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67 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Upgrade, das sich gelohnt hat
Im Jänner 2011 hab ich nach 5 Jahren meine treue Canon PowerShot S3 IS Bridge in Ruhestand geschickt und mich auf die Suche nach eine neuen, besseren Kamera gemacht. Mein kurzer Testlauf mit der Panasonic FZ100 fiel sehr ernüchternd aus und brachte mich auf Grund des katastrophalen Rauschverhaltens zur Erkenntnis, dass kleine Sensoren mir nicht mehr...
Vor 23 Monaten von Schnöppl veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen Finger von der Kamera und Sony weglassen
Ich habe mir Ende Dezember 2012 diese Kamera gekauft und bisher nur Ärger damit. Fazit:Ich würde diese Kamera keinem empfehlen, sondern eher abraten. Darum würde ich keinen Stern geben, muß aber trotzdem mindestens einen Stern vergeben, da ansonsten diese Bewertung nicht hochgeladen werden kann !
Grund: Trotz Verwendung der werksseitigen,...
Vor 15 Tagen von Mario und Kerstin Heiduczek veröffentlicht


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67 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Upgrade, das sich gelohnt hat, 20. August 2012
Von 
Schnöppl - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A57K SLR-Digitalkamera (16 Megapixel APS HD CMOS, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View, Full HD Video) inkl. SAL 18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Im Jänner 2011 hab ich nach 5 Jahren meine treue Canon PowerShot S3 IS Bridge in Ruhestand geschickt und mich auf die Suche nach eine neuen, besseren Kamera gemacht. Mein kurzer Testlauf mit der Panasonic FZ100 fiel sehr ernüchternd aus und brachte mich auf Grund des katastrophalen Rauschverhaltens zur Erkenntnis, dass kleine Sensoren mir nicht mehr reichen.
Ich habe mir nach intensiven Recherchen eine Sony SLT-A33 zugelegt, die mir bis jetzt auch viel Freude bereitet hat und habe nun zur aktuelleren SLT-A57 gewechselt. Gründe für das Upgrade und Verbesserungen zur A33 folgen unter der Überschrift: "VON DER A33 ZUR A57"

---WARUM EINE SLT VON SONY?---

Mit dem fixen teildurchlässigen Spiegel geht Sony einen anderen Weg als die Konkurrenz. Von manchen belächelt und mit dem elektronischen Sucher als "halbe DSLR" beschimpft, haben mich folgende Vorteile der SLT-Technik zum Kauf bewogen:

+ Die hohe Serienbildgeschwindigkeit (A57: 10 B/s in voller, 12 B/s in reduzierter Auflösung inkl. AF-Nachführung)
+ Live View mit voller AF-Funktion
+ Die gute Videofunktion in Full HD und voller AF-Funktion

Der Nachteil des fixen Spiegels ist der dadurch entstehende Lichtverlust, außerdem muss man auf einen optischen Sucher verzichten und mit einem elektronischen Vorlieb nehmen. Mich stört das nicht, weil dort auch alle Aufnahmeparameter inkl. elektronischer Wasserwaage in zwei Ebenen eingeblendet werden können.

Zusätzlich zu den Vorteilen der SLT-Technik haben sich noch folgende Features der Sony-Alpha Reihe positiv auf meine Kaufentscheidung ausgewirkt:

+ Auto HDR Aufnahme (aus 3 Bildern mit unterschiedlicher Belichtung - auch das Originalbild wird gespeichert)
+ Sweep-Panorama (horizontal und vertikal - in guter Qualität, sehr saubere Schnittkanten)
+ Multiframe Rauschreduzierung (GENIAL - Aus 6 Bildern in schneller Folge wird ein rauschfreieres berechnet,
damit gibt es bei ISO 6400 nur moderates Rauschen und selbst Aufnahmen mit ISO 12800 sind noch
teilweise recht brauchbar - allerdings nur für statische Motive geeignet)
+ Gesichtserkennung inkl. Gesichtsregistrierung (nicht bei A33) und automatischem "Auslösen bei Lächeln".
+ Das dreh- und klappbare Display (Für mich unverzichtbar, bieten mittlerweile aber auch andere Hersteller)

---DIE A57 ZUM ERSTEN MAL IN DER HAND---

Die A57 liegt sehr gut in der Hand, das Gehäuse entspricht dem der A65 und ist auch für meine relativ kleinen Hände (für einen Mann) gerade noch gut bedienbar. Die Knöpfe sind alle problemlos erreichbar und die Menüführung sehr intuitiv, die kannte ich aber auch schon von der A33.

Nichtsdestotrotz sollten auch Neulinge sich recht schnell zurechtfinden, die wichtigsten Parameter lassen sich per zugeordneter Taste entweder direkt oder ansonsten über das Schnellmenü per "FN" Taste ändern - wahlweise über die Pfeiltasten oder das kleine Wahlrad unter dem Zeigefinger.

Der Blitz wird je nach Programmwahl entweder automatisch bzw. in den P/A/S/M Modi per Knopfdruck ausgefahren und nach verrichtetem Dienst einfach wieder manuell in das Gehäuse gedrückt.

Das Display lässt sich komplett ausklappen und drehen, sodass man sich bei Bedarf selbst fotografieren kann ohne "blind" abdrücken zu müssen. Das Display rastet auf der Rückseite spürbar ein, je nach Wunsch in geöffneter oder geschlossener Position. Die Mechanik macht dabei einen sehr stabilen Eindruck - nichts wackelt, perfekt!

---FÜR JEDEN DAS RICHTIGE PROGRAMM---

Die Auswahl an Programmen ist eigentlich Standard. Wer die Aufnahme-Parameter selbst kontrollieren will, arbeitet in den P/A/S/M Modi, wer lieber der Kamera die Einstellungen überlässt, kann mit 2 Vollautomatikprogrammen Vorlieb nehmen, die automatisch die Szenerie erkennen (sollen) und die dafür optimalen Einstellungen an der Kamera vornehmen. Dabei sind auch die individuell veränderbaren Parameter stark eingeschränkt!

Daneben gibt es noch Programme für
+ Panorama
+ 3D Aufnahmen
+ Szenenprogrammen (z.B. Sport, Portrait, Makro, Landschaft…)
+ Video (Videos können aber auch direkt per Tastendruck in anderen Programmen aufgezeichnet werden)
+ Serienbild AE Priorität (10 B/s in voller, 12 B/s in reduzierter Auflösung von 8,4 MP)

Ich habe nicht alle Programme ausführlich getestet, weil ich mich zu 95% Prozent im P/A/S Modus bewege und Videos direkt über den dafür vorgesehenen Button aufnehme.

---ÜBERZEUGENDE BILDQUALITÄT AUCH IM HIGH-ISO BEREICH---

In der "Auto-ISO" Einstellung wird der Bereich zwischen ISO 100 und ISO 3200 (zum Vergleich ISO 100 - 1600 bei der A65) genutzt. Eine individuelle Einstellung der Ober- und Untergrenze wie bei der A77 fehlt leider.

Das Rauschverhalten selbst ist sehr überzeugend. Bis ISO 1600 ist kaum störendes Rauschen erkennbar, die Bilder wirken noch sehr detailreich. Bei ISO 3200 kommt es sehr auf die Lichtverhältnisse an, in manchen Situationen fällt das Rauschen schon störend auf, der größte Teil der Bilder bleibt jedoch herzeigbar und brauchbar. Die vorhin erwähnte "Multiframe-Rauschunterdrückung", für die es im Übrigen auch eine "Auto-Iso" Funktion gibt, schafft im Notfall aber Abhilfe und ermöglicht brauchbare Aufnahmen bis inkl. ISO 6400, mit kleinen Abstrichen sogar teilweise noch bei ISO 12800, je nach Anspruch..

---VIDEOS IN HOHER QUALITÄT UND FULL HD---

Eine vernünftige Videofunktion war für mich eine Grundanforderung an die Kamera meiner Wahl. Die SLTs von Sony bieten diese, und zwar wahlweise in Full HD und maximal 50p. Das Ergebnis ist sehr flüssig und geschmeidig, der Fokus reagiert schnell genug und der elektronische Bildstabilisator leistet ausgezeichnete Arbeit. Für die höchste Auflösung und Bildrate wird natürlich eine entsprechend schnelle Speicherkarte vorausgesetzt.

Einziges Manko: Im Video ist der Autofokus, je nach Objektiv mehr oder weniger laut zu hören. Wer also auch auf guten Klang Wert legt, der kommt leider um ein externes Mikrofon nicht herum.

---FEATURES UND SPIELEREIEN---

Neben den schon erwähnten Features (Panorama, Auto HDR, Gesichtserkennung, Multiframe NR) bietet die A57 noch einige weitere "Schmankerl":

+ Interne Objektivkorrektur
Die neuen SLTs bieten interne automatische Objektivkorrekturen für:
Vignettierung (Randabdunkelung)
Chromatische Aberrationen (Farbabweichungen)
Verzeichnung (Verzerrung)
Leider funktioniert das ganze nur mit Objektiven von Sony, aber ich bin schon fleißig am Sparen,
damit ich eines schönen Tages ein SAL 16-80Z und ein SAL 70-400G mein Eigen nennen kann. ;)

+ MF Kantenanhebung
Ein sehr nützliches Feature, wenn der AF mal nicht trifft. Dabei wird beim manuellen Fokussieren der
scharf gestellte Bereich nach Wunsch farblich eingefärbt. Das Ganze funktioniert sehr verlässlich
und man kann sich die Bildschirmlupe sparen - Daumen hoch dafür!

