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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen108
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am 1. Juni 2005
Alles, was danach kam, war nur noch ein Abklatsch mit mehr oder weniger Esprit ... - "Diamantenraub in Rio", "Verlockende Falle", "Ocean's Eleven" (Ocean's Twelve sowieso ...), etc.
Zur Story:
America in den 20er Jahren: Luther und Johnny, zwei kleine Straßengauner nehmen trickreich aber aus Versehen einen Geldboten des gefürchteten Gangsterbosses Doyle Lonnegan (Robert Shaw) aus. Der nimmt Rache und tötet den einen; der andere, Johnny Hooker (Robert Redford) kann knapp entkommen und wendet sich, um Rache zu nehmen, an die Gaunerlegende im Ruhestand Henry Gondorff (Paul Newman). Man beschließt, Lonnegan mit einer fingierten, vermeintlich todsicheren Pferdewette im ganz großen Stil zu leimen. Köder werden ausgelegt, Haken geschlagen, Personal engagiert, Kulissen gebaut, die Polizei gelinkt, sogar das FBI imitiert ...
Die Sache funktioniert: "Es macht Luther nicht wieder lebendig ... aber es fühlt sich verdammt gut an ..."
Statement allgemein:
Diese mit OSCARS überschüttete Gaunerkomödie gilt vollkommen zurecht als der filmische "Übervater" des Genres. Amerikas pulsierende wirtschaftliche Jugend in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wird atmosphärisch stimmig in traumhaften Kulissen inmitten des Zeitgeist-Gefühls von organisierter Bandenkriminalität inszeniert ("Es hat keinen Sinn, ein Gauner zu sein, wenn jeder brave Bürger einer ist...").
Die Vielzahl der story-mäßigen Wendungen ist maßgebend und richtungsweisend für eine Unmenge an thematischen Nachfolgern geworden und hat vielleicht erst mit "Ocean's Eleven" einen modernen Epigonen gefunden.
Bis in die Nebenrollen absolut hochkarätig besetzt, merkt man durchweg allen Beteiligten den unbändigen Spaß am Projekt spürbar an. Obwohl der Film eine souveräne Ruhe ausstrahlt und auf Action-Sequenzen gänzlich verzichten kann, wird er nicht eine Sekunde langweilig. Spritzige Dialoge und das permante Wandeln aller Akteure am Abgrund sorgen dafür, dass man dieses Meisterwerk in allen Facetten erst beim wiederholten Ansehen wirklich in Gänze und mit allen Zusammenhängen erfasst.
Zum stimmigen Gesamtgefühl des Streifens trägt natürlich auch der weltbekannte Ragtime-Piano-Soundtrack von Scott Joblin ("The Entertainer" und andere wunderschöne Stücke) maßgeblich bei.
Statement DVD:
Man hat dankenswerterweise darauf verzichtet, durch digitales "Post-Production-Gefummel" die Komposition der Ur-Version zu verhunzen. Wenngleich die optische Qualität des Films auch erstaunlich "frisch" erscheint, so trägt gerade die keineswegs moderne Sound-Ausstattung in Stereo und Mono (in Abhängigkeit der gewählten Tonspur) zum gefühlsmäßigen Gesamterlebnis besonders bei. Wer jedoch ein halbwegs qualitativ hochwertiges Heimkino-System sein eigen nennt, der wird auch daraus noch was machen können, was dem Anspruch heutiger Tage absolut gerecht wird.
Die deutsche Synchronisierung ist - im Gegensatz zu vielen anderen Filmen - wirklich sehr gut und erweist sich dem englischen Original über weite Strecken ebenbürtig. Unabhängig davon ist die englische Tonspur mit ihrer etwas "antiquierten" Sprechweise unheimlich schön und überaus empfehlenswert. Wer Sinn für die englische Sprache hat wird daran Gefallen finden.
Alles in allem: Die Ausstattung der DVD ist - ganz ehrlich - nicht überragend ... aber wer will sich bei DIESEM Film ernsthaft darüber aufregen ...?
Bewertung/Fazit:
"Der Clou" (engl. Orig. "The Sting") ist einer der Filme, die man gesehen, ja erlebt haben MUSS. Diese intelligente Gaunerkomödie hat seit ihrem Erscheinen die Standards für das Genre vermutlich auf alle Zeiten definiert und jede Neubearbeitung des Themas wird sich an diesem bis dato unerreichten Original messen lassen müssen.
Großes Kino für kleines Geld. Diesen Film muss man haben; uneingeschränkte Kaufempfehlung !
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am 19. März 2013
Zum Film sage ich jetzt nicht viel, der Inhalt ist bekannt. Er ist einfach super und absolut zeitlos. Ich habe mich auf die Blu-ray gefreut und wurde zum Glück nicht enttäuscht.
Ich bin nicht vom Fach und bewerte die Qualität als Laie.
Mir gefällt die Blu-ray-Ausgabe und ich finde, dass man die Qualitätsverbesserung des Bildes eindeutig sehen kann.
Bei diesen alten Filmen bin ich wirklich erstaunt, was man aus so einem "alten" Material noch herausholen kann.
Ich habe die DVD und freue mich, dass ich mir die Blu-ray gegönnt habe:-)
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TOP 100 REZENSENTam 6. August 2012
Vorsicht bei den Rezensionen – AMAZON würfelt hier leider einiges durcheinander! Es gibt von DER CLOU verschiedene Ausgaben bei AMAZON:

