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1.436 von 1.491 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Erfahrungen eines Kindle-Neulings!,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Vorneweg, der Kindle Paperwhite ist mein allererster E-Book-Reader überhaupt. Bis vor kurzem besaß ich weder einen der Vorgängermodelle von Amazon noch einer der zahlreichen Konkurrenz-Produkte von Thalia, Sony, etc.Auch hielt ich es bisher für nicht nötig, mir einen E-Reader zuzulegen, aus den wohl vielerseits angeführten Gründen (das fehlende Gefühl ein "echtes" Buch in der Hand zu halten, der typische "Buch/Papiergeruch", der preisliche Aspekt,...). Warum ich mir jetzt dann aber doch einen zugelegt habe? Das ausschlaggebende Argument war letztendlich die integrierte Beleuchtung! Bei mir in meiner Studentenbude ist es abends relativ dunkel und die Nachttischlampe am Bett spendet mehr schlecht als recht genügend Licht zum angenehmen Lesen. Um so interessanter wurde nun der PW. Angenehmes Lesen unter schlechten Lichtverhältnissen/ im Dunkeln, wenn das mal nicht vielversprechend klingt! Also, PW bestellt und ausprobiert. In der folgenden Rezension möchte ich nun meine persönliche Meinung/ Erfahrungen mit dem PW als kompletter Neuling auf diesem Gebiet niederschreiben, sozusagen als Kontrast zu den vielen Meinungen der E-Reader-Experten hier, schließlich sind ja die Erwartungen und Erfahrungen doch unterschiedlich mit denen man an das Gerät rangeht. So, nun aber zum Paperwhite an sich: 1) Optik Das Gehäuse ist schön schlicht in schwarz gehalten und macht einen sehr edlen ersten Eindruck auf mich. Das Gerät liegt sehr gut in der Hand, ist angenehm mit einer Hand zu halten, ohne dass einem der Arm schwer wird vom Gewicht oder man gleich das Gefühl bekommt, es würde einem aus der Hand rutschen. Ein kleiner Kritikpunkt, der mich jedoch so gut wie gar nicht stört: Auf der Rückseite sieht man nach längerem Gebrauch dann doch hin und wieder ein paar Fingerabdrücke. 2) Beilagen Da ich mich im Vorfeld ausgiebig über den Paperwhite erkundigt hatte, war mir klar, dass die Beilagen/ das Zubehör ziemlich spärlich ausfallen würde. Und so war es dann auch. In dem schönen, edlen schwarzen Karton kam nach dem Aufklappen lediglich der PW, ein Ladekabel für den PC und zwei billige Flyer zum Vorschein. Die Flyer sollen wohl als Kurzanleitung dienen, jedoch stand nur ( mehr oder weniger) ein Satz darin: Um den Kindle besser kennen zu lernen, stecken Sie ihn an den PC an ... Hätte ich nicht im Vorfeld schon davon gewusst und hätte mich darauf einstellen können, wäre dies die erste Enttäuschung gewesen. Denn ernsthaft, kein Netzstecker, keine Bedienungsanleitung, ... das geht in meinen Augen mal gar nicht! 3) Einrichten des Gerätes Nach der äußerlichen Betrachtung wollte ich mir nun natürlich mal die "Inneren Werte" genauer unter die Lupe nehmen. Und da kam dann auch schon der erste (kurze) Schreck. Einmal auf den Einschaltknopf gedrückt (der nebenbei gesagt sehr einfach zu finden ist, auch im Dunkeln(!)) und nichts geschah! Ich bekam schon langsam Panik, als dann nach ca. 5-10 Sekunden doch der Bildschirm kurz flackerte und das Gerät hochfuhr. Was dannach folgte lässt sich in einem Wort passend beschreiben: unkompliziert! Das Gerät führte mich direkt Schritt für Schritt durch die einzelnen Punkte, wie WLAN-Anmeldung, Verknüpfung mit Amazon-Konto und Facebook/ Twitter ( wer das überhaupt möchte) und erklärte mir zudem verständlich und ausführlich die einzelnen Funktionen des Readers, wie man sich im Menu zurechtfindet, wie man überhaupt ein Buch herunterladen und lesen kann, wie man vor und zurückblättert auf dem Touchscreen, wie man die Beleuchtung einstellt und noch vieles mehr. Alles in allem lief alles problemlos und unkompliziert. 4) Die ersten Leseerfahrungen/ Qualitäts-Check Nachdem der PW nun endlich eingerichtet und per WLAN das ein oder andere Buch gekauft und über die Cloud heruntergeladen wurde, ging es dann endlich los. Das erste Buch schnell geöffnet und dann gleich als erstes mal einen Qualitäts-Check des Displays durchgeführt. Warum? Weil ich mir nach den vielen negativen Kritiken und Erfahrungen aus dem Amazon-Forum bezogen auf das Disply doch ziemlich Sorgen gemacht habe. Von Farbwolken über Pixelfehler, bis hin zu schiefen Displays war dort so einiges zu hören! Doch glücklicherweise konnte ich bei meinem PW keines dieser Mängel feststellen. Der Bildschirm wirkte auf mich gerade, die Beleuchtung relativ gleichmäßig, wenngleich natürlich am unteren Bildrand, dort wo die LEDs eingebaut sind, ein paar Lichtkegel/Schatten zu sehen waren, die unten ein kleinwenig in den Text reicht. Aber das ist ja bauartbedingt, wenngleich es mich doch ein klein wenig mehr stört, als ich zuvor gedacht hätte ... Nach dem Check ging es dann los mit der (ersten)langen Lesenacht ( von vielen ;-) ). Und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden. Ich würde jetzt nicht so weit gehen und sagen, dass ich begeistert bin von dem neuen Leseerlebnis, etc., aber es hat mich doch positiv zugesagt. Der Kindle ist sehr leicht, leichter als so manches Taschenbuch und daher super mit nur einer Hand im Bett zu halten. Die Beleuchtung lässt such nahezu stufenlos von 0-24 intuitiv und leicht verändern, je nachdem in welcher Umgebung man sich gerade befindet. Ich selbst habe zugegebenermaßen noch nicht meine persönliche Optimal-Lichtstärke gefunden und bin noch immer am Ausprobieren. Aber je länger man liest, desto eher stellt sich bei einem schon so eine Tendenz ein ;-) Hatt man dann mal keine Lust mehr zum Lesen, reicht ein kurzer Klick auf den Ausschalter am unteren Rand des Gerätes und es erscheint eines von mehreren schönes "Bildschirmschoner-Bilder", die auf dem Gerät vorinstalliert sind. Bei erneutem Klick erscheint dann wieder die zuletzt geladene Buchseite und zwar auch wieder innerhalb kürzester Zeit. Bei längerem Drücken ( ca.5 sec.) der Ein-/Ausschalt-Taste schaltet sich das Gerät dann ganz aus. Ach ja, bevor ich es vergesse: Nach dem kurzen Schock beim ersten Starten habe ich natürlich besonders darauf geachtet, wie lange der PW nun wirklich beim Starten braucht und ja, was soll ich sagen: er ist superschnell! Keine 3 Sekunden und der Buchtext ist da! So schnell kann ich bei echten Büchern nicht die richtige Seite aufschlagen ;-) Das verzögerte Hochfahren beim ersten Mal hing wohl dann eher damit zusammen, dass der PW viel zu verarbeiten hatte mit der Begrüßungseinleitung, etc. Fazit: Nach mehreren intensiven Lesetage/-nächte, möchte ich den PW unter keinen Umständen mehr hergeben. Es macht einfach Spaß mit ihm in allen Beleuchtungslagen zu lesen, das Einkaufen von neuen Büchern ist kinderleicht und schnell durchführbar ( falls der PW für Kinder gedacht ist: Es gibt auch eine Kindersperre, bei der dies verhindert wird :-) ), die Beleuchtung lässt sich einfach und schnell verändern, je nach Geschmack und persönlichen Vorlieben und man kann ihn geschickt überall mithin nehmen, ganz ohne Platzsorgen oder zusätzlichem Gewicht (meine vollgestopfte Studententasche wird es mir danken :-) ) Von mir gibt es aber dennoch "nur" 4 Sterne, ganz einfach aus folgenden Gründen: - schwacher Lieferumfang ( ein Netzteil wenigstens wäre doch wohl noch drinnen gewesen, oder nicht? ...) - Beleuchtung am unteren Rand kann noch optimiert werden ( hätte man die LEDs z.B. nur 0,5-1 cm weiter unten angebracht, dann würden die Schatten nicht bis in den sichtbaren Bereich des Bildschirms reichen ...) - Beleuchtung ist zwar schon schön, aber bei weitem noch nicht so perfekt, wie es Amazon behauptet. Es besteht also noch Luft nach oben. Demnach: gute 4 Sterne für ein tolles Produkt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1.467 von 1.544 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Testbericht und Tipps nach ein paar Monaten mit dem Paperwhite,
