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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Ich kannte die Bücher von Richelle Mead ja schon durch die Serie Vampire Academy, die als Basis für diese neue Buchreihe von ihr dient, daher war ich zu Anfang auch skeptisch ob es sich wirklich lohnt diese Serie zu beginnen, da die Geschichte für mich eigentlich beendet war.

Vorab, um die ganze Geschichte richtig zu verstehen, rate ich jedem...
Veröffentlicht am 9. April 2012 von Maycroft

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Steigerunspotential vorhanden
Lange war ich unsicher, ob ich dieses Buch lesen soll. Vampire Academy (VA) zählt zu meinen Lieblingsserien aber Sydney war einer der Charaktere in diesen Büchern, der mir am wenigsten zusagte. Aus genau ihrer Sicht ist dieses Buch jedoch geschrieben.

Leider bewahrheiteten sich meine Befürchtungen. Sydney ist ganz und gar nicht die Art von...
Veröffentlicht am 26. April 2012 von Kirsten


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, 9. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Bloodlines: Falsche Versprechen (Taschenbuch)
Ich kannte die Bücher von Richelle Mead ja schon durch die Serie Vampire Academy, die als Basis für diese neue Buchreihe von ihr dient, daher war ich zu Anfang auch skeptisch ob es sich wirklich lohnt diese Serie zu beginnen, da die Geschichte für mich eigentlich beendet war.

Vorab, um die ganze Geschichte richtig zu verstehen, rate ich jedem "Vampire Academy" zu lesen, es ist zwar auch möglich ohne Vorkenntnisse dieses Buch zu lesen, aber einige Dinge wird man nur richtig verstehen, wen man die Vorgeschichte kennt.

In dieser Geschichte geht es um die Alchemistin Sydney, dem Dhampir Eddie und den Morois Adrian und Jill, alle sind bereits bekannte Charaktere aus den vergangen Büchern der "Vampire Academy" um so bedenklicher fand ich zu Anfang die Idee als Hauptperson die Alchemistin Sydney zu nehmen.

Sydney war mir in den vergangen Büchern durchaus als guter Charakter bekannt, allerdings habe ich so meine Zweifel gehabt, ob sie eine ganze Serie tragen kann, Mead hat mich eines besseren belehrt.

Die Sichtweise der Alchemisten aus den Augen von Sydney darzustellen, war ein wirklich interessanter Aspekt an dieser Geschichte. Mit Sydney erlebt man die ganze Welt aus einer neuen Sicht, der menschlichen Sicht, sieht die Probleme und die Ängste der jungen Frau und der Widerstand der ihr entgegen tritt.

Insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen, ein sehr interessantes Buch, das mich überrascht hat, wer allerdings erwartet das es wie Vampire Academy ist, der irrt sich, in diesem Buch geht es nicht um eine Romance, sondern um die Probleme verschiedener Völker die bei einem Problem zusammenarbeiten müssen und dies ohne Vorurteile und mit dem Widerstand der eigenen Leute.
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Goodbye Vampire Academy - hallo Bloodlines!, 3. April 2012
Von 
Buchtastisch - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bloodlines: Falsche Versprechen (Taschenbuch)
Eine kleine Warnung vorab: Diese Rezension bezieht sich zwar auf den 1. Band der Bloodlines-Reihe von Richelle Mead, die jedoch auf ihrer "Vampire Academy"-Reihe aufbaut. Wer VA nicht gelesen hat und es noch vor hat (was ich jedem rate, der Interesse an Bloodlines hat), sollte sich nicht mit dieser Rezension spoilern (das Fazit ganz am Ende ist übrigens Vampire-Academy-spoilerfrei und kann somit von allen gelesen werden).

Und noch eine weitere kleine Anmerkung: Ich habe das Buch im Original gelesen, deshalb findet Ihr hier zwei Zitate auf Englisch ;) So, und jetzt geht's aber los:

"Yeah. Rose." Jill sighed and stared vacantly ahead. "She's all he sees when he closes his eyes. Flashing dark eyes and a body full of fire and energy. No matter how much he tries to forget her, no matter how much he drinks ... she's always there. He can't escape her."

"Bloodlines" knüpft an die Ereignisse an mit denen "Vampire Academy" geendet hat: Lissa ist nun die Moroi-Königin, doch ihre Herrschaft hängt von ihrer Halbschwester Jill ab. Gegner von Lissas Regiment sehen ihre Chance und so gab es auch schon einen Anschlag auf Jills Leben. Deshalb muß Jill nun untertauchen: Es geht an eine High-School in Palm Springs. Begleitet wird Jill von der Alchimistin Sydney, dem Dhampir Eddie und dem Moroi Adrian.

Erzählt wird die Geschichte aus Sydneys Ich-Perspektive. Dies ist Richelle Mead ist wirklich gut gelungen. Ich gebe zu, dass ich meine Bedenken hatte. Denn obwohl ich Sydney in VA mit der Zeit zwar etwas sympathischer fand, so ist der Funke jedoch nie ganz übergesprungen. Doch direkt zu Beginn lernt man Sydneys Welt und die Ansichten der Alchimisten besser kennen. Und sie hat es nicht leicht, denn sie kämpft immer noch gegen die Schatten der Vergangenheit an: Dadurch, dass Sydney Rose zur Flucht verholfen hat, steht sie bei den Alchimisten nun unter strenger Beobachtung - sie hat den Ruf "Vampir-Liebhaberin" weg und dieser Job ist ihre letzte Chance sich und ihre Loyalität zu beweisen.

Adrian muß ebenfalls versuchen die Vergangenheit zu überwinden, denn er trauert immer noch Rose hinterher, die ihm mit ihrer Entscheidung für Dimitri das Herz gebrochen hat. Ich muß zugeben, dass ich in VA zwar klar die Entwicklung gesehen habe, dass Rose und Dimitri zusammen gehören und ich habe Dimitri auch immer geliebt - dennoch war ich "Team Adrian". Er hat einfach mein Herz im Sturm erobert. Und Ihr müsst doch zugeben: Dieser sympathische Moroi hat einfach ein Happy-End verdient, oder?

