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4.0 von 5 Sternen "Mein einziges Talent besteht darin, nicht die Augen zu schließen."
Genau das ist der Punkt, der den unbekannten 3. Regieassistenten Colin Clark(Eddie Redmayne), für die gefeierte Schauspielerin Marilyn Monroe(Michelle Williams) so interessant macht. Colin ist dem Sexappeal der gefeierten Filmheldin genau so hoffnungslos verfallen, wie der Rest der männlichen Bevölkerung im Jahr 1956. Aber er sieht auch den Menschen hinter...
Vor 24 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen So la la
When I think of Marilyn, funny I don't see her as a weak, stupid person as she is portrayed in this film. For me she was a very sensitive person, being part of the crazy industry of film making. This industry drives almost everyone who takes part in it to their boundaries of their sanity. In this film for me, she came across being stupid, crazy. Yes, I could believe...
Vor 18 Tagen von D. Fischer veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Mein einziges Talent besteht darin, nicht die Augen zu schließen.", 27. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: My Week With Marilyn (DVD)
Genau das ist der Punkt, der den unbekannten 3. Regieassistenten Colin Clark(Eddie Redmayne), für die gefeierte Schauspielerin Marilyn Monroe(Michelle Williams) so interessant macht. Colin ist dem Sexappeal der gefeierten Filmheldin genau so hoffnungslos verfallen, wie der Rest der männlichen Bevölkerung im Jahr 1956. Aber er sieht auch den Menschen hinter der Traumfrau. Und dieser Mensch scheint dringend Hilfe zu benötigen...

Die Monroe kommt nach England, um zusammen mit Laurence Olivier(Kenneth Brannagh) den Film -Der Prinz und die Tänzerin- zu drehen. Olivier erwartet sich viel von der wunderschönen Monroe. Er will diesen Film unbedingt. Während Olivier auf Marilyn wartet, bewirbt sich der junge Colin Clark hartnäckig um einen Job in der Produkitonsebene des Films. Mit Glück und Klasse ergattert er sich den Posten des 3.Regieassistenten. Als die Monroe, zusammen mit ihrem Ehemann Arthur Miller, am Set erscheint, überstrahlt sie zunächst alles. Aber nach und nach muss Olivier erkennen, dass er aufs falsche Pferd gesetzt hat. Marilyn kommt zu spät, vergisst ihren Text, macht keinen Schritt ohne ihre Beraterin Paula Strassberg(Zoe Wanamaker) und gibt sich Tabletten und Alkohol hin. Während die Filmcrew fasst durchdreht, ist es ausgerechnet Colin, der Zugang zu Marilyn findet. Er erkennt, wie wenig Selbstvertrauen und wie viel Angst in dem weltberühmten Filmstar steckt. Ob Marilyn den Film mit Olivier zu Ende bringen kann, steht in den Sternen...

Zunächst einmal ist -My week with Marilyn- kameratechnisch hervorragend gefilmt worden. Die Besetzungsliste ist ganz großes Kino. Michelle Williams, Judy Dench, Emma Watson und Eddie Redmayne überzeugen voll und ganz in ihren Rollen. Überstrahlt werden sie jedoch von Kenneth Brannagh, der Laurence Olivier unglaublich reales Leben einhaucht. Ob die Woche mit Marilyn, die Colin Clark aus seiner Erinnerung zusammengesetzt hat, in Wirklichkeit so verlaufen ist, scheint fragwürdig. Aber darauf kommt es bei dem Film, so glaube ich jedenfalls, nicht an. Die Leiden und Schwächen der echten Marilyn sind in Simon Curtis Film eher Beiwerk als Hauptaugenmerk. Wie Michelle Williams die Gesten und Bewegungsabläufe von Marilyn Monroe "auf Tasche" hat, ist beeindruckend. Das gleicht das kleine Manko, dass sie Marilyn nicht wirklich ähnlich sieht(jedenfalls meiner Meinung nach) wieder aus.

