weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Learn More madamet bruzzzl Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen58
4,5 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. Oktober 2012
Nach 120 Stunden Spielzeit und einen kompletten Durchlauf (also 9 Kapitel) eine Rezension zu Tales of Graces f. Bei dem Spiel handelt es sich um Japano-Rollenspiel (JRPG) aus dem Hause Namco. Ich kannnte bereits einige Tales of – Spiele und wusste daher, was ich von dem Spiel zu erwarten habe.

Inhalt Day-One-Edition:
Bei der Day-One-Edition liegt dem Spiel ein Artbook, der Soundtrack (ca.10 Titel) und ein Making of bei. Das Artbook und der Soundtrack sind in Ordnung, wobei der Opener beim Soundtrack leider nicht bei ist.
Das Making of hab ich mir nicht angeschaut, da mich die Gimmicks eigentlich nicht interessieren. Nun zum Wesentlichen, dem Spiel.

Story:
Der Planet Ephinea ist in drei Königreiche (Windor, Strahta und Fendel) eingeteilt. Bei den Grenzkonflikten zwischen den Staaten haben vor allen Dingen die Bewohner der anliegenden Fürstentümer zu leiden.
Ihr beginnt das Spiel in der Kindheit von Asbel und Hubert Lhant. Die beiden Herzogskinder finden auf einer Blumenwiese ein unbekanntes Mädchen, das unter Gedächtnisverlust leidet. Kurze Zeit später werden sie auf Grund eines Zusammentreffens mit dem amtierenden Kronprinzen des Königreiches Windor in politische Intrigen verzettelt und müssen um ihr Leben kämpfen (Prolog).
Anschließend geht die Story sieben Jahre später weiter.
Die Story ist recht vorhersehbar und linear. Ebenfalls ist der JRPG typische Kitsch reichlich vorhanden. Dennoch ist die Geschichte schön erzählt und die Charaktere wachsen einen schnell ans Herz. Gerade von dem Epilog (Kapietel 9) bin ich positiv überrascht.

Grafik:
Das Spiel ist im Tales of- typischen Cell-Shading-Look gehalten. Außerdem werden die wichtigen Zwischensequenzen als Anime dargestellt( 12 Sequenzen mit insgesamt ca. 20 Minuten). Mir gefällt der Look ziemlich gut. Grafikfetischisten werden hier allerdings mit Sicherheit nicht glücklich. Ansonsten läuft das Spiel recht flüssig. Weite Landschaften im Hintergrund werden oft als Gemälde dargestellt, was sicher auch nicht jedem gefällt. Die Kampfanimationen sind gut gemacht und sehr farbenintensiv.

Sound:
Das Spiel hat eine englische Sprachausgabe und deutsche Untertitel. Die englischen Synchronsprecher machen einen soliden bis guten Job. Leider wurde es verpasst, die japanische Spur mit auf die Disk zu packen. Der Soundtrack ist stimmig und immer passend. Mir gefällt vor allen Dingen der Opener ganz gut.

Steuerung:
Hier wurde alles richtig gemacht und es gibt nichts zu bemängeln. Auch bezüglich der Kameraführung ist mir nichts Negatives aufgefallen.

Kampfsystem / Levelsystem:
Man sieht seine Gegner immer auf der Oberkarte. Bei der Berührung mit diesem wird der Kampfbildschirm aufgeblendet. Das Kampfsystem ist actionorientiert, sehr dynamisch und geht super von der Hand. Dabei spielt sich jeder Charakter anders. Es kämpfen bis zu vier Charaktere gleichzeitig. Selber steuert man nur einen, die anderen werden von der Ki übernommen. Man kann immer selber über die Strategie aller Mitglieder entscheiden und die Ki funktioniert reibungslos. Die anderen drei Mitglieder der Kampftruppe können auch von den Mitspielern übernommen werden, deswegen 1-4 Spieler.
Nach Beendigung des Kampfes werden Gald (Währung des Spieles), Erfahrungspunkte und Fertigkeitspunkte vergeben. Mit den Erfahrungspunkten steigt man in den Leveln (max. Level 200). Hierbei hat man keinen Einfluss auf die Entwicklung der Gruppe. Durch die Fertigkeitspunkte werden die sogenannten Titel erhöht. Hierbei werden bestimmte Boni wie Angriff + 5 freigespielt. Jeder Charakter hat mindestens 120 Titel zum Freispielen.

Ausrüstungssystem / Crafting:
Es gibt viele Ausrüstungsgegenstände. Diese können noch einzeln gelevelt und mit Effekten versehen werden. Dazu muss man zum Beispiel Waffen mit sogenannten Scherben dualisieren. Dies geschieht im Eleth-Mixer. Materialen und Scherben werden von den Gegnern nach dem Kampf und auf der Karte ge-funden. So können viele Gegenstände hergestellt und Gewinn bringend verkauft werden. Auch verschiedene Kochrezepte stehen zur Verfügung und können gerade im Kampf von entscheidendem Vorteil sein.

Gameplay / Nebenquests:
Für mich war der größte Pluspunkt das wirklich gute Kampfsystem. Außerdem ist für Sammelwütige das ausgereifte Craftingsystem sehr interessant. So habe ich etliche Stunden in das Farmen von Materialen investiert. Hier wäre auch mein einziger Kritikpunkt anzubringen. Ich weis, es war schon immer so in der Tales of- Reihe, aber der Itembegrenzung auf maximal 15 Exemplare der selben Art (im ersten Durchgang) ist wirklich nicht mein Fall.
Neben der linearen Hauptstory können in den Gasthäusern der einzelnen Städte Nebenquests (Anfragen) erfüllt werden. Diese sind zwar anfangs ziemlich banale Lieferquests, die lediglich Fertigkeitspunkte bringen, doch zum späteren Zeitpunkt sind einige Anfragen wirklich gut gemacht und liefern viel zusätzlichen Inhalt und Titel zu den einzelnen Charakteren.
Wenn man der übertriebenen Charakterdarstellung eines JRPGs etwas abgewinnen kann, kommt auch der Humor nicht zu kurz. Denn es gibt etliche Ingamegespräche der Gruppe und nach jedem Kampf werden je nach Zusammenstellung der Kampftruppe verschiedene Sprüche gespielt.