Jill ist einfach noch relativ jung und das merkt man ihren teilweise naiven Ansichten, Verhaltensweisen und Entscheidungen. Ich denke sie ist ein ausbaufähiger Charakter mit viel Potenzial ... und sie erinnert mich ein bißchen an Lissa, die ich zu Beginn der VA-Reihe auch nicht so sehr mochte, aber mit der Zeit immer mehr lieb gewonnen habe, weil sie immer eigenständiger wurde. Sie wird auf ihrem Weg von dem Dhampir Eddie begleitet, der von jeder Menge Selbstzweifel aufgrund seiner Vergangenheit geplagt wird.

Die Charaktere werden wunderbar von Richelle Mead vertieft und so ist "Bloodlines" auch noch nicht wirklich eine Geschichte voller Liebe und romantischer Entwicklungen sondern die Charaktere werden vorgestellt, knüpfen erste Bande zueinander. Und das liest sich alles wirklich sehr vielversprechend.

Hach, und dann noch dieser miese letzte Satz... Ich dachte ja schon das Buch endet relativ unspektakulär - und dann das! Aber das müsst Ihr selbst lesen ... ich verrate nichts ;)

Trotz meiner Lobeshymnen muß ich zugeben, dass mir einige Ereignisse und Entscheidungen zu durchschaubar und vorhersehbar waren. Dennoch tat dies keinen Abbruch zu meiner Liebe zu diesem Buch und der neuen Serie. Ich bin einfach hin und weg und will am liebsten sofort weiter lesen! Allerdings erscheint der zweite Band "The Golden Lily" erst am 12.06.2012 - ich weiß gar nicht wie ich es so lange ohne die Moroi und Dhampire aushalten soll! Wann eine deutsche Übersetzung des 2. Band erscheint und welchen Titel diese tragen soll, ist noch unklar.

Wer sich auf dieses Buch einlässt, sollte sich darüber im klaren sein, dass "Bloodlines" kein neues Vampire Academy ist. Sydney ist keine neue Rose. Das muß einfach gesagt werden. Diese Reihe beschäftigt sich mehr mit der Sichtweise der Alchimisten (zumindest im 1. Band) und Sydney ist vom Charakter absolut liebenswert, aber eben keine Rose, die im Sturm das Herz vieler erobert hat. Dennoch sage ich ganz klar: Lasst Euch darauf ein - es lohnt sich absolut!

Bevor ich mein Fazit ziehe, möchte ich an dieser Stelle noch mal ein Zitat von meinem Lieblingscharakter Adrian posten, das einfach typisch Adrian ist:

"Takes a lot of tries before you hit perfection." He (Adrian) paused to reconsider that. "Well, except for my parents. They got it on the first try."

Einfach herrlich - wie kann man ihn nicht lieben?! :)

FAZIT: Es gibt einfach Bücher, die einen begeistern können. Bücher, die mitreissen. Bücher, die man über alles liebt. Bloodlines ist so ein Buch. Es ist der Beginn einer Reihe, die großartig zu werden scheint. Trotz kleiner Makel würde ich gerne viel mehr als 5 Sterne vergeben, da es einfach ein Buch ist, das mich berühren konnte. Ein Buch, das mich absolut begeistert hat und das ich am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte. Ich liebe es. Lasst Euch auf die neue Welt ein. Es ist kein neues Vampire Academy. Es ist anders. Aber so verdammt gut! Must-Have und Must-Read.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der nächste Knaller von Richelle Mead?, 17. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bloodlines: Falsche Versprechen (Taschenbuch)
"Falsche Versprechen" ist der Auftakt zu Richelle Meads neuer Serie "Bloodlines", einem Spinn- Off zur beliebten, leider bereits beendeten Serie "Vampire Academy". "Bloodlines" spielt in derselben Welt wie "Vampire Academy" und handelt von Charakteren, die bereits aus VA bekannt sind. Im Mittelpunkt stehen allerdings nicht Rose Hathaway, Dimitri Belikov und Lissa Dragomir. Protagonisten sind Sydney, die Alchemistin, Adrian Ivashkow, Eddie Castile und Lissas Schwester Jill, die alle bereits kleine Rollen in "Vampire Academy" gespielt haben. In "Bloodlines" bekommen sie nun ihren großen Auftritt.

Seit dem vierten VA- Band "Blutschwur" ist Sydney ein Teil der Geschichte, blieb jedoch immer sehr im Hintergrund, obwohl sie eigentlich eine wichtige Rolle spielte. Nun lernt man sie ganz genau kennen und mit ihr auch ihren Beruf als Alchemistin. Nicht das Wächteramt, das Beschützen von Moroi und das Kämpfen stehen im Mittelpunkt, sondern das, was die Menschen tun, die ihresgleichen vor den Vampiren schützen und die Vampire vor den Menschen verbergen. Allerdings arbeiten die Alchemisten nicht wirklich mit den Vampiren zusammen, sondern verachten sie und alles, was sie tun. Dass Moroi und Dhampire Sydney nicht ganz geheuer sind, wurde schon in den VA- Büchern recht deutlich, doch wie sehr sie sie wirklich verabscheut, erfährt man erst jetzt. Leider wirkt sich das negativ auf das Bild, das man bislang von Sydney hatte, aus. Ich mochte sie eigentlich immer recht gerne und fand sie sehr interessant. In "Falsche Versprechen" wirkt sie jedoch wie ein altbackenes, biederes und unsicheres Mäuschen, dessen Schubladendenken ziemlich nerven kann. Sie hat ihre Meinung über Moroi und Dhampire, wofür sie eigentlich gar nichts kann, denn es wurde ihr von ihrem strengen Vater so beigebracht. Aber selbst als es offensichtlich wird, dass die vampirischen Kreaturen nicht so sind, wie die Alchemistin immer dachte, weicht sie nicht von ihrer starren, festgefahrenen Meinung ab. Erst ganz zum Schluss des Buches konnte ich einen Hauch der Sydney, die ich aus der "Vampire Academy" zu kennen glaubte, wieder entdecken.