+ Objektverfolgung
Hier kann im Sucher oder Live View ein Objekt gewählt werden, auf dem dann der Fokus
"hängenbleibt". Fällt für mich in die Kategorie "nett", weil die Verfolgung sehr lahm reagiert
und sich so nicht für schnell bewegte Objekte eignet - eigentlich Schade, weil die Idee an sich
nicht schlecht ist.

+ Auto-Portrait
Erkennt die Kamera, dass ein Portrait fotografiert wird, speichert sie zusätzlich zum ursprünglich
fotografierten Bild einen "ihrer Meinung" optimierten Ausschnitt der Szene. Finde ich auch eher "nett",
obwohl zugegebener weise hin und wieder der eine oder andere "Glückstreffer" dabei ist. ;)

+ Klarbildzoom
Dahinter versteckt sich ein Digitalzoom, bei dem das gezoomte Bild wieder auf die volle Auflösung
hochgerechnet wird. Ein kurzer Test allerdings hat meine Vermutung bestätigt, dass damit ein
optischer Zoom nicht annähernd ersetzt werden kann. Die Aufnahmen wirken zwar marginal
detailreicher als ein vergrößerter Ausschnitt, der Effekt ist aber so gering, dass es für mich eine
"Spielerei" bleibt und künftig wohl nicht sehr oft zum Einsatz kommen wird.

+ Spezialeffekte
Sony spendiert noch eine Reihe von Bildeffekten. Verschiedene monochrom-, Teilfarben-
Schwarzweiß- und Retrofilter sind ebenso vertreten wie die Spezialeffekte "Spielzeugkamera",
"Weichgezeichnet", "Soft-High-Key" oder "HDR-Gemälde". Natürlich ist das alles auch
nachträglich per Software machbar, aber wenn solche Spezialeffekte schon mit an Board sind,
und per Knopfdruck gute Ergebnisse liefern, ist das für "Nachbearbeitungs-Muffel" wie mich
einfach optimal! ;)

---MECKERN AUF HOHEM NIVEAU---

So gut die A57 auch ist, so gibt es doch noch zwei winzige Kritikpunkte:

- Bei der Wiedergabe muss man noch immer zwischen Fotos und Videos umschalten.
Ich hätte mir erhofft, dass dieses kleine Übel endlich verschwunden ist - leider nein!

- Das fehlende GPS Modul.
Das wäre noch das Sahnehäubchen gewesen, aber mal ehrlich: Wer kauft dann noch eine A65? ;)

---VON DER A33 ZUR A57---

Abschließend möchte ich noch darauf eingehen, warum ich von der schon sehr guten A33 auf die A57 umgestiegen bin und welche Verbesserungen die "große Schwester" mitbringt.

Zunächst die verbesserten technischen Daten:
+ Höhere Auflösung (16 MP zu 14 MP)
+ Die merklich bessere Videofunktion mit 50 B/s (25 B/s bei der A33)
+ Die höhere Serienbildgeschwindigkeit von 12 B/s (7 bei der A33)
+ Die deutlich bessere Bildqualität - nicht nur im High-Iso-Bereich
+ Die höhere Akkulaufleistung bei gleichzeitig kürzerer Ladedauer

Zusätzliche Features:
+ Die Kantenanhebung im MF-Modus - eine enorme Erleichterung, nicht nur weil man sich
die Bildschirmlupe erspart.
+ Die Gesichtsregistrierung mit Prioritätsfokussierung
+ Im "P" Modus kann über das Wahlrad die Blende/Verschlusszeit-Kombination noch verändert werden

Einige "Kleinigkeiten", die bei der A57 einfach besser gelöst wurden:
+ Der berechnete ISO-Wert in der "Auto-ISO" Einstellung wird nun schon vor der Aufnahme
angezeigt. (Hat mich persönlich sehr an der A33 gestört)
+ Die Auslöseverzögerung mit internem Blitz gehört der Vergangenheit an
+ Die Auslösung ist schneller und leiser
+ Die Stabilisierung im Videomodus erfolgt nun elektronisch und nicht mehr über die Sensorbewegung.
das alte "Überhitzungsproblem" der A33 und A55 sollte damit gelöst sein.

Rein subjektiv habe ich außerdem das Gefühl, dass neben der Gesichtserkennung auch der Bildstabilisator einen Tick besser funktioniert als bei der A33. Speziell mit dem Tamron SP70-300 F/4-5.6 Di USD gelingen am langen Ende meines Glaubens viel mehr scharfe Aufnahmen. Möglich, dass der Steady-Shot etwas optimiert wurde, vielleicht liegt es aber auch am elektronischen Schlitzverschluss oder einfach nur an meiner Einbildung.

---EMPFEHLUNGEN---

+ Firmware prüfen - Ich empfehle, die Firmware aktuell zu halten. Mein Gerät wurde schon mit der aktuellen Version ausgeliefert, ansonsten von Sonys Website herunterladen, die Installation wird ausführlich erklärt.

+Displayschutzfolie - Wer sich nicht mit Schlieren und hartnäckigen Fingerabdrücken auf dem Display herumärgern will, sollte dieses mit einer Schutzfolie bestücken. Ich nutze, wie schon bei der A33 die Vikuiti ADQC27 Displayschutzfolie, die ist qualitativ sehr hochwertig, extrem passgenau und schützt auch vor Kratzern.

+ Kamera registrieren - Wer in den Genuß der SERP-Garantieerweiterung kommen will, sollte nicht vergessen, die Kamera zu registrieren, sonst gibt’s nur 1 statt 2 Jahre Garantie.

---FAZIT---

Ich bin von der Technik der SLTs von Sony einfach überzeugt. Die Vorteile des fixen Spiegels überwiegen für mich die Nachteile, wie den elektronischen Sucher und den leichten Lichtverlust bei weitem. Das Upgrade von der Einsteiger-A33 zur Mittelklasse-A57 war für mich der richtige Schritt. Ausgemerzte Kinderkrankheiten, verbesserte Funktionen und zusätzliche Features lohnen einen Umstieg auf jeden Fall.

Trotz kleiner Mankos kann ich die A57 nur wärmstens empfehlen und vergebe die volle Punktezahl - 5 von 5 Sternen.
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95 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Modellpflege!, 26. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte bei der A55, siehe Rezension, einiges bemängelt. Beim Nachfolgemodell A57 hat sich Sony die Kritik der zahlreichen User zu Herzen genommen.

1) Das Gehäuse ist nicht mehr unnötig klein. Große Hände tun sich jetzt leichter; auch schwerere "Standard"objektive harmonieren jetzt besser mit der Kamera. Wer doch lieber ein kleines Gehäuse will, kann auf die neue A37 zurückgreifen.

2) Durch das größere neue Gehäuse ist ein größerer Akku möglich (Laufzeit 590 vs. 380 Bilder gemäß CIPA laut digitalkamera.de). Das reicht bei mir für einen Fototag, den bei der A55 obligat benötigten Zweitakku kann ich mir vorerst sparen. Nachtrag 1.7.12: Habe gestern bei einem Dorffest binnen 5 Stunden 1450 Bilder geschossen und ca. 20 min. gefilmt. Restakku 7%. Hohe Bilderzahl kam zustande, weil ich die - angeblich - 12 Bilder/sec beim Wasserrutschen meiner Kids in extenso getestet habe (nicht schlecht gestaunt: kaum ein unscharfes Bild dabei!).

3) Der neue Akku kann nur noch auf die richtige Weise in das Fach geschoben werden, nicht mehr verdreht wie noch bei der A55.

4) Die nervige Auslöseverzögerung beim Blitzeinsatz ist Geschichte!

5) fehlerhafte Vollautomatik bei der A55 > zumindest Innenaufnahmen mit Familie werden jetzt nicht mehr als "Abendszene" erkannt. Ich nutze die Vollautomatik mittlerweile kaum noch. Soweit getestet gab es bislang jedoch keine Fehlbelichtungen, auch nicht bei Blitzbildern in Innenräumen.

6) Der elektronische Sucher (jetzt 1,44 Mio Bildpunkte) ist deutlich verbessert worden.

7) Die Bildstabilisierung beim Videofilmen ist nun elektronisch, d. h. der Sensor wird nicht mehr bewegt. Damit entfällt das von der A55 bekannte (störende!) Stabi-Geräusch in den Videoaufnahmen (kostet allerdings etwas Bildwinkel).

8) Das Auslösegeräusch ist gegenüber der A55 kürzer und etwas leiser (hat wohl mit dem elektronischen 1. Verschluss zu tun).

9) Jetzt ist auch eine Objektivkorrektur für ausgewählte Sony-Objektive mit an Bord. Die will ich schon jetzt nicht mehr missen! (Das Originalfoto und das korrigierte sind in der Bildkontrolle in rascher Abfolge zu sehen.)

10) Die Zeit-/Blenden-Vorgaben der Automatik "P" kann ich jetzt durch das vordere Einstellrad noch verändern (diesen Programm-Shift kenne ich von früheren Canon EOS-Modellen). Man kann so bspw. auch in "P" mal ein einzelnes Bild etwas abblenden bzw. besser freistellen. Praktisch!

Negativ:
1) Die neue Funktion "Clear-Zoom" kann, das sehe auch ich als Laie sofort, ein optisches Zoom nicht ersetzen. Ich habe entsprechende Vergleichsbilder geschossen und die Unterschiede bereits am Monitor bei kleiner Vergrößerung feststellen können (Bilder sind weniger scharf, grieselig). Letztlich bleibt es, trotz neuer Softwareroutine, ein Digitalzoom, hier sollte man keine Wunder erwarten. Physik bleibt Physik. Als Fazit könnte man festhalten, dass die Qualität wohl über der eines reinen Digitalzooms, jedoch sicher unter der eines optischen Zooms liegt.

