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2.291 von 2.385 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfahrungen eines Kindle-Neulings!
Vorneweg, der Kindle Paperwhite ist mein allererster E-Book-Reader überhaupt. Bis vor kurzem besaß ich weder einen der Vorgängermodelle von Amazon noch einer der zahlreichen Konkurrenz-Produkte von Thalia, Sony, etc.
Auch hielt ich es bisher für nicht nötig, mir einen E-Reader zuzulegen, aus den wohl vielerseits angeführten Gründen...
Vor 16 Monaten von E.A. veröffentlicht

versus
364 von 404 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Kindle 4 zum Paperwhite und zurück
Ich habe Weihnachten einen Kindle 4 (79,-) geschenkt bekommen. Habe dann angefangen mich etwas zu ereadern zu belesen. Es musste daher der Paperwhite sein (nach dem Motto "wenn schon denn schon") und ich habe nach kurzem Zögern den Paperwhite bestellt.

Mir hat der Paperwhite optisch gut gefallen (besser als der einfache Kindle). Auch fand ich das Licht von...
Vor 14 Monaten von Danman veröffentlicht


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2.291 von 2.385 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfahrungen eines Kindle-Neulings!, 15. Dezember 2012
Von 
E.A. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Vorneweg, der Kindle Paperwhite ist mein allererster E-Book-Reader überhaupt. Bis vor kurzem besaß ich weder einen der Vorgängermodelle von Amazon noch einer der zahlreichen Konkurrenz-Produkte von Thalia, Sony, etc.
Auch hielt ich es bisher für nicht nötig, mir einen E-Reader zuzulegen, aus den wohl vielerseits angeführten Gründen (das fehlende Gefühl ein "echtes" Buch in der Hand zu halten, der typische "Buch/Papiergeruch", der preisliche Aspekt,...).
Warum ich mir jetzt dann aber doch einen zugelegt habe? Das ausschlaggebende Argument war letztendlich die integrierte Beleuchtung! Bei mir in meiner Studentenbude ist es abends relativ dunkel und die Nachttischlampe am Bett spendet mehr schlecht als recht genügend Licht zum angenehmen Lesen. Um so interessanter wurde nun der PW. Angenehmes Lesen unter schlechten Lichtverhältnissen/ im Dunkeln, wenn das mal nicht vielversprechend klingt! Also, PW bestellt und ausprobiert.

In der folgenden Rezension möchte ich nun meine persönliche Meinung/ Erfahrungen mit dem PW als kompletter Neuling auf diesem Gebiet niederschreiben, sozusagen als Kontrast zu den vielen Meinungen der E-Reader-Experten hier, schließlich sind ja die Erwartungen und Erfahrungen doch unterschiedlich mit denen man an das Gerät rangeht.

So, nun aber zum Paperwhite an sich:

1) Optik
Das Gehäuse ist schön schlicht in schwarz gehalten und macht einen sehr edlen ersten Eindruck auf mich. Das Gerät liegt sehr gut in der Hand, ist angenehm mit einer Hand zu halten, ohne dass einem der Arm schwer wird vom Gewicht oder man gleich das Gefühl bekommt, es würde einem aus der Hand rutschen. Ein kleiner Kritikpunkt, der mich jedoch so gut wie gar nicht stört: Auf der Rückseite sieht man nach längerem Gebrauch dann doch hin und wieder ein paar Fingerabdrücke.

2) Beilagen
Da ich mich im Vorfeld ausgiebig über den Paperwhite erkundigt hatte, war mir klar, dass die Beilagen/ das Zubehör ziemlich spärlich ausfallen würde. Und so war es dann auch. In dem schönen, edlen schwarzen Karton kam nach dem Aufklappen lediglich der PW, ein Ladekabel für den PC und zwei billige Flyer zum Vorschein. Die Flyer sollen wohl als Kurzanleitung dienen, jedoch stand nur ( mehr oder weniger) ein Satz darin: Um den Kindle besser kennen zu lernen, stecken Sie ihn an den PC an ...
Hätte ich nicht im Vorfeld schon davon gewusst und hätte mich darauf einstellen können, wäre dies die erste Enttäuschung gewesen. Denn ernsthaft, kein Netzstecker, keine Bedienungsanleitung, ... das geht in meinen Augen mal gar nicht!

3) Einrichten des Gerätes
Nach der äußerlichen Betrachtung wollte ich mir nun natürlich mal die "Inneren Werte" genauer unter die Lupe nehmen. Und da kam dann auch schon der erste (kurze) Schreck. Einmal auf den Einschaltknopf gedrückt (der nebenbei gesagt sehr einfach zu finden ist, auch im Dunkeln(!)) und nichts geschah! Ich bekam schon langsam Panik, als dann nach ca. 5-10 Sekunden doch der Bildschirm kurz flackerte und das Gerät hochfuhr. Was dannach folgte lässt sich in einem Wort passend beschreiben: unkompliziert! Das Gerät führte mich direkt Schritt für Schritt durch die einzelnen Punkte, wie WLAN-Anmeldung, Verknüpfung mit Amazon-Konto und Facebook/ Twitter ( wer das überhaupt möchte) und erklärte mir zudem verständlich und ausführlich die einzelnen Funktionen des Readers, wie man sich im Menu zurechtfindet, wie man überhaupt ein Buch herunterladen und lesen kann, wie man vor und zurückblättert auf dem Touchscreen, wie man die Beleuchtung einstellt und noch vieles mehr. Alles in allem lief alles problemlos und unkompliziert.

4) Die ersten Leseerfahrungen/ Qualitäts-Check
Nachdem der PW nun endlich eingerichtet und per WLAN das ein oder andere Buch gekauft und über die Cloud heruntergeladen wurde, ging es dann endlich los. Das erste Buch schnell geöffnet und dann gleich als erstes mal einen Qualitäts-Check des Displays durchgeführt. Warum? Weil ich mir nach den vielen negativen Kritiken und Erfahrungen aus dem Amazon-Forum bezogen auf das Disply doch ziemlich Sorgen gemacht habe. Von Farbwolken über Pixelfehler, bis hin zu schiefen Displays war dort so einiges zu hören! Doch glücklicherweise konnte ich bei meinem PW keines dieser Mängel feststellen. Der Bildschirm wirkte auf mich gerade, die Beleuchtung relativ gleichmäßig, wenngleich natürlich am unteren Bildrand, dort wo die LEDs eingebaut sind, ein paar Lichtkegel/Schatten zu sehen waren, die unten ein kleinwenig in den Text reicht. Aber das ist ja bauartbedingt, wenngleich es mich doch ein klein wenig mehr stört, als ich zuvor gedacht hätte ...

Nach dem Check ging es dann los mit der (ersten)langen Lesenacht ( von vielen ;-) ). Und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden. Ich würde jetzt nicht so weit gehen und sagen, dass ich begeistert bin von dem neuen Leseerlebnis, etc., aber es hat mich doch positiv zugesagt. Der Kindle ist sehr leicht, leichter als so manches Taschenbuch und daher super mit nur einer Hand im Bett zu halten. Die Beleuchtung lässt such nahezu stufenlos von 0-24 intuitiv und leicht verändern, je nachdem in welcher Umgebung man sich gerade befindet.
Ich selbst habe zugegebenermaßen noch nicht meine persönliche Optimal-Lichtstärke gefunden und bin noch immer am Ausprobieren. Aber je länger man liest, desto eher stellt sich bei einem schon so eine Tendenz ein ;-)
Hatt man dann mal keine Lust mehr zum Lesen, reicht ein kurzer Klick auf den Ausschalter am unteren Rand des Gerätes und es erscheint eines von mehreren schönes "Bildschirmschoner-Bilder", die auf dem Gerät vorinstalliert sind. Bei erneutem Klick erscheint dann wieder die zuletzt geladene Buchseite und zwar auch wieder innerhalb kürzester Zeit. Bei längerem Drücken ( ca.5 sec.) der Ein-/Ausschalt-Taste schaltet sich das Gerät dann ganz aus.

Ach ja, bevor ich es vergesse: Nach dem kurzen Schock beim ersten Starten habe ich natürlich besonders darauf geachtet, wie lange der PW nun wirklich beim Starten braucht und ja, was soll ich sagen: er ist superschnell! Keine 3 Sekunden und der Buchtext ist da! So schnell kann ich bei echten Büchern nicht die richtige Seite aufschlagen ;-)
Das verzögerte Hochfahren beim ersten Mal hing wohl dann eher damit zusammen, dass der PW viel zu verarbeiten hatte mit der Begrüßungseinleitung, etc.

Fazit:
Nach mehreren intensiven Lesetage/-nächte, möchte ich den PW unter keinen Umständen mehr hergeben. Es macht einfach Spaß mit ihm in allen Beleuchtungslagen zu lesen, das Einkaufen von neuen Büchern ist kinderleicht und schnell durchführbar ( falls der PW für Kinder gedacht ist: Es gibt auch eine Kindersperre, bei der dies verhindert wird :-) ), die Beleuchtung lässt sich einfach und schnell verändern, je nach Geschmack und persönlichen Vorlieben und man kann ihn geschickt überall mithin nehmen, ganz ohne Platzsorgen oder zusätzlichem Gewicht (meine vollgestopfte Studententasche wird es mir danken :-) )
Von mir gibt es aber dennoch "nur" 4 Sterne, ganz einfach aus folgenden Gründen:
- schwacher Lieferumfang ( ein Netzteil wenigstens wäre doch wohl noch drinnen gewesen, oder nicht? ...)
- Beleuchtung am unteren Rand kann noch optimiert werden ( hätte man die LEDs z.B. nur 0,5-1 cm weiter unten angebracht, dann würden die Schatten nicht bis in den sichtbaren Bereich des Bildschirms reichen ...)
- Beleuchtung ist zwar schon schön, aber bei weitem noch nicht so perfekt, wie es Amazon behauptet. Es besteht also noch Luft nach oben.

Demnach: gute 4 Sterne für ein tolles Produkt!
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1.769 von 1.869 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aktuelles, Tipps und Tricks zum Kindle Paperwhite, 22. November 2012
Von 
Amazon Customer (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Stand: 12.4.2014

Die Rezension wird von mir gern aktualisiert und verbessert. Wenn sie Ihnen/Euch hilfreich ist, freie ich mich über eine "Hilfreich"-Bewertung. Wenn nicht, freue ich mich über sachliche Kritik und nehme diese gern auf. Vielen Dank!

1. Aktuelles

* Im April 2014 ist Firmware 5.4.4.1 erschienen (mit Bugfixes).

* Am 10.3.2014 hat Amazon Firmware 5.44 veröffentlicht, durch die die Softwarefunktionen des Paperwhite 2 (Freetime, Pageflip usw.) jetzt auch auch dem Paperwhite 1 zur Verfügung stehen.

