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am 5. August 2013
Wenn man wie ich durch einen angeborenen Sehfehler über eine vernünftige augenschonenende Ausleuchtung des Lesematerials in Verbindung mit einer scharfen Textauflösung dankbar ist, ist der Kindle PW die bisher beste Lösung für Vielleser.

Ich habe bereits den einfachen Kindle und bin auch hier begeistert. Allerdings gerät der trotz Leselampe im Cover (die zwar gut und praktisch ist, aber bei weitem nicht die Ausleuchtung des PW bringt) gerade im Dämmerlicht -für mich- schnell an seine Grenze.

Beim PW kann man ohne Unterbrechung bis in die vollständige Dunkelheit weiterlesen, ohne sich auf irgend eine Art und Weise behindert oder gestört zu fühlen.
So macht lesen auch für jemanden mit Sehschwäche wieder Spaß.

Und kurz zu den Rezensionen über die angeblich störenden Wolken im Display und die träge Reaktionszeit beim Touch:
Dies ist ein E-Book-Reader! Nicht mehr und nicht weniger. Und als solcher betrachtet ist er nah an der Perfektion zum dem, was er soll: Bücher auf angenehme Art und Weise dem interessierten Leser darstellen. Wer surfen oder Mails abrufen will, sollte sich besser eine Tablet PC anschaffen. Den halte ich jedoch für das Lesen von Büchern auf Dauer ungeeignet.
Die "Wolkenbildung" durch die Beleuchtung ist in meinen Augen so minimal erkennbar, dass die mich ganz und gar nicht stört. Und einen Einfluss auf den Lesegenuss hat sie m.E. auch nicht.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es ohnehin nicht, und wird wohl auch so schnell nicht angeboten werden. Schließlich will ja jeder an dem Kuchen "Elektronikgeräte" mit verdienen.
Ob man sich den Reader für den Preis gönnt, ist mit Sicherheit eine Geld- und auch Geschmacksfrage. Ich für meinen Teil freue mich auf jeden Fall so sehr darüber, wieder entspannt lesen zu können, dass ich auch bereit war, den Preis für den Kindle zu berappen!

Klare Kaufempfehlung mit vollen fünf Sternen!
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am 4. August 2013
Nachdem ich nun Monate erfolgreich einem E-Reader wieder stehen konnte, wurde ich nun doch schwach und habe mir den Kindle Paperwhite bestellt. Warum der Kindle? Erstens wegen den vielen kostenlosen eBooks auf Amazon und zweitens, weil mir der Paperwhite optisch am besten gefallen hat. Am nächsten Tag kam dann auch schon das langersehnte Paket an und ich musste meinen Kindle natürlich erstmal begutachten.

Optisch ist er wirklich ein Hingucker obwohl er eher schlicht gehalten wurde. Das schwarz gefällt mir sehr gut, allerdings sieht man darauf sehr schnell Fingerabdrücke, was doch etwas störend ist und nicht wirklich toll aussieht.

Auch mit der Größe bin ich sehr zufrieden, da er genau die idealen Maße hat um super in der Hand zu liegen. Was mir sehr positiv im Gegensatz zu einem herkömmlichen Buch gefällt, ist, dass er sehr leicht ist und auch nach längerem halten der Arm nicht schwer wird.

Der Anschaltknopf des Gerätes ist sehr leicht zu finden, auch im dunkeln. Diesen einfach kurz drücken und schon fährt der Kindle hoch. Hat man keine Lust mehr zum Lesen kann man entweder den Knopf kurz drücken, dann geht der Kindle in den Stand By Modus und es erscheint eines der vielen Bildschirmschoner. Oder man drückt etwa 5 Sekunden auf den Knopf, dann schaltet sich der Kindle komplett aus. Dies funktioniert alles sehr einfach und reibungslos. Auch im ausgeschalteten Zustand reagiert der Paperwhite sofort nach kurzen Drücken des Einschaltknopfes und er ist wieder Startbereit.

Das Einrichten des Gerätes verlief reibungslos und schnell. Danach gibt man einfach seine Amazon-Kundendaten ein und kann sich alle bereits bestellten eBooks per Cloud auf seinen Kindle laden. Das gefällt mir besonders sehr gut, da ich meine Kindle-Inhalte nun auf meinem Smartphone und auf dem Paperwhite lesen kann.

Das Display ist in Schwarz / Weiß gehalten und vermittelt so das Lesegefühl wie bei einem echten Buch. Sehr gut gefällt mir auch das Display, dass eine Beschichtung hat und es sich wie richtige Buchseiten anfühlt.

Oben im Menü findet man eine kleine Birne. Mit dieser lässt sich die Beleuchtung des Paperwhite ohne Probleme von 0 - 24 einstellen. Meine ideale Leuchtstärke habe ich noch nicht gefunden, aber da es sehr einfach und schnell geht, kann man auch während des Lesens nochmal schnell heller oder dunkler machen. Das Lichtergebnis finde ich sehr in Ordnung, da es gleichbleibend ist und die Beleuchtung nicht nur auf einer Stelle zu sehen ist.

Die Qualität des Displays konnte mich auch sehr überzeugen, da es keine Pixelfehler, Verwacklungen oder anderes aufweisen konnte. Der Bildschirm ist gerade, die Beleuchtung sehr angenehm, der Text lässt sich sehr schön lesen und das Display reagiert sofort bei jeden Touch.

Was mir auch sehr gut gefällt ist die Anzeige am unteren Bildrand. Diese zeigt an, wie lange man noch an diesem Kapitel ungefähr ließt wobei hier auf die individuelle Lesegeschwindigkeit geachtet wird. Außerdem zeigt er an, wie viel Prozent man insgesamt von diesem eBook schon gelesen hat.

Im Lieferumfang ist der Kindle Paperwhite und ein USB-Kabel. Einen passenden Adapter für die Steckdose kann man sich gleich mit bestellen. Wer allerdings ein Smartphone hat, und so einen Adapter schon zuhause hat (wie beim Samsung Galaxy S3), kann sich so getrost Geld sparen.