2) Ein AF-Hilfslicht (statt Blitzsalve) wäre schön.

3) Ich vermisse die Möglichkeit zu benutzerdefinierten Einstellungen (z. B. C1 = Ebay,...)

Fazit:
Sehr schnelle Kamera, wegen SLT-Prinzips konsequente Live-View Fotografie ohne Geschwindigkeitseinbußen möglich, sehr gute Bildqualität (mittlerweile von mehreren Fotozeitschriften bestätigt), einige hervorragende Effekte und HDR, welches ohne Stativ möglich ist, Video in Full-HD - jetzt ohne Stabi-Geräusch, verbesserter elektronischer Sucher (im Gegensatz zu einem optischen Sucher sehe ich auch bei Dunkelheit das Motiv und erhalte viele zusätzlichen Informationen), die Liste der Positiva ist lang...

Die A57 dient bei uns, wie schon die A55, als Allround-Familienkamera. Von Vorteil ist aus meiner Sicht besonders die enorme Schnappschusstauglichkeit (unabhängig, ob durch Sucher oder per Monitor geknipst); sich bewegende Kinder bzw. Aktivitäten bei Veranstaltungen aller Art, Sport etc. bildet die Kamera - jetzt auch mit Blitz - zuverlässig scharf ab. Mittlerweile filmen wir auch damit.

Als Objektiv nutzen wir das 16-80 von Sony/Zeiss, welches seine optischen Qualitäten in diversen Tests ja bereits unter Beweis gestellt hat. Leider ist es beim Scharfstellen zu laut, als dass man es fürs Filmen uneingeschränkt empfehlen könnte. Wer gerne filmen möchte, sollte diesen Aspekt beim Objektivkauf berücksichtigen, evtl. auf das neue Sony 16-50 mit SSM setzen oder ein anderes Objektiv mit leiser Antriebstechnik.
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75 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A57 vs. A65, 9. Januar 2013
Nach längerer SLR-Abstinenz (meine letzte war noch analog) wollte ich mich wieder an das Thema ranwagen. Erst hatte ich die Klassiker Canon und Nikon im Fokus, aber nach dem Studium verschiedener Tests bin ich auf die Alphas aufmerksam geworden. Nachdem ich sie (mit mittelgroßer Männerhand) in der Hand hatte und der Sucher (auch der der A57) einen sehr guten Eindruck machte, war klar: Eine Alpha soll es sein. Sie liegt sehr gut in der Hand, ist sehr leicht und schnell. Der elektronische Sucher hat sehr viele Vorteile, da alle Funktionen angezeigt werden. Außerdem ist das Bild normal groß (wie bei Nikon D7000) und nicht - wie bei Canon EOS 600D und Nikon D5200 verkleinert.
In meiner Preislage (Unter 1000€) kamen A57 und A65 in die engere Wahl.

A57 und A65 sind sich sehr, sehr ähnlich. Während die A57 eigentlich schlechter ausgestattet ist (kein GPS, weniger MP, schlechterer Sucher) wurde sie in den Bewertungen augrund der Bildqualität ein bisschen höher gelobt; die A65 kam etwas früher auf den Markt und ist vom Sony Marketing eine Klasse höher eingestuft worden. Preislich war vor einem halben Jahr noch ein signifikanter Unterschied da, inzwischen bekommt man beide quasi zum gleichen Preis, was vor allem daran liegt, dass die A65 billiger geworden ist. Bei der A57 habe ich um die Weihnachtszeit sogar einen Preisanstieg beobachten können. Das Gehäuse ist bei beiden identisch, das Gewicht bis auf wenige Gramm ebenso.

GPS habe ich bisher nicht gebraucht. Die für mich wesentlichen Fragen waren daher:
1) Ist der Sucher der A65 wirklich so viel besser?
2) Ist das Rauschen der A65 wirklich so viel schlechter?
3) Bringen die 24 MP wirklich so viel mir als die 16 MP?

Nachdem ich mir durch Recherchen im Internet allein keine endgültige Meinung bilden konnte, habe ich beide bestellt und verglichen. Bei beiden habe ich das sehr gute Mittelklasse-Objektiv 18-135 verwendet.

Mein Fazit:

1) Sucher
Der Sucher der A65 ist zwar besser, man nimmt das aber nur im A-B-Vergleich wirklich wahr. Die doppelte Pixelzahl macht kaum einen Unterschied, auch der Sucher der A57 löst ausreichend fein auf und man kann Details und Schärfe gut erkennen. Er ist allerdings nicht so kontraststark wie der OLED-Sucher der A65.

2) Rauschen
Bestätigen kann ich zunächst, dass man bis ISO 1600 keinen wirklichen Unterschied zwischen beiden feststellen kann. Erst bei ISO 3200 schneidet die A57 sichtbar besser ab. Aber auch hier sind die Unterschiede nur minimal. Auch die A65 schießt noch durchaus brauchbare Fotos auf diesem Niveau. Ich war auch hier überrascht, wie klein die in den Tests und Foren diskutierten Unterschiede in Realität sind. Die in den Foren zu findende Vermutung, dass Aufnahmen mit der A65 bei 12 MP weniger Rauschen konnte ich hingegen nicht bestätigen. Auch bei reduzierter Auflösung schneidet sie bei ISO 3200 und drüber schlechter ab also die A57.

3) 24 MP vs. 16 MP
Bei niedrigen ISO-Werten (sprich gutem Licht) ist das Bild der A65 bei starken Vergrößerungen etwas schärfer. Das wird allerdings nur bei extremem Cropping sichtbar. Ab ISO 1600 sind beide wieder gleichauf, d.h. die A65 bügelt die Details dann auch durch die Filter raus.

Der Vergleich hat mir die Entscheidung nicht wirklich leichter gemacht. Ich habe nochmal eine Nacht drüber schlafen müssen.
Gekauft habe ich letzten Endes die A57 und zwar aus folgenden Gründen:

A) Ein Hauptgrund für die Anschaffung einer DSLR (ja, ich weiß, die Alphas sind DSLT) war, dass ich mit meiner Standard-Knipse keine vernünftigen Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen hinbekomme. Die Kinder abends bei einer Schulaufführung ohne Blitz, aber mit Zoom zu fotografieren geht schlichtweg nicht. Auf einer Party die Stimmung einfachen? Ist nicht.
Eine gute Leistung bei schlechtem Licht ist mir persönlich also sehr wichtig. Und da ist die A57 einfach einen Tick besser. Sie ist hier auch komfortabler, da der Auto-ISO-Bereich bis 3200 geht. Klar, man kann auch mit Lightroom die Raw-Images der A65 nachbearbeiten, so dass man im Endergebnis keine Unterschiede sieht. Aber ich bin kein Kunstfotograf und habe nicht so viel Zeit. Das bestmögliche Ergebnis ohne digitale Nachbearbeitung liefert die A57.
Natürlich verschafft der größere Spielraum bei der Empfindlichkeit auch mehr Möglichkeiten, um mit kurzen Belichtungszeiten und kleineren Blenden zu arbeiten.

B) Die Farben haben mir bei der A57 etwas besser gefallen. Die Unterschiede sind minimal und fallen nur bei A-B-Vergleich auf, aber mir kamen sie etwas natürlicher vor.

C) Man möge mich dafür steinigen, aber ich mag den 2x Digitalzoom der A57. Klar, qualitätsmäßig bringt der nichts - ich könnte das Bild auch später am Computer rauszoomen, aber ich finde es manchmal angenehm, direkt beim Fotografieren noch etwas mehr Luft beim Zoomen zu haben.

Beide Kameras haben übrigens ohnehin einen tollen 2xZoom ohne große Qualitätseinbußen. Die A57 hat einen Clear-Image-Zoom, von dem ich nicht genau weiß, wie er funktioniert, der aber sehr gute Ergebnisse bringt und im Gegensatz zur A65 nicht nur einen Spot-AF erlaubt. Die A65 ermöglicht ebenfalls einen Zoom bis Faktor 2 ohne Qualitätsverlust, aber zu Lasten der Auflösung (2x Vergrößerung reduziert auf 6MP). Die Zoomfunktionalität ist bei beiden Systemen super und macht aus einem 135mm-Objektiv 270mm (klar - mit kleinen Abstrichen der Qualität/Auflösung). Der Digitalzoom ermöglicht mir bis auf 540mm zu zoomen, dann allerdings mit sichtbaren Detailverlusten.

Meine Empfehlung:
Wer anspruchsvolle Bilder bei normalem Licht mit höchster Detailauflösung machen möchte, sollte die A65 wählen. Da bringen die 24 MP schon etwas. Wer digitale Nachbearbeitung nur im Notfall machen möchte und öfter mal im Dunkeln fotografiert, ist mit der A57 besser bedient.

Beide Kameras sind tolle Geräte und ihr Geld wert. Fünf Sterne für die A57.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umstieg von Canon auf Sony... sehr zufrieden!!!, 26. Dezember 2012
Von 
Jonas Döring - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A57K SLR-Digitalkamera (16 Megapixel APS HD CMOS, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View, Full HD Video) inkl. SAL 18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Mit dem Umstieg habe ich lange schwer getan, da ich bereits 3 Objektive für Canon hatte und mich der digitale Sucher der Sony bisher etwas zögern lassen hat.
Letztendlich haben mich aber die vielen positiven Test und die deutlich bessere Ausstattung überzeugt.
Ich hatte vorher eine Canon 1100D, kurzzeitig eine gebrauchte Canon 550D und für 3 Tage habe ich auch ausgiebig die Canon 600D eines Freundes getestet. Ich war mit allen Kameras sehr zufrieden, was die Entscheidung noch schwerer machte. Doch die magere Ausstattung an Motivprogrammen und Einstellmöglichkeiten gegenüber anderen Kameras in dieser Preisklasse haben mich nie überzeugt.
Ich möchte hier ein wenig Canon und Sony vergleichen. Ich beziehe mich dabei auf die 600D, da sie etwa in der selben Preisklasse wie die Alpha 57 liegt.