* Am 8.11.13 hat Amazon Firmware 5.39 veröffentlicht, das die Lesefortschrittsanzeige abschaltbar macht und die PDF-Leisung verbessert.

* Am 28.10.2013 hat Amazon Firmware 5.3.8.1 zur Verfügung gestellt, die Verbesserungen bei den Nachschlagefuktionen (aber noch keine volle Angleichung an den Paperwhite 2) mit sich bringt.

* Am 8.10.13 ist das Nacholgemodell PAPERWHITE 2 ierschienen => vgl. Meine dortige Rezension mit ausführlichem VERGLEICH zum Paperwhite 1.

* Am 5.9.2013 ist Firmware 5.38 erschienen. Änderungen (im Vorgriff auf die neue Paperwhite-Generation ab Oktober): Suchbegriffe werden in den Suchergebnissen hervorgehoben. Andere Wörterbücher auswählen, wenn ein Wort nachgeschlagen wird. Andere Definitionen eines Wortes anzeigen lassen.

* Am 18.6.2013 ist Firmware 5.36 erschienen. Das Update erleichtert den Kauf von Büchern aus der Leseprobe heraus.

* Am 23.4.2013 ist Firmware 5.35 erschienen. Das Update verbessert die Wörterbuch- und Suchfunktionen (Anzeige der kompletten Definition beim Nachschlagen eines Wortes und Erleichterte Suche nach markierten Worten in Kindle-Inhalten und Kindle-Shop).

* Am 15.3.2013 ist Firmware 5.34 erschienen. Amazon spricht von Detailverbesserungen. Es handelt sich wohl nur um kleinere Bugfixes. Änderungen des Userinterface/der Funktionen sind nicht erkennbar.

* Am 19.1.2013 ist Firmware 5.33 für den Paperwhite erschienen. Lt. Amazon enthält das Update "Verbesserungen der Leistung Ihres Kindle sowie Fehlerbehebungen für die WLAN-Verbindung". Sichtbare Änderungen am Userinterface gibt es nicht. Leider ist nach wie vor kein Kapitelwischen (wie beim Touch) möglich (siehe dazu unten).

* Am 9.1.2013 hat Amazon Firmware 5.32 für den Touch veröffentlicht, die das User-Interface des Touch weitgehend dem Paperwhite anpasst (z.B. Kindersicherung und Coveransicht) und - da sie ein Kapitalwischen ermöglicht (dazu unten) - dem Paperwhite im Bedienkomfort sogar überlegen ist.

* Im Dezember 2012 ist die Firmware 5.31 ist erschienen.

* Danke für die vielen Fragen und Anregungen, die ich gern immer wieder in den u.a. Text einbaue (ich habe mit gegen "Update-Abschnitte entschieden, weil das zu unübersichtlich würde).

2. Vergleich zum Kindle 4

Der Kindle Paperwhite hat dem Kindle 4 Touch-Bedienung und Beleuchtung voraus. Der Mehrpreis des Paperwhite von 50 Euro lohnt sich m.E. auf jeden Fall. Wer es sich leisten kann, sollte eher den Paperwhite nehmen.

3. Äußere Werte

a) GEHÄUSE: Das Gerät ist in mattschwarz mit matten, etwas rauhem Bildschirm gehalten. Der Bildschirm weist Fingerabdrücke ebenso wie Reflexionen zuverlässig ab (wie gehabt). Das Gehäuse ist nach wie vor vorn eher glatt, hinten gummiert. Fingerabdrücke fallen auf dem schwarzen Gehäuse deutlich stärker auf als auf dem grauen.

b) GEWICHT: Das Gerät ist etwas kleiner und flacher als der Touch und trotz eingebauter Beleuchtung exakt genauso schwer (213/222 Gramm).

c) BEDIENELEMENTE: Der Knopf unter dem Bildschirm existiert nicht mehr (ich dachte erst, man drückt jetzt auf den Kindle-Schriftzug). Dafür gibt es zwei virtuelle Knöpfe oben links (Home) und oben rechts (Menü) auf dem Bildschirm. Mechanisch gibt es nur noch den An-/Ausschalter unten.

d) HÜLLE: Wer sich eine Amazon-Lederhülle kauft, muss den Ein-/Ausschalter auch nicht mehr betätigen, da der Kindle dann beim Schließen der Hülle automatisch in Ruhezustand geht (d.h. insbesondere Beleuchtung geht aus). Gute Idee. Die Hülle macht den Kindle allerdings fast doppelt so schwer, sieht m.E. nicht so edel aus und ist mit 35 Euro recht teuer. Ich hab sie zurück geschickt und stecke den Kindle zum Transport in eine Hülle für 15 Euro. Vgl. meine Rezension bei diesem Produkt.

e) LIEFERUMFANG: Im Lieferumfang ist, wie bisher, neben dem Gerät nur ein Micro-USB-Kabel enthalten.

TIPP: Wenn man das Kindle-Ladegerät mit dem Kindle bestellt (nur dann), kostet es die Hälfte. Wer allerdings schon ein USB-Ladegerät hat (und wer hat das nicht), braucht kein besonderes Kindle-Ladegerät. Jedes USB-Handy-Ladegerät (z.B. auch die von Apple) funktionieren problemlos.

4. Innere Werte (Hardware)

a) DISPLAY: Der Screen ist nicht weiß, wie der Name vermuten lässt. Wenn die Beleuchtung aus ist, sieht er genauso aus wie derjenige des Touch (also eher grau) und ist ebenso wie dieser auch bei Sonnenlicht perfekt lesbar. Das Display ist scharf, wobei die höhere Auflösung m.E. keinen so großen Unterschied macht. Toll sind aber die NEUEN SCHRIFTARTEN (diese sind teils deutlich feiner und hier mag die Auflösung eine Rolle spielen; auch kann jetzt der Buchherausgeber eine Schriftart empfehlen, die dann als „Verleger-Schriftart“ im Menü erscheint).

TIPP 1 (SKALIEREN): Man kann die Schriften auch in mehreren Stufen skalieren, was insbesondere für die Generation Lesebrille (also auch mich) ein echter Mehrwert gegenüber dem Papierbuch ist. Für mich war das DER Grund auf den Kindle umzusteigen. Auch für SEHBEHINDERTE ist das sehr hilfreich. Ich habe dazu noch ein paar Kundenfotos eingestellt. Das Skalieren geht nicht nur über das Menü, sondern auch durch eine Zwei-Finger-Pinch-Geste.

TIPP 2 (SCHRIFTARTENPROBLEME): Mit Firmware 5.20 gab es mit einigen Schriftarten Darstellungsprobleme. Das wurde lt. Amazon mit Firmware 5.3x verbessert (ich habe selbst nie Probleme feststellen können).

TIPP 3 ("EINBRENNEN"/SCHATTEN): Das von manchen kritisierte Einbrennen ist kein solches, sondern Farbreste, die beim schnellen Umblättern bei der E-Ink-Technologie, die alle S/W-Kindle benutzen, vorübergehend zurückbleiben können, bis das Bild alle paar Seite komplett "aufgefrischt" wird. Man kann das vermeiden, indem man unter Einstellungen -> Leseoptionen -> Seite aktualisieren den Schalter auf Ein stellt. Dann flackert der Bildschirm allerdings bei jedem Umblättern.

TIPP 4 (FLACKERN): Das Bild flackert alle paar Seiten (bzw. wenn Seite aktualisieren auf EIN gestellt ist, bei jedem Umblättern) schwarz auf. Das ist bei E-Ink-Geräten normal, derzeit technisch nicht vermeidbar und kein Defekt.

Für UMSTEIGER von Kindle Touch, Kindle 3 oder Kindle Keyboard: Die Schriften des Kindle Paperwhite sind - genau wie die des Kindle 4 - aufgrund der höheren Auflösung filigraner. Das mag den einen oder die andere, die an die etwas dickeren Fonts der älteren Kindles gewöhnt sind, am Anfang stören und ggf. erklären, warum manche die Darstellung auf dem Paperwhite nicht so gut finden. Die feineren Schriften allein sind so oder so kein Grund für einen Umstieg. Wer den Touch hat und keinen Wert auf Beleuchtung und Kindersicherung legt, braucht den Paperwhite nicht.

b) BELEUCHTUNG: Schaltet man die Beleuchtung hoch (von 0 bis 24 dosierbar), so wird er deutlich „weißer“ und man kann auch ganz ohne Außenbeleuchtung lesen. Die Stufen sind sehr schön dosierbar, wenn etwas – aber nicht genug – Licht vorhanden ist (z.B. abends im Zug oder im Flugzeug). Das Licht kommt von vier LEDs am unteren Bildschirmrand. Das Gerät gibt nur wenig Licht an die Umgebung ab (viel weniger als ein LED-Display), was nett, ist, wenn man abends im Bett lesen will, ohne den Partner zu stören. Vgl. meine Kundenfotos für den Vergleich zum Touch.

MANKO: Ganz ausschalten kann man die Beleuchtung nicht; im Dunkeln sieht man, dass die LEDs selbst auf Stufe 0 noch schwach leuchten. Das verbraucht unnötigerweise Energie.

TIPP: Bei Dunkelheit ist m.E. Stufe 10 und, wenn sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, Stufe 6 vollkommen ausreichend. Zu viel Licht führt eher dazu, dass die Augen schneller ermüden. Wenn man eine Nachttischlampe hat und das niemanden nicht stört, ist vermutlich eine externe Beleuchtung am angenehmsten. Man kann aber auch die Nachttischlampe dimmen und etwas Licht beim Paperwhite dazuschalten. Letztlich muss jeder für sich ermitteln, welchen Lichtmix er/sie/es am angenehmsten findet.

c) AUSLEUCHTUNG: Das Bild ist, wie in US-Rezensionen angesprochen, nicht so homogen wie in den Amazon-Fotos suggerieren, sondern weist insbesondere unten (wo die vier LEDs sitzen) hellere und dunklere Zonen auf („WOLKEN“). Das tritt aber primär bei hoher Leuchtstufe auf und betrifft vor allem die unterste Zeile in der die Angaben zur Position stehen. Puristen mag das stören, aber ich denke, man muss sich nur darüber aufregen, wenn man sich darüber aufregen will. Das insoweit gute, aber nicht perfekte Bild bei Nutzung der Beleuchtung ist bei E-Ink-Readern derzeit wohl Stand der Technik und immer noch deutlich homogener als mit einem externen Leselicht und deutlich augenschonender als ein LED-Display.

TIPP 1 (Wie sieht das Bild wirklich aus?): Die Fotos der Amazon-Werbung sind teils geschönt. Die Kundenfotos sind aber oft auch nicht realistisch. Ich habe selbst bemerkt, dass das Bild bei einigen Probeaufnahmen, die ich gemacht hatte, auf den Fotos deutlich „wolkiger“ aussah als in der Realität, weil die Belichtungssteuerung der Kamera gepfuscht hat. Für einen realistischen Eindruck vgl. z.B. meine Kundenfotos sowie den Link in der Amazon-Produktbeschreibung ("So sieht das Paperwhitedisplay unter verschiedenen Lichtverhältnissen aus"). Es gibt auch einen Diskussionsthread zum Paperwhite-Display. Letztlich hilft aber nur der eigene Augenschein auf den Kindle Paperwhite in natura.

