie Roky Erickson, Led Zeppelin oder Coven.
Jedenfalls wird dieser Trend wie jeder andere auch in Metalkreisen skeptisch beobachtet, zumal das inhaltliche Konzept eigentlich nicht zum Spaß einlädt (das die trotzdem getan wurde, ist Teil der Metal-Geschichte).
Insofern erschien mir auch dieses Album skeptisch, da es musikalisch sehr stark an die große Band The Devil's Blood erinnert, dabei aber weniger intensiv, eigenstädnig und progressiv wirkt. Die Lieder sind kompakter und einfacher, allerdings ebenfalls gut, wenngleich die Klasse von The Devil's Blood nicht erreicht wird. Insofern dürften hier die, die TDB bisher aus verschiedensten Gründen abgelehnt haben, eine gute Alternative finden. Alle anderen finden ein gutes Rockalbum, dass ich ohne den Verdacht auf Trend-Trittbrettfahrerei noch besser genießen könnte.

Anspieltips: "Sulfur Giants" und der Überhit "The Devil in G-minor"
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am 5. September 2012
Kritiker des Okkult Rock werfen derzeit jeder (JEDER!) Band vor, nur ein Black Sabbath Abklatsch zu sein.

Ich kann ihnen versichern, das ist großer Unfug.

Jess and the ancient ones haben hier ein tolles Stück Musik geschaffen. Es mag nicht bahnbrechend neu klingen. Immerhin, abgefahrene Riffs mit swing drums plus schmetterndem Frauengesang kennen wir schon eine ganze Weile.

Doch wir kennen auch Autos schon eine ganze Weile und lieben sie bis heute. Und wie bei Autos gibt es auch bei Musik (und selbst im dreckigen Stoner, Doom, Okkult) gewalltige Qualität sowie Klassenunterschiede.

Wer diese nicht herauszuhören vermag, führt meiner Meinung nach ein trauriges Leben, genau wie all jene die sich dieses Meisterwerk vorenthalten lassen.

Ich wünsche viele auditive Orgasmen beim Hören dieser wundervollen CD.
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am 17. Dezember 2012
... und dies ist nicht ironisch gemeint.

Natürlich ist es Retro-Rock mit (quasi?) okkultem Hintergrund. Na und? Es ist gut gemacht! Sehr gut sogar.

Eingängige Kompositionen, dennoch melodisch hintergründig. Vom Sound und Feeling her manchmal wie Blue Oyster Cult mit Sängerin. Ja, ich weiß -lasst bitte die verärgerten Fan-Kommentare- das ist doch etwas sehr hochgegriffen. Ein bisschen von "The Coven" ist sicherlich auch dabei (Ja, mein Gott, wieder etwas zu hoch gegriffen).

Okay! Aber lassen wir es sie doch mal versuchen, ohne sie gleich niederzumachen. Ich meine, das könnte noch groß werden, WENN sie es schaffen noch etwas Eigenprofil zu erlangen. Wetten dass?
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