+++ Bildqualität +++

Hier möchte ich nicht viel zu sagen. Das wird in zahlreichen Tests genügend ausgewalzt. Generell bieten beide hervorragende Bildqualität, in einigen Test liegt die Sony auch etwas vor der Canon.
Ich war von beiden Kameras angetan. Wirklich gravierende Unterschiede konnte ich nicht feststellen. Das Hauptunterscheidungsmerkmal liegt sicher nicht in der Bildqualität.

EDIT: Nach 5 Wochen Test bin ich mit der Bildqualität(mit Tamron 17-50mm f/2,8) sehr zufrieden, oft sogar begeistert.

+++ Haptik +++

Beide Kameras sind stabil und fühlen sich gut an. gummierte Griffe gibt es auf beiden Seiten. Das Gehäuse ist bei beiden Modellen aus Kunststoff, die Sony wirkt aber deutlich wertiger. Die Canon hat hier eine deutlich Plastik-Optik.

+++ Ausstattung +++

Der Hauptgrund für den Umstieg war die Ausstattung. Panoramabild, HDR-Funktion, BULB, etliche Motivprogramme, Effektfilter, und, und, und,.... Ich möchte hier jetzt nicht alles aufzählen, aber ich bin begeistert. Hier zieht die Canon deutlich den kürzeren.
Besonders genial finde ich z.B. dass man beim manuellen Fokussieren so genannte Kantenanhebungsstufen einblenden kann. Dann ist an den Rändern des Objektes das man gerade fokussiert hat ein weißes Rauschen zu erkennen. Damit macht auch manuelles fokussieren wieder richtig Spaß.
Was ich allerdings sehr stark vermisse ist die Begrenzung der ISO-Automtik, die automatisch auf 3200 begrenzt ist. Warum Sony darauf verzichtet hat ist etwas unverständlich, selbst bei den billigsten DSLR's gibt es das.

+++ Sucher +++

Es ist natürlich klar das der optische Sucher der Canon detailierter und kontrastreicher ist. Dennoch hat mich der digitale Sucher der Sony vollends überzeugt. Man sieht darin alles was man auch auf dem LCD-Display sieht. Veränderung der Verschlusszeit, Blende, Filtereffekt, manuelle Belichtung,... sieht man sofort im Sucher. Auch lässt sich zum Beispiel ein digitale Wasserwaage einblenden, damit wird kein Bild mehr schief. Auch kann man den Fokuspunkt an ein Objekt heften, was sehr nützlich bei beweglichen Objekten ist. Es ist immer nur Sucher oder der LCD aktiv. Der Sucher schaltet sich ein sobald man sich mit dem Auge nähert. Dies geschieht leider mit einer leichten Verzögerung. In der Praxis habe ich das aber kaum bemerkt. Trotzdem hätte ich es toll gefunden wenn man den Sucher dauerhaft aktivieren könnte. Es gibt zwar eine Umschalttaste für Sucher/LCD aber man muss sich trotzdem mit dem Auge am Sucher befinden, damit dieser angeht.
Alles in allem möchte ich aber einige Funktionen des digitalen Suchers nicht mehr missen, es ist einfach ein ganz andere Art des Fotografierens.

+++ Ergonomie/Handhabung +++

Bei beiden Kameras sind alle Knöpfe gut erreichbar. Das Menü der Canon ist sehr gut und übersichtlich aufgebaut, was aber auch an der mageren Ausstattung liegt. Das Menü der Sony ist trotz üppigerer Ausstattung keinesfalls überladen und sehr übersichtlich.
Die meisten wichtigen Funktionen sind bei beiden Kameras über Knöpfe an der Rück-und Oberseite erreichbar. Mehr individuell belegbare Knöpfe wären schön gewesen sind aber in der Preisklasse auch bei anderen Kamera nicht zu finden. Alle sonstigen Funktionen, wie Messmethode oder AF-Feld sind über sind über eine extra Taste erreichtbar. Da man bei der Sony nicht extra vom Sucher aufschauen muss, wie bei der Canon, geht das alles sehr schnell und flüssig. Alles in allem bin ich mit der Bedienung sehr zufrieden, was auch an dem Digitalen Sucher liegt. Alle Funktionen sind sehr schnell erreichbar und es entsteht ein gervorragender Workflow.

EDIT: Vor kurzem hatte ich wieder eine DSLR mit klassischen optischen Sucher in der Hand. Dabei habe ich gemerkt, dass ich mich dermaßen an den elektronischen Sucher gewöhnt habe, dass mir die Handhabung mit optischen Sucher sehr behäbig und unkomfortabel vorkam. In Zukunft werde ich mir wahrscheinlich nur noch Kameras mit ELV anschaffen!

+++ Live-View und Autofokus +++

Bei der Canon war das für mich nur eine Zusatzfunktion, die ich kaum genutzt habe, da der Autofokus einfach zu langsam war.
Bei der Sony hat man quasi immer einen Live-View-Modus. Durch den halb-durchlässigen Spiegel arbeitet der Autofokus zuverlässig und schnell(auch bei wenig Licht) und fokussiert sogar bei Serienaufnahmen nach.

--- Negatives ---

(-) Die Low-Light-Fähigkeit der Alpha 57 ist nicht die beste. Vor allem das Rauschen in dunklen Bereichen ist oberhalb von ISO 1600 recht auffällig. Auch greift die Rauschunterdrückung recht stark ein, so dass Texturen im höheren ISO-Bereich recht matschig werden.

(-) Wie schon erwähnt ist ein großes Manko die fehlende ISO-Begrenzung. Manchmal würde ich den ISO-Wert gerne etwas mehr begrenzen, ohne ihn manuell einzustellen. Vor allem ist das ärgerlich wenn man den vorherigen Punkt beachtet. Auch greift die Kamera ohne Bedenken in die hohen ISO-Werte, bevor sie überhaupt daran denkt mal die Blende etwas zu öffnen.

(-) Einige Funktionen auf dem Moduswahlrad sind recht überflüssig wie ich finde. Zum einen das 3D-Panorama, welches warscheinlich die wenigsten brauchen werden und welches man auch mit im normal Panorama-Modus hätte unterbringen können. Anscheinend wollte Sony seine neue exklusive Technik mehr nach außen präsentieren. Und zum zweiten der Modus für die Intelligente Automatik(ohne Blitz), da man auch in der Intelligenten Automatik den Blitz ausschalten kann. Hier wäre noch Platz für etwas anderes gewesen, z.B. ein User-Preset wie bei der Alpha 77.

(-) Die Platzierung des LCD-Gelenks ist natürlich sichtbar ungünstig. Wer weiss was sich Sony dabei gedacht hat? Vielleicht wollten sie sich ja von der Konkurrenz abheben. Für mich hat es allerdings nur die Funktion des Displayschutzes. Bei meinem Stativ ist es auf jedenfall völlig unnütz. Da wäre mir ein festinstalliertes und kratzfestes lieber gewesen. Aber das sicher Ansichtssache.

(-) Der Panorama-Modus bietet zu wenig Konfigurationsmöglichkeiten! Bei Panoramas möchte man im allgemeinen einen hohe Tiefenschärfe, aber leider lässt sich die Blende nicht selber einstellen. Da während der Aufnahmen auch nicht nachfokusert wird(was die Kamera ja eigentlich kann), kann es vorkommen dass Teile des Panoramas unscharf sind, weil sie schlichtweg nicht fokussiert wurden. Für richtig gute Panoramabilder muss man dann also doch eher einzelne Aufnahmen zusammensetzten.

Den Umstieg habe ich bisher noch zu keinem Zeitpunkt bereut. Bedenken sollte man natürlich, dass die Auswahl an Objektiven bei der Canon deutlich besser ist, gute Objektive gibt es aber trotzdem auch für die Sony.
Man sollte sich auch nur das Gehäuse der Sony Alpha 57 kaufen und dann noch ein gutes Objektiv dazu, z.b. das Tamron 17-50 f/2,8. Mit dem Kit-Objektiv kann man bei weitem nicht die volle Leistung aus der Kamera holen.

+++ FAZIT +++

Als perfekt kann man eine Kamera für sich selber erst bezeichnen, wenn man sich nicht mehr nach einigen Funktionen sehnt und hofft dass das nächste Firmware-Update diese mitbringt, was sehr unwahscheinlich ist. Leider tue ich das manchmal, da ich an manchen Ecken noch einige Konfigurations- und Einstellmöglichkeiten vermisse. Dennoch bietet Sony hier das beste Gesamtpaket aller Kameras in dieser Preisklasse und ich bin absolut zufrieden mit meiner neuen DSLR... ähm ich meine natürlich DSLT ;) Deshalb vergebe ich volle 5 Sterne.

EDIT: Ein etwas genauer Vergleich mit Canon!

Bevor ich meine Canon 550D verkaufe habe ich mal noch ein wenig herumprobiert und beide Kameras verglichen. An beiden Kameras hatte ich das Tamron 17-50 f/2,8, an der Sony ohne Bildstabi, an der Canon mit.
Dafür habe ich mein Bücherregal mit gleicher Blende, Verschlusszeit und verschieden ISO-Werten fotografiert. Beim Rauschen habe ich nur geringfügige Unterschiede festgestellt, hier sahen beide wirklich gut aus. Erst bei ISO 6400 hat mir die Sony etwas besser gefallen. Auch sah die Sony bei der Schärfe deutlicher besser aus und glänzte mit natürlicherer Farbwiedergabe. Der Unterschied war sogar größer als erwartet, so dass ich diesen bereits auf den ersten Blick(ohne Vergrößerung) sehen konnte.

