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81 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 27. März 2012
Jane Austen hat mit "Stolz und Vorurteil" einen Roman geschaffen, an dem gemessen wird - und zwar so ziemlich jeder (historische) Liebesroman der letzten hundert Jahre! Eigentlich ist es nicht nur ein Liebesroman, sondern auch eine gesellschaftliche Satire. "Stolz und Vorurteil" legt die Messlatte hoch - dies ist nicht nur einfach ein Klassiker, es ist ein kleines Meisterwerk.

Im Mittelpunkt der Geschichte aus dem 19. Jahrhundert stehen die beiden Protagonisten Elisabeth Bennet und Mister Darcy, zwei Figuren die das Herz erwärmen.
Austen hatte die wunderbare Gabe, Personen zu erschaffen, als wären es lebendige Menschen. Es ist kaum vorstellbar, dass es jede einzelne kleine Figur in diesem Roman nicht wirklich gegeben hat, soviel Leben haucht Austen ihnen ein.
Durch diesen unnachahmlichen Schreibstil Austens kann man sich sehr schnell in die einzelnen Personen hineinfühlen und gemeinsam mit ihnen diese herrliche Zeit mit allem, was sie ausmachte, erleben.
Man bekommt hier einen originalen Einblick in das Regency, denn die Autorin schreibt ja über die Zeit in der sie selbst lebte, was auch den größten Unterschied zu den modernen Romanen ausmacht.

"Stolz und Vorurteil" ist durch viele alte Redewendungen und die klassische Sprech- und Erzählweise aus vergangenen Tagen auch nicht so einfach zu lesen wie ein Roman aus unserer heutigen Zeit, dies macht ja den Reiz dieses Werkes perfekt. Ich kann nur jedem unentschlossenen Käufer raten, es einfach auszuprobieren, denn es lohnt sich wirklich, einmal in diese Welt einzutauchen und sich von Elisabeth und ihrer sympathischen Familie verzaubern zu lassen!

Wer historische Romane mag wird dieses Buch lieben und ich kann nur jedem mit ein bisschen Sinn für Romantisches empfehlen Austen zu lesen.
Endlich ist dieser Roman als ungekürzte Fassung auch als E-Book erhältlich. Diesen Roman zu kürzen ist auch wirklich ein Verbrechen!!!
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59 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. August 2012
Ich kann mich dem Rest hier nicht anschließen. Diese Version ist grauenhaft zu lesen, wenn man die Übersetzung von Grawe Ursula und Christian (erschienen im Reclam Verlag) kennt. Die Leichtigkeit der Ausdrücke aus dieser Zeit geht total verloren und man hat das Gefühl man hat es zwanghaft verständlich gemacht für Leute, die nicht viel nachdenken wollen beim Lesen.

Stolz und Vorurteil ist mein absolutes Lieblingsbuch der englischen Literatur, ich habe es mehrmals auf deutsch und englisch gelesen. Dachte mir, ich lade mir das auf den Kindle, um es immer mit dabei zu haben, aber ich wurde bitter enttäuscht und mir ist sogar um die 0,99€ leid, die ich dafür bezahlt habe.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2013
Als großer SuV Fan war ich enttäuscht vom Sprachstil. Das Buch ist durch die trockene Übersetzung eher langweilig, da man vergeblich darauf wartet durch die elegante Sprache jener Zeit hineingezogen zu werden.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 100 REZENSENTam 2. August 2012
INHALT:
Der vorliegenden Roman, Stolz und Vorurteil (Pride and Prejudice), ist das bekannteste und zugleich beliebteste Werk von Jane Austen. Sie schrieb den Roman 1797 im Alter von etwa 22 Jahren, veröffentlichte ihn aber erst 1813, vier Jahre vor ihrem Tod. Mit überspitzt dargestellten Figuren wie dem lächerlichen, kriecherischen Pastor Mr. Collins oder der peinlichen, ungebildeten Mrs Bennet ist es Jane Austen gelungen, fabelhafte Charaktere für die Ewigkeit zu erschaffen.

