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am 29. Januar 2016
Mit dem dritten Album gehen Ahab teilweise neue Wege, die Wahl des zugrunde liegenden Themas betrifft das indes nicht. Vielmehr hält eine versponnen-psychedelische Atmosphäre Einzug in die Musik von Ahab. Der Clean-Gesang wurde weiter ausgebaut und so hat der Sänger mehr Raum, seine eindrucksvollen Klagegesänge zu intonieren. Beachtenswert und nahezu referenzmäßig ist die Produktion, dazu gehört ein leichter Hall, der diese für Ahab spezielle "nautische" Atmosphäre kreiert. Ansonsten sind die Instrumente klar voneinander zu unterscheiden, die E-Gitarren schön organisch und der gut herausgearbeitete Gesang erzeugt eine Gänsehaut nach der anderen.

Was gestandenen Doom Metalern möglicherweise sauer aufstößt, ist die besagte Schwerelosigkeit, die sich in der Musik ab und an offenbart. Jenen sei aber gesagt, dass Sänger Daniel Dröste sich nicht lange bitten lässt, zu Funeral-typisch laaaangsamen Riffs dann doch noch den Schlamm aus seiner Kehle zu growlen. Dennoch sind diese geisterhaft an einen vorbeiziehenden Töne das heimliche Highlight dieses Albums. Möglicherweise ist dieses Album also nicht nur Metal-Liebhabern ans Herz gelegt, fühle ich mich bei den dramaturgisch clever angelegten Songstrukturen häufig auch an bekannte Postrock-Bands erinnert.

Für mich gehören Ahab spätestens mit diesem Album zu den Top-Bands des Funeral Dooms und auch dem Metal allgemein. Niemand verkörpert die Launen der rauhen See besser als Ahab. Reinhören!
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am 29. Mai 2012
Auch ich bin begeistert von der neuen Platte. Ich finde es interessant, dass, obwohl sie den beiden Vorgängern prinzipiell ähnlich ist (Zeitlupenriffs, Growls + Klargesang, Überlänge aller Songs etc.), eine etwas andere Stimmung vorherrscht. Ich höre da etwas entspannt Fließendes, selbst an den heftigen Stellen, das mich an Isis' "Panoptikon"-Album oder manchmal sogar an Pink Floyd erinnert. Das blau-weiße Comic-Cover fängt diese Veränderung gut ein. Wir sind nicht mehr in tiefschwarzen Untiefen, die kaum ein Lichtstrahl erreicht, sondern in klareren Gewässern, wo man eher sanft schwebt als verzweifelt. Auch wenn der Mahlstrom nicht weit ist und wir immer noch viele Seemeilen weit vom Pop entfernt sind.
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am 9. Juni 2012
Endlich ist es da, das 3. Album der Doom-Götter AHAB. Die Jungs lassen sich genug Zeit für ihre Alben, und es zahlt sich aus.

Ich liebe die ersten beiden Alben und hätte nicht gedacht, dass die Band da noch einen draufsetzen kann - haben sie aber! Die Atmosphäre, die durch diese Musik aufgebaut wird, ist einfach unglaublich intensiv. Egal welche literarische/geschichtliche Vorlage die Band bisher genommen hat, sie haben die Atmosphäre des Materials immer super eingefangen.

Diesmal ist die Vorlage für den Inhalt der einzige Roman von Edgar Allen Poe, "Der Bericht des Arthur Gordon Pym", ein sehr mysteriöser Roman mit nautischer Thematik - also wie geschaffen für AHAB. Ich kann jedem nur empfehlen, sich zumindest ein bisschen mit dem Inhalt des Romans zu beschäftigen, denn dadurch wird die Musik noch viel lebendiger.

Die Musik selbst enthält diesmal noch einen etwas größeren Anteil an Klargesang, der besser denn je klingt. Was aber nicht heißen soll, dass die Growls zu kurz kommen. Die Anteile sind einfach dynamischer verteilt. Der Aufbau der Songs hält das Interesse trotz der Spielzeit jederzeit hoch wird einfach nicht langweilig.

Auch bei der Produktion hat sich die Band selbst übertroffen... es klingt einfach unglaublich dynamisch, fetter Sound wenn die Gitarren alles plattwalzen sollen, und wunderschön, harmonisch und melodiös/mysteriös in den ruhigen Passagen, genau wie es sein soll.

