Kundenrezensionen


85 Rezensionen
5 Sterne:
 (47)
4 Sterne:
 (13)
3 Sterne:
 (9)
2 Sterne:
 (10)
1 Sterne:
 (6)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


96 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innovation statt alt bewährtes!
Anfangs war ich skeptisch ob mich das doch recht eigensinnige Szenario, sowie das System in seinen Bann ziehen kann.
So war der erste Eindruck nicht der beste als ich die erste Stunde gespielt hatte.
Doch kaum im ersten richitgen Levelgebiet angekommen war das Potenziel des Spiels immer mehr zu erkennen. Und um so weiter ich spielte um so weniger wollte es mich...
Vor 10 Monaten von fyrann veröffentlicht

versus
78 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die geheime Welt... tolle Oberfläche, aber unter der Fassade bröckelt es... neues Fazit nach 2 weiteren Wochen.
... teilweise gewaltig.

Ich bin seit einiger Zeit ein Verfolger von Funcoms neuestem Produkt "The Secret World" - Anfang letzten Jahres habe ich den Trailer gesehen und war damals bereits vom Setting sehr angetan, 3 Geheimgesellschaften, die um die Vorherrschaft kämpfen, aber letztendlich gemeinsam die Welt vor dem Untergang bewahren wollen: Super...
Vor 10 Monaten von Alexander Roth-Grigori veröffentlicht


‹ Zurück | 1 29| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

96 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innovation statt alt bewährtes!, 3. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Secret World (Computerspiel)
Anfangs war ich skeptisch ob mich das doch recht eigensinnige Szenario, sowie das System in seinen Bann ziehen kann.
So war der erste Eindruck nicht der beste als ich die erste Stunde gespielt hatte.
Doch kaum im ersten richitgen Levelgebiet angekommen war das Potenziel des Spiels immer mehr zu erkennen. Und um so weiter ich spielte um so weniger wollte es mich loslassen.

Man wird in eine so dichte Atmosphäre hineingezogen wie ich sie selten bei einem MMORPG erlebt habe. Im Gegensatz zu vielen anderen MMORPGs wo man die Quests mehr nebenbei "abarbeitet" um seinen Charakter aufzuleveln, spinnen die Quests in the Secret World viele eigene wundervoll gestaltete Geschichten wieder. In keinem anderen MMORPG habe ich bisher eine so dichte Atmosphäre erlebt wie hier. Es macht einfach Spass die Aufgaben hier zu erleben.

Die Grafik ist das beste was ich persönlich bisher in einem MMORPG gesehen habe. Dies hat allerdings den Nachteil das man einen einigermaßen aktuellen Rechner benötigt um in den vollen Genuss von The Secret World zu kommen. Mein Testrechner ist 1 Jahr alt gewesen und es lief auf maximalen Details sehr gut.

Das Spiel ist komplett vertont, es sei denn eine Quest besteht aus einem lautlosen Gegenstand (wie Beispielsweise ein Paket das man in einem von Zombies umkreisten Lieferwagen findet und abliefern muss). Und die deutsche Syncronisation dieser Vertonung ist erstklassig und absolut vorbildlich.
Selbst Texte, wie Dokumente die man während des Spiels in Schreibschrift findet wurden genau so ins Deutsche übertragen, anstatt einer losen Übersetzung wie es üblich ist am unteren Bildschirmrand.

Auch die Musik und Soundeffekt sind stimmig und passen sich nahtlos in das düstere Geschehen von The Secret World ein.

Das Kampfsystem geht ebenso komplett andere Wege als üblich. Es gibt weder Levels noch Klassen. Man erstellt seinen Char nach seinen Vorlieben.
Dies birgt gerade anfangs des Spiels so viele Möglichkeiten, das sich viele Spieler abschrecken lassen könnten weil sie den Überblick verlieren. Allerdings kann man sich vorerst auch auf vorgefertigte Decks konzentrieren die man sich sich bezüglich seinem Charaktaraufbau dann individueller gestalten oder letzlich ganz eigene Wege gehen kann.

Die Instanzen die ich bisher gesehen habe, fordern sehr viel Bewegung, Taktik und Strategie. Auch sie gehören zum interesantesten was ich an Gruppeninstanzen bisher gesehen habe.

Diese Rezension bezieht sich auf die ersten beiden Gebiete von The Secret World, da für eine ausführliche Rezension ein weit längerer Zeitraum zur Verfügung stehen sollte.

Von mir würde The Secret World 4,5 Sterne kriegen. Da die Tendenz dabei eher im höhrern Bereich als im niederen liegt gebe ich 5!

Nebenbei bemerkt.
Schade ist das Rezensionen wie der zweizeilige SWTOR vergleich mit seinem 1 Stern was dieses Spiel definitv nicht verdient hat, hier ein schlechtes Bild werfen wo es keinen Grund dazu gibt. Zu SWTOR kann ich dabei sagen. Ich hatte Spass damit 3 Monate, aber halten konnte es mich nicht.

UPDATE (4Wochen nach Release)

Ich kann von meiner Seite sagen das sich die Wertung nicht verändert hat. Mittlerweile habe ich sechs Gebiete durchgequestet, 2 Questgebiete noch frei und spiele fröhlich im Endgame. Die Elite und Nightmare instanzen sind extrem spassig, und Nightmare auch meiner Meinung recht fordernd und nicht zu leicht, so das man sich nach etwas wipen mit seiner Gruppe über jeden ersten Kill eines Bosses dort super gefreut hat. Es ist auch nicht nur das Equip das später motiviert, man findet immer einen weiteren Skill den man lernen möchte (oder für Nightmare benötigt) und für den man wieder Punkte braucht um ihn letztendlich testen zu können.
Ein paar Bugs haben sich eingeschlichen, diese stören mich persönlich weniger, abgesehen von dem Chat Bug, der den /sagen Channel oft nicht anzeigt, was für Rollenspieler leider fatal ist.
Würden diese Bugs behoben sein und einige Kampfanimationen grafisch schöner sein, hätte dieses Spiel von mir 4,8 Sterne. So bleibt es wie schon zu Anfangs auf 4,5 was ich auf 5 hochrunde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gruseln, Mitdenken, Entdecken, 3. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Secret World (Computerspiel)
Vorab: Wer mit 'The Secret World' ein MMORPG der üblichen Schule erwartet, wird enttäuscht. Wer ein weiteres WoW will, darf an diesem Spiel vorbeigehen, ohne etwas zu verpassen. Wem bei dem Gedanken, in epischer Ausrüstung in einer Hauptstadt herumzustehen, zu sabbern anfängt, darf ebenfalls weitergehen: In der Geheimen Welt gibt es für sie nichts zu sehen. Zu guter Letzt: Das Spiel ist an Erwachsene gerichtet, und das merkt man. Nicht nur beim Fluchen oder ein paar angedeuteten Szenen. Nicht nur beim Blut oder anderer grafischer Gewalt. Nein, das Spiel behandelt auch den Spieler als Erwachsenen: Man wird oft nicht an der Hand genommen, sondern muss wirklich Mühe in die Lösung einiger Aufgaben stecken. Und das macht SPASS.

Wer also ein erwachsenes Spiel genießen möchte, der ist hier richtig. Wer sich über ausgefuchste Rätsel den Kopf zerbrechen will, der steht auf der Nummer, unter der das Licht angeht. Wer sich ordentlich gruseln möchte, der sei unbedingt eingeladen, weiterzulesen.

Das Szenario:
TSW spielt in der Jetzt-zeit, und hat eine an sich einfache Prämisse: All unsere Legenden, Märchen, Erzählungen, Sagen und Verschwörungstheorien sind wahr. Die Illuminaten? Gibt es. Bigfoot? Echt. Vampire? Dreimal dürfen Sie raten... Aber der durchschnittliche Mensch bekommt davon nichts mit - die Geheimnisse dieser Geheimen Welt werden gut gehütet und vertuscht.
Als Spieler wird man von einer der drei Fraktionen rekrutiert. Die drei Organisationen -Templer, Illuminaten und Drache- sind sich nicht ganz grün; Wenn andere zugucken, wird gelächelt, und sich vielleicht sogar untereinander geholfen. Aber wenn keiner hinguckt...
Die Spielwelt selbst ist realistisch und düster gehalten. Es gibt Tag- und Nachtwechsel (die unter DirectX 11 echt gigantisch aussehen), und ein ziemlich geniales dynamisches Licht-und-Schatten-System. Zappendustere Höhlen sind kein Problem, genausowenig wie sengende Wüstensonne, und alles dazwischen. Und ohne zuviel verraten zu wollen: Obwohl das Spiel ein MMORPG ist, hat es Missionen, die sich atmosphärisch nicht vor einem Silent Hill, Dead Space oder Thief 3 (der berüchtigte 'The Cradle'-Level) verstecken brauchen. Inspiration holt sich das Spiel dabei von E.A. Poe, von John Carpenter, von Lovecraft, um nur einige zu nennen.