Fazit:
Tales of Graces f ist ein wirklich gutes JRPG. Das Kampfsystem ist frisch und macht sehr viel Spaß. Für jeden, der Rollenspiele oder japanische Rollenspiele mag, ist Tales of Graces eine sehr gute Option.
0Kommentar|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2015
Die Tales of - Serie zeigt schon über Jahre hinweg kontinuierliche Leistung der Qualität von RPGs. Das beste Beispiel für permanente Leistungsabnahme ist hier Square Enix.
Vor allem was die Story in Tales of Graces angeht, gibt es kaum bessere RPGs zur Zeit. Hier passt einfach alles zusammen: Story, Musik und Kampfsystem.
Die Musik höre ich mir bis heute noch gerne an und schwelge in Erinnerung an die Story. Das dürfte ja einiges vom Spiel aussagen.

Selbstverständlich gibt es auch Kritikpunkte:
Am meisten hat mich die kleine Karte gestört (leider viel kleiner als FF) und das ständige von Punkt A nach B gelaufe.

Alles in Allen gehört dieses Spiel zu den besten JRPG für die PS3...
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. März 2016
Ich bin nur Gelegenheitsspielerin. Deswegen kann ich hier keine "professionelle" Wertung abgeben. Da es aber mit Sicherheit noch mehr von meiner Sorte gibt, werde ich einfach zusammenfassen, wie ich Tales of Graces wahrgenommen habe.

Meine Vorredner haben schon tolle Arbeit geleistet und auch fachlich beschrieben, was einem alles für Möglichkeiten in ToG offen stehen.
Für mich als Gelegenheitsspieler waren einige Punkte ausschlaggebend, welche dafür gesorgt haben, dass ich dieses Spiel regelrecht "gefressen" habe.
Da ist zum einen die Story: ich war von Anfang an gefesselt! Man hat die Charaktere sofort ins Herz geschlossen; jeder hat seine eigene kleine Geschichte. Es gab überraschende Wendungen und man wollte immer wissen, wie es nun weitergeht. Familiendrama, Liebesgeschichte, Trauer, Krieg, Freundschaft - alles war in dieser Geschichte mit dabei.
Nachdem man ToG durchgespielt hat, wartet sogar noch eine kleine Überraschung. Es gibt ein Zusatzkapitel, welches 6 Monate nach der Hauptstory spielt und in dem man sieht, wie es weiterging. Und auch eine neue "Herausforderung" wartet.

Allgemein möchte ich noch dazu sagen, dass mich das "Titel" - System sehr motiviert hat. Man hatte nicht nur Spaß an der Story, sondern auch am Kämpfen. Man kann sich bei allen Gelegenheiten Titel verdienen, welche wiederum ermöglichen, neues Artes zu lernen.

Die Nebenaufgaben haben auch sehr viel Spaß gemacht. Den Großteil bekommt man im Gasthaus, andere wiederum entdeckt man durch Zufall (Stichwort: Katzen).

Später gibt es die Chance, an alle Orte zurückzukehren und ganz neue Orte zu entdecken, wo sich sich sogar noch kleine Storyinhalte verbergen. Mehr möchte ich an die Stelle nicht verraten.

Interessant ist noch das Dualisieren. Man stellt aus zwei verschiedenen Gegenständen ein neues her. Ein weiterer Punkt, welcher noch viel Freude am "Tüfteln" und Entdecken macht, neben den normalen Rätseln.

Kämpfe finden in Echtzeit statt. Entweder man greift normal oder mit Artes an.
Die Schwierigkeit lässt sich zu Beginn und während des Spiel einstellen (Leicht, Normal, Gemäßigt oder Schwer).

Alle, die JRPG'S mögen und Wert auf eine mitreißende Story legen, kann ich Tales of Graces wärmstens empfehlen. Ich hatte über 100 Stunden Spielspaß, ohne überhaupt zu merken, wie die Zeit verflogen ist.
Auch für Einsteiger in die "Tales of"- Reihe ist dieses Spiel super geeignet, da man kein Vorwissen braucht.

Viel Spaß beim Zocken ;)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juli 2013
Kurz zu mir, ich bin (mehr oder weniger) großer Anime-Fan, bin zwar nicht der allergrößte J-RPG-Fan, doch hab wegen meiner Anime-Affinität dennoch Gefallen an solcher Spielen, hatte aber dennoch bisher kein "Tales of"-Spiel gespielt.
Daher ging ich ohne allzu große Erwartungen an das Spiel und muss sagen, es war richtig gut!
Ich versuch mal, das Ganze ein bisschen zu gliedern:

STORY
--------------
Während das erste Kapitel (das Kinderkapitel) noch nicht allzu spannend war, ist gerade das zweite Kapitel sehr interessant bzgl. der Charaktere - es ist einfach geil zu sehen, wie es sich entwickelt hat. Und genau haben die Macher auch viel Wert darauf gelegt, was ich auch sehr gut finde: Es gibt sehr viele Zwischensequenzen, um die Story und die Charaktere einem näher zu bringen, darüber hinaus gibt es zahlreiche (über 300!), optionale, kleinere Mini-Sequenzen (Skits), die meist etwas humorvoller ausfallen und die einem nochmal etwas mehr über die Charaktere erzählen (für alle, die keine langen Videos mögen, eine Entwarnung - alles kann übersprungen werden - auch wenn das keineswegs zu empfehlen wäre). Außerdem gibt es dann noch nach den meisten Kämpfen kleine "Siegesszenen", in der die Charaktere meist irgendeinen Blödsinn machen ;-)
Die Hauptstory war jetzt nicht der große Knaller und sowas in der Art hat man in JRPGs wohl schon gesehen, doch gewisse Grundideen fand ich da sehr gut (z.B. mit LebsA und AdbmaL). Wenn das mein erstes Spiel dieser Art gewesen wäre, wäre ich wohl von der Story noch viel begeisterter gewesen ;-)
Aber wie schon gesagt - die Charaktere und ihre Beziehungen untereinander machen den Spaß an der Story aus. Am Ende hätte ich gern noch mehr Abenteuer mit der Bande erlebt :)