-My week with Marilyn- ist ein gut gemachter Film über Dreharbeiten an einem Film aus dem Jahr 1956. Wer sich dafür interessiert und auch ein wenig von "der Monroe" erfahren möchte, dem kann ich den Film empfehlen. Wer allerdings wirklich wissen will, wer Marilyn war und wie ihr Leben so schicksalhaft dramatisch verlief, dem empfehle ich dann doch lieber einen Blick in die zahlreichen Biografien über die blonde Schönheit. Ich persönlich empfehle da Norman Mailers -Marilyn- obwohl auch dieses Buch keinen Anspruch auf absolute Realitätsnähe hat.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reise in das goldene Zeitalter der britischen Filmindustrie, 17. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: My Week With Marilyn (DVD)
Basis des Films sind die Lebenserinnerungen von Colin Clark (staunend, unverbraucht-frisch und wirklich gut besetzt: Eddie Redmayne), der als junger Mann am Set von "Der Prinz und die Tänzerin" dritter Regieassistent war, Marilyn Monroe in den 50er-Jahren während einer Woche unerwartet nah kam und so die Frau hinter der Ikone kennenlernen durfte. Später wird er im Rückblick sagen: "Diese Geschichte erzählt von einem Wunder, von ein paar Tagen in meinem Leben, in denen ein Traum wahr wurde." Es gibt eine Schlüsselszene in dem Film: "Soll ich sie sein?", fragt sie, als sie bei einem gemeinsamen Ausflug auf Windsor Castle von der Belegschaft begrüsst werden. Sie geht die Treppe runter und knipst all das an, was das Publikum so an ihr liebte. Daneben erlebte Colin auch den Mensch Marilyn: lebhaft und instinktiv-präsent, jedoch unsicher, ob sie genügen würde und die Anerkennung erhält, nach der sie sich so sehnt; enttäuscht darüber, dass ihr Ehemann Arthur Miller Facetten ihres Zusammenlebens für einen literarischen Text verwendet; abhängig von Beratern, die sie bei Laune zu halten und zu stützen versuchen bei Downs sowie gestresst, weil sie mit dem gefeierten Theaterstar Sir Laurence Olivier (hinreissend: Kenneth Branagh) sich so reibt. Nicht nur Marilyns Unpünktlichkeit und mangelnde Konstanz nerven Olivier gewaltig. Es knirscht auch sonst am Set, weil spürbar zwei Welten aufeinander treffen: Das klassische englische Kino und das aufstrebende Hollywood.

Ich mochte den Film auf Anhieb. Er ist unaufgeregt und keinen Moment effekthascherisch. Er ist bis in die kleinsten Details der Zeit nachempfunden und entsprechend toll ausgestattet - manche Filmsequenzen rufen die Fotos in Erinnerung, die man aus Marilyns Londoner Zeit und natürlich aus dem Film "Der Prinz und die Tänzerin" kennt. Man erhält ein Blick in die Dreharbeiten und hinter die Filmkulissen der Pinewood Studios z.B. in die genaue und schon fast ritualisierte Arbeitszuteilung der Filmgewerkschaft, in das Methodentraining (Marilyn besteht auf das Coaching durch Paula Strasberg), in die Mechanismen der Filmindustrie, die süchtig nach jungen Gesichtern ist (berührend und verletzlich: Julia Ormond als Vivien Leigh) und für ältere Stars doch auch Rollen bereit hält (souverän wie immer: Judy Dench als Dame Agnes Sybil Thorndike). Michelle Williams ist hervorragend in ihrer Interpretation - ich kann gut nachvollziehen, dass sie für ihre Leistung mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie bietet viele sehr glaubwürdige Augenblicke an, auch wenn sie - das liegt im Wesen der Sache - natürlich nur bedingt Marilyn sein kann. Der Cast ist auch sonst hochkarätig. Neben den genannten Stars berührt auch Emma Watson als junge Kostümassistentin, die fühlt, dass es ihr bei aller gegenseitigen Zuneigung nur bedingt gelingen wird, die ganze Aufmerksamkeit von Colin zu gewinnen. Im Making of erfährt man z.B. auch, wie schwer es war, einen authentischen Arthur-Miller-Darsteller (Dougray Scott) zu finden. Und Downton Abbey-Fans werden sich freuen, dass sie "Carson"/Jim Carter in einer kleinen Nebenrolle wiedersehen. Sehr gelungen auch der Soundtrack mit dem einprägsamen Klaviermotiv, das von Lang Lang eingespielt wurde. Wie schon bei "The King's Speech" (ebenfalls von Komponist Alexandre Desplat) trägt es durch den ganzen Film und bleibt noch lange hängen. Die DVD hat als Boni das Making of und die Originaltrailer.