Das Laden des Kindle Paperwhite dauert ungefähr 4 Stunden, dann ist er komplett geladen. Allerdings kann man ihn auch während des Lesens an der Steckdose lassen, und muss nicht warten bis der Akku voll ist.

Bei Ausgeschaltetem WLAN, Beleuchtungsstufe 0 -10 und ca 8 Lesestunden am Tag hält der Akku etwa eine Woche bis er nachgeladen werden muss.

Mein Fazit:

Ich bin begeistert. Der Paperwhite sieht klasse aus, ist sehr leicht und handlich, man hat seine Bücher immer mit dabei und der Akku hält sehr lange. Ich vergebe volle 5 Sterne und möchte darauf nicht mehr verzichten.
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am 21. Mai 2013
Eigentlich habe ich bislang einen eReader und eBooks strikt abgelehnt, weil mir dort das Papier- und Buchgefühl gefehlt hat. Ein bedenklicher Blick auf das schon wieder zu volle Bücherregal, was ich erst kürzlich entrümpelt hatte, liess mich aber noch mal nachdenken. Ich habe mir einiges über den Kindle Paperwhite durchgelesen und es war mir sofort klar, es soll dann schon ein reiner eReader sein, weil nur dieser auch darauf optimiert ist. Somit sind alle Tablets weggefallen. Also Samstag in den hiesigen Elektronikmarkt und direkt einen Kindle mitgenommen, denn dieser gefiel mir einfach auch am besten neben den anderen.
Klar, man ist mit einem Kindle an Amazon gebunden, was mich aber nicht stört, denn meine Bücher bestelle ich eigentlich immer bei Amazon. Gut gefällt mir vor allem auch, wenn ich Sonntags morgens ein Buch aus gelesen habe und ein neues lesen möchte, kann ich es direkt runterladen und muss nicht mehr auf die Post warten. Ebenso nett finde ich die Funktion der Wörterbücher und auch des Übersetzens, wenn ich mal ein englisches Buch lesen möchte und ein Wort nicht verstehe, kann ich es mir bequem übersetzen lassen.
WLAN ist prima, so habe ich zu Hause Netz und unterwegs mit meinem Handy als HotSpot. Für mich lohnte sich ein Kindle 3G irgendwie nicht.
Die Handhabung ist denkbar einfach und intuitiv und da ich auch schon Ladegeräte von Apple habe, war ich entzückt, dass ich damit auch meinen Kindle laden kann. Ich brauchte nichts mehr dazu. Die Größe des Kindle ist super und sehr bequem zu halten, ich kann den Kindle sowohl im Hochformat als auch im Querformat halten, je nachdem, was gerade für mich bequemer ist. Vorbei ist die Zeit, wo ich dicke Bücher in der Handtasche hatte, da ich irgendwo warten musste und mir die Zeit überbrücken wollte. Jetzt kann ich den kleinen zierlichen Kindle mitnehmen.
Die zuvor beschriebenen Probleme mit dem Display kann ich nicht erkennen, ich bin vollkommen zufrieden.

Was gibt es abschließend zu sagen?
Der Kindle hat es tatsächlich geschafft, mich zu bekehren und hat mich auch einen eReader umsteigen lassen, meine Familie wird erleichtert sein, wenn das Bücherregal jetzt endlich nicht mehr nach kürzester Zeit überquellen wird.
Positiv kommt hinzu, dass viele Kindle Versionen 1-3 EUR günstiger sind, bei meinem Lesekonsum habe ich den Kindle irgendwann bestimmt raus ;)
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am 11. April 2013
Hier mein (ganz persönlicher) Eindruck:

Ich hatte seit einem Jahr den Kindle Touch (den hat jetzt eine Freundin und ist sehr glücklich damit) und fand ihn wirklich toll. Aber der Paperwhite reizte mich doch sehr wegen der integrierten Beleuchtung (also all in one), da ich sehr viel im Dunkeln und auf Reisen lese. Nachdem ich aber die Rezensionen (Flecken, Wolken auf dem Display etc.) gelesen hatte, wollte ich eigentlich erst einmal abwarten.

Nun kann man aber immer so viele Rezensionen lesen wie man möchte und wird doch nicht schlauer; ich muss mir immer ein eigenes Bild machen. Also den Paperwhite doch bestellt, ausgepackt, ausprobiert - und behalten.

Es stimmt, dass am unteren Rand auf dem Display durch die LED kleine Unregelmäßigkeiten/Wolken zu sehen sind, aber das variiert mit Einstellung der Beleuchtung und stört mich absolut nicht. Natürlich empfindet es jeder anders, aber für mich persönlich ist es ein bisschen Jammern auf hohem Niveau, denn die Ausleuchtung mit einer Lese-Klemmlampe beim Touch war noch wesentlich ungleichmäßiger, außerdem verrutschte die Lampe manchmal. Wenn neue Akkus in der Leuchte waren, war mir die Beleuchtung etwas zu hell, wenn die Akkus schwach waren, reichte auch die Beleuchtung auf höherer Stufe nicht mehr. Außerdem summiert sich der Kauf von Akkus mit der Zeit ganz schön, wenn man viel liest. Zudem musste ich immer daran denken, für unterwegs auch die Lampe mitzunehmen.

Ich finde die integrierte Beleuchtung der Paperwhite angenehm, völlig ok und ziemlich gleichmäßig, man kann diese ja fast stufenlos von 0-24 regulieren. Die Schriften sind für mich auch in Ordnung. Allerdings hatte ich mich durch ein Update auf dem Touch auch schon an das neue User Interface gewöhnt. Dass nun die "Home" Taste am unteren Rand fehlt, ist schade, die fand ich sehr praktisch. Auch da habe ich mich aber schnell umgewöhnt.

Dass der Paperwhite nun ein reines Lesegerät ohne Audio und Kopfhörerbuchse ist, kann ich verschmerzen, ich will damit wirklich nur lesen. Um Musik zu hören, benutze ich einen MP3 Player bzw. mein iphohne.