Dass Adrian Ivashkow, der bislang immer irgendwie das fünfte Rad am Wagen war, in "Bloodlines" nun eine der großen und tragenden Rollen bekommt, freut mich sehr. Obwohl er eine Reizfigur ist, die stark polarisiert, gehörte er immer zu meinen Lieblingscharakteren und hat mich auch in "Falsche Versprechen" nicht enttäuscht.

Eine von Richelle Meads schriftstellerischen Eigenarten scheint es zu sein, den ersten Band so zu gestalten, dass sehr viel erklärt und in die Wege geleitet wird, aber weniger passiert. Actionreiche Szenen gibt es sehr wenige, es baut sich jedoch eine Handlung auf, die sehr darauf hindeutet, dass es im zweiten Band deutlich mehr zur Sache gehen wird. An einigen Stellen zieht sich die Geschichte ein wenig, auch wenn sie nie wirklich langweilig wird. An die "Vampire Academy" kommt sie somit nicht ganz ran, das Ende von "Falsche Versprechen" lässt jedoch die Vermutung zu, dass sich das im nächsten Band sehr ändern wird.

Allein schon dafür, dass es ein Wiedersehen mit den vielen liebgewonnenen und bereits verloren geglaubte Charakteren aus "Vampire Academy" gibt, ist "Bloodlines" für Fans von Rose, Dimitri und Co. ein Muss. Aber obwohl "Falsche Versprechen" nicht 100%ig überzeugen kann, darf doch davon ausgegangen werden, dass Richelle Mead mit ihrem Spinn- Off einen neuen Knaller auf den Markt geworfen hat. Der zweite Teil, "The golden Lily" steht auf Englisch bereits in den Startlöchern und ist hoffentlich auch schnell auf Deutsch erhältlich.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nett als Ergänzung zu VA, 12. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Bloodlines: Falsche Versprechen (Taschenbuch)
- Leichte Spoiler -

Da ich Vampire Academy schon kenne ist es schwer zu sagen wie sich Bloodlines als dessen Spinoff eigenständig lesen würde. Ich denke, dass man der Haupthandlung problemlos folgen könnte, einem aber zwangsläufig eine Menge Nuancen entgehen müssen. Man kann nicht übersehen dass die Figuren eine Vergangenheit haben, die auch ihr Verhältnis zueinander stark beeinflusst. Zudem wird auf ausführlichere Erklärungen der Welt verzichtet (was ein Segen für alte VA-Leser ist).

Die Figurenkonstellation besteht fast ausschließlich aus VA-Randfiguren mit Potential, die in VA einfach nicht mehr genug "Bühnenzeit" bekommen konnten. Das ergibt ein nettes Wiedersehen mit altbekannten Charakteren, ist aber nicht VA. Ich persönlich habe Rose in VA von Anfang an geliebt und bin mit Sydney erst langsam warm geworden. Diese Tendenz ist in Bloodlines gleich geblieben. Ich mag Sydney durchaus gerne, aber ich blieb dankbar für jede Erwähnung von Rose. Ein wesentlicher Unterschied ist dass Rose als Dhampir gerade in den späteren VA-Bänden sehr viel "gehandelt" hat, während Sydneys Feld eher "diplomatische" Kommunikation ist, was die ganze Handlung etwas langweilig macht. Wenn Sydney dann noch in diesem Bereich einige Fehler macht und sich zu selten wehrt verstärkt das den unangenehmen Kontrast noch.

Eddy und Jill haben für meinen Geschmack ein bisschen zu wenig Präsenz bzw. Entwicklung, wirklich glücklich bin ich eigentlich nur mit Adrian. Er beginnt da, wo wir ihn in VA verlassen haben, und man sieht durchaus einige interessante Entwicklungen, wobei auch durchaus die von Rose in VA angesprochenen Probleme ihre Rolle spielen.

Ich fand den Band durchaus von Anfang an spannend, erst nach Zuschlagen des Buches fällt auf, dass eigentlich recht wenig passiert ist. Die ganze Struktur und das Setting erinnern sehr an den ersten VA-Band, was Hoffnung für die Zukunft gibt. Etwas konstruiert fand ich die Rätsel und deren zeitlich abgestimmte Auflösungen. Einiges war (zumindest für einen erwachsenen Leser) leicht durchschaubar. Die beiden überraschenden Wendungen in der Mitte und zum Showdown fand ich übertrieben. Sie entsprechen zwar der Logik des Weltenaufbaus, wirken aber etwas künstlich an den Haaren herbeigezogen. Ich habe diese Entwicklungen ähnlich empfunden wie die Auflösung um die Avery-Geschehnisse in VA Band 4.

Romantischen Stoff gibt es nicht wirklich. Was um Jill herum passiert wirkt auf mich etwas seicht, für Sydney gibt es immerhin einige vielversprechende Andeutungen. Das entspricht so gesehen VA, bei dem sich vieles erst langsam entwickelt hat. Trotz Hoffnung für die weiteren Bände fürchte ich aber, dass genau wie Sydney wohl nie eine Rose sein wird, es für mich auch keinen zweiten Dimitri geben wird.

Zum Ende hin wird die nun etablierte Figurenkonstellation noch einmal durcheinandergewürfelt. Von einigen neu hinzugekommenen Charakteren muss man sich wohl verabschieden, einige liebe altvertraute scheinen im nächsten Band einen Part zu bekommen.

Das Cover ist an VA angelehnt, und meiner Meinung nach genauso scheußlich. Ich will gar nicht darüber nachdenken dass es sich bei dem Mann vermutlich um Adrian handeln soll. Den Sinn des deutschen Untertitels habe ich noch nicht entschlüsselt, aber vielleicht will mir ja jemand helfen...