DER CLOU – als Standard Ausgabe auf DVD (2003)
DER CLOU – als Oscar Edition – Special Edition auf DVD (2006)
DER CLOU – als Limited Edition auf BluRay (2012) mit Buch

Bei diesen 3 Versionen sind jeweils die gleichen Rezensionen aufgeführt!

Im November 2012 kommt dann auch noch DER CLOU – als Jahr 100 Film Edition auf BluRay (2012) heraus. Und vermutlich wird AMAZON auch bei dieser Ausgabe die gleichen Rezensionen einstellen.

--> Meine Rezensionen beziehen sich auf die Ausgaben:

DER CLOU – als Limited Edition auf BluRay (2012) mit Buch
DER CLOU – als Standard Ausgabe auf DVD (2003)

Aufteilung:

1. Beschreibung der BluRay - DER CLOU – als Limited Edition (2012) mit Buch
2. Beschreibung der DVD - DER CLOU – als Standard Ausgabe (2003)
3. Beschreibung zum Film

1. DER CLOU – als Limited Edition auf BluRay (2012) mit Buch
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Wie bereits von anderen erwähnt, braucht man zum Inhalt des Filmes eigentlich nicht viel schreiben, es ist ein Klassiker der immer wieder sehenswert ist!

Kommen wir also zur Umsetzung / Ausstattung der Blu-Ray. Also was sofort negativ beim Auspacken auffällt, ist der komische Karton Schuber! Das wirklich gute Booklet, steckt in einem kleinen Karton drin, auf dem hinten die typische Filmbeschreibung und Zusatzangaben drauf sind. Sieht im ersten Moment nicht tragisch aus, doch nimmt man das Booklet dann heraus, dann sind diese Daten nicht wie bei manch anderen ebenfalls auf der Rückseite des Booklets. Man kann das Booklet also nicht einfach so ins Regal stellen und den billigen Karton wegwerfen, denn dann fehlen diese Angaben. Also im Gegensatz zu dem sehr hochwertigen Booklet eine total billige Aufmachung die absolut nicht dazu passt und den Gesamteindruck total trübt! Schade!

Das Booklet selbst ist hervorragend gemacht, sowohl von der Qualität als auch der Aufmachung. Auf der ersten Umschlagseite ist die Blu-Ray eingelegt, die sich ganz einfach herausnehmen lässt. Im Hintergrund der Blu-Ray befindet sich ein Rouletttisch, die Zahlen sind genau um die Blu-Ray herum angebracht! Super!
Als nächstes kommt dann die 2-seitige Einleitung des Filmkritikers Leonard Maltin.
Auf der nächsten Doppelseite werden 12 Darsteller (innen) des Filmes und deren Rollenbeschreibung aufgeführt. Die nächsten beiden Doppelseiten sind dann jeweils kleine Biographien von Paul Newman und Robert Redford. Dann folgen kleinere Biographien von Robert Shaw, Charles During, Eileen Brennan und dem Regisseur Georg Roy Hill.
Dann folgen 4 Seiten "Der Erste Entwurf" zu Der Clou mit Anmerkungen des Regisseur.
Darauf folgen 4 Seiten der Kostüm-Designerin Edith Head. Dann 2 Seiten des Komponisten Marvin Halmlisch. Daraufhin 6 Seiten von alten Anzeige-Kampagnen. Dann folgen 6 Seiten Informationen zu den gewonnenen Oscars. Dann folgt eine Doppelseite mit der Beschreibung zur Entstehung der Gangstergeschichte, und dass es die Protagonisten im wirklichen Leben tatsächlich gab. Dann kommt eine kurze Beschreibung wie wichtig das "Vertrauen" bei diesen Gaunereien ist. Den Abschluss macht noch das Kapitel "Newman und Redford ' eine glückliche Freundschaft". Die einzelnen "Themenbereiche" sind farblich voneinander getrennt.

