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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdiger Abschluss (mit dem kostenlosen Extended Cut)
Mass Effect 3 knüpft nahtlos da an, wo sein Vorgänger aufgehört hat. Das gilt nicht nur für die Geschichte, das gilt für auch für den Großteil des Gameplays und des Grafikstils (der sich über die drei Teile sehr sicher gezeigt hat, und lediglich technisch aufwändiger wurde).
Trilogie ist übrigens ein gutes Stichwort:...
Vor 20 Monaten von Mueslinator veröffentlicht

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie die ersten Teile
Es fällt mir schwer eine abschließende Bewertung für ME3 abzugeben. Es hat mir unglaublich viel Spaß bereit als (männlicher und weiblicher) Shepard das Universum zu erkunden und eine coole Geschichte zu erleben.

Leider hatte die Serie in meinen Augen inszenierungstechnisch mit ME2 den Höhepunkt erreicht. ME3 spielt sich, zwar der...
Vor 9 Monaten von JonesTM veröffentlicht


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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdiger Abschluss (mit dem kostenlosen Extended Cut), 5. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 [PC Origin Code] (Software Download)
Mass Effect 3 knüpft nahtlos da an, wo sein Vorgänger aufgehört hat. Das gilt nicht nur für die Geschichte, das gilt für auch für den Großteil des Gameplays und des Grafikstils (der sich über die drei Teile sehr sicher gezeigt hat, und lediglich technisch aufwändiger wurde).
Trilogie ist übrigens ein gutes Stichwort: ich empfehle Leuten, die nicht *mindestens* den zweitens Teil gespielt haben, nicht mit diesem letzten Teil einzusteigen. Erstens werden Entscheidungen des Spielers aus den ersten beiden Teilen im Spiel immer wieder aufgegriffen. Zweitens tragen diese Entscheidungen einiges zum möglichen Gelingen oder Scheitern der Mission bei.
Ganz abgesehen davon, dass die Geschichte eben ein Ganzes ist: Am meisten Spaß hat man, wenn man mit dem ersten Teil anfängt, und seinen Helden dann bis zum Ende des dritten Teils spielt.

Aber zurück zur eigentlichen Rezension: Wie gesagt, viel geändert hat sich zum zweiten Teil nicht.

- Neu sind "Mini-Missionen": Man belauscht irgendeinen Passanten, und erhält daraufhin eine Mission, einen Gegenstand für diese Person zu finden. Dieses "Finden" hat aber nie wirklich eigenständige Missionen zur Folge: Man findet die Gegenstände beim Scannen von Planeten vom Orbit aus oder im Verlauf anderer, Story-relevanter Missionen. Für mich ein kleiner Rückschritt - Man fühlt sich teils wie der intergalaktische Postbote, und es ist oft nicht gut zu erkennen, ob man einen Gegenstand jetzt schon eingesackt hat, oder noch finden muss. Ganz davon, dass man auch die 'Questgeber' auf der Citadel wieder finden muss. Gerade in Hinsicht der Situation, in der sich der Spieler befindet: logisch, aber spiel-technisch schwach umgesetzt.

- Man ist eventuell auf den Multiplayer-Teil des Spiels angewiesen, wenn man das "beste" Ende erleben möchte. Denn: Ein zentrales Spielelement ist daran gekoppelt: Man muss über das Spiel seine Verbündeten sammeln. Wie stark diese sind, errechnet sich über einen Koeffizienten, "Galaktische Bereitschaft". Und dieser Wert kann *nur* über Multiplayer-Partien gesteigert werden, sonst sitzt er auf ewig bei 50%, und halbiert praktisch die Effektivität der Single-Player-Bemühungen. Wie man diesen Modus am besten umgeht? In den ersten beiden Spielen die richtigen Entscheidungen treffen (gibt einen Bonus), und !wichtig! den kostenlosen DLC 'Extended Cut' installieren. Der macht es numerisch einfacher, das beste Ende zu Gesicht zu bekommen. Auch mit 50% Galaktischer Bereitschaft. Für jemanden, der keinen alten Spielstand hat, oder dort die falschen Entscheidungen getroffen hat (und/oder keinen DLC gespielt) ist Multiplayer evtl. die einzige Möglichkeit, das beste Ende zu sehen.

- Auch der (teils kostenpflichtige) DLC rechnet in die Stärke der Verbündeten mit ein. Hat man z.B. Kasumi Goto oder Zaeed nicht, sieht man (kleine) Teile des Spiels nicht und kann deshalb nicht so viele Punkte sammeln.

- Zum Spielen benötigt man Origin, EAs Antwort auf Valves "Steam". Der Origin-Service hat in letzter zeit von sich reden gemacht, weil europäische Datenschützer gegen ihn vorgegangen sind. Seitdem sind die AGB um einiges verträglicher. Und ja, diesen muss man zustimmen. Ohne Origin kein Mass Effect 3.

0 Es gibt die Hacking-Minigames nicht mehr - das Omni-Tool erledigt das alles zuverlässig automatisiert.

+ Im Gegensatz zum zweiten Teil darf man wieder ein bisschen mit seinen Waffen herumspielen. Es gibt mehr davon, man kann sie gezielter anlegen (Waffen haben jetzt auch Gewicht, was sich auf Abklingzeiten auswirkt), und man kann sie verbessern und sie mit Zielfernrohren, Stabilisatoren, Leichtmetallbauweise etc. modifizieren. Auch Rüstungen (und Teile) gibt es ein paar mehr als im zweiten Teil.

+ Die Geschichte an sich ist wie auch in den ersten beiden Teilen extrem gut erzählt. Gerade deswegen sind mir auch die "FedEx"-Missionen so negativ aufgefallen - der Kontrast zwischen der Hauptgeschichte und dem "Füllstoff" ist einfach sehr sichtbar. Aber zur Verteidigung sei gesagt: Es würde auch nicht passen, großartig Seitenmissionen einzubauen. Dafür ist die Hauptgeschichte zu wichtig, zu dringlich. Und natürlich sind wieder alte Bekannte mit von der Partie - Garrus, Tali, Liara und andere. Und auch ein paar neue, die sich (im Gegensatz zum zweiten Teil, wo ich ein paar neue sehr unpassend fand) sehr gut in Shepards Team einreihen.