Mein Paperwhite bzw. sein Touchscreen ist weder schwerfälliger noch schneller als der Kindle Touch. Das Display veim Paperwhite ist nach meinem Empfinden rauher als beim Touch.

Die Oberfläche beim Touch war glatter und unempfindlicher. Die leicht gummierte Rückseite des Paperwhite liegt viel besser in der Hand, man sieht allerdings jetzt jeden Fingerabdruck. Meinem Paperwhite habe ich aber, wie auch vorher meinem Touch, wieder einen Skin angezogen, macht ihn total unempfindlich und ich finde das sowieso hübscher.

Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann ist, dass amazon den Speicherplatz des Paperwhite um die Hälfte reduziert hat; das ist für mich eher ein Rückschritt.

Mein Fazit:

Für mich war der Kauf okay und ich bereue es nicht, würde mir den Paperwhite wieder holen, da ich meine "Leselape" nun immer dabei habe.

Wer nicht viel im Dunkeln liest, ist mit dem Kindle Touch bestens bedient bzw. sollte sich überlegen, ob er sich den Paperwhite kauft.
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am 30. Mai 2013
Als Leseratte war ich den E - Books lange Zeit sehr skeptisch eingestellt. Schließlich ist ein Buch ein Buch. Als dann meine Tochter geboren worden ist, stand ich plötzlich vor einen, in meinen Augen, riesigen Problem. Ich liebe es nämlich, vor dem einschlafen mich in mein Bett zu kuscheln und noch ein oder zwei Kapitel zu lesen. Nun schläft aber meine Tochter genau neben meinen Bett und ich traute mich nicht, abends das Licht anzuschalten, aus Angst, sie zu wecken. Eine Alternative mußte also her. Lange Zeit hab ich nun hin und her überlegt, bin in verschiedene Buchläden und habe mir die E - Books angeschaut. Aber keiner konnte mich überzeugen. Dann erzählte mir meine Schwester von dem Kindle Paperwhite. Zur selben Zeit hatte ich das Glück, den Vorgänger mir mal genauer anzuschauen und dieser überzeugte mich bereits von der Größe des Display und dem Gewicht. Also ab an den Rechner und bei Amazon mal nachgeschaut. Auf Grund der Guten Bewertungen entschloss ich mich, trotz des Preises mir einen zu bestellen. Gleichzeitig bestellte ich mir das Netzteil und die passende Lederhülle dazu, welche nicht im Lieferumfang enthalten sind. Als das Paket dann kam, mußte ich natürlich den Kindle sofort ausprobieren und ich kann nur sagen, ich bin begeistert. Er liegt gut in der Hand. Die Beleuchtung kann man je nach Geschmack selbst einstellen und in der Nacht störrt man niemanden mehr, da die Beleuchtung sehr dezent ist. Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass die Bücher als E - Book inzwischen günstiger sind und man sie sekundenschnell auf sein Kindle laden kann.
Von mir also 5 Sterne und ich kann ihn jeden wirklich mit ruhigen Gewissen weiterempfehlen.
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am 18. Mai 2013
Ich will ein schönes Buch in den Händen halten, mir das bunte Cover genau angucken können. Seiten umblättern, den Geruch den nur ein Buch verströmt dabei riechen können, ich will es nach dem lesen noch meiner Familie und meinen Freunden ausleihen und es ganz zum Schluss in mein hübsches Bücherregal stellen. :-) so weit so gut!
Mittlerweile quillt mein Bücherregal aber aus allen Nähten und ich weiß nicht mehr wohin damit. Im Freundeskreis kamen auf einmal alle mit ebook Readern an und meinten "Super Sache!!!". Konnte ich erst gar nicht glauben. Ich bin dann ins nächste Elektro Fachgeschäft gefahren und hab an allen verfügbaren Modellen ein paar Seiten gelesen. Bei den meisten wäre ich fast ausgetickt, wenn's ans Seite umblättern ging. Bis sich die Seite wieder aufgebaut hat, das dauerte mir viel zu lange!! Da kam kein Lesefluss zu stande und man war sich dem elektronischen Buch so bewusst. Wie die ersten PC'S mit ihren langsamen schwarz weiß Monitoren.
In einem anderen Geschäft lagen dann sämtliche Geräte von Amazon aus. Mein erster Gedanke galt dem Kindle Fire, weil ich dachte wenn schon denn schon. Kann ich auch Filme gucken usw. Aber nachdem ich ein paar Seiten gelesen hatte erinnerte mich das ganze an einen kläglichen Versuch von mir ein gratis Buch am
Pc zu lesen. Mir taten recht schnell die Augen weh (sitze auf der Arbeit schon den halben Tag am Pc...). Mit dem Kindle paperwhite war es ganz anders. Es fühlte sich an als würde man einfach ein Buch lesen.
Da musste ich nochmal eine Nacht drüber schlafen und mir hier die Rezessionen durchlesen, die dann mit zu meiner Kauf Entscheidung geführt haben.
Was soll ich sagen? Ich LIEBE ihn!!!!!
Als der Karton kam war ich erst etwas enttäuscht, keine große Umverpackug, nur der Kindle in seinem Papp Schuber.
Dann ging's los, in mein WLAN mit einbinden, fertig, mit meinem Amazon Konto anmelden, Fehler! Hä? Wieso? Ich würde mich wirklich nicht als Technik Idiot bezeichnen, wirklich nicht ganz im Gegenteil. Aber ich kam nicht weiter! Nix ging. Im Netz fand ich auch keine Hilfe zu meinem Problem. Ich hab dann zum ersten Mal die Hilfe vom Amazon Support in Anspruch genommen. Hatte durchweg nette Mitarbeiter am Telefon mit denen man auch rum witzeln konnte. Das Problem war dann auch schnell erkannt, an mir lag es nicht *uff*. Beim versenden meines Gerätes hatte man wohl vergessen de Serien- und Mac Nummer mir zuzuordnen. Zack gemacht und ich konnte mich anmelden.
Schnell im Shop gestöbert und das erste Buch geladen. Auch einige tolle Leseproben gefunden die mich auf das eigentliche Buch warten lassen ;-)
Toll finde ich auch die ganzen englischen Bücher, die zum einen viel günstiger sind, zum anderen meine Sprach Kenntnisse erweitern.
Ich hab ihn jetzt 3 Wochen und bin beim 9. Buch. Ich bilde mir ein ich lese schneller. Er ist aber auch so praktisch, passt in so ziemlich jede Handtasche, wiegt nix... Wenn ich bedenke was man sonst so für Wälzer mit sich rum schleppte...
Durch meine Begeisterung habe ich schon 2 weitere Leute in meinem Umfeld angesteckt, die sich auch den Paperwhite gekauft haben und ebenfalls begeistert sind (liebes Amazon Team: wie wäre es mit einer Freunde werben Freunde Aktion? Ein gratis ebook für mich oder so? :-)).