Die digitale Überarbeitung des Filmes merkt man auf den ersten Blick evtl. gar nicht, wenn man keinen Vergleich hat. Wie in den Extras beschrieben und auch bei anderen Klassikern üblich, wird das Korn ja nicht ganz entfernt, um den Charakter des Filmes beizubehalten.
Allerdings wurden Filmfehler, Alterserscheinungen oder leichte dezente Farbauffrischungen durchgeführt. Auch der Ton wurde restauriert, dabei wurde jedoch die alte Synchronisation ebenfalls nur digital aufgefrischt und evtl. Störgeräusche herausgefiltert.
Auch wenn der Film komplett in Bild und Ton digital überarbeitet wurde, so wurde dies sehr "dezent" getan, um den original Charakter nicht zu verändern.

Was ich auch ganz klasse finde, ist das "aktive" Menü. Man schaut z.B. den Film, wechselt kurz ins Menü, worauf seitlich ein kleines Menü eingeblendet wird, während der Film im Hauptfenster weiterläuft. Dann geht man im eingeblendeten Menü zu den Extras, wählt dort eines aus, worauf dann der Film nun an dieser Stelle angehalten wird und das Extra abgespielt wird. Ist das Extra fertig, geht es wieder zum Hauptfilm zurück und er läuft dort weiter wo er vorher unterbrochen wurde ' Phantastisch!

Die 53 minütigen extras setzen sich zusammen aus:
100 Jahre Universal: Restaurierung der Klassiker
100 Jahre Universal: Die 70er
100 Jahre Universal: Das Studiogelände
Der Clou ' das Kunsthandwerk

Bei den Extras zu "Der Clou ' das Kunsthandwerk" wurde sich richtig Mühe gegeben. Die meisten der damaligen (Haupt) Darsteller, Robert Redford, Paul Newman, Charles Durning, Ray Walston, Eileen Brennan, Harold Gould oder Dan Elcar wurden alle nochmals interviewt. Also mal abgesehen von dem billigen und absolut nicht zum phantastischen Rest passenden Kartonschuber, ist diese Blu-Ray wirklich eine hervorragende Neuauflage und sehr zu empfehlen.

2. DER CLOU – als Standard Ausgabe auf DVD (2003)
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Ich habe die Ausgabe mit dem Aufkleber zum 30. Jubiläum 2003. Wenn man die DVD einlegt, startet sofort der Film. Zuerst werden in einem kleinen Vorspann die Hauptdarsteller in kleinen Szenen aus dem Film dargestellt, bevor dann der Film beginnt. Man sieht dem Film sein Alter sicher an, denn man kann das Filmkorn eindeutig sehen, wenngleich es hier in dieser überarbeiteten Version, auch nicht störend wirkt. Zum Vergleich kann man sich den Trailer ansehen, dann sieht man einen gewaltigen Unterschied. Womit wir beim Bonusmaterial sind, das durchgehend (sowohl Text als auch Ton) in englisch ist. Es gibt dort folgendes Material:

*Produktion Notes:
16 Bildschirmseiten mit Informationen zur Produktion

*Cast & Filmmakers:
Biografien und Filmografien von
Paul Newman (9 Seiten)
Robert Redford (7 Seiten)
Robert Shaw (9 Seiten)
Georg Roy Hill (5 Seiten)

*2:15 Minuten Trailer in englisch

Das Bonusmaterial der DVD hält sich also in Grenzen, keine verpatzten Szenen oder Interviews mit den Schauspielern. Trotzdem gibt es aber für den genialen Film 5 Sterne!

