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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Ein schwacher Grangé,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Ursprung des Bösen: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Wie ein paar Rezensenten muss ich hier auch ein paar Worte vorausschicken um nicht missverstanden zu werden: Seit dem ersten Buch von Jean-Christophe Grangé verfolge ich diesen großartigen und kreativen Autor mit größtem Interesse und besitze jedes seiner Bücher (ausgenommen „Der steinerne Kreis“). „Der Flug der Störche“ und „Die purpurnen Flüsse“ fand ich spitze, „Das Herz der Hölle“ war nicht zu toppen – und tatsächlich baute Grangé danach kontinuierlich ab. „Choral des Todes“ und „Im Wald der stummen Steine“ waren beide zwar nicht schlecht, aber hielten eben auch nicht den hohen von Grangé gewohnten Standard.Leider ist nun „Der Ursprung des Bösen“ der unrühmliche Tiefpunkt des schleichenden schriftstellerischen Niedergangs, der nach dem „Herz der Hölle“eingesetzt hat. Über 850 Seiten walzt Grangé einen ebenso abstrusen wie hanebüchenen Plot aus, der in einigen Passagen an „Das Imperium der Wölfe“ erinnert. Nur das Jean-Christophe Grangé in letzterem Werk deutlich komprimierter zu Werke ging. Der etwas in die Irre führende Klappentext suggeriert, dass Matthias Freire im Buch immer wieder in neue Identitäten findet, tatsächlich ist es eher umgekehrt. Wie in einer russischen Matrjoschka muss er immer wieder rückwärtsgewandt wie bei einer Häutung in neue alte Identitäten schlüpfen, um seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Das Ganze klingt wie ein Abklatsch des Christopher-Nolan-Films „Memento“, nur dass Grangé zu keinem Zeitpunkt ein Ende zu finden scheint. Wie aus verschiedenen Versatzstücken seiner vorherigen Romane zusammengezimmert erscheint der Plot, der an gewaltigen Logiklöchern krankt, die der Franzose zu keinem Zeitpunkt schlüssig erklären kann. Er torpediert sich während des Romans sogar selber, als er einmal die spätere Auflösung seines Gebildes vorher als „billigen Thriller- oder Sci-Fi-Einfall“ brandmarkt. Dies entbehrt nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik. Auch der Schluss mag alles andere als begeistern: Beim uninspirierten Ende hatte man das Gefühl, dass Grangé mal wieder unter dem Druck des Abgabeschluss eben ein Ende schaffen musste und so schnell zum „Ursprung des Bösen“ gelangen musste. Die Schlüsse sind zweifelsohne ein Manko des Bestsellerautors, doch so schwach wie dieser kam mir kein bisheriges Ende vor. Es ist wirklich schade, dass ich hier so negative Worte für das neue Werk eines meiner absoluten Lieblingsautoren finden muss, doch leider lässt mir dieses hanebüchene Machwerk keine andere Bewertung offen! Die einzige Hoffnung besteht für mich nun im September in Frankreich erscheinenden Werk „Kaiken“, indem es um einen Cop mit Faszination für Fernost geht, der einem Killer mit Namen „Die Hebamme“ auf die Spur kommen muss, der Embryos aus den Leiber werdender Mütter schneidet. Klingt aber auch schon wieder nicht nach dem Grangé, den ich so schätze – aber lassen wir uns überraschen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Wer bin ich ?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Ursprung des Bösen: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Das neue Buch des Schriftstellers Grange " Der Ursprung des Böse " ist schon ein harter Brocken. Nicht nur an den 860 Seiten hat man lange zu kauen, sondern auch am Inhalt dieses Buches, das meiner Meinung nach aber ruhig 200 Seiten weniger hätte haben dürfen.Mathias Freires ist von Beruf Psychiater. Eines Tages wird ihm ein Mann gebracht, der in der Nähe eines Tatortes gefunden wurde, an dem ein abscheuliches Verbrechen, nach den Motiven einer griechischen Sage, geschehen ist.Ein junger Mann wurde ermordet und ihm wurde anschließend der Kopf eines geschlachteten