Besonders schön war die erste Begegnung zwischen meinem Vater und dem paperwhite: "jaaaaa, aber in der Sonne kannste auch nix sehen, wie ich mit meinem Laptop!" Paperwhite vor ihn in die Sonne gelegt "oh!" :-) jap, ließt sich wie ein Buch! Super in der Sonne und wenn's dunkel wird mach ich Licht an :-)
Also ich bin nun wirklich überzeugter ebook Leser :-)
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am 20. Juli 2013
Hallo,

seit einigen Tagen war ich dabei Bewertungen und Testberichte zu lesen, in Foren zu stöbern, ich wollte einen Reader mit Beleuchtung.

Der Kobo Glo war recht schnell raus, viele, anhaltende Probleme mit der Firmware, das Display schlechter vom Kontrast.

Den Pocketbook Touch Lux hab ich dann bestellt, da dieser mehr kann, er hat noch Hardwaretasten und Audio für MP3 und Vorlesefunktion.
Als der dann die Tage kam machte sich schnell ernüchterung breit, das Display ungleichmäßig ausgeleuchtet, Buchstaben im oberen Bereich schlechter lesbar. Evtl. ein Montagsmodell? Keine Ahnung, hab auch nicht versucht das rauszufinden :-)

Beim Kindle haben mich die Farbwolken abgeschreckt, dann aber gelesen das die wohl behoben sind und am gleichen Tag den Paperwhite bestellt.

Was soll ich sagen, vom Lesegefühl her ist der PW deutlich! besser. Darauf kommt es ja zu 90% bei einem Reader an, also ging der Pocketbook zurück, der Kindle PW hat klar gewonnen.
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am 13. Mai 2013
Der Kindle ist einer meiner liebsten Käufe der letzten Jahre.
Ich lese sehr viel, seit ich ihn habe, da er bequem in jede Handtasche passt und ich so einen Wälzer wie "Game of Thrones" nicht nur abends im Bett, sondern auch morgens im Bus oder sonst zwischendurch weiterlese.
Das Umblättern ist bequem, intuitiv und schnell.
Die Menüführung ist intuitiv und gut gelöst.
Einkäufe vom PC oder Kindle direkt sind sehr schnell auf dem Gerät und ohne Schwierigkeiten abzuwickeln.
Das Lesen ist angenehm und strengt die Augen beinahe weniger an, als normale Buchseiten.
Das Gewicht (inklusive Hülle) liegt unter dem der meisten Bücher.
Bücher sind (vor allem englische) günstig erhältlich.
Fazit: Ich empfehle den Kindle seit ich ihn besitze jedem und in einem Maße, das diverse Freunde inzwischen eine Anstellung durch Amazon vermuten :D
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am 21. April 2013
Um nun ein bisschen weiterauszuholen... Und ein paar, in meinen Augen "Faulheitsargumente" zu entkräften (wenn man sich richtig informiert und selbst testet, weiss man, wovon ich spreche):
1. "Ich mag einfach das Gefühl von richtigen Büchern" - Hatten Sie auch schon mal das Gefühl von zu wenig Platz in den Taschen? Von Eselsohren im Buch? Das passiert mit einem Kindle nicht.
2. "Böh, kostet ja Strom!" - In der heutigen Gesellschaft, wo alles und jeder mit Strom angezapft wird, stört nun dieses eine Gerät mehr wohl kaum. Zudem besitzt es den selben Anschluss wie z.B. Die Samsung-Geräte, d.h. Weniger Gepäck und fast bei jedem Bekannten aufladbar. Der Akku hält (selbst wenn man den sleep-modus nutzt und es nicht komplett abschaltet, so wie ich) wirklich erstaunlich lange, also ist häufiges Aufladen garnicht nötig.
3. "Das Kindle Paperwhite hat von vielen Kritikern die ungleichmässige Beleuchtung angemangelt bekommen." - Tatsächlich sieht das Licht am unteren Ende des Kindles etwas anders, leicht fleckig aus. Dies beeinträchtigt allerdings in keinerlei Hinsicht das Lesevergnügen. Wer sich darüber beschwert, den muss ich wohl fragen, warum er beim "lesen" nicht auf die Buchstaben sieht, sondern auf den unteren Bildschirmrand (die Buchstaben sind alle ausgeleuchtet - keine Bedenken).
4. "Noch etwas, bei dem ich soviel lernen muss." Einfach, einfacher, Kindle. Die Bedienung ist super Anwenderfreundlich und ist sogar von Kindern nutzbar. Um sich etwas gegen unbefugtes Benutzen zu schützen, lässt das Kindle aber auch eine Passwortsperre zu.
Einige Features, wie zum Beispiel das Erstellen von Ordner, erleichtern die Ansicht und ordnen alles einfacher an.
5. "Das Kindle mit 3G ist soooo teuer..." - Gut, dass es eine WLAN-Version gibt. Zum einen ist diese billiger, und wer dauerhaft online sein will (warum auch immer...), hat sicher schon von Tethering gehört. So nutze ich z.B., falls ich unterwegs doch mal ein neues Buch benötige, einfach mein iPhone im persönlichen Hotspot, als WLAN. Wem das nicht passt, der sollte zu der teueren Version greifen, schließlich zahlt man auch für einen Handyvertrag und dauerhaft kostenfreies Mobilfunknetz kostet nun mal Geld (hier allerdings einmalig und nicht monatlich!).
6. "Das mit dem Touchscreen ist doch..." - Mittlerweile erhält man kaum mehr Handys auf dem Markt, die noch die herkömmlichen Tasten besitzen. Die Erfahrung zeigt, dass selbst die "ältere" Generation hiermit kaum Schwierigkeiten hat.
7. "Das ist immer alles so winzig klein auf dem neumodischen Kram." - Das Kindle besitzt die Funktion Schriftzeichen individuell anzupassen. Und wenn alles nichts hilft, ist es wohl doch Zeit für eine Lesebrille ;).
8. "Das ist sicher nicht gesund für die Augen." - Wohl bedacht, denn bei der heutigen Reizüberflutung mit digitalen Werbeplakaten, iPad und Fernseher, wird unser Auge oft gefordert, wenn nicht sogar überfordert. Über längere Zeit hinweg auf einem Tablet mit sehr hoher Belichtung zu lesen, strengt, mich persönlich, schon nach kurzer Zeit an und verursacht Kopfschmerzen. Das passierte mir beim Kindle nicht. Das Kindle vermittelt ein sehr angenehmes Lesegefühl, auch über längere Zeit hinweg.
9. (und das ist wohl der einzige wirkliche Kritikpunkt, den es gilt zu entkräften) "Das Kindle unterstützt das epub-Format nicht." - In erster Linie stimmt das, ja. Allerdings: Nicht schreibgeschützte epub-Formate können mit kostenfreien Programmen aus dem Internet konvertiert und ebenfalls auf dem Kindle gelesen werden, sowie auch Pdf-Dokumente (diese benötigen allerdings mehr Speicherplatz, sind aber im Konto hinterlegt, falls man diese mal löschen sollte). Für mich war selbst das kein Grund für grosses Überlegen, denn Amazon hat nun mal nachweislich noch mehr Bücher als die meisten anderen Anbieter und als langjähriger Amazon-Kunde stellt sich für mich da auch keine Frage.
Wer eine Prime-Mitgliedschaft beantragt, profitiert zudem von weiteren Vorteilen (Leihbücherei, etc.). Diese nutze ich bis dato noch nicht, da ich mit den bereits enthaltenen Funktionen mehr als absolut zufrieden bin.