Fazit ist leider: Bloodlines teilt nur teilweise die großartigen Figuren, Elemente, Romantik von VA. Als eigenständiges Buch kann ich Bloodlines also nur bedingt empfehlen. Möglicherweise kommt in den nächsten Bänden noch eine Steigerung zu alter VA-Größe, bis dahin ist der Band eher eine nette Ergänzung.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser als VA, 6. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Bloodlines: Falsche Versprechen (Taschenbuch)
Zuallererst möchte ich denen raten, die Vampire Academy noch nicht gelesen haben es zu tun, bevor sie Bloodlines lesen. Man könnte es auch verstehen ohne VA gelesen zu haben, aber es wäre sehr schwer und an manchen Stellen sehr verwirrend, außerdem ist die Reihe es wirklich wert gelesen zu werden.

Sydney wir Mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen und muss sich für eine Mission bereit machen, eine Mission, die ihr restliches Leben bestimmt, denn wenn sie veragt, muss sie höchstwahrscheinlich in Umerziehungslager gehen und die sind die reinste Hölle und wäre das nicht genug wird Keith Darnell sie begleiten, den Mann, den sie am meisten hasst.
Ihre Mission besteht darin, Jill Dragomir, die Schwester der Königin Lissa irgendwo unter zu bringen, damit sie in Sicherheit vor der Morois sind, die gegen die neue Königin sind.
Es wurde von den Alchemisten beschlossen sie in einer Privatschule in Palm Springs unterzubringen und sie als eine Familie daszustellen. Mit von der Partie sind natürlich Jill, ihr Wächter Eddie und noch Adrian. Bald jedoch merkt Sydney, dass an der Schule etwas ganz und gar nicht stimmt, doch sie weiß nicht was....

Ich weiß gar nicht wo ich mit dem Lob überhaupt anfangen soll!
Also natürlich war der Schreibstil von Richelle Mead wieder einmal fantastisch, leicht und spannend zu lesen, das ist schonmal ein riesiger Pluspunkt für dieses Buch.

Auch sind die einzelnen Charaktere sehr schön dargestellt und mir hat Sydney ja schon in VA sehr gefallen und Adrian sowieso.
Wirklich jedes mal wenn Adrian seinen Mund aufmacht, musste ich lachen und es ist nicht übertrieben, alles was er sagt ist sarkastisch oder einfach lustig, es ist einfach die Art wie er etwas sagt, das ihn so komisch macht. Es wird dem Buch also sicher nicht an Humor fehlen, das kann ich euch versichern.
Sydney ist da ganz anders, sie ist wie alle Alchemisten sehr ... konservativ und macht nie irgendwelche Witze oder ist locker drauf, doch auch sie hat ihre Momente in denen sie aus sich rausgeht und diese sind der Grund warum man sie ins Herz schießen muss. Auch fühlt man sich ihr näher, da das Buch in ihrer Sicht geschrieben wurde und man dadurch weiß, dass Sydney ein herzensguter Mensch ist, der sich einfach nur eine sehr strenge Erziehung durchmachen musste.
Die anderen Charaktere wie Jill und Eddie kennt man auch aus der VA Reihe und es ist einfach toll zu lesen wie sie sich weiterentwickeln und ja, bekannte Gesichter wiederzusehen.

Der Plot war durchgehend spannend und es gab keinen einzigen Satz der überflüssig gewesen wäre.
Von Anfang an wird dem Leser klar, dass es einige Geheimnisse in diesem Buch zu lüften gibt,aber natürlich hat man nicht die geringste Ahnung, obwohl manchmal so kleine Andeutungen gemacht werden, aber diese merkt man erst, wenn man die Auflösung erfährt und diese haben mich immer wieder umgehauen, wirklich. Es gab sogar Geheimnisse wo ich nie welche vermutet hätte, aber dann, plötzlich .....
Ich weiß nicht wie Richelle Mead es immer wieder schafft solche Plots zu schreiben, wie viel Fantasie muss ein Mensch haben um so etwas hinzubekommen? Ich kann es nicht richtig erklären, am besten ihr lest es einfach selbst.

Was ich ein wenig vermisst habe war die Romantik, denn VA hat ja nur davon gesprüht, aber bei Bloodlines spielt wie wenn, dann nur eine sehr kleine Rolle, ich habe eigentlich fast nichts von ihr mitbekommen. man hat zwar immer wieder mal so etwas kleines gespührt, aber das kann man nicht "Liebe" nennen, doch ganz am Ende, hat Adrian etwas ganz ganz süßes über Sydneys Augen gesagt, dass ich es bestimmt drei mal hintereinander gelesen habe. Es besteht also noch Hoffnung und ein zweite Pärchen wird sich sicherlich auch noch entwickeln..

Das Ende war spektakulär und lässt sehr viel Raum für den nächsten Teil, zumal es ein neues Geheimnis mit sich bringt, denn Sydney scheint irgendwie anders zu sein als alle Menschen oder Alchemisten und da einige neue alte Bekannte zu unserer Gruppe dazustoßen und bei dieser Mischung ist Ärger wirklich vorprogrammiert. Ja, es war ein richtig fieser Cliffhanger und mein Herz zieht sich zusammen, wenn ich nur daran denke, dass die englische Fortsetzung "The Golden Lily" erst im Juni erscheint.

Fazit:

Richelle Mead hat es wiedereinmal geschafft ein rundum perfektes Buch zu schreiben.
Die Charaktere sind wie immer facettenreich und sympathisch, der Schreibstil bleibt natürlich auch so perfekt wie ihren vorherigen Büchern und der Plot war einfach alles, spannend, witzig, und unerwartet.
Der Cliffhanger rundet das ganze noch ab, sodass man wirklich darüber nachdenkt, warum solche Autoren nicht der Folter angeklagt werden. Absolute Leseempfehlung, wer es sich entgehen lässt ist selber Schuld.
Richelle Mead sprengt meine Bewertungskala!