TIPP 2 (BILD OHNE LICHT): Wenn man die Beleuchtung auf 0 stellt, ist das Bild genauso perfekt, homogen und „wolkenlos“ wie beim Kindle-Touch oder Kindle 4 (und ebenso wie bei diesen ist der Hintergrund grau und nicht weiß). Dass das Bild beim Paperwhite auf Stufe 0 schlechter sein soll als bei den anderen Kindles, wie man teilweise in Rezensionen liest, ist Unsinn. Ich habe mehrere Kindle und kann aus eigener Anschauung sagen, dass das definitiv nicht stimmt (bzw. daran liegt, dass die Betreffenden einen defekten Paperwhite erwischt haben).

TIPP 3 (LICHTHÖFE): Die von den vier LED ausgelösten Lichthöfe haben alle Paperwhite. Umtausch würde also nicht helfen. Wenn ihr nicht damit leben könnt, bleibt nur das Warten auf die nächste Generation. Aber man gewöhnt sich dran. Und wenn Text dargestellt wird, stört die etwas ungleichmäßige Ausleuchtung viel weniger als dies bei einem leeren Bildschirm erscheint.

TIPP 4 (VERFÄRBUNGEN): Vereinzelt wird von Verfärbungen berichtet (rot, grün). Das gab es beim iPad auch: Nicht völlig getrockneter Kleber kann das auslösen. Also am besten wie folgt vorgehen: Erst mal abwarten. Wenn es am Kleber liegt, verschwinden die Farbzonen nach ein paar tagen von selbst, wenn der Kleber völlig ausgehärtet ist. Wenn das Ende der Rückgabefrist naht und die Verfärbungen immer noch da sind, liegt ein Defekt vor. Dann würde ich den Kindle umtauschen.

d) WAS "FEHLT" (im Vergleich zum Touch): Der Paperwhite hat nur noch 2 GB Speicher (was für Bücher mehr als genug ist) und anders als der Touch weder Lautsprecher noch Kopfhöreranschluss, ist also ein reines Lesegerät (keine Hörbücher, kein text-to-speech). Außerdem fehlt (noch?) die Möglichkeit des Kapitelwischens (s.u.).

e) TEMPO: Der Paperwhite reagiert deutlich schneller als der Touch.

f) AKKU: Der Akku hält nach wie vor sehr lange. Ob es wirklich acht Wochen sind, konnte ich noch nicht ausprobieren. Ich hab ihn jetzt fünf Wochen und musste erst einmal "nachladen".

TIPP: Da die Beleuchtung immer (auch auf Stufe 0) läuft, wenn der Kindle an ist (s. 4b), sollte man ihn nach dem Lesen mit dem Ausschalter ausmachen, wenn man die Lesezeit bis zum nächsten Laden optimieren möchte (alternativ hilft das Leder-Case, wenn Ihr das mögt (s. 3d)). Allerdings schaltet sich der Kindle Paperwhite auch selbst nach ein paar Minuten aus, wenn man den Bildschirm nicht (z.B. zum Umblättern) berührt, so dass es auch nicht schlimm ist, wenn man das Ausschalten vergisst.

g) WIFI oder 3G?: Toll an 3G ist, dass man weltweit ohne Mobilfunkkosten Bücher laden kann (nur dafür - und ggf. für Wikipedia - ist die Funktion da, man kann damit nicht etwa weltweit gratis im ganzen Internet surfen). Andererseits war ich noch nie in der Situation, dass ich mir ein Buch laden wollte und es war kein WiFi-Netz bzw. als Hotspot konfigurierbares Mobiltelefon in der Nähe. 3G hat mir insoweit nie gefehlt. Aber das muss letztlich jeder für sich entscheiden.

5. Innere Werte (Software)

Ich habe die US-Version mit Werbung. Ich hatte diese Version schon beim Touch und empfand es eher als Vorteil, dass die Screensaver mal ab und an wechselten. Die Werbung erscheint nie, während man liest und stört nicht. Einziger Nachteil: Wenn man die Lederhülle benutzt, muss man den Werbescreensaver nach dem Öffnen erst „wegwischen“, während man beim (in Deutschland derzeit ausschließlich verfügbaren) werbefreien Kindle gleich weiterlesen kann.

a) FIRMWARE: Mein Paperwhite hatte bei Lieferung Firmware 5.20. Diese Firmware war von Anfang an multilingual. Im November ist die neue Firmware 5.30 herausgekommen. Die deutschen werden sicher gleich damit geliefert. Im Dezember 2012 ist Firmware 5.31 erschienen, im Januar 2013 Firmware 5.33 (s. oben 1).

b) WÖRTERBÜCHER: Ich konnte meinen US-Kindle sofort auf Deutsch einrichten und auch die Wörterbücher waren in allen verfügbaren Sprachen vorhanden.

TIPP: Nett ist auch, dass man (bei allen Kindle) ein Wörterbuch (z.B. Englisch-Deutsch) nachkaufen kann und es dann als Standard (für die jeweilige Fremdsprache) einstellen kann. Das hilft Leuten, die nicht so gut Englisch können, bei der Lektüre und ist einfacher als jedes Mal Online zum Bing-Übersetzer zu gehen, wenn man ein Wort nicht kennt. Das Lesen von Büchern in anderen Sprachen ist damit viel komfortabler als beim gedruckten Buch.

Für KINDLE-NEULINGE: Man drückt einfach länger auf ein Wort. Dann erhält man eine Worterklärung bzw. Übersetzung.

c) KINDERSICHERUNG: Sehr gut ist, dass endlich eine Kindersicherung vorhanden ist, mittels derer man Browser, Cloud und vor allem Kindle-Shop (jeweils separat) sperren kann. Das geht ja beim normalen Kindle auch und sollte für den Touch dringend nachgeliefert werden. Da man beim Kindle Bücher kaufen kann, ohne das Passwort einzugeben, ist das ein großer Fortschritt.

d) FLUGMODUS: Der Kindle hat jetzt zudem einen Flugmodus, was aber letztlich auch vorher durch Abschalten von WLAN erreichbar war.

e) ANZEIGEN: Der Kindle zeigt jetzt auch die voraussichtliche Restlesedauer (für Kapitel oder Buch) und die Buchseite an. Leider kann man sich anstelle der Position nur die Restlesedauer, nicht aber die Buchseite dauerhaft in der untersten Zeile anzeigen lassen. Das geht über das Menü oder indem man auf die Lesefortschrittsanzeige in der unteren linken Ecke des Bildschirms tippt.

TIPP: Man kann die Anzeige nicht nur im Menü unter "Lesefortschritt" umstellen, sondern funktioniert das Umstellen auch, wenn man im Buch unten links über die Zeile wischt oder tippt.

f) CLOUD: Man kann schon auf dem Startbildschirm zwischen „Cloud“ (alle Bücher die man bei Amazon gekauft hat) und „Gerät“ (bereits auf das Gerät geladene Bücher) wählen. Wenn man in der Cloud-Ansicht auf ein Buch tippt, wird es auf das Gerät geladen.

TIPP: Umsteiger können auch die eigenen SAMMLUNGEN vom alten Kindle über einen Menüpunkt ÜBERTRAGEN. Das betrifft dann aber nur die Sammlungsdaten als solche. Die in den Sammlungen enthaltenen BÜCHER müssen jeweils separat aus der Cloud auf das Gerät geladen werden und werden dann automatisch in die Sammlungen eingeordnet (das hatte mich erst verwirrt und ich dachte schon, etwas funktioniert nicht). Leseproben werden nicht übertragen. Aber die kann man sich ja einfach neu laden.

Für KINDE-NEULINGE: Der Kindle mag grds. nur sein eigenes Dateiformat (EPUB o.ä. geht nicht). Ist halt ein Amazon-Lesegerät und kein universeller Reader. Über Programme wie Calibre kann man aber andere Dateiformate in das Kindle-Format umsetzen. Das empfiehlt sich auch für PDFs, die der Kindle zwar darstellen kann, aber eher wie ein Bild (was das Lesen unkomfortabel macht). Dass eine solche Konvertierung nur unter Beachtung des Urheberrechts erfolgen sollte, versteht sich von selbst.

g) EMPFEHLUNGEN: Etwas nervig waren bei Firmware 5.20, dass man die Einstellungen nur per Startbildschirm erreichen konnte und dass der Startbildschirm in der Cover-Ansicht – auch in der „werbefreien“ Version - zur Hälfte mit als „Empfehlungen“ bezeichneter Werbung gefüllt war. Das wurde beides in Firmware 5.3x korrigiert.

TIPP: Die EMPFEHLUNGEN kann man jetzt ABSCHALTEN: Heimbildschirm (Häuschen-Taste) -> Einstellungen (drei Striche-Taste-> Geräteeinstellungen -> Empfohlene Inhalte -> Schiebeschalter aus.

h) BLÄTTERN (kein Kapitelwechsel-Wischen mehr!): Das Umblättern funktioniert wie vom Touch (5.12) bekannt entweder durch Antippen oder durch Rechts-/Linkswischen. Leider wurde der Kapitelwechsel durch Auf- und Abwischen beim Paperwhite eliminiert (ich dachte erst, das wäre eine Macke bei meinem Touchscreen; aber es ist ein „Funktionsverlust by Design“, weil es in den USA Benutzerbeschwerden darüber gab, dass man versehentlich zum nächsten Kapitel statt zur nächsten Seite wischen konnte. Es wäre schön, wenn Amazon diese Funktion in die nächste Firmware zumindest als Option reintegrieren würde (in Firmware 5.441 fehlt sie immer noch). Die Funktion ganz rauszunehmen, nur weil einige Nutzer Probleme hatten, Rauf- und Runterwischen und Links- und Rechtswischen zu unterscheiden, scheint mir etwas drastisch (auch wenn das in der Tat - selten - auch mal aus Versehen passieren konnte, wie ich aus eigener Erfahrung weiß).

i) BROWSER: Der Beta-Webbrowser wurde in Firmware 5.3x deutlich verbessert. Bei 5.20 führte die <-Taste zurück auf den Startbildschirm. Jetzt kann man mit < und > zwischen den Webseiten vor- und zurückgehen, wie es sein soll. So richtig Spaß macht das Browsen nicht. Dafür die der Paperwhite aber ja auch nicht gemacht.

6. Fazit

Sicher gibt es noch ein paar Optimierungsmöglichkeiten bei der Software, wobei 5.3x im Vergleich zu 5.20 schon deutlich besser geworden ist. Wünschenswert wäre insbesondere ein fakultatives Kapitelwechsel-Wischen (das beim Touch auch mit Firmware 5.3x vorhanden ist, beim Paperwhite aber immer noch fehlt). Auch sollten die LEDs bei Stufe 0 komplett aus sein, um Strom zu sparen.