Von
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Stand: 1. Mai 20131. Aktuelles * Am 23.4.2013 ist Firmware 5.35 erschienen. Das Update verbessert die Wörterbuch- und Suchfunktionen (Anzeige der kompletten Definition beim Nachschlagen eines Wortes und Erleichterte Suche nach markierten Worten in Kindle-Inhalten und Kindle-Shop). * Am 15.3.2013 ist Firmware 5.34 erschienen. Amazon spricht von Detailverbesserungen. Es handelt sich wohl nur um kleinere Bugfixes. Änderungen des Userinterface/der Funktionen sind nicht erkennbar. * Am 19.1.2013 ist Firmware 5.33 für den Paperwhite erschienen. Lt. Amazon enthält das Update "Verbesserungen der Leistung Ihres Kindle sowie Fehlerbehebungen für die WLAN-Verbindung". Sichtbare Änderungen am Userinterface gibt es nicht. Leider ist nach wie vor kein Kapitelwischen (wie beim Touch) möglich (siehe dazu unten). * Am 9.1.2013 hat Amazon Firmware 5.32 für den Touch veröffentlicht, die das User-Interface des Touch weitgehend dem Paperwhite anpasst (z.B. Kindersicherung und Coveransicht) und - da sie ein Kapitalwischen ermöglicht (dazu unten) - dem Paperwhite im Bedienkomfort sogar überlegen ist. * Im Dezember 2012 ist die Firmware 5.31 ist erschienen. * Danke für die vielen Fragen und Anregungen, die ich gern immer wieder in den u.a. Text einbaue (ich habe mit gegen "Update-Abschnitte entschieden, weil das zu unübersichtlich würde). 2. Vergleich zum Kindle 4 Der Kindle Paperwhite hat dem Kindle 4 Touch-Bedienung und Beleuchtung voraus. Der Mehrpreis des Paperwhite von 50 Euro lohnt sich m.E. auf jeden Fall. Wer es sich leisten kann, sollte eher den Paperwhite nehmen. 3. Äußere Werte a) GEHÄUSE: Das Gerät ist in mattschwarz mit matten, etwas rauhem Bildschirm gehalten. Der Bildschirm weist Fingerabdrücke ebenso wie Reflexionen zuverlässig ab (wie gehabt). Das Gehäuse ist nach wie vor vorn eher glatt, hinten gummiert. Fingerabdrücke fallen auf dem schwarzen Gehäuse deutlich stärker auf als auf dem grauen. b) GEWICHT: Das Gerät ist etwas kleiner und flacher als der Touch und trotz eingebauter Beleuchtung exakt genauso schwer (213/222 Gramm). c) BEDIENELEMENTE: Der Knopf unter dem Bildschirm existiert nicht mehr (ich dachte erst, man drückt jetzt auf den Kindle-Schriftzug). Dafür gibt es zwei virtuelle Knöpfe oben links (Home) und oben rechts (Menü) auf dem Bildschirm. Mechanisch gibt es nur noch den An-/Ausschalter unten. d) HÜLLE: Wer sich eine Amazon-Lederhülle kauft, muss den Ein-/Ausschalter auch nicht mehr betätigen, da der Kindle dann beim Schließen der Hülle automatisch in Ruhezustand geht (d.h. insbesondere Beleuchtung geht aus). Gute Idee. Die Hülle macht den Kindle allerdings fast doppelt so schwer, sieht m.E. nicht so edel aus und ist mit 35 Euro recht teuer. Ich hab sie zurück geschickt und stecke den Kindle zum Transport in eine Hülle für 15 Euro. Vgl. meine Rezension bei diesem Produkt. e) LIEFERUMFANG: Im Lieferumfang ist, wie bisher, neben dem Gerät nur ein Micro-USB-Kabel enthalten. TIPP: Wenn man das Kindle-Ladegerät mit dem Kindle bestellt (nur dann), kostet es die Hälfte. Wer allerdings schon ein USB-Ladegerät hat (und wer hat das nicht), braucht kein besonderes Kindle-Ladegerät. Jedes USB-Handy-Ladegerät (z.B. auch die von Apple) funktionieren problemlos. 4. Innere Werte (Hardware) a) DISPLAY: Der Screen ist nicht weiß, wie der Name vermuten lässt. Wenn die Beleuchtung aus ist, sieht er genauso aus wie derjenige des Touch (also eher grau) und ist ebenso wie dieser auch bei Sonnenlicht perfekt lesbar. Das Display ist scharf, wobei die höhere Auflösung m.E. keinen so großen Unterschied macht. Toll sind aber die NEUEN SCHRIFTARTEN (diese sind teils deutlich feiner und hier mag die Auflösung eine Rolle spielen; auch kann jetzt der Buchherausgeber eine Schriftart empfehlen, die dann als „Verleger-Schriftart“ im Menü erscheint). TIPP 1 (SKALIEREN): Man kann die Schriften auch in mehreren Stufen skalieren, was insbesondere für die Generation Lesebrille (also auch mich) ein echter Mehrwert gegenüber dem Papierbuch ist. Für mich war das DER Grund auf den Kindle umzusteigen. Auch für SEHBEHINDERTE ist das sehr hilfreich. Ich habe dazu noch ein paar Kundenfotos eingestellt. Das Skalieren geht nicht nur über das Menü, sondern auch durch eine Zwei-Finger-Pinch-Geste. TIPP 2 (SCHRIFTARTENPROBLEME): Mit Firmware 5.20 gab es mit einigen Schriftarten Darstellungsprobleme. Das wurde lt. Amazon mit Firmware 5.3x verbessert (ich habe selbst nie Probleme feststellen können). TIPP 3 ("EINBRENNEN"/SCHATTEN): Das von manchen kritisierte Einbrennen ist kein solches, sondern Farbreste, die beim schnellen Umblättern bei der E-Ink-Technologie, die alle S/W-Kindle benutzen, vorübergehend zurückbleiben können, bis das Bild alle paar Seite komplett "aufgefrischt" wird. Man kann das vermeiden, indem man unter Einstellungen -> Leseoptionen -> Seite aktualisieren den Schalter auf Ein stellt. Dann flackert der Bildschirm allerdings bei jedem Umblättern. TIPP 4 (FLACKERN): Das Bild flackert alle paar Seiten (bzw. wenn Seite aktualisieren auf EIN gestellt ist, bei jedem Umblättern) schwarz auf. Das ist bei E-Ink-Geräten normal, derzeit technisch nicht vermeidbar und kein Defekt. Für UMSTEIGER von Kindle Touch, Kindle 3 oder Kindle Keyboard: Die Schriften des Kindle Paperwhite sind - genau wie die des Kindle 4 - aufgrund der höheren Auflösung filigraner. Das mag den einen oder die andere, die an die etwas dickeren Fonts der älteren Kindles gewöhnt sind, am Anfang stören und ggf. erklären, warum manche die Darstellung auf dem Paperwhite nicht so gut finden. Die feineren Schriften allein sind so oder so kein Grund für einen Umstieg. Wer den Touch hat und keinen Wert auf Beleuchtung und Kindersicherung legt, braucht den Paperwhite nicht. b) BELEUCHTUNG: Schaltet man die Beleuchtung hoch (von 0 bis 24 dosierbar), so wird er deutlich „weißer“ und man kann auch ganz ohne Außenbeleuchtung lesen. Die Stufen sind sehr schön dosierbar, wenn etwas – aber nicht genug – Licht vorhanden ist (z.B. abends im Zug oder im Flugzeug). Das Licht kommt von vier LEDs am unteren Bildschirmrand. Das Gerät gibt nur wenig Licht an die Umgebung ab (viel weniger als ein LED-Display), was nett, ist, wenn man abends im Bett lesen will, ohne den Partner zu stören. Vgl. meine Kundenfotos für den Vergleich zum Touch. MANKO: Ganz ausschalten kann man die Beleuchtung nicht; im Dunkeln sieht man, dass die LEDs selbst auf Stufe 0 noch schwach leuchten. Das verbraucht unnötigerweise Energie. TIPP: Bei Dunkelheit ist m.E. Stufe 10 und, wenn sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, Stufe 6 vollkommen ausreichend. Zu viel Licht führt eher dazu, dass die Augen schneller ermüden. Wenn man eine Nachttischlampe hat und das niemanden nicht stört, ist vermutlich eine externe Beleuchtung am angenehmsten. Man kann aber auch die Nachttischlampe dimmen und etwas Licht beim Paperwhite dazuschalten. Letztlich muss jeder für sich ermitteln, welchen Lichtmix er/sie/es am angenehmsten findet. c) AUSLEUCHTUNG: Das Bild ist, wie in US-Rezensionen angesprochen, nicht so homogen