Reihe:

Bloodlines (eng. Bloodlines)
??? (eng. The Golden Lily/ 12.Juni 2012)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann locker mit "Vampire Academy" mithalten, 4. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Bloodlines: Falsche Versprechen (Taschenbuch)
Endlich gibt es etwas Neues aus der Welt von "Vampire Academy".
"Bloodlines" gegenüber war ich zunächst skeptisch, da ich mir nicht sicher war, ob die Reihe ohne Rose mit "Vampire Academy" mithalten kann.
Meine Sorgen waren jedoch vollkommen unnötig, denn "Bloodlines" reicht definitiv an das Niveau von VA
heran und hat mir einfach richtig, richtig gut gefallen!

Die Cover von "Vampire Academy" habe ich wirklich gehasst. Ich fand sie einfach nur hässlich.
Umso begeisterter bin ich nun vom Cover von "Bloodlines", das mir ausgesprochen gut gefällt. Besonders toll: Auf Sydneys Wange ist das Lilientattoo, das man jedoch nur sieht, wenn das Licht in einem bestimmten Winkel darauf fällt. Absolut super!

Ich liebe, liebe, liebe die Charaktere!
Sydney könnte sich nicht stärker von Rose unterscheiden, doch trotzdem hat man mit ihr als Protagonistin genauso viel Spaß. Sie ist überaus sympathisch was sehr angenehm ist: Im Vergleich zu Rose weiß sie, wann sie besser den Mund halten sollte. Bei ihr hatte ich nicht ständig das Bedürfnis, sie zu schütteln, was wirklich eine Besserung ist.
Nun zum Besten an dem Buch: ADRIAN! Ich bin schon immer ein riesen Adrian-Fan und umso glücklicher war ich, als ich gemerkt habe, dass er in "Bloodlines" wieder mit dabei ist. '
Sehr, sehr skeptisch war ich anfangs Jill gegenüber. Ich fand sie schon in VA sehr langweilig und nervig. Das hat sich in soweit gebessert, dass ich sie zumindest okay fand und nicht von ihr genervt war.
Wie man es von der Autorin gewohnt ist, sind auch hier die zahlreichen Nebenfiguren super ausgearbeitet und glaubhaft.
Besonders fasziniert haben mich ihre neuen Charaktere Lee und Keith, die wirklich genial sind.

Auch von der Story bin ich absolut begeistert!
Zwar gab es ab und zu einige etwas zähe Stellen, aber sie waren nicht allzu lang.
Anfangs brauchte ich etwas Zeit, um mich an die neuen Umstände zu gewöhnen: andere Figuren, eine andere Umgebung und dennoch die gleiche Welt.
Sobald man sich aber eingefunden hat, lässt einen die Geschichte nicht mehr los.
Vom Klappentext her, klingt die Story meiner Meinung nach eher etwas langweilig, aber das ist sie definitiv nicht!
Es werden unheimlich viele Fragen aufgeworfen und es ich verspreche euch, es wird richtig, richtig spannend!
Zwar fand ich einen Teil der Geschichte seeehr vorhersehbar für Richelle Meads Verhältnisse, aber es gab noch genug andere Dinge, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe, sodass dies nicht sonderlich gestört hat.
Ich kann euch leider nicht viel mehr zur Story verraten, da ich euch die Spannung nicht nehmen will, aber glaubt mir, wenn euch VA gefällt, werdet ihr bestimmt auch "Bloodlines" lieben!

Richelle Meads Schreibstil finde ich mittlerweile einfach nur noch toll!
Ich brauche immer eine Weile, bis ich mich wieder daran gewöhnt habe, aber nach wenigen Seiten fliegt die Story nur so am Leser vorbei. Ihr Schreibstil ist super flüssig, ihre Beschreibungen top und ihre Ideen sind einfach hammer! (Okay, Lobeshymne aus)
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4.0 von 5 Sternen Rezension: "Bloodlines - Falsche Versprechen", 30. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Bloodlines: Falsche Versprechen (Taschenbuch)
Ich habe die Vampire Academy Bücher in den letzten Monaten nur so verschlungen und dann war es auf ein mal vorbei :(. Genau wie Adrian im letzten Buch zu Rose sagte, hat mich dabei gestört, dass noch soviel ungeklärt war, was des Schicksal der vielen Nebencharakteren betrifft. Aber zum Glück hat Richelle Mead eine fortführende Buchreihe geschrieben, welche sich mit all den liebgewonnenen Personen beschäftigt, welche in der „Vampire Academy“ Reihe noch kein zufriedenstellendes Ende erhalten haben.

Im Fokus der Geschehnisse steht diesmal Sydney, eine Alchimistin welche, nachdem sie der Dhampirin Rose bei deren Abenteuern beigestanden hat, in den eigenen Reihen auf viel Misstrauen trifft. Da sie ihre kleine Schwester vor dem harten Beruf des Alchimisten bewahren möchte, nimmt sie den Job als neue Begleitperson der Moroi Jill sofort an. Dabei stehen ihr der Dhampir Eddi und der Moroi Adrian zur Seite. Bald schon befindet sich Sydney in einem Chaos voller Verrat und Intrigen, wobei unklar ist wer mit und wer gegen sie spielt.

Ich bin der Meinung, dass diese Buchreihe einzig und allein als Fortsetzung der „Vampire Academy“ Bücher gelesen werden kann. Soll heißen, wer die vorherigen Bücher nicht gelesen hat, wird es sehr schwer haben sich in der Handlung dieses Buches zurecht zu finden. Es gibt einfach zu viele zwischenmenschliche Verwicklungen und Informationen über die Welt der Vampire an sich, welche in diesem Roman nicht noch einmal näher erläutert werden, jedoch für das Verständnis unglaublich wichtig sind.