Die Hauptprotagonistin Elizabeth Bennet ist eine kluge, junge Frau mit guter Beobachtungsgabe und selbstironischem Humor. Sie entstammt dem gehobenen Bürgertum und hat eine innige Beziehung zu ihrer Familie, insbesondere zu ihrer älteren Schwester Jane. Jane gilt als die schönste der fünf Bennet-Töchter und besitzt eine ausgeglichene, freundliche Persönlichkeit.

Die restliche Familie ist eher peinlich, die beiden jüngsten Schwestern, Kitty und Lydia, sind dumm , dreist und völlig gedankenlos, ihre Hauptbeschäftigung besteht aus Tratschen und Flirten. Die mittlere der insgesamt fünf Schwestern, Mary, ist als einzige nicht hübsch und versucht diesem Mangel mit fleißigem Lesen und Philosophieren beizukommen, womit sie sich jedoch nicht weniger lächerlich macht als ihre beiden jüngsten Schwestern.

Die Mutter weist auffallend schlechte Manieren auf und neigt zu hysterischen Ausbrüchen. Sinn und Zweck ihres Lebens ist die schwierige Aufgabe ihre Töchter möglichst gut zu verheiraten. Das ist im historischen Kontext verständlich, war eine Heirat mit einem angesehenen, wohlhabenden Gentleman zur damaligen Zeit beinahe die einzige Möglichkeit für Mädchen aus den gehobenen Gesellschaftsschichten ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Wie sich Mrs Bennet dabei anstellt, zeugt von einer nicht zu überbietenden Impertinenz, die dem Glück ihrer Töchter beinahe nicht wiedergutzumachenden Schaden zufügt.

Der Vater, Mr. Bennet, liebt seine Tochter Elizabeth innig. Mit der Vulgarität seiner Frau und dem kindischen Verhalten seiner jüngeren Töchter hat er sich arrangiert, seine Pflichten als erziehender, korrigierender Vater übt er eher schlecht als recht aus. Die meiste Zeit verbringt er in seiner Bibliothek, um von seiner Familie, der er mit sarkastischen Humor beizukommen versucht, nicht belästigt zu werden.

Bewegung kommt in die Familie, als einerseits ein Militärregiment in die Gegend abkommandiert wird, anderseits Mr. Bingley, ein freundlicher, reicher Junggeselle mit seinem besten Freund Fitzwilliam Darcy und seiner Familie ein stattliches Anwesen in der Nachbarschaft bezieht.

Jane und Mr. Bingley verlieben sich bald ineinander, während Mr. Darcy und Elizabeth einander von Herzen abgeneigt sind. Er findet sie nicht reizvoll, sie hält ihn für arrogant und selbstgefällig. Doch je besser Mr. Darcy Elizabeth kennenlernt, um so mehr fasziniert sie ihn. Im Gegenteil zu anderen Frauen wirft sie sich ihm nicht um den Hals, sondern hält ihn mit ihrem feinen Humor auf Abstand. Da Darcy Elizabeths und Janes Familie für nicht standesgemäß, reisen die beiden ab.

Rezension:
Mit Stolz und Vorurteil ist Jane Austen ein großer literarischer Wurf gelungen. Oberflächlich betrachtet, handelt sich um einen Liebesroman in gehobenen Kreisen, der nicht besonders spannend ist, in dem nicht viel passiert und der in einer sehr kleinen, beengten und unbedeutenden Welt spielt. Tatsächlich ist Stolz und Vorurteil ein ironisch geschriebenes, entlarvendes bedeutendes Stück Literaturgeschichte.

Der Roman ermöglicht uns Einblicke in die Regency-Ära aus der Sichtweise einer Frau, die die gesellschaftlichen Zwänge und Erfordernisse ihrer Zeit selbst erlebt und erlitten hat, indem sie beispielsweise ihre Bücher nicht unter ihrem eigenen Namen veröffentlichen konnte, weil es sich für eine Dame nicht geziemte für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten und Geld zu verdienen.

Mit Elizabeth Bennet hat uns Jane Austen eine selbstbewusste, charakterstarke Figur zum Geschenk gemacht, die für die Zeit, in welcher der Roman spielt, erstaunlich emanzipiert ist, ihre Ansichten stets mit der feinen Klinge des (selbst)ironischen Humors zum Besten gibt (ebenso wie es ihre Erfinderin getan hat) und auf die wahre Liebe wartet, anstatt mit den nächstbesten heiratet, nur um sich versorgt zu wissen.