3. Beschreibung zum Film
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Der Film „Der Clou“ ist ohne Zweifel einer der beliebtesten, unterhaltsamsten und erfolgreichsten Krimikomödien aller Zeiten, die noch dazu sehr intelligent gemacht ist. Die vielen wunderbaren Details, wie das großartige Szenenbild, das einen glauben lässt, der Film wäre tatsächlich in der damaligen Zeit gedreht worden. Und nicht nur Robert Redfort und Paul Newman, sondern auch viele andere bekannte Schauspieler wirken hier mir und agieren hervorragend zusammen. Und wer kennt nicht den weltberühmten Soundtrack / Filmmusik von „Der Clou“ - „Entertainer“ von Scott Joplin. Er wird hier in einer speziell für eine Jazz-Band bearbeiten Fassung verwendet.

„Der Clou“ ist weder ein gewaltiger Fantasyfilm, noch ein Actionfilm mit unendlich vielen Leichen, Verfolgungsjagden oder Explosionen, noch ein Science-Fiction Abenteuer – er ist lediglich eine „kleine“ Gaunerkomödie die im Jahr 1974 mit 7 Oscars ausgezeichnet wurde. Die prämierten Kostüme und das hervorragende Szenenbild schaffen ein perfektes Chicago der 1936er Jahre und somit eine klasse Optik - auch ohne große Effekthascherei. Die Darsteller treten glaubwürdig auf, begeistern immer wieder mit einem Augenzwinkern. Der größte "Clou" ist allerdings das „geniale“ Drehbuch von David S. Ward: ausgefuchst, witzig und mit vielen Überraschungen (vor allem das überragende Finale!) gespickt, macht es "Der Clou" zu einem unvergesslichen Geniestreich.

Chicago 1936. 11.000 Dollar, Einnahmen aus einem illegalen Wettbüro, sollen zur Zentrale der Verbrecherorganisation gebracht werden. Doch bevor der Bote dort ankommt, beobachtet er auf der Straße, wie ein Dunkelhäutiger angegriffen und von einem Hellhäutigen in die Flucht geschlagen wird. Der Dunkelhäutige liegt am Boden und kann augenscheinlich wegen einer Messerstichverletzung am Bein nicht aufstehen. Er hält seinem Retter und dem Geldboten 2000 Dollar hin und fleht sie an, den Betrag bei einer bestimmten Adresse für ihn abzugeben. Andernfalls müsse er um sein Leben fürchten, denn er schulde das Geld einer Verbrecherorganisation. Der Bote nimmt die Banknoten. Der andere warnt ihn vor dem Gangster, der soeben den Dunkelhäutigen angriff und möglicherweise hinter der nächsten Straßenecke lauere. Er rät ihm, die 2000 Dollar – und überhaupt alle Banknoten, die er bei sich habe – in ein Taschentuch einzuschlagen und macht ihm vor, wie man es im Hosenbund verstecken kann.

Als der Bote im Taxi sitzt, freut er sich, so einfach an 2000 Dollar gekommen zu sein, denn er hat nicht vor, das ihm anvertraute Geld abzuliefern. Er zieht das Bündel aus der Hose, schlägt das Taschentuch auseinander – und findet statt der Banknoten Papierschnipsel: Bei den drei anderen Männern handelt es sich nämlich um Trickbetrüger. Luther Coleman (Robert Earl Jones) mimte das Opfer, Eric Kid (Jack Kehoe) den Angreifer und Johnny Hooker (Robert Redford) den Retter.

Luther, der älteste des Trios, will die 3000 Dollar, die sein Anteil an der Beute sind, als Startkapital für eine neue bürgerliche Existenz benützen. Er fühlt sich zu alt für die Trickbetrügereien und verweist Johnny Hooker an den erfahrenen Gauner Henry Gondorff (Paul Newman).

Johnny verzockt seinen Anteil noch am gleichen Abend am Roulette-Tisch. Der Polizeileutnant Snyder (Charles Durning) lauert Hooker auf und erklärt ihm, dass das geraubte Geld einem Bankier gehörte, der ein Verbrechersyndikat leitet und auch nicht vor Mord zurückschreckt.