Für all jene, welche die vorherige Buchreihe bereist gelesen und lieben gelernt haben, ist „Bloodlines: Falsche Versprechen“ eine wundervolle Möglichkeit noch ein bisschen länger im Reich der Moroi und Strigoi zu verweilen. Dabei erhält man eine ganz neuen Einblick in eben dieses. Besonders über die Interna der Alchimisten erfährt man viel bisher Unbekanntes. Dabei ist der Autorin wieder ein mal eine tolle Mischung zwischen aktionsgeladenen Szenen und emotionalen Dialogen zu kreieren. Somit ist das Buch zu keiner Zeit langweilig und übt eine unglaubliche Sogkraft auf den Leser aus, welche es unmöglich macht dieses aus der Hand zu legen.

Die neuen Protagonisten dieser Buchreihe leisten natürlich auch einen großen Beitrag zum Lesevergnügen. Sydney ist eine junge Frau, welcher vielleicht die körperliche Agilität einer Rose Hathaway fehlt, dafür trumpf sie aber mit einem wahnsinnigen Intellekt auf. Ihr mangelt es jedoch an Erfahrung, was die zwischenmenschliche Interaktion betrifft. Dadurch entstehen mit unter sehr humorvolle Dialoge mit ihren Mitschülern. Ich habe Sydney jedenfalls sofort ins Herz schließen können, besonders da sie ihre kleineren und größeren Fehler bzw. Macken hat, wodurch sie sehr authentisch rüber kommt.
Es gibt für einen so kühle und analytisch vorgehenden Charakter, wie Sydney eigentlich keinen besseren Gegenpol als Adrian. Zumindest dann wenn man eine gehörige Portion Feuer in die Dialoge bringen möchte. Adrian ist ein absoluter Lebemann, welcher jegliche Form von Unterhaltung mit vergnügen praktiziert. Sei es nun ein hoher Alkoholkonsum, Rauchen, Mädchen oder Glücksspiel, Adrian mischt immer ganz vorne mit. Aber trotzdem hat es die Autorin geschafft seiner Figur auch viel emotionale Tiefe zu verleihen. So ist Adrian geprägt von seiner verlorenen Liebe Rose und muss sich mit seiner Verantwortung für das junge Moroi-Mädchen Jill auseinander setzen.

Richelle Mead bleibt auch in diese Spin-Off Reihe ihrem Erzählstil treu. So verfolgt der Leser die Handlung nun aus der Perspektive von Sydney. Interessant ist hier bei, dass es der Autorin gelungen ist Wege zu finden die teilweise parallel Ablaufende Handlungstränge der Protagonisten auf neuen Pfaden dem Leser zugänglich zu machen. Da ja die Möglichkeit des Perspektivenwechsels, welche durch das Band zwischen Rose und Lissa umsetzbar war, nun nicht mehr vorhanden ist.
Generell lässt sich das Buch sehr flüssig lesen, mit kurzen einfachen Sätzen. Dabei aber immer noch mit einer gewissen Wortvielfalt, sodass es zu keinen unnötigen Phrasendopplungen kommt.
Anzumerken sei noch, dass gewöhnungsbedürftige Layout des Buches. Wie schon bei der „Vampire Academy“ Reihe sind die Bücher zum einen in einem ungewöhnlich großem Taschenbuchformat gehalten und zum anderen mit einer sehr kleinen Schrift bestückt. Ich persönlich mag diese Kombination nicht besonders, da ich so sehr schwer meine eigenes Lesetempo einschätzen kann und kleine Schriften immer zu Irritationen während des Lesens führen können.

Fazit:

„Bloodlines: Falsche Versprechen“ ist ein sehr gelungener Auftakt zu einer Spin-Off Reihe, welche Fans der „Vampire Academy“ Büchern viel Neues bietet und dabei zuvor offen gelassene Erzählstränge in spannender Form zu einer tollen Geschichte verknüpft.
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4.0 von 5 Sternen ein fantasievoller und sehr gelungener Auftakt zu einer neuen atemberaubenden Reihe, 28. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Bloodlines: Falsche Versprechen (Taschenbuch)
Bloodlines - Falsche Versprechen von Richelle Mead

Die „Vampire Academy“-Reihe ist eine meiner absoluten Lieblingsreihen. Umso mehr freute ich mich über die Nachricht, dass Richelle Mead eine Spin Off Reihe schrieb. Nun kam ich auch endlich dazu „Bloodlines – Falsche Versprechen“ zu lesen und tauchte auf 395 Seiten in die Geschichte rund um Sydney und ihre Aufgaben als Alchemistin ab.

Sydney ist seit ihrem letzten Auftrag in Ungnade gefallen. Die Alchemisten vertrauen ihr nicht mehr, denn sie hat Rose, die beschuldigt wurde die damalige Moroi-Königin getötet zu haben, geholfen sich zu verstecken. Doch für die Alchemisten gilt, dass man sich niemals mit Vampiren verbünden darf. Außerdem ist es sicherlich nicht vorgesehen, dass eine aus ihren eigenen Reihen eine freundschaftliche Beziehung zu einem Dhampir pflegt. Da Sydney jegliche Sympathien gegenüber den Alchemisten verspielt hat, wird nun ihre Schwester einer Ausbildung unterzogen, um für ihren ersten Auftrag gewappnet zu sein. Sydney hat jedoch andere Pläne, denn keine weiß besser, wie hart das Leben einer Alchemistin sein kann und davor will sie ihre Schwester Zoe bewahren. Und so versucht Sydney alles, um an diesen Auftrag zu kommen. Koste es was es wolle. Tatsächlich wird sie für den Auftrag ausgewählt und muss sich nun ein Zimmer in einer Schule in Palm Springs mit einer Moroi teilen. Diese Moroi ist aber nicht irgendjemand sondern Jill, die Schwester der amtierenden Vampirkönigin Vasilisa Dragomir. Auf beide wurde ein Attentat verübt und solange die Attentäter nicht gefangen worden sind, soll Jill zu ihrem eigenen Schutz nach Palm Springs gebracht werden. Doch sie kommt nicht alleine, denn um sie zu beschützen sind der Dhampir Eddie und der Moroi Adrian mit nach Palm Springs gekommen. Adrians Gegenwart bereitet Sydney ein immer größer werdendes Gefühlschaos. Doch das sind nicht ihre einzigen Probleme. Viele seltsame Morde geschehen und langsam muss Sydney ihre Loyalität zu ihr vertrauten Personen überprüfen, um Jill und alle anderen zu retten. Wird sie es schaffen oder siegt die treue Alchemistin in ihr?

