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59 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker
Ausbeutung in guter alter Kolonialistenart warfen einige Neider Paul Simon vor, als er diesen mit südafrikanischen Musikern und mit deren folkloristischem Sound eingespielten Meilenstein der Pop- und auch der Weltmusik 1986 veröffentlichte...dabei wurde ein Rekord-Stundenlohn für Musiker gezahlt...so viel dazu:
Musikalisch ist "Graceland" unglaublich...
Veröffentlicht am 26. August 2004 von Michael Schäfer

versus
7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein gelungenes Remaster auf Vinyl
Mit Freude habe ich die Neuveröffentlichung von Graceland auf Vinyl erwartet, da mein altes Exemplar schon arg verknackst war. Entäuscht musste ich feststellen, dass die LP mit Papierschnipseln und anderen Fertigungsrückständen übersät war. Ausserdem hatte die B-Seite einen ca. 2cm langen Kratzer. Lustigerweise waren der Download-Coupon und...
Veröffentlicht am 22. Juni 2012 von nick


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59 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, 26. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Graceland (Audio CD)
Ausbeutung in guter alter Kolonialistenart warfen einige Neider Paul Simon vor, als er diesen mit südafrikanischen Musikern und mit deren folkloristischem Sound eingespielten Meilenstein der Pop- und auch der Weltmusik 1986 veröffentlichte...dabei wurde ein Rekord-Stundenlohn für Musiker gezahlt...so viel dazu:
Musikalisch ist "Graceland" unglaublich gut gelungen. Mich wundert, dass die selben Menschen, die 6 Jahre früher noch "One trick pony" (mein Lieblings-Simon-Album) und 3 Jahre darauf "Hearts and bones" noch sträflich ignoriert hatten, diesem ungewöhnlichen weil unglaublich kreativen Album zu einem kommerziellen Erfolg verhalfen, der Paul Simon lange nicht mehr beschieden war. Verschiedenste Aspekte verhelfen "Graceland" zu einer unglaublichen Wirkung: Da wäre z.B. das immer wieder aufblitzende Akkordeon, ein sauberer, klarer E-Gitarren-Sound oder verschiedene afrikanische Chöre. Die Songs selbst glänzen durch einfach schöne Melodien und extrem schwungvollen, dennoch nie banalen Sound. "The boy in the bubble" und "Graceland" sind nachdenkliche Epen (und längst Klassiker geworden), "I know what I know", "Gumboots" und "Diamonds on the soles of her shoes" klingen genau so druchgeknallt wie genial, und die Musiker sprühen geradezu vor Spielfreude, ebenso wie bei "You can call me Al" (Welthit); hier glänzen vor allem die Bläser mit einem eingängigen Motiv, das wohl jeder Mensch einmal gehört oder auch vor sich hin gesummt hat, und der virtuose, sehr präsente Bass.
Mein Favorit auf "Graceland" ist jedoch "Crazy love Vol. II", ein Song der, wie im von Simon selbst verfassten, ausführlichen, aber dennoch sehr übersichtlichen Booklet zu lesen ist, "weniger nach Südafrika als nach Malawi und Simbabwe klingt"; und er hebt sich wirklich von den anderen ab, denn er kommt noch harmonischer daher, lebt jedoch auch vom Rhytmus, wie das gesamte Werk. Sehr interessant ist dabei, dass dieses Album sowohl auf Parties als auch im Kreis musikalisch hochsensibler, melancholischer Simon-Verehrer wie mir Anklang finden kann.
Rhytmische und melodische, exotische und abendländische sowie fröhliche und melancholische Elemente werden exzellent miteinander verknüpft, so ziemlich jeder wird "Graceland" daher lieben!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein der Fusion von Pop- mit Weltmusik, 28. April 2013
Von 
Heino Walter - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Graceland 25th Anniversary Edition CD (Audio CD)