GAMEPLAY/KAMPFSYSTEM
---------------------------
Auch das Gameplay ist tatsächlich richtig gut. Ich sage tatsächlich, da gerade bei J-RPGs nach meiner Erfahrung in diesem Bereich oft gepfuscht wird. Hier aber nicht. Man hat ein Echt-Zeit-Kampf-System, in der man aktiv auf den Gegner einkloppt, abwehrt, ausweicht, und spezielle Attacken auslöst - ein bisschen Hack 'n Slay-mäßig, würd ich fast sagen. Mit der Zeit kann man dann mit den gesammelten Kampfpunkten (SP) dann auch neue Attacken sich freischalten, alte Attacken aufpowern, etc. - wenn man das System mit den Titles endlich mal richtig verstanden hat (bei mir hat's lange gedauert), macht auch das "Attacken-freischalten" ne Menge Spaß! ;-)
Und das tolle ist - jeder Charakter spielt sich anders, besonders im Vergleich zum Standard-Charakter Asbel. Während dieser mehr oder weniger direkt auf die Gegner mit seinem Schwert einkloppt, können andere Charaktere auch Zaubersprüche, Schussattacken und Heilzauber benutzen, welche dann auch eine andere Strategie braucht. Hierfür kann man dann auch bei der KI der Party-mitglieder festlegen, was die grad tun sollen, was auch sehr schön ist.
Allgemein gilt beim Kampfsystem: Einfach zu erlernen für die, die einfach nur weiterkommen wollen, doch für Interessierte gibt's da genug zu entdecken ;-)

Neben dem Kampfsystem möchte ich noch das Item-System erwähnen. Der doofe Teil hier ist, dass man nur 15 Stück von jeder Item-Sorte tragen kann. Der spaßige Teil hingegen ist, dass man bei den Händlern verschiedene Items mixen kann, um neue Items zu kreieren oder z.B. um Waffen zu verstärken. Insbesondere bei den Lebensmitteln haben sich die Macher offenbar viel Mühe gemacht - von Hamburgern, Fischaufläufen über Onigiri bis hin zum verhassten Natto ist alles dabei^^

GRAFIK/LEVELDESIGN
--------------------------
Nun ja, dieses Spiel ist eine Wii-Portierung, da sollte man eh keinen Knaller erwarten - hätte ich mir gesagt. Aber wenn ich ehrlich bin, gab es eigentlich kaum Stellen, wo ich was zu meckern hätte. Die Charaktere sehen "HD" aus, ebenso die Skits, (womit für mich schon das wichtigste geklärt wäre^^) und auch die Welt sieht recht gut aus. Lediglich einige Hintergründe könnten einem etwas verwaschen vorkommen, aber hey, eigentlich hat mich da nichts gestört.
Als Anime-Fan muss ich auch natürlich die Anime-Grafik loben: Man fühlt sich echt wie in einem Anime :-)

Kurz zum Aufbau der Levels/Maps: Man hat verschiedene mittelgroße Bereiche, die man frei betreten kann, d.h. es ist kein GTA mit einer komplett freien Welt, aber auch nicht strikt linear wie...FF13.
Beim Levendesign selbst bin ich zwiegespalten: Während es am Anfang noch richtig abwechslungsreich und interessant war (Wiesen, Wüsten, Schneelandschaften - teilweise sogar mit passenden Siegesszenen ;-) ), gab es gegen Ende des Spiels einige Levels, die mMn recht monoton und uninspiriert wirkten und dementsprechend auch nicht soviel Spaß machten. Aber kurz vorm Ende wird das dann doch wieder besser.
Zu loben ist auch, dass die Levels oft irgendwelche kleineren Rätsel hatte, die man lösen musste, um weiterzukommen. Das sorgt einfach für Abwechslung, was bei JRPGs ja gerade oft fehlt.

EPILOG / AFTER STORY
--------------------------
Neu bei der PS3-Version ist es, dass es nach der Hauptstory (ca. 40-50 Stunden) noch einen Epilog gibt, der auch nochmal ca. 10 Stunden geht. Dieser Epilog hatte mir nochmal richtig gut gefallen - zu Beginn wird der Humor, im Vergleich zur Hauptstory, nochmal richtig aufgedreht. Wenn die Männer untereinander über ihre Liebesleben disskutieren, ist das einfach nur unterhaltsam^^ Besonders Malik xD
Die eigentliche Story ist dabei auch nicht schlecht und eine gewisse Beziehung (nein, keine Liebesbeziehung) der Hauptstory wird da nochmal fortgeführt, was mMn sehr interessant gestaltet war - auch wenn sie für Genre-Kenner vielleicht nichts Neues sein wird.
Alles in allem: Dieser Epilog ist spitze! :D

NEW GAME+ OPTION, SYNCHRO UND DLCS
--------------------------------------
Hier verstecken sich gleich mehrere Kritikpunkte, die ich hab:
Nachdem man das ganze Spiel (egal ob mit oder ohne Epilog) durchgespielt hat, gibt es ja oft bei solchen RPGs die Option, im neuen Spieldurchgang Waffen, Geld, etc. mitzunehmen, um es im neuen Druchgang leichter zu haben und mehr Sachen zu schaffen. Bei diesem Spiel ist allerdings diese Möglichkeit in gewisser Weise begrenzt - je nach dem, wieviel man im Spiel geschafft hat (wobei diese Kriterien recht schwierig sind, mMn, Stichwort Grade Shop), stehen einem eine gewisse Anzahl an Punkten zur Verfügung, von der man sich aussuchen kann, was man im neuen Spieldurchgang haben möchte - doppelte Erfahrungspunkte, Übertragung der Skills, etc. - hierbei sind dann natürlich einige Sachen so teuer, dass der Durchschnittsspieler keine Chance hat, diese freizuschalten - und ein Mitnehmen der Waffen, die man während des Spiels aufgelevelt hat, gibt es hier leider auch nicht. Das Ganze fand ich schon etwas doof :(

Auch sehr schade ist: Es gibt keine japanische Synchro! :(
Zur Entwarnung möchte ich aber sagen, dass die englische Synchro überraschend gut war - schade ist es aber dennoch.
Und umso ärgerlicher, dass Tales of Xillia auch keine jap.-Synch. haben soll! >:(

Zu den DLCs: Ja, sie sind recht teuer - und im europäischen Store gibt es leider auch nicht alle DLCs vom japanischen Store, z.B. fehlt das Hatsune Miku-Kostüm für Sophie :-( Doof!