wie in den Amazon-Fotos suggerieren, sondern weist insbesondere unten (wo die vier LEDs sitzen) hellere und dunklere Zonen auf („WOLKEN“). Das tritt aber primär bei hoher Leuchtstufe auf und betrifft vor allem die unterste Zeile in der die Angaben zur Position stehen. Puristen mag das stören, aber ich denke, man muss sich nur darüber aufregen, wenn man sich darüber aufregen will. Das insoweit gute, aber nicht perfekte Bild bei Nutzung der Beleuchtung ist bei E-Ink-Readern derzeit wohl Stand der Technik und immer noch deutlich homogener als mit einem externen Leselicht und deutlich augenschonender als ein LED-Display. TIPP 1 (Wie sieht das Bild wirklich aus?): Die Fotos der Amazon-Werbung sind teils geschönt. Die Kundenfotos sind aber oft auch nicht realistisch. Ich habe selbst bemerkt, dass das Bild bei einigen Probeaufnahmen, die ich gemacht hatte, auf den Fotos deutlich „wolkiger“ aussah als in der Realität, weil die Belichtungssteuerung der Kamera gepfuscht hat. Für einen realistischen Eindruck vgl. z.B. meine Kundenfotos sowie den Link in der Amazon-Produktbeschreibung ("So sieht das Paperwhitedisplay unter verschiedenen Lichtverhältnissen aus"). Es gibt auch einen Diskussionsthread zum Paperwhite-Display. Letztlich hilft aber nur der eigene Augenschein auf den Kindle Paperwhite in natura. TIPP 2 (BILD OHNE LICHT): Wenn man die Beleuchtung auf 0 stellt, ist das Bild genauso perfekt, homogen und „wolkenlos“ wie beim Kindle-Touch oder Kindle 4 (und ebenso wie bei diesen ist der Hintergrund grau und nicht weiß). Dass das Bild beim Paperwhite auf Stufe 0 schlechter sein soll als bei den anderen Kindles, wie man teilweise in Rezensionen liest, ist Unsinn. Ich habe mehrere Kindle und kann aus eigener Anschauung sagen, dass das definitiv nicht stimmt (bzw. daran liegt, dass die Betreffenden einen defekten Paperwhite erwischt haben). TIPP 3 (LICHTHÖFE): Die von den vier LED ausgelösten Lichthöfe haben alle Paperwhite. Umtausch würde also nicht helfen. Wenn ihr nicht damit leben könnt, bleibt nur das Warten auf die nächste Generation. Aber man gewöhnt sich dran. Und wenn Text dargestellt wird, stört die etwas ungleichmäßige Ausleuchtung viel weniger als dies bei einem leeren Bildschirm erscheint. TIPP 4 (VERFÄRBUNGEN): Vereinzelt wird von Verfärbungen berichtet (rot, grün). Das gab es beim iPad auch: Nicht völlig getrockneter Kleber kann das auslösen. Also am besten wie folgt vorgehen: Erst mal abwarten. Wenn es am Kleber liegt, verschwinden die Farbzonen nach ein paar tagen von selbst, wenn der Kleber völlig ausgehärtet ist. Wenn das Ende der Rückgabefrist naht und die Verfärbungen immer noch da sind, liegt ein Defekt vor. Dann würde ich den Kindle umtauschen. d) WAS "FEHLT" (im Vergleich zum Touch): Der Paperwhite hat nur noch 2 GB Speicher (was für Bücher mehr als genug ist) und anders als der Touch weder Lautsprecher noch Kopfhöreranschluss, ist also ein reines Lesegerät (keine Hörbücher, kein text-to-speech). Außerdem fehlt (noch?) die Möglichkeit des Kapitelwischens (s.u.). e) TEMPO: Der Paperwhite reagiert deutlich schneller als der Touch. f) AKKU: Der Akku hält nach wie vor sehr lange. Ob es wirklich acht Wochen sind, konnte ich noch nicht ausprobieren. Ich hab ihn jetzt fünf Wochen und musste erst einmal "nachladen". TIPP: Da die Beleuchtung immer (auch auf Stufe 0) läuft, wenn der Kindle an ist (s. 4b), sollte man ihn nach dem Lesen mit dem Ausschalter ausmachen, wenn man die Lesezeit bis zum nächsten Laden optimieren möchte (alternativ hilft das Leder-Case, wenn Ihr das mögt (s. 3d)). Allerdings schaltet sich der Kindle Paperwhite auch selbst nach ein paar Minuten aus, wenn man den Bildschirm nicht (z.B. zum Umblättern) berührt, so dass es auch nicht schlimm ist, wenn man das Ausschalten vergisst. g) WIFI oder 3G?: Toll an 3G ist, dass man weltweit ohne Mobilfunkkosten Bücher laden kann (nur dafür - und ggf. für Wikipedia - ist die Funktion da, man kann damit nicht etwa weltweit gratis im ganzen Internet surfen). Andererseits war ich noch nie in der Situation, dass ich mir ein Buch laden wollte und es war kein WiFi-Netz bzw. als Hotspot konfigurierbares Mobiltelefon in der Nähe. 3G hat mir insoweit nie gefehlt. Aber das muss letztlich jeder für sich entscheiden. 5. Innere Werte (Software) Ich habe die US-Version mit Werbung. Ich hatte diese Version schon beim Touch und empfand es eher als Vorteil, dass die Screensaver mal ab und an wechselten. Die Werbung erscheint nie, während man liest und stört nicht. Einziger Nachteil: Wenn man die Lederhülle benutzt, muss man den Werbescreensaver nach dem Öffnen erst „wegwischen“, während man beim (in Deutschland derzeit ausschließlich verfügbaren) werbefreien Kindle gleich weiterlesen kann. a) FIRMWARE: Mein Paperwhite hatte bei Lieferung Firmware 5.20. Diese Firmware war von Anfang an multilingual. Im November ist die neue Firmware 5.30 herausgekommen. Die deutschen werden sicher gleich damit geliefert. Im Dezember 2012 ist Firmware 5.31 erschienen, im Januar 2013 Firmware 5.33 (s. oben 1). b) WÖRTERBÜCHER: Ich konnte meinen US-Kindle sofort auf Deutsch einrichten und auch die Wörterbücher waren in allen verfügbaren Sprachen vorhanden. TIPP: Nett ist auch, dass man (bei allen Kindle) ein Wörterbuch (z.B. Englisch-Deutsch) nachkaufen kann und es dann als Standard (für die jeweilige Fremdsprache) einstellen kann. Das hilft Leuten, die nicht so gut Englisch können, bei der Lektüre und ist einfacher als jedes Mal Online zum Bing-Übersetzer zu gehen, wenn man ein Wort nicht kennt. Das Lesen von Büchern in anderen Sprachen ist damit viel komfortabler als beim gedruckten Buch. Für KINDLE-NEULINGE: Man drückt einfach länger auf ein Wort. Dann erhält man eine Worterklärung bzw. Übersetzung. c) KINDERSICHERUNG: Sehr gut ist, dass endlich eine Kindersicherung vorhanden ist, mittels derer man Browser, Cloud und vor allem Kindle-Shop (jeweils separat) sperren kann. Das geht ja beim normalen Kindle auch und sollte für den Touch dringend nachgeliefert werden. Da man beim Kindle Bücher kaufen kann, ohne das Passwort einzugeben, ist das ein großer Fortschritt. d) FLUGMODUS: Der Kindle hat jetzt zudem einen Flugmodus, was aber letztlich auch vorher durch Abschalten von WLAN erreichbar war. e) ANZEIGEN: Der Kindle zeigt jetzt auch die voraussichtliche Restlesedauer (für Kapitel oder Buch) und die Buchseite an. Leider kann man sich anstelle der Position nur die Restlesedauer, nicht aber die Buchseite dauerhaft in der untersten Zeile anzeigen lassen. Das geht über das Menü oder indem man auf die Lesefortschrittsanzeige in der unteren linken Ecke des Bildschirms tippt. TIPP: Man kann die Anzeige nicht nur im Menü unter "Lesefortschritt" umstellen, sondern funktioniert das Umstellen auch, wenn man im Buch unten links über die Zeile wischt oder tippt. f) CLOUD: Man kann schon auf dem Startbildschirm zwischen „Cloud“ (alle Bücher die man bei Amazon gekauft hat) und „Gerät“ (bereits auf das Gerät geladene Bücher) wählen. Wenn man in der Cloud-Ansicht auf ein Buch tippt, wird es auf das Gerät geladen. TIPP: Umsteiger können auch die eigenen SAMMLUNGEN vom alten Kindle über einen Menüpunkt ÜBERTRAGEN. Das betrifft dann aber nur die Sammlungsdaten als solche. Die in den Sammlungen enthaltenen BÜCHER müssen jeweils separat aus der Cloud auf das Gerät geladen werden und werden dann automatisch in die Sammlungen eingeordnet (das hatte mich erst verwirrt und ich dachte schon, etwas funktioniert nicht). Leseproben werden nicht übertragen. Aber die kann man sich ja einfach neu laden. Für KINDE-NEULINGE: Der Kindle mag grds. nur sein eigenes Dateiformat (EPUB o.