Nach diesem Vorfall eilt Johnny zu Luther, um ihn zu warnen, doch er kommt zu spät ... Lonnegans Männer haben seinen Freund aus dem Fenster seiner Wohnung gestürzt - Er ist tot.

Johnny macht sich erst einmal aus dem Staub und sucht jenen gewissen Henry Gondorff auf, von dem ihm Luther erzählt hat. Gondorff ist jedoch in keiner guten Verfassung – er schläft gerade einen Rausch aus. Nachdem er wieder nüchtern ist, erzählt ihm Johnny was passiert ist. Gemeinsam überlegen sie sich einen Plan wie sie den verbrecherischen Lonnegan hereinlegen können, ohne selbst um ihr Leben fürchten zu müssen.

Von nun an, geht es Schlag auf Schlag. Henry Gondorff organisiert eine ganze Gruppe von alten Ganoven um mit einem angeblichen Wettbüro den Verbrecher Lonnegan hereinzulegen.
Da der natürlich selbst auch mit allen Wassern gewaschen ist, wird das kein leichtes Unterfangen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass sowohl der Polizeileutnant Snyder, das FBI und ein Killer hinter Johnny her sind. Kann er ihnen allen entkommen? Und wird angesichts dieser zusätzlichen Probleme „Der Clou“ auch wirklich zu einem guten Ende kommen? Tja, das müsst ihr euch schon selbst anschauen. :-)
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Juli 2013
Mit dem Gespann Paul Newman und Robert Redford konnte George Roy Hill seine größten Erfolge feiern. Bereits 1969 erzielte er mit "Zwei Banditen" einen ausserordenlich erfolgreichen Kassenerfolg und zudem konnte der Film noch 4 Oscars gewinnen. Grund genug mit dem gleichen Rezept einen weiteren Erfolg entstehen zu lassen: Im Jahr 1974 hieß das Unternehmen "Der Clou", bescherte mit 160 Millionen Dollar Einspielergebnis das beste Resultat des Jahres und auch die Oscaranzahl erhöhte sich auf 7 Trophäen.
Tatsächlich macht der Trickbetrügerfilm, der im September des Jahres 1936 spielt, auch heute noch immer noch sehr viel Spass. Weltberühmt wurde auch der Filmsong "The Entertainer" von Scott Joplin, die von Marvin Hamlish für den Film neu bearbeitet wurde und zum Riesenhit in den Charts wurde.
Chicago 1936: Ein Riesentalent ist der junge Trickbetrüger Johhny Hooker (Robert Redford), der mit seinem älteren und erfahrenen Freund Luther Coleman (Robert Earl Jones) allerlei Gaunereien auf der Straße abzieht. Ein beliebter Trick, der schon öfters angewandt wurde, soll auch diesmal wieder ien paar Scheine in die Kasse bringen. Das Opfer ist der Kleingangster Motolla (James Sloyan), der auch prompt auf den Trick mit den vertauschten Briefumschlägen reinfält. Er bemerkt den Betrug erst als er im Taxi davonfuhr, aber da sind die beiden meisterhaften Betrüger schon verschwunden. Sie erschrecken aber als sie die Beute inspizieren. Statt ein paar lumpiger Piepen sind gleich mal 12.000 Dollar ergaunert worden. Dumm nur, dass sie dem Mafiaboss Doyle Lonnegan (Robert Shaw) gehören, der nun Jagd auf die Gauner macht. Luther muss als erster dran glauben und Johnny kann nur noch untertauchen. Er trifft sich mit dem Gaunerprofi Henry Gondorf (Paul Newman) und kann diesen Freund von Luther überreden sich an dem fiesen Lonnegan zu rächen. Dabei gehts nicht um Mord, sondern dem Feind viel, viel Schotter abzujagen. Es helfen eine Menge Freunde des toten Luther mit, ein falsches Wettbüro wird eröffnet und mit viel Geschick uu nd einem raffinierten Plan soll Lonnegan dazu gebracht werden zu wetten...
Ein schöner Nostalgiefilm mit viel Retro-Flair, das ist "Der Clou". Es ist alles geschmackvoll und edel bebildert, kein Wunder den hinter der Kamera saß ein Meister: Robert Surtees (Ben Hur, Die letzte Vorstellung, Stadt der Illusionen, Die Reifeprüfung, Sommer 42, Meuterei auf der Bounty, Quo Vadis). Darüberhinaus kann man ein bestens aufgelegtes Schauspielerensemble sehen, die auch neben den Big Stars Redford und Newman eine gute Figur machen: Robert Shaw in einer seiner besten Rollen als mürrischer, unfreundlicher Gangsterboss. Aber auch Charles Durning, Dana Elcar, Eileen Brennan, Ray Walston, Harold Gould, Sally Kirkland und Dimitra Arliss passen perfekt zu ihren Rollen.
Natürlich ist "Der Clou" extrem durchkomponiert, er wirkt konstruiert, teilweise sogar etwas künstlich - aber der Plot am Schluß ging in die Filmgeschichte ein und macht auch heute noch gute Laune.