Der Charakter und das Kampfsystem:
Was der Spielcharakter kann, hängt von der Waffe ab, die er trägt. Es gibt davon neun, die sich folgendermaßen aufteilen:
-Nahkampf: Klauen, Schwerter, Hämmer&Äxte
-Magie: Blut, Elementar, Chaos
-Fernkampf: Schrotflinten, Pistolen (und Maschinenpistolen), Gewehre
Die meisten Waffen orientieren sich visuell an real existierenden (z.B. gibt es Luger-Pistolen, Berettas und Desert Eagles; oder als Gewehr die AK-42, FAMAS und G3). Alle Waffen lassen sich auf verschiedene Arten spielen (z.B. kann man mit Blutmagie sowohl Schaden verursachen -primär über DoTs- als auch Heilen), und man kann zwei Waffen gleichzeitig ausgerüstet haben. Das ziel ist also, zwei Waffen zu finden, die gut miteinander harmonisieren für den eigenen Spielstil. Ein typischer Tank z.B. könnte mit Hämmern und Schrotflinten arbeiten, ein Heiler mit Gewehren und Blutmagie. Aber die Dreifaltigkeit aus Heiler, Tank und Schaden ist sehr aufgeweicht. Es gibt viele Arten, schaden zu vermeiden. Es gibt viele Arten, zu Heilen oder Schaden zu machen. Und auch die Kontrolle der eigenen Leute (und Gegner) ist nicht zu verachten. Im Prinzip verlangt das System von einem, sich wirklich damit auseinanderzusetzen, was man will. Ein Charakter wird nach einer Zeit nicht mehr mächtiger, sondern vor allem flexibler. Es ist nämlich durchaus möglich, alle 525 Fähigkeiten im Spiel zu lernen. Es gibt keine Level!
Man kann lediglich 14 dieser Fähigkeiten gleichzeitig ausrüsten (7 aktive, 7 passive). Diese "Builds" kann man speichern, und jederzeit wechseln.
Viele der Gegner haben Angriffe, die vom Spieler verlangen, sich zu bewegen. Das ganze (Mana oder eine andere Ressource gibt es nicht) spielt sich -vor allem, wenn man im 'fortgeschrittenen Ring' der Waffen angelangt ist, sehr actionreich und taktisch zugleich. Man muss ständig seinen Gegner beobachten, seine Umgebung, und dabei auch seine eigenen Fertigkeiten gezielt einsetzen. Sonst wird es spätestens in der dritten Zone (Blue Mountains) haarig.

Ausrüstung und Handwerk:
Es gibt zwei Arten von Ausrüstung in TSW: Eine, die einen mächtiger macht, und eine, die man sieht. Beide sind total unabhängig voneinander. Die "Stats"-Ausrüstung sind vor allem Ringe, Amulette, und Talismane, die man nur im Charakterfenster sieht, nicht aber an der Spielfigur selbst. Diese Ausrüstung erhält man über Questen oder PvP, oder man bastelt sie sich selbst. Die Kleidung, die man sieht, kann man sich im Spiel mit Spielgeld kaufen. Im Moment gibt es dafür in London einen Shop, der wirklich viel führt. Von billigen Jeans-Kurzröcken und tanktops über Hemden und Anzüge hin zu Leder-Outfits und Bergsteiger-Ausrüstung. Brillen und Kappen gibt es auch.
Zusätzlich bekommt man Ausrüstung für Erfolge im Spiel spendiert. Hilft man einer Uni, darf man nachher Pullover und Jacke der Uni tragen. Meistert man die Grundlagen des Faustwaffenkampfs, bekommt man einen Pullover mit Totenkopfmotiv - wie ein Streetfighter eben. Und erledigt man Missionen für die eigene Geheimgesellschaft, haben auch die Uniformen parat.

Das Questsystem:
Vorab: Es ist ANDERS als in den meisten heutigen MMORPGs. Man kann höchstens eine Handvoll Missionen gleichzeitig bearbeiten, was der einzelnen Mission viel mehr Gewicht verleiht. Oft läuft man kreuz und quer durch eine Zone, und anfangs mag sich der MMO-Veteran vielleicht denken: "Warum kann ich nicht X Quests gleichzeitig annehmen? dann müsste ich hier nur einmal durch!"
So habe ich ganz zu Anfang auch gedacht. Bis es mir wie Schuppen von den Augen gefallen ist: Dieser Fokus auf ein, zwei Quests bedeutet schlicht, dass man viel konzentrierter bei der Sache ist, und die einzelne Quest (auch erfahrungsmäßig) viel mehr ausmacht. Man taucht viel eher in die Geschichte ein, und ist sich bewusst, warum man das, was man gerade tut, eigentlich tut. Das ganze verleiht dem Spiel eine unglaubliche Spieltiefe.
Zudem sind die Zonen so designt, dass es direkt Spaß macht, da öfter als einmal durchzulaufen. Man entdeckt immer wieder neues, und viel davon ist relevant für spätere Quests. Es gibt nämlich sogenannte "Investigative Quests", die vom Spieler Kombinationsgabe, Geschick der auch einfach mal Hirnschmalz verlangen. Wer von WoW verwöhnt ist, wird verfluchen, dass einem nicht alles auf dem Silbertablett serviert wird. Wer gern selbst denkt, der wird glücklich. Es ist ein ganz besonders gutes Gefühl, wenn man ein Rätsel selbst gelöst hat, bei dem man sich am Anfang gedacht hat: "Häää? Was soll ich denn als nächstes machen? Ich fühl' mich sooo doof..." Es ist übrigens nicht ungewöhnlich, dass man die Lösung für ein Rätsel nicht im Spiel selbst findet, sondern im Internet. das Spiel hat deshalb einen eingebauten Browser (immerhin hat man im Spiel ein Smartphone - logisch ,dass man also auch das Netz als Infoquelle nutzen kann). Quests kann man übrigens auch per Smartphone abgeben - man braucht nicht zum Questgeber zurücklaufen, sondern telefoniert direkt mit seiner Geheimgesellschaft, und die debrieft einen dann vor Ort.
Quests a la "Hole mir zehn Affenhintern" gibt es übrigens recht selten. Klar, im Endeffekt lassen sich die meisten Quests in MMORPGs in "Töte X" oder "Hole Y" klassifizieren, aber TSW schafft das Kunstwerk, dass man das absolut nicht merkt. Jede Quest ist eher wie eine kleine Geschichte. Und wenn man genug kleine Geschichten kennt, dann ergeben sie langsam eine große...

Die Story:
Ja, die bekommt einen eigenen Unterpunkt. Erstens, weil sie sehr gut ist, und mitreißt. Zweitens, weil sie auch noch gut geschrieben ist. Die meisten Charaktere sind echte Persönlichkeiten, und nicht bloß Questgeber. viele davon haben sogar extra "Flavour Text", den man bei Interesse anhören kann. Und ich höre mir den wirklich gerne an bei den meisten Leuten. Obwohl man ihn nicht braucht, um die Quests machen zu können. Und so arbeitet TSW mit vielem. es hält Unmengen von Infos bereit. Die werden einem aber nicht auf die Nase gebunden, sondern der Spieler kann sich davon so viel holen, wie er möchte. Verantwortlich für die Story ist übrigens Ragnar Thornquist, den manche evtl. noch von The Longest Journey kennen.

Der Sound:
Kurz und knapp: Super! Die Musik passt zu 100 Prozent zur Umgebung (und ist an die Region angepasst), klingt oft melancholisch, und irgendwie hat sie ein sehr eigenes Flair. Für mich neben der Musik zu Diablo, Baldur's Gate und Mass Effect eine der herausragendsten Musikkulissen. Aber natürlich gibt es viel mehr zu hören. Immerhin spielt das Spiel in der Gegenwart. Und so hört man bei den Überlebenden immer mal wieder Musik aus Radios und Stereoanlagen. Es hat für mich irgendwie schon fast etwas episches, wenn die Indianer, die ihre Siedlung bewachen, zur Entspannung Heavy Metal hören, und dann der nächste Zombie um die Ecke stürmt, und mit einem Kugelhagel begrüßt wird.
Auch die Kampfgeräusche sind gut, so weit ich sie gehört habe. Mein Gewehr bellt heiser, die Explosionen röhren, und zwischendurch hört man das silbrige Schnick-Schnick eines Schwertes. Etwas nervig wird es allerdings, wenn Leute anfangen, ihre Skills außerhalb des Kampfes zu spammen (geht bei manchen).
Aber wenn man erst einmal das Lied der Sirene gehört hat, dann ist man The Secret World eh mit Haupt und Haar verfallen.

Fazit:
Ich habe seit 'den guten alten Tagen' von Half-Life, Diablo und Quake mit keinem Computerspiel mehr so viel Spaß gehabt und die Zeit um mich vergessen wie mit TSW. Technisch sehr gut (ich habe noch kein MMORPG mit besserer Grafik gesehen, aber ich hab' kein Tera gespielt), lädt die Welt einfach zum Erkunden ein. Man möchte dauernd wissen, was hinter den ganzen Ereignissen steckt: Alles im Spiel hat eine Erklärung, die man oft aber eben suchen muss. Und so sammelt man langsam die Puzzleteile, die mit der Zeit ein ganzes ergeben werden (hoffe ich - im Moment habe ich zweihundert Puzzleteile, die mir sagen, dass ich ganz am Anfang von etwas gewaltigem stehe...).
Für mich ist TSW die absolute Überraschung dieses Jahres im Spielesektor. Ich rate jedem, der sich im entferntesten mit einem ernsten MMORPG mit Tiefgang anfreunden kann, zuzugreifen. Das Spiel überrascht mich fast stündlich immer wieder positiv: 5/5 Sternen, obwohl ich gerne 6/5 geben würde. Ich bin absolut begeistert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


58 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herz und Hirn, 3. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Secret World (Computerspiel)
Ich muss gestehen, ich bin ein Fan von Funcom MMOs. Wo mich World of Warcraft, Rift und Star Wars the old Republic bestenfalls für 2 Monate unterhalten konnten, habe ich Age of Conan 2,5 Jahre mit Begeisterung gespielt. Als The Secret World erstmals angekündigt wurde (dürfte 2009 gewesen sein), hat mich das Konzept und vor allem das Setting sofort fasziniert.
Was unterscheidet The Secret World (und auch Age of Conan) von anderen MMOs? Da ist zum einen diese unglaubliche atmosphärische Spielwelt, die Funcom gebastelt hat, und zum anderen die mehr oder weniger großen Abweichungen vom 0815-MMO-Gameplay der letzten 8 Jahre, wo irgendwie fast alle nur noch WoW kopiert haben.