Die nächste Kindle-Generation wird die Bildschirmausleuchtung sicher auch noch perfekter hinbekommen, und vielleicht sollte man optional auch ein Modell mit Audio-Funktionen anbieten.

In der Summe bin ich aber sehr zufrieden. Der Paperwhite ist eine konsequente und unter dem Strich deutlich verbesserte Weiterentwicklung des Touch. Die eingebaute Beleuchtung macht den Kindle Paperwhite zum fast perfekten Lesegerät, das bei mir fünf (eigentlich viereinhalb) Sterne verdient.
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1.517 von 1.637 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ohne Leselicht .-), 22. November 2012
Von 
kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Länge:: 2:39 Minuten

Bilder sagen mehr als Worte, darum hier ein kurzer Paperwhite-Überblick als Video. Einer der Hauptkritikpunkte war, dass das Licht am unteren Rand nicht optimal verteilt wird. Das stimmt, man kann eine Ungleichmäßigkeit sehen, aber um ehrlich zu sein ist das meiner Ansicht nach keine große Sache. Im Video zeige ich kurz die Dioden am unteren Rand, um es zu veranschaulichen, ich hoffe, das kommt einigermaßen rüber. Hier kann man auch sehen, dass die Lichteinstellung von super hell, bis praktisch nicht vorhanden regelbar ist.

Unterm Strich gibt es für mich nichts zu meckern. Der Paperwhite ist schnell, schneller als der Touch - selbst bei einer miesen WLAN-Verbindung [s. Video]. Den direkten Zugriff auf die Amazon-Cloud finde ich klasse, insgesamt ist das Gerät anwenderfreundlich und durchdacht.
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364 von 404 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Kindle 4 zum Paperwhite und zurück, 29. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Ich habe Weihnachten einen Kindle 4 (79,-) geschenkt bekommen. Habe dann angefangen mich etwas zu ereadern zu belesen. Es musste daher der Paperwhite sein (nach dem Motto "wenn schon denn schon") und ich habe nach kurzem Zögern den Paperwhite bestellt.

Mir hat der Paperwhite optisch gut gefallen (besser als der einfache Kindle). Auch fand ich das Licht von der Idee her eigentlich praktisch und den touch screen des Paperwhite fand ich auch angenehmer als die Menü - Tasten des Kindle 4.

Schließlich ging der Paperwhite (und nicht der Kindle 4) aber doch zurück aus den folgenden Gründen:

1. Er ist deutlich schwerer.

2. Wenn man die Beleuchtung reduziert, oder praktisch abstellt, ist die Schrift auf meinem einfachen Kindle 4 tatsächlich schärfer als auf dem paperwhite gewesen. Und damit ist sie m.E. besser zu Lesen. Meine Theorie ist, dass das mit den zwei zusätzlichen Folien auf dem Display zu tun hat (für touch und Beleuchtung). Ich habe beide Geräte auch Anderen unter die Nase gehalten, die den Eindruck bestätigt haben.

3. Wenngleich praktisch, fand ich das längere Lesen mit Beleuchtung eher unangenehm und auch irgendwie unnatürlich. Ein ereader soll ja ein Buchersatz sein und ich lese eigentlich keine Bücher im Dunkeln. Und - ich hatte das Gefühl, auf einem normalen LCD zu lesen, je stärker die Beleuchtung war.

4. Auf die unteren Tasten beim Kindle 4 kann ich gut verzichten, aber die seitlichen Blättertasten haben mir beim Paperwhite auch gefehlt.

Zusammenfassend finde ich das Leseerlebnis beim einfachen Kindle deutlich besser (leichter, buchähnlicher und besser/angenehmer lesbar).

Ich würde den Paperwhite dann empfehlen, wenn man das Licht wirklich braucht. Wenns ums Lesen geht, ist der Kindle 4 für mich der klare Sieger.
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306 von 343 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut top, wenn man keine Wunder erwartet, 10. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Der Paperwhite wurde hier bereits ausführlich besprochen und ich will nicht von vorne anfangen:) Ein paar Dinge werden immer wieder kritisiert. Da wollte ich noch mal drauf eingehen.

1. Display fleckig
Hier gibt es zwei Effekte. Die Farbflecken hat meiner nicht. Wenn er die hätte, würde ich ihn wohl zurückgeben.
Dass die Beleuchtung ungleichmäßig ist, liegt in der Natur der Sache. Es sind Rand-LEDs. Und jeder der einen LED-Fernseher hat kennt wohl diesen Effekt, auch Clouding genannt.
Bei beidem (TV und Kindle) kann man nun natürlich seine gesamte Aufmerksamkeit diesen Lichtflecken am unteren Rand schenken und sie zunehmend als unzumutbar empfinden. Oder man liest einfach sein Buch -was mit dem Paperwhite hervorragend geht- und lässt die Flecken Flecken sein. Ich empfinde die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung in Anbetracht der baulichen Gegebenheiten übrigens sensationell gut.
Und egal wie ich meinen alten Kindle beleuchtet habe: Das Ergebnis war immer schlechter als der Paperwhite.

2. Display zu hell
Hallo! Man kann die Helligkeit regeln! Da sitzt das Problem wohl zwischen den Ohren. Oder sollte ich meiner Stereoanlage jetzt auch Punktabzug geben, da sie auf voller Lautstärke betrieben für den Alltagsgebrauch zu laut ist?

3. Schriftbild matschig
Das empfand ich am Anfang auch so. Allerdings ist in den Einstellungen die Seitenaktualisierung ab Werk deaktiviert um ein schnelleren Seitenwechsel zu ermöglichen. Ich habe die Aktualisierung wieder aktiviert. Das Umblättern dauert zwar einen Tick länger (wie beim alten Kindle), dafür empfinde ich das Schriftbild wesentlich klarer. Mit der Lupe habe ich dann nicht weiter gesucht. Denn auch hier gilt für mich, dass man gut lesen kann. Und das kann man mit dem Paperwhite.

4. Home Button fehlt
Echt jetzt? Vergessen wir mal, dass es Smartphones und Tablets und andere Reader gibt. Was hat ein Buch? Richtig, keine Buttons. Und genau deswegen mag ich den Paperwhite so. Kein anderer Reader ist dem Buch bisher so nahe gekommen. Egal wo ich ihn am Rand anfasse, es werden keine unbeabsichtigten Funktionen ausgelöst. Und vielleicht bin ich ja nicht normal, aber wenn ich ein Buch lese, lese ich das Buch. Da brauche ich keinen permanent schnell zugängigen Home Buttton. Mir reicht die OnScreen-Variante vollkommen.

Fazit:
Wer sucht, wird fündig. Man kann sicherlich diverse "Mängel" am Paperwhite finden. Oder man lässt es einfach. Denn der Paperwhite ermöglicht bequemes lesen in jeder Situation und bei jeder Beleuchtung. Und mit aktivierter Beleuchtung sieht er wirklich weiß aus:) Das macht ihn für mich zum top Reader.
Am Ende muss man auch mal realistisch bleiben. Wir reden hier von 129 Euro für 15cm beleuchtetes Touchdisplay mit 2 GB Speicher, WLAN und LiIo-Akku. Da sollte man nicht 700-Euro-Tablets als Maßstab gegenhalten. Wenn man das nicht tut, kann man mit dem Paperwhite uneingeschränkt glücklich werden:)
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56 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das E-Book, der Kindle und der Paperwhite. Eine Denkschrift für Unentschlossene, 9. August 2013
Von 
R. Richter (Gummersbach, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Liebe Freunde der gepflegten Literatur,

ich fühle mich nun doch bemüßigt, einige Worte über das E-Book, den Kindle, den Paperwhite und das Buch an sich zu verlieren.

Das Ebook als solches:

Sicherlich wird es der Aufmerksamkeit der geschätzten Leserschaft nicht entgangen sein, dass es sich beim Kindle - wie auch bei anderen Geräten dieser Spezies - um einen so genannten E-bookreader handelt. Der E-bookreader ist ein technisches Gerät das dazu dienen soll, elektronische Bücher zu visualisieren.

Der E-bookreader ist - und das mag für die radikalen Verfechter der auf Papier gedruckten Literatur überraschend sein - kein Angriff auf das Buch, sondern lediglich ein Angriff auf den Druck. Genauso wie seinerzeit die zu Recht als epochale Erfindung des Buchdruckes durch Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg (nicht der ehemalige Verteidigungsminister) kein Angriff auf das Buch war, sondern lediglich das Buchmonopol der Klöster beendete.

Selbstverständlich werden auch die Kopisten in den Klöstern des ausgehenden Mittelalters gesagt haben, dass nur ein handgeschriebenes Buch ein richtiges Buch ist und dass sich dieser neumodische Kram nie durchsetzen wird.

Das E-Book beendet mehrere Dilemmata:

- Das Hortungsdilemma

Es ist bekannt, dass sich Menschen eher von ihren Ehepartnern als von Büchern trennen (zu Recht, denn Bücher machen IMMER Freude). Dies führt zu einer Ansammlung von irrsinnigen Mengen an brandfördernden Materialien in Wohn- und Schlafbereichen. Entledigt man sich doch einiger Bücher, die man definitiv nicht mehr lesen wird bzw. nie gelesen hat und nie lesen wird (siehe Geschenkdilemma) so geschieht dies in der Regel durch „weiterverschenken“.

Bei vielen Büchern gleicht dieses „Weiterverschenken“ (siehe noch einmal Geschenkdilemma) einer Weitergabe von Infektionskrankheiten, für die sich der Beschenkte auch noch zu bedanken hat.

Das Hortungsdilemma ist – wie auch das Suchdilemma auf das ich hier nicht weiter eingehen will – dank der Cloud gelöst.

- Das Geschenkdilemma

Ich lebe mit Gottes Hilfe seit 50 Jahren auf dieser Erde und habe seit meiner Kindheit immer Bücher jeder Art gelesen, mit Ausnahme derjenigen, die mir geschenkt wurden. Bei einem großen Teil dieser Geschenke wurde ich Opfer des Hortungsdilemmas des Schenkenden. Der Gedanke, dass ich fürderhin keine Bücher als Geschenk mehr erhalten werde erfüllt mich mit großer Zufriedenheit.

- Das Verleihdilemma

Wenn ich launig und begeistert im Freundeskreis über ein Buch referiere höre ich irgendwann den Satz „Das musst Du mir 'mal leihen“.

Ich hasse diesen Satz! Aber ich habe nie geantwortet: „Wieso muss ich das Buch verleihen? Du wirst es sowieso nicht lesen! Du wirst es nur verschmutzen und/oder es mir gar nicht und /oder es mir nach Monaten ungelesen zurückgeben“

Das Ebook und mein Kindle entbinden mich von der lästigen gesellschaftlichen Konvention des Bücherverleihens, die zudem die Autoren finanziell schädigt.