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am 22. März 2006
Nachdem er vier Jahre zuvor mit "Butch Cassidy und Sundance Kid" einen der kultigsten Western aller Zeiten geschaffen hatte, konnte George Roy Hill im Jahre 1973 die beiden Hauptdarsteller Paul Newman und Robert Redford erneut vor der Kamera vereinen. Herausgekommen ist ohne Zweifel einer der besten Filme aller Zeiten, der den Zuschauer vom Vorspann mit der berühmten "The Entertainer"-Melodie bis zum überraschenden Ende bestens unterhält. Bis zum Schluss fiebert man nämlich mit den beiden Trickbetrügern Johnny Hooker und Henry Gondorff mit, ob und wie sie es schaffen werden, sich am Gangsterchef Doyle Lonnegan zu rächen, der einen Freund der beiden ermordet hat. Ausstattung, Kameraführung und Schnitt tun ihr Übriges und runden den perfekten Filmspaß ab.
Einer der besten Filme aller Zeiten liegt nun endlich in einer würdigen Fassung auf DVD vor. Ein gutes Bild, zufrieden stellender Sound und erstmals rund eine Stunde Zusatzmaterial lassen das Herz eines jeden Film-Fans höher schlagen. Klare Kaufempfehlung!
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am 5. März 2004
The year is 1936, and while generally there's a depression on, small-time Joliet grifter Johnny Hooker (Robert Redford) and his pals Luther Coleman and Joe Erie (Robert Earl Jones and Jack Kehoe) have just hit the big one, taking over $10,000 from a mark in a routine street con. What they don't know, unfortunately, is that their mark is actually a runner for the Illinois operation of New York banker-turned-mob boss Doyle Lonnegan (Robert Shaw), who loses no time sending a pair of killers after them, commenting dryly that "you can't encourage this kind of thing ... ya' folla'?" Hours later, Luther is found dead below his living room window. Shocked and angry, Johnny and Joe nevertheless know they have to beat it, and quickly. Johnny decides to go to Chicago, to look up Luther's old friend Henry Gondorff (Paul Newman), whom Luther has described as a true big-timer. He is less than impressed, however, when he finds Gondorff sleeping off the previous night's booze, actually lying in a corner *beside* his bed. His impression only changes after they have started to talk (and not before he has given him a good drenching in the bath tub to sober him up) and Hooker begins to get an inkling that this guy Gondorff actually does know what he's talking about.
Thus, the scene is set for one of film history's greatest con operations, in which Gondorff and Hooker devise a scheme to sting Lonnegan out of a half million dollars in a venture including everything from a bamboozled poker round (courtesy of technical advisor John Scarne, whose hands doubled for Newman's) to a scam bookmaking outfit and the temporary hijacking of a telegraph office - as much in revenge for Luther's death (because, as Hooker explains, he "[doesn't] know enough about killing to kill [Lonnegan]") as for the scheme's financial prospect, which alone is big enough to make it worthwhile; and then, of course there is the thrill of the chase itself! And they're not even put off by the fact that Hooker is sought, besides by Lonnegan's killers, by Joliet "bunko" cop Snyder (Charles Durning) - less because of the latter's official duties, though, but because, bullied by Snyder into coughing up the better part of his share of the take from Lonnegan's runner, Hooker has had the brilliant idea of passing him counterfeit money; thus incurring the cop's wrath as surely as he has already incurred Lonnegan's.
"The Sting" reprised the successful cooperation of Redford, Newman and director George Roy Hill that had paid off so well four years earlier in "Butch Cassidy and the Sundance Kid," earning Hill one of seven Academy Awards - the most coveted one besides "Best Movie," which also went to this movie - and Redford his first "Best Actor" Oscar nomination (why Newman wasn't likewise at least nominated will forever remain one of the Academy's mysteries). The screenplay was inspired by David W. Maurer's 1940 book "The Big Con," which chronicles the exploits of several depression-era con artists whose names, in turn, inspired those of several of the movie's characters, including Henry Gondorff, J.J. Singleton, Eddie Niles and Kid Twist (the latter three played with panache, wit and tongue firmly planted in cheek by Ray Walston, John Heffernan and the great, prolific Harold Gould).