ä. geht nicht). Ist halt ein Amazon-Lesegerät und kein universeller Reader. Über Programme wie Calibre kann man aber andere Dateiformate in das Kindle-Format umsetzen. Das empfiehlt sich auch für PDFs, die der Kindle zwar darstellen kann, aber eher wie ein Bild (was das Lesen unkomfortabel macht). Dass eine solche Konvertierung nur unter Beachtung des Urheberrechts erfolgen sollte, versteht sich von selbst. g) EMPFEHLUNGEN: Etwas nervig waren bei Firmware 5.20, dass man die Einstellungen nur per Startbildschirm erreichen konnte und dass der Startbildschirm in der Cover-Ansicht – auch in der „werbefreien“ Version - zur Hälfte mit als „Empfehlungen“ bezeichneter Werbung gefüllt war. Das wurde beides in Firmware 5.3x korrigiert. TIPP: Die EMPFEHLUNGEN kann man jetzt ABSCHALTEN: Heimbildschirm (Häuschen-Taste) -> Einstellungen (drei Striche-Taste-> Geräteeinstellungen -> Empfohlene Inhalte -> Schiebeschalter aus. h) BLÄTTERN (kein Kapitelwechsel-Wischen mehr!): Das Umblättern funktioniert wie vom Touch (5.12) bekannt entweder durch Antippen oder durch Rechts-/Linkswischen. Leider wurde der Kapitelwechsel durch Auf- und Abwischen beim Paperwhite eliminiert (ich dachte erst, das wäre eine Macke bei meinem Touchscreen; aber es ist ein „Funktionsverlust by Design“, weil es in den USA Benutzerbeschwerden darüber gab, dass man versehentlich zum nächsten Kapitel statt zur nächsten Seite wischen konnte. Es wäre schön, wenn Amazon diese Funktion in die nächste Firmware zumindest als Option reintegrieren würde (in Firmware 5.33 fehlt sie immer noch). Die Funktion ganz rauszunehmen, nur weil einige Nutzer Probleme hatten, Rauf- und Runterwischen und Links- und Rechtswischen zu unterscheiden, scheint mir etwas drastisch (auch wenn das in der Tat - selten - auch mal aus Versehen passieren konnte, wie ich aus eigener Erfahrung weiß). i) BROWSER: Der Beta-Webbrowser wurde in Firmware 5.3x deutlich verbessert. Bei 5.20 führte die <-Taste zurück auf den Startbildschirm. Jetzt kann man mit < und > zwischen den Webseiten vor- und zurückgehen, wie es sein soll. So richtig Spaß macht das Browsen nicht. Dafür die der Paperwhite aber ja auch nicht gemacht. 6. Fazit Sicher gibt es noch ein paar Optimierungsmöglichkeiten bei der Software, wobei 5.3x im Vergleich zu 5.20 schon deutlich besser geworden ist. Wünschenswert wäre insbesondere ein fakultatives Kapitelwechsel-Wischen (das beim Touch auch mit Firmware 5.3x vorhanden ist, beim Paperwhite aber immer noch fehlt). Auch sollten die LEDs bei Stufe 0 komplett aus sein, um Strom zu sparen. Die nächste Kindle-Generation wird die Bildschirmausleuchtung sicher auch noch perfekter hinbekommen, und vielleicht sollte man optional auch ein Modell mit Audio-Funktionen anbieten. In der Summe bin ich aber sehr zufrieden. Der Paperwhite ist eine konsequente und unter dem Strich deutlich verbesserte Weiterentwicklung des Touch. Die eingebaute Beleuchtung macht den Kindle Paperwhite zum fast perfekten Lesegerät, das bei mir fünf (eigentlich viereinhalb) Sterne verdient. 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1.116 von 1.197 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Endlich ohne Leselicht .-),
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Bilder sagen mehr als Worte, darum hier ein kurzer Paperwhite-Überblick als Video. Einer der Hauptkritikpunkte war, dass das Licht am unteren Rand nicht optimal verteilt wird. Das stimmt, man kann eine Ungleichmäßigkeit sehen, aber um ehrlich zu sein ist das meiner Ansicht nach keine große Sache. Im Video zeige ich kurz die Dioden am unteren Rand, um es zu veranschaulichen, ich hoffe, das kommt einigermaßen rüber. Hier kann man auch sehen, dass die Lichteinstellung von super hell, bis praktisch nicht vorhanden regelbar ist. Unterm Strich gibt es für mich nichts zu meckern. Der Paperwhite ist schnell, schneller als der Touch - selbst bei einer miesen WLAN-Verbindung [s. Video]. Den direkten Zugriff auf die Amazon-Cloud finde ich klasse, insgesamt ist das Gerät anwenderfreundlich und durchdacht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
221 von 242 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Absolut top, wenn man keine Wunder erwartet,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Der Paperwhite wurde hier bereits ausführlich besprochen und ich will nicht von vorne anfangen:) Ein paar Dinge werden immer wieder kritisiert. Da wollte ich noch mal drauf eingehen.1. Display fleckig Hier gibt es zwei Effekte. Die Farbflecken hat meiner nicht. Wenn er die hätte, würde ich ihn wohl zurückgeben. Dass die Beleuchtung ungleichmäßig ist, liegt in der Natur der Sache. Es sind Rand-LEDs. Und jeder der einen LED-Fernseher hat kennt wohl diesen Effekt, auch Clouding genannt. Bei beidem (TV und Kindle) kann man nun natürlich seine gesamte Aufmerksamkeit diesen Lichtflecken am unteren Rand schenken und sie zunehmend als unzumutbar empfinden. Oder man liest einfach sein Buch -was mit dem Paperwhite hervorragend geht- und lässt die Flecken Flecken sein. Ich empfinde die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung in Anbetracht der baulichen Gegebenheiten übrigens sensationell gut. Und egal wie ich meinen alten Kindle beleuchtet habe: Das Ergebnis war immer schlechter als der Paperwhite. 2. Display zu hell Hallo! Man kann die Helligkeit regeln! Da sitzt das Problem wohl zwischen den Ohren. Oder sollte ich meiner Stereoanlage jetzt auch Punktabzug geben, da sie auf voller Lautstärke betrieben für den Alltagsgebrauch zu laut ist? 3. Schriftbild matschig Das empfand ich am Anfang auch so. Allerdings ist in den Einstellungen die Seitenaktualisierung ab Werk deaktiviert um ein schnelleren Seitenwechsel zu ermöglichen. Ich habe die Aktualisierung wieder aktiviert. Das Umblättern dauert zwar einen Tick länger (wie beim alten Kindle), dafür empfinde ich das Schriftbild wesentlich klarer. Mit der Lupe habe ich dann nicht weiter gesucht. Denn auch hier gilt für mich, dass man gut lesen kann. Und das kann man mit dem Paperwhite. 4. Home Button fehlt Echt jetzt? Vergessen wir mal, dass es Smartphones und Tablets und andere Reader gibt. Was hat ein Buch? Richtig, keine Buttons. Und genau deswegen mag ich den Paperwhite so. Kein anderer Reader ist dem Buch bisher so nahe gekommen. Egal wo ich ihn am Rand anfasse, es werden keine unbeabsichtigten Funktionen ausgelöst. Und vielleicht bin ich ja nicht normal, aber wenn ich ein Buch lese, lese ich das Buch. Da brauche ich keinen permanent schnell zugängigen Home Buttton. Mir reicht die OnScreen-Variante vollkommen. Fazit: Wer sucht, wird fündig. Man kann sicherlich diverse "Mängel" am Paperwhite finden. Oder man lässt es einfach. Denn der Paperwhite ermöglicht bequemes lesen in jeder Situation und bei jeder Beleuchtung. Und mit aktivierter Beleuchtung sieht er wirklich weiß aus:) Das macht ihn für mich zum top Reader. Am Ende muss man auch mal realistisch bleiben. Wir reden hier von 129 Euro für 15cm beleuchtetes Touchdisplay mit 2 GB Speicher, WLAN und LiIo-Akku. Da sollte man nicht 700-Euro-Tablets als Maßstab gegenhalten. Wenn man das nicht tut, kann man mit dem Paperwhite uneingeschränkt glücklich werden:) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
153 von 173 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Vom Kindle 4 zum Paperwhite und zurück,