Ich könnte noch unendlich über die Vorteile des E-Books schwadronieren. Ich möchte aber auch ausdrücklich mein Bedauern darüber zum Ausdruck bringen, dass mit dem E-Book sicherlich das Sterben des normalen Buchhandels einhergehen wird. Der Gedanke, dass es diese begeisterten Buchverkäuferinnen (es sind ja hauptsächlich Frauen), die mit einer so unendlichen Begeisterung über Bücher sprechen können irgendwann nicht mehr geben wird, bricht mir wirklich das Herz. Nein, das ist kein Witz…

Das Buch als solches:

Ich bin auf meiner Werbetour für den Kindle und für E-Books immer wieder auf das Argument gestoßen, dass meine Diskussionspartner bei einem Kindle gegenüber dem „echten Buch“ das "sinnliche Erleben" vermissen.

Ich finde diese Argumentation höchst merkwürdig. Wenn ich ein Buch lese, nehme ich das Buch körperlich nur insoweit wahr, als dass ich eine Last in den Händen halte die meinen Lesegenuss erheblich stört. Insbesondere der Konsum von gebundenen Büchern jenseits der 500-Seiten Grenze kann mit Fug und Recht schon als mittleres Hanteltraining bezeichnet werden.

Keinesfalls ist es auch so, dass ich liebevoll über den Einband streiche, bevor ich mich dem Lesevergnügen hingebe (ich streichele meine Tochter, meine Katzen und meine Frau in genau dieser Reihenfolge, aber nie ein Buch).

Die sinnliche Erfahrung des Lesens erfolgt ausschließlich über die Augen und natürlich über die Phantasie die mir die Handlung des Buches in einer Art und Weise in meinem Geist verfilmt, wie es kein Regisseur der Welt je könnte.

Und hier beginnt schon das Problem: Die Augen.

Nein, so schlecht sind meine Augen gar nicht. Aber seitdem auch in Verlagen jungdynamische Controller am Ruder sind die via Excel Tabelle beweisen konnten, dass man durch eine Reduzierung der Schriftgröße auf Arial kleiner 8 bei einer Taschenbuchauflage von 50.000 Stück sage und schreibe 2.000 € an Papier einsparen kann (und diese Pfeifen haben sich offensichtlich auch durchgesetzt) macht das Lesen eines Taschenbuches keinen Spaß mehr. Die Schriftgröße eines E-bookreaders kann auf ein Maß eingestellt werden die insbesondere dem abendlichen Lesen zuträglich ist.

Halten wir an dieser Stelle der Einfachheit aber nur fest:

Ein Buch ist nicht bedrucktes Papier und nicht der Einband; genau so wenig, wie ein Mensch ein Haufen Fleisch und Knochen ist. Ein Buch ist die Handlung der Inhalt, die Story... whatever. Und wenn man in einem guten Buch nicht versinkt, der Geist sich nicht mit dem Buch verbindet, man nicht selbst der Protagonist der Handlung wird, sondern Hülle und Papier noch wahrnimmt, dann ist es ein schlechtes Buch.

Die Macht des Buches bzw. die Macht über die Bücher:

Ein konventionelles Buch muss gedruckt und vertrieben werden. Das wäre normalerweise kein Problem, wenn ein Druck nicht einen gewissen Aufwand verursachen würde, der sich in Geldeinheiten berechnen lässt. Wer die Produktionsmittel hat, der hat die Macht – eben auch über die Literatur.

Ein E-book hingegen ist mit einem relativ geringen Aufwand für jeden, der sich zu Autor berufen fühlt leicht herzustellen und zu verbreiten. Das erinnert nun tatsächlich fatal an Martin Luther, der seine, für die damalige Zeit radikalen, Ansichten ohne den Druck nicht hätte verbreiten können.

Genauso wenig, wie Luther seine anti-papistischen Streitschriften in den Klöstern hätte kopieren lassen können, lassen Verlage jedes Buch drucken. Es mag sein, dass viele Werke, die nun auf uns zukommen einen Druck auch wirklich nicht verdient haben. Aber ich möchte wissen, wie viele Manuskripte, die es hätten zu einem Teil der Weltliteratur bringen können nie in Buchform erschienen sind.

Ich bin daher überzeugt dass das E-book die Bücherlandschaft bereichern wird.

Der Kindle als solcher:

Er ist ein handliches Gerät, das es ermöglicht mit einer unglaublichen Menge an Büchern zu reisen ohne Gepäckzuschlag zu bezahlen. Er ermöglicht es zudem sich weltweit via Wlan mit weiterer Literatur zu versorgen. Dort, wo man sich nicht via Wlan mit Literatur versorgen kann – etwa in den Urwäldern Neuguineas – wird man auch anderen Tätigkeiten als dem Lesen beschäftigt sein, etwa mit der Suche nach Trinkwasser, Nahrung oder der Fluch vor Mensch und Tier.

Der Kindle ist scharf, angenehm für die Augen und mit aufgeladenem Akku wochenlang zu nutzen sofern man Wlan ausschaltet. Dies macht ja auch Sinn, denn dort wo man seinen Kindle nicht laden kann hat man in der Regel auch kein Wlan… logisch, oder?

Der Paperwhite

Toppt den nicht beleuchteten Kindle eindeutig und zwar wegen was? Wegen der Beleuchtung. Dies hat den unglaublichen Vorteil, dass man auch abends im Bett in jedweder Position unabhängig von einer Raumbeleuchtung lesen kann und dieser Lesegenuss andere im gleichen Bett befindliche Personen nicht stört.

Hätte es das in meiner Kindheit schon gegeben, so hätte ich mir für das Geld das ich für Taschenlampenbatterien zum Lesen unter der Bettdecke ausgab Bücher kaufen können. (falls sich jemand erbarmt, das Buch „Tom und der lachende Fuchs in das E-bookformat zu konvertieren, ich wäre unendlich dankbar).

Selbst eine nur schwach eingestellte Beleuchtung ermöglicht das Lesen ohne Leselampe; Die Akkulaufzeiten sind geringer als die des unbeleuchteten Kindle, jedoch stellen sie kein Problem dar. Anlässlich meines 14-tägigen Urlaubs habe ich trotz täglicher stundenlanger Nutzung den Paperwhite nur einmal aufgeladen und er war bei weitem noch nicht leer. Es ist daher nur für technikverliebte Statistiker interessant die genaue Laufzeit zu ermitteln.

Ich möchte etwas zu der Diskussion um die Wolken beitragen:

Wenn man sie sehen will, sieht man sie. Mein Gott, ich habe mich von dieser Diskussion hier anfangs selbst verrückt machen lassen und viel zu lange überlegt ob ich mir den Paperwhite zulegen soll. Schade um die verlorene Zeit.

Wenn es beim Lesegenuss stört, liest man gerade ein schlechtes Buch. Aber ein richtig schlechtes. Dass diese hier völlig überbewertete Unzulänglichkeit geeignet sein soll zu stören halte ich schlicht für unzutreffend.

Ich gebe meinen Paperwhite nie wieder her, es sei denn, es kommt ein besserer…. Irgendwann.

Ich danke für die Aufmerksamkeine und entschuldige mich an dieser Stelle für die aufgrund der vorgerückten Stunde nicht adäquate Orthographie

Ronald
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bei ALLEN Lichtverhältnissen TOP!!!, 8. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Zu Weihnachten habe ich mir den Kindle Fire HD gewünscht und bekommen - ich liebe ihn!
Leider haben meine Männer (Mann und Sohn) mitlerweile mitbekommen, dass man auf dem Gerät nicht nur lesen kann, sondern auch diverse Spiele spielen kann und im Netz surfen kann, wenn W-Lan eingeschalten ist. Ich hab ja nichts dagegen - sie können ja auch mal spielen, nur blöd, dass ich dann in der Zeit nicht lesen kann ... also habe ich hin und her überlegt, ob ich mir den Paperwhite noch zusätzlich anschaffe, was ich nun auch getan habe.
Im Gegensatz zum Fire HD ist der Paperwhite 'nur' ein eBook reader, aber es war mir klar, dass man ein eBook reader nicht mit einem Tablet vergleichen kann.
Der Paperwhite ist mein erster, richtige eBook reader und ich bin begeistert!
Durch den Fire HD war ich lesen mit Licht im Gerät gewöhnt und wollte dies nicht mehr missen, also musste es der Paperwhite sein..
Wenn man bedenkt, dass 4 kleine LEDs am unteren Rand und diese Glasfaserplatte dafür sorgen, dass der gesamte Bildschirm beleuchtet ist, dann ist das schon super! Ich habe am unteren Rand auch leichte Schatten, wo das Licht es noch nicht schafft, sich zu überlappen - es stört mich beim lesen absolut nicht.
Wo ich noch etwas skeptisch war, war das Lesen im direkten Sonnenlicht.
Mit dem Fire HD unmöglich, da es sowas von gespiegelt hat, also habe ich mich im Garten immer im Schatten einer großen Tanne gesetzt und mit dunklen Hintergrund, fast voller Beleuchtung und gekippten Winkel ging es dann.
Mit dem Paperwhite ist das kein Thema mehr! Er hält wirklich, was er verspricht! Lesen in der direkten Sonne ist damit kein Problem. Dabei kann man die Beleuchtung auch komplett runter regeln. Beim falschen Winkel reflektiert das Display sehr leicht, was man dann aber durch eine klitze kleine Korrektur bei der Haltung nicht mehr hat! Ob es immernoch leichte Reflexe wirft, wenn die Beleuchtung an ist, habe ich bis jetzt noch nicht ausprobiert. Ich schone den Akku lieber ein bisschen und ändere um ein paar mm die Haltung.
Das Lesen an sich ist toll! Es schon gegenüber einem Tablet wirklich die Augen! Ich hatte bisher eigentlich keine Probleme mit dem Lesen auf dem Fire HD. Von anderen hört man ja schon mal, dass die Augen schneller ermüden - das konnte ich bisher nicht sagen, da hatte ich keine Probleme.
Die Darstellung auf dem Paperwhite ist aber wirklich toll! Ich kann nur zustimmen, dass man das Gefühl hat, ein richtiges Buch zu lesen. Das hätte ich so nicht gedacht!
Das Display fühlt sich toll an, Fingerabdrücke sieht man nicht (wenn man mit fettigen Fingern mehrmals drüber streicht, dann sicherlich schon), die Reaktion erfolgt zügig, die Seiten sich schnell aufgebaut und man kann nahtlos auf der nächsten Seite weiterlesen.
Die Akkulaufzeit ist sehr gut.
Amazon verspricht, bei mittlerer Beleuchtung und jeden Tag eine halbe Stunde lesen, hält der Akku 2 Monate. Ich kann mir vorstellen, dass das so hinkommt.
Bei einigen Bewertungen habe ich als negative Anmerkungen gelesen, dass der Akku ja gar nicht so lange hält, wie versprochen ... 2 Monate - 60 Tage à 30! Minuten! lesen = 15 Stunden lesespaß mit einer Akkuladung. Wer also mehr liest, der kommt halt nicht auf 2 Monate!
Mir geht es so, dass es mir bei einem guten Buch schwer fällt, es aus der Hand zu legen. Und wenn ich Zeit habe, dann lese ich auch mal stundenlang am Stück. Da ist mir aber auch klar, dass Akku schneller entladen wird!
Die Inbetriebnahme ging sehr schnell und war unkompliziert. Der Menüführung ist leicht und verständlich. Die Kurzeinweisung ist kurz und direkt und lässt keine Fragen offen (viel gibt es ja auch nicht zu erklären ;-) )
Alles in allem - ein tolles Gerät. Sehr zu empfehlen!
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148 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hilfe, mein Kindle leuchtet! oder: Noch ein umfassender Kindle Paperwhite Bericht, 22. November 2012
Von 
Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Länge:: 9:59 Minuten