Noch ein Hinweis: Der Film ist allen zu empfehlen, die gerne hinter die Kulissen blicken, die Biografisches mögen. Wie gesagt, sind es subjektive Lebenserinnerungen an einen ungewöhnlichen Sommer, die gelegentlich in nostalgisches Licht getaucht sind. Wer also eine temporeiche Komödie sucht, bei der Marilyn eine Rolle spielt, oder eine Enthüllungsstory erwartet, könnte möglicherweise enttäuscht sein oder sich langweilen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig..., 27. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: My Week With Marilyn (DVD)
"My Week with Marilyn" besitzt alles, was ein fesselnder Film braucht. Eine gute Geschichte, leichtfüßig erzählt, doch nie oberflächlich. Sensationelle Darsteller. Humor. Romantik. Darüber hinaus gelingt es dem Film wirklich gut, die unsterbliche Leinwandikone Marilyn Monroe ein Stück greifbarer zu machen.

Regisseur Simon Curtis wollte wohl, verständlicherweise, so viel wie möglich aus Marilyns Leben in die kurze Zeitspanne packen: die Lust an ihrer Wirkung auf Männer, aber auch das Hadern mit der von ihr geschaffenen Kunstfigur und die ständige Suche nach einer als Kind vermissten Anerkennung. Natürlich können nicht alle Themen dadurch wirklich tiefgründig und langwierig behandelt werden. Das macht aber überhaupt nichts, ist so der Film doch sehr kurzweilig geworden. Und alle Themen wurden so ausreichend angeschnitten, so dass der Zuschauer einen wirklich tollen und spannenden Querschnitt aus ihrem Leben erhält.

Besonders hervorzuheben ist natürlich der geniale Cast. Michelle Williams fängt mit ihrer großartigen Darstellung der Marilyn Monroe ein großes Maß der übernatürlichen Strahlkraft der Hollywood-Legende ein und verfügt auch über die notwendigen Attribute und Fähigkeiten, diese dem Publikum weiterzugeben. Ich möchte fast schon behaupten, dass so nah wie in ihrer Interpretation dieser Figur ihr bisher in einem Spielfilm noch keine andere Schauspielerin gekommen ist. Williams imitiert die Monroe nicht nur beim Spiel mit der Kamera oder während ihrer öffentlichen Auftritte. Sie hat sich viel ihrer Mimik, Gestik und selbst der kleinsten Nuancen wie einem Augenaufschlag oder Zwinkern zu eigen gemacht. Sie spielt die Monroe einfach derart natürlich und mit einem hohen Maß an Charme, als hätte sie ihr Leben lang nichts anderes getan.

Erstaunlicherweise gelingt es zudem dem eher unbekannten Eddie Redmayne, sich neben der blendenden Williams und übrigens auch dem fantastischen Kenneth Branagh durchaus zu behaupten. Seine Darstellung des jungen Clarks ist absolut überzeugend.

Als Bonusmaterial liegen der DVD u. a. ein umfangreiches Making of, ein Audiokommentar des Regisseurs sowie der Originaltrailer bei. Für Gegner der FSK-Logos liegt zudem ein Wendecover bei.

Fazit:

Ein großartiger Film mit einer umwerfenden Michelle Williams. Unbedingt zu empfehlen!
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...............zeitreise, 23. Mai 2012
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (bayern + berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: My Week With Marilyn (DVD)
Ein ruhiger, entspannter, altmodischer Film, der einem alles drumherum vergessen läßt. Die Dreharbeiten zu Laurence Oliviers Film "Der Prinz und die Tänzerin" 1956, das Aufeinanderprallen zweier Welten (ECHTER Schauspieler und Filmstar), und eine kleine Fast-Liebesgeschichte, die der damals 23-jährige Colin Clark mit Marilyn Monroe erlebte.

Sensationell in diesem Film ist KENNETH BRANAGH, der den launischen, jedoch disziplinierten Laurence Olivier verkörpert, man hat den Eindruck, dass Branagh der echte Olivier ist, echter als Olivier selbst. Eine Kuriosität am Rande: Olivier hatte eine eigene Zigarettenmarke und die Gewerkschaft der Setarbeiter schickanierte die Schauspieler. Von solchen Kleinigkeiten lebt dieser Film. Eine Zeitreise.