Für mich war das Kindle einfach die beste Überlegung, da ich sehr gerne lese und zudem sehr viel beruflich unterwegs bin. Das spart das mitnehmen von mehreren verschiedenen Büchern und das Festlegen, welches Buch mitdarf und welches nicht. Da kommt einfach jeder Kauf mit. Auch muss es mich nicht stören, dass irgendwelche anderen auf mein Buchcover schaun und mich möglicherweise mit Blicken strafen ;).
Was für mich auch definitiv für das Kindle sprach, ist, dass jeder Weg in die Buchhandlung mit dem Auto erspart bleibt und ich auch nicht gezwungen bin, noch mehrere Tage auf den Versand zu warten.
Ich empfehle jedem Schutzhüllen für das Kindle, was nun nicht überraschen sollte, denn jedes Handy wird ja auch in eine Hülle gesteckt um es zu schützen. Wer sich für die Klapphülle mit Magnetverschluss entscheidet, profitiert zudem von der Tatsache, dass, sobald die Hülle zugeklappt wird, sich der E-Bookreader in einer Art Sleep-Modus befindet.
Was das Paperwhite dem herkömmlichen Kindle voraus hat? Die schnellere Reaktionszeit und definitiv die Beleuchtung. Wo bei den Vorgängermodellen eine extra Leselampe nötig war, wählt man beim Modell der neuen Generation die Helligkeit aus (wobei ich die volle Intensität eigentlich noch nie verwenden musste). Das vermeidet Spiegeln, beim Lesen in der Sonne, und stört den Partner abends nicht, wenn dieser schon schlafen und Sie noch das Kapitel beenden möchten.

Ich würde jederzeit wieder zum Kindle greifen und schone zudem die Umwelt (denn bekanntlich besteht Papier aus Holz).
Deswegen gibt es für mich nur eine Möglichkeit: 5-Sterne mit Weiterempfehlung :)
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In dieser Rezension möchte ich umfassend über den Kindle informieren. Das habe ich zwar in meiner Rezension zum alten, schwarzen Kindle auch schon getan, ich möchte hier aber dennoch einen relativ umfassenden Überblick geben. Dabei stelle ich die Neuerungen an den Anfang, damit Besitzer der Vorgänger direkt informiert werden, ohne alles lesen zu müssen. Wer noch gar keinen eReader hat und jetzt überlegt ob ein eReader an sich und speziell der Paperwhite der richtige für einen ist, liest einfach weiter, ich werde dort auch auf Fragen eingehen, die in den Kommentaren zu meiner letzten Rezension gehäuft aufgetaucht sind.
Wer von der Länge der Rezension erschrocken ist und einfach nur einen kurzen knackigen Überblick haben möchte schaut einfach das Video, wo ich alle wichtigen Aspekte einmal kurz aufgreife und zeige (10 Minuten sind leider nicht genug, um wirklich alles zu zeigen was man zeigen möchte). Nicht erschrecken, dass es am Anfang komplett schwarz und dunkel ist, das ist beabsichtigt. Beim Paperwhite MUSS man das Leuchtfeature einfach zuerst zeigen, daher fängt die Rezension damit auch an:

INTEGRIERTE BELEUCHTUNG
Der Paperwhite hat endlich eine integrierte Beleuchtung. Bei den alten Kindles war dies eigentlich fast das größte Manko: Hatte man kein Licht konnte man, genau wie bei einem Buch, nicht lesen, außer man kauft sich eine Leselampe oder Hülle mit Lampe dazu oder hat eine Nachttischlampe oder ähnliches zur Verfügung. Mit diesem Kindle kann man nun auch in vollkommener Dunkelheit sehr angenehm lesen, was ich auch im Video einmal demonstriere. Wer sich also speziell für dieses Feature interessiert, einfach mal reinschauen. Das Licht kommt dabei durch kleine Leuchtdioden von oben und unten und wird durch ein spezielles Display absolut gleichmäßig auf dem ganzen Bildschirm verteilt. Das Licht ist also nicht oben oder unten auffallend stärker als z.B. in der Mitte des Bildschirms.
Die Tatsache, dass das Licht von oben und unten kommt ist ein großer Vorteil des Paperwhite z.b. gegenüber Tablets als eReadern, denn bei denen strahlt das Display an sich, hier eben nicht, so dass man stundenlang auf dem Kindle lesen kann, ohne dass die Augen dabei von der Lichtquelle ermüdet werden, da das Licht eben nur indirekt ist.
In der Werbung wird empfohlen, dass man in hellen Räumen die Helligkeit hochregelt und in dunkler Umgebung das Licht etwas dimmt. Das mag zunächst verwirren aber vlt. kennt ihr das vom Smartphone: Schaltet ihr es im Dunkeln ein und habt es auf höchster Helligkeit stehen ist das sehr unangenehm für die Augen, fast schmerzhaft. So krass ist es hier nicht, selbst auf höchster Helligkeit kann man noch gut lesen, aber probiert es selbst mal aus und stellt die Helligkeit im Dunkeln mal auf 50%. Das ist gleich viel angenehmer.
Auch wenn man z.B. abends im Bett liegt, der Partner möchte schlafen, man selbst aber noch lesen ist das sehr praktisch. Man benötigt keine Nachttischlampe die den anderen vlt. stört, sondern legt sich einfach auf die Seite, schaltet seinen Kindle ein, dimmt die Helligkeit etwas runter und man selbst kann in Ruhe lesen und der andere ungestört schlafen. Ein Traum.
Für mich ist diese integrierte Beleuchtung ein wesentlicher Grund für den Umstieg auf den Paperwhite gewesen und sie hat sich in meinen Augen absolut bezahlt gemacht.

TOUCHSCREEN
Für Leute die schon einen Kindle Touch haben mag dieser Abschnitt eher uninteressant sein, wer wie ich vorher einen normalen Kindle oder gar gar keinen eReader hatte muss sich hier ein wenig umstellen. Der Kindle Paperwhite hat außer dem An/Aus Knopf gar keine mechanischen Tasten mehr und wird komplett über den Touchscreen gesteuert, der sehr gut und sehr präzise reagiert. Für die meisten Funktionen ist dies auch deutlich angenehmer als die alte, etwas rückständig wirkende Tastensteuerung. Gerade wenn man nach Wörter sucht oder Anmerkungen schreibt ist diese Touchscreen Gold wert, ebenso bei Navigieren in den Menues oder beim Stöbern in der Sammlung, genau so wie beim Einkaufen im Kindle Shop über das Gerät selbst.

Auch das Umblättern funktioniert über den Touchscreen und das ist das einzige wo mir die Touchfunktionen nicht wirklich gefallen. Im Video zeige ich das genauer. Ca. 80% des Bildschirms sind fürs Vorblättern reserviert, 20% fürs zurückblättern, drücke ich in den oberen 15% gelange ich ins Menue.
Daran gewöhnt man sich relativ schnell, man kann im Prinzip einfach den Daumen einmal kurz aufs Display "kippen" und schon blättert man eine Seite vor - wenn man denn Rechtshänder ist. Linkshänder müssen den Punkt finden wo man immer über die 20% zum Zurückblättern greift, um vorzublättern. Einfach nur einmal kippen ist da nicht, man muss richtig greifen. Woran man sich zwar auch sehr schnell gewöhnt wenn man den amerikanischen Rezensionen trauen darf, aber es ist einfach schade und unverständlich warum Amazon in den Menues keine Einstellung für Linkshänder eingebaut hat. Das wäre sicher absolut problemlos realisierbar gewesen. Daher eine große Bitte an Amazon diese Funktion beim nächsten Firmwareupdate DRINGEND nachzureichen.

Auch an sich vermisse ich die Tasten sehr. Es mag zwar marginal erscheinen, aber wenn man einen Kindle mit Tasten hat liegt der Daumen eigentlich immer direkt auf der Taste, so dass man den Finger nichtmal bewegen muss, man muss nur ein wenig Kraft aufwenden um umzublättern. Auch das Zurückblättern war deutlich angenehmer da man nur einen cm nach oben drücken müsste, um zurückzublättern und nicht einmal über 80% des Bildschirms greifen musste. Gerade mit einem Touchscreen passiert es leicht einmal, dass man aus Versehen eine Seite vorblättert, da ist es dann mühseliger zurückzublättern, als wenn man das bei einem Tasten Kindle macht.
Schön wäre es einfach gewesen, wenn Amazon zusätzlich zum Touchscreen noch rechts und links Tasten eingebaut hätte, damit hätte man auch die Linkshänderproblematik gelöst. Die Konkurrenz, die mittlerweile ebenfalls beleuchtete, gute eReader auf dem Markt hat, hat hier mitgedacht und dieses zusätzliche Feature integriert.
Aber generell davon jetzt nicht abschrecken lassen: Auch mit dem Touchscreen gelingt das umblättern sehr gut und problemlos, die andere Variante ist in meinen Augen einfach nur noch besser und angenehmer - aber auch das ist sicher Geschmackssache.