Stieres über den Kopf gestülpt.Patrick Bonfils,der Mann der in der Nähe des Tatortes gefunden wurde, kann aber keine Angaben über das Geschehen machen.Es werden zwar Spuren von ihm in der Baugrube gefunden ,in der der Leichnam gefunden wurde, Patrick kann sich aber an nichts erinnern. Freires Untersuchungen ergeben eine dissoziative Amnesie, eine Unfähigkeit sich an wichtige persönliche Informationen zu erinnern, die meistens traumatischer oder belastender Natur sind. Nach solch einem Zustand flüchtet der Patient sich in eine neue Identität.Als Freires Patrick Bonfils soweit bringt sich an einige Details zu erinnern, bringt er ihn wieder mit seiner Lebensgefährtin zusammmen.Bald darauf werden die beiden ermordet und wieder ist Freires in der Nähe, denn auch am ersten Tatort sind Spuren von ihm gefunden worden, obwohl er sich in keinster Weise daran erinnern kann dort gewesen zu sein.Als dann der nächste Mord nach einer griechischen Mythologie geschieht und Freires auch dort anwesend ist, gerät er ins Visier der Polizei.Nur die Kommissarin Anais Chatelet ist von seiner Unschuld überzeugt.Doch ist er wirklich unschuldig ? Freires zweifelt selbst an seiner Unschuld. Mathias Freires stellt auch bei sich selbst eine dissoziative Amnesie fest und begibt sich auf eine gefährliche Suche nach seinem Ursprung. Grange macht es dem Leser nicht leicht. Bevor er zum eigentlichen Hauptstrang der Geschichte, nämlich Freires Suche nach seiner Identität kommt, braucht der Leser schon einem langen Atem. Ich will damit nicht sagen , dass der Anfang überflüssig ist, dass bestimmt nicht, aber er schien mir doch etwas in die Länge gezogen.Auch viele Beschreibungen und Begriffe aus der Psychiatrie kommen in diesem Teil vor, so ist es schon von Vorteil, wenn man sich für diesen Themenbereich interessiert.Die Suche Freires nach seiner wahren Identität, bzw. zu seinem wahren Ursprung, gestaltet sich dann aber sehr spannend. Es kommen zwar auch einige Situationen vor wo ich dachte "Ach was für ein Zufall " und einige Szenen sind mir dann doch etwas zu sehr "Hollywood like ",aber im großen und ganzen hat mir dieses Buch gut gefallen. Es reicht zwar nicht an seinen Erfolg "Die Purpurnen Flüsse heran, den ich als atemberaubenden Thriller in Erinnerung habe, aber auch dieser Thriller ist intelligent aufgebaut und widmet sich einem interessanten Thema, nämlich der Manipulation des Gehirns. Für die Kritikpunkte ziehe ich einen Stern ab, was aber nicht heißen soll, dass es sich nicht lohnt dieses Buch zu lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tolles Psychodrama,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ursprung des Bösen: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Hat mir sehr gefallen, die meisten seiner Bücher sind sehr schlüssig und spannend. Ich werde weiterhin viel von ihm lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Nicht unbedingt das beste Buch von Grangé...,
Von miki 101 . Michaela (Italy + Wherever I like it!) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT)
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ursprung des Bösen: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ich bin eine Leserin, die diesem Autor folgt bereits seit den Zeiten der Die purpurnen Flüsse., dem Der Flug der Störche: Thriller, Das Herz der Hölle: Roman, Das schwarze Blut: Thriller usw.Habe jedes Buch dieses Autors gelesen, ja manchmal direkt "verschlungen"! Nun, er schrieb echte Meisterwerke, andere sind jedoch auch nur Mittelmass, trotz der Feuerwerke von Ideen, die selbst diese Buecher enthalten... Aber ich habe in jedem seiner Buecher wenigsten EINE Person gefunden, die mir sympathisch war, fuer die ich oft echtes Mitgefuehl aufbringen konnte... In diesem Buch hier habe ich persoenlich nur wenig sympathische Handelnde entdecken koennen. Selbst die, die Recht und Justiz verkoerpern sollen, oder auf der Suche nach der