+ Die Grafik ist stimmig. ich habe gehört, dass einige Leute sie als altbacken bezeichnen. Das kann ich nicht bestätigen (aber ich spiele auch keine Shooter mehr). Ob man sich durch Tuchanka kämpft, einen Einkaufsbummel in der Citadel macht, oder mit James kabbelt, warum er einen 'Lola' nennt: Die Grafik macht immer einen guten Eindruck und schafft es zu jeder Zeit, das Setting und die Charaktere eindrucksvoll auf den Monitor zu bringen. Und die Effekte haben sich im Vergleich zum zweiten Teil weiter verbessert. Es macht einfach unglaublichen Spaß, mit einem Scharfschützengewehr Kopfschüsse zu verpassen (besonders gegen 'Guardian'-Gegner, die ein riesiges Schild vor sich hertragen. Blöderweise für sie hat das Ding einen Sichtschlitz...)

+ Das Voice Acting in der englischen (!) Version ist wie auch in den ersten beiden Teilen extrem gut. Wer Jennifer Hale als FemShep nicht kennt, der hat etwas verpasst.

+ Viel Kontroverse gab es um das Ende. Ich habe nur mit dem Extended Cut gespielt, und muss sagen, dass es für 'meine' Shepard ein würdiges Ende war. Und ja, ich hatte Tränen in den Augen. Ich glaube nicht, dass mich jemals ein PC-Spiel so berührt hat. Aber gut, ich spiele evtl. für einen Großteil der Leute falsch, und sehe das als Geschichte mehr denn als Spiel.

(-) Einen kleinen Minuspunkt gibt es aber in Punkto Geschichte: Anscheinend wurde in einer der Romane zum Spiel ein wichtiger Charakter kreiert, der dann in ME3 einen großen Auftritt hat. Für Leute, die diese Geschichte nicht gelesen haben, kommt dieser Charakter absolut ohne Vorwarnung. An sich kein Problem, allerdings hat er deutliche Auswirkungen auf das Spiel, und für solche Spieler (wie mich) fühlt sich das sehr stark nach Diabolus Ex Machina an.

FAZIT: Insgesamt ein würdiger Abschluss der Serie, der anscheinend schwache Schluss wird durch den kostenlosen DLC 'Extended Cut' aufgewertet. Vorwarnung: Das Ende ist kein Hollywood-Ende. Aber auch kein Gainax-Ende ;-). Einige Schwachpunkte (FedEx-Missionen, Vorteile durch früheren DLC, Origin und die -eventuelle- Wichtigkeit von Multiplayer) führen dazu, dass ich einen Punkt abziehe. 4/5 Sternen hat sich das Spiel aber auch redlich verdient.

Wissenswertes zu dieser spezifischen Version (Download-Version von Amazon): Die Version installiert automatisch die deutsche Version (der Installer holt sich vermutlich die Info aus der Registry, welche Sprache das Betriebssystem hat). Nicht, wie ich hier gelesen habe, die englische! Ich habe mir extra wegen dieser Info nämlich die Download-Version von Amazon geholt - ich mag im Original spielen. Zum Glück sind andere Sprachversionen in der Installation enthalten. Man muss lediglich zwei Werte in der Registry ändern. Wie es geht, findet man überall im Netz.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Ende einer Triologie, 12. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 [PC Origin Code] (Software Download)
Ich hatte schon Mass Effect 2 gespielt und war gespannt auf den letzten Teil. Also schnell heruntergeladen und installiert. Dazu muss ich sagen, der Download Service ist wirklich flott.
Nicht so gut finde ich den Origin Client, den man damit automatisch mitkauft, bzw. installiert. Eine Marotte, die sich immer weiter verbreitet. Ich weiß noch nicht genau, was ich davon halten soll.

Zum Spiel:
Ich spiel in HD Auflösung und da gibt es nichts zu meckern. Das Spiel läuft mit meiner ATI HD 6850 ohne Probleme.

Da ich eigentlich hauptsächlich MMO's spiele, war mir hier die Steuerung irgendwie zu stark gedämpft. Ist natürlich nur ein Gefühl und auf einer Konsole wird das wahrscheinlich einfach besser zu spielen sein. Aber auf dem PC finde ich die Steuerung wie gesagt 'teigig' oder gedämpft.

Die Story ist ja eigentlich der Hauptteil des Spiels und die Geschichte wird dicht erzählt. Das man nach dem ersten Angriff viel Zeit hat, um die Verbündeten zum letzten Gefecht zusammenzubringen liegt in der Story selbst. In einem Gespräch wird erzählt, dass die Auslöschung der gesamten Galaxie wohl mehrere hundert Jahre dauern würde.
Das ist wohl dann auch gleich die Erklärung für die Zeit, die der Spieler hat.

Ich selbst bin kein Hardcore Zocker und für mich war der Schwierigkeitsgrad der normalen Missionen in Ordnung. Hier kann ja jeder nach Geschmack den Schwierigkeitsgrad einstellen. Allerdings gibt es ein paar Hauptmissionen, die nicht unbedingt als solche gekennzeichnet sind. Das finde ich persönlich, nicht so gut. Man rutscht dann ganz unversehens vor einen großen Gegner und scheitert dann entsprechend häufig, bis man raus hat, wie man es schafft. Für den einen ist gerade das eine Herausforderung, für andere ein Frustmoment. Für mich mal so mal so. Hätte ich vorher gewusst, das ich gleich in eine Hauptmission stolper, hätte ich vielleicht einen anderen Zeitpunkt dafür gewählt.