FAZIT
----------
Alles in allem ist das Spiel dennoch Bombe - die wenigen Kritikpunkte werden von den Charakteren, den vielen Videos und dem Gameplay locker wieder wett gemacht. Ich hab, für meine Verhältnisse, relativ viel Geld für dieses Spiel ausgegeben, und dennoch kann ich sagen: Es war absolut das Geld wert!
Anime-Fans, schlagt hier zu! Das ist keines der Haufen Billig-JRPGs, die es auf dem Markt gibt, sondern ein Edel-JRPG!

Ich persönlich habe mir nun schon Tales of Xillia vorbestellt und werde mich auch darum bemühen, andere Tales-Spiele nachzuholen ;-)

EDIT: Hab festgestellt, dass das Spiel zahlreiche Sidequests (mit Cutscenes!) hat, die recht schnell zu übersehen sind. Wer also alles sehen will, sollte wohl nen Sidequest-Guide benutzen! ;)
Auch ein Skit-Guide könnte hilfreich sein.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2016
Ich habe schon die ersten Teile auf dem Gamecube gespielt. Dementsprechend groß waren meine Vorfreude und Erwartungen. Tales of Graces ist im Vergleich zu anderen Teilen der Serie eher mittelmäßig, da es mehr Schwächen als Stärken aufweist.

Story
+ beginnt in der Kindheit
+ Charaktere entwickeln sich weiter/verändern sich
- Story an und für sich langweilig --> zunächst ist man gespannt hinter ein Geheimnis zu kommen, ist dann aber von der Auflösung enttäuscht
- am Ende liegt der Fokus zu stark auf Protos Heis und Lambda, alles andere tritt in den Hintergrund

Gameplay
+ verschiedene Schwierigkeitsstufen
+ auch auf höchster Stufe (Chaos) spielbar, da sich die CPUs gut schlagen (klappt nur bei Bossgegner nicht, da diese nur 1-2 Treffer brauchen um einen Charakter zu besiegen
+ verliert man gegen einen Boss, kann man einen neuen Versuch starten, vor dem man auf das komplette Menü zugreifen kann (Schwierigkeitsstufe kann verstellt werden)
+ Speicherpunkt vor jedem Bosskampf
+ Härtere Schwierigkeitsgrade werden belohnt z. B. durch mehr FP --> das motiviert
+Synchronisation und Stimmenwahl wieder top
+ witzige Unterhaltungen und lustige Sketches nach dem Kampf (Ich liebe sie)
- das Kampfsystem hat keine nennenswerten Neuerungen und besteht hauptsächlich wieder aus E- und A-Artes und mystische Artes
- die meisten Kämpfer sind zu lahm, weshalb ich hauptsächlich mit Sophie gespielt habe
- man braucht Titel, um Fähigkeiten ausbauen zu können. Diese sind jedoch nicht leicht zu bekommen. Die meisten bekommt man, indem man seine Arts bis zu 200 mal benutzt, was einfach nur nervig ist und Zwang ausübt!
- Charaktere, die man nicht selbst spielt bzw. die in der Reserve sind fehlt es häufig an neuen Titeln
- zu wenig Speicherpunkte, wenn man auf der Stufe Chaos spielt
- verliert man einen Kampf ist ungespeicherter Fortschritt verloren, was bei den langen Durststrecken sehr frustrierend ist, weshalb ich ständig eine Pause von Tales of Graces brauche
- man kann nur 15 Tränke des Lebens bei sich tragen --> entweder sollte man mehr tragen können oder öfters eine Kaufstation vorhanden sein
- Cheria ist die einzige wirkungsvolle Heilerin, hat aber viel zu wenig KP und stirbt deshalb schnell --> Sophie kann auch heilen, aber nicht soviel KP auf einmal und ihre Artes haben eine zu große Wirkzeit (auch nachdem man die entsprechenden Titel sogar gemeistert hat)
- bei manchen A-Artes ist eine zu lange Pause dazwischen, sodass der angegriffene Gegner einen ständig unterbrechen kann (bei Cheria ist das sogar immer der Fall)
- Cheria macht z. B. sehr wenig Schaden mit A-Artes, soll aber Titel mit ihnen erreichen, sie also sehr häufig benutzen

Charaktere
+ die Wesen der Charaktere sind gut rausgearbeitet worden und passen zu ihrem Erscheinungsbild, wobei es schön gewesen wäre, das mal anders herum zu sehen
- das Aussehen der Charaktere ist okay, aber ihre Klamotten finde ich durch die Bank weg schrecklich (die kaufbaren DLCs sehen auch nicht besser aus)

Fazit
Es nervt, dass man gezwungen wird Titel zu sammeln, um neue Fähigkeiten erlernen zu können. Cheria ist die einzige gute Heilerin und schmiert, dank geringer KP, viel zu schnell ab. Die Story ist lahm und bietet keine Überraschungen oder Wendepunkte. Der Inventar ist zu klein und Speicherpunkte zu rar. Schön wäre es, wenn man einen verlorenen Kampf wiederholen könnte oder zumindest wieder in der zuletzt betretenen Sektion startet, sodass einfach nicht gleich alles umsonst war. Durch meine Kritikpunkte sank meine Motivation gegen Ende immer mehr, sodass ich es immer noch nicht ganz durchgespielt habe. Tales of Xilia hat zwar auch eine schwache Story, gefiel mir aber vom Rest her besser. Tales of Graces f kann man als Fan der Reihe spielen, muss man aber nicht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Mai 2013
Dies mal vorweg, mein letztes Spiel der Tales-Reihe war Tales of Eternia auf der PSP/PSone, offensichtlich habe ich mich in den letzten Jahren leider immer für die falsche Konsole entschieden, um was Anderes herzukriegen. Dieser Titel hat mich in den meisten Belangen umgehauen, so dass ich auch den Bonus Dungeon durchgespielt habe -- etwas was ich nur bei besonders guten Titeln mache! Dies ist nicht nur der beste Titel aus der Tales-Reihe für die PS3, sondern leider (außerhalb von JP) momentan der Einzige.