Nach seiner 2. Scheidung sinniert Paul Simon lange über eine bedeutende Änderung seiner musikalischen Ausrichtung nach. Als ihm eine Kassette mit südafrikanischer Musik in die Hände fällt, war das Inspiration für ihn, eine Fusion mit seiner bisherigen musikalischen Welt zu versuchen. Das Ergebnis ist ein Meilenstein der Symbiose von westlicher Popmusik mit afrikanischer Folklore geworden, nämlich GRACELAND, das 1986 für Furore sorgte. Das Album war ein Megaseller, rief aber auch Kritiker auf den Plan, die SIMON vorwarfen, er habe mit seinem Projekt gegen den Boykott der Apartheitsregierung von Südafrika verstoßen. Im Nachhinein betrachtet war diese Aktion aber eher förderlich für die Kultur und die Musiker des Landes. PAUL SIMON versteht es, den exotischen Sound Südafrikas so mit westlicher Popmusik zu kombinieren, dass das Resultat beschwingt und ungekünstelt erscheint. Er fand mit Cajun und Cydeco verwandte ethnische Klänge und baute diese genauso ins Gesamtbild ein, wie den Tex-Mex-Sound von LOS LOBOS. Hier ist ihm das Kunststück gelungen, komplexe, beinahe unvereinbare Töne wie selbstverständlich zusammengehörend klingen zu lassen. Auch über die Jahre hat GRACELAND nichts von seiner Faszination eingebüßt. Im Gegenteil, die remasterte Version von 2012 offenbart weitere Details und ist auch für Klang-Gourmets eine Offenbarung. Das Album ist ein einziger vor Ideen strotzender Trip, der den aufgeschlossenen Hörer in eine funkensprühende, bunte, lebendige musikalische Welt entführt.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein göttliches Meisterstück, 20. März 2008
Von 
dreamjastie (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Graceland (Audio CD)
Diese Scheibe ist ein Meilenstein, eine der wichtigsten Produktionen der 80er, und sie verhalf entgegen den Erwartungen der konsternierten Bosse von Warner Music nicht nur Simons ins Stocken geratener Karriere zu neuem Schwung, sondern der gesamten afrikanischen Musik zu einem Ansehen, das sie bis heute bewahren konnte. Und auch "Graceland" strahlt bis ins Jahr 2008, haben doch eben mit Vampire Weekend die angesagtesten amerikanischen Jungs eine CD auf den Markt gebracht, die hörbar und auch erklärtermaßen von Simons "Graceland" inspiriert wurde.
Und auch für mich war das Album ein Erweckungserlebnis, wenn auch nicht 1986, sondern fünf Jahre später. Paul Simon, den kannte ich, Bridge Over Troubled Water und so, da konnte nicht viel schief gehen, also habe ich mir die Platte blind gekauft. Und war bereits von den ersten Klängen verzaubert. Das klang vertraut, und doch war da etwas Exotisches dabei, etwas, das mich an Afrika erinnerte. Und tatsächlich: "Graceland" ist eine Verbeugung vor dem musikalisch reichsten Kontinent unserer Erde, und es wimmelt nur so von afrikanischen Musikern, von denen Ladysmith Black Mambazo und Youssou N'Dour später (und sicher auch aufgrund dieses Albums) wohl die erstaunlichsten Karrieren hinlegten. Simon hat sich - viel geschmäht - ins verbotene Land begeben, ins damals zu Recht international geächtete Südafrika, und hat dort und später in New York zusammen mit seinen afrikanischen Freunden elf Songs entwickelt, jeder einzelne eine Perle vor dem Herrn und durchaus mit sozialkritischen Inhalten (Boy In The Bubble, Homeless ...). Höhepunkte sind die mit Ladysmith Black Mambazo geschriebenen und eingespielten Titel "Diamonds on the soles of her shoes" und "Homeless", letzteres verrät auch aufgrund seiner Erzählstruktur die afrikanischen Wurzeln. Daneben kann man auch den in Südafrika überaus populären Township Jive, die magische Gitarre Ray Phiris und so herrliche Stimmen wie die der Gaza Sisters kennenlernen. Undundund. Hier ist alles Rhythmus: ob raffinierte Basslinien oder vielschichtige Percussion. Doch dass Simon die afrikanische Musik nicht als so museal betrachtet wie Elvis Presleys Graceland, zeigen z. B. "Under African Skies" mit Country-Star Linda Ronstedt, das rhythmisch den typischen Gang der Zulu adaptiert, oder "That Was Your Mother", das einen kräftigen Schuss Zydeco enthält.
Mehr als zwanzig Jahre nach seiner Veröffentlichung klingt das Album immer noch frisch und spritzig, zeitlos und vielseitig. Ein grandioses Entdeckeralbum, ein göttliches Meisterstück: nie war Paul Simon besser!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sechs Sterne ... Bahnbrechende CD für Weltmusik wie für Paul Simon selbst, 2. Mai 2009
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Graceland (Audio CD)
Zunächst zu dieser speziellen Ausgabe. Es ist eine remasterte und erweiterte CD. Man hört in der Tat durch die Überarbeitung bei einigen Songs bisher neue Nuancen (und ich wüsste nicht mehr, wie häufig ich diese LP schon gehört hatte).