Von Danman (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Ich habe Weihnachten einen Kindle 4 (79,-) geschenkt bekommen. Habe dann angefangen mich etwas zu ereadern zu belesen. Es musste daher der Paperwhite sein (nach dem Motto "wenn schon denn schon") und ich habe nach kurzem Zögern den Paperwhite bestellt.Mir hat der Paperwhite optisch gut gefallen (besser als der einfache Kindle). Auch fand ich das Licht von der Idee her eigentlich praktisch und den touch screen des Paperwhite fand ich auch angenehmer als die Menü - Tasten des Kindle 4. Schließlich ging der Paperwhite (und nicht der Kindle 4) aber doch zurück aus den folgenden Gründen: 1. Er ist deutlich schwerer. 2. Wenn man die Beleuchtung reduziert, oder praktisch abstellt, ist die Schrift auf meinem einfachen Kindle 4 tatsächlich schärfer als auf dem paperwhite gewesen. Und damit ist sie m.E. besser zu Lesen. Meine Theorie ist, dass das mit den zwei zusätzlichen Folien auf dem Display zu tun hat (für touch und Beleuchtung). Ich habe beide Geräte auch Anderen unter die Nase gehalten, die den Eindruck bestätigt haben. 3. Wenngleich praktisch, fand ich das längere Lesen mit Beleuchtung eher unangenehm und auch irgendwie unnatürlich. Ein ereader soll ja ein Buchersatz sein und ich lese eigentlich keine Bücher im Dunkeln. Und - ich hatte das Gefühl, auf einem normalen LCD zu lesen, je stärker die Beleuchtung war. 4. Auf die unteren Tasten beim Kindle 4 kann ich gut verzichten, aber die seitlichen Blättertasten haben mir beim Paperwhite auch gefehlt. Zusammenfassend finde ich das Leseerlebnis beim einfachen Kindle deutlich besser (leichter, buchähnlicher und besser/angenehmer lesbar). Ich würde den Paperwhite dann empfehlen, wenn man das Licht wirklich braucht. Wenns ums Lesen geht, ist der Kindle 4 für mich der klare Sieger. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Leseerlebnis auch für die ältere Generation,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Mit 70 Jahren gehöre ich sicherlich nicht zur Zielgruppe für die Anbieter von eBooks.Dennoch habe ich mir den Kindle Paperwhite bestellt. Schließlich gehört man ja noch nicht zum "alten Eisen" und ist neuen Dingen gegenüber aufgeschlossen. Allerdings gebe ich zu, dass ich schon Bedenken hatte, ob ich es auch schaffe, den Paperwhite ohne fremde Hilfe in Betrieb zu nehmen. Meine Bedenken wurden noch größer, als ich bei Erhalt des Paketes vergeblich nach einer Bedienungsanleitung suchte. Nach dem Einschalten des eBooks stellte sich jedoch schnell heraus, dass meine Befürchtungen völlig unbegründet waren. Der Kindle Paperwhite führte mich ohne größere Schwierigkeiten zum Ziel. Selbst die Bestellung des ersten Buches war relativ einfach. Auf eine weitere Beurteilung werde ich an dieser Stelle verzichten, denn den voran- gegangenen Rezensionen ist eigentlich nichts mehr hizuzufügen. FAZIT von mir: KLARE KAUFEMPFEHLUNG. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kindle Paperwhite,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Seit Anfang Dezember benutze ich nunmehr meinen neuen Paperwhite und habe mich nach ausführlichem Testlesen entschieden, auch eine kurze Rezension zu verfassen.Ich bin vom Kindle Keyboard auf den Paperwhite umgestiegen und habe es nicht bereut. Zu Weihnachten habe ich das Gerät auch meiner Oma geschenkt (ihr erster eBook-Reader) und auch sie ist absolut begeistert. Beide Geräte sind gleich beim ersten Mal in einwandfreiem Zustand und ohne Defekt geliefert worden. BEDIENUNG: Die Bedienung ist im Vergleich zum Keyboard einfacher geworden und geht völlig problemlos von der Hand. Das Menü ist übersichtlich, der Touchscreen funktioniert hervorragend und die Ersteinrichtung ist in 5 Minuten vom Tisch. Auf Grund des Touchscreens geht vieles, was mit den Knöpfen doch ein wenig umständlich war, leichter von der Hand, aber ob man nun die Knöpfe oder den Touchscreen als Bedienungselement bevorzugt, hängt allein von der persönlichen Vorliebe ab. DISPLAY UND BELEUCHTUNG: Die Beleuchtung funktioniert einwandfrei und ist für mich - da ich gern nachts im Bett lese - ein großer Vorteil gegenüber den Vorgängermodellen. Trotz der Beleuchtung ermüden die Augen nicht und das gewohnt angenehme Lesegefühl bleibt erhalten. Es stimmt, dass der Display selbst auf Stufe 0 noch minimal beleuchtet ist, aber das finde ich wirklich nicht schlimm. Der Akku hält sehr lange, obwohl ich die Beleuchtung eigentlich immer relativ hoch eingestellt habe und das reicht mir persönlich völlig aus. Kurze Anmerkung zu der angeblich so unregelmäßigen Beleuchtung: Es stimmt, dass die Beleuchtung ganz unten am Rand ein wenig schattig wirkt, aber so schlimm ist das nun wirklich nicht. Mich stört es überhaupt nicht und es handelt sich auch nur um einen "Streifen", der ein paar Millimeter breit ist und nicht einmal die eigentliche Schrift erreicht, höchstens die Seitenzahl/Angabe, wie lange man noch liest). Die Schrift ist gestochen scharf und angenehm zu lesen. Hierzu trägt auch die Möglichkeit bei, das Schriftbild individuell anzupassen. Eine Kleinigkeit, die ich als sehr positiv empfinde, ist, dass man sich seine Bibliothek nun endlich mit den Buchcovern darstellen lassen kann. Das finde ich sehr viel angenehmer als die Listenansicht. SONSTIGES: Super finde ich die Schätzung des Gerätes, wie lange noch für das Lesen eines Kapitels oder des ganzen Buches benötigt wird. Diese Einschätzung ist ziemlich korrekt und hat mir schon ein paarmal als Entscheidungshilfe, ob ich ein Kapitel noch anfangen soll, geholfen. Leider hat der Paperwhite weniger Speicherplatz als seine Vorgänger, was ich aber nicht als schlimm empfinde, da ich gelesene Bücher vom Gerät in die Cloud verschiebe - die Cloud ist übrigens für mich mit das Beste am Kindle. Man muss die gelesenen Bücher nicht auf dem Gerät lassen, kann aber schnell und unkompliziert auf alle gekauften Bücher zugreifen. Einfach super! Die Wörterbuchfunktion (mit der Möglichkeit, das Hauptwörterbuch selbst festzulegen) ist für mich nicht mehr wegzudenken. Da ich viele englische Bücher lese - zwar eigentlich flüssig, aber alle Wörter kann man ja doch nicht kennen (-; - möchte ich diese Funktion nicht mehr missen. Das Gewicht empfinde ich als angenehm. EMPFEHLUNG: Als Zubehör kann ich die Lederhülle empfehlen. Zwar ist diese nicht ganz billig, aber ich finde sie optisch toll, der Kindle ist gut geschützt, auch wenn man ihn in der Handtasche mit herumträgt, der Magnetverschluss ist super und es ist doch schön, dass man das Ganze aufklappen kann wie ein Buch. Schön finde ich es außerdem, dass der Kindle sich beim Zuklappen automatisch ausschaltet und beim Aufklappen anschaltet. FAZIT Die einzigen Minuspunkte beim Paperwhite sind wie gesagt die kaum auffallenden Lichthöfe am unteren Displayrand und, wenn man es denn so will, die Tatsache, dass die Beleuchtung sich nicht völlig ausschalten lässt. Für mich ist das kein Grund, einen Stern abzuziehen, höchstens einen halben und das geht leider nicht und ich tendiere definitiv eher zu 5 als zu 4 Sternen. Das Gerät ist absolut top, sowohl von der Bedienung als auch von der Lesequalität her. Ich spreche also eine klare Kaufempfehlung aus. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
131 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Hilfe, mein Kindle leuchtet! oder: Noch ein umfassender Kindle Paperwhite Bericht,
Von Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (#1 REZENSENT)
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