Obwohl streng aus Elizabeths Perspektive geschrieben wird, kann man sich die Empfindungen sämtlicher Protagonisten vorstellen, ein besonderes Talent der Schriftstellerin, die in ihren Büchern das unbedeutende Leben ganz normaler Menschen beschreibt, aber auf so treffende Art, das man sich selbst und seine Bekannten in der einen oder anderen ihrer Figuren wiedererkennt.

Zu den wunderbaren Figuren in Jane Austens Universum gehören die amüsante, lebenskluge Elizabeth, die bescheidene, vernünftige Charlotte Lucas, der resignierende Vater Mr. Bennet, die dumm-dreisten Mrs Bennet, der skurrile, auf seinen Vorteil bedachte Mr. Collins und die arroganten Schwestern des liebenswerten Mr. Bingley. Egal, ob man diesen Roman einmal oder mehrfach liest, diese herrlichen Figuren bleiben haften.

P.S.: "Stolz und Vorurteil" wurde in der englischen Heimat Jane Austens zu einem der besten Bücher aller Zeiten gewählt und ist auch für mich ein Fünf-Sterne-Buch. Einen Punkt abgezogen habe ich allerdings wegen der Übersetzung: Ich habe das Buch im englischen Original sowie in drei verschiedenen Übersetzungen gelesen und kann den anderen Rezensenten nur zustimmen, dass die beste Übersetzung von den Austen-Kennern Christian und Ursula Grawe stammt, die im Reclam-Verlag erschienen ist.

Die von Grawe übersetzten Bücher sind erstens sehr gut übersetzt und verfügen zweitens über umfangreiche Anmerkungen und Fußnoten, die auf Jane Austen und ihre Zeit eingehen. Wer aber nicht so viel Geld ausgeben möchte (vor allem der Kauf des Gesamtwerks ist verständlicherweise nicht ganz billig) oder zum ersten Mal die Welt der Jane Austen betritt, kann es ruhig hiermit versuchen, finde ich.

Gedanken zu Jane Austens Literatur:
Die Bücher Jane Austens sind für mich wie gute alte Freunde. Während neuere Freundschaften zu Beginn intensiver gepflegt werden müssen, um Bestand zu haben, können Freundschaften, die bereits seit Jahren oder Jahrzehnten bestehen, auch eine (geografische oder durch Schule/Studium/Job/Familie ... verursachte) längere Trennung überdauern. Nach wenigen Sätzen, Blicken und Anekdoten ist man sofort wieder Feuer und Flamme, auch wenn man sich seit Längerem nicht mehr gesehen hat.

Genau so ergeht es mir bei der Lektüre eines Jane-Austen-Romans und beim Ansehen einer filmischen Austen-Adaption. Ein, zwei Absätze oder Filmminuten des einen oder anderen Werkes und ich tauche ab in Liebesleid und Liebesfreud der drei Dashwood-Schwestern (Verstand und Gefühl: Roman), leide mit der schüchternen Fanny Price im hochherrschaftlichen Mansfield Park (Mansfield Park: Roman), fiebere mit Catherine Morland spannenden Abenteuern entgegen (Kloster Northanger: Roman), flaniere mit Emma Woodhouse durch Highbury (Emma: Roman) und trauere gemeinsam mit Anne Elliot einer verlorenen Liebe nach (Überredung: Roman).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juli 2013
Ich bin ein echter Bücherwurm und habe schon viele verschiedene Arten von Büchern gelesen. Nur mit Klassikern war ich noch nicht sehr vertraut. Dieses Buch ist einfach großartig! Ich habe es in wenigen Tagen verschlungen. Die altertümliche Sprache hat mich mitgerissen und die ganze Geschichte als solche einen guten Einblick in die höhere Gesellschaft der 19. Jahrhunderts. Ich liebe Liebesgeschichten und muss sagen, das Jane Austen solch eine Geschichte wunderbar geschrieben hat. Es hat mir an nichts gefehlt und im Anschluss habe ich sofort den Film geguckt mit Keira Knightley. Beide (Film und Buch) ergänzen sich hervorragend. Ich kann dieses Buch echt jedem empfehlen. Es ist einfach so klasse, dass es sofort in meine persönliche Lieblingsbücherliste empor gestiegen ist :)
Wer es sich nicht holt ist selber schuld. Jane Austen ist ein Genie und hat bei mir die Liebe für Klassiker erweckt. Was würde ich nicht alles geben für einen zweiten Teil, geschrieben von Jane Austen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2013
zunächst fand ich es ganz spannend in die "alte Welt" einzutauchen, in der Mitte des Buches wurde es mir zu langweilig, Ich habe dann ans Ende weiter geblättert, weil doch noch wissen wollte, wie es gelöst wurde. Es schient mir die Urmutter der Liebesgeschichten mit Verwicklung, aber vorhersehbaren, gutem Ende zu sein. Interessant, was die Probleme der Damen der damaligen Zeit gewesen zu sein scheinen. (davon ganz abgesehen.. es gab immer schon Menschen die ein wenig gegen den Strom geschwommen sind und sich dann aber mit den vernünftigeren Ideen durchsetzen konnten. G.P.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2014
Inhalt:

Mrs. Bennet hat fünf Töchter. Ihr Bestreben ist es, diese möglichst bald zu verheiraten, damit ihre Zukunft gesichert ist.

Charaktere:

Elisabeth: Die Geschichte ist aus der Sicht dieser Charakterin geschildert. Elisabeth ist eigenwillig, intelligent und weiß was sie will. Sie lässt sich nicht in die gesellschaftlichen Normen pressen und dennoch ist es ihr wichtig, ihre Familie nicht zu blamieren.

Elisabeths engste Vertraute ist ihre Schwester Jane.

Mr. Darcy tritt als schweigsamer Fremder auf. Seine ungehobelte Art, die sich darin äußert, dass er spricht, mit wem und wann er will, dass er tanzt, wenn es ihm beliebt, stößt in seiner Umgebung auf Abneigung. Seine nahen Angehörigen aber wissen, dass er ein rechtschaffender, hilfsbereiter, aufopferungsvoller und liebevoller Gefährte sein kann. Zwischen Elisabeth und ihm entspinnt sich, nach vielen Missverständnissen und widersprüchlichen Gefühlen, eine zarte Liebesgeschichte.

Jane ist die älteste der Geschwister Bennet. Sie ist gutmütig und lebensfroh. Stets denkt sie nur das Beste von allen Menschen. Als Mr. Bingley zusammen mit Mr. Darcy in die Nähe der Familie Bennet zieht, steht schnell fest, dass Mr. Bingley und sie eine große Liebe verbindet.

Mr. Bingley ist ein lebensfroher, liebevoller Mensch mit einer natürlichen Ausstrahlung. Er besitzt einen ebenso reinen Charakter wie Jane. Auch wenn gleich zum Anfang der Geschichte klar ist, wie gut die beiden zueinanderpassen, stellt das Schicksal ihnen ein Hindernis in den Weg.

Titel:

Stolz und Vorurteil ist als Titel sehr gut gewählt. Diese beiden Eigenschaften stellen die wesentlichen kritischen Punkte in der Entwicklung der Charaktere dar.

Buch vs. Film:

Ich habe zuerst den Film gesehen und dann das Buch gelesen. Der Film hat mich bezaubert, was neben der Story natürlich auch an den wundervollen Schauspielern lag. Einige Szenen im Film erschienen mir nicht ganz nachvollziehbar und ließen mich schmunzeln. Nach dem Lesen des Buches stellte ich jedoch fest, dass durch das Streichen – und an wenigen Stellen auch Abändern - der Szenen (was für die Länge des Filmes natürlich sinnvoll war), einige Hintergründe fehlten.

Angenehm ausklingend empfand ich auch – gerade im Vergleich zum Film – das Ende des Buches. Während der Film mir ein wenig zu abrupt endete, fand ich die Lösung des Buches, den Leser über den weiteren Verlauf des Lebens der einzelnen Charaktere aufzuklären, als sehr gut gelungen.

Schreibstil:

Die Autorin schreibt sehr scharfsichtig und glänzt mit intelligenten Dialogen.