Das Album wird sich noch eine sehr lange Zeit und oft auf meinem Plattenteller drehen, soviel steht fest! Wenn man Doom-Metal mag, kann man mit diesem Album einfach nichts falsch machen. Ein Juwel!
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am 20. August 2012
Dank eines Bekannten wurde ich auf diese Band aufmerksam. Was soll ich sagen ...eine Woge der Begeisterung kam in mir auf als ich diese Scheibe das erste mal hörte!
Allein schon das Digipack ist ein Kunstwerk für sich, Ansperchendes Design und Artwork und passend zum Sound der Scheibe!
Wo wir dann schon beim Wichtigsten wären der Musik! beruhigende Klänge wechseln sich mit sich dahin Walzenden Beklemmenden Riffs ab! Der Clean-Vocals Gesang wechselt sich mit tiefsten Growls ab und zwar immer passend,denn
was das Wichtigste ist, da es hier um erzählende Musik geht! Es wird die Geschichte von Edgar Allan Poe's Roman "Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym" in Songs erzählt, und das so beklemmend das man zeitweise Gänsehaut bekommt!
Da ich von diesem Album so Begeistert bin überspringe ich meine Anspieltips,dass gesamte Album ist von Vorne bis Hinten Phantastisch!
FAZIT: Eine Scheibe Für Menschen die Musik bewusst hören und genießen wollen (als Partybeschallung viel zu schade und ungeeignet!)
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am 25. Mai 2012
... 5 Sterne zu geben? Heute kam die neue Ahab zu mir, und das einzige was mich quält ist folgendes: die Vinyl-Käufer bekommen einen Track mehr als ich. Das Album an sich kommt mit weniger Growls daher, was aber nichts ausmacht - man kann ja nicht immer wieder das Debut neu aufnehmen! Wieder wurde eine Geschichte vertont; nach Melville ist nun Edgar Allen Poe an der Reihe. Die Weiterentwicklung schreitet voran und weiß zu gefallen. Das Digipack kommt mit tollem Booklet daher und ist meiner Meinung nach "künstlerisch wertvoll". Ich denke, man kann hier bedenkenlos zugreifen. Vergesst die P2P-Szene, kauft es!!!
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am 23. Januar 2013
Am Anfang war ich skeptisch, neuer Sänger, neuartiges Cover, mhh. Meine Bedenken wurden bereits nach dem ersten Song hin fortgespühlt. Die ersten Minuten von Further South bilden quasi eine Art Intro mit einer so ungeheuren Spannung und einer sehr dichten Atmosphäre die bereits auf den ersten beiden Alben zu spüren war und die sich durch das ganze Album zieht. Die Parts mit Klargesang haben etwas psychedelisches und klagendes an sich, was die Atmosphäre nur noch untermalt. Also meiner Meinung nach wirklich in jeder Hinsicht eine Weiterentwicklung und eine Verbesserung.

Wie die vorgänger Alben ist auch The Giant ein Konzeptalbum. Thematisch behandeln sie Edgar Allen Poes einzigen Roman "The Narrative of Arthur Gordon Pym of Nantucket". Wirklich sehr schick gemacht das ganze. Für Fans sind die Texte also ein MUSS.

Leider werden nur die Käufer der Vinyl Ausgabe mit einem Extrasong beglückt. Das einzige Manko an der CD.
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am 26. Mai 2012
Pünktlich zum Erscheinungstermin (25.5.2012) wird die neue Ahab Platte geliefert. Natürlich Limited. Was fehlt? Richtig! Der Bonustrack, der nur auf der Vinyl vorhanden ist, da ich keinen Plattenspieler besitze. Direkt die Stereoanlage angeschmissen, CD rein, das Booklet zur Hand genommen.

1. Punkt: Die Hülle
-Als Digipak eine sehr schöne Sache, blaue Zeichnungen auf weißem Grund mit gold-gelb ins bräunlich abdriftender Schrift, gut zu erkennen, sehr schön und auffällig.
-Schrift der Tracks auf der Rückseite für manche Leute vielleicht ein wenig schwer zu lesen (sehr schief und schnörkelig), allerdings wichtiger Stil für das Cover (Ähnelt ein wenig dem Wind).
-Die Lyrics eines Tracks befinden sich direkt auf einer Seite des Digipak's: nette Idee.

