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4,6 von 5 Sternen
Manhattan Murder Mystery[NON-US FORMAT, PAL]
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2006
"Manhattan Murder Mystery" ist der Remy Martin unter den Krimikomödien und Woody Allen's Tribut an Hitchcock's "Rear Window" ("Fenster zum Hof") oder auch Orson Welles' "Double Indemnity". Vor allem ist es ein geglückter Versuch des Regisseurs, eine klassische Krimihandlung mit den für seine Filme typischen Elementen anzureichern.

Diane Keaton und Woody Allen mimen ein Ehepaar in den besten Jahren, welches aber auch schon leidenschaftlichere Zeiten gesehen hat. Da kommt es gerade recht, dass die Nachbarin plötzlich das Zeitliche segnet, der Witwer aber so gar nicht zu trauern scheint, denn Diane Keaton stellt daraufhin voller Enthusiasmus mit ihrem Hausfreund Ted (Alan Alda hier wieder einmal grossartig als Allen-Feindbild) eigene Nachforschungen an - bei denen sich ihr Mann nur sehr widerwillig und zögerlich anschliest.

Wenngleich der Krimiplot nicht immer 100%ig glaubwürdig ist, ist es doch sehr erfrischend, einen typischen Woody-Allen-Film (inklusive Dinnerszenen, Beziehungskisten und One-Liner-Gags) mal auf etwas andere, ja fast spannende Art und Weise präsentiert zu bekommen. Das Beste an dem Film ist jedoch die Chemie der 4 Hauptdarsteller: Diane Keaton und Woody Allen harmonieren wie gewohnt, obwohl es ihre erste Zusammenarbeit nach vielen Jahren ist. Alan Alda und Anjelica Huston bringen mit ihren amüsanten Nebenrollen ebenfalls viel Witz ein, und dem ganzen Ensemble ist der Spass an der Zusammenarbeit förmlich anzumerken.

Der Film hat einige sehr witzige Szenen, etwa als sich die 4 zu später Stunde in New York noch zum Essen treffen und dann ihren grossartigen Plan mit dem fingierten Telefonanruf aushecken.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2011
Woody Allens Gespür für Unkonventionelles dürfte berüchtigt sein. M. M. M. ist einer seiner wuseligsten Stücke, ein dialoglastiger Stoff mit gezogener Handlung und beständig gemütlichem Tempo. Typisch Allen, die Szenen mit sukzessiven Handlungsaufbau, die zum Teil in ihren Längen konsequent zu Standbildern ausgearbeitet werden. Dass der Zuschauer dabei nicht die Lust am mitfiebern verliert, liegt an der ambitionierten, gut aufgelegten Schauspielleistung Diane Keatons, die stets produktive Ergüsse in der Zusammenarbeit mit Allen garantiert. Insgesamt offeriert M. M. M. aber weniger witzige Dialoge und weniger geistreiche Komik als zum Beispiel: 'Hannah und ihre Schwestern`. Die Geschichte ist fantasievoller und nicht sonderlich realistisch. Es existieren vielschichtigere Woody Allen - Werke. Auch steht hier das Grundkonstrukt der Handlung selbst im Vordergrund und muss sich 103 Minuten beweisen. Der Film ist gut, kein Zweifel, aber man braucht eine Portion Geduld und Leute, die Allens Dialoge und seine wuselige Art nicht ertragen können, sollten einen Bogen um dieses Werk machen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2010
Das in den Jahre gekommenen Ehepaar Carol und Larry Lipton lebt in New York und hat gerade ein noch älteres Ehepaar in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft kennen gelernt. Kurze Zeit später stirbt die Nachbarin, ohne das ihr Mann in allzu große Trauer verfiele. Dies erregt Carols Misstrauen und beginnt zu recherchieren. Zahlreiche Ungereimtheiten wecken in ihr den Verdacht, dass ihr Nachbar ein Mörder sein könnte.

Larry schätzt die Ermittlungsarbeit seiner Frau ganz und gar nicht. Da aber Ted, ein gemeinsamer Freund, Carol voll und ganz unterstützt, sieht sich Larry gezwungen, sich ebenfalls an der Schnitzeljagd zu beteiligen.