Die meisten Missionen sind nicht wirklich abwechslungsreich. Wer die Schlauchlevel mag, dem wird es besser gefallen. Allerdings fand ich die Missionen auf der Zitadelle teilweise nervig, weil man doch recht orientierungslos in der Gegend rumläuft, um die gesuchten Punkte zu finden. Die meisten Punkte auf der Sternenkarte sind von Reapern besetzt und man fühlt sich zum einen schon bedroht, zum anderen passiert aber nichts, so lange man nichts scannt. Und das muss man eigentlich auch so gut wie nie. Die Rohstoff Beschaffung, wie im zweiten Teil gibt es so nicht mehr. Dafür kann man die Erweiterungen meist in den Shops einfach gegen Credits kaufen.

Alles in allem, ein solider letzter Teil. Aber leider auch nicht mehr. Alles kommt einem zu bekannt vor. Man hat sofort das Gefühl, wieder im zweiten Teil zu sein. Alles gut erzählt, alles gut dargebracht, aber ich finde, zu wenig innovativ.

Die bisherige Spielzeit war nicht all zulange. Das wurde aber auch schon in den offiziellen Tests deutlich. Hier gibt es eine geschlossene Geschichte mit überschaubarer Spielzeit.

Meine persönliche Wertung (PC Version):
==========================
Grafik: *****
Steuerung: ****
Story: *****
Kämpfe: *****
Missionen: ***
Spielzeit: ****

Meine Gesamtwertung daher 4 Sterne (****)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So beendet man eine Trilogie, 3. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 [PC Origin Code] (Software Download)
Ich kann mich der Gamestar-Redaktion nur anschließen.
Bin nach den ersten zwei Teilen auch hier wieder voll auf meine Kosten gekommen. Mit der Möglichkeit seinen Charakter aus den vorigen Teilen zu importieren, setzt Bioware meiner Meinung nach neue Maßstäbe.

Die verbreitete Kritik über das Ende kann ich persönlich nicht nachvollziehen, finde die z.T. heftige Kritik aus einigen Foren etwas anmaßend.

Jedenfalls ist das Spiel jeden Cent wert, natürlich sollte man vorher die anderen Teile gespielt haben. Man beginnt ja auch nicht eine Filmreihe mit dem letzten Teil. ;)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vor Mass Effect war ich noch nie wegen einem Game so sprachlos, 27. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 [PC Origin Code] (Software Download)
Ich spiele mittlerweile schon sehr lange Videospiele und habe in der Zeit so einige bemerkenswerte Spiele erlebt, welche entweder durch Spielspaß, grandiose Grafik, einer spannenden Geschichte, ein unvergleichliches Spielgefühl oder einer atemberaubenden Atmosphäre ein besonderes Erlebnis darstellten. Selten gab es dabei eine Kombination aller dieser Elemente. Was mir aber hier passiert ist, ist einfach nur unglaublich. Wie konnten diese Spiele bloß jahrelang von mir unbeachtet bleiben. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und wie ich diese Eindrücke in einer ansatzweise würdigen Kritik beschreiben kann…

Der Anfang…
Jedenfalls habe ich vor nicht allzu langer Zeit Mass Effect 3 mehr oder weniger durch einen Zufall erhalten. Irgendwo müssen die Lobeshymnen ja herkommen dachte ich mir und begann die Auftaktmission zu spielen. Diese stellte eigentlich nur das Tutorial dar, aber ich war sofort überwältigt und dachte mir, hey du willst wissen wie es zu dieser quasi aussichtslosen Situation kommen konnte. Also habe ich mir für insgesamt 11€ Teil 1 und 2 als Downloadversionen gekauft, um die ganze Mass Effect-Geschichte am Anfang beginnen zu können. Was in den folgenden 140 Stunden passiert ist, trotzt jeder Beschreibung. Zugegebenermaßen ist das erste Drittel des ersten Teils (abgesehen von der ersten hakben Stunde) spielerisch etwas langatmig und die Technik sowie die Inszenierung wird erst ab Teil 2 richtig herausragend. Aber hat man die ersten 3-4 Stunden von Maas Effect geschafft und Zugang zu der Geschichte bekommen, dann wird ein Feuerwerk abgebrannt was ihr nie vergessen werdet und welches definitiv mit zum Besten gehört, was je im Sci-Fi Genre (Film oder Spiel) zu erleben ist. Teil 2 und 3 beginnen dann jeweils mit einem Intro, welches in anderen Blockbuster-Spielen und Filmen locker als Finale durchgehen würde. Vor allem im letzten Serienteil hechtet man im Spielverlauf von einem zum nächsten Höhepunkt. Es wird nicht mit spektakulären und abwechslungsreichen Szenen gegeizt, so dass man schon fast das Gefühl hat, dass die Entwickler geradezu verschwenderisch viele grandiose Momente auf den Bildschirm zaubern.