Zunächst bin ich ein großer Fan von jRPGs, die nicht rundenbasiert laufen, sondern eher im Stile eines Beat em Ups auch Reflexe fordern. Dies löst Graces F bravourös. Sehr gut gefallen haben mir die sehr individuell gestalteten Kampfstile der einzelnen Charaktere und der Wegfall von TPs (eine Art Magic Points für Spezialattacken jeglicher Art), die hier durch eine dynamischere Spielmechanik ersetzt werden (sog. Chain Capacity). Sehr witzig finde ich auch, dass der im Kampf mitlaufende Combo Counter den Schaden pro Hit multipliziert. Bei meiner längsten Hit Combo (so um die 200 Hits) war selbst der Schaden von normalen Attacken schon astronomisch ;-)

Der Knaller sind aber die Siegessequenzen nach einem Kampf. Es werden hierbei Gruppenunterhaltungen zwischen den Charakteren dargestellt, teilweise mit viel Slapstick. Je nachdem, welche Charaktere man in der Party hat, kriegt man auch andere Sequenzen zu sehen. Selbst nach einigen Stunden Spielzeit entdeckt man hier noch Neues.

Ebenfalls positiv fand ich die Möglichkeit, an jede Stelle des Spiels zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukehren. So hält sich für mich der Frust mit verpassten Side Quests oder Gegenständen in Grenzen, da ich solche Spiele gerne ohne Komplettlösung spielen will und nur bei sehr akutem Bedarf nach einer Lösung im Internet suche. Nichts ist hier nerviger, als dabei festzustellen, dass man wieder 5 Quests verpasst hat. Es gibt allerdings hier einige wenige kleinere optionale Sequenzen, die man trotzdem verpassen kann. Die sind aber meiner Meinung nach nicht spielentscheidend.

Die Charaktere fand ich sehr schön gestaltet, auch sind keine Statisten dabei, die nur zur Auffüllung der Party dienen und ansonsten keine tragende Rolle haben. Sicherlich sind einige klischeehafte Figuren mitenthalten, aber was solls, schließlich ist das hier ein jRPG, und da zählt so was als Qualitätsmerkmal ;-)

Die Story war durchwegs interessant, wenn auch nicht umwerfend. Teilweise strahlte sie für mich eine etwas naive "Alles wird gut"-Atmosphäre aus, von älteren Titeln (Phantasia, Destiny, Eternia) bin ich eine düsterere Stimmung gewohnt. Hier soll aber das kommende Xillia wieder anders werden. Das Ending war dafür mehr als zufriedenstellend.

Als Bonus nach dem Hauptspiel folgt noch der sogenannte Future Arc, der ein Jahr nach dem Hauptspiel die Story sehr gelungen fortsetzt und zum Finale führt. Wer danach immer noch nicht genug hat, kann noch einen Bonus Dungeon spielen, der ebenfalls nach dem Durchspielen des Hauptspiels freigeschalten wird. Dabei sollte man allerdings den Future Arc vor dem Bonus Dungeon machen, bei Umkehrung der Reihenfolge ist der Bonus Dungeon nur halb so witzig (da man im Future Arc noch neue Special Moves lernt) und der Future Arc durch die Level Ups im Bonus Dungeon danach langweilig einfach.

Den Schwierigkeitsgrad fand ich sehr angenehm, es gab durchaus paar fordernde Stellen, die sich aber mit etwas Geschicklichkeit meistern ließen. Leuten, denen das Spiel zu leicht/schwer ist, können den Schwierigkeitsgrad aber jederzeit in den Optionen umstellen. Ich tat das nicht und spielte eigentlich durchwegs auf normalen Schwierigkeit.

Die Grafik ist schlicht und solide, wenn auch nicht umwerfend. Hier merkt man dem Spiel definitiv an, dass es sich um eine Portierung eines Wii-Titels und nichts ursprünglich für die PS3 Konzipiertes handelt.

Die englische Sprachausgabe ist gut bis sehr gut. Der Sound variiert zwischen Ohrwurmqualität und Tracks die aus wenigen Tönen bestehen und daher eher langweilig sind. War der Komponist nicht motiviert genug, um mehr tolle Tracks zu produzieren? Von Motoi Sakuraba habe ich schon bessere Soundtracks gehört.

Was mich genervt hat, waren die Lieferquests, bei denen man irgendeinen Gegenstand am Ort X abliefern musste. Diese Quests tauchten im Spielverlauf förmlich aus dem Nichts auf, und forderten von mir eine Waffe oder eingen Gegenstand, den ich längst verkauft habe. Auch wenn man sich de facto jeden Gegenstand im Spiel (spätestens im Bonus Dungeon) nochmal holen kann, so halte ich das für absolut unnötig und frustrierend. Für nächstes Durchspielen vorgemerkt: niemals Waffen oder Ausrüstungsgegenstände verkaufen!

Das Spiel bietet noch etliche weitere Optionen wie Mini Games, Discovery Points, optionale Unterhaltungen zwischen Charakteren zu mehr oder weniger belanglosen (aber oft witzigen Themen), alternative Kostüme en masse, und so weiter...

Alles in allem brauchte ich 60 Spielstunden für das normale Spiel, 20 für den Future Arc und nochmal 40-50 für den Bonusdungeon. Wer ein langes Spiel sucht, ist hier also gut bedient. Wer dann immer noch nicht vom Spiel lassen kann, hat die Möglichkeit zu einem New Game+ mit der Möglichkeit, die Spielmechanik zu modifizieren (etwa Gegner stärker machen, mehr Items tragen, etc.). Dies habe ich aber nach der Spielzeit mir für einen späteren Zeitpunkt aufgehoben ;-)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2012
Hallo Rollenspiel Freunde dadraussen,
Ich möchte hier auch meinen Eindruck zum Spiel geben.
Ich bin als erstes mal sehr dankbar das es solche Rollenspiele heutzutage immer noch auf eine Konsole schaffen..
Ich beschreibe hier mal ein paar punkte, die ich für besonders wichtig empfinde:

Gameplay..