sakrosankten Wahrheit sind wie ja vor allem der Protagonist Mathias Freire - in diesem Buch sind alle auf die eine oder andere Weise im Inneren verrottet oder zumindest sehr stark angeschlagen. Und so fiel es mir manches Mal echt schwer, die Lektuere bis zum Ende fortzusetzen. Nun, sicher ein spektakulaeres Ende, ohne Zweifel, aber es laesst fuer mich viel zu viele Fragen offen - als wenn der Autor eine Fortsetzung schreiben moechte, aber noch keine allzu klaren Ideen dazu hat... Auch die Wechsel der Identitaeten, eine schon an sich unglaubliche Sache - ich verschwinde fuer ein paar Monate, tauche wieder auf, oder auch nicht, und nienamd fragt sich absolut NICHTS??? - grenzen ans Unglaubwuerdige. So wie viele Dinge in diesem Thriller. Ok - Leichen tauchen auf, allerdings in einer Art und Weise ermordet und auch fuer ein Motiv, beides derart unglaublich, dass es bereits ans Absurde grenzt! Ja, die Motive der Handlungen einzelner sind oft derart an den Haaren herbeigezogen, einige nur um den Staat, Kriege und Geheimdienste mit einzubringen. Und Kommissare und eine Amtsperson, die im Leichenschauhaus um zwei Tote regelrecht kaempfen, ja, die bereit sind, vor Zeugen die Pistolen zu ziehen und es auszuschiessen! Absolut unglaublich!!! Und es wird Auto gefahren, Stunde um Stunde, Kilometer um Kilometer, Seiten um Seiten... Nun, fuer mich war die Lektuere eine Art Achterbahnfahrt leider nicht im nur positiven, unterhaltsamen Sinne. Auf "Action" folgt Langeweile, interessante Szenarien, die haetten ausgebaut werden koennen, werden leider abgebrochen. Nun, lest die anderen Rezensionen; dort sind welche, die mehr und besser in die Einzelheiten gehen - positiv oder negativ. Fuer mich war es eine mittelmaessige Leseerfahrung - zu sehr hin und her gerissen, einfach vieles zu unausgegoren. Ich warte auf den naechsten, ECHTEN Grangé, angekuendigt fuer 19. Juli 2013 -Die Wahrheit des Blutes: Thriller, der als Kaiken bereits im Oktober in Frankreich erschienen ist... Vielleicht ein weiterer der Blut-Serie??? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Beklemmend beunruhigend, düster und atemlos spannend - Ein echtes Thriller-Highlight für schlaflose Nächte voller Albträume,
Von Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der Ursprung des Bösen: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Da der Klappentext des Verlags zu meiner Überraschung einen falschen Handlungsverlauf suggeriert, hier vorab zusammenfassend die tatsächliche Storyline: Der sympathische, in sich gekehrte Pariser Psychiater Mathias Freire lässt sich nach Bordeaux versetzen und behandelt Patienten in einer geschlossenen Klinik distanziert und nach Schema, bis ein soeben eingelieferter Patient - für ihn unerwartet - seine Neugierde weckt und ihn das Schicksal persönlich berührt: Dieser hat sein Gedächtnis verloren, flüchtet sich in eine erfundende Persönlichkeit und leidet damit an einer soziativen Identitätsstörung. Als Spuren dieses Patienten an einem Schauplatz eines grausamen Mordes gefunden werden, geraten sich Freire und die weniger umgängliche, forsche, noch junge und unerfahrene Ermittlerin Anaïs in die Quere, trotz verhaltener Sympathie füreinander. Freire will seinen Patienten schützen, dem er den schrecklichen Ritualmord einfach nicht zutraut und beginnt, selbst zu recherchieren. Was er entdeckt, erschüttert sein gesamtes Weltbild, denn auch er schien sich am Schauplatz aufgehalten zu haben und kann sich - wie der Patient - an nichts erinnern. War er selbst der Mörder? Umso tiefer er in seiner Vergangenheit gräbt, desto klarer wird, dass er keine besitzt und scheinbar selbst an einer Identitätsstörung leidet. Doch auf ihn nun unerklärlich verübte Attentate lassen ihn nicht mehr daran zweifeln, dass er an einer Spirale der Gewalt beteiligt war, der er entkommen muss, will er herausfinden, wer er wirklich ist - und war. Als auch Anaïs Zusammenhänge