Spielwelt:
The Secret World spielt im Hier und Heute, nunja fast jedenfalls. Anders als in unserer alltäglichen Welt sind hier alle Mythen, Legenden und Verschwörungstheorien, die die Menschheit je ersonnen hat, grundsätzlich wahr. Als Spieler schließt man sich einer von 3 Geheimgesellschaften an, erlebt in einem tempo- und actionreichen Tutorial einen okkulten Zwischenfall in der U-Bahn von Tokyo (eine Art Traumsequenz), um dann, nach einem Besuch im Hauptquatier seiner Geheimgesellschafft, durch die Hohle Erde Argatha ins ehemals verschlafene Hafenstädtchen Kingsmouth an der Küste von Neu-England zu reisen. Dort empfängt uns ein knorriger alter Cowboy, der uns etwas über die Vorkommnisse in Kingsmouth erzählt, wir schießen uns unseren Weg durch Zombiehorden zur Polizeistation frei, wo sich ein Teil der Überlebenden verschanzt hat. Danach geht es MMO-typisch weiter , wir erledigen Quests, sammeln Erfahrungspunkte und Ausrüstung. Es gibt bisher 8 große Spielfelder, 3 Fraktionsgebiete, wobei aber nur London als Hauptsozialhub dient. Und nein, es ist nicht ganz London im Spiel realisiert ;)

Quests:
In The Secret World kann man maximal 6 Quests gleichzeitig verfolgen. Das wäre die Hauptstoryquest der Region (Kingsmouth gehört zusammen mit Savage Coast und Blue mountain zur Region Solomon Island), eine Dungeonmission, 3 Nebenmissionen (die man beim Erkunden der Spielwelt findet) und eine Hauptmission. Diese Hauptmissionen unterteilen sich wiederrum in 3 Kategorien. Als erstes hätten wir da die Actionmissionen, diese laufen darauf hinaus, dass im Verlauf der mehrstufigen Quest überwiegend gegen Monster gekämpft werden muss.
Dann gibt es Sabotagemissionen, wo man NPCs und Kameras umgehen muss, sich in Computer hackt, in Verkleidung feindliche Gebiete infiltriert, etc..
Und dann gibt es noch die Investigativmissionen und die haben es wirklich in sich! Um diese Missionen zu lösen, muss man um die Ecke denken, nach Informationen auf echten wie auf gefakten Internetseiten recherchieren. Jeder Questabschnitt ist ein Rätsel, das wiederum zu einem Rätsel führt und so weiter, bis man dann nach Stunden endlich die Lösungen gefunden hat (man kann sich natürlich auch um den Spaß bringen und die Lösung einfach googeln :/)
Alle Missionen bis auf die Nebenmissionen werden durch erstklassige, vertonte Cutszenes eingeleitet. Die NPCs, die einem ihre Geschichte erzählen, sind in der Regel ganz normale Leute, die in einer ganz und gar nicht normalen Situation gelandet sind. Die Monologe (der eigene Char ist stummer Zuhörer) sind witzig, traurig, skurril und sympathisch. Ja, für mich persönlich wirken die Figuren glaubwürdig und interessant, was sowohl der exzellenten (deutschen) Sprachausgabe, wie auch der sehr guten Schreibe zu verdanken ist.

Charakterentwicklung:
Hier geht The Secret World komplett eigene Wege. Für das Abschließen von Mission, dem Besiegen von Gegnern und für PvP bekommt man Erfahrungspunkte. Die Erfahrungspunkte füllen einen Balken am unteren Bildschirmrand, nach einem Drittel bekommt man einen KP (Kraftpunkt), nach 2 Dritteln den nächsten. Ist der Balken voll bekommt man einen weiteren Kraftpunkt und einen FP (Fähigkeitspunkt) und es geht von vorne los, wobei noch anzumerken ist, dass der Balken immer gleich lang bleibt, also die Zahl der Erfahrungspunkte nicht größer wird.
Die Kraftpunkte investiert man ins Kraftrad, das wie folgt aufgebaut ist.
Das Rad hat einen inneren und einen äußeren Ring, und ist in 9 Segmente eingeteilt, die zu den 9 verschiedenen Waffenarten gehören. Ein Waffensegment besitzt 2 Kategorien, die grob mit den beiden möglichen Aufgabenbereichen der jeweiligen Waffe korrespondieren, im inneren Ring und 6 Kategorien im äußeren Ring. In jeder Kategorie gibt es 7 (glaub ich) Kräfte, die man mit den Kraftpunkten kaufen kann. Diese müssen der Reihe nach gekauft werden und steigen im Preis, der äußere Ring wird erst zugänglich, wenn beide inneren Kategorien vollständig gekauft wurden. Die Kräfte unterteilen sich in aktive und passive Kräfte, mit denen man sich ein Deck basteln kann, dass aus 7 aktiven und 7 passiven Kräften besteht. Welche Kräfte man für sein Deck kombiniert ist einem völlig frei gelassen. bei den aktiven Kräften gibt es Builder, diese erzeugen Ressourcen, Verbraucher, diese verbrauchen die Ressourcen, und Cool-down-Fähigkeiten, die weder Ressourcen erzeugen noch verbrauchen aber halt nur alle X Sekunden eingesetzt werden können. Achja, man kann immer 2 Waffen gleichzeitig ausrüsten und sein Deck jederzeit (außer in Kämpfen) verändern. Decks können abgespeichert, mit anderen geteilt und wieder geladen werden.
Beim Zusammenstellen eines Decks kommt es darauf an, sinnvolle Synergien zwischen den Kräften zu finden. Das jetzt aber noch auszuführen würde zu weit gehen.

Mit den Fähigkeitspunkten kauft man Ränge in 9*2 Kategorien (die Waffen und ihre beiden möglichen Aufgabenbereiche) plus 3 Talismankategorien. Diese Ränge bestimmen welche Ausrüstungsqualität man tragen kann und geben einen kleinen Zusatzeffekt oder Bonus.
Die Talismane ersetzen hier die Rüstung und bestimmen hauptsächlich die Charakterwerte. Es können 7 Talismane angelegt werden, 1 Kopftalisman, 3 große und 3 kleine.
Das Aussehen des Chars, wird dadurch nicht beeinflusst. Die Kleidung kann nach Geschmack gewählt werden. Zu Beginn hat man eine relativ kleine Auswahl bei der Charerstellung, weitere Kleidung bekommt man durch das Skillen im Kraftrad (alle inneren kategorien einer Waffe geben eine Jacke, wenn man fraktionsspezifische vorgegebene Decks vervollständigt, bekommt man das Deckoutfit), das Abschließen mancher Quests, bei den Händlern mit der Ingame-Währung PAX oder durch den Itemshop gegen €.

PvP
Im Moment bietet das Spiel 2 Schlachtfelder, wo sich immer alle 3 Fraktionen für den Sieg prügeln. Diese wären Stonehenge, ein 5vs5vs5 Schlachtfeld, wo es gilt das Zentrum zu halten, um Punkte zu erzeugen, hat man eine bestimmte Menge Punkte erreicht, hat man gewonnen. Dann wär da noch El Dorado, ein 10vs10vs10 Schlachtfeld, in dem 4 Artefakte verteilt sind, wird ein Artefakt von einem Team gehalten, werden Punkte erzeugt....
Dann gibt es noch das Fusang-Projekt, dieses ist ein riesiges persistentes 75vs75vs75 Kriegsgebiet, in dem Anlagen und Spawnpunkte erobert werden müssen. Dieses Gebiet wird nie zurückgesetzt und endet nicht, es ist persistent. Man kann hierfür 3 Quests annehmen oder einfach nur Prügeln.
Dadurch, dass im PvP alle Figuren eine Uniform tragen, es gibt für jede Fraktion 3, wird ordentlich rechenlast gespart und die Performance ist auf bei den Massenkämpfen in Fusang noch halbwegs flüssig (über 20fps, wenn wirklich verdammt viel los ist; Intel i5 750, Radeon 5870, 8GB RAM, Windows 7 64Bit; Ich spiele in 1920*1080, FXAA und SSOA aktiv bzw hoch (in Fusang deaktiviere ich SOAA), Tesselation deaktiviert. Die Schieberegler stehen auf 4 von 4).

Fazit:
The Secret World ist ein Nischenspiel! Es will und wird nicht allen gefallen. Für Leute, die einfach nur ein weiteres WoW suchen, ist das Spiel ungeeignet. Das Spiel ist auch ungeeignet für Leute, die schnell Max.Level erreichen wollen, um dann zu raiden. Es ist ungeeignet für Leute, die sich keine Questtexte durchlesen wollen und Cutszenes sowieso gleich wegdrücken. Es ist ungeeignet für Leute, die zu faul sind, Dinge auszuprobieren oder zu suchen.
Sollte man aber in einem MMO wert auf Story, Atmosphäre und einen gehobenen Schwierigkeitsgrad legen, findet man gefallen an Rästel, Verschwörungstheorien, Mythen, Anspielungen auf unsere Popkultur und möchte man mal wieder wissen, wie kreativ die Spieleindustrie sein kann, muss man The Secret World spielen. Ob es sich längerfristig im Markt behauptet, wird die Zeit zeigen, ich kann es nur hoffen.