Die Story…
Das absolut einzigartige an dieser Trilogie ist einfach die epische Story mit den zahlreichen Wendungen und der grandiosen Inszenierung, welche von Teil zu Teil immer atemberaubender wird. Absolut einzigartig sind zudem die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere und die Dialoge in Form von tollen Zwischensequenzen, welche man durch Auswahl von verschiedenen Antwortmöglichkeiten stark beeinflussen kann. So muss man oft moralische Entscheidungen treffen, welche sich in einer für mich nie dagewesenen Form auf den Storyverlauf auswirken. Noch dazu kann man seinen Charakter aus Teil 1 in Teil 2 und anschließend weiter in Teil 3 importieren und hat dadurch ein komplett individuelles und zusammenhängendes Erlebnis, da sich diverse getroffenen Entscheidungen über die gesamte Trilogie auswirken. Klasse!!! Zudem wird auch immer mal wieder Bezug zu vergangenen Geschehnissen und Entscheidungen genommen. Es kann z.B. passieren, dass man im Verlauf des ersten Teils ein Crewmitglied aufgrund der eigenen Entscheidung rettet oder eben verliert. Entsprechend taucht er oder sie im Verlaufe der folgenden Teile auf oder eben nicht. Insgesamt habe ich noch nie eine so detailliert ausgearbeitete Spielwelt gesehen und bin von deren Atmosphäre einfach so unglaublich beeindruckt. Das Spiel schafft es einfach einen so sehr in seinen Bann zu ziehen und erschafft dabei vor den Augen des Spielers ein riesiges glaubhaftes Universum, welches sich über zig Sonnensysteme hinaus ausbreitet. Hier wird Abwechslung in der Gestaltung der Planeten und Gebiete großgeschrieben. Natürlich darf unser Sonnensystem dabei nicht fehlen, wo man im Laufe der Geschichte die Erde, den Mond und den Mars besucht. Viel faszinierender ist allerdings was es darüber hinaus gibt, und wie die Menschheit es geschafft hat, weiter als nur bis zum Mond zu reisen und schließlich Kolonien in anderen Bereichen des Weltalls zu gründen. Was mag wohl beim ersten Kontakt mit einem Alien-Volk passiert sein? Das alles ist zum Spielstart bereits Vergangenheit, die man neben der eigentlichen Handlung quasi im Vorbeigehen erfährt. Wer interessiert ist kann hier aber in diversen Dialogen oder Kodex-Einträgen mehr erfahren. Es gibt sogar eine sehr empfehlenswerte (zumindest Band 1 bis 3) Romanreihe bestehend aus 4 Bänden, welche u.a. die Vorgeschichte und parallele Ereignisse erzählt. Ich kann diese Romane jedem Sci-Fi-Begeisterten sowie allen die diesen Spielen etwas abgewinnen können, uneingeschränkt empfehlen. Das alles ist einfach so wahnsinnig beeindruckend, dass ich stundenlang weiterschreiben könnte. Ich beneide diejenigen, die die Geschichte noch nicht kennen und dies in Zukunft noch ändern werden…

Die Technik…
Die Grafik in Teil ist natürlich etwas überholt, aber das geht insgesamt in Ordnung. In Teil 2 und vor allem 3 sieht diese aber sehr viel besser aus und bietet tolle Charaktere und Animationen, Effekte sowie atemberaubende Schauplätze mit teilweise Ehrfurcht erregenden Ausblicken. Deutsche und englische Sprachausgabe ist jeweils auf einem absoluten Referenz-Niveau. Die Soundeffekte sind ebenfalls klasse und wirken jederzeit glaubwürdig. Absolut grandios ist die Musik. Diese ist einfach nur episch und passt durch ihren dynamischen Einsatz perfekt zu den unterschiedlichen Szenen. Insgesamt unterstützt die Technik die Erschaffung dieses glaubwürdigen Universums auf ganzer Linie.

Die DLCs…
Da die Versionen der Trilogie-Box mit den einzelnen Kaufversionen identisch sind, sind in diesem Paket nur wenige DLCs enthalten. Von DLCs im Allgemeinen und von First-Day-DLCs im Speziellen kann man halten was man will. Prinzipiell finde ich es gut, dass Bioware die Spiele nach dem Release mit weiterhin zusätzlichem Material erweitert. Dass diese Erweiterungen dann Geld kosten ist einleuchtend und für mich völlig in Ordnung, zumal niemand gezwungen wird diese Zusatzinhalte zu kaufen. Für die Trilogy-Box hätte Bioware allerdings lieber warten sollen bis der letzte DLC erschienen ist und ausnahmslos jede Erweiterung in die Box packen sollen. Meinetwegen dann auch für einen höheren Kaufpreis. Denn wer ohne DLCs spielt verpasst einiges und teilweise sogar recht wichtige Story-Details. Und da steckt dann der Knackpunkt: Es gibt einige DLCs, welche meiner Ansicht nach so wichtig sind, dass diese definitiv nicht als optionaler Content behandelt werden sollten. Ich war jedenfalls froh, dass bei meinem 1. Durchspielen der Trilogie bereits alle DLC erschienen sind und ich somit direkt die ganze Geschichte in der richtigen Reihenfolge erleben konnte. Ich stelle daher nachfolgend eine Übersicht aller DLCs samt Preis und meiner Meinung vor:

Mass Effect 1…
Kollisionskurs (kostenlos): Eine neue Rasse wird eingeführt, wovon einige einen Asteroiden auf eine Menschen-Kolonie stürzen lassen wollen. Die Mission, diesen Asteroiden aufzuhalten, ist gut umgesetzt und relativ abwechslungsreich. Der DLC stellt insgesamt eine der spannendsten Nebenmissionen von Mass Effect 1 dar. Noch dazu ist er kostenlos und daher definitiv empfehlenswert (ca. 90 Min).

Pinacle Station (4,99€): Eine Reihe von Kampfsimulationen, welche weder die Story vertieft, noch spielerisch gehaltvoll und mit 4,99€ definitiv zu teuer ist. Daher bekommt diese Erweiterung von mir keine Empfehlung (ca. 180 Min).

Mass Effect 2…
Absturzstelle der Normandy (kostenlos bei Neukauf von ME2): Für Spieler des ersten Teils bietet es ein nostalgisches Gefühl, wenn man das Wrack seines alten Raumschiffes an der Absturzstelle nach Überbleibseln durchsucht. Dafür aber sehr kurz und ohne Spannung, da keine neuen Dialoge oder Kampfszenen enthalten sind. Hier hätte man wesentlich mehr draus machen können (ca. 20 Min).

Feuergänger-Pack (kostenlos bei Neukauf von ME2): Fünf kurze Missionen mit einem Fahrzeug (ähnlich dem Mako aus Teil 1). Hier sucht man auf verschiedenen Planeten nach Hinweisen für ein Artefakt einer vergangenen Zivilisation. Nichts außergewöhnliches, aber lohnenswert da es sowieso kostenlos enthalten ist (ca. 60 Min).

Zaeed: Der Preis der Rache (kostenlos bei Neukauf von ME2): Ein neues Crewmitglied für das gesamte Spiel sowie diverse Dialoge und eine kurze aber actiongeladene Mission auf einem neuen Planeten (ca. 45 Min).