Screenwriter David S. Ward - another one of the film's seven Oscar winners - created Hooker's role with Robert Redford in mind from the start. Redford, however, initially declined and only changed his mind (still not expecting the movie to be a major success) after Jack Nicholson had likewise turned it down in the interim. He would soon be proven dead wrong; indeed, everything came together as in a dream for the production: Two stars with confirmed on-screen chemistry, each of whom alone possessed enough charisma to turn even the slightest scene into a magical moment but who together were darn near unbeatable; a despite an not entirely convincing Irish accent eminently credible, intelligent and menacing villain; a great supporting cast that also included Eileen Brennan (Gondorff's girlfriend Billie), Dimitra Arliss (Hooker's love interest Loretta), Dana Elcar (would-be FBI Agent Polk) and Charles Dierkop (Lonnegan's right-hand man Floyd); a spunky script with new plot twists and memorable one-liners at every corner; meticulously researched, spot-on cinematography and art direction, earning the film Academy Award No. 4 (Art Direction) plus a nomination in the "Best Cinematography" category - all the more amazing as the movie was filmed almost entirely on Universal's back lot and includes only a few days' worth of location shots - likewise meticulously researched period costumes (Oscar No. 5 for the film and No. 7 for honoree Edith Head, out of no less than 25 (!) nominations); superb camerawork and editing (Oscar No. 6, Editing) and last but not least an Oscar-winning soundtrack, compiled by Marvin Hamlisch from Scott Joplin's ragtime tunes - which actually were no longer popular in the 1930s but fit the movie's tone like a tee.
Having watched the movie countless times, I sometimes wonder (only now that I'm finally reasonably familiar with its breathtaking plot twists, I hasten to add) whether it makes sense that in a well-organized outfit like Lonnegan's, which instantly identified Hooker, Coleman and Erie as the grifters who had conned their runner and also instantly knew their places of abode, both in Joliet *and* Hooker's new Chicago address, the right hand should have been so ignorant of the left hand's pursuits that it never dawned on anyone that the kid conning himself into Lonnegan's confidence under the name Kelly was actually none other than the Johnny Hooker they were pursuing for the Joliet hit. But ultimately this is nit-picking I'll admit, and it does not take away one iota of the movie's fun and overall class.
So, settle down with a beer, pop in the DVD (where is the special edition, Universal???) and enjoy - for the flag is up ... and they're off again!!
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am 12. Juni 2009
Als ich "Der Clou" vor ca 5 Jahren gesehen habe (im Alter von ca 13) hat er mir noch nicht besonders gut gefallen. Aber heute, mit 18, muss ich sagen dass ich froh bin, ihn noch einmal geschaut zu haben. Der Oscar als Bester Film ist auf jeden Fall berechtigt. Und auch obwohl er bereits über 35 Jahre alt ist, hat er nichts von seinem Charm und seinem Witz verloren. Eine wirkliche Komödie ist er für mich allerdings nicht. Eher ein Gaunerfilm, der etwas gute Lauene macht ;-)
Raffiniert, genial und perfekt ausgeklügelte Story und brilliante Schauspieler machen "Der Clou" zu einem unsterblichen Klassiker, der mit ganz großer Sicherheit auch in 50 Jahren noch geschätzt wird. Robert Redford und Paul Newman sind phantastisch. Die beiden harmonieren einfach super und passen zusammen wie die Faust aufs Auge.
Dieser Film ist ein MUSS für alle Film Fans !
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am 21. April 2012
beflügelt diesen niemals langweilig oder abgedroschen werdenden Gaunerkomödienklassiker. Um seinen, vom gefürchteten Gangster Lonnegan (R. Shaw), getöteten Freund Luther zu rächen, sucht Trickbetrüger Hooker (R. Redford) die Hilfe von Henry Gondorff (P. Newman) - der Nachklang ist Oscar - prämierte Geschichte.