Ich werde nicht auf die story eingehehen, ausser das sie sehr gut erzählt wird und vorallem sehr gut unterhält.
Zuerst möchte ich die wunderschöne Spielwelt loben. Sowas sieht man heute nur noch sehr selten. Es gibt natürlich unzählige Areale wie Städte, weite Wiesen, Höhlen, Wälder und und und..aber diese sind so liebevoll designt das einem das Herz aufgeht.
Die Kämpfe finden in Echtzeit statt, während man die Gegner in dem begehbaren Areal berühren muss um einen Kampf zu starten. Das Kämpfen an sich ist sehr dynamisch und es gibt eíniges worauf man achten muss, aber keine Sorge es wird einem alles Schritt für Schritt beigebracht.
Die Charaktere sind wunderbar designt und haben alle eine eigene Geschichte die man im Verlauf des Spiels immer mehr erzählt bekommt.
Das Gegnerdesign ist doch recht vielfältig und weiss ebenfalls zu gefallen.
Es gibt RPG-typisch natürlich auch eine Menge Ausrüstung und Items. Schade finde ich nur das man neu angelegte Ausrüstung nicht an den Charakteren sieht(bis auf die Waffen).
Man kann zusätzlich auch Items dualisieren, d.h. sie mit einander verbinden um ein neues Item zu erschaffen. das geht sehr schnell von der Hand und ist wirklich einfach gehalten.Die Steuerung ist butterweich und geht leicht von der Hand. Schön find ich auch die Dialoge. Es gibt manchmal welche die in Anime Sequenzen gezeigt werden, dann gibt es welche wo sich die Caraktere in englischer Sprachausgabe unterhalten. Der ganze Reste der Dialoge erfolgt in Sprechblasen. Klasse ist dabei das alles komplett in deutsch ist.
Die Spielwelt glänzt immer wieder mit schönem Design. Ich liebe es z.B. ein Haus zu betreten, viel liebe zum detail und Atmosphäre schiessen einen zurück in eines der gutem Rollespiel Klassiker wo das einfach noch dazu gehörte.

Grafik,Sound ..

Die Grafik ist sehr hübsch. Sie hat den Cel Shading Look der aber einfach zum Spiel passt.
Ich habe weder Abstürze noch Ruckler gehabt.
Die Ladezeiten sind einfach flott und rauben vorallem Null Atmosphäre.
Die Meisten kreiden die Grafik an, aber ich persönlich habe nichts zu meckern. Farben sind sehr satt überhaupt wirkt alles sehr knallig und bunt.
Es passt einfach :)
Schade find ich jedoch das der Sound nicht in 5.1 stattfindet. Das hätte noch den ein oder anderen Pluspunkt in Sachen Atmosphäre gebracht.
Die Musikstücke sind doch sehr angenehm und passen gut zur jeweiligen Situation und nerven nicht. Das ein oder andere Lied gefällt mir auch sehr gut.
Die englischen Sprecher machen einen sehr guten Job.

Extras..

Natürlich gibt es auch Trophäen, die wie ich finde auch auch eine sehr gute Herausforderung darstellen(z.B einen Endboss innerhalb 1Minute kalt machen etc.)
Die Day One Edition ist sehr schön umgesetzt. Es gibt ein Code fürs PSN der Kostüme bereithält und ein Design für das PS3 XMB. Es gibt eine Making of DVD, eine CD mit dem Soundtrack und ein Artbook welches auch sehr hochwertig ist.

Fazit..

Ich muss hinzufügen das es mein erstes Tales ist. Nichts desto trotz ist es ein geniales Rollenspiel das keine Vorkentnisse irgend eines Vorgängers erfordert.
Das ganze Spiel hat ein gutes Rollenspiel Konzept wie es Rollenspiele der älteren Generationen noch hatten(Terranigma, Lufia oder Breath of Fire zum Beispiel).
Ich gebe dem Spiel 5Sterne da es solche Spiele einfach viel zu selten gibt und ich sowas einfach vermisse.
Ich hoffe ich konnte ein wenig weiter helfen und spreche auch eine absolute Kaufempfehlung aus, denn wann wird es wieder ein JRPG mit deutschen Untertiteln geben??? ;)
11 Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. April 2016
Für Fans ein Muß. Vielleicht etwas kurz. Trotzdem sehr gut annimiert Steuerung in Ordnung. Menü ist gut gegliedert. Spannung bleibt erhalten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Oktober 2012
Gleich mal vorweg: Das ist das erste Spiel der Tales of Reihe, das ich je gespielt habe.

Zuersteinmal möchte ich etwas über Verpackung und Layout sagen. Ich hatte eigentlich eine typische Verpackung erwartet, also eine Plastikhülle mit einer CD und etwas Werbung drinnen. Was habe ich bekommen? Eine schön illustrierte große Verpackung, in der ich, als ich sie öffnete, nicht nur das eigentliche Spiel, sondern ein Art-Book mit vielen Skitzen und Zeichnungen fand. Und als ich die eigentliche Plastikhülle des Spiels öffnete erwartete mich die nächste Überaschung. Neben der Spiele-Cd ist außerdem noch der Soundtrack und eine Making-of-DVD enthalten!
Hier gleich mal ein großes Lob, denn so viel Mühe bei Verpackung und Bonusinhalten sieht man heutzutage leider nur noch sehr selten!

Nun zum Spiel selbst:

Als erstes möchte ich den größten Negativpunkt ansprechen.
Dieses Spiel kommt von der Wii, und das merkt man leider. Die technische Aufmachung des Spiels ist in der Tat nicht zeitgemäß. Ständig läuft man gegen irgendwelche unsichtbaren Wände, wo eigentlich keine sein sollten: Man fühlt sich wie eine Maus, die durch Gänge aus Glas läuft. Die Animationen der Charactere wirken oft plump und unbeholfen: dreht sich z.B. ein Character um, so wirkt es als stände er auf einem drehenden Boden. Die Umgebung wirkt nicht lebendig, so werden z.B. Büsche zu starren unüberwindbaren Hindernissen.
Man fühlt sich beim Spielen in die technischen Möglichkeiten aus PS1 Zeiten zurückversetzt. Für Grafik-Fanatiker ist dieses Spiel also eher nichts. Für alle, bei denen die Grafik nicht zwangsläufig auf Battlefield-Standard sein muss, kann ich das Spiel allerdings empfehlen, denn der Inhalt des Spiels macht die technischen Schwächen mehr als nur wett!!!