Kasumi: Gestohlene Erinnerungen (5,80€): Ebenfalls ein neues Crewmitglied für das gesamte Spiel, sowie diverse Dialoge und eine recht abwechslungsreiche (u.a. Einbruch in einen Tresorraum während einer Party) und spannende Mission. Allerdings nur geringen Mehrwert für die eigentliche Haupthandlung und obendrein recht kurz. Von daher nicht zwingend notwendig. Mir hat es trotz der kurzen Spielzeit dennoch gefallen (ca. 90 Min).

Overlord (5,80€): Eine mehrstufige Mission, welche sehr abwechslungsreich ist (u.a. Zerstörung einer Radarschüssel, Fahrzeugabschnitte und mehrere spannende Gefechte an unterschiedlichen Schauplätzen) und eine nette Nebenhandlung in schönen Umgebungen erzählt. Hier darf man dennoch nicht zu viel erwarten (ca. 150 Min).

Versteck des Shadow Broker (8€): Dieser DLC ist der mit Abstand beste für ME2 und sollte sich keiner entgehen lassen. Die Geschichte um den Shadow Broker ist stark mit der Haupthandlung verknüpft und gehört eigentliche sowieso in das Hauptspiel. Diesen Abschnitt als DLC zu verkaufen ist vielleicht einer der wenigen Kritikpunkte an ME2. Highlight ist zudem die Abwechslung und zwei besonders gelungene Abschnitte (Eine Taxifahrt ähnlich wie in „Das 5. Element“ und ein Kampf auf der Außenhülle eines Raumschiffs). Pflichtkauf! (ca. 150 Min). Tipp: Spielt diesen DLC erst nach dem Finale des 2. Teils. Man kann anschließend noch die nicht erledigten Nebenmissionen Missionen spielen und dann passt es besser in den zeitlichen Gesamtkontext.

Die Ankunft (5,80€): Dieser DLC füllt die Lücke für den Übergang von ME2 zu ME3 und ist zu dem nicht teuer. Spielerisch enthält dieser DLC keine Besonderheiten, allerdings sind die zwei neuen Umgebungen sehr gelungen und die Story bietet einige schöne Momente sowie zahlreiche Hintergrundinformationen. Als Fan für mich daher unverzichtbar, aber kein Muss für alle (ca. 90 Min). Tipp: „Die Ankunft“ ist der abschließende Akt von ME2 und sollte daher nach dem Finale und auch nach „Versteck des Shadow Broker“ gespielt werden.

Mass Effect 3…
Aus der Asche (8€):
Dieser DLC bieten einen hohen Mehrwert für die Story und hätte meiner Meinung nach im Hauptspiel enthalten sein müssen. Ich will hier auch nicht zu viel verraten. Es geht zu dem Ort, an dem in Mass Effect 1 alles begonnen hat… Spielerisch darf man nicht zu viel erwarten, denn der Umfang ist mit einer Spielzeit von gut einer Stunde sehr kurz. Dafür erfährt man im Laufe des Hauptspiels permanent neue Informationen über Protheaner, Reaper und die Vergangenheit der einzelnen Zivilisationen. Von daher sollte man sich diesen DLC definitiv nicht entgehen lassen und dabei den neuen Charakter oft in den Missionen des Hauptspiels bzw. der weiteren DLC‘s mitnehmen. Dennoch ist die Politik von Bioware, diesen Teil aus dem Hauptspiel zu streichen und ihn zu Release von ME3 als Day-One-DLC zu vermarkten, keinesfalls lobenswert (ca. 60 Min).

Leviathan (8€):
Mein absoluter Favorit unter allen DLCs dieser Trilogie. Hier wird nicht nur eine spannende Geschichte, welche eng mit der Haupthandlung um die Reaper und deren Bekämpfung verknüpft ist, mit tollen Dialogen und Zwischensequenzen erzählt, sondern gleich drei neue und abwechslungsreiche Planeten sowie ein neuer Bereich in der Citadel eingeführt. Dieses Labor besucht man vor jeder Mission und sucht dort wie ein Detektiv nach Hinweisen, um den nächsten Ort auf der Galaxie-Karte freizuschalten. Die Kämpfe sind teilweise äußert fordernd und bieten dabei einiges an Abwechslung, wie z.B. eine Drohne bei Reperaturarbeiten beschützen, ein toller via Skripts bombastisch inszenierter Kampf auf einer Ausgrabungsstätte in den Klippen und ein sehr atmosphärischer Ausflug unter Wasser. Vor allem das Ende ist ein unverzichtbares Gänsehaut-Erlebnis, welches viele Hintergründe zu den Reapern und deren Herkunft preisgibt. Insgesamt gehört dies zu den besten und abwechslungsreichsten Abschnitten der gesamten Mass Effect Trilogie (ca. 180 Min).

Omega (12€):
In diesem DLC geht es um die Rückeroberung der Raumstation Omega, welche man schon in Teil 2 besuchen musste. Die Umgebungen sind daher leider bekannt und nicht sehr abwechslungsreich, bieten aber dennoch einige schöne Plätze und teilweise beeindruckende Aussichten. Spielerisch wird eine gewohnt gute Mischung aus Gesprächen, Zwischensequenzen und spannenden Kämpfen geboten. Einige neue Gegner und Skripts lockern das Geschehen etwas auf. Darüber hinaus stehen in dieser Zeit zwei neue Charaktere als Begleiter zur Verfügung. Am Ende ist die Handlung für den Hauptkampf gegen die Reaper eher nicht von großer Bedeutung, bietet mit vier Stunden aber einfach mehr von Mass Effect und ist somit jedem Fan zu empfehlen (ca. 240 Min).