Die Kriminalgeschichte wird humorvoll erzählt. Zahlreiche Dialoge und auch Monologe feilen unentwegt an den Profilen der Protagonisten und spiegelt den modernen Großstadtmenschen mit all seinen großen und kleinen Problemen um die Jahrtausendwende wieder. Die Szenarien wirken etwas zu künstlich angerichtet. Eine ausgetüftelte Kameraführung mit einigen bemerkenswerten Einstellungen macht dies aber mehr als wett. Regie und Schauspieler laufen zu Höchstform auf.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2006
Woody Allen in Bestform. Obwohl der Film schon älter ist, man kann ihn sich immer wieder ansehen. Klassische, urkomische Woody Allen Dialoge, Diane Keation ist zum Niederknien komisch und ist auch noch nicht so schrecklich dünn wie in ihren neueren Filmen. Der Film hat ein irres Tempo, wird immer wahnwitziger und steigert sich bis zum Schluß, klasse Drehbuch. Komisch bis zur allerletzten Satz. Der ideale Film für einen kuscheligen Nachmittag auf der Couch. eine Lieblingsszene: Wenn Allen Keaton im Fahrstuhl darauf hinweist, dass sie doch weniger reichhaltige Desserts essen sollte, (er muss sie nämlich hochheben...)
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. April 2003
Manhattan Murder Mystery ist eine tolle Persiflage auf Kriminalfilme. Ein Gag jagt den nächsten, bin gespannt, wie er auf englisch klingt. Wer einen DVD Player hat und auf guten alten Woody Allan Humor steht, kommt nicht umhin diesen Film zu kaufen!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2012
Einer der besten Woody Allen Filme endlich wieder erhältlich.
Wer nur die neuen Werke des Meiters kennt, wird hier vielleicht nicht so leicht Zugang finden. Wer sich aber auf den Film einlässt, wird ein Meisterwerk entdecken.
Keiner schreibt bessere dialoge, keiner kann Dramen so humorvoll rüberbringen, keiner ist wie Woody.
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am 4. Juli 2013
Woody Allen ist deutschen Kinogängern erst seit Annie Hall (Der Stadtneurotiker) wirklich ans Herz gewachsen. In den 70er Jahren verkörperten er und Diane Keaton das Großstadtpärchen überhaupt. Mit einem Mal wurde es sexy, intelligent und gebildet zu sein. Mehr als zwanzig Jahre später zieht sich Allen aus dem Sumpf seiner gescheiterten privaten wie künstlerischen Beziehung zu Mia Farrow, indem er an die Konstellation von damals anknüpft. Allerdings sind die beiden Protagonisten, der Verlagslektor Larry und seine sinnsuchende Gattin Carol, haben es sich in ihrer Beziehung und ihrem NY Apartment gemütlich gemacht. Sie begleitet ihn zum Eishockeyspiel und versucht sich nicht zu langweilen; er hält wenigstens einen Teil des Fliegenden Holländers aus: Bis er den Eindruck hat, gleich würden sie wieder in Polen einmarschieren. Dann verwickelt sich Carol in eine aberwitzige Mordgeschichte, als die Ehefrau eines Nachbarn plötzlich stirbt. Mit leichter Hand zitierte Allen ausgiebig Hitchcock und Double Indemnity. Larry hält seine Frau schlicht für übergeschnappt, tapert aber tapfer mit. Allein der gemeinsame Freund Ted, einfach genial von Alan Alda gespielt, unterstützt Carol bei ihren Nachforschungen, nicht ohne Hintergedanken. Zunächst ist es ein Krimi im Kopf, aber als sich dann heraus stellt, dass es tatsächlich nicht nur eine sondern gleich zwei Leichen gibt, wird aus dem Spaß ernst. Es ist einfach wunderbar zu sehen, wir Keaton und Allen ihre ganze komödiantische Skala abrufen, in wunderbar improvisiert wirkenden Dialogen, deren Pointen manchmal erst beim zweiten Schauen zünden. Anjelica Huston, als super coole Autorin, komplettiert das Detektivquartett. Wie die vier dann gemeinsam den Mörder per Telefon und Kassettenrekorder in die Enge treiben, ist so herrlich altmodisch analog, dass man seinen Kindern einiges erklären muss. Bis in die kleinsten Nebenrollen ist der Film traumhaft besetzt: Joe Costelloe und Frank Pellegrino als Italo Detectives, wie von Scorsese ausgeliehen. Und der junge Zack Baff spielt den Sohn von Larry und Carol. (Gibt es eigentlich irgendeinen Ostküstenstar, der nicht sein Debut bei Allen gemacht hat? MMM ist Allans Neuanfang, der den Beginn seiner wunderbar leichten Filme der90er Jahre markiert. Jedes Jahr kann man sich auf den neuen Film von Woody Allen freuen und hoffen, dass er irgendwann noch mal Keaton dazu kriegt, mit ihm aufzutreten.
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Viele Themen hat Woody Allen in seinen zahlreichen Filmen immer wieder aufgerollt. Die Liebe, die Treue, die Moral und der Tod, um nur einige zu nennen. Die letzteren beiden fließen gerne mal in einem Motiv zusammen, das Woody Allen nie direkt in sein stetes Reportoire aufgenommen hat, dass aber doch immer wieder bei Gelegenheit zum Fixpunkt oder Element seiner Filme werden konnte: der Mord. Speziell sind hier die Filme Verbrechen und andere Kleinigkeiten und Match Point, entfernt auch Scoop - Der Knüller und Die letzte Nacht des Boris Gruschenko zu nennen.