Anmerkungen:
- Der Headstartrelease lief nicht nur für ein Funcom-Spiel ;) äußerst geschmeidig
- Es gibt noch vereinzelte Bugs (in Kingsmouth kann es passieren, dass 2 Quests nicht weiterlaufen, weil der Trigger verbuggt ist; Manche Handwerksressourcen hatten falsche Beschreibungen), das soll nicht verschwiegen werden, aber nichts was mich groß stören würde. Und bei einem Spiel dieses Umfangs wohl einfach nicht zu vermeiden
- Das Spiel hat ein Abomodell (30Tage sind beim kauf des Spiels enthalten) und einen Itemshop, wo aber nur so genannter Fluff (Kleidung, Pets) verkauft wird. Es ist garantiert kein pay2win!
- Es gibt 8 Zonen in 3 Regionen (klingt wenig ist aber viel. Ich bin bei über 30h Spielzeit noch nicht mit dem 2 Gebiet komplett fertig)
- Es gibt 8 Dungeons für 5 Spieler, davon 5 in 3 Schwierigkeitsgraden. Schwierigkeitsgrade sind normal (man geht da rein, wenn man mit dem Gebiet recht weit ist), schwer (wenn man Qualität 10 Ausrüstung trägt) und Alptraum (wahrscheinlich, wenn man sich in schwer langweilt). Achja, für mich sind Dungeons, das was im Endeffekt darüber entscheidet, wie lange ich in einem Spiel bleibe. Die beiden, die ich bisher gespielt habe, gefallen mir äußerst gut, aber da hab ich durch meine Erfahrung aus Age of Conan auch nicht anderes erwartet.
- Einen Raid gibt es bisher noch nicht, ist aber für Herbst angekündigt
- fast alle Quests sind wiederholbar und man kann unbeschränkt KP und FP sammeln.
- das Durchschnittsalter der Community dürfte locker deutlich über 20 liegen
- Das Spiel benutzt eine One-Server-Technologie. Wo man bei der Charerstellungen üblicherweise einen Server wählen muss, wählt man hier eine Dimension (die deutschsprachige Community war im headstart auf der Dimension Kobold, die auch als solche markiert ist). Alle Dimensionen laufen auf dem selben Server und Spieler unterschiedlicher Dimensionen können zusammen spielen und Gilden gründen! Im PvP sind auch alle Spieler aller Dimensionen in einem gemeinsamen Pool, ausgenommen hier von ist das Fusang-Projekt, welches dimensionsbeschränkt ist, da man sich hier Boni für die Fraktion erspielen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Free 2 Play und mindestens 425 Stunden geniale Story mit kleinen Schwächen, 13. Dezember 2012
Von 
NicoNash "NicoNash" (Schömberg, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Secret World (Computerspiel)
Ich habe das Spiel von September 2012 bis Dezember 2012 gespielt:
250 Spielstunden mit einem Charakter bereits absolviert.
Habe gerade das erste Transylvanien Gebiet fertig und
alle Elite-Dungeons jeweils einmal durch gezockt.
(also ca. 75% des aktuellen Contents). Mein Charakter hat
ca. 40% des akuellen Skill-Wheels ausgebaut.

Kurzum, das Spiel bietet im Moment Content für mindestens
425 Spielstunden. Danach wird es wohl nötig sein, seinem
Charakter durch wiederholbare "Nightmare-Dungeons", bzw.
PvP-Games besseres Equip zukommen zu lassen um evtl. sein
Skill-Wheel noch ganz auszubauen.

Nun zur Einzelbewertung:

Atmosphäre 5/5
Funcom schafft es eine geniale Story mit einer gruseligen/dunklen Atmosphäre zu verknüpfen. Die Hauptstory ist der Wahnsinn und auch die anderen Stories haben mich das ein ums andere Mal zum schmunzeln und gruseln gebracht.
Großes Kino !!!!

Soundtrack/Grafik 4,5/5
Die Grafik ist alles in allem stimmig. Die Charaktererstellung
verfügt leider über mehr manga-mäßige Gesichter als über harte
Kerle. Der Soundtrack ist der Hammer. Die Ausrüstung sieht einfach klasse aus und es macht Spaß seinen Charakter einzukleiden.

Animationen/Spiel-/Kampfmechanik 2/5
Die Animationen der Charaktere wirken teilweise plump und im
Kampf gegen Monster kommt meistens nicht so ein richtiges
Action-Feeling auf. Da wirken Guild-Wars und AoC viel Actionlastiger. Die Spiel-/Kampfmechanik ist gewöhningsbedürftig, da einfach Anders.
Mir gefällt es mittlerweile gut. Strategisch wird mit sogenannten "Decks" gespielt, die man je nach Art der Gegner neu zusammenstellt. Die Kämpfe in TSW sind deshalb alle Strategischer Natur und man stellt sich quasi in weiser Vor(au)sicht vor dem Kampf ein gutes Deck zusammen.
Leider ist der Ausrüstungsmanager, der diese vorbereiteten Decks zusammenstellen soll nach 6 Monaten immer noch buggy. Was wirklich ärgerlich ist. Auch die Ressourcenverbraucher sind tlw. buggy. So funktionierten diese in der Vergangenheit manchmal nur zu 80%.

PvE/Instanzen/Herausforderung 5/5
Obwohl die Kampfmechaniken das nicht erwarten lassen sind die Instanzen echt herausfordernd. Das liegt daran, dass man sich wirklich viel bewegen muss und die Umgebung miteinbezogen wird um nicht üblen Schaden zu kassieren. Auch die strategischen Besprechungen (welches Deck nimmt wer gegen welchen Boss)
sind einzigartig und stimmig (da es ja keine Klassen gibt, sondern jeder mit jedem Deck spielen kann^^).

Abwechslung/Quests 5/5
Durch Investigation-Quests (Detektiv-Rätsel-Quests), Sabotage-Missionen (ohne Kampf, Kameras ausweichen, Minen/Laserlabyrinthe) ist Abwechslung
zu den klassischen Hack&Slay-Quests garantiert. Genial!

PvP System 2/5
Leider ist das PvP-System noch nicht richtig ausbalanciert.
In Stonehenge gibt es zwar teilweise harte und gute Kämpfe, aber leider kann niemand nachjoinen falls ein Spieler das Spiel verläßt. So kommt es dann bei jedem zweiten Spiel vor, dass man die 15 Minuten aussitzen muss in der Gewissheit, das Spiel in Unterzahl zu verlieren. "Fusang" ein großes PvP-Gebiet leidet im Moment wohl an zu wenig interessierten Spielern (und auch an zu wenig Anreizen): Im Moment wird das PvP-Gebiet von einer Fraktion dominiert und diese sammelt die Belohnungen
quasi im Sitzen. Vielleicht ändert sich dies ja mit dem F2P-Modell.....

Content/Preisleistung 5/5
Da TSW nun "Free 2 Play" wird und du quasi mindestens 425 Spielstunden mit toller Story für den einmaligen Kaufpreis von 24,99 Euro bekommst kann ich das Spiel nur empfehlen. Der Nachteil an dem "Free 2 Play"-Modell ist natürlich, dass
Funcom nun evtl. nicht mehr genug Geld erwirtschaftet um auf Dauer regelmäßigen Content nachzuliefern.

Hardcore-Gamer mag dies als Content evtl. zu wenig sein: Da es auch möglich ist Content in den ersten Startgebieten
zu überspringen und sich z.B. über wiederholbare Dungeon-Runs/Quests in den jeweiligen Gebieten hochzupushen, können Spieler, die als einziges Ziel haben einen gut ausgestatteten perfekten Charakter zu haben wahrscheinlich auch in der Hälfte der Zeit dorthin gelangen. Bei diesem Spiel ist aber der Weg das Ziel.

Gesamtwertung:
28,5/35 --> 4/5 (Potenzial nach Oben ist da)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten MMO's auf dem Markt., 3. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Secret World (Computerspiel)
Um gleich mal auf den ersten Rezensenten einzugehen: Dass es keine Level oder Klassen gibt, damit WIRBT das Game. Bevor also dermassen unqualifiziert der Daumen runtergedrückt wird, sollte man sich doch besser ein wenig informiert haben. So ist diese Kritik absolut sinnlos und dient keiner Kaufentscheidung.

Ich spiele das Game seit Closed und Open Beta und freue mich, dass es nun offiziell gestartet ist. Hier meine Kaufempfehlungsliste zum abhaken. Kaufen sollte sich das Spiel, wer:

- AkteX, Resident Evil, Silent Hill und die Geschichten von Lovecraft, Poe und Dunsany mag.
- den Kanal voll hat von Orks,- Elfen,- und Gnomengedöns.
- gerne auch mal seinen Kopf anstrengt und sich auch nicht scheut, Google als Recherchehilfe zu nutzen (und damit meine ich nicht, nach Spoilern zu suchen).
- in eine tiefe, dichte und weit verzweigte Story eindringen möchte.
- TERA zu quietschbunt findet und bei SWTOR vor Langeweile in den grottigen COPY&PASTE Leveln einschläft.
- PVP nicht für das höchste aller Dinge hält.
- aus WoW Teletubbieland endgültig rausgewachsen ist.

The Secret World ist eines der am meisten erwarteten Games dieses Jahres. Ob der Entwickler die hohen Erwartungen erfüllen kann, wird sich zeigen, meine jedoch wurden übertroffen. Kritikpunkte gibt es bisher beim:

- Charaktererstellungsmodul: hier wird nachgebessert werden, die Entwickler hatten aus technischen Gründen auf eine zu detaillierte Charaktererstellung verzichtet. Die Rufe der Community wurden aber gehört und man verspricht kosmetische Nachbesserung.
- verbugte Quests.. wobei die Quests selbst nicht wirklich verbugt sind, einige sind nur dem Ansturm der vielen Spieler nicht gewachsen. Manche Questitems lassen sich erst nach einem Cooldown anklicken. Wenn zu viele Spieler das gleichzeitig versuchen, bekommen manche Items "Schluckauf". Auch an diesem Problem wird gearbeitet.