Citadel (12€):
Diese Erweiterung ist ein Geschenk an alle Fans, denen die Charaktere dieser Trilogie besonders ans Herz gewachsen sind. „Citadel“ bietet eine Vielzahl nostalgischer Momente und witzige, sehr gut geschriebene Dialoge. Darüber hinaus ist der Spielverlauf sehr abwechslungsreich, die neuen Areale auf der Citadel optisch sehr unterschiedlich und der DLC beinhaltet aufgrund seiner Unbeschwertheit eine Menge witziger Situationen durch z.B. Anspielungen auf vergangene Erlebnisse oder Easter Eggs. Trotzdem fühlt sich der „Landurlaub“ irgendwie fremd an und will nicht richtig in die Haupthandlung passen. Die ganze Galaxie steht mitten im Krieg und der Commander wird zu einem Urlaub gezwungen, in welchem er von einer unbekannten Gruppierung angegriffen wird. Wirkt meiner Meinung nach eher aufgesetzt. Nicht wirklich schlimm, aber eben ungewohnt für Mass Effect. Insgesamt dennoch ein lohnenswerter Ausflug mit einer Menge Spielspaß und purer Nostalgie sowie einer sehr coolen letzten Mission und anschließender Party (ca. 300 Min).

DLC-Zusammenfassung…
Kollisionskurs ist als kostenlose Erweiterung für ME 1 sehr empfehlenswert, aber Pinnacle Station ist definitiv der schlechteste DLC dieser Reihe und kann getrost ausgelassen werden. Die kostenlosen DLC für ME2 und vor allem den ebenfalls kostenlosen Extended Cut für ME3 sollte man sowieso installieren. Darüber hinaus sind meiner Meinung nach nur „Shadow Broker“ und „Leviathan“ für jeden Spieler, der diese Trilogie erleben möchte, absolute Pflicht. Denn nur diese bieten die perfekte Kombination aus Abwechslung, angemessener Spielzeit (bei vertretbarem Kaufpreis) und einer guten Handlung, welche zudem eng mit der Hauptgeschichte verbunden ist. Wenn man die Hauptgeschichte allerdings wirklich vollständig erleben und die offenen Fragen am Ende auf ein Minimum reduzieren möchte, dann sind zusätzlich „Die Ankunft“ und „Aus der Asche“ unverzichtbar. Diese bieten zwar nur eine kurze Spielzeit, ohne klären sich aber einige wichtige Fragen nicht und man verpasst elementare Hintergründe. „Citadel“ ist vor allem für diejenigen, denen die Charaktere das wichtigste Element dieser Trilogie sind. Hier wird eine Art Klassentreffen zelebriert, in dem jeder wichtige Charakter aller Teile seinen Auftritt bekommt. Alle anderen DLC‘s (Kasumi, Overlord, Omega) bieten zwar nette Ergänzungen und teilweise interessante Nebenhandlungen, sind aber keinesfalls Pflicht sondern „nur“ nette Ergänzungen.
Wer – wie ich – auf keinen Inhalt verzichten möchte, für den gilt:
• ME2: 25€ für alle 4 Story-DLCs und insgesamt ca. 8 Stunden zusätzlicher Spielzeit
• ME3: 40€ für alle 4 Story-DLCs und insgesamt ca. 13 Stunden zusätzlicher Spielzeit
Kleiner Tipp: Wer die Trilogie-Box bzw. Datenträger nicht zwingend im Schrank stehen haben muss, der kann sich auch die Download-Versionen der Hauptspiele zulegen und kann damit zwischen 30-50% sparen und hat somit automatisch Geld für eine Investition in einige DLCs.

Umfang…
Alle Teile (ohne DLCs) sind in etwa gleich lang und werden je nach Spielweise zwischen 20-40 Stunden unterhalten, wobei die Nebenmissionen in Teil 1 teilweise noch recht eintönig sind. Den ersten Teil habe ich in 30 Stunden beendet, wobei hier noch einige Nebenmissionen nicht erledigt waren. Wer aber jede Kleinigkeit erledigen und alles sehen möchte, wird nochmal 5-10 Stunden draufpacken können. Ab Teil 2 war das Spielgefühl, die Präsentation und vor allem die Nebenmissionen von einer sehr viel besseren Qualität, sodass ich versucht habe jede noch so kleine Mission zu erfüllen und jeden Winkel der einzelnen Level zu erforschen, um auch ja nichts zu verpassen. Das ging sogar soweit, dass mich Mass Effect als erstes Spiel dazu gebracht hat, selbst umfangreiche Kodex-Einträge zu lesen, um so viel wie möglich von diesem Universum zu erfahren. Teil 2 (mit allen Story-DLCs) habe ich in 48 Stunden beendet, Teil 3 (mit allen Story-DLCs) in 50 Stunden. Ob mit oder ohne DLCs: Beschäftigt ist man eine sehr lange Zeit. Zudem ist der Wiederspielwert sehr hoch, da man seinen Charakter sehr unterschiedlich spielen kann (männlich/weiblich; individuelles Aussehen; unterschiedliche Klassen und Talente; gute bzw. böse Entscheidungen; Charakterimport von Spiel zu Spiel und damit die Geschichte ausschlaggebend beeinflussen/verändern).

Fazit…
Insgesamt kann ich die teilweise aufgetretene Aufregung in Bezug auf das Ende und den „zu hohen“ Action-Anteil nicht verstehen. Klar haben diese Spiele auch irgendwo ihre Mängel, aber letztendlich geht es um eine grandiose Geschichte, in welcher der Spieler die Hauptrolle übernimmt und den Verlauf entscheidend beeinflussen kann. Von daher nehme ich die wenigen Schwachstellen gerne in Kauf bzw. fallen diese insgesamt kaum ins Gewicht, sodass sie in keinster Weise den Spielspaß mindern. Meiner Meinung nach schließt der 3. Teil die Serie mehr als würdig ab (mit Director’s Cut). Es gibt, je nach Gesinnung und Erfolg des Spielers mehrere unterschiedliche Endungen mit mehr oder weniger positiven Auswirkungen auf das gesamte Universum. Ich finde sogar, dass man die Geschichte kaum besser hätte abschließen können. Da ich ein Freund von Shootern und aufwendig inszenierten Gefechten bin, stört mich der von Teil zu Teil zunehmend ansteigende Action-Anteil überhaupt nicht. Zumal alles einfach bombastisch und mit viel Liebe fürs Detail in Szene gesetzt wurde. Man sollte jedenfalls kein ausgereiftes Rollenspiel ala Skyrim erwarten. Die RPG-Elemente beschränken sich hauptsächlich auf die vielfältigen Entscheidungsmöglichkeiten bei den Dialogen und den individuellen Charakteren mit wenigen, aber nützlichen Talenten und Fähigkeiten. Ich sehe Mass Effect aber weder als Rollenspiel noch als Action-Spiel, sondern als ein einzigartiges Epos, welches die durchdachte und komplexe Handlung eines guten Romans, mit der grandiosen Inszenierung eines Kino-Blockbusters und den interaktiven Möglichkeiten eines guten Computerspiels, hervorragend miteinander kombiniert. Das ist Entertainment wie man es nur sehr selten erleben kann. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber was Bioware hier abgeliefert hat, ist ein Musterbeispiel für moderne und richtungsweisende Unterhaltung im Bereich der Videospiele. Letztendlich kann ich hier einfach nur eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für jeden Gamer aussprechen!