Story und Charaktere:
Ich werde hier nicht spoilern, denn jeder sollte die Geschichte selbst erleben dürfen. Aber ich darf so viel verraten: Die Geschichte um den Jungen Asbel und seine Freunde wird auf hohem RPG-Niveau erzählt. Es warten Spannende Wendungen, emotionale Momente und eine sehr weitreichende Story auf den Spieler. Man erlebt mit, wie sich die Charaktere im Zuge ihres Erwachsenwerdens verändern, und sie nach und nach die Wahrheit über ihre Welt aufdecken. Auch, wenn es vielleicht nichts gibt, was man noch nie gesehen hat, weis die Geschichte an einigen Punkten zu überraschen, und zieht einen nach und nach in ihren Bann.
Die Charaktere sind sehr solide gemacht, auch wenn meiner meinung nach zu stark auf die klassische Charakterzusammenstellung gebaut wurde. Ein mutiger Hauptcharakter, eine mitfühlende Heilerin, ein Pflichtbewusster Moralapostel etc. Lediglich Pascal zeigt einige ganz spezielle Wesenszüge. Das besondere an diesen Charakteren ist allerdings die Veränderung der Charaktere. Am Anfang des Spiels spielt man ein paar Charaktere in ihrer Kindheit. Und es ist erstaunlich zu sehen, wie sie sich im Laufe ihres Erwachsenwerdens verändert haben. Man merkt deutlich den Unterschied zwischen Kindlicher Naivität und der Ernsthaftigkeit der erwachsenen Charaktere.

Umfang:
In der Beschreibung steht die Hauptstory dauert 40 Stunden. Aber das ist sogar etwas Untertrieben. Wenn man sich Zeit lässt und versucht die Welt etwas zu erkunden und Nebenaufgaben zu erfüllen, kann man deutlich mehr Zeit Investieren.
Nach der eigentlichen Story kann man noch einen Epilog erleben, und danach steht einem immernoch ein New-Game+ zur Ve4rfügung.
Aber auch so stehen einem sehr viele Nebenquests zur Verfügung. Es gibt geheime Dungeons und Versteckte Orte. In Jedem Ort kriegt man Sammelaufträge, in denen man bestimmte Gegenstände beschaffen muss. Es gibt eine Arena, einige Minispiele und eine ganze Reihe von optionalen Nebenquests. Natürlich gibt es auch ein paar optionale Bosse, die einem schon etwas mehr abverlangen.
In gewohnter RPG-Manier lassen sich einige Quests sehr schnell lösen, während andere viel Zeit und Mühen erfordern (und auch etwas Glück beim Suchen).

Kampfsystem:
Läuft man in der erkundbaren Welt in einen Gegner, so wird man in eine Kampf-Arena versetzt. JRPG-Veteranen sollte dieses Prinzip nichts neues sein. In seinem Team hat man 4 Kämpfer, die Zahl der Gegner kann allerdings deutlich höher sein. Man selbst steuert nur einen Charakter aktiv, der Rest wird vom Computer gesteuert. Allerdings hat man jederzeit die Möglichkeit den Verbündeten bestimmte befehle zu erteilen. Das schöne hier dran ist, dass sich jeder Charakter Individuell steuert. Dies äußert sich nicht nur in Körperlichen Stärken oder Schwächen, sondern vor allem in den Attacken und der Art und Weise des Spielens. Jeder Charakter verlangt eine eigene Spielweise, und selten sieht man eine so starke Individualität der einzelnen Kampfstile.
Im Kampf kann man sich relativ frei Bewegen. Man hat die Möglichkeiten Gegnerischen Angriffen auszuweichen, in Verteidigungshaltung zu gehen, mit physischen Attacken anzugreifen (welche man zu einer mächtigen Kombo umsetzen kann) oder mit mächtigen magischen Angriffen zuzuschlagen. Das Kämpfen ist eine sehr gute Mischung zwischen Aktion, bei der man den Gegner im Auge behalten muss und mit richtigen Timing auf seine Aktionen Reagieren muss, und Strategie, bei der man darauf achten muss die Schwächen des Gegners gezielt auszunutzen und die eigenen Charaktere zur richtigen Zeit gezielt einzusetzen. Aufgrund der Dynamik macht das Mätzeln richtig Spaß und dennoch ist das Kampfsystem mit so vielen strategischen Kleinigkeiten versehen, so dass man auch nach langer Spielzeit sein Geschick im Kampf immer weiter verbessern kann.
Zu Beginn fühlt man sich allerdings etwas überladen. Man bekommt so viele Tipps und Hinweise, dass man viele davon aufgrund der kurzen Kampfzeiten nicht wirklich umsetzen kann. Ich fühlte mich, besonders nach dem Timeskip und damit dem etwas länger dauernden Intro, stark überfordert und habe die Kämpfe mehr mit wildem Tastengehaue, als mit eigentlichem Können gewonnen. Erst wenn die Kämpfe etwas länger werden hat man Zeit sich genauer mit dem Kampfsystem zu befassen. Es macht aber unglaublich Spaß nach und nach die Rafinessen des Kampfes zu verstehen, und ehe man sich versieht kann man den Gegnern auf jede ihrer Aktionen eine passende Antwort geben.

Level-system:
Man hat zwei Möglichkeiten einen Charakter aufzustufen. Zum einen mal die klassische Level-Variante. Und zum anderen das Titel-System, was ich hier kurz darlegen möchte. Durch verschiedene Aktionen im Spiel werden den Charakteren individuelle Titel verliehen. Man kann jedem Charakter mit einem Titel ausrüsten. Durch Kämpfe kann man die Stufe des jeweils ausgerüsteten Titel steigern. Sobald ein Titel eine Stufe gestiegen ist bekommt er einen Bonus, welcher dem Charakter dauerhaft zugeschrieben wird. Jeder Titel hat 5 Stufen. Dieses System erlaubt es dem Spieler jeden Charakter individuell, je nach Art und Dauer des ausgerüsteten Titels zu entwickeln. Ein Prinzip, was mir bisher vollkommen unbekannt war und mir sehr viel Spaß macht. es ist einfach was anderes, wenn man nach absolvieren einer Nebenaufgabe nicht nur Geld, sondern einen neuen Titel verliehen bekommt.