2. Punkt: Die CD (Aussehen)
- Die CD ist besteht ebenfalls aus einem weißen Hintergrund mit blauen, zum Strudel geformten, wellenartigen Spiralen mit einem Paar, wie die oben bereits erwähnten, gold-gelb ins bräunlich abdriftender Spiralen.

3. Punkt: Das Booklet
-Grafiken: Sehr schöne Grafiken, vmtl. von Hand gezeichnet, sehr unterschiedliche Motive, eine Seite mit Skizzen der Bandmitglieder, ein Weinrot und ein Braunton kommen als Farben hinzu.
-Schrift: verschiedene Schriftarten lockern das Design zusätzlich auf. Manko: Manchmal schwer zu lesen.
-Texte: Alle Songtexte sind vorhanden, zusätzlich der Rechte- und Interpretenteil auf den letzten Seiten.

4. Punkt: Die Musik
-Total Ahab typische Songs (Themenbasiert natürlich), jedoch alles sehr unbeeinflusst, jeder Track hört sich wirklich nach etwas anderem an.
-Super Abmischung der Tonspuren! Anders kann man das gar nicht ausdrücken. Die Growls, die cleanen Vocals, die Bässe, alles (in meinen Augen) total perfekt gemischt. Dadurch erhält die Platte einen ganz anderen Klang als die beiden Vorgänger.
-Guest Vocals von Herbrand Larsen (Enslaved) und Guest Guitars von Peter Eifflaender (Dead Eyed Sleeper) runden die Klänge zudem super ab.

Fazit:
Grafiken: Super. Kann man nicht anders formulieren. (Schrift könnte zum Teil eine Idee lesbarer sein)
Musik: Typische Ahab Klänge, allerdings doch irgendwie neu gestaltet, besser abgemischt denn je. Vielleicht ein wenig sanfter als die beiden Vorgänger-Platten, aber einfach genial.
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am 14. Januar 2015
Es sei mir nachgesehen, wenn ich die Begeisterung anderer Rezensenten für vorliegendes Album nicht teilen kann. Als ehrgeiziges Projekt begonnen-die Vertonung der Fantasy-Novelle "The Adventures of Arthur Gordon Pym" von Edgar Allan Poe-krankt dieses Album daran, daß sein Entwurf auf dem Reißbrett allzu erhörbar ist. Alles wirkt konstruiert und, leider muß ich das sagen, streckenweise recht monoton und einfallslos. Die Highlights des Albums "Antarctica the Polymorphess" , "Aeons Elapse" und teilweise "Time's like Molten Lead" können über die restlichen Totalausfälle nicht hinwegtäuschen. Gepflegte Langeweile, schlecht arangierte Vocals, Riffs in Endlos-Schleife ohne "Zünd-Effekt"-sorry Jungs, das können Opeth, Neurosis oder Oranssi Pazuzu besser!l
Alles in allem drei Punkte, mehr ist da nicht drin.
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am 3. Juni 2012
AHAB bleiben auf Kurs. Sie beweisen erneut ihr Gespür für Melodien und Songwriting in ihrem Genre und haben es sogar noch weiter verfeinert.

"The Giant" bietet ein intelligentes Wechselspiel zwischen filigran gewebten Passagen und bleischwer geschmiedeten Riffs. Der Anteil an Klargesang hat sich gegenüber "The Call ..." und "The Divinity ..." leicht erhöht, aber auch Growls bilden nach wie vor ein wichtiges Stilmittel.

Nach dem bereits in den Vorgängeralben bewährten Rezept ähneln die Songs erneut einzelnen Erzählungen. Sie entwickeln sich fortschreitend, sind eine musikalische Reise jeweils von A nach B, ohne dass sich Passagen oder Motive großartig wiederholen.

Großartig ist jedoch die Intensität und "Spannweite" der Musik, insgesamt über 70 Minuten. "Der Riese" schreitet, taumelt, bäumt sich auf, krümmt und windet sich. Er ruft, klagt, schreit, trauert, brüllt, verzweifelt. Ein faszinierendes Album.
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am 26. Februar 2013
Ein vollkommen geniales Album. Mit ihrem dritten Release entwickeln sich Ahab deutlich vom "Nautical Funeral Doom" hin zum "Nautical Progressive Doom", was ich als absolut positiv empfinde.
Das Album ist ungeheuer variantenreich und exzelent gespielt und produziert. Wer Interesse an dieser Art Musik hat, MUSS das hier gehört haben!
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