An die Entwickler…
Bioware ich danke euch für dieses wunderbare Erlebnis und hoffe ihr steckt in Mass Effect 4 dieselbe Leidenschaft. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten weitere Abenteuer in diesem wunderbaren Universum zu erleben. Bis dahin werde ich wohl nochmal mit Commander Shepard einen zweiten Anlauf starten, diesmal im englischen Originalton und mit einer düsteren Gesinnung…
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie die ersten Teile, 25. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 [PC Origin Code] (Software Download)
Es fällt mir schwer eine abschließende Bewertung für ME3 abzugeben. Es hat mir unglaublich viel Spaß bereit als (männlicher und weiblicher) Shepard das Universum zu erkunden und eine coole Geschichte zu erleben.

Leider hatte die Serie in meinen Augen inszenierungstechnisch mit ME2 den Höhepunkt erreicht. ME3 spielt sich, zwar der aktuellen Handlung/Situation entsprechend, aber den einzelnen Abschnitten fehlt mir die emotionale Bindung. Die Dialoge wirken nicht ganz so rund und die Auswahl der Handlungsorte wirkt auch mehr als eine lieblose Aneinanderreihung von Orten, die man unbedingt noch einbauen wollte.

Natürlich habe ich bereits vor dem Spielen von ME3 - es ist schließlich schon über ein Jahr verfügbar - mitbekommen, dass gerade das Ende nicht zufriedenstellend ist. Und obwohl ich gleich die vielen kostenlosen DLC mitinstalliert habe, muss ich sagen ich gebe den Kritikern recht. Dabei störten mich weniger die Ergebnisse bezüglich meiner Crew oder unseres Protagonisten, sondern auch hier wieder deren lieblose Inszenierung. Es ist so, als ob das Werk nur zu 80% fertig wurde. Negativ ist auch die Auflösung am Schluss. Dabei kann ich den Theorien, die zur Erklärung gesponnen wurden, gerade noch eine gewisse Relevanz zusprechen, aber es erinnerte mich zu sehr an das Gespräch mit dem Architekten in Matrix 3.

Ich habe mir nachträglich ein paar Videos zum DLC Leviathan auf Youtube angeschaut und muss sagen, dass dieser DLC doch so viele wichtige Informationen enthält, dass es eine Frechheit ist, dies nicht im Spiel anzudeuten und sei es nur gegen Ende durch eine Übertragung von irgendeinem Wissenschaftler. Das gibt der Geschichte einen ganz anderen Flair.

Mein Fazit zum Spiel
+ Die RPG-Verbesserungen beim "Leveln"
+ Mass Effect Universum (alle 3 Spiele sind spielenswert)
+ Charaktere und Synchronstimmen (alle auf englisch gespielt)
+ Die Trilogie setzt Maßstäbe, was Auswirkungen von Entscheidung und Story angeht
- lieblose Inszenierung der einzelnen Akte (zu wenig Aha-Momente)
- DLC notwendig (vermutlich mit Leviathan und den kostenlosen DLCs beim Durchspielen ein Stern mehr)
- Das Ende wirkt unbefriedigend
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4.0 von 5 Sternen Storybombe! Klare Empfehlung!, 14. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 [PC Origin Code] (Software Download)
Vorwort zur gesamten Serie:
Ich habe die Serie vergleichsweise spät gespielt aber in einer Woche komplett durchgezogen (Dezember 2013) und war extrem begeistert.
Die ganze Serie verbindet vor allem die durchgehend unfassbar gut erzählte und inszenierte Geschichte sowie Crewmitglieder die einem wirklich ans Herz wachsen.
Das Gameplay lässt leider von Teil zu Teil immer weiter vom Rollenspielfaktor ab was ich für mich persönlich nicht gut fand da hat mir Teil 1 am besten gefallen.
Die Gefechte an sich wurden allerdings mit Teil 2, für mich, stark verbessert da diese viel schneller waren wäre der Rollenspielfaktor in Sachen Ausrüstung nicht ganz verloren gegangen hätte ich an Teil 2 und 3 nicht zu bemängeln.

Zu Mass Effect 3:
Das Spiel verhält sich wie seine Vorgänger, es werden einige Dinge verändert wie es von Teil 1 zu 2 auch schon war.
Für mich waren einige schöne Neuerungen aber auch Rückschritte dabei.

Der Rollenspielfaktor wurde bei der Ausrüstung wieder etwas zurückgebracht während das Skillsystem das gleiche wie im Vorgänger ist nur etwas erweitert.
Was leider schwächer wurde waren die Gespräche die nun leider an viele punkten automatisch verliefen.

Das Kampfsystem ist wie im Vorgänger es wurde nur um ein System, um schnell aus bzw. in eine Deckung zu gelangen, erweitert das manchmal etwas fummelig ist aber größtenteils funktioniert.

Die Inszenierung hat einen Sprung nach vorne gemacht viele Teile der Geschichte fahren gewaltig auf extrem viele Zwischensequenzen die die Geschichte voran treiben und viele Momente waren für mich wirklich Atemberaubend.

Grafische Verbesserungen in allen Bereichen etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten im Optionsmenü als im Vorgänger.
Recht sparsam was Hardwareressourcen angeht.