In dieser Rezension möchte ich umfassend über den Kindle informieren. Das habe ich zwar in meiner Rezension zum alten, schwarzen Kindle auch schon getan, ich möchte hier aber dennoch einen relativ umfassenden Überblick geben. Dabei stelle ich die Neuerungen an den Anfang, damit Besitzer der Vorgänger direkt informiert werden, ohne alles lesen zu müssen. Wer noch gar keinen eReader hat und jetzt überlegt ob ein eReader an sich und speziell der Paperwhite der richtige für einen ist, liest einfach weiter, ich werde dort auch auf Fragen eingehen, die in den Kommentaren zu meiner letzten Rezension gehäuft aufgetaucht sind.
Wer von der Länge der Rezension erschrocken ist und einfach nur einen kurzen knackigen Überblick haben möchte schaut einfach das Video, wo ich alle wichtigen Aspekte einmal kurz aufgreife und zeige (10 Minuten sind leider nicht genug, um wirklich alles zu zeigen was man zeigen möchte). Nicht erschrecken, dass es am Anfang komplett schwarz und dunkel ist, das ist beabsichtigt. Beim Paperwhite MUSS man das Leuchtfeature einfach zuerst zeigen, daher fängt die Rezension damit auch an:

INTEGRIERTE BELEUCHTUNG
Der Paperwhite hat endlich eine integrierte Beleuchtung. Bei den alten Kindles war dies eigentlich fast das größte Manko: Hatte man kein Licht konnte man, genau wie bei einem Buch, nicht lesen, außer man kauft sich eine Leselampe oder Hülle mit Lampe dazu oder hat eine Nachttischlampe oder ähnliches zur Verfügung. Mit diesem Kindle kann man nun auch in vollkommener Dunkelheit sehr angenehm lesen, was ich auch im Video einmal demonstriere. Wer sich also speziell für dieses Feature interessiert, einfach mal reinschauen. Das Licht kommt dabei durch kleine Leuchtdioden von oben und unten und wird durch ein spezielles Display absolut gleichmäßig auf dem ganzen Bildschirm verteilt. Das Licht ist also nicht oben oder unten auffallend stärker als z.B. in der Mitte des Bildschirms.
Die Tatsache, dass das Licht von oben und unten kommt ist ein großer Vorteil des Paperwhite z.b. gegenüber Tablets als eReadern, denn bei denen strahlt das Display an sich, hier eben nicht, so dass man stundenlang auf dem Kindle lesen kann, ohne dass die Augen dabei von der Lichtquelle ermüdet werden, da das Licht eben nur indirekt ist.
In der Werbung wird empfohlen, dass man in hellen Räumen die Helligkeit hochregelt und in dunkler Umgebung das Licht etwas dimmt. Das mag zunächst verwirren aber vlt. kennt ihr das vom Smartphone: Schaltet ihr es im Dunkeln ein und habt es auf höchster Helligkeit stehen ist das sehr unangenehm für die Augen, fast schmerzhaft. So krass ist es hier nicht, selbst auf höchster Helligkeit kann man noch gut lesen, aber probiert es selbst mal aus und stellt die Helligkeit im Dunkeln mal auf 50%. Das ist gleich viel angenehmer.
Auch wenn man z.B. abends im Bett liegt, der Partner möchte schlafen, man selbst aber noch lesen ist das sehr praktisch. Man benötigt keine Nachttischlampe die den anderen vlt. stört, sondern legt sich einfach auf die Seite, schaltet seinen Kindle ein, dimmt die Helligkeit etwas runter und man selbst kann in Ruhe lesen und der andere ungestört schlafen. Ein Traum.
Für mich ist diese integrierte Beleuchtung ein wesentlicher Grund für den Umstieg auf den Paperwhite gewesen und sie hat sich in meinen Augen absolut bezahlt gemacht.

TOUCHSCREEN
Für Leute die schon einen Kindle Touch haben mag dieser Abschnitt eher uninteressant sein, wer wie ich vorher einen normalen Kindle oder gar gar keinen eReader hatte muss sich hier ein wenig umstellen. Der Kindle Paperwhite hat außer dem An/Aus Knopf gar keine mechanischen Tasten mehr und wird komplett über den Touchscreen gesteuert, der sehr gut und sehr präzise reagiert. Für die meisten Funktionen ist dies auch deutlich angenehmer als die alte, etwas rückständig wirkende Tastensteuerung. Gerade wenn man nach Wörter sucht oder Anmerkungen schreibt ist diese Touchscreen Gold wert, ebenso bei Navigieren in den Menues oder beim Stöbern in der Sammlung, genau so wie beim Einkaufen im Kindle Shop über das Gerät selbst.

Auch das Umblättern funktioniert über den Touchscreen und das ist das einzige wo mir die Touchfunktionen nicht wirklich gefallen. Im Video zeige ich das genauer. Ca. 80% des Bildschirms sind fürs Vorblättern reserviert, 20% fürs zurückblättern, drücke ich in den oberen 15% gelange ich ins Menue.
Daran gewöhnt man sich relativ schnell, man kann im Prinzip einfach den Daumen einmal kurz aufs Display "kippen" und schon blättert man eine Seite vor - wenn man denn Rechtshänder ist. Linkshänder müssen den Punkt finden wo man immer über die 20% zum Zurückblättern greift, um vorzublättern. Einfach nur einmal kippen ist da nicht, man muss richtig greifen. Woran man sich zwar auch sehr schnell gewöhnt wenn man den amerikanischen Rezensionen trauen darf, aber es ist einfach schade und unverständlich warum Amazon in den Menues keine Einstellung für Linkshänder eingebaut hat. Das wäre sicher absolut problemlos realisierbar gewesen. Daher eine große Bitte an Amazon diese Funktion beim nächsten Firmwareupdate DRINGEND nachzureichen.

Auch an sich vermisse ich die Tasten sehr. Es mag zwar marginal erscheinen, aber wenn man einen Kindle mit Tasten hat liegt der Daumen eigentlich immer direkt auf der Taste, so dass man den Finger nichtmal bewegen muss, man muss nur ein wenig Kraft aufwenden um umzublättern. Auch das Zurückblättern war deutlich angenehmer da man nur einen cm nach oben drücken müsste, um zurückzublättern und nicht einmal über 80% des Bildschirms greifen musste. Gerade mit einem Touchscreen passiert es leicht einmal, dass man aus Versehen eine Seite vorblättert, da ist es dann mühseliger zurückzublättern, als wenn man das bei einem Tasten Kindle macht.
Schön wäre es einfach gewesen, wenn Amazon zusätzlich zum Touchscreen noch rechts und links Tasten eingebaut hätte, damit hätte man auch die Linkshänderproblematik gelöst. Die Konkurrenz, die mittlerweile ebenfalls beleuchtete, gute eReader auf dem Markt hat, hat hier mitgedacht und dieses zusätzliche Feature integriert.
Aber generell davon jetzt nicht abschrecken lassen: Auch mit dem Touchscreen gelingt das umblättern sehr gut und problemlos, die andere Variante ist in meinen Augen einfach nur noch besser und angenehmer - aber auch das ist sicher Geschmackssache.

WLAN ODER 3G
Die große Frage für viele ist sicherlich ob man sich 3G gönnen soll oder nicht? Von meiner Seite her ein klares Nein dazu. Die meisten Menschen die einen eReader haben, haben dort in der Regel so viele Bücher drauf, dass sie nie alle Bücher ausgelesen haben, bis sie das nächste Mal im Wlan sind. Wenn man in den Urlaub fährt knallt man sich meistens den eReader auch nochmal richtig mit Büchern voll, damit man auch ja genug hat. Wenn einem dann doch mal die Bücher ausgehen sollten und man partout kein Wlan oder keinen Rechner zur Hand hat kann man heutzutage die meisten Smartphones als WLan Hotspot benutzen und dann via Handy-Wlan Bücher auf seinen Kindle laden, auch wenn das sicher nur etwas für Leute ist, die in klein wenig Ahnung von Technik haben.
Wer jetzt natürlich gar keinen Rechner zu Hause hat und wirklich nur den Kindle eReader hat, der sollte durchaus zur 3G Variante greifen allerdings dürfte es eher wenig Menschen geben die gar nichts PC mäßiges haben. Bücher kaufen ist am PC deutlich angenehmer als via Kindle Paperwhite, trotz Touchscreen.
Ein kleiner Vorteil von 3G ist natürlich auch dass man so bequem ohne irgendwelche Kosten unterwegs im Urlaub seine Mails checken kann, oder auch rudimentär im Web surfen kann, etwa um die neusten Nachrichten auf deutsch zu lesen. Aber ob das bei der Entscheidung für oder wider 3G eine Rolle spielen sollte möchte ich bezweifeln.

DISPLAYQUALITÄT
Der Paperwhite hat das beste eReader Display, das ich bisher gesehen habe. Die Auflösung ist nochmal deutlich höher als bei Vorgänger, die Buchstaben sind absolut rund und Pixel sind wirklich keine mehr auszuamchen. Der Kontrast wurde nochmal deutlich verbessert, gerade auch dank der Beleuchtungsfunktion. Meiner Meinung nach ist die Schriftqualität deutlich besser als den bei den meisten gedruckten Büchern, gerade wenn man ältere Bücher liest, aber auch im Vergleich zu so manchem neueren Buch.