Zitate aus dem Buch:

„Du hast eben gar kein Mitgefühl mit meinen armen Nerven!“

„Da verkennst du mich ganz und gar, meine Liebe. Ich hege die größte Achtung vor deinen Nerven. Seit zwanzig Jahren höre ich mir nun schon das mit deinen Nerven an; sie sind mir nun gute alte Bekannte geworden.“

Er verspürte den Wunsch, sie näher kennenzulernen, und gleichsam als Vorstufe zu einer eigenen Unterhaltung mit ihr, fing er an, ihren Gesprächen mit anderen zuzuhören.

Aber alle Menschen ändern sich so sehr in sich selbst, dass man ständig Neues an ihnen entdecken kann.

Mr. Bennets Erwartungen wurden noch übertroffen: sein Vetter war weitaus komischer, als er ihn sich vorgestellt hatte, und er hatte seinen Spaß an ihm, ohne seine Miene indes anderes als korrekteste Höflichkeit verraten zu lassen. Nur hin und wieder schweifte sein Blick für einen Augenblick zu Elisabeth hinüber, sonst brauchte er keinen Gefährten in seinem Vergnügen.

… er wollte es gern auf sich nehmen, wie er einmal zu Elisabeth sagte, in jedem anderen Zimmer seines Hauses ausschließlich Dummheit und Einbildung anzutreffen, aber seine Bibliothek wollte er davon frei wissen.

… dass der gewöhnlichste, albernste und älteste Gesprächsstoff im Munde eines Könners anregend wirkte.

„Gott behüte! Das wäre erst ein Unglück! Jemanden nett zu finden, den zu verabscheuen man fest entschlossen ist! Wünsche mir bloß das nicht!“

„Mr. Wickham ist mit einem so vorteilhaften Auftreten gesegnet, dass er sich überall schnell Freunde erwirbt. Ob er die gleiche Geschicklichkeit beweist, wenn es gilt sich die Freunde zu bewahren, ist sehr viel weniger gewiss.“

„Und ich möchte Sie bitten, Miss Bennet, den Versuch, ein Bild von meinem Charakter zu entwerfen, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben; denn ich fürchte, das Ergebnis würde gegenwärtig keinem von uns beiden eine Freude machen.“

(Janes großer Makel:)

Sie selbst hatte immer das Gefühl gehabt, dass die Zuneigung ihrer Schwester, so tief empfunden sie auch sein mochte, doch zu sehr hinter ihrer gleichmäßig freundlichen Miene und Haltung verborgen blieb, als dass Außenstehende sie hätten erkennen können.

Aber der wahre Lebenskünstler gibt sich eben mit wenigem zufrieden, wenn mehr nicht zu erreichen ist.

Ärger und Klugheit wohnen selten beisammen.

Fazit:

Mir tat es sehr gut das Buch gelesen zu haben. Ich konnte zum einen die Geschichte erneut miterleben und zum anderen auch besser nachempfinden. Ich habe die gut ausgearbeiteten und vielschichtigen Charaktere geliebt und das Buch nahezu verschlungen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2012
Diese etwas alterümliche Übersetzung ist leider unvollständig. Im Kapitel VII nach dem Erhalt von Janes Brief stellt der Vater fest, dass sie durch die Erkältung gar sterben könnte, Hauptsache der Plan der Mutter ginge auf. Die Mutter tut dies ab. Das wirft ein bezeichendes Bild auf den Charakter der Mutter. Doch dieser Absatz fehlt in der deutschen Übersetzung. Ich empfehle daher die kostenlose (!) englische Version, in der die Leichtigkeit von Jane Austens Feder nicht durch eine schwerfällige deutsche Übersetzung verdeckt wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juni 2014
Leider habe ich zuerst den Film gesehen...den fand ich schon total toll! Das Buch übertrifft den Film (wie s oft) aber um Längen!!!
Es ist absolut herrlich zu lesen! Extrem empfehlenswert für alle Romantiker!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juni 2013
Ein sehr gutes Buch. Ich mag alle von Austen, aber Stolz und Vorurteil ist doch etwas besonderes. Ich kann es immer wieder lesen
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