WLAN ODER 3G
Die große Frage für viele ist sicherlich ob man sich 3G gönnen soll oder nicht? Von meiner Seite her ein klares Nein dazu. Die meisten Menschen die einen eReader haben, haben dort in der Regel so viele Bücher drauf, dass sie nie alle Bücher ausgelesen haben, bis sie das nächste Mal im Wlan sind. Wenn man in den Urlaub fährt knallt man sich meistens den eReader auch nochmal richtig mit Büchern voll, damit man auch ja genug hat. Wenn einem dann doch mal die Bücher ausgehen sollten und man partout kein Wlan oder keinen Rechner zur Hand hat kann man heutzutage die meisten Smartphones als WLan Hotspot benutzen und dann via Handy-Wlan Bücher auf seinen Kindle laden, auch wenn das sicher nur etwas für Leute ist, die in klein wenig Ahnung von Technik haben.
Wer jetzt natürlich gar keinen Rechner zu Hause hat und wirklich nur den Kindle eReader hat, der sollte durchaus zur 3G Variante greifen allerdings dürfte es eher wenig Menschen geben die gar nichts PC mäßiges haben. Bücher kaufen ist am PC deutlich angenehmer als via Kindle Paperwhite, trotz Touchscreen.
Ein kleiner Vorteil von 3G ist natürlich auch dass man so bequem ohne irgendwelche Kosten unterwegs im Urlaub seine Mails checken kann, oder auch rudimentär im Web surfen kann, etwa um die neusten Nachrichten auf deutsch zu lesen. Aber ob das bei der Entscheidung für oder wider 3G eine Rolle spielen sollte möchte ich bezweifeln.

DISPLAYQUALITÄT
Der Paperwhite hat das beste eReader Display, das ich bisher gesehen habe. Die Auflösung ist nochmal deutlich höher als bei Vorgänger, die Buchstaben sind absolut rund und Pixel sind wirklich keine mehr auszuamchen. Der Kontrast wurde nochmal deutlich verbessert, gerade auch dank der Beleuchtungsfunktion. Meiner Meinung nach ist die Schriftqualität deutlich besser als den bei den meisten gedruckten Büchern, gerade wenn man ältere Bücher liest, aber auch im Vergleich zu so manchem neueren Buch.

LEIHBÜCHEREI AMAZON PRME
Amazon Prime ist ein Services von Amazon, bei dem man einmalig eine Jahresgebühr zahlt und dann alle Artikel die direkt von Amazon verschickt werden versandkostenfrei, i.d.R. binnen 24 Stunden zugeschickt bekommt, egal wie viel er wert ist.
Zusätzlich gibt es seit Ende Oktober 2012 noch die Prime Leihbücherei bei der man pro Monat ein Buch gratis ausleihen kann. Ein Buch pro Monat mag für Leseratten nicht viel klingen, aber es ist immerhin ein Buch das man umsonst bekommt, daher finde ich es eine nette Dreingabe.
Die Auswahl funktioniert bequem über den Kindle Shop auf dem Gerät, wo es dann bei den entsprechenden Büchern das Symbol “Amazon Prime” zu finden gibt, was einem sagt, dass man dieses Buch umsonst leihen kann.
Leider funktioniert diese Leihfunktion nur mit einer vollen Prime Mitgliedschaft, mit der Studentenversion scheint es nicht zu funktionieren.

GESTENSTEUERUNG
Im Video zeige ich dieses Features auch, der Kindle Paperwhite verfügt über eine minimale Gestenteuerung. Möchte man z.B. schnell die Schriftart ändern, kann man einfach den Bildschirm mit zwei Fingern “auseinander” ziehen oder mit zwei Finger “zusammenziehen” (siehe Video) um die Schriftart kleiner oder größer zu machen, was sehr angenehm ist.
Sehr wünschenswert wäre es aber auch gewesen, wenn man durch nach oben oder nach unten streichen die Helligkeit regulieren könnte. Dies geht leider noch nicht, dürfte softwaremäßig aber problemlos machbar sein, daher eine große Bitte an Amazon: Liefert dieses Feature nach bzw. gebt die Anregung in die U.S.-Zentrale weiter.

LESEZEITERFASSUNG
Ein sehr cooles neues Feature ist die Lesezeiterfassung. Der Kindle merkt sich wie lange man im Schnitt an einer Seite liest, schaut dann wieviele Seiten ein Kapitel noch hat und zeigt einem dann an, wie lange man noch lesen muss, um das Kapitel zu beenden. Das klappt auch fürs ganze Buch, so dass man schnell sehen kann, wie lange man voraussichtlich noch an einem Buch liest. Wenn man wirklich in Ruhe und konzentriert liest ist diese Angabe sogar sehr genau und zwar letztlich nicht mehr als eine Spielerei, aber dennoch sehr cool

AKKULAUFZEIT
Der Kindle Paperwhite ist brandneu, daher kann man diesen Punkt noch nicht wirklich beurteilen. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, das Amazons Versprechen zu diesen Merkmal keine Werbesprüche waren, sondern die Realität sehr gut abgebildet haben. Das heißt man kann sich darauf einstellen, dass man viele, viele Bücher mit eingeschalteter Beleuchtung lesen kann, bevor der Akku einmal leer ist. Den 14 Tage Badeurlaub im Sommer sollte das Gerät auch problemlos überstehen. Falls nicht muss man ihn am PC laden, da nur ein USB Ladekabel mitgeliefert wurde. Ein Netzladegerät muss extra bestellt werden.
Die meisten Smartphones müssen heute ja jeden oder jeden zweiten Tag aufgeladen werden, da sollte es kein Problem sein, den Kindle auch gleich mitaufzuladen. Nötig dürfte dies wie gesagt aber selbst für Vielleser nur alle paar Wochen mal sein. Da ich selbst zwar gerne, aber nicht so unglaublich intensiv lese, muss man bei diesem Punkt wohl auf einen Kommentar oder eine Rezension von einer ausgewachsenen Leseratte warten.

WIE KOMMEN DIE BÜCHER AUFS GERÄT?
Bei meiner letzten Kindle Rezension war dieser Punkt in den Kommentaren DIE große Frage, daher möchte ich hier kurz einmal darauf eingehen, zumal der Kindle auch für nicht technikversierte Menschen eine sinnvolle Anschaffung ist.