LEIHBÜCHEREI AMAZON PRME
Amazon Prime ist ein Services von Amazon, bei dem man einmalig eine Jahresgebühr zahlt und dann alle Artikel die direkt von Amazon verschickt werden versandkostenfrei, i.d.R. binnen 24 Stunden zugeschickt bekommt, egal wie viel er wert ist.
Zusätzlich gibt es seit Ende Oktober 2012 noch die Prime Leihbücherei bei der man pro Monat ein Buch gratis ausleihen kann. Ein Buch pro Monat mag für Leseratten nicht viel klingen, aber es ist immerhin ein Buch das man umsonst bekommt, daher finde ich es eine nette Dreingabe.
Die Auswahl funktioniert bequem über den Kindle Shop auf dem Gerät, wo es dann bei den entsprechenden Büchern das Symbol “Amazon Prime” zu finden gibt, was einem sagt, dass man dieses Buch umsonst leihen kann.
Leider funktioniert diese Leihfunktion nur mit einer vollen Prime Mitgliedschaft, mit der Studentenversion scheint es nicht zu funktionieren.

GESTENSTEUERUNG
Im Video zeige ich dieses Features auch, der Kindle Paperwhite verfügt über eine minimale Gestenteuerung. Möchte man z.B. schnell die Schriftart ändern, kann man einfach den Bildschirm mit zwei Fingern “auseinander” ziehen oder mit zwei Finger “zusammenziehen” (siehe Video) um die Schriftart kleiner oder größer zu machen, was sehr angenehm ist.
Sehr wünschenswert wäre es aber auch gewesen, wenn man durch nach oben oder nach unten streichen die Helligkeit regulieren könnte. Dies geht leider noch nicht, dürfte softwaremäßig aber problemlos machbar sein, daher eine große Bitte an Amazon: Liefert dieses Feature nach bzw. gebt die Anregung in die U.S.-Zentrale weiter.

LESEZEITERFASSUNG
Ein sehr cooles neues Feature ist die Lesezeiterfassung. Der Kindle merkt sich wie lange man im Schnitt an einer Seite liest, schaut dann wieviele Seiten ein Kapitel noch hat und zeigt einem dann an, wie lange man noch lesen muss, um das Kapitel zu beenden. Das klappt auch fürs ganze Buch, so dass man schnell sehen kann, wie lange man voraussichtlich noch an einem Buch liest. Wenn man wirklich in Ruhe und konzentriert liest ist diese Angabe sogar sehr genau und zwar letztlich nicht mehr als eine Spielerei, aber dennoch sehr cool

AKKULAUFZEIT
Der Kindle Paperwhite ist brandneu, daher kann man diesen Punkt noch nicht wirklich beurteilen. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, das Amazons Versprechen zu diesen Merkmal keine Werbesprüche waren, sondern die Realität sehr gut abgebildet haben. Das heißt man kann sich darauf einstellen, dass man viele, viele Bücher mit eingeschalteter Beleuchtung lesen kann, bevor der Akku einmal leer ist. Den 14 Tage Badeurlaub im Sommer sollte das Gerät auch problemlos überstehen. Falls nicht muss man ihn am PC laden, da nur ein USB Ladekabel mitgeliefert wurde. Ein Netzladegerät muss extra bestellt werden.
Die meisten Smartphones müssen heute ja jeden oder jeden zweiten Tag aufgeladen werden, da sollte es kein Problem sein, den Kindle auch gleich mitaufzuladen. Nötig dürfte dies wie gesagt aber selbst für Vielleser nur alle paar Wochen mal sein. Da ich selbst zwar gerne, aber nicht so unglaublich intensiv lese, muss man bei diesem Punkt wohl auf einen Kommentar oder eine Rezension von einer ausgewachsenen Leseratte warten.

WIE KOMMEN DIE BÜCHER AUFS GERÄT?
Bei meiner letzten Kindle Rezension war dieser Punkt in den Kommentaren DIE große Frage, daher möchte ich hier kurz einmal darauf eingehen, zumal der Kindle auch für nicht technikversierte Menschen eine sinnvolle Anschaffung ist.

Der einfachste und bequemste Weg ein Buch auf den Kindle zu bekommen ist WLAN, sofern man nicht die 3G Variante hat. Habe ich zu Hause ein WLan kann ich entweder direkt über das Gerät meine Bücher im Kindle Shop kaufen, was eher mäßig komfortabel ist, aber sehr gut geht oder aber man kann einfach bequem auf dem PC das Buch seiner Wahl aussuchen, kaufen und es wird dann automatisch, ganz ohne das man etwas tun muss, auf den Kindle übertragen.
Einfacher geht es eigentlich nicht
ABER, was ist wenn ich gar keinen Wlan zu Hause habe, zwar ein Wlan habe, es aber nicht einrichten kann oder ich gar kein Wlan nutzen möchte? Bekomme ich dann auch meine Bücher auf das Gerät obwohl es gar keine Speicherkartenerweiterung hat?
Ja klar, absolut problemlos möglich. Man kauft wie gehabt das Buch am PC, schließt den Kindle per USB an den PC an und kann dann das Buch auf den Kindle übertragen. Wie das geht, steht ausführlich auf den Hilfe Seiten hier auf Amazon.de dokumentiert - sehr gut erklärt und eigentlich für jeden, auch für Leute die von Technik keine Ahnung haben, absolut verständlich und nachvollziehbar.

ALLGEMEINE VOR- UND NACHTEILE VON EREADERN
Es gibt vieles was es über eReader zu wissen gibt, allerdings gelten die meisten Features davon für alle eReader, egal von welchem Hersteller sie sind, daher möchte ich sie hier nur kurz umreißen. Wer sich ausführlicher dafür interessiert kann ja mal einen Blick in meine Rezension zum Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Schwarz werfen, dort gehe ich etwas ausführlicher auf die meisten Features ein, die möchte ich hier nicht noch einmal wiederholen, sonst würde diese Rezension jeden Rahmen sprengen. Dort gehe ich auf Größe und Gewicht ein, auf die Möglichkeiten der Schriftgrößenanpassung, auf die Nachteile von eReadern generell und noch vieles mehr. Einfach mal reinschauen

DIE KONKURRENZ
Kobo, Pocketbook, Sony, Bookeen, Trekstore … die Zahl der eReader Anbieter steigt und steigt, viele haben mittlerweile auch ein Frontdisplay, eine sehr gute Auflösung und sind deutlich offener was die Formate angeht. Wirklich etwas sagen kann ich zu diesen Geräten nicht, da ich keinen Besitze. Preislich liegen sie meistens ähnlich und von der Qualität her sind sie mittlerweile auch sehr gut und überzeugend. Oftmals kann man mit ihnen auch die heimische Bücherei nutzen, falls diese schon Onlineleiheanbietet.
Etwas was dem Kindle oft als Nachteil angelastet wird empfinde ich gar nicht mal als sooo schlimm: Die Bindung an einen Anbieter für eBooks: Amazon. Bei Amazon gibt es eine riesige Auswahl an Büchern selbst in verschiedensten Sprachen, die Kaufabwicklung ist unproblematisch, die Rezensionen oftmals Gold wert und wer einen Kindle kauft dürfte eh eine Bindung zu Amazon haben.
Möchte man doch Bücher aus anderen Quellen auf den Kindle bringen, ist dies mit der Software Calibre überhaupt kein Problem. Selbst für Leute die sich mit Technik überhaupt nicht auskennen gibt es z.B. bei Youtube zahlreiche Anleitungen dazu, die dies sehr einfach und nachvollziehbar erklären.

FAZIT
Auch diese Rezension ist schon wieder ein halber Roman geworden, obwohl ich viele, relativ allgemeine Punkte, weggelassen habe. Ich hoffe dass sie trotzdem informativ und hilfreich war, wer nicht alles lesen möchte schaut einfach das Video und liest die ersten paar Punkte die auf die wichtigsten Neuerungen eingehen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das indirekt beleuchtete Display ein großer Pluspunkt ist, der selbst für alte Kindle Hasen ein Grund zum Umstieg sein dürfte, wer sich jetzt zum ersten Mal einen eReader kauft sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall dieses Modell wählen, wer hinterher nochmal zusätzlich Geld in eine Lampe investiert ärgert sich nur und diese ist dann auch deutlich unpraktischer.
Man darf gespannt sein, was künftige Kindle Generationen bringen. Für mich persönlich bietet dieser Kindle mittlerweile fast alles, was ich mir wünsche. Die einzige Nachbesserung die es für mich noch geben darf, damit ich wirklich endgültig zufrieden wäre, wären noch zusätzliche mechanische Tasten zum vor und zurückblättern, wie beim normalen alten Kindle, aber das wäre eine Detailverbesserung.
Die Darstellungsqualität wurde nochmals deutlich verbessert, der Kindle kann locker mit jedem Buch mithalten, ist dazu deutlich leichter und handlicher, dazu kann man jetzt problemlos im Dunkeln lesen - für mich der fast perfekte eReader und auf jeden Fall eine Kaufempfehlung von mir!
Falls ihr euch das Gerät zulegt oder es geschenkt bekommt wünsche ich euch viel Spass damit, ihr habt auf jeden Fall eine gute Wahl getroffen.