Da bei der Sony nur 70% des einfallenden Lichtes auf den Bildsensor gelangt, habe ich oft gelesen, dass das Bild dunkler ist bzw. die Kamera früher auf höhere ISO-Werte zurückgreifen muss. Das kann ich nicht bestätigen! Bei gleicher Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert sind die Bilder bei beiden Kameras fast exakt genauso hell geworden.
Die Sony stellt die Bilder einfach nur allgemein etwas dunkler dar. Was bei Canon auf der Belichtungskorrekturskala eine +/-0 ist ist bei der Sony halt eine +1,2.

Einen Unterschied habe ich allerdings festgestellt wenn man alle Werte automatisch regeln lässt(P-/Auto-Modus).
Die Canon versucht den ISO-Wert möglichst gering zu halten und greift bereits früh auf die größte Blende zurück, bei mir 2,8. Die Sony hingegen benutzt noch eine Blende von 4,0, auch wenn der ISO-Wert schon bei 3200 ist. Erst wenn die Lichtverhältnisse noch schlechter werden benutzt die Sony eine größere Blende.
Die Canon vergrößert also erst die Blende bevor sie am ISO-Wert dreht, während die Sony erst den ISO-Wert auf max. 3200 steigert bevor sie die Blende vergrößert.
Die Sony blendet hier wahrscheinlich etwas ab um mehr Schärfe herauszuholen, wie bei Offenblende. Gefällt mir persönlich recht gut, aber man sollte natürlich darauf achten das bei schlechten Lichtverhältnissen das Rauschen nicht zu stark ist und gegebenenfalls die Blende oder ISO-Wert manuell einstellen. Hier vermisst man wieder die ISO-Begrenzung. Schade. An meiner Wertung ändert dies natürlich nichts.
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55 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sony Alpha 57 - meine Erwartungen wurden übertroffen !, 13. Mai 2012
Die Tests und Käufermeinungen zur Alpha 57 haben mich dann doch in Versuchung geführt und ich bin von Nikon zur Sony gewechselt. Vorab- der Wechsel hat sich vollauf gelohnt! Ich war zwar mit Nikon zufrieden, vermisste aber doch in vielen Situationen das Klappdisplay und den integrierten Stabilisator. Die technischen Werte der Alpha 57 brauche ich nicht herunterleiern, die kann jeder leicht nachlesen.
Zum Fazit:
Das Gehäuse fühlt sich hochwertig an, was nicht für alle Alpha-Modelle gilt. Die Griffmulde ist sehr gut dimensioniert, das Gehäuse auch für meine Hände ausreichend. Da kann ich mir einen Batteriegriff einmal ersparen. Das Display ist ausgezeichnet und bietet selbst bei Sonnenbestrahlung ein sehr gutes Bild. Der Sensorumschalter für den Sucher ist sehr gut zu gebrauchen, der Sucher selbst ist mehr als ausreichend. Der integrierte Blitz bringt eine gute Ausleuchtung. Da ich aber sehr häufig auf den Blitz zurückgreife und über die Gegenlichtblende kommen muss, habe ich mir für gut 200 € den Nissin Mark gegönnt- SEHR EMPFEHLENSWERT!
Im ISO-Bereich gehe ich grundsätzlich nur bis 800- da spielt Rauschen keine Rolle. Die Bedienung der Knöpfe und Einstellungen und die Menuführung sind leicht erlernbar. Die Serienbildgeschwindigkeit ist ausgezeichnet und hat mir schon ein paar schöne Aufnahmen beschert. Auf GPS kann ich verzichten, hab ich nie gebraucht. Wer hier anderer Meinung ist, sollte sich bei den teueren Schwestermodellen umsehen. Der Autofokus arbeitet rasant und treffsicher. Die Farbwiedergabe ist sehr natürlich.
Man sollte nur das Gehäuse kaufen. Die beiden angebotenen Set-Objektive können die Abbildungsleistungen der Alpha 57 nicht wiedergeben. Für den Weitwinkelbereich gibt es ein gutes Tamron oder das 16-50 2.8 von Sony. Wer gerne Potraits fotografiert, sollte sich das Zeiss 85mm 1.4 ansehen. Es reißt zwar ein ziemliches Loch in den Geldbeutel, belohnt jedoch mit einer beispiellosen Qualität. Für den Telebereich kann man sehr gut das Sigma 70-200 einsetzen. Ab Blende 4 liefert es sehr gute Bilder. Bei der Wahl des Blitzes habe ich mich für den Nissin entschieden- ein Kauf, der jeden Euro wert ist.
Wenn man die Ausrüstung addiert, kommt schon ein Sümmchen zusammen. Man wird aber mit sehr viel Freude beim Fotografieren und ausgezeichneten Bildern belohnt.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergleich zu A37 und A58, 5. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A57K SLR-Digitalkamera (16 Megapixel APS HD CMOS, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View, Full HD Video) inkl. SAL 18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Kompatibilität zu Minolta-AF Objektiven
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Nach längerer SLR-Abstinenz beschloss ich vor kurzem, meinen Minolta-AF Objektiv-Park zu reanimieren. Insofern war ich auf das Sony Alpha System festgelegt, weil nur hier die bestimmungsgemäße Verwendung auch der Autofokus-Funktion möglich ist. Wer mit einem ähnlichen Gedanken spielt, sollte beachten dass wegen des kleineren APS-C Sensors eine gefühlte Brennweitenverlängerung um den Faktor 1,5 eintritt. Was im Tele-Zoom-Bereich nett ist (aus meinem 70-210mm wird so ein 105-315mm im KB Vergleich), ist im Weitwinkelbereich hinderlich: so macht ein Standard-Zoom von 28-70 mm mit dem APS-C Sensor keinen großen Sinn mehr, weil es gefühlte 42-105mm werden, und somit kein sinnvoller Weitwinkelbereich mehr enthalten ist. Glücklicherweise deckt das Kit-Objektiv den Standard-Zoom Bereich aber ab, und außerdem habe ich für unterwegs auch noch eine gute Kompakte (Nikon P7100).

Erste Versuche ergaben, dass die alten Minolta-Objektive mit der A57 bestens funktionieren, optisch wie mechanisch. Vor allem von der Fokus-Geschwindigkeit des schweren Minolta-AF 70-210mm f4 "Ofenrohrs" war ich positiv überrascht, da dieses keinen eigenen AF-Motor besitzt. Das funktioniert dennoch sehr rasch und präzise. Die Abbildungsqualität ist gut, größtes Manko sind leichte Farbverschiebungen an den Kontrastkanten im Randbereich bei großen Tele-Brennweiten.

Bildqualität und Geschwindigkeit
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Die "Zwangswahl" des Sony Alpha Systems ist insofern unproblematisch, als das die Sony Alpha Kameras regelmäßig sehr gute Testergebnisse und ein sehr gutes Preis-Leistungsergebnis liefern. So liegen die A57, A58 und A37 z.Z. auf den Plätzen 1, 5, und 11 der Chip "DSLR/DSLM unter 1000€"-Bestenliste, mit der A37 als Preis/Leistungs-Bester. Dabei liefert die A58 die besten Bildergebnisse, aber leider die langsamste Geschwindigkeit der drei ab. A37 und A57 sind in Sachen Bildqualität gleichauf, die A58 ist wohl etwas besser, d.h. sie liefert bei einem ähnlichen Rauschverhalten eine höhere Auflösung. Bei der Geschwindigkeit ist die A37 ist sogar etwas schneller als die A58, aber die A57 spielt in Sachen (Serienbild-)Geschwindigkeit gleich in einer anderen Liga.

Ausstattungsunterschiede
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Bei der sonstigen Ausstattung liegt die A58 zwischen der A37 und der A57: das Gehäuse ist fast so groß wie das der A57, und somit gut zu fassen, aber etwas leichter (Das Gehäuse der A37 ist merklich kleiner, und es fällt schwerer damit ein schweres Objektiv zu halten). Es fehlen wie bei der A37 die Wasserwagen-Funktion, und der IR-Sensor für einen Fernauslöser. Das Display liegt mit 460.000 Subpixeln Auflösung ziemlich genau zwischen denen der A37 und A57, die die halbe bzw. doppelte Auflösung bieten. Es ist wie bei der A37 in der horizontalen klappbar, aber nicht seitlich schwenkbar, wie das der A57, welches zudem durch eine andere Technik bessere Farbkontraste bietet. Der Sucher der A58 ist ein OLED-Modell, was für etwas bessere Farben sorgen soll, hat aber die gleiche Auflösung wie die LCD-Sucher der der A37 und A57, und ist etwas (ca. Faktor 0,85) kleiner.

Die A58 näher betrachtet
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Als die A58 noch fast das Gleiche wie die A57 kostete, schied sie für mich aus: zu gering schienen die Verbesserungen, um die geringere Geschwindigkeit, Ausstattung, und Wertigkeit (Stichwort Kunstoff-Bajonett) auszugleichen. Als nun aber die Preise fielen, kam ich ins Grübeln. Die A37 (unschön zu halten am kleinen Griff) schien ob der geringen Preisdifferenz auszuscheiden, und so bestellte mir schließlich doch zunächst die A58. In Sachen Bildqualität wurde ich nicht enttäuscht. Auch der Sucher ist mir etwas sympathischer als der der A57, denn die kleinere Größe erlaubt es mir als Brillenträger sogar eher, es komplett im Blick zu behalten. Auch sind wirken die Farben im LCD-Sucher der A57 unnatürlicher und blasser.