In dieser Rezension möchte ich umfassend über den Kindle informieren. Das habe ich zwar in meiner Rezension zum alten, schwarzen Kindle auch schon getan, ich möchte hier aber dennoch einen relativ umfassenden Überblick geben. Dabei stelle ich die Neuerungen an den Anfang, damit Besitzer der Vorgänger direkt informiert werden, ohne alles lesen zu müssen. Wer noch gar keinen eReader hat und jetzt überlegt ob ein eReader an sich und speziell der Paperwhite der richtige für einen ist, liest einfach weiter, ich werde dort auch auf Fragen eingehen, die in den Kommentaren zu meiner letzten Rezension gehäuft aufgetaucht sind. Wer von der Länge der Rezension erschrocken ist und einfach nur einen kurzen knackigen Überblick haben möchte schaut einfach das Video, wo ich alle wichtigen Aspekte einmal kurz aufgreife und zeige (10 Minuten sind leider nicht genug, um wirklich alles zu zeigen was man zeigen möchte). Nicht erschrecken, dass es am Anfang komplett schwarz und dunkel ist, das ist beabsichtigt. Beim Paperwhite MUSS man das Leuchtfeature einfach zuerst zeigen, daher fängt die Rezension damit auch an: INTEGRIERTE BELEUCHTUNG Der Paperwhite hat endlich eine integrierte Beleuchtung. Bei den alten Kindles war dies eigentlich fast das größte Manko: Hatte man kein Licht konnte man, genau wie bei einem Buch, nicht lesen, außer man kauft sich eine Leselampe oder Hülle mit Lampe dazu oder hat eine Nachttischlampe oder ähnliches zur Verfügung. Mit diesem Kindle kann man nun auch in vollkommener Dunkelheit sehr angenehm lesen, was ich auch im Video einmal demonstriere. Wer sich also speziell für dieses Feature interessiert, einfach mal reinschauen. Das Licht kommt dabei durch kleine Leuchtdioden von oben und unten und wird durch ein spezielles Display absolut gleichmäßig auf dem ganzen Bildschirm verteilt. Das Licht ist also nicht oben oder unten auffallend stärker als z.B. in der Mitte des Bildschirms. Die Tatsache, dass das Licht von oben und unten kommt ist ein großer Vorteil des Paperwhite z.b. gegenüber Tablets als eReadern, denn bei denen strahlt das Display an sich, hier eben nicht, so dass man stundenlang auf dem Kindle lesen kann, ohne dass die Augen dabei von der Lichtquelle ermüdet werden, da das Licht eben nur indirekt ist. In der Werbung wird empfohlen, dass man in hellen Räumen die Helligkeit hochregelt und in dunkler Umgebung das Licht etwas dimmt. Das mag zunächst verwirren aber vlt. kennt ihr das vom Smartphone: Schaltet ihr es im Dunkeln ein und habt es auf höchster Helligkeit stehen ist das sehr unangenehm für die Augen, fast schmerzhaft. So krass ist es hier nicht, selbst auf höchster Helligkeit kann man noch gut lesen, aber probiert es selbst mal aus und stellt die Helligkeit im Dunkeln mal auf 50%. Das ist gleich viel angenehmer. Auch wenn man z.B. abends im Bett liegt, der Partner möchte schlafen, man selbst aber noch lesen ist das sehr praktisch. Man benötigt keine Nachttischlampe die den anderen vlt. stört, sondern legt sich einfach auf die Seite, schaltet seinen Kindle ein, dimmt die Helligkeit etwas runter und man selbst kann in Ruhe lesen und der andere ungestört schlafen. Ein Traum. Für mich ist diese integrierte Beleuchtung ein wesentlicher Grund für den Umstieg auf den Paperwhite gewesen und sie hat sich in meinen Augen absolut bezahlt gemacht. TOUCHSCREEN Für Leute die schon einen Kindle Touch haben mag dieser Abschnitt eher uninteressant sein, wer wie ich vorher einen normalen Kindle oder gar gar keinen eReader hatte muss sich hier ein wenig umstellen. Der Kindle Paperwhite hat außer dem An/Aus Knopf gar keine mechanischen Tasten mehr und wird komplett über den Touchscreen gesteuert, der sehr gut und sehr präzise reagiert. Für die meisten Funktionen ist dies auch deutlich angenehmer als die alte, etwas rückständig wirkende Tastensteuerung. Gerade wenn man nach Wörter sucht oder Anmerkungen schreibt ist diese Touchscreen Gold wert, ebenso bei Navigieren in den Menues oder beim Stöbern in der Sammlung, genau so wie beim Einkaufen im Kindle Shop über das Gerät selbst. Auch das Umblättern funktioniert über den Touchscreen und das ist das einzige wo mir die Touchfunktionen nicht wirklich gefallen. Im Video zeige ich das genauer. Ca. 80% des Bildschirms sind fürs Vorblättern reserviert, 20% fürs zurückblättern, drücke ich in den oberen 15% gelange ich ins Menue. Daran gewöhnt man sich relativ schnell, man kann im Prinzip einfach den Daumen einmal kurz aufs Display "kippen" und schon blättert man eine Seite vor - wenn man denn Rechtshänder ist. Linkshänder müssen den Punkt finden wo man immer über die 20% zum Zurückblättern greift, um vorzublättern. Einfach nur einmal kippen ist da nicht, man muss richtig greifen. Woran man sich zwar auch sehr schnell gewöhnt wenn man den amerikanischen Rezensionen trauen darf, aber es ist einfach schade und unverständlich warum Amazon in den Menues keine Einstellung für Linkshänder eingebaut hat. Das wäre sicher absolut problemlos realisierbar gewesen. Daher eine große Bitte an Amazon diese Funktion beim nächsten Firmwareupdate DRINGEND nachzureichen. Auch an sich vermisse ich die Tasten sehr. Es mag zwar marginal erscheinen, aber wenn man einen Kindle mit Tasten hat liegt der Daumen eigentlich immer direkt auf der Taste, so dass man den Finger nichtmal bewegen muss, man muss nur ein wenig Kraft aufwenden um umzublättern. Auch das Zurückblättern war deutlich angenehmer da man nur einen cm nach oben drücken müsste, um zurückzublättern und nicht einmal über 80% des Bildschirms greifen musste. Gerade mit einem Touchscreen passiert es leicht einmal, dass man aus Versehen eine Seite vorblättert, da ist es dann mühseliger zurückzublättern, als wenn man das bei einem Tasten Kindle macht. Schön wäre es einfach gewesen, wenn Amazon zusätzlich zum Touchscreen noch rechts und links Tasten eingebaut hätte, damit hätte man auch die Linkshänderproblematik gelöst. Die Konkurrenz, die mittlerweile ebenfalls beleuchtete, gute eReader auf dem Markt hat, hat hier mitgedacht und dieses zusätzliche Feature integriert. Aber generell davon jetzt nicht abschrecken lassen: Auch mit dem Touchscreen gelingt das umblättern sehr gut und problemlos, die andere Variante ist in meinen Augen einfach nur noch besser und angenehmer - aber auch das ist sicher Geschmackssache. WLAN ODER 3G Die große Frage für viele ist sicherlich ob man sich 3G gönnen soll oder nicht? Von meiner Seite her ein klares Nein dazu. Die meisten Menschen die einen eReader haben, haben dort in der Regel so viele Bücher drauf, dass sie nie alle Bücher ausgelesen haben, bis sie das nächste Mal im Wlan sind. Wenn man in den Urlaub fährt knallt man sich meistens den eReader auch nochmal richtig mit Büchern voll, damit man auch ja genug hat. Wenn einem dann doch mal die Bücher ausgehen sollten und man partout kein Wlan oder keinen Rechner zur Hand hat kann man heutzutage die meisten Smartphones als WLan Hotspot benutzen und dann via Handy-Wlan Bücher auf seinen Kindle laden, auch wenn das sicher nur etwas für Leute ist, die in klein wenig Ahnung von Technik haben. Wer jetzt natürlich gar keinen Rechner zu Hause hat und wirklich nur den Kindle eReader hat, der sollte durchaus zur 3G Variante greifen allerdings dürfte es eher wenig Menschen geben die gar nichts PC mäßiges haben. Bücher kaufen ist am PC deutlich angenehmer als via Kindle Paperwhite, trotz Touchscreen. Ein kleiner Vorteil von 3G ist natürlich auch dass man so bequem ohne irgendwelche Kosten unterwegs im