Nachtrag 15.03.13:
Ich benutze den Paperwhite jetzt mittlerweile einige Monate und ich muss sagen, dass ich mittlerweile sehr zwiegespalten bin. Das integrierte Licht finde ich nach wie vor top. Ja man hat diesen "clouding" Effekt, man bemerkt ihn aber nur, wenn man bewußt drauf achtet, wenn man aber liest, liest man und achtet auf sowas gar nicht. Kommt auch immer sehr auf die Beleuchtungsstufe an, ab einer gewissen Einstellung verschwindet er komplett.
Was mich mittlerweile enorm stört ist der Toucsreen. Für die Bedienung in den Menues, im Shop, etc. sehr gut, aber beim Lesen sehr nervig. Immer mal wieder kommt man aus versehen auf den Screen, schnelles blättern geht ebenfalls nicht so gut. Sprich beim Lesen selbst wünsche ich mir sehr sehr oft den alten Kindle mit den Tasten an der Seite zurück, das fand ich persönlich viel, viel besser und komfortabler beim Lesen. Wünschenswert wäre hier aus meiner Sicht eine Kombilösung, sprich ein Kindle mit Tasten und Touch, bei dem man die Touchfunktion auch ggf. ausschalten kann. Mal gucken was Amazon hier nachlegt beim nächsten Kindle Update.
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Wahl - Kindle Paperwhite!, 21. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Um nun ein bisschen weiterauszuholen... Und ein paar, in meinen Augen "Faulheitsargumente" zu entkräften (wenn man sich richtig informiert und selbst testet, weiss man, wovon ich spreche):
1. "Ich mag einfach das Gefühl von richtigen Büchern" - Hatten Sie auch schon mal das Gefühl von zu wenig Platz in den Taschen? Von Eselsohren im Buch? Das passiert mit einem Kindle nicht.
2. "Böh, kostet ja Strom!" - In der heutigen Gesellschaft, wo alles und jeder mit Strom angezapft wird, stört nun dieses eine Gerät mehr wohl kaum. Zudem besitzt es den selben Anschluss wie z.B. Die Samsung-Geräte, d.h. Weniger Gepäck und fast bei jedem Bekannten aufladbar. Der Akku hält (selbst wenn man den sleep-modus nutzt und es nicht komplett abschaltet, so wie ich) wirklich erstaunlich lange, also ist häufiges Aufladen garnicht nötig.
3. "Das Kindle Paperwhite hat von vielen Kritikern die ungleichmässige Beleuchtung angemangelt bekommen." - Tatsächlich sieht das Licht am unteren Ende des Kindles etwas anders, leicht fleckig aus. Dies beeinträchtigt allerdings in keinerlei Hinsicht das Lesevergnügen. Wer sich darüber beschwert, den muss ich wohl fragen, warum er beim "lesen" nicht auf die Buchstaben sieht, sondern auf den unteren Bildschirmrand (die Buchstaben sind alle ausgeleuchtet - keine Bedenken).
4. "Noch etwas, bei dem ich soviel lernen muss." Einfach, einfacher, Kindle. Die Bedienung ist super Anwenderfreundlich und ist sogar von Kindern nutzbar. Um sich etwas gegen unbefugtes Benutzen zu schützen, lässt das Kindle aber auch eine Passwortsperre zu.
Einige Features, wie zum Beispiel das Erstellen von Ordner, erleichtern die Ansicht und ordnen alles einfacher an.
5. "Das Kindle mit 3G ist soooo teuer..." - Gut, dass es eine WLAN-Version gibt. Zum einen ist diese billiger, und wer dauerhaft online sein will (warum auch immer...), hat sicher schon von Tethering gehört. So nutze ich z.B., falls ich unterwegs doch mal ein neues Buch benötige, einfach mein iPhone im persönlichen Hotspot, als WLAN. Wem das nicht passt, der sollte zu der teueren Version greifen, schließlich zahlt man auch für einen Handyvertrag und dauerhaft kostenfreies Mobilfunknetz kostet nun mal Geld (hier allerdings einmalig und nicht monatlich!).
6. "Das mit dem Touchscreen ist doch..." - Mittlerweile erhält man kaum mehr Handys auf dem Markt, die noch die herkömmlichen Tasten besitzen. Die Erfahrung zeigt, dass selbst die "ältere" Generation hiermit kaum Schwierigkeiten hat.
7. "Das ist immer alles so winzig klein auf dem neumodischen Kram." - Das Kindle besitzt die Funktion Schriftzeichen individuell anzupassen. Und wenn alles nichts hilft, ist es wohl doch Zeit für eine Lesebrille ;).
8. "Das ist sicher nicht gesund für die Augen." - Wohl bedacht, denn bei der heutigen Reizüberflutung mit digitalen Werbeplakaten, iPad und Fernseher, wird unser Auge oft gefordert, wenn nicht sogar überfordert. Über längere Zeit hinweg auf einem Tablet mit sehr hoher Belichtung zu lesen, strengt, mich persönlich, schon nach kurzer Zeit an und verursacht Kopfschmerzen. Das passierte mir beim Kindle nicht. Das Kindle vermittelt ein sehr angenehmes Lesegefühl, auch über längere Zeit hinweg.
9. (und das ist wohl der einzige wirkliche Kritikpunkt, den es gilt zu entkräften) "Das Kindle unterstützt das epub-Format nicht." - In erster Linie stimmt das, ja. Allerdings: Nicht schreibgeschützte epub-Formate können mit kostenfreien Programmen aus dem Internet konvertiert und ebenfalls auf dem Kindle gelesen werden, sowie auch Pdf-Dokumente (diese benötigen allerdings mehr Speicherplatz, sind aber im Konto hinterlegt, falls man diese mal löschen sollte). Für mich war selbst das kein Grund für grosses Überlegen, denn Amazon hat nun mal nachweislich noch mehr Bücher als die meisten anderen Anbieter und als langjähriger Amazon-Kunde stellt sich für mich da auch keine Frage.
Wer eine Prime-Mitgliedschaft beantragt, profitiert zudem von weiteren Vorteilen (Leihbücherei, etc.). Diese nutze ich bis dato noch nicht, da ich mit den bereits enthaltenen Funktionen mehr als absolut zufrieden bin.

Für mich war das Kindle einfach die beste Überlegung, da ich sehr gerne lese und zudem sehr viel beruflich unterwegs bin. Das spart das mitnehmen von mehreren verschiedenen Büchern und das Festlegen, welches Buch mitdarf und welches nicht. Da kommt einfach jeder Kauf mit. Auch muss es mich nicht stören, dass irgendwelche anderen auf mein Buchcover schaun und mich möglicherweise mit Blicken strafen ;).
Was für mich auch definitiv für das Kindle sprach, ist, dass jeder Weg in die Buchhandlung mit dem Auto erspart bleibt und ich auch nicht gezwungen bin, noch mehrere Tage auf den Versand zu warten.
Ich empfehle jedem Schutzhüllen für das Kindle, was nun nicht überraschen sollte, denn jedes Handy wird ja auch in eine Hülle gesteckt um es zu schützen. Wer sich für die Klapphülle mit Magnetverschluss entscheidet, profitiert zudem von der Tatsache, dass, sobald die Hülle zugeklappt wird, sich der E-Bookreader in einer Art Sleep-Modus befindet.
Was das Paperwhite dem herkömmlichen Kindle voraus hat? Die schnellere Reaktionszeit und definitiv die Beleuchtung. Wo bei den Vorgängermodellen eine extra Leselampe nötig war, wählt man beim Modell der neuen Generation die Helligkeit aus (wobei ich die volle Intensität eigentlich noch nie verwenden musste). Das vermeidet Spiegeln, beim Lesen in der Sonne, und stört den Partner abends nicht, wenn dieser schon schlafen und Sie noch das Kapitel beenden möchten.

Ich würde jederzeit wieder zum Kindle greifen und schone zudem die Umwelt (denn bekanntlich besteht Papier aus Holz).
Deswegen gibt es für mich nur eine Möglichkeit: 5-Sterne mit Weiterempfehlung :)
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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kindle Paperwhite, 29. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Seit Anfang Dezember benutze ich nunmehr meinen neuen Paperwhite und habe mich nach ausführlichem Testlesen entschieden, auch eine kurze Rezension zu verfassen.

Ich bin vom Kindle Keyboard auf den Paperwhite umgestiegen und habe es nicht bereut. Zu Weihnachten habe ich das Gerät auch meiner Oma geschenkt (ihr erster eBook-Reader) und auch sie ist absolut begeistert. Beide Geräte sind gleich beim ersten Mal in einwandfreiem Zustand und ohne Defekt geliefert worden.

BEDIENUNG:
Die Bedienung ist im Vergleich zum Keyboard einfacher geworden und geht völlig problemlos von der Hand. Das Menü ist übersichtlich, der Touchscreen funktioniert hervorragend und die Ersteinrichtung ist in 5 Minuten vom Tisch. Auf Grund des Touchscreens geht vieles, was mit den Knöpfen doch ein wenig umständlich war, leichter von der Hand, aber ob man nun die Knöpfe oder den Touchscreen als Bedienungselement bevorzugt, hängt allein von der persönlichen Vorliebe ab.

DISPLAY UND BELEUCHTUNG:
Die Beleuchtung funktioniert einwandfrei und ist für mich - da ich gern nachts im Bett lese - ein großer Vorteil gegenüber den Vorgängermodellen. Trotz der Beleuchtung ermüden die Augen nicht und das gewohnt angenehme Lesegefühl bleibt erhalten. Es stimmt, dass der Display selbst auf Stufe 0 noch minimal beleuchtet ist, aber das finde ich wirklich nicht schlimm. Der Akku hält sehr lange, obwohl ich die Beleuchtung eigentlich immer relativ hoch eingestellt habe und das reicht mir persönlich völlig aus.
Kurze Anmerkung zu der angeblich so unregelmäßigen Beleuchtung: Es stimmt, dass die Beleuchtung ganz unten am Rand ein wenig schattig wirkt, aber so schlimm ist das nun wirklich nicht. Mich stört es überhaupt nicht und es handelt sich auch nur um einen "Streifen", der ein paar Millimeter breit ist und nicht einmal die eigentliche Schrift erreicht, höchstens die Seitenzahl/Angabe, wie lange man noch liest).
Die Schrift ist gestochen scharf und angenehm zu lesen. Hierzu trägt auch die Möglichkeit bei, das Schriftbild individuell anzupassen.
Eine Kleinigkeit, die ich als sehr positiv empfinde, ist, dass man sich seine Bibliothek nun endlich mit den Buchcovern darstellen lassen kann. Das finde ich sehr viel angenehmer als die Listenansicht.

SONSTIGES:
Super finde ich die Schätzung des Gerätes, wie lange noch für das Lesen eines Kapitels oder des ganzen Buches benötigt wird. Diese Einschätzung ist ziemlich korrekt und hat mir schon ein paarmal als Entscheidungshilfe, ob ich ein Kapitel noch anfangen soll, geholfen.

Leider hat der Paperwhite weniger Speicherplatz als seine Vorgänger, was ich aber nicht als schlimm empfinde, da ich gelesene Bücher vom Gerät in die Cloud verschiebe - die Cloud ist übrigens für mich mit das Beste am Kindle. Man muss die gelesenen Bücher nicht auf dem Gerät lassen, kann aber schnell und unkompliziert auf alle gekauften Bücher zugreifen. Einfach super!

Die Wörterbuchfunktion (mit der Möglichkeit, das Hauptwörterbuch selbst festzulegen) ist für mich nicht mehr wegzudenken. Da ich viele englische Bücher lese - zwar eigentlich flüssig, aber alle Wörter kann man ja doch nicht kennen (-; - möchte ich diese Funktion nicht mehr missen.

Das Gewicht empfinde ich als angenehm.

EMPFEHLUNG:
Als Zubehör kann ich die Lederhülle empfehlen. Zwar ist diese nicht ganz billig, aber ich finde sie optisch toll, der Kindle ist gut geschützt, auch wenn man ihn in der Handtasche mit herumträgt, der Magnetverschluss ist super und es ist doch schön, dass man das Ganze aufklappen kann wie ein Buch. Schön finde ich es außerdem, dass der Kindle sich beim Zuklappen automatisch ausschaltet und beim Aufklappen anschaltet.

FAZIT
Die einzigen Minuspunkte beim Paperwhite sind wie gesagt die kaum auffallenden Lichthöfe am unteren Displayrand und, wenn man es denn so will, die Tatsache, dass die Beleuchtung sich nicht völlig ausschalten lässt. Für mich ist das kein Grund, einen Stern abzuziehen, höchstens einen halben und das geht leider nicht und ich tendiere definitiv eher zu 5 als zu 4 Sternen. Das Gerät ist absolut top, sowohl von der Bedienung als auch von der Lesequalität her. Ich spreche also eine klare Kaufempfehlung aus.
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Kindle Paperwhite [Vorgängermodell], 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN
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