Es lag letztlich an Details, dass ich die A58 zurückschickte: Es liegt keine ausführliche gedruckte Bedienungsanleitung bei, und Sony (anders als beispielsweise Nikon) kann oder will auch keine auf Anfrage ausliefern. Die Bedienungsanleitung nur am PC lesen zu können, bzw. den Kunden mit dem Ausdruck und einer potentiellen Loseblattsamlung hantieren zu lassen, empfinde ich als böse Zumutung. Stattdessen liegt ein mehrere hunderte Seiten dickes, unhandliches Büchlein dabei, welches in zig verschiedenen Sprachen eine Kurzanleitung erhält, in der z.B. alle Menüpunkte mal kurz erwähnt sind, ohne das auf Details eingegangen wird. Das ist bei der A57 leider auch kaum besser, aber hier sind jeweils maximal die Kurzanleitungen zweier Sprachen zusammengefasst, die englische ist gar als Einzelheft vorhanden. Somit ist mit diesen unterwegs mehr anzufangen. Bei der A57 liegen die ausführliche Bedienungsanleitung und die PC-Software (z.B. zur RAW-Konvertierung) auf einer CD bei, bei der A58 kann man sich diese nur im Internet herunterladen.

Generationenwechsel
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Man muss sich bewusst machen, dass die A58 im Gegensatz zu A37 und A57 nur eine neue Generation von Zubehör unterstüzt! Für letztere gibt es eine Unmenge an Zubehör auch von Dritt-Anbietern zu günstigen Preisen, wie Blitze und Fernauslöser, und natürlich auch viele Gebraucht-Angebote z.B. bei Ebay. Die A58 hat erst einmal nicht die alten Schnittstellen, sondern den neuen ISO-Multi-Schuh, sowie eine USB-Buchse für darauf basierende Fernauslöser. Das Zubehör ist z.Z. an der Hand abzuzählen und teuer, z.B. auch ein Blitzadapter für alte Sony-Blitze! Fernauslöser gibt es z.Z. nur in Verbindung mit Sony-Stativen (ab 120€) oder per Computer-Fernsteuerung, während man IR-Fernauslöser für die A57 ab etwa 5€ erhält. Was man bei der A58 gegenüber der A57 spart, hat man daher dann schnell für einen teureren Blitz oder anderes Zubehör wieder ausgegeben. (Bevor es Nachfragen gibt: ja, alle genannten Kameras haben auch einen internen Blitz, laut Sony alle mit der Leitzahl 10, Chip hat bei der A58 allerdings nur Leitzahl 4 gemessen.)

Fazit und Empfehlungen
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Die Entscheidung zwischen A58 und A57 fällt recht schwer, weil es keine einfache "Bin ich bereit für mehr Leistung mehr Geld zu bezahlen?"-Frage ist. In Sachen sonstiger Ausstattung ist die A57 deutlich vorne, aber bei der wichtigen Bild- und Sucher-Qualtiät schneidet die A58 definitiv etwas besser ab. Daher gibt's von mir für die A57 auch nur 4 Punkte, obwohl ich sie letztendlich der A58 vorgezogen habe.

(NACHTRAG 20. Juni 2013: Inzwischen ist die A58 deutlich im Preis gesunken, während der der A37 wieder gestiegen und der der A57 etwa gleich
geblieben ist. Insofern ist evt. untenstehendes Fazit so nicht mehr gültig!)

Fazit: Wer sehr auf den Preis schaut, sollte die A37 nehmen, so er mit dem kleinen Gehäuse/Griff sowie der geringen Displayauflösung leben kann. Er kriegt damit auch das günstigere Zubehör angeschlossen, und die Bildqualität ist mit der der A57 gleichauf. Wer auf eine wertige Kamera mit guter Ausstattung oder hoher Geschwindigkeit, sowie günstigem Zubehörangebot Wert legt, für den ist wohl die A57 die beste Wahl. Die A58 empfiehlt sich schließlich für den, der die Bildqualität am höchsten bewertet, dem die Geschwindigkeit eher egal ist, und der mit der neuen Schnittstellentechnik für die Zukunft gerüstet sein möchte (so kann man z.B. die A58 über den USB-Anschluss auch mit dem PC steuern).

NACHTRAG: SLT vs SLR
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Mit Erstaunen verfolge ich die Diskussionen, die um die Sony SLT-Technik entstehen, die sich um den Punkt drehen, ob man diese noch als (D)-SLR (engl. (Digital)-Single Lens Reflective) oder Spiegelreflexkamera bezeichnen darf. Dabei tauchen auch immer wieder in meinen Augen völlig falsche Erklärungen dazu auf, was denn nun eine Spiegelreflexkamera ausmacht. Daher hier als Nachtrag meine Meinung und ein paar Gedanken:

1. "Reflex" in "Spiegelreflex" kommt nicht daher, dass der Spiegel weg klappt. Sondern schlicht daher, dass der Spiegel Licht reflektiert. Das kann man schon daran erkennen, dass es auch "zweiäugige Spiegelreflexkameras" gibt (engl. Twin Lens Reflectiv, TLR), die mit einem feststehenden Spiegel auskommen.

2. Der tiefere Sinn der Spiegelreflexkameras war es stets, dass Motiv im Sucher *möglichst* genau so zu sehen, wie es auf dem Film erscheint, um dort scharf stellen zu können, ohne den Film gegen eine Mattscheibe tauschen zu müssen. Bei der zweiäugigen Spiegelreflex verwendete man dazu ein zweites Objektiv, das mechanisch mit dem Hauptobjektiv gekoppelt war, so dass die Entfernungseinstellung stets gleich war. Meist war das zweite Objektiv aber einfacher im Aufbau (nicht so gut korrigiert). Der Klapp-Spiegel hat hier sowohl Vorteile bei den Kosten, als auch die bessere Übereinstimmung mit dem späteren Bild (gleiches Objektiv, keine Parallaxen-Fehler). Später wurde das umgelenkte Licht auch für weitere Funktionen genutzt, wie Belichtungs- und automatisierte Fokussierungs-Funktionen.

3. Im digital-Zeitalter kann es aber kaum ein Bild geben, was besser mit dem späteren Ergebnis übereinstimmt, als ein vom Sensor abgenommenes Abbild. Auch dieses ist noch nicht perfekt, denn es ist nicht mit der gleichen Belichtungszeit (und üblicherweise auch nicht der richtigen Blende) abgenommen, und wird nicht in voller Auflösung angezeigt. Aber die volle Auflösung würde man im kleinen Sucherbild eh nicht nutzen können. Stattdessen gibt es ggf. Funktionen zur Vergrößerung des Fokus-Punktes. Daraus folgt für mich, dass die SLTs (und andere Spiegelfreie Systemkameras) den "Geist" der Spiegelreflex viel besser repräsentieren, als deren tatsächliche Vertreter. Sony spricht hier zurecht als den SLTs als die DSLRs der nächsten Generation. Allerdings gibt es definitiv z.Z. zwei Nachteile: Der Spiegel schluckt etwas Licht, und der Sensor ist vor der Aufnahme stets bereits für den Live-View in Betrieb, so dass er sich potentiell etwas erwärmt. Beides ist schlecht für den Signal-Rauschabstand. Allerdings zeigen die Vergleichstests mit DSLRs der gleichen Klasse, dass es so schlimm nicht sein kann.

4. Richtig ist nun aber, dass der Spiegel bei SLTs nur noch dafür gebraucht wird, den Phasen-Autofokus zu füttern. Ein solcher Phasen-AF ist etwas, was man von Digitalen-Spiegelreflexkameras kennt und qualitativ erwartet, und es in dieser Qualität bei spiegellosen Systemkameras noch nicht gibt. Sony hat diesen Teil von den alten DSLR einfach übernommen, während die Sucher-Technik umgebaut wurde. Insofern kann auch hier eine starke Verwandtschaft zur SLR nicht bestritten werden.

5. Da stellt sich die Frage, ist der Phasen-AF es wert, dafür den Spiegel in den Bildweg zu stellen, und die Objektiv-Konstruktion besonders für Weitwinkel-Objektive so zu erschweren? Für Sony allerdings nicht, denn die haben einen festen Kundenstamm der (so wie ich) eine Menge an Minolta/Sony-A-Bajonett Objektiven besitzt, und diesen gilt es zu pflegen. Selbst wenn es also gelinge würde, dem Phasen-Autofokus ebenbürtige Systeme in spiegellosen Systemkameras zu realisieren, wird Sony hoffentlich noch lange das A-Bajonett System pflegen, und sei es nur durch entsprechende Bajonett-Adapter. Allerdings bedingen die die großen, lichtstarken Brennweiten auch weiterhin solide Bajonett-Kamera Verbindungen, so dass es sich wahrscheinlich lohnt, dafür weiterhin eigene Gehäuse anzubieten.