Die drei Extra-Lieder sind aufschlussreich und doch damals wohl mit Fug und Recht nicht so von Paul veröffentlicht worden. Dabei werfen sie ein hoch interessantes Licht auf den Entstehungsprozess einer Simon-CD. Homeless klingt in der Frühversion wie ein Früh-1960-er-Simon-Song mit Kantorenstimme.
Die mitwirkenden Los Lobos sollen ungnädig auf Paul Simon gestimmt gewesen sein. Der Song 'All around the world' sei ganz und gar nicht fertig gewesen, sie hätten ebenfalls Credits hierfür verdient, so ein Interview. Wenn ich diese Vorversionen höre, könnten sie ein wenig recht haben.

Doch Paul Simon gilt nicht umsonst als Sound- und Musiktüftler, der hier mit seinem langjährigen Produzentenpartner Roy Halee am Ende eins seiner großartigsten Meisterstücke ablieferte. Herrlich.

Ich müsste ansonsten vor Begeisterung ekstatisch stammeln, denn es ist eine meiner wichtigsten Lieblingsscheiben. "Graceland" brachte die kraftvolle südafrikanische Musik in einer neuartigen Gestalt ins westliche Bewusstsein. Die Texte sind poetisch wie versteckt hochpolitisch (Homeless). Plötzlich geriet auch Südafrika und sein Apartheidregime wieder ins Licht der allgemeinen Öffentlichkeit.

Paul Frederic Simon holte sich musikalische Verstärkung wie: Joseph Shabalalas Ladysmith Black Mambazo, Ray Phiris Stimela, Linda Ronstadt oder erwähnte Los Lobos (und dies, bevor La Bamba diese berühmt machte).

Eine der Scheiben für die einsame Insel (die mit solarbetriebenem CD-Spieler meine ich). :-)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anachronistischer Zug, 5. September 2007
Von 
André Beßler (Bremen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Graceland (Audio CD)
Die Achtzigerjahre waren überformt von der Auseinandersetzung mit der Apartheid in Südafrika, die 1989 mit der Freilassung Nelson Mandelas und der Zulassung freier Wahlen endete. Auch die populäre Musikkultur blieb davon nicht unbeeinflusst. Viele Künstler setzten sich mit an die Spitze der Aufrufe gegen die Rassentrennung am Kap. Es war in höchstem Maße tabuisiert, Obst aus Südafrika zu kaufen, Mahnwachen vor Bankgebäuden waren keine Seltenheit und hatten reichlich Zulauf. Gelbe Schals drückten Solidarität mit dem ANC aus. Es erschienen CDs, die den Vermerk enthielten, dass sie - "for copyright reasons" - nicht in Südafrika erhältlich seien und es gab sogar einen Sampler unter dem Motto "I Ain't Gonna Go Sun City" (ein südafrikanischer Vergnügungspark und beliebter Veranstaltungsort), obwohl viele der Beteiligten wohl ohnehin nicht auf die Idee gekommen wären, dort aufzutreten. In diesen Zusammenhang gehört auch, dass die Entscheider in den multi-nationalen Konzernen langsam nervös wurden, denn nur mit freien Menschen lassen sich Geschäfte machen. Entgegen einer Sanktion der Vereinten Nationen gegen das Apartheitsregime nahm Paul Simon mit Musikern aus Südafrika das geniale Album "Graceland" auf - und landete damit 1986 einen überragenden, unwiederholbaren Erfolg.

"Graceland" knüpft an die Wurzeln der Rockmusik an und bietet sehr lyrische Texte. Gemeinsam mit der südafrikanischen Formation "Ladysmith Black Mambazo" und der mexikanisch-amerikanischen Gruppe "Los Lobos" hat Paul Simon eine unvergessliche, zeitlose Mixtur aus Rock, Ethno, Calypso, Jazz, Folk und Soul zusammengestellt. Bereits in den Sechzigerjahren hatten Simon & Garfunkel die Musikwelt mit "El Condor Pasa" aufhorchen lassen. Doch wenn wir heute von "Weltmusik" sprechen, ist vor allem dieses Album zu nennen. Denn viele Musikfreunde hätten ohne es kaum einen Zugang zur Musik von anderen Kontinenten gefunden. Einzelne Titel daraus werden nach wie vor gern im Radio gespielt: "The Boy In The Bubble", "You Can Call Me Al", "Diamonds On The Soles Of Her Shoes" und natürlich das Titelstück "Graceland" erfreuen sich längst bei denen großer Beliebtheit, deren Eltern sich seinerzeit die LP gekauft haben.