Ansonsten läuft das Game wie geschmiert.

Um nochmal auf die angeblichen fehlenden Klassen und Level zurückzukommen. Das stimmt so nicht. Man levelt nicht den Char, dafür aber die Items und Waffen, die er trägt. Mit fortschreitender EP erhält man bessere Rüstung und höherwertige Waffen, die man selbst auch durch Crafting noch veredeln kann. Klassen gibt es auch, denn die Kombinationen der Waffen und ihre Synergien ergeben klare Schwerpunkte in Richtung Tank, Healer oder Supporter/DD. Nur, dass hier der Player jederzeit selbst entscheiden kann, in welche Richtung er gehen möchte; und hat er mal die meisten Kräfte freigeschaltet, kann er diese als "Decks" abspeichern und mühelos wechseln und aufrufen. Damit wird es also, wie einst in Matrix Online, möglich, für bestimmte Inis als Heiler mitzuwirken oder rein auf Schaden zu arbeiten - und das in der nächsten Ini wieder zu wechseln. Dadurch hat der Charakter eine nie gekannte Freiheit der Entwicklung und Gestaltung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine kleine Überraschung ?, 3. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Secret World (Computerspiel)
Zumindest für mich ist es das gewesen.

Bis vor ca. zwei Monaten hatte ich noch nichts zu einem Titel namens "The Secret World" gehört und stieß lediglich durch eine geschaltete Anzeige auf der Homepage eines Spielemagazins darauf. Dort wurde mit den Worten geworben "meist erwartetes MMO 2012".

Nun, als Skeptiker dachte ich mir sofort "Das kann ja jedes Spiel von sich behaupten" und sah mich etwas in Netz um, wodurch ich einen besseren Eindruck zum Titel gewinnen wollte.

Nach einem ersten Blick auf einen Trailer wusste ich das mich das ganze Thema zumindest schon einmal interessieren würde. Fernab von den gewohnten Streifzügen durch eine Fantasie Welt mit Elfen und Zwergen, begibt man sich in diesem Spiel in eine Welt die eine Mischung aus verschiedenen Filmthemen zu sein scheint. Die Entwickler scheinen unter anderem Filmfans zu sein und das tut dem Spiel gut, denn es greift dadurch geschickt Thematiken auf, welche von einigen Spielern bzw. Filmfans gemocht werden (bzw. von der breiten Masse).

Man entscheidet sich zu Beginn des Spieles für eine der drei Geheimgesellschaften und findet sich in deren Startgebiet wieder (nähere Details bitte der Produktbeschreibung bzw. Homepage des Entwicklers entnehmen).

Das Startgebiet dient quasi als genereller Dreh und Anhelpunkt im Spiel und man muss immer mal wieder dorthin um die Geschichte seiner Organisation weiter zu spinnen. Unterhalb dieser Oberfläche begibt man sich wie bei Alice im Wunderland in den Kaninchenbau und verlässt mehr oder weniger das reale um sich nun in einem neuen, von den Entwicklern geschaffenem Thema wieder zu finden.

Z.b. findet man sich in einer Welt voller Zombies, Vampire, Höllenwesen und anderen fiktiven Kreaturen wieder. Trotz dieser Affinität zu Fantasiegebilden hält man im Spiel immer wieder auch Kontakt zu menschlichen NPC'S, welche mit allerhand Informationen über deren eigene Person und der Welt in der sie sich befinden aufwarten können.

In den Monologen der NPCS (filmisch inszeniert und voll vertont) existiert der eigene Charakter "nur" in stummer Form. Ist das Schlimm ? Muss jeder selbst wissen. Aber ich persönlich finde das es die Identifizierung mit dem Char um einiges erleichtert und man nicht durch Reaktionen der Figur "überrascht" wird, welche man selbst so gar nicht wollte.

Natürlich ist das Produkt erst sehr kurz auf dem Markt und als MMO für die meisten MenscheŽn auf eine langfristige Spielweise angelegt, jedoch gibt es auch noch die ein oder andere technische Ungereimtheit auf die entweder mehr oder weniger Spieler stoßen werden. Ich selbst hatte es bislang nur mit "Kleinigkeiten" zu tun. Jedoch ist der Entwickler stetig mit der Verbesserung des Spiels berschäftigt und man kann davon ausgehen das die Kanten und Ecken abgeschliffen sein werden. Aber das nicht alles perfekt ist, sollte von vielen Spielern zum Start eines föllig neuen Spiels nicht überraschen.

Damit diese Rezension nun nicht die Ausmaße eines Romans annimmt, führe ich einige Punkte auf welcher natürlich meiner rein subjektiven Meinung entsprechen und lediglich als Indikator für Pro und Contra dienen sollen.

PRO :

- Unverbrauchtes und sehr stimmig designtes MMO
- Zutaten zur stetigen Weiterentwicklung vorhanden
- Grafisch und soundtechnisch sehr anprechendes Gerüst (DirectX 9+11)
- Vielfalt an verschiedenen Quests (Story, simple klopp Quests, anspruchsvollere und investigative Rätselquests, Story Quests zum weiterführen der Geschichte)
- Gebiete weitläufig und abwechslungsreich (man KANN sich viele Stunden beschäftigen)

CONTRA :

- Bis auf kleinere (bei mir) technische Mängel, gibt es derzeit nichts was ich konkreten Contrapunkt aufführen möchte (wird evtl editiert)

Anmerkung :

Wie weiter oben beschrieben ist das lediglich meine subjektive Meinung zum Spiel. Es mag Leute geben welche diese Meinung nicht teilen werden und evtl. andere oder gravierende Mängel am Spiel feststellen könnten. Also bitte kein geflame oder gebashe und lieber selbst eine Rezension verfassen um sich den anderen potentiellen Käufern mitzuteilen. Ich selbst spiele das Spiel seit ca. 2 Wochen durch Beta Wochenenden und dem am 29. Juni gestarteten early access.

Danke
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einschätzung und Vergleich (?), 6. Februar 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Secret World (Computerspiel)
Einschätzung und Vergleich (?)

Bevor ich mit meiner Rezension anfange hier erst mal verschiedene MMO’s und ihre Bewertungen auf 2 Internet-Platformen (Gamestar und MetaCritic)

Gamestar Wertungen:

The Secret World:
81 (Sehr gut)

World of Warcraft: (Mists of Pandaria)
85 (Sehr gut)

Star Wars: The Old Republic :
86 (Sehr gut)

MetaCritic Wertungen:

The Secret World:
73 von 100 [User Score 8.2]

World of Warcraft: (Mists of Pandaria)
82 von 100 [User Score 4.3]

World of Warcraft:
93 von 100 [User Score 6.8]

Star Wars: The Old Republic :
85 von 100 [User Score 5.7]

Zu diesen Bewertungen: Ich habe diese nur zusammengetragen und aufgelistet da sie immer wieder hergenommen werden. „Selbst bei MetaCritic hat das Spiel nur 73 bekommen und MMO’s bekommen sonst ja immer über 80“
Ich bin mir nicht sicher ob diese Leute immer die User-Bewertungen übersehen oder ob sie sie nicht sehen wollen.
Denn The Secret World hat da momentan mit 8.2 Punkten die höchste Wertung.

Andererseits finde ich es schwierig diese 3 „großen“ MMO’s mit einander zu vergleichen.

WoW ->
Quests zum lesen, keine Sprachliche Vertonung wie bei den beiden anderen.
Aufgaben bestehen aus „Töte dies, töte das“, wie mans eben kennt.
Skill-System: Da frage ich mich ob man das noch so nennen darf?
Spieldauer da keine Alternative: Bis zum Addon TBC

SWTOR ->
Komplette Vertonung, Entscheidungs-„Freiheit“ bei Aufgaben.
Aufgaben bestehen auch hier überwiegend aus „Töte dies, töte das“, allerdings leicht verschleiert durch die Story.
Skill-System: Altbekanntes 3-Bäume System in denen man auswählt was man haben möchte um bis zur Spitze des Baumes zu kommen.
Spieldauer: ca. 1 Jahr und in diesem selbst den neuesten FP „The Asation“ Clear gehabt mit meinem Tank der keine 4 Wochen auf 50 gewesen ist. (Nicht auf Schwer)

TSW ->
Quests die von Menschen kommen (die noch leben) sind komplett vertont, Manko hierbei: Der Held
ist Stumm.
Aufgaben bestehen hier aus „Tötungsaufgaben“ wie man sie kennt nur das sie hier auch noch recht gut verpackt sind, das man dies erst merkt wenn die NPC’s bereits im Dreck liegen und man sich der nächsten Aufgabe widmet. Dann gibt es die „Schleich“ Aufgaben in denen man ungesehen in Gebiete eindringen muss um z.B. Störsender zu demolieren. Dann noch die „Such“ Aufgaben bei denen man nichts weiter an die Hand bekommt als „Ich hab da was gehört“ und dann steht man da und darf rum Rätseln. Zugegeben manche Dinge sind verdammt schwierig und ohne Musik Studium oder Doktortitel in Physik nicht lösbar, wäre da nicht der eingebaute Explorer um zu Googlen.
Skill-System: 2 Verschiedene Gruppen: Waffen-„Kunde“ und „Fähigkeiten“
Da es keine LvL gibt kann man irgendwann ALLES und da man immer und überall umwechseln kann
ist man auch alles, wenn man ein wenig Ausrüstung gesammelt hat. Quasi ein „Sandkasten-Skill-
Baum“
Spieldauer: knappe Woche, wenn ich was zum Endcontent und weiteren Verlauf sagen kann oder
meine Meinung sich des Spiels bezüglich ändert führe ich das hier auf.