6. Sollte man nun als Ein- oder System-Umsteiger ein SLR, SLT, oder spiegeloses System wählen? Oder stellen wir die Frage mal anders: Gäbe es keine etabliert Technik, und keine Wechsel-Objektive im Bestand, was wäre für einen Hersteller die naheliegendste, sinnvollste Lösung? Meiner Meinung nach scheiden sowohl SLR als auch SLT hier aus, weil ein dem Phasen-AF ebenbürtiges auf Sensor-Ebene realisierbares Fokus-System wahrscheinlich nicht mehr lange auf sich warten lässt. Scheinbar ist Panasonic bereits so weit. Dann haben diese nur noch den Nachteil des großen Bajonett-Auflagenmaßes. Stände ich heute vor einer System-Entscheidung, so würde ich ziemlich sicher ein spiegelloses mit kurzem Auflagemaß nehmen, für das es vernünftig anzufassende Kamera-Gehäuse gibt. Hier fiele mir als erstes das Micro-Four-Thirds-System ein, was es eben auch mit dem sehr schnellen spiegellosen AF-System von Panasonic gibt.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Kauf bis heute nicht bereut, 12. September 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Sony A57 ist mein Einstieg in die digitale SLR-Welt. Habe die letzten Jahre mit einer Lumix Bridge-Kamera gearbeitet, mit der BQ war ich immer sehr zufrieden, nur die Schärfe hätte ein bischen mehr sein können. Nun steht ein großer Urlaub in den USA an und ich wollte einfach mal wieder einen Schritt weiter gehen (meine Frau benutzt weiterhin die Lumix). Ich war lange Zeit auf eine Nikon D7000 fixiert, nach langem hin und her habe ich mich dann aber doch für die Sony SLT-A57Y SLR-Digitalkamera (16 Megapixel APS HD CMOS, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View, Full HD Video) inkl. SAL 18-55mm und 55-200mm Objektiv schwarz entschieden da ich an dem Body meine alten Minolate Objektive weiter verwenden kann.

Ich selbst würde mich als ambitionierten Hobbyfotografen bezeichnen der schon seit gut 25 Jahren fotografiert. Der Einstieg in die neue Kamera war nicht sehr schwer, nachdem ich mich mit dem Menue und den Möglichkeiten vertraut gemacht hatte ging es auch schon los. Viele Aufnahmen bei den unterschiedlichsten Lichtverhältnissen (Tag, Nacht, Dämmerung, Kunstlicht), in der 2. Woche war ich bei einer Hochzeit eingeladen, der ideale Parcour um das Teil ausgiebig zu testen.

Ich möchte jetzt nicht die ganzen Details der Kamera wiedergeben, steht ja alles in der Produktbeschreibung. Deshalb hier kurz meine Eindrücke nach 3 Wochen:
+ Die Verarbeitung der Kamera ist für diese Preisklasse ausgesprochen gut, die KIT-Objektive wirken dagegen etwas billig.
+ Für mich liegt der Apparat sehr gut in der Hand
+ Absolutes Highlight ist die Kantenanhebung beim Manuelen Focus
+ Der schwenkbare LCD-Screen ist kein muss, aber unheimlich praktisch
+ Der elektronische Sucher ist absolut kein Nachteil
+ Das mitgelieferte Objektiv 55-200 bietet eine sehr gute Farbwiedergabe und sehr gute Schärfen

- Das mitgelieferte Kit-Objektiv 18-55 bietet keine besonderen Schärfen, die Bilder wirken etwas flau
- Der Akku hält nicht so lange wie bei anderen Herstellern (ohne elektr. Sucher), daher ist ein Zweitakku ein muss. Trotzdem reicht der Akku für 450-500 Bilder.

Fazit: Diesen Body würde ich mir sofort wieder kaufen, im Vergleich zu meiner Bridge sind die Bilder wesentlich kräftiger und schärfer. Bei Indoor Sportaufnahmen (Bowling) hat man mit der Bridge ohne Blitz keine Chance, die A57 bietet hier aufgrund der schnellen Serienbilder und des hohen ISO-Wertes wesentlich mehr. Allerdings würde ich mir zukünftig nur den Body kaufen und das gesparte Geld in ein gutes "Immerdrauf" 18-200 von Sigma investieren, die Schärfen im Weitwinkel sind wesentlich besser, im Telebereich (ab 100mm) kann ich keine Unterschiede zum Kitobjektiv feststellen.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1a Kamera, 3. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo zusammen,

ich habe die A57 seit Mitte August! Sie hat die KoMi D7D ersetzt!
Ich habe mich lange nach einem adäquaten Ersatz umgesehen, spielte zwischenzeitlich sogar mit einem Systemwechsel, nachdem mir ein Freund mal seine Nikon D5100 leihweise zur Verfügung gestellt hat, die mich auch ansprach! Wirklich glücklich wäre ich mit einem Systemwechsel aber allein wegen der verursachten Kosten nicht geworden!

Und dann trat die A57 auf den Plan!!
Lange ging ich mit ihr "schwanger", wälzte Foren, las Berichte und Kommentare! Begutachtete sie beim Fotofachhandel usw. ! Ich verglich sie mit anderen Produkten aus dem Hause Sony und des Wettbewerbs!
Trotz anfänglicher Skepsis (bezgl. elektronischer Sucher, neue SLT-Technik) begeisterte mich die A57 immer mehr.

Also angeschafft und ich muss sagen: Ich habe es zu keiner Sekunde bereut!

Die Kamera hat ein sehr gutes Bedienkonzept, obwohl mir anfangs das 2. Bedienrad fehlte! Daran habe ich mich aber sehr schnell gewöhnt und ich vermisse es überhaupt nicht mehr. Dadurch, dass sie sehr gut in der Hand liegt, sind alle entscheidenden Bedienschalter gut zu erreichen!

Für Anwender, die schon über Erfahrung mit digitalen SLR-Cams verfügen, sind die Menüs übersichtlich aufgebaut und erlauben eine sehr schnelle Verwendung/Einrichtung der Kamera.
Besonders das Fn-Menü ist sehr gut und erlaubt einen schnellen Wechsel verschiedener Betriebsmodi!
Für Einsteiger empfiehlt sich das Buch von Frank Späth, "Das Buch zur Kamera a57-A37"! Nach Lektüre des Buches kennt man die Kamera in der Theorie schon gut und die Praxis verhilft dann zur Verinnerlichung der wirklich guten Möglichkeiten, die die A57 bietet.

Die Bildqualität ist in meinen Augen absolut überzeugend, selbst mit meinen alten Objektiven, die z. T. noch aus analogen Zeiten stammen! Mit dem Tamron 17 - 50mm, F2.8, das ich mir auch neu gegönnt habe (der nicht notwendige Systemwechsel ließ finanziellen Spielraum ;-) ), bin ich schlichtweg begeistert!

Der elektronische Sucher, dem ich zunächst auch etwas skeptisch gegenüberstand, hat mich auch zu 100% überzeugt, wobei ich einschränkend sagen möchte, dass mir zwar Vergleiche zu anderen elektronischen Suchern fehlen, ich aber hier eben auch rein die A57 beurteilen möchte!
Er verhilft z. B. bei schlechten Lichverhältnissen zu einer guten Motivbeurteilung.
Die Anzeige eines geraden aufgenommen Bildes im Sucher ist m. E. auch sehr hilfreich.

Fazit für mich:
+ ein absolut hervorragendes Preis-/Leistungs-Verhältnis
+ gutes Handling
+ durchdachtes Bedienkonzept, das auch Einsteigern eine gute und schnelle Bedienbarkeit ermöglicht
+ sehr gute Bildqualität selbst bei hohen ISo-Werten
+ lange Akkulaufzeit
+ sehr gute Bildqualität
+ guter Sucher
+ gute Verarbeitung, sie macht einen wertigen Eindruck - trotz Kunststoff

Alles in allem ist die A57 eine sehr gute Kamera, durchdacht, einfach zu bedienen, mit hervorragender Bildqualität (die natürlich auch von der verwendeten Optik abhängt)!

In meinen Augen ein sehr gutes Produkt aus dem Hause Sony, das die Konkurrenz nicht fürchten muß, sondern im Gegenteil:
Sie setzt Massstäbe!!!!!!

In diesem Sinne!

Viele Grüße an die geneigten Leser

L. T.

Zubehör-Empfehlung noch zur A57:
- Displayschutzfolie
- Blitzschuhabdeckung
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58 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistung: sehr gut!, 23. April 2012
Anscheinend haben die Fachhändler einen kleinen Vorteil gegenüber den Online-Händlern:
Die Sony SLT A57 ist seit ca. einer Woche verfügbar.

Bin von einer Alpha 300 umgestiegen, die wichtigsten Verbesserungen nach einem Tag Nutzung:

- Geschwindigkeit: AF arbeitet wirklich zackig, auch mit alten langsamen Objektiven.
10fps sind im ersten Moment beängstigend schnell!

- Display & Sucher: erstklassig gelöst. Für Brillenträger endlich auch eine passable Lösung, weil der Sucher etwas weiter von der Kamera hervorragt. Das war bei den "alten" Systemen mit den klappbaren Display's noch nicht so gut. Die Klapp&Schwenk-Funktion vom Display ist gut - vor allem kann das Display so geschützt werden ohne lästige Folien oder Firlefanz. Die Anzeige der Informationen im Sucher und am Display kann seperat eingestellt werden. Bilder können auch im Sucher angesehen werden! Der elektronische Sucher bietet viele Vorteile, wie live-Informationen, Wasserwaage usw - ohne für mich erkennbare Nachteile. Für mich ist keine Nachzieh-Effekt in der Benutzung merkbar. Bei intensiver Konzentration auf das Sucherverhalten ist es minimal merkbar - aber ich konzentriere mich auf das Fotographieren ;-)

-Bedienung: top, alle nötigen Funktionen sind über Buttons oder die Funktionstaste schnell und einfach auszuwählen. Es sind einigen Knöpfe über das Menü die verschiedenen Funktionen zuweisbar. Einziger Wermutstropfen ist der Bildstabilisator - er ist nur im Menü aktivierbar.

-Video: beeindruckend. Logischerweise kann die SLT nicht mit einem reinen Camcorder mithalten von der gesamten Bedienung, nur kosten die mindestens ebensoviel. der AF ist leicht hörbar. Das ist Bauartbedingt einfach so. Mit SSM Objektiven ist das natürlich erledigt. Ton-Qualität ist ok. Die Fokus-Nachführung ist gut, vor allem sind die AF-Felder genau so auswählbar wie im Foto-Modus.