Dieses makellos produzierte Album ist ohne Zweifel eines der interessantesten Werke der Gegenwartskultur und wird ganz sicher seinen unstrittigen Platz in der Geschichte der populären Musik behalten. Rückblickend lässt sich sogar sagen, dass diese Veröffentlichung vermutlich sehr viel zur Überwindung der unmenschlichen Rassentrennung beigetragen hat, weil Paul Simon damit die öffentliche Wahrnehmung auf die Zustände am Kap und auf die Schönheit afrikanischer Musik gelenkt hat, statt sich in einer eher hilflosen Boykotthaltung zu ergehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für mich die Beste, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Graceland 25th Anniversary Edition CD (Audio CD)
das Graceland Album von Paul Simon ist für mich das beste was er geschaffen hat.
Die Aufnahmequalität in der Anniversary Edition ist herausragend. Für alle die wie ich die LP fast blank gespielt haben eine echte Alternative.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll, 22. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Graceland 25th Anniversary Edition CD (Audio CD)
Remasterte Version mit Bonus Tracks und der bekannt genialen Musik. Schade, daß es nichts vergleichbares gibt. Der Aufpreis zur Erstveröffentlichung lohnt vor allem für gute HiFi Anlagen, da bereits die Erstveröffentlichung klanglich erste Sahne war.
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5.0 von 5 Sternen Ein Traum…., 25. September 2012
…..der Klassiker von Paul Simon schlechthin, wunderbar auf LP, inklusive digitalen Download und Poster, was will man mehr….:-)….Klanglich wie auch von der Pressung her gibt es von meiner Seite nix zu bemängeln, waschen tu ich so wieso alle neuen LP’s. Trotzdem muss ich hier schon einigen anderen Rezensionen Recht geben, etwas sauberer hätte die LP schon sein können. Die 180gr. LP ist super Plan, und hat nach dem waschen auch keinerlei Nebengeräusche, TOP. Der Klang ist sehr, sehr gut, hier wurde ganze Arbeit geleistet und das ganze klingt richtig audiophil. Das kennt man leider auch anders. Wobei man natürlich schon zugeben muss, dass es von Graceland bisher eigentlich nur sehr gute Aufnahmen gab, was sich auch mit der 25th Anniversary Edition nicht geändert hat. Ich bereue den Kauf jedenfalls nicht, und das obwohl ich sowohl die alte LP als auch die 2004er remaster CD Ausgabe besitze.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Album..., 18. Februar 2010
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Graceland (Audio CD)
...ist das, und zwar in mehrfacher Hinsicht. Erstens öffnete es vielen zum ersten mal die Ohren für südafrikanische Musik, zweitens machte es die wunderbare Vocaltruppe Ladysmith Black Mambazo international bekannt, drittens leitete es eine starke Weiterentwicklung in Simon's songwriting ein und viertens erschien mit dem Video zu ,You Can Call Me Al', der wohl billigste, aber einer der witzigsten clips ever.

Anfang der 80er Jahre schien Simon ein wenig festgefahren und leer in seinem songwriting, was vielleicht einer der Begweggründe war sich nach neuen - und bis zu diesem Zeitpunkt in der Popmusik nahezu unerschlossenen - Einflüssen umzuschauen. Die südafrikanische Musik war so etwas wie ein back to the roots für den songwriter, denn dominierten schwarze rhythmen zwar schon immer die Popmusik, jedoch war der melodische Überbau doch meistens europäischen Wurzeln geschuldet.

Nicht alle songs gelangen ihm hier, das muss fairerweise festgehalten werden, denn bei einigen tracks geht dann dieses jam-feeling vor der Komposition, dass das aber dennoch nicht stört, liegt an dem damals frischen und über Albumlänge hinweg durchgezogenen neuen sound.

,The Boy In The Bubble', der Titelsong, `Gumboots', `Diamonds' der Pop Hit `You Can Call Me Al' und `Crazy Love Vol II' gehören aber sicher zu den besten songs in Simon's Karriere. Dazwischen gibt es aber viel Raum für die südafrikanischen Musiker, die dieses Album zum ersten wichtigen Werk der später so hippen ,World Music' Bewegung in der Popmusik werden liessen, und dessen Einfluss seither nie völlig verschwand.

Herrlich fröhlich und leicht hört sich diese Platte immer noch an, und durch die dezente Produktion eigentlich auch ziemlich zeitlos. Ein Stück kunstvoller, aber leichter Popmusik, das auch heute noch jüngeren Generationen die Ohren zu öffnen vermag.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 25. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Paul Simon hat hier auf wunderbare Weise afrikanische Musik aufgegriffen und verarbeitet. Voller Rythmik und Melodik.
Eines der schönsten Alben, die ich kenne.
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