Da meiner Meinung nach diese 3 Spiele nur Schwer miteinander vergleicht werden können lasse ich
das ab dieser Stelle sein. Wer möchte kann gerne selbst vergleichen.

Grafik: (Unter DX11 und allen Einstellungen auf max)
Für ein Singleplayer-Spiel des Jahres 2012:
4/10
Für ein MMO (was es ja ist…):
8/10

Abzüge gibt es für das hindurch “glitschen“ der Haare (weiblicher Chars) durch die Kleidung. Dies
passiert nicht überall aber es passiert eben. Mitunter sind die Bewegungen auch nicht ganz Passend,
so ist es bei mir z.B. schon vor gekommen das die Augen nicht dort waren wo sich der Kopf befand.
Ebenfalls einmal passiert: Die Augen saßen oberhalb der Wimpern. (Ist nach Neustart des Spiels nicht
nicht mehr aufgetreten)
Pluspunkte gibt es für die Gestaltung der Gebiete sowie die schön Düsteren „Dungeons“, wenn man in die Kanalisation herabsteigt und die nun mal nicht beleuchtet ist, sieht man eben nix Punkt!

Performance: 9,5/10
Einige haben sich in den Bewertungen beschwert dass es zu Einbrüchen kommt wenn zu viele Leute herumlaufen. Ist mir bisher noch nicht aufgefallen. (im 75v75v75 BG getestet)
Wenn der Server-Offline geht (hatte ich einmal) fliegt man nicht aus dem Spiel sondern wird gefragt ob man auf einen anderen Wechseln möchte. Wenn man diese Frage bejaht darf man einfach weiter Spielen.
Sollte mir im weiteren Spielverlauf negatives auffallen Revidiere ich meine Meinung hierzu gerne.

Sound: 7,5/10
Tolle Vertonung, manche Charaktere erhalten durch die Vertonung und den Sound einen ganz eigenen Charakter. Gute Deutsche Synchronsprecher.
Schöne Hintergrundmusik sowie gelegentlich dudelnde Radios die irgendwer angelassen haben muss, was der Welt einen realen tatsch verpasst.
Der Sound der Animationen und Angriffe / Zauber ist leider nur durchschnittlich und hätte abwechslungsreicher sein können.

PvE: 8/10
Tolles Setting, Fantastische Rätsel-Quests, gut gemachte Sabotage-Quests. Man geht an einem Polizeiauto vorbei und „hört“ einen Funkspruch, dass die Leute keine weiteren Angriffe überstehen und schon ist man dabei die anrollenden „Horden“ von Untoten aufzuhalten. Gute Inszenierung der Aufgaben.
Die erste Instanz hat eine Angenehme Boss-Mechanik die mich die ersten beiden Male erst mal bei fast allen Bossen ins Grab befördert hat. (Schön hierbei ist wenn der Kampf dann ohne dich weiter geht da du ja „tot“ bist kannst du über einen Button als Zuschauer weiter sehen wie der Kampf gerade verläuft und dadurch eventuelle Fehler an der Spielweise von dir erkennen um sie beim nächsten mal nicht zu wiederholen.
Als Heiler ist die Instanz zu Anfang sehr anspruchsvoll da dir schlicht die Fähigkeiten fehlen um in aller Ruhe und Tee trinkend durch die Instanz zu schlüren. Später dann wird es angenehmer und man kann schon mal die Finger „ausruhen“ aber nicht lange.
Als DD muss man ebenfalls aufpassen was man tut da die Bosse AoE Effekte raushauen und die Umgebung selbst gefährlich ist. Desweiteren sollte man nicht nur stur auf Bosse achten da dann möglicherweise der Heiler drauf geht der von NPC’s zerlegt wird die hinter dir als DD auftauchen und die du dann durchaus übersiehst.
Fazit: In der Instanz in der ich momentan gewesen bin ist sehr viel Bewegung bei den Kämpfen mit im Spiel und kein Stumpfes rumstehen und Heilen/Schaden machen und das macht echt Spaß!

PvP: 3*/10
Hier kann ich nur das Fusang-Projekt bewerten da ich mir die anderen noch nicht angesehen habe.
Problem hierbei ist, entweder is nix los in dem 75v75v75 BG oder aber es ist was los aber dann nur Drachen und Illuminaten und mal 1-2 Templer.
Zweite Schwierigkeit: Es wird jedes Equip in ein BG geworfen. Bedeutet als Anfänger ist man Quasi sofort tot. Da ich als Heiler nun mal hinten stehe, konnte ich einige Zeit ein paar Leute am Leben halten bis ein Gegner auf die Idee gekommen ist mal zu schauen wer denn da hinten heilt und ab dem Moment ist man dann quasi sofort tot.
Ich habe somit noch nicht wirklich PvP machen können / wollen da ich auch erst mal den Char ausbauen will und die Story mich gepackt hat.
*Diese Wertung werde ich vorläufig nicht mit in die Gesamtwertung aufnehmen da ich noch zu wenig davon gesehen habe und meine Einschätzung somit völlig falsch sein kann/wird.

Story: 10/10
Alle Mysterien und Legenden sind wahr, Schauermärchen nicht ausgedacht, sondern Realität. Fantastisch! Die Geheimgesellschaften sind sehr gut in die Spielwelt eingebunden, überall findet man Anspielungen auf die Illuminaten und die Templer.
Die Drachen sind nicht so stark vertreten was Anspielungen betrifft. Meiner persönlichen Meinung nach ist das aber auch richtig so. Die Drachen sind keine Fraktion die öffentlich agiert. Sie agiert in den Schatten und beherrscht das Chaos. Aber um das näher zu beschreiben bin ich nicht der richtige, da gibt es weit bessere „Beschreibungen“ der Drachen im Internet.

Spielspaß: 9/10

Neben der wirklich tollen Spielwelt und der Story, der grandiosen Vertonung und den wirklich interessanten Missionen gibt es das völlig freie Skill-System, das einen einlädt auszuprobieren.
Ich habe von Heilern gehört die mehr Schaden machen als DD’s und gleichzeitig auch noch in der Lage sind über einen begrenzten Zeitraum zu tanken. Das geht SO in keinem anderen Spiel.

Endcontent: ?*/10
Keine Ahnung, folgt wenn besichtigt.

Support / Service / Bugs: 5*/10
Der „Deck“-Manager funktioniert seit nun 7? Monaten immer noch nicht. Das ist meines Erachtens nach Peinlich und führt dazu das Leute die mit 2 Decks zum lvln rumrennen ständig die Items nachschieben müssen.
Außerdem kann es vorkommen das man bei einer Aufgabe ist bei der man z.B. Feuer entfachen soll, wenn dieses Event nun abschlossen wird wenn man in der Nähe ist geht die Aufgabe bei einem Weiter, weil die Feuer ja angezündet worden sind. Da man aber ggf. das nicht mit bekommt da man gerade damit beschäftigt ist am Leben zu bleiben, stirbt der Gegner der durch das Feuer angelockt wurde ohne dein bei tun und somit ist die Quest nicht abgeschlossen. Einzige mir bekannte Lösung: Quest „Pausieren“ und neu Annehmen. Dadurch wird sie teilweise zurückgesetzt und man darf die in diesem Fall „Feuer“ wieder entzünden.
Support und Service Mitarbeiter habe ich noch nicht in Anspruch genommen kann ich also keine Aussagen zu treffen.

Einsteiger freundlich: 2/10
Klares Nein. Da es nun allerdings F2P ist und man nur 24,99€ ausgeben braucht, hat man genug Zeit um in das Spiel rein zu finden. Und da die Community doch sehr freundlich ist, ist Fragen natürlich nicht Verboten.

Wer nicht gewillt ist, sich in das Skill-System einzulesen, der ist hier falsch.
Wer Aufgaben bekommen will bei denen man das Gehirn nicht einschalten muss, der ist hier falsch.
Ok, und wann bin ich hier richtig? Um das zu beantworten möchte ich an dieser Stelle Mueslinator Zitieren:
„Wer mit 'The Secret World' ein MMORPG der üblichen Schule erwartet, wird enttäuscht. Wer ein weiteres WoW will, darf an diesem Spiel vorbeigehen, ohne etwas zu verpassen. Wem bei dem Gedanken, in epischer Ausrüstung in einer Hauptstadt herumzustehen, zu sabbern anfängt, darf ebenfalls weitergehen: In der Geheimen Welt gibt es für sie nichts zu sehen. Zu guter Letzt: Das Spiel ist an Erwachsene gerichtet, und das merkt man. Nicht nur beim Fluchen oder ein paar angedeuteten Szenen. Nicht nur beim Blut oder anderer grafischer Gewalt. Nein, das Spiel behandelt auch den Spieler als Erwachsenen: Man wird oft nicht an der Hand genommen, sondern muss wirklich Mühe in die Lösung einiger Aufgaben stecken. Und das macht SPASS.

Wer also ein erwachsenes Spiel genießen möchte, der ist hier richtig. Wer sich über ausgefuchste Rätsel den Kopf zerbrechen will, der steht auf der Nummer, unter der das Licht angeht. Wer sich ordentlich gruseln möchte, der sei unbedingt eingeladen, weiterzulesen.“

Persönlicher Eindruck 9/10
Seit langem wieder ein Spiel mit einer guten Spieltiefe und einem Skill-System wo ich selbst entscheiden kann was ich will. Der Rest steht oben.

