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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Moderne Hitmaschine mit Schwächen im Dauerbetrieb, 20. Mai 2012
Von 
GeN2Mo (Bad Sassendorf, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Blood of Saints (Audio CD)
Wenn man der Band des nach einer Pause mittlerweile wieder bei In Flames eingestiegenen Gitarristen Niclas Engelin eines nicht vorwerfen kann, dann ist es wohl mangelnde Releasedisziplin. Seit ihrer Gründung 2005 durfte der geneigte Hörer mindestens alle zwei Jahre neues Material erwarten.
So auch dieses Jahr. Mit "'Blood Of Saints'" legen Engel den Nachfolger zu ihrem erfolgreichen 2010er Zweitling '"Threnody"' vor.

Die Entwicklung, die die Band dabei nimmt, ist über den Verlauf der nun drei Alben umfassenden Geschichte erstaunlich klar nachzuvollziehen.
Vorgezeichnet war die Stoßrichtung dabei in gewisser Weise schon in den ersten EPs, die in erster Linie recht derb holzenden Industrial Metal bis Neo Thrash mit Melodic Death Metal Elementen präsentierten. Das Debut '"Absolute Design"' allerdings betonte dann wieder eher die leicht melancholische Melodeath -Seite und ordnete sich damit im Bereich des eher typischen Modern Melodic Death Metal im Stile von Soilwork oder In Flames ein.
Doch bereits auf '"Threondy'" war eine deutliche Neigung zurück zu den Industrial -Aspekten zu beobachten.

Diese Entwicklung setzt '"Blood Of Saints'" in gewisser Weise konsequent fort, indem es sich erneut ein Stück weiter vom Melodeath weglehnt, hin zum Modern Metal.
Bereits der Opener "'Question Your Place'" macht die Stoßrichtung unmissverständlich klar. Wie ein frisch angelassener V8 donnert die souveräne Kombination aus kräftig mit Meshuggah Anklängen verziertem Riffing, Dubstep Versatzstücken, treibenden Electronica mit Disco-Atmosphäre und Refrain mit leichtem 80s Popappeal durch die Gassen.
Besser als mit diesem kräftig in Gebein grollenden Brocken Groove hätte man das Album wohl kaum eröffnen können.
Diese Elemente finden sich in der Folge auch immer wieder. An Meshuggah und Fear Factory angelehntes kalt donnerndes Stakkato, untermahlende meist am Industrial angelehnte Synths mit ein paar cuts und glitches, ausgiebige clean gesungene Hitrefrains. Freilich immer wieder, aber seltener als zuvor, aufgelockert durch eher straight nach vorne rockende pulsierende Melodeath Riffs.
Und sie funktionieren wie frisch geölt. Engelin haut nach wie vor kein Riff raus, das nicht sofort in den Nacken geht, bietet eingängige Melodien und schlüssige Melodiebögen auf, Bass und Schlagzeug zimmern treibende Rhythmen dazu, Klavborn growlt, geifert und singt mit einem nach wie vor unverwechselbaren melancholisch emotionalen Unterton und legt in den Refrains einen Ohrwurm nach dem anderen vor.
Selbst die cheesiesten Parts tragen noch genügend emotionalem Impuls, um nie aufgesetzt oder anbiedernd zu wirken.

Doch wie auch das Donnern des erwähnten V8 nach der ersten überraschten Gänsehaut nach einiger Zeit seine Faszination verliert, weil es den enormen Reiz der ersten Überraschung verliert, so leidet auch "'Blood Of Saints"' darunter, nach dem Opener zwar die Qualität halten zu aber nicht mehr wirklich faszinieren zu können.
Im Vergleich zu '"Absolute Design"' oder auch gerade '"Threnody'" fällt der Drittling enorm reduziert aus. Die Songs sind recht kurz, fast alle extrem refrainorientiert und keiner erreicht die virtuose Kombination aus derbem Neo Thrash Groove und Dubstep, die den Opener zu so einer Bombe macht.
Die durch ebendiesen Opener in Aussicht gestellte Experimentierfreude lassen weite Teile des Albums schlicht gänzlich vermissen.

Letztlich lässt sich das nähere Heranrücken Engels an Bands wie Raunchy, Insense oder Breach The Void auf '"Blood Of Saints"' als durchaus gelungene behutsame Fortentwicklung des bisher eingeschlagenen Weges verbuchen.
Das Album bietet so einiges an hitverdächtigen Grooves und Refrains auf und zieht allein in diesen Bereichen an vielen anderen Genrevertretern vorbei. Nach dem großen Versprechen, dass die Eröffnung des Albums ausstrahlt, auf Experimentierfreude und ein paar coole neue Ideen, fällt der Rest des Albums jedoch etwas ab und kann den Impuls der ersten vier Minuten nicht recht bis zum Ende aufrecht erhalten. Arg konventionelles Songwriting bremst das gewaltige Potential merklich aus.
Wer ein starkes Modern Metal Hitalbum für den Sommer sucht, wird hier absolut fündig, wer etwas wirklich Neues erwartet, der wird eher enttäuscht.
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5.0 von 5 Sternen ENGEL sind GENIAL, 24. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blood of Saints [Explicit] (MP3-Download)
Die Band habe ich seit dem ersten Song im Focus... Die Jungs haben sich super entwickelt!!! Dieses Album spiegelt dies wieder! Nichts desto trotz sind sie etwas mehr in Richtung Mainstream gedriftet!

Die vorherigen Alben waren rauer und ein Stück weit lebendiger!

Fazit: Metalfans: KAUFEN! :)
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Blood of Saints
Blood of Saints von Engel (Audio CD - 2012)
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