Geschichte: (Das was die Serie für mich wirklich auszeichnet)
(!!!ACHTUNG SPOILER ICH SPRECHE ZWAR NICHT DIREKT ÜBER DIE GESCHICHTE ABER ICH SPRECHE DIE MECHANIK DES ENDES AN DAS KÖNNTE BEREITS ZU VIEL VERRATEN SEIN!!!)
Die Geschichte war in allen 3 Teilen durchgehend extrem gut was mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat war wie für viele andere das Ende der Trilogie.
Nicht aber weil das Ende was Bioware gewählt hat mir nicht gefällt, das ist ganz alleine deren Entscheidung und deren Geschichte.
Allerdings ist der Versuch, für eine Trilogie die viel auf Entscheidungen setzt, am Ende sehr schwach umgesetzt.
Die Idee verschiedener Enden ist für diese Serie keine schlechte Idee auch wenn sie sich ähneln sollen und einige Dinge sich eben nicht ändern lassen ist völlig in Ordnung.
Es kann aber nicht sein das diese verschiedenen Enden sich voll und ganz auf eine sehr schwache Mechanik beziehen und die Entscheidungen die getroffen werden keinerlei Einfluss haben.
Es existiert nur eine Entscheidung in Mass Effect 2 die Einfluss auf das Ende hat und selbst diese beeinflusst das System was da hinter steckt nur geringfügig.
Das war im Vorgänger wesentlich besser gelöst da dort die Entscheidungen auch wirklich Einfluss genommen haben.
Im großen und ganzen heißt das einfach nur das man egal was man getan hat sich nichts verändert da wäre vielleicht ein klares Ende besser gewesen.
Der Extended Cut erklärt am Ende nochmal mehr aber die Mechanik dahinter ändert dieser nicht.
Wer das Spiel bereits gespielt hat versteht vielleicht was ich mit dieser Mechanik meine und wie groß der Unterschied zwischen der Erklärung am Ende ohne und mit Extended Cut ist.

(!SPOILER ENDE!)

Im großen und ganzen kann ich allerdings sagen das mir die Serie verdammt gut gefallen hat und ich es nur empfehlen kann wenn man gerne eine gute Erzählung in einem Spiel schätzt.
Allerdings muss man dann eben mit dem kleinen Manko leben das einem bei Teil 1 das stark ausgebaute Rollenspiel nicht zusagt oder die Actiondrehung ab Teil 2.
Man sollte aber auch nicht zu viel vom Ende erwarten da muss ich sagen war das Problem aber auch nur wenn man weiß wie das oben angesprochenen funktioniert ansonsten war auch diese wieder bombastisch Inszeniert.
Wie man aber vielleicht bemerkt hat sind viele Punkte eher persönliche "Knackpunkte" besonders die Gameplay Änderungen die kann jeder anders empfinden deswegen muss ich sagen das ich hier zwar viel Text geschrieben habe den man aber im großen und ganzen erst bewerten kann wenn man es selber gespielt hat.
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5.0 von 5 Sternen unbedingt diese reihe an testen!, 12. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 [PC Origin Code] (Software Download)
Wer's noch nicht kennt verpasst wirklich was!
Unglaublich gute Story die in diesem teil glorreich und ungeahnt zu ende geht.
Wer sich aber dazu entschlossen hat mass effect 3 zu spielen, dem rate ich dringend dazu erst die beiden Vorgänger durch zu spielen.
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5.0 von 5 Sternen Immersion satt, 11. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 [PC Origin Code] (Software Download)
Selten habe ich ein Spiel von solcher atmosphärischer Tiefe und Storydichte gespielt. Bioware legte mit Dragon Age und Mass Effect wirklich die Messlatte für alle Spiele dieser Art sehr hoch. MAss Effect 3 enttäuscht da nicht. Es gibt so herzergreifende, perfekt Musik untermalte Momente, das man sich am PC ergriffen ein Tränchen aus dem Augenwinkel wischt.

Die Actionsequenzen sind flüssig und machen auch Menschen Spass, die sonst eher keine Erfahrung mit Ego Shootern haben. Die Steuerung ist also leicht zu erlernen, der Schwierigkeitsgrad flexibel anpassbar.

Auch der Multiplayer Teil, der für die Einzelspieler Kampagne Boni bringt, macht Spass und kann einen eine ganze Weile beschäftigen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist das der Multiplayer sich auf Team vs KI beschränkt, also keine Matches gegen andere Spieler. Also eher wenig Raum für Egozentriker und viel Raum für Teamplayer. Das würde ich mir wirklich öfter wünschen.
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5.0 von 5 Sternen Bestes Spiel!!! Definitiv empfehlenswert!, 1. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 [PC Origin Code] (Software Download)
Habe bereits den Vorgänger gespielt und der hat mich schon begeistert. Das Spiel ist abwechslungsreich, erzählt eine tolle Story, wie man sie aus guten Blockbustern her kennt und lässt einem auch einen gewissen Spielraum um Charakterdesign, indem man bei Dialogen und Diskussionen immer mehere Optionen hat, wie man reagiert. Dementsprechen kann man aus dem Commander einen heroischen Helden oder einem skrupellosen Schlächter entwickeln.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mein absolutes Lieblingsspiel ist und das obwohl ich vor Mass Effect kein Fan von Rollenspielen war.
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5.0 von 5 Sternen Super Spiel..., 7. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 [PC Origin Code] (Software Download)
Ein wirklich gutes Spiel, Grafik wurde verbessert, Romanzen wirklich interessant...Das Spiel an sich ist einfach klasse...
Aber das man dazu Origin benötigt, finde ich einfach furchtbar. Habe es mir trotzdem gekauft, da ich Mass effect einfach super finde, aber es hätte einfach nicht sein müssen... Außerdem hatte ich beim erneuten download erhebliche Probleme mit dem installieren über Origin. EA sollte es sich besser nochmal überlegen, die verlieren einfach zu viele Käufer damit.
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Mass Effect 3 [PC Origin Code]
Mass Effect 3 [PC Origin Code] von Electronic Arts
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