Michelle Williams als faszinierende Marilyn mit eigener Note - sie muss nicht so gewesen sein, da die Darstellung perfekt ist.

Wenn der Zuschauer das Kino verläßt, die Fassungslosikeit darüber, dass die Welt draußen nicht das Jahr 1956 ist. So muss Kino sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soll ich Sie sein?, 12. Mai 2014
Von 
Eddie Lomax - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: My Week With Marilyn (DVD)
Es ist 1956 und ganz England ist aus dem Häuschen. Ganz England? Nein.
Der britische Staatsschauspieler Laurence Olivier ist es ganz sicher nicht. Weswegen?
Nun, England freut sich über die Ankunft des größten weiblichen Stars der Welt, Marilyn Monroe (Michelle Williams), die gekommen ist um mit Sir Laurence (Kenneth Branagh) einen Film zu drehen. Doch britisches Understatement und der American Way of Life lassen sich nur schwer zusammen bringen. Dabei handelt es sich bloß um eine seichte Komödie, "Der Prinz und die Tänzerin", nach einem Bühnenstück, in dem Olivier mit seiner nicht minder berühmten Gattin Vivien Leigh (Julia Ormond) auf den Brettern welche die Welt bedeuten brillierte. Jene Gattin, die mit "Vom Winde verweht" Weltruhm erlangte, nun aber zu alt für die Filmversion des Stückes ist, was ganz nebenbei zu kleinen, jedoch zu erwartenden Eifersüchteleien führt. Da trifft es sich gut, das Sir Laurence seinen neuen Assistenten Colin (Eddie Redmayne) hat, der sich um alles kümmert. Denn Marilyn, angereist mit Ehemann Nr. 3 Arthur Miller (Dougray Scott), ist alles andere als einfach und das sie ihre persönliche Schauspiellehrerein Paula Strasberg (Zoë Wanamaker) mitgebracht hat, macht alles nur noch komplizierter. Glücklicherweise findet die Diva Gefallen an dem jungen Burschen, der auch gleich hin und weg ist von ihr und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Dabei kommt er ihr näher als er sich je zu erträumen gewagt hatte und dadurch nicht umhin, einen Blick hinter ihre perfekte Fassade zu werfen.

Magical Mystery

In den letzten Jahren gab es einen neuen Trend im Filmgeschäft, sich nach preisgekrönten BioPics wie RAY (Taylor Hackford, 2004) und WALK THE LINE (James Mangold, 2005) auf die Lebensgeschichte komplexbeladener Ikonen zu stürzen und die Klatschseiten vergangener Tage in mehr oder weniger differenzierten Filmen Revue passieren zu lassen. Regiedebütant Simon Curtis wählte für MY WEEK WITH MARILYN die Memoiren des Filmemachers Colin Clark, der am Set von "Der Prinz und die Tänzerin" seinen ersten Job hatte und dabei gleich mit einem Weltstar auf Tuchfühlung gehen konnte. Die Konzentration auf einen kurzen Lebensabschnitt einer solchen Ikone kommt der narrativen Struktur eines Filmes natürlich wunderbar entgegen und gibt einem Regisseur den passgenauen erzählerischen Rahmen für seine Geschichte. Das Curtis dabei die naturgemäß subjektive Perspektive Clark's beibehält, sorgt für Identifikationsmöglichkeiten und verleiht dem Film Wärme und Tiefe.

Eddie Redmayne (LES MISERABLES, Tom Hooper 2012) meistert die Rolle des Colin Clark mit Bravour und empfiehlt sich einmal mehr als kommender Mann des britischen Kinos. Kenneth Branagh gibt seinen einstigen Mentor Laurence Olivier süffisant und nicht ohne Humor und spielt dabei einmal mehr ironisch mit seinem Image des eitlen Bühnenstars, ein Image welches auch Olivier zeitlebens anhaftete. Überhaupt ist MY WEEK WITH MARILYN ein sehr heiterer Film, der mit spielerischer Leichtigkeit dahinfließt und sich nebenbei den einen oder anderen spöttischen Seitenhieb auf die Filmindustrie nicht vergibt. Die Haupt-Attraktion bleibt selbstverständlich die für diese Rolle zu Recht gefeierte Michelle Williams, die ihrer Marilyn genau die Art von Balance zwischen einnehmend reizvoller Weiblichkeit und doppelbödig augenzwinkernder Naivität verleiht, nicht ohne ihrer Darstellung in einigen Szenen tragische Tiefe zu geben, die aus der berühmten Leinwand-Blondine einen Menschen aus Fleisch und Blut macht und deren innere Zerissenheit erst nach ihrem viel zu frühen Tod bekannt wurde.