Sonstiges:
Eine Sache, die mir leider etwas negativ aufgefallen ist: Die Karte. Die Weltkarte ist sehr unübersichtlich und bis auf im Ende des Spiels praktisch nicht zu gebrauchen. möchte man von einer Stadt in die andere, so muss man den Weg alleine finden, denn die Weltkarte gibt einem kaum anhaltspunkte, in welche Richtung man gehen soll. aber auch in Landschaften oder Städten fehlen Karten gänzlich. Die Städte sind zwar nicht sehr groß, dennoch ist es etwas mühselig immer erst nachzudenken, wo genau denn nun was war. eine Übersichtliche Karte hätte dieses Problem gelöst.
Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, das war die Sprachausgabe. Das Spiel ist zwar in englisch, dafür hat man enorm viele Sprachausgaben. Sämtliche Zwischensequenzen in der Hauptstory sind vertont und man muss nicht ein einziges mal lesen, wenn man der Geschichte folgen will. Nur in Menüs muss man seine Augen bemühen. Auch die unzähligen Plaudereien, zu denen ich gleich noch kommen werde, sind vertont. Die Sprecher passen zu den Charakteren und geben sich sichtlich Mühe. Eine solch gute und massiv eingesetzte Vertonung hätte ich in einem Spiel mit diesem Umfang nicht erwartet, dafür gibts von mir auch ein sehr großes Lob.
Was auch besonders ins Auge fällt, das sind Kleinigkeiten in denen man sieht, dass die Entwickler wirklich Herzblut in dieses Spiel gesteckt haben. Etwas, was man heutzutage auch nur noch sehr selten findet. Als Beispiel hierfür will ich die zuvor schonmal erwähnten Plaudereien erwähnen. An bestimmten Stellen im Spiel, z.B. an bestimmten Storyabschnitten, nach Nebenquests, oder bei speziellen Entdeckungen, welche man im ganzen Spiel verteilt finden kann, kann man auf Knopfdruck eine Plauderei mit ansehen. Dabei wird ein Gespräch innerhalb der Gruppenmitglieder gezeigt, in denen die Charaktere über spezielle Ereignisse reden. Diese Plaudereien sind zwar optional, doch man sollte sie nicht verpassen. Selten sind sie wichtig für die Story und oft haben sie mit dieser auch gar nichts zu tun. Aber sie sind sehr unterhaltsam und lustig und erlauben es, die Charaktere besser kennenzulernen. Sieht man im Spiel etwas außergewöhnliches, kann man meist eine Plauderei mit ansehen, was die Charaktere viel lebendiger und freundlicher wirken lässt. Jeder hat sich bei einem RPG schonmal gefragt, was denn der Spielcharakter (sofern er eine eigene Persönlichkeit besitzt), über einen Ort, einen Gegner oder ein Bauwerk so denkt. Dieses Spiel macht es möglich. Die Plaudereien sind wirklich ein Highlight des Spiels und sehr Unterhaltsam... und es gibt Hunderte davon.
Eine weiter kleine Besonderheit: Nach jedem Kampf gibt es einen Siegesbildschirm. Doch es ist kein einfacher Bildschrim. Je nach Gruppenzusammenstellung bekommt der Spieler ein kleines Gespräch zwischen den aktiven Gruppenmitgliedern serviert. Diese sind immer sehr unterhaltsam, und so zahlreich, dass man erst nach einigen Stunden Spielzeit das Gefühl bekommt, einen Siegesbildschrim schon zu kennen.
Zum Abschluss noch ein kleiner kritikpunkt: An bestimmten stellen ist das Spiel sehr erwachsen und daher auch manchmal Brutal. Doch eine komplett fehlende Gewaltdarstellung lässt dies oft sehr eigenartig Wirken. In einer Szene bricht beispielsweise ein Charakter zusammen, und man hört zwar, wie die Verbündeten über eine blutige Wunde entsetzt sind, aber bei der Figur sind nichtmal zerrissene Kleider animiert.

Fazit:
Eines der besten RPGs die ich kenne und das bisher beste auf der PS3. Technisch ist es leider nicht sehr stark, aber inhaltlich weis es zu punkten! Ich hatte schon lang kein Spiel mehr, was mich mit einer spannenden story gefesselt hat und mit den kleinen lustigen Deteils wie die Plaudereien, Entdeckungen oder Minispielen so unterhalten hat.
Für Leute, denen Grafik das Wichtigste ist, oder welche, die wissen, dass sie keine japanischen RPG mögen, ist dieses Spiel wohl nichts. Allen anderen kann ich das Spiel aber von ganzem Herzen empfehlen. Und alle die, die gerne ein JRPG spielen, sollten keine Sekunde mehr warten und auf kaufen drücken! Sowohl jüngere, als auch schon etwas ältere werden andiesem Spiel spaß haben. Es ist für Anfänger geeignet und bietet gleichzeitig große Herausforderungen für die Spiel-Freaks unter euch!
Leider kann ich dem Spiel nur 4 Sterne geben, denn auch wenn es inhaltlich genial ist, so kann man die technischen Mängel nicht einfach übersehen.
Ich bin mehr als positiv Überrascht von diesem Titel, und wäre das Spiel von vornherein für die PS3 entwickelt worden, würde ich keine Sekunde zögern dem Spiel die volle Punktzahl zu geben. Also Leute, wartet nicht länger und kauft es!!!! =)
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. September 2013
Eines der besten Rollenspiele was ich bis jetzt gespielt habe!
Die Story ist einfach nur Super und das GP ist auch Super.
Meiner Meinung nach hat die Tales Reihe mitlerweile
Final Fantasy,was nur noch mit Super Grafik Trumpft,längst eingeholt.
Wer Spieltiefe und schnelle Kämpfe mag ist bei diesem Game auf der Sicheren Seite!!!
Mehr davon PLS!!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.

Haben sich auch diese Artikel angesehen

30,49 €
19,99 €
29,89 €

Gesponserte Links

  (Was ist das?)