"Der Clou" ist einer der besten amerikanischen Filme der 70er - Jahre, eine virtuose Synthese zwischen hervorragender Schauspielkunst, raffinierter Wendungen, klasse Musik, eleganter Ausstattung (Kostüme, Dekors) und 1 - a - Typenunverzichtbarkeit. Man schaue wohin man will, alles und jeder ist relevant und Teil des großen Ganzen, keine Figur, auf die man verzichten könnte, weil sie keinen Sinn ergebe.
Das sieht man auch nicht alle Tage, wie der mit Charme, Esprit und Leichtigkeit durchzogene Plot die Sinne verzaubert. Unweigerlich hängt die Newman so häufig angedichtete Coolheit ferner mit seiner Darstellung aus "Der Clou" zusammen.

Es ist ungelogen kurios noch anmerken zu wollen, dass das Artifizielle, jeden Moment erfahrbar, einem sagt, dies sei nur auf Zelluloid, der künstlerische Ertrag vieler. Was das betrifft; dafür wurde doch Kino endlich geschaffen, um sich ab und zu darin verlieren zu können, um zu schwelgen und als Ersatz für stellenweise unprickelnde Nachtträume.

Jede DVD - Sammlung freut sich über so ein Accessoire.
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am 20. September 2003
Zwei kleine Trickbetrüger überfallen unwissentlich einen Geldkurier und glauben den Coup ihres Lebens gelandet zu haben. Unglücklicherweise sind sie somit Gangsterboss Lonegan (Peter Shaw) in die Quere gekommen. Dessen Schergen töten den einen, der andere (Robert Redford) kann fliehen und wendet sich and die Betrügerlegende in Frührente (Paul Newman), um Rache zu üben.
Von diesem Moment an entspinnt sich ein Netzt aus Vorbereitungen für den großen Schlag gegen Lonegan. Leute werden zusammen getrommelt, Geld beschafft und ein Wettbüro aus dem Boden gestanzt. Doch wer in diesem Gewirr Freund ist und wer Feind, ist schwer zu sagen.

"Der Clou" ist ein großes Spiel. Mit intelligenten Dialogen, feinem Witz und einer netten Melodie. Der Ausgang ist eine riesen Überraschung. Bis dahin wird man begleiten von einem sehr jungen Redford, einem genial bösen Shaw und einem wahnsinnig coolen Newman.
Bei ihrer ersten Begegnung ist Paul Newman sturzbetrunken und Robert Redford begrüßt ihn mit den Worten "Luther sagte mir, ich könnte noch was von dir lernen. Besaufen konnte ich mich auch schon vorher." Nach einem ausgiebiegen Bad im Eiswasser kommt als Antwort: "Frühstücken wir zusammen, oder konntest du das auch schon vorher?"
Wer Newman in Feinrippunterhemd, Latzhose und Hut mit Zigarette im Mundwinkel auf seinem Bett kartenspielen gesehen hat, der braucht keinen George Clooney in "Ocean's Eleven".
"Der Clou" ist ein Highlight in der Filmgeschichte - Hollywood at it's best.
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am 11. September 2013
Über den Film selbst braucht man nichts mehr zu schreiben. Der wahre Filmfan kennt ihn. Daher zur technischen Seite dieser Veröffentlichung. Es ist erstaunlich welche Bildqualität aus einem 40 Jahre alten Film herauszuholen ist. Man sieht Details, die man wahrscheinlich seit der Kinovorführung nicht mehr gesehen hat. Der Ton kann nicht ganz mithalten klingt aber immer noch sauber aus der Anlage. Das man allerdings auch wirklich "alte" Filme in Perfektion auf BluRay präsentieren kann, hat sich z.B. bei "Der längste Tag" gezeigt. Der Clou hängt da trotz aller positiver Effekte hinterher.
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