Die Nebenrollen sind ausgezeichnet besetzt mit britischen Edelmimen wie Judi Dench oder Derek Jacobi selbst in kleineren Parts. Eine stilvolle Retro-Ausstattung, die intelligente Kameraführung und ein zeitgemäßer Jazz-Soundtrack runden das ganze ab und machen den Film auch langfristig sehenswert.

Fazit: Feine Hommage mit Witz und Tiefgang an die berühmteste Blondine der Welt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Studie einer faszinierenden Frau!, 4. November 2012
Rezension bezieht sich auf: My Week With Marilyn (DVD)
"My Week with Marylin" wird sicher nicht jedem gefallen. Zu langsam entfaltet sich die doch recht lose Handlung, zu wenig steht hier der perfekte Filmstar Marylin im Vordergrund. Dafür kann ich dem Liebhaber komplexer Charaktere diesen Film nur umso mehr ans Herz legen!
Marylin Monroe wird hier als eine einsame Frau voller Selbstzweifel und Depressionen gezeichnet, immer schwankend zwischen grenzenloser Euphorie und tiefer Dramatik. Wunderbar interpretiert von der glänzenden Michelle Williams ist schauspielerisch rein gar nichts zu beanstanden, das gesamte Ensemble, besonders der ständig wütende Kenneth Branagh gibt sein Bestes.
Glücklicherweise beantwortet "MWWM" nicht alle Fragen, die die launische Persönlichkeit der Ikone in dem Film aufwirft und gibt dem Zuschauer somit viel Spielraum für eigene Gedanken. Besonders der Aspekt, dass Marylin hier aus der Perspektive einen ganz gewöhnlichen jungen Mannes gezeigt wird, ist sehr interessant und so etwas ganz Neues. Marylin-Experten sollten sich von diesem auf wahren Begebenheiten beruhenden Werk nicht erwarten, bahnbrechend neue Erkenntnisse zu erhalten, mich aber haben einige Einstellungen doch sehr überrascht und sie in einem neuen Licht sehen lassen.
Zwar ist "My Week with Marylin" kein filmisches Meisterwerk, man sollte sich als Käufer der DVD schon für das Thema interessieren, aber sehenswert ist er meiner Meinung nach allemal!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswerte Randnotiz der Filmgeschichte, 11. Februar 2014
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: My Week With Marilyn (DVD)
Gegensätzlicher könnten diese Schauspieler nicht sein. Englands Superstar Laurence Oliver, der seinen Job von der Pike auf gelernt hat und stets gut vorbereitet ist, trifft auf Hollywoods First Lady Marilyn Monroe, die schonmal mit Unsicherheitsattacken zu kämpfen hat und sonstigem Verhalten aufwartet, das alle zur Weissglut bringt. Doch gerade der dritte Regieassistent des Films Der Herzog und die Tänzerin findet Zugang zu der unsicheren, scheuen Hollywood-Diva und eine besondere Freundschaft entsteht.
Eine alte Weisheit sagt, die besten Geschichten schreibt das Leben. In diesem Fall muss man wohl sagen, die interessantesten. Denn dieser Film über das, was hinter den Kulissen damals so los war, ist interessant in der Art, wie man sich den realen Persönlichkeiten nähert. Kenneth Branagh blüht in seiner Rolle als Olivier richtig auf und Michelle Williamson gelingt eine exzellente Darstellung der Monroe.
Doch überhaupt ist der Cast hier sehr hochkarätig mit Judy Dench, Dominik Cooper, Dougray Scott, Derek Jacobi, Emma Watson.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ode an die Göttin, 14. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: My Week With Marilyn (DVD)
Eine wirklich unglaublich agierende Michelle Williams verkörpert hier ihre meiner Meinung nach schwierigste, aber glanzvollste Rolle: Marilyn Monroe. Filmstar, Ikone, gefeiertes Idol und gleichzeitig schüchtern, liebesbedürftig und sensibel - alles was Marilyn ausmachte, wird hier in liebevoller und würdiger Weise von den Darstellern umgesetzt. Wundervoller Film als Erinnerung und Andenken an eine wundervolle Frau.
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5.0 von 5 Sternen Tiefenpsychologische Draufsicht, 26. September 2014