Urlaub seine Mails checken kann, oder auch rudimentär im Web surfen kann, etwa um die neusten Nachrichten auf deutsch zu lesen. Aber ob das bei der Entscheidung für oder wider 3G eine Rolle spielen sollte möchte ich bezweifeln. DISPLAYQUALITÄT Der Paperwhite hat das beste eReader Display, das ich bisher gesehen habe. Die Auflösung ist nochmal deutlich höher als bei Vorgänger, die Buchstaben sind absolut rund und Pixel sind wirklich keine mehr auszuamchen. Der Kontrast wurde nochmal deutlich verbessert, gerade auch dank der Beleuchtungsfunktion. Meiner Meinung nach ist die Schriftqualität deutlich besser als den bei den meisten gedruckten Büchern, gerade wenn man ältere Bücher liest, aber auch im Vergleich zu so manchem neueren Buch. LEIHBÜCHEREI AMAZON PRME Amazon Prime ist ein Services von Amazon, bei dem man einmalig eine Jahresgebühr zahlt und dann alle Artikel die direkt von Amazon verschickt werden versandkostenfrei, i.d.R. binnen 24 Stunden zugeschickt bekommt, egal wie viel er wert ist. Zusätzlich gibt es seit Ende Oktober 2012 noch die Prime Leihbücherei bei der man pro Monat ein Buch gratis ausleihen kann. Ein Buch pro Monat mag für Leseratten nicht viel klingen, aber es ist immerhin ein Buch das man umsonst bekommt, daher finde ich es eine nette Dreingabe. Die Auswahl funktioniert bequem über den Kindle Shop auf dem Gerät, wo es dann bei den entsprechenden Büchern das Symbol “Amazon Prime” zu finden gibt, was einem sagt, dass man dieses Buch umsonst leihen kann. Leider funktioniert diese Leihfunktion nur mit einer vollen Prime Mitgliedschaft, mit der Studentenversion scheint es nicht zu funktionieren. GESTENSTEUERUNG Im Video zeige ich dieses Features auch, der Kindle Paperwhite verfügt über eine minimale Gestenteuerung. Möchte man z.B. schnell die Schriftart ändern, kann man einfach den Bildschirm mit zwei Fingern “auseinander” ziehen oder mit zwei Finger “zusammenziehen” (siehe Video) um die Schriftart kleiner oder größer zu machen, was sehr angenehm ist. Sehr wünschenswert wäre es aber auch gewesen, wenn man durch nach oben oder nach unten streichen die Helligkeit regulieren könnte. Dies geht leider noch nicht, dürfte softwaremäßig aber problemlos machbar sein, daher eine große Bitte an Amazon: Liefert dieses Feature nach bzw. gebt die Anregung in die U.S.-Zentrale weiter. LESEZEITERFASSUNG Ein sehr cooles neues Feature ist die Lesezeiterfassung. Der Kindle merkt sich wie lange man im Schnitt an einer Seite liest, schaut dann wieviele Seiten ein Kapitel noch hat und zeigt einem dann an, wie lange man noch lesen muss, um das Kapitel zu beenden. Das klappt auch fürs ganze Buch, so dass man schnell sehen kann, wie lange man voraussichtlich noch an einem Buch liest. Wenn man wirklich in Ruhe und konzentriert liest ist diese Angabe sogar sehr genau und zwar letztlich nicht mehr als eine Spielerei, aber dennoch sehr cool AKKULAUFZEIT Der Kindle Paperwhite ist brandneu, daher kann man diesen Punkt noch nicht wirklich beurteilen. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, das Amazons Versprechen zu diesen Merkmal keine Werbesprüche waren, sondern die Realität sehr gut abgebildet haben. Das heißt man kann sich darauf einstellen, dass man viele, viele Bücher mit eingeschalteter Beleuchtung lesen kann, bevor der Akku einmal leer ist. Den 14 Tage Badeurlaub im Sommer sollte das Gerät auch problemlos überstehen. Falls nicht muss man ihn am PC laden, da nur ein USB Ladekabel mitgeliefert wurde. Ein Netzladegerät muss extra bestellt werden. Die meisten Smartphones müssen heute ja jeden oder jeden zweiten Tag aufgeladen werden, da sollte es kein Problem sein, den Kindle auch gleich mitaufzuladen. Nötig dürfte dies wie gesagt aber selbst für Vielleser nur alle paar Wochen mal sein. Da ich selbst zwar gerne, aber nicht so unglaublich intensiv lese, muss man bei diesem Punkt wohl auf einen Kommentar oder eine Rezension von einer ausgewachsenen Leseratte warten. WIE KOMMEN DIE BÜCHER AUFS GERÄT? Bei meiner letzten Kindle Rezension war dieser Punkt in den Kommentaren DIE große Frage, daher möchte ich hier kurz einmal darauf eingehen, zumal der Kindle auch für nicht technikversierte Menschen eine sinnvolle Anschaffung ist. Der einfachste und bequemste Weg ein Buch auf den Kindle zu bekommen ist WLAN, sofern man nicht die 3G Variante hat. Habe ich zu Hause ein WLan kann ich entweder direkt über das Gerät meine Bücher im Kindle Shop kaufen, was eher mäßig komfortabel ist, aber sehr gut geht oder aber man kann einfach bequem auf dem PC das Buch seiner Wahl aussuchen, kaufen und es wird dann automatisch, ganz ohne das man etwas tun muss, auf den Kindle übertragen. Einfacher geht es eigentlich nicht ABER, was ist wenn ich gar keinen Wlan zu Hause habe, zwar ein Wlan habe, es aber nicht einrichten kann oder ich gar kein Wlan nutzen möchte? Bekomme ich dann auch meine Bücher auf das Gerät obwohl es gar keine Speicherkartenerweiterung hat? Ja klar, absolut problemlos möglich. Man kauft wie gehabt das Buch am PC, schließt den Kindle per USB an den PC an und kann dann das Buch auf den Kindle übertragen. Wie das geht, steht ausführlich auf den Hilfe Seiten hier auf Amazon.de dokumentiert - sehr gut erklärt und eigentlich für jeden, auch für Leute die von Technik keine Ahnung haben, absolut verständlich und nachvollziehbar. ALLGEMEINE VOR- UND NACHTEILE VON EREADERN Es gibt vieles was es über eReader zu wissen gibt, allerdings gelten die meisten Features davon für alle eReader, egal von welchem Hersteller sie sind, daher möchte ich sie hier nur kurz umreißen. Wer sich ausführlicher dafür interessiert kann ja mal einen Blick in meine Rezension zum Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Schwarz werfen, dort gehe ich etwas ausführlicher auf die meisten Features ein, die möchte ich hier nicht noch einmal wiederholen, sonst würde diese Rezension jeden Rahmen sprengen. Dort gehe ich auf Größe und Gewicht ein, auf die Möglichkeiten der Schriftgrößenanpassung, auf die Nachteile von eReadern generell und noch vieles mehr. Einfach mal reinschauen DIE KONKURRENZ Kobo, Pocketbook, Sony, Bookeen, Trekstore … die Zahl der eReader Anbieter steigt und steigt, viele haben mittlerweile auch ein Frontdisplay, eine sehr gute Auflösung und sind deutlich offener was die Formate angeht. Wirklich etwas sagen kann ich zu diesen Geräten nicht, da ich keinen Besitze. Preislich liegen sie meistens ähnlich und von der Qualität her sind sie mittlerweile auch sehr gut und überzeugend. Oftmals kann man mit ihnen auch die heimische Bücherei nutzen, falls diese schon Onlineleiheanbietet. Etwas was dem Kindle oft als Nachteil angelastet wird empfinde ich gar nicht mal als sooo schlimm: Die Bindung an einen Anbieter für eBooks: Amazon. Bei Amazon gibt es eine riesige Auswahl an Büchern selbst in verschiedensten Sprachen, die Kaufabwicklung ist unproblematisch, die Rezensionen oftmals Gold wert und wer einen Kindle kauft dürfte eh eine Bindung zu Amazon haben. Möchte man doch Bücher aus anderen Quellen auf den Kindle bringen, ist dies mit der Software Calibre überhaupt kein Problem. Selbst für Leute die sich mit Technik überhaupt nicht auskennen gibt es z.B. bei Youtube zahlreiche Anleitungen dazu, die dies sehr einfach und nachvollziehbar erklären. FAZIT Auch diese Rezension ist schon wieder ein halber Roman geworden, obwohl ich viele, relativ allgemeine Punkte, weggelassen habe. Ich hoffe dass sie trotzdem informativ und hilfreich war, wer nicht alles lesen möchte schaut