verschiedener Ritualmorde der jüngsten Zeit entdeckt und Freire mit verschiedenen 'Alter Ego' daran beteiligt gewesen sein muss, begibt er sich - von Anaïs verfolgt, die selbst aufgrund einer schlimmen Entdeckung in ihrer Jugend psychisch aus dem Gleichtgewicht geraten ist - panisch auf eine gefährliche Reise zurück in seine Vergangenheit und quer durch Frankreich. Doch wem kann er auf seiner atemlosen Reise nach Marseille, nach Nizza, nach Paris überhaupt noch vertrauen, wenn er nicht einmal weiss, wer er wirklich ist? Ein Mörder? Arzt? Ein Geisteskranker?Ich konnte während der vergangenen Tage die verschiedenen Schauplätze buchstäblich sehen und vor allem fühlen, mit den so extrem liebevoll skizzierten, glaubhaften Protagonisten mitfühlen und damit in die buchstäblich so faszinierend bildhafte Handlung so tief eintauchen, dass ich über dem mehr als 800 Seiten starken, so überaus spannenden Thriller die Zeit mehrfach vergass und mich erst der Zeitungszusteller in den frühen Morgenstunden in Erinnerung rief, ein paar Stunden schlafen zu müssen. Während Grangé in seiner bisherigen Serie um die Entstehung des 'Bösen' den Leser stets mit anfänglich sehr surrealen Handlungen fesselte, wirkt hier erstmalig von Anfang an der Plott glaubhafter denn je, zugleich begeistert er ab der ersten Seite mit einer bedrohlichen, beklemmenden, düsteren, dichten Atmosphäre und gibt erst nach mehr als 400 Seiten eine dann weiterhin nur vage Ahnung der Auflösung, die dann zwar dem Grangé-Stereotyp entspricht, zugleich aber eine neue, düstere Parabel über den menschlichen Irrsinn und den Irrsinn der Wissenschaft entblösst. Grangé beendet - früheren Interview zufolge - mit diesem Roman seine Suche nach dem 'Ursprung des Bösen' mit seinem wohl atemlosesten, schnellsten und glaubwürdigsten, detail-verliebtesten und sprachlich ansprechendsten Thriller, verzichtet dabei sogar zugunsten der Leser mit schwächeren Nerven im Vergleich zu bisherigen Romanen weitestgehend auf die sonst so extrem blutrünstigen Details. Ein Roman, der mir während der vergangenen Nächte den Schlaf raubte, wie kaum ein Thriller in diesem Jahr zuvor. Und die wenigen Stunden Schlaf waren von Albträumen geprägt, bis ich erleichtert die letzte Seite zuklappen und den Frieden eines ruhigeren Schlafs finden konnte. Im wahrsten Sinne des Wortes und im Sinne der Handlung zweifelsfrei ein 'Wahnsinnsthriller' und sicherlich ein Highlight des Jahres der anspruchsvollen Spannungsliteratur. Großartig! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2.0 von 5 Sternen
leider wieder ein schwacher Grange,
Rezension bezieht sich auf: Der Ursprung des Bösen: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Der Urpsrung des Bösen ist leider auch für mich ein weiterer sehr schwacher Roman meines Lieblingsautoren geworden. Nach den absoluten Tiefpunkten "Choral des Todes" und "im Wald der stummen Schreie" nun die passende Fortsetzung. Belanglos und langweilig blass ist und bleiben die beiden Hauptprotagonistin welche so gar nichts mehr mit den früheren asketischen und gebeutelten Kommissaren etc. gemein haben. Auch die Idee der diversen Identitäten ist an sich ganz nett jedoch völlig aus der Luft gegriffen. Ich vermissen in diesem Roman die fernen Länder und Rituale welche sich durch seine früheren Bücher zogen. Grange lies in seine Romane sehr viele interessante Themen aus fremden Kulturen einfliessen, es war immer unglaublich spannend in die Welt des jeweiligen Protagonisten einzutauchen. Jetz habe ich mich bereits durch 2/3 des Buches gequält und werde es wohl auch beenden damit ich jeden von Granges Romanen gelesen habe. Seine kreativsten und besten Tage scheinen jedoch in weite Ferne gerückt zu sein, sehr schade um diesen unglaublich interessanten und talentieren Schriftsteller und Journalisten.Die Hoffnung stirbt jedoch zuletzt und sein neuer Roman erscheint so viel ich weiß bald auf Deutsch.