Rezension bezieht sich auf: My Week With Marilyn (DVD)
Michelle Williams hat die Marilyn sehr gut drauf: ihr Lächeln, den Schmollmund, ihre Bewegungen und ihren hüftenschwingenden Gang. Aber natürlich ist sie nur eine gute Kopie der Leinwandgöttin. Dabei kommt eine Fülle von Facetten ihres Wesens zum Vorschein, die wir zwar alle bereits kannten, aber hier werden sie nochmals gebündelt. Angefangen von Äußerlichkeiten wie denen, dass ein ganzes Filmstudio stundenlang auf sie warten musste oder ihr Gedächtnis, das man mit einem Schweizer Käse verglichen hat (Ihre legendären Hänger!). Neben ihrer Unzuverlässigkeit kommen aber auch ihre Verletzlichkeit und Unsicherheit zum Vorschein oft gemischt mit einem Touch Naivität. Auch ihre Alkohol- und Tablettenabhängigkeit wird erwähnt. Diese Informationen verdanken wir Colin Clark, der siehe Titel mit MM befreundet war. Der Wahrheitsgehalt lässt sich schwerlich nachprüfen, aber es entsteht ein in sich schlüssiges Bild der Norma Jean mit all dem Starrummel, der Fehlgeburt und letztlich immer wieder ihrer Liebesbedürftigkeit. Ihr Leben war ein Drama voller menschlicher Tragik. Dazu kamen stets die falschen Ehemänner. Wenn sie Kollegen und Regisseure (Kenneth Branagh) an den Rand des Wahnsinns trieb (außer Billy Wilder) erfuhr sie möglicherweise auch Zuspruch von Vivien Leigh (Julia Ormond) und Sybil Thorndike (Judi Dench).
Die Beziehung zu Colin Clark – egal ob wahr oder übertrieben – fährt voll auf der emotionalen Schiene und beeindruckt durch Tiefgang. In diesen Szenen ist Eddie Redmayne ihr durchaus ebenbürtig.
Simon Curtis‘ Debutfilm ist eine eindrucksvolle Charakterstudie voller Details. Man kann ihn aber auch als einen Beitrag zur Wahrheitssuche verstehen. Als Film kann es über ihn keine zwei Meinungen geben. Star ist, wenn alles um sie herum verblasst!
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2.0 von 5 Sternen So la la, 2. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: My Week With Marilyn (Amazon Instant Video)
When I think of Marilyn, funny I don't see her as a weak, stupid person as she is portrayed in this film. For me she was a very sensitive person, being part of the crazy industry of film making. This industry drives almost everyone who takes part in it to their boundaries of their sanity. In this film for me, she came across being stupid, crazy. Yes, I could believe she was difficult and depressed but not stupid and less crazy.

The actress who played Marilyn didn't really get me. I am sure she is good in other roles, but for me she didn't get near to portraying Marilyn as she was. Many of Marilyns unforgettable traits apart from the funny walk was missing for me.

I know this is supposed to be a memoir from someone who was there, this is meant to show his perception of who she was. But it feels to me that, the film has distorted something. Films need to change facts to make it interesting, sadly. But something just didn't fit for me.

Is such a long time that she has been dead, but still even the teenies of today still knows who she was. The was she was portrayed in this film, I don't think shows how strong she really was, She need it to be, to be able to create the myth surrounding her to this day. Imagine, so strong that to this day her myth survives. I think, if she really would have been like the Marilyn she was portrayed in the film, she would have been forgotten ages ago. At least this is my opinion. Mind you I never thought of her being a great actress, but she had something and sadly this something got lost in this film for me.

So, for me this film was not very good.
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My Week With Marilyn
My Week With Marilyn von Colin Clark (DVD - 2012)
EUR 4,97
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