„Bloodlines – Falsche Versprechen“ von Richelle Mead stand ganz oben auf meiner Leseliste, da ich schon von der „Vampire Academy“-Reihe absolut begeistert war. Mir hat der erste Band dieser Spin-Off Reihe sehr gut gefallen. Ich musste jedoch erst einmal damit klar kommen, dass Sydney eine komplett andere Persönlichkeit als Rose ist. Somit brauchte ich erst einmal die ersten 50 Seiten um in das Buch hineinzukommen. Den Schreibstil fand ich wieder außerordentlich flüssig und vor allem humorvoll. Ich musste besonders über Adrians Sprüche so oft lachen. Aber der Humor überdeckt nie die großen Gefühle, die die Geschichte in mir weckt. Ich konnte die Wut, die Sydney zu ihren Vater verspürt fühlen, denn es war auch meine Wut. Richelle Mead schafft es jedes Mal mich mit ihrer Hauptprotagonistinnen auf eine wundersame Weise zu verbinden. Ihr Leid ist mein Leid und ihre Freude ist ebenfalls meine. Was ich an dem Verlauf schön fand, dass man zwar neue Charaktere kennen gelernt, aber auch alt bekannte Gesichter wiedergetroffen hat. Somit war nicht alles komplett unbekannt und es vereinfachte mir wieder das Lesen, weil ich ungefähr wusste, wie ich die bekannten Charaktere einzuschätzen hatte. Dennoch konnten sie mich auch überraschen. Vor allem mit Sydney bin ich absolut warm geworden. Ich habe sie eigentlich als sehr reservierten und konservativen Charakter kennengelernt, doch mehr und mehr zeigte sie, im positiven Sinn, ihre Krallen und lässt sich nicht länger herum schubsen. Außerdem hinterfragt sie auch die Motive der Alchemisten und ihren eigenen Handlungen. Sie nähert sich nach und nach an die Wesen an, über die sie gelernt hat, dass sie alle grausam und egoistisch wären. Trotzdem gibt sie ihnen eine Chance und lernt, dass nicht immer alles schwarz weiß ist. Ich bin wirklich erstaunt darüber, was sie schon für eine riesen Entwicklung in dem ersten Band von „Bloodlines“ gemacht hat und ich bin wirklich gespannt darauf, was man von ihr noch alles erwarten kann. Aber auch Adrian und Jill haben sehr viel dazu gelernt und sind ein großes Stück in ihrer persönlichen Entwicklung vorangekommen.
Mit den Covern der Vampire Academy-Reihe hat sich der LYX Verlag selbst übertroffen und jetzt beweisen sie mit dem Cover von „Bloodlines – Falsche Versprechen“ wieder ein Händchen fürs Detail. Denn das Mädchen darauf hat auf der Wange ein Lilien-Tattoo, welches man im Licht schimmern sieht. Es ist einfach diese Liebe fürs Detail, was die Cover zu etwas besonderem machen. Aber auch die Atmosphäre des Buches spiegelt sich darauf wieder.
Mich konnte „Bloodlines – Falsche Versprechen“ wirklich von sich und dem Talent von Richelle Mead überzeugen. Auch wenn ich mich erst an eine neue Hauptprotagonistin gewöhnen musste, weist der erste Band der „Bloodlines-Reihe“ wieder viel Fantasie und starke Charaktere auf.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Steigerunspotential vorhanden, 26. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Bloodlines: Falsche Versprechen (Taschenbuch)
Lange war ich unsicher, ob ich dieses Buch lesen soll. Vampire Academy (VA) zählt zu meinen Lieblingsserien aber Sydney war einer der Charaktere in diesen Büchern, der mir am wenigsten zusagte. Aus genau ihrer Sicht ist dieses Buch jedoch geschrieben.

Leider bewahrheiteten sich meine Befürchtungen. Sydney ist ganz und gar nicht die Art von Person, mit der man mitfühlt, oder die man mag. Daher war es für mich streckenweise Anstrengend das Buch zu lesen.Sydney hat bereits einen Schulabschluss und verhält sich in ihrer Schülerrolle als die Oberstreberin, die jede Antwort kennt und wundert sich im Anschluss, warum sie alle komisch finden. Dann findet sie doch Freunde, auch wenn mir nicht klar ist, was an ihrer naiven Art, dazu geführt hat. Auch geht es einem mit der Zeit auf den Geist, dass sie nie für ihre Meinung einsteht und sich von den verschiedensten Personen herum schubsen lässt. Selbstbewusstsein sieht anders aus.

Neben Sydney tauchen auch einige andere altbekannte Figuren wieder auf. Am schillerndsten ist hierbei ist wohl Adrian. Anfangs schwächelt seine Charakterdarstellung noch, wird zum Ende aber deutlich besser und man liest wieder über den erfrischenden Adrian aus VA. Jill konnte mich auch erst zum Ende hin überzeugen. Anfangs ist sie unsicher und wird dann immer mehr gemobbt. Gleichzeitig schafft sie es, sich gleich drei Verehrer anzulachen und muss dann noch damit klar kommen. Für mich etwas zu dick aufgetragen.

Auch sonst reicht dieses Buch nicht an Richelle Mead gewöhnliches Niveau heran. Der Anfang verspricht viel Spannung, doch dann zieht sich das Ganze ziemlich. Insbesondere dadurch, dass ständig Geheimnisse erwähnt werden, ohne dass der Leser erfährt, worum es geht, soll Spannung aufgebaut werden. Diese Art und Weise nervt leider nur. Dies trägt sicher auch zur anfangs negativen Sicht auf die Charaktere bei.