Der einfachste und bequemste Weg ein Buch auf den Kindle zu bekommen ist WLAN, sofern man nicht die 3G Variante hat. Habe ich zu Hause ein WLan kann ich entweder direkt über das Gerät meine Bücher im Kindle Shop kaufen, was eher mäßig komfortabel ist, aber sehr gut geht oder aber man kann einfach bequem auf dem PC das Buch seiner Wahl aussuchen, kaufen und es wird dann automatisch, ganz ohne das man etwas tun muss, auf den Kindle übertragen.
Einfacher geht es eigentlich nicht
ABER, was ist wenn ich gar keinen Wlan zu Hause habe, zwar ein Wlan habe, es aber nicht einrichten kann oder ich gar kein Wlan nutzen möchte? Bekomme ich dann auch meine Bücher auf das Gerät obwohl es gar keine Speicherkartenerweiterung hat?
Ja klar, absolut problemlos möglich. Man kauft wie gehabt das Buch am PC, schließt den Kindle per USB an den PC an und kann dann das Buch auf den Kindle übertragen. Wie das geht, steht ausführlich auf den Hilfe Seiten hier auf Amazon.de dokumentiert - sehr gut erklärt und eigentlich für jeden, auch für Leute die von Technik keine Ahnung haben, absolut verständlich und nachvollziehbar.

ALLGEMEINE VOR- UND NACHTEILE VON EREADERN
Es gibt vieles was es über eReader zu wissen gibt, allerdings gelten die meisten Features davon für alle eReader, egal von welchem Hersteller sie sind, daher möchte ich sie hier nur kurz umreißen. Wer sich ausführlicher dafür interessiert kann ja mal einen Blick in meine Rezension zum Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Schwarz werfen, dort gehe ich etwas ausführlicher auf die meisten Features ein, die möchte ich hier nicht noch einmal wiederholen, sonst würde diese Rezension jeden Rahmen sprengen. Dort gehe ich auf Größe und Gewicht ein, auf die Möglichkeiten der Schriftgrößenanpassung, auf die Nachteile von eReadern generell und noch vieles mehr. Einfach mal reinschauen

DIE KONKURRENZ
Kobo, Pocketbook, Sony, Bookeen, Trekstore … die Zahl der eReader Anbieter steigt und steigt, viele haben mittlerweile auch ein Frontdisplay, eine sehr gute Auflösung und sind deutlich offener was die Formate angeht. Wirklich etwas sagen kann ich zu diesen Geräten nicht, da ich keinen Besitze. Preislich liegen sie meistens ähnlich und von der Qualität her sind sie mittlerweile auch sehr gut und überzeugend. Oftmals kann man mit ihnen auch die heimische Bücherei nutzen, falls diese schon Onlineleiheanbietet.
Etwas was dem Kindle oft als Nachteil angelastet wird empfinde ich gar nicht mal als sooo schlimm: Die Bindung an einen Anbieter für eBooks: Amazon. Bei Amazon gibt es eine riesige Auswahl an Büchern selbst in verschiedensten Sprachen, die Kaufabwicklung ist unproblematisch, die Rezensionen oftmals Gold wert und wer einen Kindle kauft dürfte eh eine Bindung zu Amazon haben.
Möchte man doch Bücher aus anderen Quellen auf den Kindle bringen, ist dies mit der Software Calibre überhaupt kein Problem. Selbst für Leute die sich mit Technik überhaupt nicht auskennen gibt es z.B. bei Youtube zahlreiche Anleitungen dazu, die dies sehr einfach und nachvollziehbar erklären.

FAZIT
Auch diese Rezension ist schon wieder ein halber Roman geworden, obwohl ich viele, relativ allgemeine Punkte, weggelassen habe. Ich hoffe dass sie trotzdem informativ und hilfreich war, wer nicht alles lesen möchte schaut einfach das Video und liest die ersten paar Punkte die auf die wichtigsten Neuerungen eingehen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das indirekt beleuchtete Display ein großer Pluspunkt ist, der selbst für alte Kindle Hasen ein Grund zum Umstieg sein dürfte, wer sich jetzt zum ersten Mal einen eReader kauft sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall dieses Modell wählen, wer hinterher nochmal zusätzlich Geld in eine Lampe investiert ärgert sich nur und diese ist dann auch deutlich unpraktischer.
Man darf gespannt sein, was künftige Kindle Generationen bringen. Für mich persönlich bietet dieser Kindle mittlerweile fast alles, was ich mir wünsche. Die einzige Nachbesserung die es für mich noch geben darf, damit ich wirklich endgültig zufrieden wäre, wären noch zusätzliche mechanische Tasten zum vor und zurückblättern, wie beim normalen alten Kindle, aber das wäre eine Detailverbesserung.
Die Darstellungsqualität wurde nochmals deutlich verbessert, der Kindle kann locker mit jedem Buch mithalten, ist dazu deutlich leichter und handlicher, dazu kann man jetzt problemlos im Dunkeln lesen - für mich der fast perfekte eReader und auf jeden Fall eine Kaufempfehlung von mir!
Falls ihr euch das Gerät zulegt oder es geschenkt bekommt wünsche ich euch viel Spass damit, ihr habt auf jeden Fall eine gute Wahl getroffen.

Nachtrag 15.03.13:
Ich benutze den Paperwhite jetzt mittlerweile einige Monate und ich muss sagen, dass ich mittlerweile sehr zwiegespalten bin. Das integrierte Licht finde ich nach wie vor top. Ja man hat diesen "clouding" Effekt, man bemerkt ihn aber nur, wenn man bewußt drauf achtet, wenn man aber liest, liest man und achtet auf sowas gar nicht. Kommt auch immer sehr auf die Beleuchtungsstufe an, ab einer gewissen Einstellung verschwindet er komplett.
Was mich mittlerweile enorm stört ist der Toucsreen. Für die Bedienung in den Menues, im Shop, etc. sehr gut, aber beim Lesen sehr nervig. Immer mal wieder kommt man aus versehen auf den Screen, schnelles blättern geht ebenfalls nicht so gut. Sprich beim Lesen selbst wünsche ich mir sehr sehr oft den alten Kindle mit den Tasten an der Seite zurück, das fand ich persönlich viel, viel besser und komfortabler beim Lesen. Wünschenswert wäre hier aus meiner Sicht eine Kombilösung, sprich ein Kindle mit Tasten und Touch, bei dem man die Touchfunktion auch ggf. ausschalten kann. Mal gucken was Amazon hier nachlegt beim nächsten Kindle Update.
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