-Foto: mit den richtigen Objektiven sehr gut, vor allem die Detail-Zeichnung hat sich IMHO stark verbessert. Meine höchst private und persönliche Meinung zum Rauschen bei hohen ISO - bis ISO 3200 finde ich es ohne Bedenken einsetzbar, danach überlegenswert. Je nach Situation und Bild-Inhalt natürlich. Aber zum fotographieren in dunklen Räumen gibt es einen Blitz. Ab ISO 3200 wird das Rauschen in schwarzen Bild-Bereichen leicht erkennbar, mit ISO 6400 wird es in gleichfärbigen Bildbereichen erkennbar. Bis ISO 6400 ist bei meiner schwarzen Kameratasche noch Struktur erkennbar, danach nicht mehr. Notfalls sind aber Fotos mit ISO 12800 auch noch verwendbar. ISO 16000 ist dann aber schon sehr deutlich bunt. Die Werte im Vergleich zur A300 lt. meinem subjektiven Empfinden: ISO 400 noch brauchbar und ISO 800 nicht mehr. Ein grosses Lob an SONY für die Steigerung!
Eine interessante Funktion ist die Multi-Frame Rauschminderung, welche ich noch nicht "live" getestet habe im Feld. Daheim im Büro hat sie interessante Ergebnisse gebracht, sie scheint gut zu funktionieren. Ein Foto mit ISO 12800 wird vom Rauschverhalten verbessert in den Bereich zwischen 3200 und 6400 in meinen Augen. Leider geht das etwas zu lasten von der Detailauflösung. Wäre aber zB am Stativ überlegenswert. (Wobei Stativ und hohe ISO vermutlich niemand benötigt)

-MF-Funktion: Kantenanhebung: Mit dieser Funktion werden beim manuellen Fokussieren die scharfen Bildbereiche(Kanten) im Display mit einer Farbe hinterlegt. Sehr gute Idee!

-Die Einstellungen im Modus "SCN" Szenen bleiben gespeichert, auch nach Ausschalten der Kamera. Danke!

###Negativpunkte:
_Steadyshot nur im Menü aktivierbar.

_Die Taste "?" scheint nicht mit alternativen Funktionen belegbar zu sein. Gleichzeitig sind die Hilfe-Texte so informativ wie die Namen der Menüpunkte im FN-Menü. Das hätte sich SONY sparen können, bzw. für eine sinnvolle Funktion parametrierbar machen können. In dieser Klasse der Kamera IMHO mehr als sinnbefreit.

_keine frei programmierbare Einstellung am Modus-Rad: Die Panorama-Funktionen hätten in das Szenen-Menü verschwinden können.

_magere Szenen-Auswahl: auch wenn sie niemand verwendet, wäre zB. eine Szene für Schnee-Fotos und Baby-Fotos wünschenswert, diese würde ich verwenden. Kann der Hersteller namens Pana*** mit seinen Lumi*'s ja auch.

-Fazit: TOP TOP TOP.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von einem Einsteiger...., 18. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A57K SLR-Digitalkamera (16 Megapixel APS HD CMOS, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Live View, Full HD Video) inkl. SAL 18-55mm Objektiv schwarz (Elektronik)
kurz vorweg die folgende Rezension stammt von einem Einsteiger in die DSLR/SLT Fotografie.
Ich möchte jetzt nicht nochmals alle technischen Raffinessen der Kamera aufzeigen denn
dafür gibt es das Handbuch/Datenblätter/und andere Rezensionen.
Ich will hier lediglich die Beweggründe für den Kauf und die ersten eindrücke wiedergeben.

Noch eine kurze Info ich habe über Amazon Warehouse Deals den Zustand gebraucht- gut gekauft. Die Kamera sowie die Verpackung sind in Tadellosen
neuwertigen Zustand. Alles aus der UVP ist dabei, Kamera sieht aus wie neu und hat 80 Auslösungen hinter sich gehabt. Ich kann es nur empfehlen.

---Sony SLT A57---
Meine letzte Kamera war eine sehr gute Kompakte, mit der ich jedoch an die Grenzen der Fotografie gekommen bin, gerade in Bezug auf
Tiefenunschärfe und bei der Fotografie im inneren. Also musste eine DSLR/SLT her. Eine Bridge stand nicht zur Wahl da ich schonmal eine hatte
und nicht besonders Glück damit war. Bei einer Systemkamera sind mir einfach die Objektive zu teuer und die Auswahl zu begrenzt.

Es Standen zur Wahl Canon 600D, Canon 650D, Canon 1100D, Sony Alpha 57, Sony Alpha 37, Nikon D3100 und Nikon D5100
Ihr seht also es standen zuerst einmal Kameras aller Namenhafter Hersteller in jeder Preisklasse zur Auswahl
Da ich noch kein Zubehör besitze konnte ich also unvoreingenommen an die Sache herangehen. (Naja fast ich hab noch eine CANON Powershot SX260 HS)

ausgeschieden sind dann folgende Kameras (immer Meine eindrücke dazu)
Sony Alpha 37 --> Gehäuse zu klein
Canon 1100D --> Gehäuse zu klein
Canon 650D --> Touch Display brauche ich nicht
Nikon D3100 --> (weis ich selber nicht mehr genau :D)

es blieben also noch Canon 600D, Nikon D5100 und die Sony Alpha 57.

Ich hatte dann alle drei in der Hand und dabei gefiel mir die Menüführung und das Handling der Canon und der Sony am besten.
Im Prinzip war es dann für mich eine elektronischer Sucher ja oder nein Entscheidung aber dazu weiter unten mehr.

Nun habe ich also die Sony Alpha 57 mit dem 18-55 mm Kit Objektiv sowie mittlerweile das Kit Objektiv 55-200mm

--- Negative eindrücke--

Viel gibt es hier nicht zu sagen, da ich die Kamera oft in den Händen hatte bevor ich sie gekauft habe. Ein paar Sachen gibt es dennoch.
Nachdem eine Foto aufgenommen wird das Bild für 2 Sekunden auf dem Display als Vorschau angezeigt. Aber das Foto wird auch im Sucher als Vorschau angezeigt.
Dies empfinde ich als extrem nervig wenn ich durch den Sucher mehrere Bilder hintereinander schießen möchte und immer warten muss bis das Vorschaubild weg ist.
Also habe ich im Menü die Vorschau ausgestellt. Nun kann man wie gewünscht mehrere Bilder hintereinander machen ohne dass die Vorschau dazwischen funkt.
Will man ein Bild sehen muss man halt über den Play Knopf das Menü aufrufen.
Die Nonplusultra Lösung wäre die Vorschau einfach nur auf dem Display und nicht im Sucher anzuzeigen.

Keine Gegenlichtblende für das 18-55 mm mitgeliefert. Wirklich schade denke das hätte bei dem Preis auch nichts mehr ausgemacht.

-- Positive Eindrücke--

Die Verarbeitung empfinden ich als sehr hochwertig, es ist alles massiv, keine Köpfe wackeln oder Knirschen.
Die Bildqualität finde ich sehr gut (Natürlich benötigt man für brillante Fotos schon was anderes als das Kit Objektiv) aber ich bin auch Anfänger. Zum probieren
wo will ich eigentlich hin und zum kennenlernen der Möglichkeiten sowie Basisfunktionen sind die beiden Kit Objektive dennoch geeignet.
Lasst euch nicht immer gleich von Profis verunsichern die euch teure Objektive empfehlen. Dass diese besser sind steht außer frage, aber ihr wisst am Anfang meist noch nicht was ihr eigentlich braucht und wo ihr mit eurer Fotografie einmal hinwollt.

Ein weiterer Positiver Vorteil für mich ist, dass es für die Sony sehr gute alte Minolta objektive günstig zu erwerben gibt.
Den Bilstabilisator im Body finde ich von Vorteil, denn dadurch lässt sich der ein oder andere Euro am Objektiv sparen. (Ich behaute mal dass bei großen Brennweiten dennoch ein Stabi im Objektiv besser ist wie der Interne)

Der Autofokus beim Filmen ist absolut klasse.

Der Hilfe Knopf welcher, wenn man eine Funktion nicht kennt sofort eine Erklärung dazu liefert, ist für Anfänger sehr Hilfreich.

-- Gemischte eindrücke--

Ja, hier scheiden sich die Geister Elektronischer Sucher ja oder nein?
Es ist ganz klar eine Geschmacksache. Ich muss sagen, mir gefällt der optische Sucher auch besser wenn ich hindurch schaue.
Allerdings ist es meine erste SLT/SLR und ich habe somit vorher nichts anderes besessen, was es für mich sehr einfach macht sich daran zu gewöhnen.

Mittlerweile habe ich die Vorzüge des elektronischen Suchers schätzen gelernt immer alle wichtigen Informationen direkt im Sucher angezeigt zu bekommen.

Fazit: Ich kann die Kamera jedem Einsteiger nur ans Herz legen. Wer sich mit den Grundlagen der Fotografie auskennt wird hier sehr schnell super Ergebnisse erzielen. Die Menüführung ist sehr einfach und es gibt eine Erklärung sollte man einen Menüpunkt einmal nicht verstehen.

Zudem ist das Potential mit einer Kit Linse noch lange nicht ausgeschöpft. Wenn ihr dann Spaß an dem Hobby findet werdet ihr sowieso neue bessere Objektive kaufen und dann habt ihr wenigstens bereits einen Body welcher damit auch was anfangen kann.
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