Zum Ende hin wurde der Plot dafür umso vorhersehbarer. Lediglich eine Wendung konnte mich noch überraschen. Nichtsdestotrotz kann der letzte Teil des Buches mit Action punkten und hat meinen ersten 2 Punkteeindruck auf drei Punkte aufgewertet.
Auch mit den Dialogen kann das Buch Boden gut machen. Diese sind toll zu lesen. Auch bleiben noch einige Stränge unbeendet und Fragen offen, so dass schon jetzt eine Menge Stoff für Band zwei klar ist. Über das Ende kann man geteilter Meinung sein. Die einen werden es großartig finden, anderen wird es weniger zusagen. Soviel kann jedoch gesagt werden, es bringt einen dazu diese Reihe weiterlesen zu wollen, selbst wenn man so wie ich eher enttäuscht war.

FAZIT:
Trotz einiger Mängel hat dieses Buch gute Seiten und ein recht gelungenes Ende. Man kann es weitestgehend unabhängig von VA lesen, allerdings wird man dann von den Charakteren wahrscheinlich sehr enttäuscht sein. Potential nach oben ist viel vorhanden und es bleibt zu hoffen, das Band zwei "The Golden Lily" sich deutlich steigert.

Wertung:
3 Punkte
Ein Buch das viele entweder lieben oder hassen. Also selbst ein Bild machen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück in der Welt der Moroi, Strigoi und Dhampire, 16. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Bloodlines: Falsche Versprechen (Taschenbuch)
Inhalt:
Seit die Alchemistin Sidney Sage bei Roses Gefängnisausbruch mitgeholfen hat, hat sie ihr Ansehen bei den Alchemisten verloren. Außerdem wird sie nun als Vampirliebchen bezeichnet, was ein richtiges Schmipfwort sein kann, wenn man bedenkt, dass die Alchemisten die Vampire fürchten. Die Gelegenheit, ihren Ruf wiederherzustellen, bekommt Sidney, als sie den Auftrag annimmt, die junge Jill Dragomir zu beschützen. Als einziges noch lebendes Familienmitglied der neuen Moroi-Königin Vasilisa Dragomir wurde von deren politischen Gegnern ein Anschlag auf Jill verübt, so dass sie nun untertauchen muss. Zusammen mit dem Dhampir Eddie sollen sich die drei als Schüler an der Amberwood Akademie in Palm Springs einschreiben. Auch der adelige Moroi Adrian kommt mit ins Exil um Jill zu unterstützen. Doch in Palm Springs scheint es nicht so sicher zu sein, wie alle glaubten.

Meine Meinung:
Eine gefühlte Ewigkeit hat es gedauert, doch nun ist es endlich soweit: Mit ihrer neuen Reihe "Bloodlines" entführt uns Richelle Mead wieder in ihre Welt der Moroi, Strigoi und Dhampire, erleben dürfen wir diese aus der Sicht einer Alchemistin. Sidney Sage ist schon in den Büchern der vorhergehenden "Vampire Academy"-Reihe von Richelle Mead aufgetaucht, nun übernimmt sie die Hauptrolle. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Sidney, wo ich mich allerdings erst einmal gewöhnen musste. Ich bin es noch von den anderen Büchern gewohnt, die Welt der Moroi mit Roses Sarkasmus geschildert zu bekommen. Die Welt nun aus den Augen eines ganz und gar anderen Charakters zu erleben, war eine gewisse Umstellung, die ich jedoch nach kurzem auch geschafft hatte.

Ehrlich gesagt bin ich in "Vampire Academy" nie wirklich warm mit Sidney geworden, doch da sie nun selbst die Geschichte erzählt und somit ihre ganze Gefühlswelt offenbart, hab ich sie richtig lieb gewonnen. Vorher hat sie ziemlich abweisend gewirkt, doch in Bloodlines erfährt man mehr über ihre Vergangenheit und ihre Erziehung. Dadurch lernt man Sidneys Angst vor dem Übernatürlichen zu verstehen und erlebt, wie sie sich doch ganz langsam dem öffnet.

Auch andere Charaktere erkennt man aus "Vampire Academy" wieder, darunter Eddie, Jill und Adrian. Eddie ist immer noch geplagt von Selbstzweifeln auf Grund einer Vorfälle in der Vergangenheit. Jill ist so lieb und unschuldig, dass man sie eigentlich nur mögen kann. Und Adrian ist immer noch so ein Fall für sich, aber er ist mir trotzdem wieder total ans Herz gewachsen in diesem Buch. Er leidet immer noch wegen Rose, fängt jedoch auch langsam an wieder Fuß zu fassen im Leben.

Natürlich gibt es auch wieder interessante neue Charaktere, wie Sidneys Mitschüler Trey, den Moroi Lee oder die mysteriöse Lehrerin von Sidney, die in den Nachfolgebänden hoffentlich noch eine Rolle spielen wird. Außerdem ist da noch der in Palm Springs ortsansässige Alchemist Keith, mit dem sich Sidney so gar nicht versteht. Doch warum dies so ist, darüber darf der Leser erstmal rätseln, da nur einige Andeutungen gemacht werden, dass in der Vergangenheit etwas geschehen sei. An anderen Stellen ist die Geschichte dagegen wieder ein bisschen vorhersehbar, was den Lesespaß jedoch nicht mindert. Ganz im Gegenteil fand ich es sogar immer wieder toll, wenn sozusagen die Bestätigung kam, dass ich mit meinen Vermutungen richtig lag.

Fazit:
Wer Richelle Meads Reihe "Vampire Academy" geliebt hat, der wird auch in "Falsche Versprechen", dem Auftakt zu ihrer Spin-Off-Reihe "Bloodlines", ein Buch mit Suchtfaktor finden. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine klare Kaufempfehlung.
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Bloodlines: Falsche Versprechen
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