Doch wo es in diesen Filmen meist zentral um das Motiv von Schuld und Sühne, Gerechtigkeit und fragwürdige Moral geht, hat Allen die Thematik in Manhatten Murder Mystery um komödiantische und klassische Elemente erweitert, ohne die gesellschaftliche Seite dabei ganz außer Acht zu lassen.
Ein schon etwas älteres Ehepaar Larry und Carol (Woody Allen und Diane Keaton, welche Jahre nach ihrer letzten Filmrolle unter Allen für Mia Farrow einsprang, die sich gerade wegen des Skandals um die Beziehung Allens mit ihrer gemeinsamen Adoptivtochter von diesem gertrennt hatte) in der turbulenten Stadt New York. Der Sohn (als jener hatte Zach Braff sage und schreibe 8 Jahre vor seinem Auftritt in Scrubs seine erste kleine, kurze Filmrolle) geht schon aufs College, die Abende füllt man in mehr schlechtem als rechtem Einverständnis abwechselnd mit Eishockey, Theater und Opernvorstellungen aus. Als wären Annie Hall und Elvie Singer als Paar in die Jahre gekommen.
Als man schließlich das nachbarliche noch ältere Ehepaar kennenlernt, sieht das auch wieder nur nach einem weiteren Stör- und Langweilefaktor aus - bis die Frau unerwartet an einem Herzinfakt zu Tode kommt. Aus einem leichten Zweifel von Carol an der Glaubwürdigkeit der natürlichen Todesursache, entspinnt sie bald (trotz Einwänden ihres wenig begeisterten Mannes) zusammen mit ihrem alten Freund Ted eine Theorie nach der anderen über die wahren Umständen des Ablebens der Frau. Was am Anfang mehr eine fixe Idee ist, stellt sich nicht nur als Belastungsprobe für die Ehe, sondern auch als nicht gänzlich verkehrt heraus...

Wie immer ist der Film für Fans allein schon wegen des Durcheinandergeredes, der nickligen bis aberwitzigen Scherze am Rande und der tollen Zusammenarbeit zwischen Allen und Keaton ein echtes Muss. Wer darüber hinaus Spannung schätzt, ist sicherlich ebenfalls mit diesem Film nicht grundsätzlich schlecht beraten. Ansonsten ist der Film zwar schon etwas eleganter als Schmalspurganoven, weist aber genau wie dieser wenige gesellschaftskritische Komponenten und dergleichen auf, ebenso wie wenige philosophische oder beziehungstechnische Streifzüge, mit kleinen Ausnahmen. Alles dreht sich mehr oder minder als Hommage gruppiert, um das angebliche Verbrechen und insgesamt ist es zwar eindeutig ein Woody Allen Film, aber mit einer beschwingten Oberflächlichkeit, die nichts Nachteiliges, aber doch etwas Prägendes hat.

Kurzum: Ein sehr gelungener, unterhaltsamer Film, spannend, ein bisschen spaßig, ein bisschen unscheinbar, ein bisschen besonders. Ein guter, leichter Jahrgang aus dem Hause Woody Allen.
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am 27. Juni 2014
Vor dem Hintergrund einer grausamen Mordserie aus Habgier inszeniert Allen ein Verwirrspiel der Beziehungen mit Eifersucht, Bevormundung, Streit und der Versuchung, Seitensprünge zu begehen. Der Mörder geht bis zum Äußersten, die Paare nicht. Allen spielt den kopflosen Paniker, Angsthasen und Klaustrophoben, der dennoch durch alle Gefahren einer tödlichen Bedrohung gehen muss. Marcia (Huston) löst mit ihrem kalten, berechnenden Intellekt den Fall. Die Norris ist einfach nur hübsch und attraktiv, bleibt am Ende aber übrig. Die Keaton passt zu Allen wie die Faust aufs Auge und steht ihm in keiner Weise nach. Ein gekonntes, etwas bizarres Spiel mit dem Thriller-Genre, das in typisch Allen'scher Manier ins Absurde überzogen wird. Der Soundtrack mit klassischem Jazz ist gewohnt gut ausgesucht und Spitzenklasse.
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am 4. August 2009
Der Film "Manhattan Murder Mystery" ist wirklich einmalig Spitze! Er ist eine Mischung aus Komödie und Krimi.
Die Geschichte:
Carol, die Gattin des Verlegers Larry, ist nicht sonderlich ausgelastet. Da kommt ihr der mysteriöse Tod ihrer Nachbarin gerade recht, denn der Witwer scheint nicht gerade traurig zu sein, - und dieser Sache muss Carol natürlich auf den Grund gehen...
Ehemann Larry kann über die "Hirngespinste" seiner Frau nur (belustigt) den Kopf schütteln, aber mit der Zeit scheint Carols Mordverdacht plötzlich doch nicht mehr so ganz unbegründet zu sein...

Ein spannender Thriller und eine absolut gelungene Komödie die mit Wortwitz und Situationskomik brilliert! Alles in allem: Ein Geniestreich von Woody Allen!!!
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