Fazit:
Grafik: 8/10
Performance: 9,5/10
Sound: 7,5/10
PvE: 8/10
Story: 10/10
Spielspaß: 9/10
Einsteiger freundlich: 2/10
Persönlicher Eindruck: 9/10

Gesamt: 63/80
Auf 5 Sterne ergibt das: 3,94/5

PvP: 3*/10
Endcontent: ?*/10
Support / Service / Bugs: 5*/10

Gesamt: 13*/30
Auf 5 Sterne ergibt das: 2,5*/5

Somit 4 von 5 Sternen. Ich bin gespannt wie sich diese Wertung in 1-2 Monaten verändert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MMO auf Singleplayer Niveau, 11. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Secret World (Computerspiel)
Ich habe bisher HDRO und Runes of Magic gespielt. Das Setting in diesem Spiel finde ich als alter Shadowrun Spieler total genial.
Ich habe das Spiel jetzt eine Woche und bin sehr überrascht. Ich kann alleine oder mit einem Kumpel Spielen. Selbst wenn man nicht in einer Gruppe ist kann man die Aufgaben zusammen erfüllen.
Ob die Grafik gut oder schlecht ist soll jeder selber entscheiden. Ich finde die Grafik sehr gut für ein MMO.
Die Missionen gestalten sich total anders als man es kennt. Es sind zwar auch die typischen Aufgaben aber immer sehr gut verpackt.
Das besondere sind die Aufgaben bei denen man sein Gehirn wirklich mal einschalten muß. Es sind Detektiv Aufgaben wie man sie noch in keinem Spiel erleben durfte.

Es sind ja schon viele Schreiber hier gewesen und ich kann den 5 Sterne Schreibern meistens zustimmen.
Die Leute, die sich aufregen, daß da ein weiterer Slot für einen Charakter Geld kostet und deshalb nur 3 Sterne vergeben sollen es tun aber deshalb würde ich kein Spiel so schlecht bewerten.

Ich kann das Spiel nur jedem empfehlen es zu testen. Es ist mal was ganz ganz anderes.
Gebt dem Spiel eine Chance. Es hat auch Bugs aber bisher läuft das richtig gut.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen viele neue Wege, 3. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Secret World (Computerspiel)
Nach AoC waren ja viele skeptisch ob Funcom den Start hinbekommt, aber schon der Early Access verlief fast komplett reibungslos.
Das war sicher einer der saubersten MMO-Starts der letzten Jahre.

Technisch auf sehr ausgereiften Niveau und atmosphärisch, für ein mmo, sehr Dicht.
Das Weltdesign ist sehr gut gelungen und aufwendig gestaltet.

Das Skillsystem ist sehr komplex und erfordert eine Menge Einarbeitung, wenn man wirklich von dem System profitieren will.

Alles in allem macht TSW sehr viel Spass, ist komplex und fordert den Spieler weitaus mehr als die üblichen Standard-MMOs.

Das ist für viele sicher auch der grösste Nachteil, denn man bekommt in TSW nicht sehr viel vorgekaut.
Das meiste muss man sich erarbeiten oder sich durchfragen. Viele Dinge, wie das Crafting, sind anders als in anderen Spielen gelöst und die Hilfen dafür sehr spärlich.
Auch die Hardwareanforderungen sind nicht ganz ohne.
Auf 32bit Bestriebssystemen, die insgesamt nur 2GB für TSW nutzen können, läuft das Spiel wohl auch nicht so rund.

Wenn man aber davon absieht und sich die Mühe macht tiefer ins Spiel einzusteigen erwartet einen ein spannendes, forderndes und interessantes Spiel, was zumindest im MMO-Bereich sich abhebt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seit Release treuer Abonnent...und nie bereut!, 17. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Secret World (Computerspiel)
Ich bin ein "Skipper". Nicht der, der zur See fährt, sondern jemand, der häufig zwischen verschiedenen MMORPGs hin und her springt, weil ihn keines lange genug reizt um dabei zu bleiben. Das resultiert darin, dass ich als "Casual Gamer" selten bis nie den Endgame-Content erreiche, weil mich das Spiel bis dahin bereits so sehr angeödet hat, dass ich inzwischen etwas anderes spiele. Das führt aber auch dazu, dass ich so ziemlich jedes MMORPG auf dem Markt zumindest mal getestet habe, die Spielmechanik kenne und zumindest bis etwa zur Hälfte des Contents mitreden kann (bei manchen auch weiter). "The Secret World" allerdings, hat diese Regel des Hin-und-Her-Springens ein wenig durchbrochen.
Zwar zocke ich nebenbei immer mal wieder etwas Anderes, aber ich kehre doch ständig zu TSW zurück und bin darüber hinaus auch immer noch treuer Abonnent (obwohl es inzwischen unnötig ist). Die Welt rund um Geheimbünde (Templer, Illuminaten und Drachen), Mysterien und Verschwörungen hat es mir einfach angetan. Warum?

1.) Atmosphäre
Ich stehe da drauf. Wenn man in einer virtuellen Welt so richtig versinken kann, wenn man die Zeit um sich herum vergisst, immer wieder erstaunt und erfreut ist, welche großartigen kleinen Ideen die Entwickler an dieser oder jener Stelle hatten, wenn einem ein Detail zufällig ins Auge springt und man sich freut wie ein Kind, weil selbst daran gedacht wurde... dann ist das ein Spiel, welches ich alleine dafür bereits liebe. Und TSW schafft genau das.
Die Spielareale sind kleiner als in anderen MMORPGs, es gibt keine dreihunderttausendsiebenhundertzwölf Quests an jeder Ecke, aber man hat zu jeder Zeit das Gefühl, sich in einer absolut glaubwürdigen und mit Liebe entwickelten Welt zu bewegen. An einigen Stellen legen die Entwickler noch eine Schippe drauf und zehren ein wenig an den Nerven der Spieler (Stichwort: "Virgula Divina"...eine der großartigsten Passagen in einem Spiel, welche ich jemals erlebt habe), erzeugen noch mehr und noch dichtere Atmosphäre und verstärken damit das Spielgefühl noch weiter (schon mal mit nur einer Taschenlampe durch ein von Dämonen besetztes Bergwerk gelaufen? Großartiges Gefühl! ;)). Der dichte und genial komponierte Soundtrack tut sein Übriges. Ich bin übrigens verliebt in das Titelthema. So, nun ist es raus.

2.) Investigation Quests
Für mich die genialste Idee innerhalb dieses Spieles und alleine deswegen absolut kaufwürdig. Zumindest, wenn man auf teilweise brockenschwere Rätselkost steht.
Investigation Quests sind Missionen, in denen man eine Aufgabe (meist in Form eines Rätsels) bekommt, das Spiel einem dann aber keine weiteren Hinweise oder Hilfestellung gibt. Man muss das Rätsel selbst lösen, entweder durch Hirnschmalz, Internetrecherche (für diesen Zweck gibt es im Spiel eigens einen Webbrowser), übersetzen von Texten per Hand, mathematisches Denken, oder... Die Lösungen sind vielfältig, teilweise sehr schwierig zu erraten, erfordern oft massives "Um die Ecke denken", und manchmal ein wenig frustrierend. Aber das Gefühl der Befriedigung, welches sich einstellt, wenn man eine solche Investigation Mission dann tatsächlich ohne fremde Hilfe geschafft hat, ist unbeschreiblich (Ich erinnere mich da gerne an "Bach und die Hölle", eine Quest, die mich um Jahre hat altern lassen - viele Trial-and-Error-Aufgaben - aber mir eine unglaubliche Genugtuung verschafft hat, als ich sie nach 2 oder 3 Stunden endlich gelöst hatte).

3.) Skillsystem und "Deckbuilding"
Bei TSW gibt es keine Level und Charakterklassen im klassischen Sinne. Immer, wenn man eine gewisse Menge Erfahrungspunkte gesammelt hat, bekommt man einen sogenannten "Animapunkt", mit welchem man nach und nach auf einem großen Skillrad aus insgesamt rund 500 Skills die Gewünschten freikauft. Mächtigere Fähigkeiten kosten entsprechend mehr Animapunkte, außerdem muss man die Skills in einer gewissen Reihenfolge freischalten (die einem aber sehr viele Freiheiten einräumt). Die Skills sind hierbei in neun Waffenklassen unterteilt, von denen man jederzeit zwei beliebige ausrüsten kann. Von Schrotflinte bis Blutmagie oder Zweihand-Hammer ist für Jeden was dabei. ;)
Aus den bisher freigeschalteten Skills der beiden aktuell ausgerüsteten Waffen baut man sich nun ein Deck. In TSW kann man immer nur sieben Fähigkeiten mit in den Kampf nehmen (nicht wie z.B. bei WoW, wo auf höheren Leveln die Shortcut-Leiste unten nur so vor Fähigkeiten platzt), sowie sieben unterstützende "passive" Fähigkeiten auswählen.
Das führt dazu, dass man viel Zeit investiert um eine möglichst ideale Kombination von Skills zu erlangen, umgekehrt das eigene Deck aber auch absolut an den gewünschten Spielstil anpassen kann. Man kann sich knallharte DDs bauen, defensiv orientierte Tanks, Heiler, Supporter oder irgendeine Mischklasse dazwischen. Grenzen gibt es wenige, experimentieren erlaubt und erwünscht. Und das macht (zumindest mir) viel Spaß. Bis zu fünf "Decks" kann man standardmäßig abspeichern und jederzeit außerhalb des Kampfes wechseln. Wer viel Zeit und Geduld hat kann gar jede Skill des Spiels freischalten und sich somit ein Deck für jede Situation zusammenstellen. Mit einem Mausklick von Heiler zu Tank...
Es sei der Vollständigkeit noch erwähnt, dass es noch eine zweite Art "Punkte" gibt, die man in regelmäßigen Abständen erhält, und welche das Level einzelner Waffen erhöht. Um z.B. eine in späteren Spielregionen gefundene Schrotflinte benutzen zu können, muss das entsprechende Waffenlevel freigeschaltet sein.