einfach das Video und liest die ersten paar Punkte die auf die wichtigsten Neuerungen eingehen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das indirekt beleuchtete Display ein großer Pluspunkt ist, der selbst für alte Kindle Hasen ein Grund zum Umstieg sein dürfte, wer sich jetzt zum ersten Mal einen eReader kauft sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall dieses Modell wählen, wer hinterher nochmal zusätzlich Geld in eine Lampe investiert ärgert sich nur und diese ist dann auch deutlich unpraktischer. Man darf gespannt sein, was künftige Kindle Generationen bringen. Für mich persönlich bietet dieser Kindle mittlerweile fast alles, was ich mir wünsche. Die einzige Nachbesserung die es für mich noch geben darf, damit ich wirklich endgültig zufrieden wäre, wären noch zusätzliche mechanische Tasten zum vor und zurückblättern, wie beim normalen alten Kindle, aber das wäre eine Detailverbesserung. Die Darstellungsqualität wurde nochmals deutlich verbessert, der Kindle kann locker mit jedem Buch mithalten, ist dazu deutlich leichter und handlicher, dazu kann man jetzt problemlos im Dunkeln lesen - für mich der fast perfekte eReader und auf jeden Fall eine Kaufempfehlung von mir! Falls ihr euch das Gerät zulegt oder es geschenkt bekommt wünsche ich euch viel Spass damit, ihr habt auf jeden Fall eine gute Wahl getroffen. Nachtrag 15.03.13: Ich benutze den Paperwhite jetzt mittlerweile einige Monate und ich muss sagen, dass ich mittlerweile sehr zwiegespalten bin. Das integrierte Licht finde ich nach wie vor top. Ja man hat diesen "clouding" Effekt, man bemerkt ihn aber nur, wenn man bewußt drauf achtet, wenn man aber liest, liest man und achtet auf sowas gar nicht. Kommt auch immer sehr auf die Beleuchtungsstufe an, ab einer gewissen Einstellung verschwindet er komplett. Was mich mittlerweile enorm stört ist der Toucsreen. Für die Bedienung in den Menues, im Shop, etc. sehr gut, aber beim Lesen sehr nervig. Immer mal wieder kommt man aus versehen auf den Screen, schnelles blättern geht ebenfalls nicht so gut. Sprich beim Lesen selbst wünsche ich mir sehr sehr oft den alten Kindle mit den Tasten an der Seite zurück, das fand ich persönlich viel, viel besser und komfortabler beim Lesen. Wünschenswert wäre hier aus meiner Sicht eine Kombilösung, sprich ein Kindle mit Tasten und Touch, bei dem man die Touchfunktion auch ggf. ausschalten kann. Mal gucken was Amazon hier nachlegt beim nächsten Kindle Update. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
92 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wer testet eigentlich ebook Reader ???,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Der Kindle Paperwhite hat zu wenig Speicher ... AhaDer Kindle Paperwhite ist nicht farbig ... So,So Der Akku des Kindle Paperwhite ist schon nach ein bis zwei Monaten leer ... Oh je Das Display ist im unteren Bereich etwas schattig (da steht übrigens kein Text) .. das bricht mir das Herz Der Kindle Paperwhite ist zum surfen ungeeignet .. hab' ich's mir doch gedacht Der Kindle Paperwhite ist komplett auf Amazon abgestimmt .. na sowas *** Sorry, ihr lieben professionellen Kritiker, aber ich wollte nur den BESTEN ebook Reader, den es zurzeit auf dem Markt gibt ... und ihr werdet es nicht glauben, ich habe ihn bekommen: Meinen Kindle Paperwhite. Er speichert über 1.000 Bücher, läßt sich problemlos über USB aufladen, hat eine hervorragende Beleuchtung, ein gestochen scharfes Display und macht genau das richtig was ich von ihm will. Ich bin mehr als zufrieden ... definitive Kaufempfehlung meinerseits !!! Übrigens bis vor ein paar Monaten war ich ein entschiedener Gegner von ebook Readern ... Tja, so kann man sich täuschen (wie unsere Kritiker :-) ) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Klasse Gerät! Vergl. zum Kindle Touch,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Bis vor kurzem besaß ich noch einen Kindle Touch und war immer der Meinung, ich würde mich nie von ihm trennen. Aber gerade in der Winterzeit fiel mir immer wieder auf, dass es das Lesen in dunklen Räumen sehr schwer macht, da er ja keine Beleuchtung hat. Zu Weihnachten habe ich mir dann eine Hülle mit integriertem Licht schenken lassen. Zu Beginn war ich sehr begeistert, merkte aber schnell, dass es nur mit diesem Licht ebenfalls schwer ist, in dunklen Räumen zu lesen.Nach langer Überlegung stellte ich meinen Kindle Touch dann zum Verkauf ins Internet ein, um mir ein Kindle Paperwhite zu kaufen. Beides auf einmal geht ja nun nicht ;) Als mein Kindle Touch dann weg war, bestellte ich sofort den Paperwhite, da man es bekanntermaßen ja nicht lange ohne Kindle aushält. Der Preis des Paperwhites ist mit 129 € total ok, da bisher alle Kindle zu Beginn so ziemlich das selbe kosteten. Der Versand ging natürlich wie immer, sehr schnell und so hatte ich nur 2 Tage später mein neues Kindle in der Hand. Schon als ich ihn auspackte, freute ich mich über seine Erscheinung. Dieses Mattschwarz ist einfach meine Farbe und macht das ganze Kindle edler. Schon beim starten merkte ich dann den Unterschied zum Touch, es fuhr viel schneller hoch. Im Menü fand ich mich dann sehr gut zurecht, ist ja fast der selbe Aufbau, wie beim Touch. Auch bei der Auswahl der Bücher oder beim stöbern im Kindle Shop ist das Gerät viel schneller mit dem Seitenaufbau, als das Kindle Touch. Jetzt macht das stöbern auch wirklich mal über das Kindle Spaß, denn das mied ich beim Kindle Touch gänzlich, es dauerte alles so lange, Seitenaufbau, Texteingabe etc. Nachdem ich dann etwas gelesen hatte, erst in der Sonne, dann in einem ziemlich dunklen Raum, war es um mich geschehen. Das Lesen auf dem beleuchteten Bildschirm macht sehr viel Spaß und es liest sich recht angenehm (Helligkeit wie im Menü empfohlen angepasst). Auch das lesen in einem ganz dunklen Raum, also z.B. im Bett ist sehr angenehm! Die Buchstaben sind in jeder Helligkeitsstufe gestochen scharf. Ich habe mich dann also in das Kindle Paperwhite verliebt und möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Wie oben bereits erwähnt, die Menüführung ist fast die selbe. Die Audiofunktion gibt es nicht mehr, aber ich muss sagen, dass habe ich beim Touch nie benutzt, weil ich den Speicher zum ersten lieber für die Bücher lasse und zweitens höre ich meistens über mein Handy Musik, welches ich ebenfalls immer dabei habe, warum also den Speicher vergeuden? Text-to-Speach kann ich ebenfalls nicht mehr finden, war da aber auch beim Touch nicht begeistert, da die Aussprache nur bei englischen Büchern gut war. Und die lese ich so gut wie nie. Neu ist die Funktion, dass die das Kindle Paperwhite nun an Hand von deinem Lesetempo berechnet, wie lange man für das Kapitel und für das Buch benötigt. Das finde ich sehr gut, da man in nem normalen Buch ebenfalls vorblättert, um zu schauen ob man das Kapitel noch schafft oder nicht. Mit einem eBook Reader geht das leider nicht ganz so einfach, weshalb ich diese Funktion auch schon jetzt lieben gelernt habe. Die Zeitangaben stimmen auch in etwa. Also ich kann das Paperwhite allen denen empfehlen, die sich einen eReader mit Licht gönnen wollen und einen hohen Wert auf eine hohe Auflösung legen. Für all die jenigen, die sowieso nur bei Licht lesen und damit klar kommen, dass die Buchstaben nicht gestochen scharf sind, reicht auch ein Kindle bzw Kindle Touch. Aber ich bin begeistert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN von Amazon
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