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3.0 von 5 Sternen
Spannender Thriller - aber die Frauenstimme nimmt die Spannung raus,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ursprung des Bösen (Audio CD)
Inhaltlich hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen. Es war spannend bis zum Schluss. Sehr sehr gut gelesen von Dietmar Wunder, der das Buch besser alleine gesprochen hätte, denn die weibliche Stimme von Nicole Engelin nahm die Spannung irgendwie raus. Simon Jäger ist eben ein sehr guter Vorleser und sollte alleine lesen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ein Mann auf der Suche nach sich selbst ... oder ...,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ursprung des Bösen: Thriller (Gebundene Ausgabe)
ein Mann auf der Suche nach dem Ursprung des Bösen ... oder ... ein "Reisender ohne Gepäck" ... oder ... Nomen est Omen?Man weiß es nicht. Jedenfalls ziemlich lange Zeit nicht. Als Leser dieses Psychothrillers ist man den Geschehnissen recht hilflos ausgeliefert. Man kann sich darauf einlassen ... oder es lassen. Wenn man sich darauf einlässt, bekommt man das: eine atmosphärisch dichte Geschichte einer Identitätssuche - im wahrsten Sinne des Wortes, denn hier hat jemand sein Gedächtnis verloren, und das gleich ein paarmal. Die Suche nach seiner wahren Identität führt Mathias Freire in die Abgründe der Gesellschaft: in das Obdachlosenmilieu, als Patient in die Psychiatrie, letztlich in die Abgründe menschlichen Verhaltens. Er muss sich enthäuten wie eine Schlange, Identität für Identität - bis er auf seinen Ursprung trifft. Aufhänger für diese Geschichte ist der grausame Mord an einem jungen Obdachlosen, der aussieht wie ein Ritualmord: Der nackten Leiche wurde ein Stierkopf übergestülpt - sie sieht aus wie der Minotaurus. Dieser Mord wird von der an mangelnder Impulskontrolle leidenden jungen Kommissarin Anaȉs Chatelet untersucht, die zudem auch noch unter der unrühmlichen Vergangenheit ihres Vaters zu leiden hat. Im Verlauf der Ermittlungen trifft sie auf den Psychiater Mathias Freire ... Im Verlauf des Romans begegnen dem Leser noch allerhand andere Anspielungen auf die griechische Mythologie, aber das Motiv bleibt lange Zeit verborgen, und daraus sowie aus der düsteren, an den Film "Sieben" erinnernden Atmosphäre zieht der Roman auch seine Spannung. Ansonsten wird man diesen Psychothriller, der leider ein bisschen zu lang ist, als düsteren Roman empfinden, der den eigentlichen "Fall" - den Mord an einem Obdachlosen – etwas aus den Augen verliert und den verschiedenen Identitäten seines Protagonisten Mathias Freire viel zu viel Raum gibt. Zwar ist die Geschichte mit zwei Erzählperspektiven (Chatelet und Freire) sehr stringent gehalten, aber viele Nebenschauplätze verwirren nicht nur die Protagonisten, sondern zunehmend auch mich als Leser, dem es nicht leicht gemacht wird, an der Handlung dran zu bleiben, zumal einfach lange Zeit nicht erkennbar ist, worum es eigentlich geht. Auf der einen Seite ein durchgeknallter Psychiater auf Identitätssuche, auf der anderen Seite eine tablettenabhängige Kommissarin mit Borderline-Störung, die agieren wie die zwei Königskinder, die irgendwie nicht zueinander finden - das könnte Spannung erzeugen, ist auch gut und atmosphärisch erzählt, aber leider zu langatmig. Erst in der zweiten Hälfte wird alles ein bisschen aufregender - aber auch schlicht und ergreifend hanebüchen. Der an einem wahren PSYCHO-Thriller interessierte Leser wird hier allerdings voll auf seine Kosten kommen. Nachdem mich der düstere, geheimnisvolle Titel "Der Ursprung des Bösen" sehr neugierig gemacht hat, bin ich mittlerweile der Ansicht, dass der französische Original-Titel "Le Passager" es deutlich besser trifft. Schade, dass so oft deutsche Verlage ihren Lesern nicht vertrauen und sich einfach nicht trauen, die Original-Titel wörtlich zu übersetzen. Ach, und eins noch: Ich habe noch nie so oft das Wort "Tippelbrüder" - das im Deutschen ja auch eigentlich eher unüblich ist – als Bezeichnung für Obdachlose, Penner oder wie immer man sie nennen möchte, gelesen. Vermutlich liegt das an der Übersetzung aus dem Französischen, das bestimmt ein besonders schönes Wort dafür kennt. Aber mich nervte es irgendwann ... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sollte angeblich das beste Buch des Jahres sein....,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ursprung des Bösen: Thriller (Gebundene Ausgabe)
... und aus meiner sehr persönlichen Sicht ist es das auch. ich hab es nicht gelesen, sondern verschlungen. Das Thema glaubhaft mit leichtem Frösteln, der Schreibstil fesselnd, klar und präzise... vor dem inneren Auge läuft der Film dazu ab. das Buch schaffte den Sprung sofort in meine persönlichen Top 10.... vielleicht bin ich voreingenommen, denn ich fand die purpurnen Flüsse schon klasse.lesenswert ! empfehlenswert! einziger, aber winziger Wermutstropfen: am Schluss üben wir noch... überraschendes Ende, das ich nicht passend fand... aber perfekt geeignet für Teil 2.... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wie immer Klasse,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ursprung des Bösen (Audio CD)
Ich bin ein Riesen-Fan der Geschichten von J-Ch Grange und war auch hier gefesselt von der Geschichte, auch wenn ich anmerken muss, dass diejenigen, die von Joachim Kerzel gesprochen werden, immer noch meine Favoriten sind.
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Der Ursprung des Bösen: Thriller von Jean-Christophe Grangé
EUR 15,99
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