4.) Storyline
TSW hat einen roten Faden in Form einer sehr dicht und gut erzählten Geschichte rund um Intrigen, Mysterien und Verrat. Dan Brown meets Steven King meets H.P. Lovecraft meets Dracula himself... Viele Klischees werden überspitzt ausgereizt und aufgegriffen, die Charaktere sind herrlich überzeichnet und das ganze Spiel strotzt trotz aller Ernsthaftigkeit nur so vor Selbstironie ("Dies ist keine von diesen Dan Brown-Schmonzetten...dies ist die Realität.").
Die Geschichte und alle Missionen des Spiels sind von voll vertonten Videosequenzen eingeleitet, die teilweise Kinoqualität aufweisen. Wer SWTOR gespielt hat, kennt das Prinzip. Bei TSW allerdings interagieren wir nicht, können also keine steifen Dialoge führen oder wählen, was wir sagen wollen. Wir sagen nämlich im Prinzip gar nichts. Unser Charakter bleibt das ganze Spiel über stumm und die einleitenden Videosequenzen sind daher eben genau das: "Videos". Zurücklehnen und die hervorragende deutsche Synchro genießen.
Der Nachteil hierbei ist, das unser Charakter ein wenig blass bleibt und wir keine nennenswerten Einflussmöglichkeiten in puncto Dialogen haben. Der Vorteil allerdings ist, dass die Questgeber ein eigenes Leben entwickeln und uns näher gebracht werden. Man kann sich schnell in die Lage der Charaktere versetzen und ihre Motive verstehen, erfährt ganz nebenbei viel über den Hintergrund des Spiels (welcher stets im Verborgenen bleibt und vom Spieler selbst nach und nach aufgedeckt werden muss) und die Sorgen der Personen in TSW. Das macht (mir persönlich) Spaß und erzeugt wieder viel Atmosphäre (Empfehlung hier: Die Innsmouth Academy mit ihrem völlig durchgeknallten Schulleiter, der einfach herrlich morbide verrückt rüber kommt).

5.) Shopping
Eigentlich nur ein nettes Gimmick, welches mir aber viel Spaß bereitet hat. Optik sagt bei TSW nichts aus. Jeder Charakter kann sich kleiden, wie er möchte ohne dabei Rüstungswerte oder Ähnliches einzubüßen. Dies liegt darin begründet, dass alle Rüstungseigenschaften eines Charakters über Talismane definiert werden, die man in insgesamt sieben Slots ausrüsten kann. Diese sind jedoch am Charakter selbst nicht sichtbar, werden also nicht dargestellt.
Stattdessen kann man für seinen Charakter daher beliebige Kleidung wählen und ihn anziehen, wie man mag. In London (einer der drei Hauptstädte des Spiels) gibt es eine Shopping Mall, in der man aus zig hunderten von Kleidungsstücken sich das kaufen kann, was man gerne mag. Teilweise erhält man auch für das Abschließen bestimmter Abschnitte im Spiel bestimmte Kleidungsstücke kostenlos. Ob man nun also als Tank im knappen Bikini herum rennt, oder als Punk-Rock-Heiler, ist einem völlig selbst überlassen. Auch hier gilt: Einmal gekaufte Kleidung lässt sich mit einem Mausklick beliebig ändern. Und wenn man gar nicht weiß, was man anziehen soll, dann schlüpft man halt in die Uniform seiner Fraktion. Die sind auch ganz hübsch... ;)

So, das wären die fünf wichtigsten Punkte für das Spiel. Natürlich gibt es (speziell von technischer Seite her) noch viel mehr zu rezensieren, möchte den Rest aber eher kurz halten:

- Die Grafik ist hübsch und auf maximalen Details teilweise ein richtiger Hingucker. Der nebelverhangene Sonnenuntergang vor Solomon Island z.B. hat es mir sehr angetan. Die Charakteranimationen wirken teilweise ein wenig steif und hätten durchaus etwas mehr "Akrobatik" vertragen können, was mich aber nur peripher stört.
- Die Steuerung ist auf den standardmäßigen Einstellungen etwas fummelig. Man braucht für den Kampf wie oben erwähnt sieben Fähigkeiten, die von Werk aus auf den Tasten 1-7 liegen. Das ist im Kampf etwas schwierig zu erreichen, weil das Kampfsystem in TSW ein ständiges Bewegen und ausweichen (wie z.B. in GW2 auch) erfordert. Mit ein wenig Übung oder verlegen der Tasten ist das allerdings gut machbar. Oder man schafft sich eine MMORPG-Maus an, so wie ich das getan habe, und braucht fortan die Tasten auf der Tastatur gar nicht mehr (außer zum Bewegen).
- Es gibt eine "Multiserver-Technologie", wodurch man sich mit Spielern von anderen Servern z.B. auch zum Raiden oder gemeinsamen Questen treffen kann. Sehr praktisch!
- Funcom schiebt regelmäßige Inhaltsupdates nach (i.d.R. so alle 6 Wochen), welche dem Spiel neue Funktionen, Missionen, Nebenwaffen und teilweise neue Raids oder Dungeons hinzufügen.
- A propos Dungeons: In jeder der ingesamt (bisher) neun Spielregionen gibt es ein Dungeon, welches die Story der Region ergänzt, weiter führt oder zum Höhepunkt bringt. Sehr schön und sehr spaßig, mit vielen guten Ideen!
- Seit Anfang Dezember ist TSW "Pay to play". Man kauft also nur noch das Spiel und kann es dann ohne monatliche Gebühren zocken. Ein Abo ist freiwillig und bringt einem eher marginale Vorteile: Eine etwas beschleunigte EXP-Vergabe, Zugriff auf ein paar spezielle Gegenstände im Itemstore und etwa 1200 Münzen für den Item-Store (ca 10€ Wert). Man kann als kostenloser Spieler aber alle bisher vorhandenen Inhalte uneingeschränkt nutzen und hat außer der etwas verzögerten Charakterentwicklung keine Nachteile gegenüber Abonnement-Spielern.

Ein paar Dinge gibt es auch, die mir ein wenig negativ aufgefallen sind, und die seien natürlich ebenfalls erwähnt.

- Das PVP hat noch kein nennenswertes Ranking-System, was dazu führt, dass einem der Einstieg in diesen Aspekt sauschwer gemacht wird, oder (wie in meinem Fall) verdorben wird. Ich spiele ständig nur gegen absolut ausmaximierte Gegner, gegen die ich keine fünf bis sieben Sekunden überlebe, anstatt, dass das Spiel einfach die Leute, die regelmäßig verlieren in eine eigene Gruppe packen und gegeneinander antreten lässt. Das würde die Motivation deutlich erhöhen. Gerüchten zufolge soll dieses Feature aber mit dem nächsten oder übernächsten Inhaltsupdate kommen.
- Sämtliche Spielserver sind international, demnach ist die Chatsprache Englisch! Wer dieser Sprache nicht mächtig ist, sollte sich entweder eine deutsche Cabale suchen (die Pendant zur "Gilde") oder versuchen anderweitig über die Runden zu kommen.Das Spiel selbst sowie die Sprachausgabe sind allerdings deutsch!
- Der Einstieg ist wirklich schwierig, weil man zunächst von Skillsystem und den Möglichkeiten erschlagen wird. Man sollte sich daher direkt zu Beginn eines der vielen Tutorials im Netz durchlesen oder sich einen geduldigen erfahrenen Spieler suchen. Die Community ist übrigens recht erwachsen und durchweg sehr hilfsbereit.
- Der Schwierigkeitsgrad ab etwa der Hälfte des Spiels ist teilweise frustran hoch. Es ist immer mal wieder notwendig, ein Gebiet zurück zu gehen und Quests zu wiederholen, um den eigenen Charakter etwas "hoch zu leveln".
- TSW ist kein Spiel für "mal schnell eine Runde spielen". Selbst die einfachen Missionen dauern durchschnittlich sicherlich eine Stunde (wenn man sie alleine macht), Investigation Missions durchaus schon mal zwei oder drei. TSW lohnt sich eigentlich nur, wenn man ein wenig Zeit hat.

Gesamtfazit:
Ich habe bisher in keinem Spiel so viele "Aaaaaaaaaah!" oder "Ach verdammt, das gibt's doch nicht, bin ich denn zu blöd hierfür?" oder "Kopf -> Tisch" - Momente erlebt, wie in TSW. Das Spiel frustriert, motiviert, macht unglaublich viel Spaß, nimmt einen mit auf eine Reise in eine alternative Realität und zeigt dir gerne mal, wie dumm man eigentlich ist (wenn man nach einer Stunde rätseln durch Zufall auf die eigentlich ganz einfache Lösung kommt). Dieses Wechselbad der Spielgefühle habe ich so noch nirgendwo erlebt, und das macht einfach tierisch Spaß.
Wer mit dem Szenario, dem Hintergrund und der Aufmachung des Spiels etwas anfangen kann, dem empfehle ich eine definitive Investition der paar Euronen für dieses Meisterwerk. Wer schon bei "Geheimbünde" und "MMORPG mit Sturmgewehr und Blutmagie" abschaltet, der wird hier keine Freude haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 29| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

The Secret World
The Secret World von Electronic Arts (Windows 7)
EUR 29,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen